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Trennung nach 4.5 Jahren aus religiösen Gründen

19. Juli 2014 um 0:43

Hallo Leute,

das ist mein erster Beitrag im Forum, entschuldigt mich also, wenn ich irgendwelche Fehler mache.

Ich habe meine Freundin im Studium vor 4.5 Jahren kennengelernt. Wir hatten anfängliche Schwierigkeiten, weil sie eine extrem zurückhaltende Person ist. Händchen halten in der Öffentlichkeit? Auf keinen Fall! Freunden und Kommilitonen sagen, dass wir eine Beziehung führen? Von wegen! Alles musste verheimlicht werden, in der Öffentlichkeit waren wir nur normale Freunde.
Das hat mich manchmal sehr wütend gemacht, weshalb wir auch sehr oft Streit hatten. Trotzdem habe ich die meiste Zeit darüber hinweggesehen, dass wir in der Öffentlichkeit eben "nur" Freunde sind.
Nach einigen Monaten hat sich das aber geklärt, endlich haben wir Händchen gehalten, wenn wir unterwegs waren, trotzdem durfte es niemand erfahren, den wir kannten.

Durch das Studium war sie öfters bei mir, weil ich näher an der Uni gewohnt habe. "Daheim" war sie eine ganz andere Person, als draußen. Wir hatten viel Spaß gemeinsam, hatten gemeinsame Hobbies gefunden und es lief alles gut.

Nach und nach "öffnete" sie sich und wir haben uns sogar in der Öffentlichkeit geküsst, was in meinen Augen ein echter Fortschritt war.

Bevor ich den nächsten Absatz schreibe, möchte ich erwähnen, dass ich in einer muslimischen Familie aufgewachsen bin und sie in einer katholischen. Religion ist für mich eher eine Nebensache, ich glaube an einen Gott und all die Propheten, fühle mich aber keiner Religion zugeordnet.
Sie hingegen ist streng katholisch und Religion spielt für sie eine große Rolle in ihrem Leben, was ich total in Ordnung finde!

Während wir also gemeinsam das Studium Semester für Semester studieren und nebenbei schon fast miteinander leben, kommen immer wieder Fragen bezüglich der Religion auf. Ihrerseits. Mir ist es ja egal! "Willst du dich nicht mehr mit dem Christentum beschäftigen?" fragt sie mich. "Klar", sage ich und kaufe mir eine Bibel, die wir gemeinsam durchlesen. Wir haben es bis heute nicht durchgeschafft, aber wir haben viel drin gelesen.
Als ich ihr die Frage stellte, wieso wir uns nicht mit anderen Religionen, wie z.B. dem Islam oder dem Judentum beschäftigen, meinte sie, sie hätte das alles schon mal gemacht und sie hätte ihre wahre Religion für sich gefunden.
Gut für sie, denk ich mir und bin trotzdem traurig, dass wir uns nicht gemeinsam mit anderen Religionen beschäftigen, sondern nur mit dem Christentum.

Wir haben Urlaub in einem Land gemacht, in dem die Mehrheit der Bevölkerung muslimisch ist. Als wir in einer Moscheebesichtigung waren, ist mir aufgefallen, dass sie ganz anders war. Ohne Scheiß, ich hab Angst gehabt. Sie war nicht mehr sie selbst, sie hat so eine Art Leere in den Augen gehabt und irgendwelches Zeug über Jesus geredet. Ich hab ihr gesagt, dass sie mir Angst macht und dass sie damit aufhören soll, aber sie hat mich nicht beachtet.

Die Sache habe ich aber schnell wieder vergessen, als wir wieder in den Alltag zurückgekehrt sind. Erneut ging die Diskussion mit der Religion los. "Willst du nicht Christ werden?". Erst mal ein Schock für mich, weil ich nicht weiß, was ich sagen soll. Wir haben darüber geredet und als sie mir in Tränen berichtet hat, wie toll die Religion ist, konnte ich nichts mehr tun und habe gemeint, ich würde mich mehr mit der Religion auseinander setzen. Also sind wir inzwischen auch Sonntags in die Kirche gegangen. Hierzu muss ich sagen, dass mir das überhaupt nicht gefallen hat, weil da weniger Predigten waren, sondern mehr politische Themen abgearbeitet wurden. Ich habe mich nicht gefühlt, als wären gläubige Menschen vorne. Das hat dazu geführt, dass ich erste Abneigungen gegenüber der Religion entwickelt habe. Trotzdem wollte ich mein Wort nicht brechen und habe versucht, alles objektiv zu betrachten.

Irgendwann hab ich gemerkt, dass es immer schwieriger wird. Ich habe Probleme bekommen, mich in die Religion einzuarbeiten. Wo fang ich an? An wen wende ich mich, wenn ich fragen habe? Wie lebt man so als Christ? usw usw. Ich habe diese Fragen meiner Freundin gestellt, die gemeint hat, sie könne mir nicht helfen und ich soll mir andere Leute suchen, die mir diese Fragen beantworten. Ich hab mich zu dem Zeitpunkt gefragt, ob sie überhaupt wirklich Christin ist, wie sie ständig behauptet.

Es kam der Zeitpunkt, an dem wir das Studium beendeten und sie in eine andere Stadt zog, um eine Arbeit zu finden. Also führten wir 1.5 Jahre lang unsere Beziehung als Fernbeziehung weiter, haben uns aber sehr häufig getroffen, weil sie zum Glück nicht allzuweit weggezogen ist.
Wir hatten sehr viel Spaß und waren sehr glücklich miteinander. All die Probleme, die wir hatten, schienen sich von selbst geklärt zu haben und ich habe gemerkt, dass das Arbeiten sie total verändert hat. Sie ist bei weitem nicht mehr die Person, die kein Selbstvertrauen mehr hat, sondern eine viel stärkere Frau, die ich anfangs kennengelernt hatte. Ich habe mich praktisch neu in sie verliebt.

Innerhalb dieser 1.5 Jahre ist sie in der Stadt nochmal umgezogen, damit sie es näher zu ihrer Arbeit hat. Ich habe ihr beim Umzug geholfen. Wir haben die gesamte Wohnung tapeziert und hatten so viel Spaß zusammen.
Am letzten Tapezier-Wochenende sollte alles anders kommen. Wir haben die Wohnung zu Ende tapeziert und sie hat gemeint, dass sie mir etwas zu sagen hätte ("oh oh!") und dass es mir womöglich nicht gefallen würde. Wir haben uns hingesetzt und sie hat gemeint, dass das mit uns nicht klappt und dass sie nicht mit einem nicht-christen zusammenleben kann, geschweige denn heiraten. Innerlich habe ich gekocht vor Wut, weil ich sie so intolerant gefunden habe, aber habe nichts gesagt.
Ich würde ihr nicht mehr gefallen, sie würde mich nicht mehr lieben, sie hat sich in einen anderen Mann verliebt, dann ist sie in Tränen ausgebrochen, was mir persönlich das Herz in Stücke gerissen hat [ich kann keine Frau weinen sehen =(( ] und nochmal das Thema Christentum aufgegriffen. Ich würde mich ja nie damit beschäftigen, ich suche keine Nähe zu den Leuten und wolle gar kein Christ werden und dass es so auf keinen Fall weitergehen würde.

Ich wollte sie auf gar keinen Fall verlieren! Ich habe sie geliebt, stärker als eine andere Person je zuvor (sie ist meine erste und einzige Freundin, hatte mich aber davor öfter unglücklich verliebt^^), also habe ich vorgeschlagen, dass wir mal einen Monat lang eine Beziehungspause einlegen sollen mit bestimmten Bedingungen. Absolut kein Kontakt war eine davon.
Sie war damit einverstanden und hat auch gemeint, dass wir auch danach gemeinsam in Urlaub gehen können (damals hat sich die Idee noch super angehört), also haben wir uns darauf geeinigt, einen Monat keinen Kontakt zu haben und danach in Urlaub zu fliegen.

Während der Pause verging kein Tag, an dem ich nicht an sie gedacht hab. Jeden Tag habe ich an sie gedacht und ich hasse mein Gehirn dafür, dass es mir nur die schönen Seiten der Beziehung in Erinnerung gebracht hat. Wir hatten durchaus mehr schlechtere Erlebnisse als gute (Wir hatten sehr sehr sehr oft Streit über die kleinsten Sachen).
Gegen Ende der Pause habe ich gemerkt, dass mein Leben auch ohne sie weitergehen kann. Ich habe mich gewundert darüber, wie schnell ich über sie hinweggekommen bin. Ich hatte die meisten Gefühle ihr gegenüber verdrängt. Wieso soll ich meine Persönlichkeit wegen ihr ändern? Dann bin ich doch nicht mehr derjenige, den sie mal kennengelernt hat. Wird sie später wieder irgendwas an mir finden, was sie bemängeln kann? Wird sie je eine lange Zeit lang mit mir glücklich sein? Wieso akzeptiert sie mich nicht so, wie ich bin? Wieso muss ich mich ändern für sie???


Doch es kam der Tag (gestern), an dem wir uns wiedergesehen haben und die Pause vorbei war. Als ich sie gesehen habe, hab ich es sofort bereut, dass wir damals schon nicht Schluss gemacht haben. Sie war einfach unbeschreiblich schön! Dieses Lächeln, diese Augen, dieses Gesicht.
Sie war auch ganz anders zu mir, total glücklich und schon euphorisch, mich wiederzusehen. Meine neulich gebildete Gleichgültigkeit ihr gegenüber hat sich verkrochen und die alte Liebe ist wieder zum Vorschein getreten.

Liebe Leute, ihr habt gut durchgehalten bisher und ich komme so langsam zum Ende meines Abenteuers. Ich möchte definitiv Schluss machen mit ihr. Es hat keinen Sinn, diese Beziehung weiterzuführen, in der wir beide nur scheinglücklich sind. Sie ist unglücklich, dass ich nicht katholisch bin und ich bin uglücklich, dass sie nicht tolerant genug ist, mich zu akzeptieren, wie ich bin. Ich habe festgestellt, dass ich keine Probleme habe, ihre Religion anzunehmen aber ich hab ein gewaltiges Problem damit, dass sie mich dazu zwingt. Solange sie mich so akzeptiert, wie ich bin, würde ich die Religion annehmen. Aber der Fall wird wahrscheinlich nie eintreten.

Heute ist der Tag nach unserem wiedersehen und wir bereiten uns auf unseren Urlaub vor. Ich habe mir fest vorgenommen, mir nichts anmerken und sie den Urlaub genießen zu lassen. Sie soll nicht traurig sein. Ich merke, dass sie noch total in mich verliebt ist. Sie will ständig meine Nähe haben, was sie vorher extrem selten gemacht hat. Sie hat sich hübsche Kleidung wegen mir gekauft (hat sie zugegeben). Sie gibt sich Mühe, eine bessere Freundin zu sein.

Und das ist einer der Gründe, wieso es mir so schwerfällt, mit dem Gedanken "Schluss machen" umzugehen. Sie bemüht sich! Das hat sie früher nicht gemacht. Immer war ich derjenige, der die Beziehung aufrecht erhalten hat. Wenn es nach ihr ginge, hätten wir schon mehr als dreimal Schluss gemacht (sie geht zu fahrlässig mit dem Begriff "Schluss machen" um).

Ein weiterer Grund, wieso es mir sehr schwerfällt, Schluss zu machen ist: Was wird aus ihr? Sie ist wieder diese schüchterne, zurückhaltende Person, die ich einst kennengelernt habe. Ich möchte, dass sie eine glückliche Beziehung nach mir hat! Ich bin ihr erster Freund gewesen und ich befürchte, dass ich der letzte sein werde. So wie ich sie kenne, wird sie sich nicht mehr in eine Beziehung trauen, weil es ihr sehr schwer fällt, neue Leute kennenzulernen. Das stimmt mich sehr traurig und macht mir die ganze Sache sehr schwer! Der Gedanke, sie würde für den Rest ihres Lebens alleine bleiben, erschreckt mich und bringt mich ehrlich gesagt zum weinen. Ich möchte auf keinen Fall, dass sie alleine bleibt. Vor allem, weil ich sehe, wie chaotisch ihr leben nach nur einem Monat "Trennung" aussieht. Nichts stimmt mehr, nichts ist von der starken Frau geblieben, in die sie sich verwandelt hat. Dieser eine Monat hat ihr Leben zerstört. Was wird aus ihr, wenn ich sie verlassen habe?
Ein Teil von mir will sie nicht verlassen, weil ich gemerkt habe, wie sehr ich sie noch liebe. Aber der realistisch bleibende Teil von mir sagt, es wird nie gut gehen mit uns. Es wird einfach nicht klappen, sie hat eine ganz andere Vorstellung von unserer Zukunft.

Ich habe zwei Tage Zeit, danach gehts in den Urlaub. Liebe Community, bitte helft mir. Ich bin am verzweifeln. Ständig vergiesse ich Tränen, weil ich nicht möchte, dass sie alleine bleibt! Ich weiß nicht weiter




===
Beim Durchlesen habe ich gemerkt, dass der Text meine Freundin praktisch mit einer Bestie vergleicht. Nein, natürlich ist es nicht so. Sie hat ihre guten Seiten. Ich habe einige ihrer schlechten aufgezählt, um zu zeigen, was mich so beschäftigt. Sie hat mir immer schöne Geschenke gemacht, sie war ständig lieb zu mir, sie hat sich um mich gesorgt, wenn es mir nicht gut ging. Nur die Sache mit der Religion stört mich am meisten an ihr.

Auch ist mir aufgefallen, dass ich wie ein unschuldiges Lamm aussehe, laut dem Text. Ich habe auch meine Macken, mir fällt es z.B. schwer meine Gefühle (in echt) zu zeigen oder während der Fernbeziehungsphase mal das Telefon zu nehmen und sie anzurufen. Ständig hat sie mich angerufen.

Bitte urteilt nicht über unsere persönlichkeiten nur anhand des Textes! Danke =)

Mehr lesen

19. Juli 2014 um 7:13

Hallo
Ich habe das Gefühl, dass du schon sehr reflektiert auf deine Situation blicken kannst. Das ist auf jeden Fall etwas sehr positives.

Es ist niemals einfach oder leicht, eine Beziehung zu beenden. Du schreibst, dass du dir Sorgen um sie machst, wenn sie niemanden mehr findet. Diese Sorge kann dir zwar keiner einfach abnehmen. Dennoch solltest du dir darüber keine Gedanken machen. Auch wenn man in einer Partnerschaft Verantwortung für einander mitträgt, heißt das trotzdem nicht, dass du für ihr Glück oder ihr neues Leben verantwortlich bist. Es wird wirklich nicht einfach sein und -ja- sie wird traurig sein, aber irgendwann, wenn sie die Trennung verarbeitet hat, kann sie evtl auch andere Sichtweisen auf eure Beziehung entwickeln und vielleicht sogar einsehen, wieso es von der realistischen Seite nicht hätte funktionieren können/deine Beweggründe verstehen.

Ich finde deine Gründe sehr plausibel. Denn für jemand anderen, weil er es so möchte, Veränderungen in Kauf nehmen und vollziehen...wird dich auf Dauer niemals glücklich machen.

Was den Urlaub angeht ... das, muss ich sagen, war eine leider weniger durchdachte Sache. Nun spielst du ihr ein heile Zeit vor und sie wird komplett aus allen Wolken fallen. Das wäre nicht fair.

Habt ihr nach eurer Pause denn miteinander gesprochen? Über die Gedanken, die ihr euch gemacht habt? Denn sonst, so finde ich, ist so eine Pause nicht besonders förderlich. Denn eine Art "Reflexionsgespräch" danach hätte viel mehr gebracht. Hattet ihr sowas denn wirklich in ausführlicher Form? DANACH hättet ihr meinetwegen den Urlaub planen und machen können - aber bei euch sind die Fronten absolut nicht geklärt, auch wenn du ein sehr reflektiertes Denken hier niedergeschrieben hast.

Wie lange soll der Urlaub denn nun gehen?

Liebe Grüße
fruehling

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20. Juli 2014 um 0:19

Re:Was willst du mit einer frau die dich ändern will?
Vielen Dank für das Durchlesen!

Gute Frage, ich habe die ganze Zeit gedacht, sie wäre die richtige für mich. Ich war wohl blind vor liebe, dass ich für sie praktisch alles gemacht hätte. Ich bin naiv... das sehe ich ein.

Eine konkrete Antwort habe ich leider nicht auf deine Frage, aber nochmal danke für das lesen =)

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20. Juli 2014 um 0:58
In Antwort auf fruehling90

Hallo
Ich habe das Gefühl, dass du schon sehr reflektiert auf deine Situation blicken kannst. Das ist auf jeden Fall etwas sehr positives.

Es ist niemals einfach oder leicht, eine Beziehung zu beenden. Du schreibst, dass du dir Sorgen um sie machst, wenn sie niemanden mehr findet. Diese Sorge kann dir zwar keiner einfach abnehmen. Dennoch solltest du dir darüber keine Gedanken machen. Auch wenn man in einer Partnerschaft Verantwortung für einander mitträgt, heißt das trotzdem nicht, dass du für ihr Glück oder ihr neues Leben verantwortlich bist. Es wird wirklich nicht einfach sein und -ja- sie wird traurig sein, aber irgendwann, wenn sie die Trennung verarbeitet hat, kann sie evtl auch andere Sichtweisen auf eure Beziehung entwickeln und vielleicht sogar einsehen, wieso es von der realistischen Seite nicht hätte funktionieren können/deine Beweggründe verstehen.

Ich finde deine Gründe sehr plausibel. Denn für jemand anderen, weil er es so möchte, Veränderungen in Kauf nehmen und vollziehen...wird dich auf Dauer niemals glücklich machen.

Was den Urlaub angeht ... das, muss ich sagen, war eine leider weniger durchdachte Sache. Nun spielst du ihr ein heile Zeit vor und sie wird komplett aus allen Wolken fallen. Das wäre nicht fair.

Habt ihr nach eurer Pause denn miteinander gesprochen? Über die Gedanken, die ihr euch gemacht habt? Denn sonst, so finde ich, ist so eine Pause nicht besonders förderlich. Denn eine Art "Reflexionsgespräch" danach hätte viel mehr gebracht. Hattet ihr sowas denn wirklich in ausführlicher Form? DANACH hättet ihr meinetwegen den Urlaub planen und machen können - aber bei euch sind die Fronten absolut nicht geklärt, auch wenn du ein sehr reflektiertes Denken hier niedergeschrieben hast.

Wie lange soll der Urlaub denn nun gehen?

Liebe Grüße
fruehling

Hi!
Hallo fruehling,

Vielen lieben Dank für das Durchlesen und das Antworten auf mein Anliegen!

> Du solltest dir keine Gedanken darüber machen, was danach mit ihr wird

So hart es auch klingen mag, muss ich dir recht geben. Ich SOLLTE nicht daran denken, was später aus ihr wird. Sie wird sicher irgendwann darüber hinwegkommen! Aber ich liebe sie noch und zwar sehr! Da fällt es einem umso schwieriger, loszulassen. Aber es muss sein.


> Denn für jemand anderen, weil er es so möchte, Veränderungen in Kauf nehmen und vollziehen...wird dich auf Dauer niemals glücklich machen.

Vielen Dank dafür, damit fühle ich mich in meiner Entscheidung, mich von ihr zu trennen, viel sicherer! Ich fand es extrem schwierig, diese Entscheidung zu treffen. Ich habe gedacht, sie wäre die richtige. Inzwischen sehe ich nicht mehr durch die rosarote Brille, stattdessen sehe ich die bittere Wahrheit. Sie ist nicht die richtige. Wäre sie es, dann würde sie nicht wollen, dass ich mich ändere.


> Was den Urlaub angeht ... das, muss ich sagen, war eine leider weniger durchdachte Sache. Nun spielst du ihr ein heile Zeit vor und sie wird komplett aus allen Wolken fallen. Das wäre nicht fair.

Da gebe ich dir vollkommen recht! Es ist eine blöde Idee. Diese Warterei auf den Urlaub und das, was danach folgt, ist unerträglich!
Ich möchte nur den Urlaub für sie nicht verderben. Der Urlaub wäre in meinen Augen auch ein guter Abschluss.
Dass ich ihr vorspiele, glücklich zu sein, ist definitiv nicht fair. Ich kämpfe seit Tagen mit meinem Gewissen darum. Andererseits wäre es blöd für uns beide, wenn ich meine schlechte Laune auf sie übertragen würde. Somit hätten wir beide nichts davon. Lieber versuche ich, den Urlaub glücklich zu verbringen und so einen "positiven" Abschluss hinzukriegen, statt dass sie mich als einen traurigen Menschen in Erinnerung hat.
Kann man das mit diesen Argumenten gerechtfertigen, oder bin ich auf dem direkten Weg, einen riesengroßen Fehler zu machen?



> Habt ihr nach der Pause miteinander gesprochen?

Hier zeigen sich meine Macken. Sie wollte darüber reden, aber ich habe ihr gesagt, wir sollten das nach dem Urlaub tun, um unsere Laune nicht unnötig zu vermiesen. Das hat sie auch eingesehen und wir haben somit bisher nur kurz erwähnt, mit wem wir diese Geschichte in unseren Freundeskreisen gesprochen haben. Auch das finde ich total unfair ihr gegenüber.
Ich fühle mich immer mieser, weil ich ihr gegenüber nicht fair bleibe
Selbstverständlich werden wir uns richtig Unterhalten über das, was wir während der Pause gemacht, gefühlt und erlebt haben. Sonst hat das ganze - wie du schon gesagt hast - keinen Sinn
Vielleicht nehmen wir ja mit, was wir in Zukunft besser machen können und wo wir noch unsere Fehler haben!


Auf ihren Wunsch werden wir sechs Tage ins Ausland fliegen. Ich wollte es kürzer haben, hab dann gedacht, "wenn es sie glücklich macht, dann gehen wir halt sechs Tage..."



Übrigens.. wir hatten schon heute einen Streit. Sie ignoriert mich (was sie öfter macht, wenn wir Streit haben.. ja, kindisch, aber ich hab mich daran gewöhnt). Es ging darum, dass wir unseren Abendspaziergang zu lange gehalten haben, sodass sie sehr ermüdet ist und die Schuld auf mich geschoben hat. Ich habe mit ihr darüber diskutiert und war der Meinung, sie könnte mir nicht immer die Schuld in die Schuhe schieben und dass sie total pessimistisch ist, statt das schöne Wetter und die Sterne am Himmel zu genießen. Aber nein, sie hat nur kurze Antworten ("schön", "gut", "nett") gegeben.
Daraufhin war ich mir absolut sicher, dass ich nicht mit dieser Frau zusammen leben kann. Ich möchte einen Partner haben, der mich unterstützt und mir einfach nur sagt, dass sie müde ist, damit wir umkehren können, statt mir die kalte Schulter zu zeigen.

Aber dann kamen wieder diese Gedanken.. Wenn sie so bleibt, wird sie nie jemanden kennenlernen, der glücklich mit ihr wird. Sie muss das unbedingt an ihr verbessern, aber kann man Pessimisten "umpolen"?
Jedenfalls wird das ein Gesprächsthema nach dem Urlaub werden!


Ich bedanke mich vielmals bei dir für das Lesen und beantworten meines Anliegens!! Es tut verdammt gut, seine Probleme niederzuschreiben und objektive Meinungen zu hören! Vielen vielen Dank!!!


Liebe Grüße,
Ulrich

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20. Juli 2014 um 10:54
In Antwort auf michel_12914894

Hi!
Hallo fruehling,

Vielen lieben Dank für das Durchlesen und das Antworten auf mein Anliegen!

> Du solltest dir keine Gedanken darüber machen, was danach mit ihr wird

So hart es auch klingen mag, muss ich dir recht geben. Ich SOLLTE nicht daran denken, was später aus ihr wird. Sie wird sicher irgendwann darüber hinwegkommen! Aber ich liebe sie noch und zwar sehr! Da fällt es einem umso schwieriger, loszulassen. Aber es muss sein.


> Denn für jemand anderen, weil er es so möchte, Veränderungen in Kauf nehmen und vollziehen...wird dich auf Dauer niemals glücklich machen.

Vielen Dank dafür, damit fühle ich mich in meiner Entscheidung, mich von ihr zu trennen, viel sicherer! Ich fand es extrem schwierig, diese Entscheidung zu treffen. Ich habe gedacht, sie wäre die richtige. Inzwischen sehe ich nicht mehr durch die rosarote Brille, stattdessen sehe ich die bittere Wahrheit. Sie ist nicht die richtige. Wäre sie es, dann würde sie nicht wollen, dass ich mich ändere.


> Was den Urlaub angeht ... das, muss ich sagen, war eine leider weniger durchdachte Sache. Nun spielst du ihr ein heile Zeit vor und sie wird komplett aus allen Wolken fallen. Das wäre nicht fair.

Da gebe ich dir vollkommen recht! Es ist eine blöde Idee. Diese Warterei auf den Urlaub und das, was danach folgt, ist unerträglich!
Ich möchte nur den Urlaub für sie nicht verderben. Der Urlaub wäre in meinen Augen auch ein guter Abschluss.
Dass ich ihr vorspiele, glücklich zu sein, ist definitiv nicht fair. Ich kämpfe seit Tagen mit meinem Gewissen darum. Andererseits wäre es blöd für uns beide, wenn ich meine schlechte Laune auf sie übertragen würde. Somit hätten wir beide nichts davon. Lieber versuche ich, den Urlaub glücklich zu verbringen und so einen "positiven" Abschluss hinzukriegen, statt dass sie mich als einen traurigen Menschen in Erinnerung hat.
Kann man das mit diesen Argumenten gerechtfertigen, oder bin ich auf dem direkten Weg, einen riesengroßen Fehler zu machen?



> Habt ihr nach der Pause miteinander gesprochen?

Hier zeigen sich meine Macken. Sie wollte darüber reden, aber ich habe ihr gesagt, wir sollten das nach dem Urlaub tun, um unsere Laune nicht unnötig zu vermiesen. Das hat sie auch eingesehen und wir haben somit bisher nur kurz erwähnt, mit wem wir diese Geschichte in unseren Freundeskreisen gesprochen haben. Auch das finde ich total unfair ihr gegenüber.
Ich fühle mich immer mieser, weil ich ihr gegenüber nicht fair bleibe
Selbstverständlich werden wir uns richtig Unterhalten über das, was wir während der Pause gemacht, gefühlt und erlebt haben. Sonst hat das ganze - wie du schon gesagt hast - keinen Sinn
Vielleicht nehmen wir ja mit, was wir in Zukunft besser machen können und wo wir noch unsere Fehler haben!


Auf ihren Wunsch werden wir sechs Tage ins Ausland fliegen. Ich wollte es kürzer haben, hab dann gedacht, "wenn es sie glücklich macht, dann gehen wir halt sechs Tage..."



Übrigens.. wir hatten schon heute einen Streit. Sie ignoriert mich (was sie öfter macht, wenn wir Streit haben.. ja, kindisch, aber ich hab mich daran gewöhnt). Es ging darum, dass wir unseren Abendspaziergang zu lange gehalten haben, sodass sie sehr ermüdet ist und die Schuld auf mich geschoben hat. Ich habe mit ihr darüber diskutiert und war der Meinung, sie könnte mir nicht immer die Schuld in die Schuhe schieben und dass sie total pessimistisch ist, statt das schöne Wetter und die Sterne am Himmel zu genießen. Aber nein, sie hat nur kurze Antworten ("schön", "gut", "nett") gegeben.
Daraufhin war ich mir absolut sicher, dass ich nicht mit dieser Frau zusammen leben kann. Ich möchte einen Partner haben, der mich unterstützt und mir einfach nur sagt, dass sie müde ist, damit wir umkehren können, statt mir die kalte Schulter zu zeigen.

Aber dann kamen wieder diese Gedanken.. Wenn sie so bleibt, wird sie nie jemanden kennenlernen, der glücklich mit ihr wird. Sie muss das unbedingt an ihr verbessern, aber kann man Pessimisten "umpolen"?
Jedenfalls wird das ein Gesprächsthema nach dem Urlaub werden!


Ich bedanke mich vielmals bei dir für das Lesen und beantworten meines Anliegens!! Es tut verdammt gut, seine Probleme niederzuschreiben und objektive Meinungen zu hören! Vielen vielen Dank!!!


Liebe Grüße,
Ulrich

Bitteschön
Deine Gefühle sind normal, dass du dich nach einer längeren Beziehung "verantwortlich" fühlst zB. Aber versuch an deinen Beweggründen festzuhalten.
Natürlich kannst du in den Urlaub fahren, entweder wird es dir danach plötzlich ziemlich leicht oder aber noch viel schwerer fallen, dich zu trennen.

Ich wünsch dir jedenfalls, dass du deinen eigenen Weg findest und dir selbst treu bleibst.

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20. Juli 2014 um 14:05

Hiii

... Ich denke nicht, dass deine Freundin sich verändert hat und wenn dann nur für eine kurze Zeit, weil sie VIELLEICHT gemerkt hat, dass doch nicht alles so rund läuft, wie sie es gerne hätte.

Wenn ich es richtig gelesen habe, wollte sie doch unter anderem auch mit dir Schluss machen, weil sie sich in einen anderen Mann verliebt hatte?!?

Und wo ist jetzt dieser Mann, kann man sich so schnell verlieben und dann wieder entlieben. Und wenn ja, wie kannst du damit umgehen, wer ist dieser unbekannte? oder war das nur eine Ausrede ihrerseits?

Ich denke und das vorsichtig ausgedrückt, "denn ich kenne deine Freundin nicht" => Das Sie egoistisch ist und größtenteils nur an sich und ihr Wohlbefinden bemüht ist als dich und deine Gefühle wahrzunehmen und zu akzeptieren.

Allein, dass sie Dich quasi zwingen will, dass du ihr Glauben annehmen sollst. Aber du kannst kein Glauben annehmen, wenn du davon nicht überzeugt bist. Warum denn auch?

Wenn ich moslem bin, dann bin ich es! Und wenn ich Christin bin, dann bin ich es eben auch! Ich kann nicht meinen Partner zwingen, meinen Glauben anzunehmen, wenn er es doch nicht will!!!!!!!

Hast Du ihr das man ehrlich und direkt gesagt? Oder bist du meistens ruhig um Konflikten aus dem Weg zu gehen? Denn damit erreichst du nur, das Gegenteil!

Sei Doch ehrlich, steh zu dir, zeig was du willst und was nicht und steh zu deinem Glauben!!!!!!!

Liebst du Sie wirklich? Kannst du mit ihr glücklich werden? Geh mal in dich hinein. Liebe allein reicht manchmal eben nicht aus, um die Beziehung fortzuführen!

Manchmal muss man eben auch diesen einen Weg der Trennung gehen, auch wenn man verliebt ist. Wenn es in deinen Augen keine Zukunft hat.Ihr eher unglücklich als glücklich das Leben beschreitet. Dann wird dir nichts weiteres bleiben als sie zu verlassen.

Und was sie dann nach der Trennung machen wird, sollte dich nicht interessieren, nur aus Mitleid eine Beziehung weiterzuführen bzw. Angst zu haben, sie schafft es nicht, ist in meinen Augen deinerseits nur eine Ausrede, WEIL DU SIE EIGENTLICH NICHT VERLASSEN WILLST. Das ist Fakt.

Du bist eine Alt genug, um zu entscheiden, was für die das Richtige ist.

In den Urlaub zu fahren und sie danach zu verlassen, ist eine blöde Idee. Du musst nicht so lange warten.

Willst du die Trennung, dann mach es heute wie morgen. Sie anzulügen, ihr Gefühle vorzutäuschen macht man eben nicht.

Ich wünsche Dir viel Kraft für deine Entscheidung.

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28. Juli 2014 um 13:22
In Antwort auf chelle_12768364

Hiii

... Ich denke nicht, dass deine Freundin sich verändert hat und wenn dann nur für eine kurze Zeit, weil sie VIELLEICHT gemerkt hat, dass doch nicht alles so rund läuft, wie sie es gerne hätte.

Wenn ich es richtig gelesen habe, wollte sie doch unter anderem auch mit dir Schluss machen, weil sie sich in einen anderen Mann verliebt hatte?!?

Und wo ist jetzt dieser Mann, kann man sich so schnell verlieben und dann wieder entlieben. Und wenn ja, wie kannst du damit umgehen, wer ist dieser unbekannte? oder war das nur eine Ausrede ihrerseits?

Ich denke und das vorsichtig ausgedrückt, "denn ich kenne deine Freundin nicht" => Das Sie egoistisch ist und größtenteils nur an sich und ihr Wohlbefinden bemüht ist als dich und deine Gefühle wahrzunehmen und zu akzeptieren.

Allein, dass sie Dich quasi zwingen will, dass du ihr Glauben annehmen sollst. Aber du kannst kein Glauben annehmen, wenn du davon nicht überzeugt bist. Warum denn auch?

Wenn ich moslem bin, dann bin ich es! Und wenn ich Christin bin, dann bin ich es eben auch! Ich kann nicht meinen Partner zwingen, meinen Glauben anzunehmen, wenn er es doch nicht will!!!!!!!

Hast Du ihr das man ehrlich und direkt gesagt? Oder bist du meistens ruhig um Konflikten aus dem Weg zu gehen? Denn damit erreichst du nur, das Gegenteil!

Sei Doch ehrlich, steh zu dir, zeig was du willst und was nicht und steh zu deinem Glauben!!!!!!!

Liebst du Sie wirklich? Kannst du mit ihr glücklich werden? Geh mal in dich hinein. Liebe allein reicht manchmal eben nicht aus, um die Beziehung fortzuführen!

Manchmal muss man eben auch diesen einen Weg der Trennung gehen, auch wenn man verliebt ist. Wenn es in deinen Augen keine Zukunft hat.Ihr eher unglücklich als glücklich das Leben beschreitet. Dann wird dir nichts weiteres bleiben als sie zu verlassen.

Und was sie dann nach der Trennung machen wird, sollte dich nicht interessieren, nur aus Mitleid eine Beziehung weiterzuführen bzw. Angst zu haben, sie schafft es nicht, ist in meinen Augen deinerseits nur eine Ausrede, WEIL DU SIE EIGENTLICH NICHT VERLASSEN WILLST. Das ist Fakt.

Du bist eine Alt genug, um zu entscheiden, was für die das Richtige ist.

In den Urlaub zu fahren und sie danach zu verlassen, ist eine blöde Idee. Du musst nicht so lange warten.

Willst du die Trennung, dann mach es heute wie morgen. Sie anzulügen, ihr Gefühle vorzutäuschen macht man eben nicht.

Ich wünsche Dir viel Kraft für deine Entscheidung.

Hi!
Vielen Dank für deine Antwort!

> Ich denke nicht, dass deine Freundin sich verändert hat (...)

Das denke ich inzwischen auch! Seit wir wieder ca. eine Woche lang ständig zusammen sind, haben wir wieder wegen jeder Kleinigkeit Streit, so wie früher. Sie hat sich absolut nicht verändert, das siehst du richtig!


> Wo ist jetzt dieser Mann, in den sie sich verliebt hat?

Naja, scheint wohl nicht geklappt zu haben mit ihm. Wir werden heute Abend über alles reden, da der Urlaub (endlich) zu Ende ist. Ich denke nicht, dass sie ihn erfunden hat bzw. dass es eine Ausrede war.
Ich weiß nicht recht, was ich davon halten soll. Selbstverständlich bin ich gekränkt, aber das sind nunmal ihre Gefühle. Wenn sie sich in jemand anderes verliebt hat, ist es halt so. Das zeigt doch, dass sie mich nicht mehr liebt. Das einzige, was ich machen könnte ist, ihr wieder zu zeigen, weshalb sie mich mal geliebt hat.
Aber dafür ist es sowieso zu spät, weil ich selbst gemerkt habe, dass ich nicht mehr viel für sie empfinde.


> Deine Freundin ist egoistisch

Du scheinst eine gute Menschenkenntnis zu haben, denn auch das stimmt. Sie ist ziemlich egoistisch und handelt nur so, dass sie das Beste aus einer Situation hat.
Beispiel: Nach einem anstrengenden Tag möchte ich sie etwas verwöhnen und massiere sie kurz vor dem Schlafen gehen, damit sie besser schlafen kann.
Ich erwarte von solchen Handlungen meistens keine Gegenhandlung aber man könnte doch meinen, dass sie ebenfalls auf die Idee kommt, mich irgendwie zu verwöhnen. So etwas tut man doch in Beziehungen, oder nicht?
Wenn ich sie darauf anspreche, wann ich mal eine Massage von ihr bekomme, heißt es "nicht heute, bin zu müde".
Das ist nur ein Beispiel von vielen.


> Hast du ihr das mit dem Glauben mal ehrlich und direkt gesagt?

Anfangs hab ich mich zurückgehalten, ich gehe den Konflikten meist aus dem Weg. Aber irgendwann hat mich das so sehr gestört, dass wir intensive Diskussionen darüber geführt haben, in der sie immer "gewonnen" hat, weil ... naja Tränen scheinen wohl die beste Waffe einer Frau zu sein. Seit ein paar Wochen habe ich das ganz aufgegeben, weil ich mir die Sache mit der Trennung zum ersten Mal so ernst durchdacht habe und mich entschlossen habe, es durchzuziehen. Werde heute ein letztes Mal mit ihr über alles reden.



Liebe ich sie wirklich? Ja, ich liebe sie, wenn auch viel weniger als früher.
Kann ich mit ihr glücklich werden? Nein! Wenn sich ihrerseits nichts ändert, dann nicht.


> Aus Mitleid eine Beziehung weiterzuführen, ist nur eine Ausrede, weil du sie nicht verlassen willst.

Da hast du vollkommen Recht! Ich möchte sie nicht verlassen, aber ich muss! Ich kann mein Leben nicht mit einer Person verbringen, die an einem Tag superglücklich mit allem ist und mir am nächsten Tag erzählt, sie hätte sich in jmd anderes verliebt. Die Beziehung ist viel zu instabil geworden, sie wird nicht halten.


> In den Urlaub zu fahren und sie danach zu verlassen, ist eine blöde Idee

Jap, sie ist eine blöde Idee. Aber der Urlaub hat mir die Bestätigung gegeben, dass wir diese Beziehung nicht weiterführen können. Wenn man sich an 4 von 5 Tagen nur gegenseitig beschuldigt und anbrüllt, dann wird sich daran nichts ändern, nicht in 10 Jahren, nicht in 100 Jahren.



Nochmal vielen Dank für deine Antwort!

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