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Trennung nach 11 Jahren,2 jähriger Sohn,ich frage immer wieder warum...

5. Juli 2006 um 21:56

Ich habe schon oft meine Geschichte hier geschrieben. Ich war mit meinem Partner 11 Jahre zusammen, wir haben Haus gebaut und uns ein Kind gewünscht. Als der Kleine 10 Monate alt war, hat er sich in eine 21 jährige Bekannte von uns verliebt und ab da hat er uns keine Chance mehr gegeben. Es gab keine Anzeichen, wir haben uns immer gut verstanden und haben viel zusammen auf die Beine gestellt.Wir lagen jeden Abend Arm in Arm im Bett und haben uns von dem Tag erzählt.Das Babyjahr war eine große Umstellung für uns, weil wir noch gebaut haben und da rennt man auch schon mal an einander vorbei und ist müde und ausgelaugt. Ich habe die Geschichte zufällig mitbekommen, weil SMS auf seinem Handy waren.Ab da hat er sich völlig von mir losgelöst und ist zu seiner Neuen Freundin gegangen.Ich hatte tausend Fragen, war verzweifelt und wollte reden. ich habe nicht verstanden, wieso er nichts gesagt hat und einfach geht, ohne mir auch mal zu sagen, was ihn stört und ohne uns eine Chance zu geben. Es stand soviel auf dem Spiel. Ich bin dann nach einem halben Jahr weggegangen, aus unserem Haus ausgezogen. Er hat zu dem Zeitpunkt bei seiner neuen Freundin gewohnt und ich habe es in dem Haus nicht mehr ausgehalten.Ich habe mir in einer fremden Stadt, da wo ich arbeite eine Wohnung genommen, habe den Kleinen in den Kindergarten eingewöhnt und gehe jetzt wieder arbeiten. Ich habe alles zurück gelassen, Freunde, seine Familie und 11 Jahre meines Lebens. Momentan habe ich immer wieder ganz schöne Tiefs. Das ganze ist jetzt fast ein Jahr her. Ich wohne seit drei Monaten hier und versuche mich in meinem neuen Leben zurecht zu finden.Er hat den Kleinen jedes zweite WE. Die Finanzen sind nicht geklärt, weil ich eine Auslöse für das Haus bekomme. Ich drehe jeden Cent zweimal rum, war auch beim Rechtsanwalt und er meinte es wäre besser sich im guten zu einigen aber er hält mich hin.Wenn ich ihn sehe oder spreche, frage ich ihn immer wieder warum. Er sagt, er kommt nicht wieder zurück und sagt mir aber nicht warum. Er meinte er hätte keinen anderen Ausweg gesehen.Ich komme mir vor wie Müll.Ich verzweifel manchmal bei dem Gedanken, was ich schlimmes getan habe, dass er so knallhart ist. Gerade auch der Kleine, er ist so lieb und es ist so schön ihn aufwachsen zu sehen und mir fällt es so schwer, dass ich ihm keine Familie geben kann.Ich weiß manchmal nicht was passiert ist. Andere schaffen das Babyjahr doch auch. Wir waren 11 Jahre zusammen, wollten heiraten. Da ist es doch nicht so, wie man man nach zwei Jahren feststellt, das der andere nicht zu einem passt. Ich bin damals für ihn aus meiner Heimat weggegangen. Er wollte unbedingt das Haus mit mir und den Kleinen. Ich bin sprachlos, dass er nichts mehr für mich empfindet. Er hat nicht einmal gesagt, dass ich ihm fehle oder auch nur einen Schritt in meine Richtung gemacht. Wie gehe ich damit um, um nicht immer wieder depressiv zu werden ?

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9. Juli 2006 um 19:11

KOPF HOCH
Das ist echt bitter, was du berichtest, da fragt man sich wirklich, warum man verlassen wurde.

Du solltest ein Gespräch aufsuchen, damit du dein weiteres Leben gestalten kannst, frag ihn, was er genau an dir zu bemägeln hat. Männer verstehen nicht wie viel man mit einem Kind verbinden müsste. Ich denke, dass er sich 11 jahre lang geliebt und gelebt hat und es ihm danach zu eintönig wurde und oft ist das dann bei Männern so, dass sie dann zu Jüngeren gehen ( gehe davon aus, dass du älter bist als 21). Männer denken sie verpassen was, wollen ihr leben ausleben, viel erleben und das mit verschiedenen...ist wirklich traurig...such das gespräch mit ihm und wenn es dann ist, wenn er den Kleinen abholt, der muss das nicht mitbekommen, aber mach das damit du weißt woran du bist...erleichtert die Zukunft...

Viel erfolg

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12. Juli 2006 um 21:28
In Antwort auf bethel_12102911

KOPF HOCH
Das ist echt bitter, was du berichtest, da fragt man sich wirklich, warum man verlassen wurde.

Du solltest ein Gespräch aufsuchen, damit du dein weiteres Leben gestalten kannst, frag ihn, was er genau an dir zu bemägeln hat. Männer verstehen nicht wie viel man mit einem Kind verbinden müsste. Ich denke, dass er sich 11 jahre lang geliebt und gelebt hat und es ihm danach zu eintönig wurde und oft ist das dann bei Männern so, dass sie dann zu Jüngeren gehen ( gehe davon aus, dass du älter bist als 21). Männer denken sie verpassen was, wollen ihr leben ausleben, viel erleben und das mit verschiedenen...ist wirklich traurig...such das gespräch mit ihm und wenn es dann ist, wenn er den Kleinen abholt, der muss das nicht mitbekommen, aber mach das damit du weißt woran du bist...erleichtert die Zukunft...

Viel erfolg

Ich habe schon so oft versucht mit ihm zu reden
am Anfang sagte er, er wisse nicht warum das passiert ist, ich sei für ihn der wertvollste Mensch den er kennt und ich solle mir keine Gedanken machen,was sie hat, ich hätte soviele gute Eigenschaften und würde weit über ihr stehen (ich bin 34). Dann meinte er mal, sie sei eben ein anderer Mensch und flippiger. Ich sagte ihm, dass ich ein baby versorge und ganz einfach dadurch auch nicht mehr so kann wie vorher.Ich habe ihn immer wieder gebeten mir zu sagen, warum. Er sagte, ich hätte nichts falsch gemacht, ich wäre die perfekte Frau. Er hat wohl gemerkt, dass wir uns im babyjahr von einander entfernen, hat aber nichts dagegen getan. Und er hatte das Gefühl in eine Sackgasse zu laufen.Ich habe ihm gesagt, dass ich mir gewünscht hätte,dass er sagt, dass und das passt mir nicht oder ich fühl mich nicht mehr wohl um auch was anders machen zu können.Aber so hat er eine neue Freundin und es ging von Anfang an nur darum, wieviele Gefühle er für sie hat und wie die Trennung zu regeln ist. Nicht ein Gespräch über uns, dass er mal einen Versuch gemacht hätte. Jetzt sagt er er hätte viel falsch gemacht, er weiß auch das er hätte reden müssen aber nun ist es zu spät, es sind so viele Dinge passiert und aus der Perspektive gibt es kein zurück für ihn. Ich verhungere an der ausgestreckten Hand. Die Häuser müssen jetzt wohl verkauft werden, der Kleine ist ohne Papa, ich ohne Mann in einer völlig neuen Umgebung. Ich denke, es ist nie zu spät.Manchmal möchte ich ihn schütteln. Wir haben uns immer gut verstanden und soviel auf die Beine gebracht.Durch die Affäre haben wir immer wieder gestritten.Wenn es nicht darum geht, verstehen wir uns nach wie vor sehr gut und dann kommt unser Gespräch zwangsläufig auf das thema und es kracht.Ich weiß das wir uns immer noch verstehen würden.Wir hatten nicht solche Probleme, die eine Trennung unumgänglich machen. Ich denke er ist da reingeschlittert und als das dann rauskam ist eine Lawine ins rollen gekommen und von allen Seiten kam Druck, so das er immer weiter weggerannt ist anstatt zu bleiben. Und das finde ich so sinnlos. Das eine Beziehung mit Kind und allem drum und dran so endet.

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