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Trennung - Mitleid mit Ehemann

6. Februar 2017 um 8:58

Hallo ihr lieben,vor kurzem hatte ich schonmal geschrieben. Das ich mich von meinem Mann trennen werde / möchte. Grund war ein schwerer Schicksalsschlag und viele Demütigungen und fehlende liebe auf beiden Seiten. Hinzu kam noch, dass ich einen anderen Mann kennengelernt habe der mich völlig umgehauen hat. Mein noch Ehemann weiß von ihm. Jetzt plötzlich versucht mein Mann zu kämpfen. Versucht mich umzustimmen und das leider auch oft mit der Mitleidstour. Er weiß, dass ich ein sehr mitfühlender Mensch bin der es immer anderen recht machen will. Ich habe mittlerweile Angst, dass ich aus meinen ewigen "bloß niemanden verletzen Trip" gar nie eine endgültige Entscheidung treffen kann. Wir wohnen noch zusammen aber er lässt mich nicht los. Er weiß das ich finanziell richtig abstürzen würde erstmal aber mir ist das egal. Ok egal nicht aber da muss ich durch. Ich kann mir allein wieder alles aufbauen. Auch wenn es hart wird. Er weint dann, schickt mir traurige Bilder von sich, sagt Dinge das er doch mit mir alt werden wollte und mich immer so geliebt hat. Aber davon habe ich fast 2 Jahre nix gespürt. Er konnte mir immer nur mit materiellen Dingen zeigen was ich ihm bedeute. Mit fehlte immer der Tiefgang und echte Gefühle. Er war handgreiflich zu mir und hat mich 1 Jahr lang ziemlich fertig gemacht ok der Ehe. Mein Selbstwertgefühl hat so gelitten nach dem Schicksalsschlag und ihm war das egal das er mich noch weiter in die Depressionen getrieben hat. Nach einer Therapie geht's mir aber wieder gut und das passt ihm nicht da er die Kontrolle über mich verliert. Aber Ich habe total das Problem damit ihn so leiden zu sehen. Ich fühle mich mit schuldig das die Ehe zerbrochen ist und ich weiß ja das ich die jenige bin die die Ehe nicht weiter führen soll. Aber ich liebe ihn nicht. Ihm ist das irgendwie egal. Warum will er eine Frau zwanghaft halten die ihn nicht mehr liebt? Und warum versucht er jetzt alles zu retten nachdem so viel kaputt ist? Mein Herz gehört ihm nicht mehr. Warum habe ich nach allem Mitleid? Warum neige ich dazu alles negative was gewesen ist zu verdrängen sobald er mit Dackel Blick vor mir sitzt? Hat er nur Angst allein zu sein? Hat er Angst das er den gesellschaftlichen Ehe Vorstellungen versagt hat? Oder hat er tatsächlich zu spät gemerkt das er mich verliert und eigentlich doch liebt? Aber warum spürte ich seine Liebe dann nicht über 1,5 Jahre? Mich verwirrt das alles so... :,(

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6. Februar 2017 um 9:21

wozu denn verwirrt sein? Die Sache ist doch klar: dein Mann hat dich lang genug schlecht behandelt und jetzt, wo er seine Felle schwimmen sieht, fängt er an zu winseln. Ein klassischer Beweis dafür, dass die allermeisten schlagenden Männer einfach nur feige Schwächlinge sind.

​Natürlich wird dir von interessierter Seite eingeredet, dass du mitschuldig am Scheitern eurer Ehe seiest, aber das ist Nonsense.

​Also, trockne deine Tränen, hau von zuhause ab, geh zu deinem neuen Herzbuben und vor allem geh NICHT zurück, falls sich der Neue als eine Kopie des alten Manns herausstellen sollte. Da ist nichts schwer zu verstehen daran.

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6. Februar 2017 um 21:27

Hallo ihr lieben,

ich hab total Tränen in den Augen bei euren Zeilen. 
Mir wird dann immer bewusst wie blind ich doch war und immernoch bin. Wenn ich lese was ich selbst geschrieben habe kann ich das kaum glauben das ich immer noch versuche niemanden zu verletzen. 

@cefeu daran habe ich auch schon mal gedacht mit der Lebensaufgabe, dass ich lernen muss mich selbst wichtig zu nehmen. Leider fällt mir das nur so unendlich schwer. Auch wenn ich auf nem guten Weg bin. 

Ich begreife es dennoch nicht. Er hätte Anscheind nie geglaubt das ich es durchziehe. Vielleicht glaubt er das immer noch nicht. Und versucht mich deswegen umzustimmen. 

Ich sollte ernsthaft aufhören in allem immer nur das traurige zu sehen und mich immer wieder daran erinnern was vorgefallen ist damit es so weit kommen konnte.

woran ich auch noch zu knabbern habe ist die Tatsache das ich ein Fehler gemacht habe mit der Hochzeit. Und nun dieses Riesen Chaos. Warum heiraten Menschen? Es macht alles nur kompliziert.

danke für eure mut machenden antworten. :-*
 

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7. Februar 2017 um 6:52

Na in den Jahren Ehe werdet ihr doch auch schöne Zeit gehabt haben wird ja nicht alles schlecht gewesen sein oder?

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9. Februar 2017 um 17:48

Natürlich gab es diese guten und schönen Zeiten. Die gibt es in jeder Beziehung oder ehe. Jedoch ist die Tatsache mit dem Tod des Kindes zurecht zu kommen eine enorme Belastung wenn vorher auch schon einige Dinge im Argen lagen.

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11. Februar 2017 um 11:21

@missfeenstaub

Ich kann, das was du schreibst ganz gut nachvollziehen.
Dass jemand die Einrichtung "Ehe" hochhält ist auf jeden Fall lobenswert.

Aber. Du hast einen Teil deiner Lebenszeit schon verbraucht und der Rest
sollte doch gut für dich verlaufen und nicht vergeudet werden.

Wenn es jemanden schwer fällt sich zu trennen obwohl die Umstände in alle
Richtungen negativ sind, ist für Menschen mit Helfersyndrom (nicht böse gemeint)
nur ein rascher Schnitt weitgehenst erfolgreich.
Eine Trennung ist mMn unabdingbar.

Ich wünsche dir viel Kraft / pascal
 

 

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Von: missfeenstaub
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