Forum / Liebe & Beziehung

Trennung??? Ich bin so ratlos

22. Januar um 15:40 Letzte Antwort: 22. Januar um 17:58

Hallo zusammen
Ich bin sehr verzweifelt und weiss nicht mehr weiter.
Ich lebe mit meinem Freund seit fast vier Jahren zusammen .
Er hat vier Kinder aus seiner ersten Ehe und ich zwei aus meiner.
Gemeinsame Kinder haben wir nicht.
Seine Kinder kommen alle zwei Wochen  und in den Ferien hälftig zu uns. 
Von Anfang an hatten wir Konflikte, ich bin seit meiner Kindheit psychisch krank und leide unter einer Impulskontrollstörung, was meist zu Streit zwischen uns führt. 
Ich habe ihm versucht zu erklären, wieso ich oft doof in Situationen reagiere, was in mir vor sich geht. 
Trotzdem geraten wir alle paar Tage sehr heftig aneinander, das geht so weit, dass meist er die Beziehung beenden möchte, es laut wird oder wir uns ignorieren. Das Ganze dauert dann in der Regel drei Tage an.
Ich bin anfangs sogar handgreiflich geworden, hab ihn geboxt, was jetzt seit  1,5 Jahren "nur" noch mal einmal vor gekommen ist. 
Wir vertragen uns immer wieder und in den Tagen dazwischen ist es gut zwischen uns. Leider denke ich mittlerweile auch in den guten Phasen immer mehr über Trennung nach. 
Mir geht mittlerweile alles auf die Nerven, seine Kinder sind mir zu viel, seine Art wie er mit meinem umgeht, finde ich nicht gut. 
Zudem belastet mich, dass meine Kinder unsere Streitereien sehr oft mitbekommen. 
Ich selbst habe das als Jugendliche bei meiner Mutter und meinem Stiefvater mit erlebt und dadurch grosse psychische Probleme. 
Ich habe Angst, dass das Gleiche mit meinen Kindern passiert. 
Ich weiss, dass ich ihn trotz den negativen Gefühlen liebe und wir versprechen uns jedes Mal, dass wir an unserem Verhalten arbeiten, leider klappt das in der Regel nicht. 
Zudem kommt meine Angst das finanziell alleine stemmen zu müssen, ich müsste mit meinen Kindern (5/8) und Hund wesentlich mehr arbeiten. Und ich weiss nicht wie und ob ich das  stemmen kann. 
Zudem habe ich die Befürchtung den Hund abgeben zu müssen. Das wäre ja für die Kinder eine zusätzliche Belastung. 
Ich bin auch komplett auf mich gestellt, Familie gibt es leider keine mehr. 
Was würdet ihr tun? 
Ich weiss es ist meine Entscheidung, aber ich musste mir das alles mal von der Seele schreiben, und würde mich über zahlreiche Rückmeldungen freuen. 
Herzlichen Dank. 
Liebe Grüße Bine 

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22. Januar um 17:24

bist du denn in Therapie damit sich das bessert? Bist du seinen Kindern gegenüber auch so? 

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22. Januar um 17:58
In Antwort auf user1169993195

Hallo zusammen
Ich bin sehr verzweifelt und weiss nicht mehr weiter.
Ich lebe mit meinem Freund seit fast vier Jahren zusammen .
Er hat vier Kinder aus seiner ersten Ehe und ich zwei aus meiner.
Gemeinsame Kinder haben wir nicht.
Seine Kinder kommen alle zwei Wochen  und in den Ferien hälftig zu uns. 
Von Anfang an hatten wir Konflikte, ich bin seit meiner Kindheit psychisch krank und leide unter einer Impulskontrollstörung, was meist zu Streit zwischen uns führt. 
Ich habe ihm versucht zu erklären, wieso ich oft doof in Situationen reagiere, was in mir vor sich geht. 
Trotzdem geraten wir alle paar Tage sehr heftig aneinander, das geht so weit, dass meist er die Beziehung beenden möchte, es laut wird oder wir uns ignorieren. Das Ganze dauert dann in der Regel drei Tage an.
Ich bin anfangs sogar handgreiflich geworden, hab ihn geboxt, was jetzt seit  1,5 Jahren "nur" noch mal einmal vor gekommen ist. 
Wir vertragen uns immer wieder und in den Tagen dazwischen ist es gut zwischen uns. Leider denke ich mittlerweile auch in den guten Phasen immer mehr über Trennung nach. 
Mir geht mittlerweile alles auf die Nerven, seine Kinder sind mir zu viel, seine Art wie er mit meinem umgeht, finde ich nicht gut. 
Zudem belastet mich, dass meine Kinder unsere Streitereien sehr oft mitbekommen. 
Ich selbst habe das als Jugendliche bei meiner Mutter und meinem Stiefvater mit erlebt und dadurch grosse psychische Probleme. 
Ich habe Angst, dass das Gleiche mit meinen Kindern passiert. 
Ich weiss, dass ich ihn trotz den negativen Gefühlen liebe und wir versprechen uns jedes Mal, dass wir an unserem Verhalten arbeiten, leider klappt das in der Regel nicht. 
Zudem kommt meine Angst das finanziell alleine stemmen zu müssen, ich müsste mit meinen Kindern (5/8) und Hund wesentlich mehr arbeiten. Und ich weiss nicht wie und ob ich das  stemmen kann. 
Zudem habe ich die Befürchtung den Hund abgeben zu müssen. Das wäre ja für die Kinder eine zusätzliche Belastung. 
Ich bin auch komplett auf mich gestellt, Familie gibt es leider keine mehr. 
Was würdet ihr tun? 
Ich weiss es ist meine Entscheidung, aber ich musste mir das alles mal von der Seele schreiben, und würde mich über zahlreiche Rückmeldungen freuen. 
Herzlichen Dank. 
Liebe Grüße Bine 

Wenn du der Meinung bist, dass er deine Kinder nicht gut behandelt, dann ist der Fall doch schon ziemlich klar. Außerdem hast du nunmal eine Krankheit, die man vermutlich auch nicht vollständig "wegtherapieren" kann. Es ist ja eigentlich gut, dass du dazu stehst. Wenn er allerdings nach vier Jahren immer noch keinen Weg gefunden hat, sinnvoll damit umzugehen, stelle ich mir eine gemeinsame harmonische (!) Zukunft schwierig vor.

In jedem Fall wünsche ich dir alles Gute! Und das mit der Mehrarbeit würdest du schon schaffen - Geld sollte nie ein Grund sein zu bleiben! 

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