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Trennung. Exfreund + Familie machen schwangere Exfreundin fertig.

1. Februar 2013 um 20:44

Hallo zusammen.

Ich erzähl euch einfach mal was genau passiert ist und hoffe, dass ihr mir helfen könnt.
Mein Freund und ich sind vor einiger Zeit in eine gemiensame Wohnung gezogen (WICHTIG! Er ist der alleinige Anmieter der Wohnung). Der Umzug begann schon mit Streitereien ohne Ende. Ende vom Lied: Nach drei Tagen zusammenwohnens hat er mich schwanger mittellos und ohne obdach einfach verlassen (bin zuzeit bei meiner Mutter ungekommen). Er selbst ist ohne Weiteres wieder ins Elternhaus zurückgegangen und möchte mich nun alleine auf der nicht bewohnten Wohnung sitzen lassen, obwohl er sie angemietet hat und sich freiwillig bereit erklärt hat für alles aufzukommen. Der Vater von ihm hat die Bürgschaft dafür übernommen, da der Vermieter der Wohnung ein guter Bekannter der Familie ist, von daher besteht auch leider kein schriftlicher Vertrag zwischen ihnen nur ein mündlcher mit Handschlag. Ich selber wohne zuzeit wieder bei meiner Mutter und muss mir so schnell es geht wieder eine neue Wohnung suchen weil ich
a) so wie es aussieht alleine mit meinem Kind bleiben werde und es im April schon zur Welt kommt und
b) meine Möbel noch in der Wohnung stehen und ich im Moment keine Möglichkeit habe sie irgendwo unterzubringen. Außerdem ging das alles so plötzlich...
Zwar hat sich der Vermieter bereiterklärt um weitere 4 Wochen zu verlängeren, aber jetzt geht es um die Miete dazu. Zwar sagte der Vermieter, dass er an meinen Ex und seinen Vater gehen wird, dies wird sich die Familie aber nicht gefallen lassen und wird mir hundertpro mit einem Anwalt kommen um sich das Geld wiederzuholen. Bei mir ist aber nichts zu holen, da ich im Moment arbeitslos bin gerade weil ich schwanger bin und meine Ausbildung deshalb nicht beginnen konnte. Außerdem ist mein Ex der Anmieter. Aber da Herr von und zu sich einfach aus dem Staub gemacht hat und seine Familie mir jeden Zugang zu ihm und zu ihnen selbst verweigert, kann ich da leider nix machen.
Hinzu kommt, dass, zugegeben, ich seine Anbauwand mit lila abwaschbarer (!) Wandfarbe beschmiert habe aus Wut und Frust. Allerdings habe ich versucht mich bei ihnen dafür zu entschuldigen und für den Schaden aufzukommen, aber ohne Erfolg. Die Familie hat Anzeige gegen mich erstattet wegen Sachbeschädigung, wahrscheinlich mit der Angabe, dass ich das abstreite und mich weigere den Schaden zu bezahlen. Auch kam der Vermieter auf mich zu, dass eine Anzeige von der Staatsanwaltschaft wegen Ruhestörung an dem Abend vorliegt. Er wollte mir dies zunächst in die Schuhe schieben (was aber keinen Sinn macht, ich zeig mich doch nicht selber an) und musste mehrmals beteuern, dass ich keine Polizei an dem Abend angetroffen habe auch wenn ich nach dem Streit und nachdem er gegangen ist bis zum Schluss alleine in der Wohnung war. Es muss aber jemanden gegeben haben der das angegeben hat und die Polizisten es aufgenommen haben. Ich vermute dass die Familie es selbst war und mich jetzt dafür verantwortlich machen wollen.
Vor einigen Tagen waren ich und mein älterer Bruder in Begleitung nochmal in der Wohnung um ein paar meiner wichtigsten Sachen zu holen (Meine Klamotten, die Babysachen und so weiter), um auf den Sachschaden zu sprechen zu kommen. Ich habe entdeckt, dass mein Wohnzimmertisch und meine Tür von meinem Backofen, offensichtlich mutwillig, zerstört wurden. Außerdem habe ich einen Müllsack voll mit Glasscherben in meinen Utensillien gefunden. Da der Müllsack dunkelblau war konnte ich nicht sehen was da drin war. Mein Bruder hat das Ding gesehen und vorsichtig hineingegriffen. Es waren tatsächlich Glasscherben. Wir haben natürlich sofort Fotos von dem Ganzen gemacht. Da mein Bruder noch am Vortag mit der Schwester der Familie telefoniert hat und versuchte die Wogen zu glätten, hatte sie zu ihm gesagt, dass die Familie in der Wohnung war, von daher weiß ich, dass diese mutwillig meine Sachen zerstört und mir absichtlich den Müllsack Glas in die Utensillien gelegt haben. Und die zeigen mich wegen Sachbeschädigung an. Dann war das was ich gemacht habe nur Schabernack gewesen.
Dazu kommt noch, dass die Schwester meines Exfreundes gegenüber meines Bruders (nicht falsch verstehen, er steht nicht auf ihrer Seite, er versucht lediglich herauszufinden was die vorhaben damit er es mir weitergeben kann und hat sich deshalb unauffällig mit ihnen angefreundet) gesagt hat, dass die Familie mit allen mittel versuchen will mir mein Kind wegzunehmen. Sie hat ihm auch erzählt wie sie es machen wollen. Angefangen mit der Anzeige (siehe vorheriges) bis hin, dass sie dem Jugendamt erzählen wollen, dass meine mutter angeblich saufen würde, was aber nicht stimmt bis hin dass ich eine Gefahr für das Kind wäre, gerade wegen der Sachbeschädigung sei ich angeblich gewalttätig.
Ich bin es einfach leid und verstehe nicht warum ich denen so ein Dorn im Auge bin. Klar haben sie sich schon immer daran gestört, dass ich aus ärmlichen Verhältnissen komme und nur ein Stabdardleben habe und sie selbst alle im Lebensstandard viel höher sind als ich und zu allem übel versaue ich dem Sohn das Leben in dem ich schwanger von ihm werde. Auch fühlen sie sich von mir als angebliche Arschlöcher hingestellt, weil ich schon immer mein Ding gemacht habe und sie mich nicht lenken konnten. Ehrlich gesagt würde ich am liebsten ganz weit wegziehen meine nummer ändern und vermeiden nurnoch in irgendeiner Form Kontakt zu ihnen haben zu müssen. Ich will nicht ständig Angst haben um mich und mein Kind.

Und jetzt seid ihr gefragt.
Welche Fälle liegen vor?
Was kann ich machen?
Wie kann ich vorgehen und mich wehren?
Wie kann ich mein Kind schützen?
Ich nehme jeden Rat an.

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2. Februar 2013 um 8:46

Trennung. Exfreund + Familie machen schwangere Exfreundin fertig.
Soweit war ich schon mit dem Anwalt, weil mir mein Bruder das auch geraten hat. Also hab ich beim Jobcenter angereufen um genau wegen der Prozesskostenhilfe nachzufragen. Der Sachbearbeiter dort erwähnte zudem noch einen Beratungshilfeschein, den ich mir beim Amtsgericht holen kann damit ich damit zu einem Anwalt gehen kann und die übernehmen dann die Kosten für einen Anwalt. Also bin ich zum Amtsgericht um mir das Ding zu holen, aber die haben zu mir gesagt ich kriege das Ding erst wenn die Familie ebenfalls mit einem Anwalt gegen mich vorgeht. Alles was ich jetzt erstmal machen kann ist auf die Anzeige Stellungnahme zu nehmen und Gegenanzeige zu stellen (er hat ja auch meine Sachen beschädigt, zudem hat er mir den Sack mit Glasscherben in meine Utensillien gelegt)

Die Schwangerschaft kam für mich auch ziemlich unerwartet. Eigentlich war ich kurz vor einer Ausbildung und musste dieser absagen, weil ich schwanger sie nicht hätte machen können. Aber das Altenpflegeheim hat mich vorgemerkt, dass wenn ich dann wieder in der Lage bin, dass sie mir den Vorrang lassen (hab dort schon ein FSJ gemacht und meine Mutter schafft auch dort. Zu dem FSJ habe ich auch alleine gewohnt, trotz geringer Vergütung, also möglich ist alles)
Ich weiß jetzt auch mittlerweile, dass ich sehr naiv gewesen bin mich auf meinen Partner zu verlassen, aber wer will denn nicht gerne seinem Kind eine intakte Familie bieten? Jetzt weiß ich, dass ich das nicht hätte tun sollen. Eigentlich hatte ich das so vorgehabt, dass ich mit der Kleinen alleine in einer Wohnung wohne und mein Exfreund wann immer es geht zu Besuch kommt. Umständlich, aber sicherer.

Ich kritisiere mich schon selbst, hab ich auch kein Problem mit und Einsicht, dass das MIst war habe ich jede Menge. Ich habe es auch nie abgestritten, dass ich das nicht war. 2 Tage später habe ich sogar versucht das Gespräch zu ihm zu suchen. Er ging aber nicht ans Telefon, also habe ich bei seiner Schwester angerufen. Ich habe mich dafür entschuldigt und meine Reue gezeigt. Ich habe ihr auch gesagt, dass ich für den Schaden aufkommen werde. Mir schien es aber, dass sie davon nichts hören wollte, hat mich immer wieder überrannt und mir nur noch mehr Vorwürfe und unterstellungen gemacht. Und ein paar Tage später kam die Anzeige.

Also der Vermieter ist ein guter Bekannter der Familie. Der Vater von meinem Ex und er kennen sich schon eine ganze Weile. Und die mündliche Absprache hat nur zwischen Vater, Sohn und Vermieter stattgefunden, mir wurde dies immer nur telefonisch weitergegeben. Mein Ex hat sich aber dem Vermieter gegenüber bereit erklärt für alles aufzukommen, der Vater hat die Bürgschaft übernommen. Ich habe ihm zwar gesagt, ich werde meine Wohnung (die ich zu der Zeit noch hatte) nicht eher kündigen bevor er nicht einen schriftlichen Vertrag unterzeichnet hat. Das ging leider gänzlich nach hinten los, der Vater hat Stress gemacht was ich denken würde ob das ein Scherz ist und wöfür wir das denn bräuchten, weil doch alles klar gehen würde. Also ich habe schon versucht mitzudenken....

Das Ding ist ja: Es gibt keine Probleme mit meiner Mutter und die gab es noch nie. Ich weiß nicht wie man darauf kommt sowas zu erzählen. Ich hab nur einfach keine Lust auf jede Woche Sturmklingeln : ''Guten Tag wir sind das Jugendamt''. Ich möchte nur wissen inwieweit ich das unterbinden kann, weil wenn es nach mir gehen würde, würde ich am liebsten jeden Kontakt zu ihnen abbrechen, ihnen meine Adresse nicht rausgeben und meine Telefonnummer ändern.
Wohnung suchen ist schon im vollen Gange, auch die Anträge dazu habe ich schon gestellt und mich beim Jugendamt schon erkundigt wie das mit dem Sorgerecht aussieht. Gott sei Dank bin ich nicht mit ihm verheiratet, von daher wird mir das viel leichter sein. Und ich werde auch tun was ich kann. Glaubt mir, mir tut das selbst total leid für mein Kind, aber wenn sich der Mist nicht legt sehe ich mich dazu leider gezwungen, denn ich möchte nicht jeden blauen Fleck an dem Kind erklären müssen und außerdem tun solche Streitereien dem Kind auch nicht gut und Kinder kriegen alles mit.
Zudem muss ich sagen, dass mein Ex derjenige ist, der zu übermäßigem Alkoholkonsum und Drogen neigt. Für ein Jahr Führerschein weg wegen Alkohol am Steuer und ein weiteres Jahr drauf Drogen im Blut gefunden. Und dann wollen die erzählen ich sei eine gefahr für das Kind? Nur weil ich keine Ausbildung habe, keine Arbeit, wenig Geld und vom Staat unterstützt werde?

Ich schaffe das schon, hab ich bis jetzt immer und nie aufgegeben. Ich sag immer: Schwierig, aber nicht unmöglich und ich bin auch knallhart im durchziehen!

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