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Trennung - aufgeben oder kämpfen?

11. Juni 2016 um 23:13 Letzte Antwort: 11. Juni 2016 um 23:45

Hallo ihr Lieben,

Mein Freund hat nach zwei Jahren heute mit mir Schluß gemacht.
Wir haben quasi von Anfang an zusammen gewohnt. Wir hatten kleine Startschwierigkeiten, weil ich nicht wusste, ob er es wirklich ernst meint, aber das haben wir aus dem Weg geräumt und eine glückliche Beziehung geführt. Wir haben auch nach einem gemeinsamen Urlaub immer davon geträumt zusammen nach Wien auszuwandern, wenn ich mit meinem Studium fertig bin.
In letzter Zeit habe ich gemerkt, dass wir ziemlich im Routinetrott drin steckten. Es gab keine Küsse mehr, wenn er reingekommen ist etc. Ich war selber am überlegen,ob ich das so weiter will und habe ihn angesprochen.
Von ihm kam nur, er wäre nunmal so, er will mich aber ändert wird er sich nicht. Das habe ich für mich akzeptiert, denn verlieren möchte ich ihn nicht und es war ja nichts gegen mich und ändern möchte ich ihn auch nicht.
Dann hatten wir eine große Familienfeier und er war fabelhaft. Es war richtig toll. Er war aufmerksam, hat mich die ganze Zeit berührt, mit meiner Familie gelacht und alles. Und er ist definitiv nicht der Typ der sich für sowas verstellt - das war echt. Wir hatten an diesem Tag auch den besten Sex den wir jemals hatten.
Danach wurde es schleichend 'komisch' und heute kam er rein und sein Gesicht war versteinert. Da wusste ich schon Bescheid. Er hat gesagt er hat seit einiger Zeit echt Bauchschmerzen und kein gutes Gefühl. Er hätte auch draußen 15 Minuten gesessen und konnte nicht in die Wohnung, weil er nicht weiß was er sagen soll. Ich habe ihm gesagt, dass es okay ist. Und ich wollte wissen, was ich falsch gemacht habe oder was passiert ist. Ruhig, nicht anklagend. Und er meinte die Gefühle wären einfach weg. Er hat gesagt er lässt mir Zeit die Wohnung zu räumen und ist gegangen. Es lief wirklich ruhig ab. Und ich weiß auch definitiv, dass da keine andere Frau hinter steckt.

Ich bin erstmal wieder zu meinen Eltern, aber morgen wollen wir uns um 19 Uhr treffen, um alles zu regeln.
Jetzt weiß ich absolut nicht wie ich mich verhalten soll.
Ich möchte keinem Kerl hinterher laufen, aber ich möchte auch nicht einfach sagen okay byebye. Er ist meine große Liebe.
Soll ich vorschlagen, dass uns vielleicht einfach der Alltag eingeholt hat und vorschlagen, erstmal doch getrennt zu wohnen, aber uns trotzdem noch zu treffen?
Also zu gucken, ob man da irgendetwas wiederbeleben kann?
Oder soll ich es einfach auf sich belassen und wirklich nur die wichtigen DInge regeln und dann gehen?
Eins kann ich euch nur direkt sagen, einfach gehen und dann wird er merken, dass er mich vermisst wird nicht funktionieren. Er hat in seinem Leben viel druchgemacht, weswegen er seine Gefühle auch nicht immer ausdrückt. Er würde sich dann mit der Situation arrangieren, selbst wenn er mich zurück haben wollte und ich würde es nie erfahren.

Das war sehr durcheinander, aber ich hoffe ihr könnt mir helfen. Meine Eltern sind defintiv keine Hilfe und mit meinen Freunden möchte ich einfach noch nicht darüber reden.

Vielen Dank schonmal


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11. Juni 2016 um 23:45

Liebe amelia!
Ich bin ratlos. Aber, wenn ich mir die ganze Sache so überlege, würde ich es mit Humor nehmen. Er soll spüren, dass Dir das nichts ausmacht. Er darf keinesfalls den Eindruck haben, dass Du unglücklich bist. Spiele ein Spiel mit Ihm. Verstehst Du, was ich meine?

LG.,

lib

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