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Trennung als letzte Chance, und nun?!

19. Oktober 2017 um 8:17

Hallo liebe Leser,

ich (m - 28) bin leider absolut am verzweifeln. Ich weiß das die Trennung die einzige Chance ist/war damit wir irgendwann wieder mit einer harmonischen Basis zueinander finden können. Wir haben einen wundervollen 14 Monate alten Sohn der absolut geplant war. Ich habe im Laufe der Beziehung Verhaltensmuster wie negative Denkweise, launische Art, Impulsive Art, etc. eine Menge kaputt gemacht. Meine Partnerin musste LEIDER ab einem gewissen Zeitpunkt um jede Sekunde Aufmerksamkeit betteln. Da ich viel gearbeitet habe Hauptberuflich und Nebenbei. All das mit dem Ziel unsere Familie zu ernähren und nicht mit dem Hintergedanken nicht bei ihr sein zu müssen. Ich habe das definitiv falsch gemacht und weiß das auch.

Wir haben es jetzt vier Monate versucht obwohl sie/wir irgendwie wusste(n) das sie wohl einen Cut brauch um ihre Gedanken zu ordnen. Sie weiß nicht ob sie mich noch lieb oder nur weil sie mich als Mensch gern hat in meiner nähe sein möchte. Sie sagt sie brauch zeit um ihre Gedanken zu Ordnen und sich darüber im Klaren zu werden was mit ihren Gefühlen ist.

Ich habe halt in den letzten Monaten verzweifelt versucht das Segel zu wenden und habe versucht ihr zu zeigen das ich verstanden habe was ich falsch gemacht habe. Dabei ziehe ich mir natürlich nicht das volle Paar Schuhe an denn es gehören immer zwei dazu.
Ich weiß das sie der Sache aktuell nicht mehr vertrauen kann, weil ich Sie mit meinem teilw. "Borderlineartigem" Verhalten komplett runter gezogen habe. Dann ist noch ein guter Freund verstorben, wir sind in drei Jahren Beziehung drei Mal umgezogen usw... als nie eine echt Konstante oder Chance mal zur Ruhe zu kommen.

Wir haben unser gemeinsam vor 7 Monaten gemietetes Haus nun gekündigt um den klaren Cut zu haben. Ich wollte halt eine Auszeit in der wir uns von den "partnerschaftlichen Verpflichtungen" entbinden aber ganz klar ist das andere Männer und Frauen keine Option sind. Sondern es einzig und allein darum gehen soll, frei und entspannt die Gedanken zu ordnen. Aber die einzige Chance ist - wie ich eingesehen habe - die Trennung.

Über den Umgang mit unserem Sohn mache ich mir keine Gedanken.

Für mich ist klar ich liebe diese Frau und will mein Leben mir ihr verbringen - das habe ich ihr auch klar gemacht. Denn dafür habe ich mein altes Leben vor drei Jahren aufgegeben und an einem anderen Standort neu mit ihr angefangen (das habe ich ihr nie vorgeworfen). Andere Frauen sind für mich absolut kein Thema.

Meine Frage ist nun: Kann mir jemand Tipps geben wie ich am besten an die Sache ran gehe um zumindest nicht die Chance auf einen Neuanfang komplett zu zerstören aber dabei den Fokus meiner eigenen Person nicht zu verlieren? Und mich vor allem nicht verrenne?

Denn eins ist mir und uns klar: Unser Engel wird uns immer verbinden und wir werden wöchentlich mehrmals kontakt haben. Mal ganz davon ab das wir auch noch in der gleichen Firma arbeiten und sie bald aus der Elternzeit zurückkehren wird. Auch wenn sie aktuell auf der Suche nach einem neuen Job ist - wofür ich natürlich die Daumen drücke.

Ich danke vielmals für die hoffentlich kommenden Rückmeldungen.

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19. Oktober 2017 um 13:43

mir geht es ja unter anderem auch um die herangehensweise. Schließlich haben wir ein Kind. Wenn ich jetzt beispielsweise noch drei monate im Haus wohnen bleibe und sich trotzdem täglich über den weg laufen ist meiner meinung nach eher kontraproduktiv. Schließlich soll ja auch sie sehen bzw. vllt merken was ihr fehlt wenn ich nicht mehr da bin. Diesen Prozess erst in drei Monaten zu starten wird ja möglicherweise wenig dazu beitragen das man wieder zueinnander findet. SIe hat vor kurzem noch gesagt - ich bin ihre große liebe, und hat noch nie für einen menschen solche gefühle entwickelt - durch zwsichenmenschliche Problem (beidseitig) sind diese gefühle aber einfach mittlerweile für sie undefinierbar geworden. Dafür habe ich auch verständnis.

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19. Oktober 2017 um 14:20

Ja Möglichkeiten habe ich zeitnah quasi auszuziehen. Aber sehen tuen wir uns halt trotzdem regelmäßig und ich würde dann auch mal im Haus übernachten wenn ich den kleinen habe und sie arbeiten geht. Und sie möglicherweise dann bei einer Freundin oder ihren Eltern oder oder oder. Alles Dinge die noch nicht geklärt sind.
Einmal die woche arbeiten wir auch zusammen Abends. Also wir sind quasi ohnehin gezwungen Kontakt zu haben. Mir fehlt halt die Idee für einen Mittelweg.
 

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