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Trennung, allein(weiter)erziehend, Umgangsrecht und -sinn

29. Juni 2016 um 8:44

Hallo liebe Community

Trennungen sind immer schwer, vor allem wenn Kinder im Spiel sind. In unserem Fall sind es sogar 3, zwei (w10 + w8J) davon vom geschiedenen Ex und ein gemeinsames. Der Ex kümmert sich mehr oder weniger regelmäßig 1 mal im Monat für ein WE um seine Mädels. Ansonsten interessiert ihn nicht wirklich, wie die Mädels sich entwickeln, was auch leider unübersehbar ist, die jüngere macht mit 8 die erste Kl. zum zweiten Mal und muss selbst da noch mühen.

Ich kam in diese kl. Familie vor ca. 2,5 J. und es entwickelte sich trotz 120Km Entfernung (sie Dorf, ich Stadt) eine innige Bindung (sie deutlich jünger!) bis hin zur Beziehung. Beim allersten Besuch (Riesengrundstück, heruntergekommen, viele Tiere) war ich etwas schockiert, offenbar sind hier alle völlig überfordert. Es galt anzupacken und die Mädels nahmen mich mit der Zeit mehr und mehr an, ohne die Bindung zum Vater zu verlieren. Es tat ihnen offenbar gut, dass ich da war.

Nach gut einem Jahr wurde sie schwanger, was natürlich Fragen mit sich brachte, ob und wie, angesichts der ganzen Situation und gr. Altersunterschied. Ich liess ihr die Entscheidung, würde sie aber egal welche, mittragen. So bekamen wir vor einem Jahr einen süssen kleinen Sohn. Er ist wirklich ein Wonneproppen und entwickelte sich prächtig, lacht ständig und ist entspannt.

Mir völlig unerklärlich vergiftete sich dann zunehmend die Stimmung innerhalb der Beziehung, trotz viel guten Vorankommens. Sie wurde zunehmend eifersüchtig, obwohl da einfach nichts dran war. Ab und zu musste ich in meine Stadt, aber letztlich war ich ca. 80% dort auf dem Land. Gab ja auch genug zu tun. Die Atmosphäre wurde unerträglicher und die Streits häufiger, sodass ich öfter zurück in die Stadt fuhr, obwohl ich es gar nicht wollte. Die Kinder auch nicht.

Alle Betörungen, doch bitte mit den Attacken und Unterstellungen aufzuhören halfen leider nicht. Sie landete komplett im Misstrauen, kontrollierte mein Handy usw. Besonders viel Selbstvertrauen hat sie allerdings auch nicht. Wurde selbst ohne Vater groß und die Mutter verhärmte darüber, Anerkennung und Förderung fehlte ihr immer.

Irgendwann, so um den 1ten Geburtstag des Kleinen Mitte Mai eskalierte alles und ich bekam (tatsächlich) ein in amtsdeutsch verfassten Brief (vordatiert mit dem Datum meines Geb. 2Mon. zuvor!), dass sie die Beziehung für beendet erklärt und mir aber ein eingeschränktes Umgangsrecht einräumt. Einem gemeinsames Sorgerecht lehnt sie kategorisch ab, was mich doch schon recht getroffen hat. Außerdem gibt es da heutzutage auch andere Rechtssprechungen.

Zu dem "eing. Umgangsrecht" möchte ich gerne mal Eure Meinungen hören. Sie räumte mir ein, den Kleinen (die Mädels werden natürlich auch da sein) einmal die Woche (z.B. Mi.) für 2-3 Std. sehen zu dürfen. Heisst für mich 4x im Monat ca. 250Km zu fahren (Auto o. Zug), um das so wahrzunehmen, was ich jetzt auch schon fast 2 Monate gemacht habe natürlich.

Nachdem er mich nun fast ein ganzes Jahr dauerhaft um und bei sich hatte (mit allem, was dazu gehört), sind wöchentliche 2-3 Std. doch ein massiver Einbruch im weiteren Bindungsaufbau. Das kann doch auf Dauer keinem der Beteiligten gut tun, abgesehen vom unverhältnismäßigen Aufwand zur Wirkung. Wie seht ihr das?

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29. Juni 2016 um 9:06

Ein
gemeinsames Sorgerecht lehnt sie ab? Kann sie ja tun, hat nur keinen Erfolg.
Deine Rechte als Vater sind stärker, als du glaubst. Ihr habt nämlich beide (auch unverheiratet) die gleichen Rechte. Warum sollte dein Junge bei ihr bleiben (müssen)? genauso gut kannst DU ihn aufziehen. Der Junge hat das Recht darauf, euch beide im gleichen Umfang zu sehen und Kontakt zu haben. Das bedeutet, ihr könntet ihn zB im wöchentlichen oder 2wöchigen Turnus wechselseitig aufziehen. Da gibt es viele Möglichkeiten. Lass dich anwaltlich beraten und bloß nicht verunsichern

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30. Juni 2016 um 16:45
In Antwort auf sweetwater5

Ein
gemeinsames Sorgerecht lehnt sie ab? Kann sie ja tun, hat nur keinen Erfolg.
Deine Rechte als Vater sind stärker, als du glaubst. Ihr habt nämlich beide (auch unverheiratet) die gleichen Rechte. Warum sollte dein Junge bei ihr bleiben (müssen)? genauso gut kannst DU ihn aufziehen. Der Junge hat das Recht darauf, euch beide im gleichen Umfang zu sehen und Kontakt zu haben. Das bedeutet, ihr könntet ihn zB im wöchentlichen oder 2wöchigen Turnus wechselseitig aufziehen. Da gibt es viele Möglichkeiten. Lass dich anwaltlich beraten und bloß nicht verunsichern

Gestern erste Annäherung?
Danke, soweit ich recherchieren konnte, sollte das allg. so sein. Die Realität sieht aber oft noch anders aus. Gestern war ich ja wieder da und es fühlte sich recht entspannt an, vlt. auch weil ich vermied, die mir wichtigen Themen anzusprechen.

Vor etwa zwei Wochen hatte ich einen Beratungstermin bei einer dem JA vorgeschalteten Stelle. Dort riet man mir, sie für ein gemeinsames Beratungsgespräch zu gewinnen. Das teilte ich ihr letzte Woche mit und sie sagte spontan, ja würde sie machen (nicht ohne ihren Seitenhieb, schön, dass Du Dich auch mal einer übergeordneten Stelle stellst, was ihr Ex ja kategorisch abgelehnt hatte). Nun denn, jetzt warten wir auf einen Terminvorschlag.

Ich möchte möglichst keine "kriegerischen Auseinandersetzungen, aber die Umstände unter der die Mädels und der Kleine aufwachsen sind nun mal suboptimal trotz oder gerade wegen viel Platz. Aber zwischen Hunde- (Garten) und Hühnerk..(Hof) rumkrabbeln zu müssen finde ich unmöglich.

Unter den richtigen Umständen, wäre dort schon der richtige Platz, klar würd ich ihn auch nehmen, aber da spielt sie (noch?) nicht mit. Jedenfalls war es schon mal entspannter als die 2- 4 Monate zuvor, mal sehen. Eine Einladung, doch über Nacht zu bleiben (sie hatte Sehnsucht und steckte mir einen Zettel zu), schlug ich aber erstmal aus. Das braucht jetzt neues Vertrauen und Zeit und echtes ehrliches Entgegenkommen.

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30. Juni 2016 um 18:06
In Antwort auf peadar_12166114

Gestern erste Annäherung?
Danke, soweit ich recherchieren konnte, sollte das allg. so sein. Die Realität sieht aber oft noch anders aus. Gestern war ich ja wieder da und es fühlte sich recht entspannt an, vlt. auch weil ich vermied, die mir wichtigen Themen anzusprechen.

Vor etwa zwei Wochen hatte ich einen Beratungstermin bei einer dem JA vorgeschalteten Stelle. Dort riet man mir, sie für ein gemeinsames Beratungsgespräch zu gewinnen. Das teilte ich ihr letzte Woche mit und sie sagte spontan, ja würde sie machen (nicht ohne ihren Seitenhieb, schön, dass Du Dich auch mal einer übergeordneten Stelle stellst, was ihr Ex ja kategorisch abgelehnt hatte). Nun denn, jetzt warten wir auf einen Terminvorschlag.

Ich möchte möglichst keine "kriegerischen Auseinandersetzungen, aber die Umstände unter der die Mädels und der Kleine aufwachsen sind nun mal suboptimal trotz oder gerade wegen viel Platz. Aber zwischen Hunde- (Garten) und Hühnerk..(Hof) rumkrabbeln zu müssen finde ich unmöglich.

Unter den richtigen Umständen, wäre dort schon der richtige Platz, klar würd ich ihn auch nehmen, aber da spielt sie (noch?) nicht mit. Jedenfalls war es schon mal entspannter als die 2- 4 Monate zuvor, mal sehen. Eine Einladung, doch über Nacht zu bleiben (sie hatte Sehnsucht und steckte mir einen Zettel zu), schlug ich aber erstmal aus. Das braucht jetzt neues Vertrauen und Zeit und echtes ehrliches Entgegenkommen.

Die Realität
sieht nicht viel anders aus. Ich habe das gerade mit einem Bekannten erlebt, dessen Ex ihm auch alles untersagen wollte, was den Umgang mit den Kindern betraf. Er hat sich durchgesetzt.
es ist immer besser, die Ruhe zu bewahren, das wirkt deutlich souveräner. du machst das richtige

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3. Juli 2016 um 11:39
In Antwort auf sweetwater5

Die Realität
sieht nicht viel anders aus. Ich habe das gerade mit einem Bekannten erlebt, dessen Ex ihm auch alles untersagen wollte, was den Umgang mit den Kindern betraf. Er hat sich durchgesetzt.
es ist immer besser, die Ruhe zu bewahren, das wirkt deutlich souveräner. du machst das richtige

Hin und her
Danke sweetwater,
sehe ich auch so auch wenn es mir manchmal schwer fällt. Zu sehr versucht sie mit Machtspielchen mich zu dirigieren. Ihre (etwas) unerwarte Einladung beim letzten Besuch lehnte ich ja erstmal dankend (weil das wäre schon mittelfristig ein Ziel) ab und wollte mir Zeit lassen, darüber nachzudenken.

So schlug ich meinerseits den heutigen So/Mo (was sie annahm) vor und schrieb ihr nochmals meine Vorstellungen einen möglichen Weg wieder zusammen mit ihr zu gehen.
Darauf hin kam gestern wieder die Retourkutsche, dass sie genau das nicht wolle. Ich möchte mich nicht für ihre Sehnsüchte benutzen lassen und werde also heute nicht hinfahren, sondern bis zum hoffentlich baldigen gemeinsamen Beratungstermin die bisherige Besuchsregelung weiter verfolgen. So ird sich also wieder auf die Umgangsregelung konzentriert.

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7. Juli 2016 um 9:38

Es geht weiter
Vor einer Woche noch leichte Hoffnung hegend, dass sich die Situation vlt. doch entspannt, geht es nun leider genau in die andere Richtung. Inzwischen gab es von der Beraungsstelle Terminvorschläge für ein gemeinsames Gespräch, mit dem Ziel einer einvernehmlichen Einigung für den Umgang. Auf die Bitte, sich einen Termin auszuwählen, erhielt ich als Antwort, dass sie bereits ihrerseits vor Wochen (!) direkt beim JA eine Mediation beantragt hätte.

Laut Auskunft der Beratungsstelle verweist das JA zunächst immer erst auf die Vorberatung, um das JA einfach auch zu enlasten. Und genau hierfür gibt es nun real existierende Termine. Sie möchte wohl als Agierende dastehen und hat bis jetzt keine Reaktion auf die Vorschläge gezeigt.

Dazu kam, dass sie nun für den wöchentlichen Umgang einen neutralen Spielplatz in einer anderen Stadt bestimmte. So war ich gestern auch dort und ausser uns war niemand sonst da. Eine skurile Situation, sich dort 2-3 Std. mit einem 14 Monate alten Kind zu beschäftigen unter der ständigen Aufsicht der Mutter. Er kennt nun alle Geräte und jeden Sandkrümel.

Zwischen herrscht uns nun ziemliche Kälte, von ehemaliger Sehnsucht nichts mehr zu spüren, alles Theater. So kann's einfach nicht weitergehen.

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7. Juli 2016 um 13:52
In Antwort auf peadar_12166114

Es geht weiter
Vor einer Woche noch leichte Hoffnung hegend, dass sich die Situation vlt. doch entspannt, geht es nun leider genau in die andere Richtung. Inzwischen gab es von der Beraungsstelle Terminvorschläge für ein gemeinsames Gespräch, mit dem Ziel einer einvernehmlichen Einigung für den Umgang. Auf die Bitte, sich einen Termin auszuwählen, erhielt ich als Antwort, dass sie bereits ihrerseits vor Wochen (!) direkt beim JA eine Mediation beantragt hätte.

Laut Auskunft der Beratungsstelle verweist das JA zunächst immer erst auf die Vorberatung, um das JA einfach auch zu enlasten. Und genau hierfür gibt es nun real existierende Termine. Sie möchte wohl als Agierende dastehen und hat bis jetzt keine Reaktion auf die Vorschläge gezeigt.

Dazu kam, dass sie nun für den wöchentlichen Umgang einen neutralen Spielplatz in einer anderen Stadt bestimmte. So war ich gestern auch dort und ausser uns war niemand sonst da. Eine skurile Situation, sich dort 2-3 Std. mit einem 14 Monate alten Kind zu beschäftigen unter der ständigen Aufsicht der Mutter. Er kennt nun alle Geräte und jeden Sandkrümel.

Zwischen herrscht uns nun ziemliche Kälte, von ehemaliger Sehnsucht nichts mehr zu spüren, alles Theater. So kann's einfach nicht weitergehen.

Du wirst um
eine anwaltliche Beratung nicht herum kommen anders kannst du ihr die Grenzen nicht aufzeigen. Was soll das, sich mit dir in einer anderen Stadt für einen "neutralen" Umgang zu treffen? Demnächst trefft ihr euch in Timbuktu?
Deine Rechte wurden dir hier bereits beschrieben. Du musst aber auch etwas dafür tun, dass sie dir eingeräumt werden. Freiwillig wird das deine Ex nämlich nicht tun.

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13. Juli 2016 um 12:14

Erschwerung des Umgangs
Inzwischen gab es von der Beraungsstelle Terminvorschläge für ein gemeinsames Gespräch, mit dem Ziel einer einvernehmlichen Einigung für den Umgang. Auf die Bitte, sich einen Termin auszuwählen, erhielt ich als Antwort, dass sie bereits ihrerseits vor Wochen (!) direkt beim JA eine Mediation beantragt hätte.

Laut Auskunft der Beratungsstelle verweist das JA aber zunächst immer erst auf die Vorberatung, um das JA einfach auch zu entlasten. Und genau hierfür gibt es nun real existierende Termine. Sie möchte wohl als Agierende dastehen und hat keine Reaktion auf die Vorschläge gezeigt.

Dazu kam, dass sie nun für den wöchentlichen Umgang letzte Woche kurzfristig einen neutralen Spielplatz in einer anderen Stadt bestimmte. So war ich dann auch dort und ausser uns war niemand sonst da. Es brauchte auch wieder eine Viertelstunde, bis er mich erkannte. Eine skurile Situation, sich dort 2-3 Std. mit einem 14 Monate alten Kind zu beschäftigen unter der ständigen Aufsicht der Mutter. Er kennt nun alle Geräte und jeden Sandkrümel.

Zwischen herrscht uns nun ziemliche Kälte, von ehemaliger Sehnsucht noch vor einer Woche nichts mehr zu spüren, alles Theater. So kann's einfach nicht weitergehen.

Da die Beratungstermine auch noch von ihr selbst abgesagt wurden (!) habe ich beim JA selbst angerufen und mit der zuständigen ... gesprochen, die war recht kühl und hat sich wohl gewundert, dass ich nicht nur anrufe, sondern auch meine Bereitschaft zu einer Mediation bekundete. Wer weiss was ihr erzählt wurde. Im weiteren Verlauf habe ich vorsichtig die dortigen Zustände angesprochen und Sorge geäußert, ob die Überforderung dort nicht eine Hilfe oder Unterstützung erforderlich machen würde, da ich ja nun nicht mehr dort helfend zur Verfügung stehen kann. Die ... wolle veranlassen, dass Jemand dort mal vorbeischauen wird. Ein Lichtblick? Mittlerweile geht es mir ja mehr darum, dass der Kleine halbwegs gesund dort wachsen kann.

Ansonsten wird mir nun recht massiv der Umgang immer mehr mit wechselnden Orten und sehr kurzfristigen Terminvorschlägen erschwert. Statt wie ursprünglich ab 11:00 Uhr (Spielplatz), wurde mir gestern Abend per mail mitgeteilt, dass der heutige Umgang um 09:00 Uhr stattfinden soll. Die Nachricht habe ich ja dann auch erst heute um 08:30 gelesen, also keine Chance die 120Km überhaupt noch rechtzeitig zu bewältigen.

Hab ihr dann geschrieben, dass ich das als Behinderung des Umgangs sehe und es dem JA melden werde und außerdem zum Thema bei der Mediation machen werde. Wie gesagt, ich möchte den steten und "formalen" Weg gehen und nicht den "Hammer" rausholen, da ich befürchte, dass sich das alles auf die Kinder übertragen könnte. Für heute habe ich abgesagt und sie gebeten, mir zukünftig rechtzeitig Terminvorschläge zu unterbreiten, die auch den Zeitrahmen von 4 Std. bieten und für mich machbar sind. Bin gespannt..

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13. Juli 2016 um 14:05
In Antwort auf peadar_12166114

Erschwerung des Umgangs
Inzwischen gab es von der Beraungsstelle Terminvorschläge für ein gemeinsames Gespräch, mit dem Ziel einer einvernehmlichen Einigung für den Umgang. Auf die Bitte, sich einen Termin auszuwählen, erhielt ich als Antwort, dass sie bereits ihrerseits vor Wochen (!) direkt beim JA eine Mediation beantragt hätte.

Laut Auskunft der Beratungsstelle verweist das JA aber zunächst immer erst auf die Vorberatung, um das JA einfach auch zu entlasten. Und genau hierfür gibt es nun real existierende Termine. Sie möchte wohl als Agierende dastehen und hat keine Reaktion auf die Vorschläge gezeigt.

Dazu kam, dass sie nun für den wöchentlichen Umgang letzte Woche kurzfristig einen neutralen Spielplatz in einer anderen Stadt bestimmte. So war ich dann auch dort und ausser uns war niemand sonst da. Es brauchte auch wieder eine Viertelstunde, bis er mich erkannte. Eine skurile Situation, sich dort 2-3 Std. mit einem 14 Monate alten Kind zu beschäftigen unter der ständigen Aufsicht der Mutter. Er kennt nun alle Geräte und jeden Sandkrümel.

Zwischen herrscht uns nun ziemliche Kälte, von ehemaliger Sehnsucht noch vor einer Woche nichts mehr zu spüren, alles Theater. So kann's einfach nicht weitergehen.

Da die Beratungstermine auch noch von ihr selbst abgesagt wurden (!) habe ich beim JA selbst angerufen und mit der zuständigen ... gesprochen, die war recht kühl und hat sich wohl gewundert, dass ich nicht nur anrufe, sondern auch meine Bereitschaft zu einer Mediation bekundete. Wer weiss was ihr erzählt wurde. Im weiteren Verlauf habe ich vorsichtig die dortigen Zustände angesprochen und Sorge geäußert, ob die Überforderung dort nicht eine Hilfe oder Unterstützung erforderlich machen würde, da ich ja nun nicht mehr dort helfend zur Verfügung stehen kann. Die ... wolle veranlassen, dass Jemand dort mal vorbeischauen wird. Ein Lichtblick? Mittlerweile geht es mir ja mehr darum, dass der Kleine halbwegs gesund dort wachsen kann.

Ansonsten wird mir nun recht massiv der Umgang immer mehr mit wechselnden Orten und sehr kurzfristigen Terminvorschlägen erschwert. Statt wie ursprünglich ab 11:00 Uhr (Spielplatz), wurde mir gestern Abend per mail mitgeteilt, dass der heutige Umgang um 09:00 Uhr stattfinden soll. Die Nachricht habe ich ja dann auch erst heute um 08:30 gelesen, also keine Chance die 120Km überhaupt noch rechtzeitig zu bewältigen.

Hab ihr dann geschrieben, dass ich das als Behinderung des Umgangs sehe und es dem JA melden werde und außerdem zum Thema bei der Mediation machen werde. Wie gesagt, ich möchte den steten und "formalen" Weg gehen und nicht den "Hammer" rausholen, da ich befürchte, dass sich das alles auf die Kinder übertragen könnte. Für heute habe ich abgesagt und sie gebeten, mir zukünftig rechtzeitig Terminvorschläge zu unterbreiten, die auch den Zeitrahmen von 4 Std. bieten und für mich machbar sind. Bin gespannt..

Ihr werdet
bezüglich des Umganges mit dem Kind eine für alle Seiten verbindliche Regelung treffen müssen, an die sie sich zu halten hat. Da sind dann kurzfristige Änderungen nur im beiderseitigen Einverständnis möglich. Das Sorgerecht wird geteilt. Einer von euch bekommt das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Das muss aber nicht zwingend SIE sein. Das ist ihr hoffentlich klar....

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13. Juli 2016 um 15:51
In Antwort auf sweetwater5

Ihr werdet
bezüglich des Umganges mit dem Kind eine für alle Seiten verbindliche Regelung treffen müssen, an die sie sich zu halten hat. Da sind dann kurzfristige Änderungen nur im beiderseitigen Einverständnis möglich. Das Sorgerecht wird geteilt. Einer von euch bekommt das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Das muss aber nicht zwingend SIE sein. Das ist ihr hoffentlich klar....

Ich hab die Vermutung
dass ihr das ganz und gar nicht klar ist. Sie handelt im Augenblick, wie ihr es einfällt, eher sogar bewusst behindernd. Auf diese Art und Weise möchte ich aber nicht handeln, wird ja nur noch schlimmer. Laut (meiner) Beraterin sind wir noch in der Phase, von der Paarebene in die Elternebene zu wechseln. Durch ihr Verhalten hab ich an ihr persönlich auch zunehmend weniger Interesse, was sie zu wurmen scheint und nun "zurückschlägt". Dabei bräuchte sie mir eigentlich nur freundlich entgegenkommen, mir echt schleierhaft, was sie da fährt.

Mir scheint der erfolgversprechendste Weg z.Zt. zu sein, ihr meine Belange mitzuteilen, auf die Rechtslage hinzuweisen und über die Ämter bis notfalls hin zum Gericht, Änderungen zu erhoffen. Doch wenn ich das alles lese (und ich lese viel), was andere Betroffene in einschlägigen social-media-Gruppen über ihre Bemühungen berichten, wird mir Angst und Bange und die Wut steigt wieder auf.

Da hab ich echt dran zu knabbern, da auch der Freundes- und Bekanntenkreis sich unseres Zwiespalts wegen zunehmend abwendet. Als ob es nicht reicht, dass ich meinen Kleenen kaum zu sehen kriege und keinerlei Bilder und Entwicklungsschritte wie gewünscht erhalte, stehe ich so ziemlich alleine da. Zum Glück habe ich schon einiges durch und gelernt, mit Rückschlägen und schwierigen Lebensumständen umzugehen. Doch das ist Neuland für mich.

Die Plattform hier bietet die Möglichkeit, Foto's hinzu zu fügen. Wär das jetzt blöd, wenn ich Euch mal den Kleinen Quentin zeigen täte? Bin da etwas unsicher.

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15. Juli 2016 um 7:52
In Antwort auf peadar_12166114

Ich hab die Vermutung
dass ihr das ganz und gar nicht klar ist. Sie handelt im Augenblick, wie ihr es einfällt, eher sogar bewusst behindernd. Auf diese Art und Weise möchte ich aber nicht handeln, wird ja nur noch schlimmer. Laut (meiner) Beraterin sind wir noch in der Phase, von der Paarebene in die Elternebene zu wechseln. Durch ihr Verhalten hab ich an ihr persönlich auch zunehmend weniger Interesse, was sie zu wurmen scheint und nun "zurückschlägt". Dabei bräuchte sie mir eigentlich nur freundlich entgegenkommen, mir echt schleierhaft, was sie da fährt.

Mir scheint der erfolgversprechendste Weg z.Zt. zu sein, ihr meine Belange mitzuteilen, auf die Rechtslage hinzuweisen und über die Ämter bis notfalls hin zum Gericht, Änderungen zu erhoffen. Doch wenn ich das alles lese (und ich lese viel), was andere Betroffene in einschlägigen social-media-Gruppen über ihre Bemühungen berichten, wird mir Angst und Bange und die Wut steigt wieder auf.

Da hab ich echt dran zu knabbern, da auch der Freundes- und Bekanntenkreis sich unseres Zwiespalts wegen zunehmend abwendet. Als ob es nicht reicht, dass ich meinen Kleenen kaum zu sehen kriege und keinerlei Bilder und Entwicklungsschritte wie gewünscht erhalte, stehe ich so ziemlich alleine da. Zum Glück habe ich schon einiges durch und gelernt, mit Rückschlägen und schwierigen Lebensumständen umzugehen. Doch das ist Neuland für mich.

Die Plattform hier bietet die Möglichkeit, Foto's hinzu zu fügen. Wär das jetzt blöd, wenn ich Euch mal den Kleinen Quentin zeigen täte? Bin da etwas unsicher.

Ich würde lieber
keine Fotos posten... das Internet vergisst nicht... und wer weiß, ob SIE das "lustig" fände.
Ansonsten... bleibe standhaft, nicht aggressiv oder sonst irgendwie "laut" reagieren. So bleibst du souverän.
Es gefällt ihr natürlich nicht, dass du NICHT zu Kreuze kriechst. Es wird sich aber alles klären und in die richtigen Bahnen gelenkt werden.

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23. Juli 2016 um 8:24

Kleine Brötchen backen..
So in etwa kann ich den augenblicklichen Zustand beschreiben. Ein erstes Einzelgespräch mit den Mediatoren hat stattgefunden und demnächst wird dieses auch mit der KM durchgeführt werden, bevor wir ein erstes Mal zusammen gehört werden.

Meine umfangreiche Recherche zu diesem Thema erschüttert mich, welches Ausmass das mittlerweile bundesweit hat. Viele brauchen Hilfe und Unterstützung, Väter (ca. 85%) wie Mütter (ca. 15%).

Vorgestern hatte ich endlich wieder mal "Umgang" (1,5 Std. auf dem Spielplatz) und durfte erleben, dass unser kleiner Sohn inzwischen laufen kann. Seine "ersten Schritte" habe ich leider nicht miterleben dürfen und bin darüber auch nicht von der KM informiert worden.

Auf dem Weg nach Hause fuhr ich am Wohnort vorbei (und hielt natürlich nicht an, bin ja kein Stalker), mein flüchtiger Eindruck war, dass es zumindest mit dem Grundstück weiter bergab geht. Aber allein dadurch darauf zu schliessen, dass es dann bei der mütterlichen Sorge auch nicht weit her ist, reicht natürlich nicht. Das sollen andere beurteilen.

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