Forum / Liebe & Beziehung

Trennen oder bleiben? / Geldsorgen wegen Mann

8. Oktober um 10:00 Letzte Antwort: 13. Oktober um 14:29

Liebe Community
Seit einem Jahr bin ich offiziell mit einem verheirateten Mann zusammen, der in Trennung lebt und noch nicht weiss, ob er sich scheiden lassen will oder nicht, da bei einer Scheidung bekanntlich viel Geld flöten geht und sie ein grosses gemeinsames Anwesen haben. Keiner kann den anderen auszahlen. So, das verstehe ich schon mal gut von seiner Seite her. Leider ist es so, dass seine Frau seit 15 Jahren nicht mehr arbeitet und auf Geld angwiesen ist und in 4 Jahren pensioniert wird und in die Altersarmut rutschen wird. Ihr Anwalt hat nun  ein Budget erstellt für beide Parteien. Er kommt eigentlich schlecht davon und hat von seinem mittelmässigen Lohn nun nicht mal mehr die Hälfte zur Verfügung. Lebenskosten sind minimal eingerechnet und es sieht für die Zukunft nicht rosig aus! Leider sind wir vor 2 Monaten in eine gemeinsame Wohnung gezogen, da war ich der Meinung, dass beide etwas auf der hohen Kante haben. Jedenfalls war dies seine Botschaf an mich. Leider habe ich nie Kontoauszüge von ihm verlangt, bis vor einer Woche vor diesem Anwaltstermin und es hat mir fast die Sprache verschlagen. Er kommt kaum durch den Monat und seine Frau hat auch nichts mehr. Sprich wenn sich seine finanzielle Lage weiterhin verschlechteret, würde ich für die gemeinsame Wohnung solidarisch haften. (Die Trennung hat aus meiner Sicht null Vorteile mehr), ausser dass bei einer Scheidung deren Anwesen verkauft werden müsste und er seine Pensionskasse splitten müsste. Seit Jahren habe ich selber nicht genügend Geld, obwohl ich 100 Prozent arbeite. Von meinem letzten Freund wurde ich finanziell auch schon ausgenutzt und ich habe schlichtweg keinen Bock mehr auf die Quersubventionierung meiner Partner. Ich liebe ihn, aber es gibt bereits jetzt ein Ungleichgewicht in der Beziehung. Ich bezahle oft mehr Einkäufe, als er. FInanziere also die Haushaltkosten zu 70%. Und so wie sein Kontostand jetzt aussieht, wird er auch die Miete bald nicht mehr voll bezahlen können. Nun weiss ich nicht, ob ich die Wohnung kündigen soll ... und einfach wieder alleine leben soll. 

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8. Oktober um 10:07

Ich würde die Beziehung als gescheiter sehen und mich trennen,das wird nichts mehr ,der klassische trennungs Grund ,Geld.

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8. Oktober um 12:43
In Antwort auf melanie445

Liebe Community
Seit einem Jahr bin ich offiziell mit einem verheirateten Mann zusammen, der in Trennung lebt und noch nicht weiss, ob er sich scheiden lassen will oder nicht, da bei einer Scheidung bekanntlich viel Geld flöten geht und sie ein grosses gemeinsames Anwesen haben. Keiner kann den anderen auszahlen. So, das verstehe ich schon mal gut von seiner Seite her. Leider ist es so, dass seine Frau seit 15 Jahren nicht mehr arbeitet und auf Geld angwiesen ist und in 4 Jahren pensioniert wird und in die Altersarmut rutschen wird. Ihr Anwalt hat nun  ein Budget erstellt für beide Parteien. Er kommt eigentlich schlecht davon und hat von seinem mittelmässigen Lohn nun nicht mal mehr die Hälfte zur Verfügung. Lebenskosten sind minimal eingerechnet und es sieht für die Zukunft nicht rosig aus! Leider sind wir vor 2 Monaten in eine gemeinsame Wohnung gezogen, da war ich der Meinung, dass beide etwas auf der hohen Kante haben. Jedenfalls war dies seine Botschaf an mich. Leider habe ich nie Kontoauszüge von ihm verlangt, bis vor einer Woche vor diesem Anwaltstermin und es hat mir fast die Sprache verschlagen. Er kommt kaum durch den Monat und seine Frau hat auch nichts mehr. Sprich wenn sich seine finanzielle Lage weiterhin verschlechteret, würde ich für die gemeinsame Wohnung solidarisch haften. (Die Trennung hat aus meiner Sicht null Vorteile mehr), ausser dass bei einer Scheidung deren Anwesen verkauft werden müsste und er seine Pensionskasse splitten müsste. Seit Jahren habe ich selber nicht genügend Geld, obwohl ich 100 Prozent arbeite. Von meinem letzten Freund wurde ich finanziell auch schon ausgenutzt und ich habe schlichtweg keinen Bock mehr auf die Quersubventionierung meiner Partner. Ich liebe ihn, aber es gibt bereits jetzt ein Ungleichgewicht in der Beziehung. Ich bezahle oft mehr Einkäufe, als er. FInanziere also die Haushaltkosten zu 70%. Und so wie sein Kontostand jetzt aussieht, wird er auch die Miete bald nicht mehr voll bezahlen können. Nun weiss ich nicht, ob ich die Wohnung kündigen soll ... und einfach wieder alleine leben soll. 

Hallo, 

aus deinem Post kann ich nicht herauslesen, wie ernst es dir mit der Beeziehung ist. Also ob du ihn zu 100% liebst. ich denke wenn man eine Person liebt sollte das Geld keine Sache sein und ich weiß, dass es manchlmal zuviel ist alles alleine zu bezahlen. Jedoch finde ich wenn du ihn liebst, solltet ihr es versuchen. Er wird sich sicher Mühe geben und arbeite gehen. Wenn du aber denkst, dass dies nicht der Fall ist rede mit ihm darüber und klärt es. Ich würde keine Entscheidungen von heute auf morgen treffen. Außerdem solltest du dir auch überlegen, ob du das mit der Finanzierung aushälts solange er kein Einkommen hat. Ihm geht es sicherlich nicht gut, dass er weniger beisteuern kann. Aber so est es nunmal. Rede mit ihm und schau was dabei rauskommt. Jedes Schicksal ist anders und wenn du ihn liebst, solltest du nicht sofot alles hinschmeißen. Lg 

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8. Oktober um 12:48

Schon erstaunlich, wie man eine Beziehung gegen Geld aufrechnen kann.
Faktisch:
Ist er verheiratet. Falls es keine Eheverträge gibt, muss er Trennungsunterhalt und nachehelichen Unterhalt zahlen, allerdings nicht für die Ewigkeit. Die Dauer des Ansprichs auf nachehelichen Unterhalt ergibt sich aus den Ehejahren.

Ansonsten hat er immer einen Selbstbehalt für sich. Wenn er arbeitet liegt der finanzielle Selbstbehalt bei 1200-1300 Euro. Es ist also nicht so, das er " mit nichts" dasteht, denn von diesem Selbstbehalt kann man normalerweise eigene Lebenshaltungskosten tragen.
Abgesehen davon, das IHR Anwalt ( also der gegnerische Anwalt) diese Pauschalen errechnet hat. So sollte er sich also selbst einen Anwalt nehmen um zu prüfen ob die Berechnungen korrekt sind. Falls die Frau das gemeinsame Haus weiter bewohnt, könnte es sein, das der Wohnvorteil vom Unterhaltsanspruch abgezogen werden muss.
Ebenso wird er über kurz oder lang über die Frage stolpern, warum seine Frau in den letzten 15 Jahren nicht arbeiten war --> war sie krank, hatte sie kleine Kinder zu versorgen oder einen Pflegefall usw. 
Seinen mittelmässigen Lohn hat er über die ganzen Ehejahre mit seiner Frau geteilt oder? Mehr passiert jetzt also auch nicht.
Wenn das Anwesen beiden gehört, können es beide verkaufen und den Erlös teilen.

Was dich betrifft:
Wer von eiuch beiden steht denn im Mietvertrag eurer gemeinsamen Wohnung ?

 

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8. Oktober um 13:31
In Antwort auf beate44

Schon erstaunlich, wie man eine Beziehung gegen Geld aufrechnen kann.
Faktisch:
Ist er verheiratet. Falls es keine Eheverträge gibt, muss er Trennungsunterhalt und nachehelichen Unterhalt zahlen, allerdings nicht für die Ewigkeit. Die Dauer des Ansprichs auf nachehelichen Unterhalt ergibt sich aus den Ehejahren.

Ansonsten hat er immer einen Selbstbehalt für sich. Wenn er arbeitet liegt der finanzielle Selbstbehalt bei 1200-1300 Euro. Es ist also nicht so, das er " mit nichts" dasteht, denn von diesem Selbstbehalt kann man normalerweise eigene Lebenshaltungskosten tragen.
Abgesehen davon, das IHR Anwalt ( also der gegnerische Anwalt) diese Pauschalen errechnet hat. So sollte er sich also selbst einen Anwalt nehmen um zu prüfen ob die Berechnungen korrekt sind. Falls die Frau das gemeinsame Haus weiter bewohnt, könnte es sein, das der Wohnvorteil vom Unterhaltsanspruch abgezogen werden muss.
Ebenso wird er über kurz oder lang über die Frage stolpern, warum seine Frau in den letzten 15 Jahren nicht arbeiten war --> war sie krank, hatte sie kleine Kinder zu versorgen oder einen Pflegefall usw. 
Seinen mittelmässigen Lohn hat er über die ganzen Ehejahre mit seiner Frau geteilt oder? Mehr passiert jetzt also auch nicht.
Wenn das Anwesen beiden gehört, können es beide verkaufen und den Erlös teilen.

Was dich betrifft:
Wer von eiuch beiden steht denn im Mietvertrag eurer gemeinsamen Wohnung ?

 

genau so sehe ich das auch. er hat nur die neue Miete mehr zu bezahlen als vorher. ich merke aber, dass er ihr jeweils mehr geld schiebt, als eigentlich vereinbart und ich bezahle das defizit dann, habe selber noch steuerrückstand und mittlerweile einen kontostand von minus. hatte ich vorher nicht. 
sie wollte nicht arbeiten, weil sie ängste hat (soziale phobie), aber hat sich nie krankschreiben lassen, einfach aufgehört zu arbeiten. wir stehen beide im mietvertrag.

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8. Oktober um 13:55
In Antwort auf melanie445

Liebe Community
Seit einem Jahr bin ich offiziell mit einem verheirateten Mann zusammen, der in Trennung lebt und noch nicht weiss, ob er sich scheiden lassen will oder nicht, da bei einer Scheidung bekanntlich viel Geld flöten geht und sie ein grosses gemeinsames Anwesen haben. Keiner kann den anderen auszahlen. So, das verstehe ich schon mal gut von seiner Seite her. Leider ist es so, dass seine Frau seit 15 Jahren nicht mehr arbeitet und auf Geld angwiesen ist und in 4 Jahren pensioniert wird und in die Altersarmut rutschen wird. Ihr Anwalt hat nun  ein Budget erstellt für beide Parteien. Er kommt eigentlich schlecht davon und hat von seinem mittelmässigen Lohn nun nicht mal mehr die Hälfte zur Verfügung. Lebenskosten sind minimal eingerechnet und es sieht für die Zukunft nicht rosig aus! Leider sind wir vor 2 Monaten in eine gemeinsame Wohnung gezogen, da war ich der Meinung, dass beide etwas auf der hohen Kante haben. Jedenfalls war dies seine Botschaf an mich. Leider habe ich nie Kontoauszüge von ihm verlangt, bis vor einer Woche vor diesem Anwaltstermin und es hat mir fast die Sprache verschlagen. Er kommt kaum durch den Monat und seine Frau hat auch nichts mehr. Sprich wenn sich seine finanzielle Lage weiterhin verschlechteret, würde ich für die gemeinsame Wohnung solidarisch haften. (Die Trennung hat aus meiner Sicht null Vorteile mehr), ausser dass bei einer Scheidung deren Anwesen verkauft werden müsste und er seine Pensionskasse splitten müsste. Seit Jahren habe ich selber nicht genügend Geld, obwohl ich 100 Prozent arbeite. Von meinem letzten Freund wurde ich finanziell auch schon ausgenutzt und ich habe schlichtweg keinen Bock mehr auf die Quersubventionierung meiner Partner. Ich liebe ihn, aber es gibt bereits jetzt ein Ungleichgewicht in der Beziehung. Ich bezahle oft mehr Einkäufe, als er. FInanziere also die Haushaltkosten zu 70%. Und so wie sein Kontostand jetzt aussieht, wird er auch die Miete bald nicht mehr voll bezahlen können. Nun weiss ich nicht, ob ich die Wohnung kündigen soll ... und einfach wieder alleine leben soll. 

Du musst alleine wohnen. 

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8. Oktober um 14:20
In Antwort auf melanie445

Liebe Community
Seit einem Jahr bin ich offiziell mit einem verheirateten Mann zusammen, der in Trennung lebt und noch nicht weiss, ob er sich scheiden lassen will oder nicht, da bei einer Scheidung bekanntlich viel Geld flöten geht und sie ein grosses gemeinsames Anwesen haben. Keiner kann den anderen auszahlen. So, das verstehe ich schon mal gut von seiner Seite her. Leider ist es so, dass seine Frau seit 15 Jahren nicht mehr arbeitet und auf Geld angwiesen ist und in 4 Jahren pensioniert wird und in die Altersarmut rutschen wird. Ihr Anwalt hat nun  ein Budget erstellt für beide Parteien. Er kommt eigentlich schlecht davon und hat von seinem mittelmässigen Lohn nun nicht mal mehr die Hälfte zur Verfügung. Lebenskosten sind minimal eingerechnet und es sieht für die Zukunft nicht rosig aus! Leider sind wir vor 2 Monaten in eine gemeinsame Wohnung gezogen, da war ich der Meinung, dass beide etwas auf der hohen Kante haben. Jedenfalls war dies seine Botschaf an mich. Leider habe ich nie Kontoauszüge von ihm verlangt, bis vor einer Woche vor diesem Anwaltstermin und es hat mir fast die Sprache verschlagen. Er kommt kaum durch den Monat und seine Frau hat auch nichts mehr. Sprich wenn sich seine finanzielle Lage weiterhin verschlechteret, würde ich für die gemeinsame Wohnung solidarisch haften. (Die Trennung hat aus meiner Sicht null Vorteile mehr), ausser dass bei einer Scheidung deren Anwesen verkauft werden müsste und er seine Pensionskasse splitten müsste. Seit Jahren habe ich selber nicht genügend Geld, obwohl ich 100 Prozent arbeite. Von meinem letzten Freund wurde ich finanziell auch schon ausgenutzt und ich habe schlichtweg keinen Bock mehr auf die Quersubventionierung meiner Partner. Ich liebe ihn, aber es gibt bereits jetzt ein Ungleichgewicht in der Beziehung. Ich bezahle oft mehr Einkäufe, als er. FInanziere also die Haushaltkosten zu 70%. Und so wie sein Kontostand jetzt aussieht, wird er auch die Miete bald nicht mehr voll bezahlen können. Nun weiss ich nicht, ob ich die Wohnung kündigen soll ... und einfach wieder alleine leben soll. 

Ach komm... du weißt doch genau, dass das nur Ausreden von ihm sind.

Er will sich nicht trennen, er will sich nicht scheiden lassen und du bist einfach nur die Affäre und sollst es auch bleiben. 

Du wärst wirklich schön blöd, wenn du dir das noch länger gefallen lassen würdest und auch noch dein ganzes Geld für den Herren ausgibst.

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8. Oktober um 14:49
In Antwort auf melanie445

genau so sehe ich das auch. er hat nur die neue Miete mehr zu bezahlen als vorher. ich merke aber, dass er ihr jeweils mehr geld schiebt, als eigentlich vereinbart und ich bezahle das defizit dann, habe selber noch steuerrückstand und mittlerweile einen kontostand von minus. hatte ich vorher nicht. 
sie wollte nicht arbeiten, weil sie ängste hat (soziale phobie), aber hat sich nie krankschreiben lassen, einfach aufgehört zu arbeiten. wir stehen beide im mietvertrag.

Wenn ihr beide im Mietvertrag steht, dann seid ihr als Mieter auch beide verantwortlich.  Ich würde also an deiner Stelle zusehen, das alle Kosten geteilt werden. Und ansonsten jeder seins selbst bezahlt.
Wenn nachweisbar ist, das sie nicht arbeiten wollte bzw. Ausreden dafür gefunden hat, könnte es sein, das sie sich den Anspruch auf Unterhalt verwirkt hat.

Ansonsten habe ich leider das Gefühl, das er sich nicht ernsthaft scheiden lassen will. Denn dann würde er für euch beide eine Lösung finden.
Ich habe mehr das Gefühl, das sein Ehestand so bleiben soll und er bei dir irgendeinen Comfort findet.
 

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8. Oktober um 15:17
In Antwort auf beate44

Wenn ihr beide im Mietvertrag steht, dann seid ihr als Mieter auch beide verantwortlich.  Ich würde also an deiner Stelle zusehen, das alle Kosten geteilt werden. Und ansonsten jeder seins selbst bezahlt.
Wenn nachweisbar ist, das sie nicht arbeiten wollte bzw. Ausreden dafür gefunden hat, könnte es sein, das sie sich den Anspruch auf Unterhalt verwirkt hat.

Ansonsten habe ich leider das Gefühl, das er sich nicht ernsthaft scheiden lassen will. Denn dann würde er für euch beide eine Lösung finden.
Ich habe mehr das Gefühl, das sein Ehestand so bleiben soll und er bei dir irgendeinen Comfort findet.
 

Also dass er sich nicht unbedingt scheiden lassen will, weiss ich seit wir uns kennengelernt haben. er wollte sich eigentlich immer nur trennen lassen. scheidung hat keine prio. ist mir aber auch egal. es geht mir nicht darum, dass er sich scheiden lässt, sondern dass er sich an allen kosten beteiligt, die für einen zweier-haushalt anfallen. 
jeder kämpft für sich. er kann nicht alles haben und muss sich auch mal enscheiden. es wäre für mich auch ok, wenn er zu seiner frau zurückkehren würde.- ich will es einfach wissen, damit ich nicht ausgenutzt werde. das ist alles. ich bin in einem alter, in welchen ich einiges hinter mir habe und mich nicht in erster linie interessiert, was der mann will. meine bedürfnisse sind mir auch wichtig.

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8. Oktober um 15:19
In Antwort auf eisbrecher

Ach komm... du weißt doch genau, dass das nur Ausreden von ihm sind.

Er will sich nicht trennen, er will sich nicht scheiden lassen und du bist einfach nur die Affäre und sollst es auch bleiben. 

Du wärst wirklich schön blöd, wenn du dir das noch länger gefallen lassen würdest und auch noch dein ganzes Geld für den Herren ausgibst.

getrennt hat er sich bereits und wir wohnen zusammen. 

affäre ist für mich etwas, dass man versteckt und nicht offen dazu steht. wir reisen zusammen, wir leben zusammen. ob er sich scheiden lässt, ist mir eigentlich egal. er soll einfach zahlungsfähig bleiben.

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8. Oktober um 15:34
In Antwort auf melanie445

Also dass er sich nicht unbedingt scheiden lassen will, weiss ich seit wir uns kennengelernt haben. er wollte sich eigentlich immer nur trennen lassen. scheidung hat keine prio. ist mir aber auch egal. es geht mir nicht darum, dass er sich scheiden lässt, sondern dass er sich an allen kosten beteiligt, die für einen zweier-haushalt anfallen. 
jeder kämpft für sich. er kann nicht alles haben und muss sich auch mal enscheiden. es wäre für mich auch ok, wenn er zu seiner frau zurückkehren würde.- ich will es einfach wissen, damit ich nicht ausgenutzt werde. das ist alles. ich bin in einem alter, in welchen ich einiges hinter mir habe und mich nicht in erster linie interessiert, was der mann will. meine bedürfnisse sind mir auch wichtig.

Das klingt ja alles recht vernünftig, was du schreibst, nur wie lässt sich das dann mit deinen Handlungen vereinbaren?

Fakt ist, du bist mit einem Mann zusammen, der dich ausnutzt. Das tut er ja bereits und du lässt es dir gefallen. 

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8. Oktober um 15:38
In Antwort auf melanie445

getrennt hat er sich bereits und wir wohnen zusammen. 

affäre ist für mich etwas, dass man versteckt und nicht offen dazu steht. wir reisen zusammen, wir leben zusammen. ob er sich scheiden lässt, ist mir eigentlich egal. er soll einfach zahlungsfähig bleiben.

Da hab ich eine andere Ansicht dazu: Affäre ist man, wenn der Partner noch verheiratet / in einer Beziehung ist. Und das ist bei ihm so. 

Ist deine Sache, musst du wissen. Zahlungsfähig ist er jetzt schon nicht mehr, also was versprichst du dir von der ganzen Sache? Nimm dir eine Wohnung, die du alleine bezahlen kannst und er soll wieder auf sein Anwesen zu seiner Frau ziehen. Treffen könnt ihr euch ja weiterhin. 

Wenn du so weitermachst, darfst du den Mann aushalten, während sein Geld an seine Frau geht. Du finanzierst also indirekt nicht nur ihn, sondern seine Frau auch noch. Warum bitte machst du das?

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8. Oktober um 15:49

Ich würde Dir raten, die Wohnung zu kündigen, in Absprache mit ihm, da er ja auch im Mietvertrag steht. Wenn er dort wohnen bleiben will, nimm mit dem Vermieter Kontakt auf und frage, wie Du aus dem Mietvertrag rauskommst. 

Du subventionierst sein Leben ja bereits. Wenn sie so ein grosses Anwesen haben, müssen sie es halt verkaufen und davon dann ihr Leben bestreiten. Er kriegt ja sein Leben so schon nicht mehr allein auf die Reihe. Soll er doch zu seiner Frau zurückgehen, spart die halbe Miete. 

Auf so was hätte ich mich nie eingelassen. Von allem nur das Beste für sich rauszuziehen, das ist eine Art, die ich nicht mag und wo meine Gefühle auch schnell in den Keller gehen. 

Rede mit ihm. Sag ihm, dass Du nicht länger sein Leben mitfinanzierst und Du in eine kleine Wohnung ziehen willst. Er hat ja ein grosses Anwesen, wo er hin kann. Dann hat er auch wieder mehr Geld zur Verfügung..

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8. Oktober um 16:05
In Antwort auf eisbrecher

Da hab ich eine andere Ansicht dazu: Affäre ist man, wenn der Partner noch verheiratet / in einer Beziehung ist. Und das ist bei ihm so. 

Ist deine Sache, musst du wissen. Zahlungsfähig ist er jetzt schon nicht mehr, also was versprichst du dir von der ganzen Sache? Nimm dir eine Wohnung, die du alleine bezahlen kannst und er soll wieder auf sein Anwesen zu seiner Frau ziehen. Treffen könnt ihr euch ja weiterhin. 

Wenn du so weitermachst, darfst du den Mann aushalten, während sein Geld an seine Frau geht. Du finanzierst also indirekt nicht nur ihn, sondern seine Frau auch noch. Warum bitte machst du das?

ja eben, das war meine frage. soll ich ihm da zeit lassen, oder direkt einfach die linie ziehen? das mit der indirekten finanzierung seiner frau verstehe ich, aber wenn ich von ihm wirklich 50/50 verlange und er sich in zukunft daran hält, dann wäre das fair von ihm.. und es wäre unfair, wenn ich die flinte direkt ins korn werfe. ich weiss eifach, dass es knapp werden wird mit den finanzen, so oder so. das mit zurück zu seiner frau, habe ich mir auch schon überlegt und ihm auch gesagt, er solle das tun. nur erträgt er sie nicht mehr und will sie von der backe haben. 

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8. Oktober um 16:08
In Antwort auf eisbrecher

Da hab ich eine andere Ansicht dazu: Affäre ist man, wenn der Partner noch verheiratet / in einer Beziehung ist. Und das ist bei ihm so. 

Ist deine Sache, musst du wissen. Zahlungsfähig ist er jetzt schon nicht mehr, also was versprichst du dir von der ganzen Sache? Nimm dir eine Wohnung, die du alleine bezahlen kannst und er soll wieder auf sein Anwesen zu seiner Frau ziehen. Treffen könnt ihr euch ja weiterhin. 

Wenn du so weitermachst, darfst du den Mann aushalten, während sein Geld an seine Frau geht. Du finanzierst also indirekt nicht nur ihn, sondern seine Frau auch noch. Warum bitte machst du das?

er ist verheiratet ja.. aber in einer beziehung mit mir. er lebt mit mir zusammen. der heiratsfackel interessiert mich nicht. das ist ein stück papier, das höchstens zu finanziellen konflikten führt - früher oder später. deshalb. es geht hier um das finanzielle. der emotionale balast interessiert mich bei männern schon lange nicht mehr.

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8. Oktober um 16:10
In Antwort auf lotte75007

Ich würde Dir raten, die Wohnung zu kündigen, in Absprache mit ihm, da er ja auch im Mietvertrag steht. Wenn er dort wohnen bleiben will, nimm mit dem Vermieter Kontakt auf und frage, wie Du aus dem Mietvertrag rauskommst. 

Du subventionierst sein Leben ja bereits. Wenn sie so ein grosses Anwesen haben, müssen sie es halt verkaufen und davon dann ihr Leben bestreiten. Er kriegt ja sein Leben so schon nicht mehr allein auf die Reihe. Soll er doch zu seiner Frau zurückgehen, spart die halbe Miete. 

Auf so was hätte ich mich nie eingelassen. Von allem nur das Beste für sich rauszuziehen, das ist eine Art, die ich nicht mag und wo meine Gefühle auch schnell in den Keller gehen. 

Rede mit ihm. Sag ihm, dass Du nicht länger sein Leben mitfinanzierst und Du in eine kleine Wohnung ziehen willst. Er hat ja ein grosses Anwesen, wo er hin kann. Dann hat er auch wieder mehr Geld zur Verfügung..

ja, ich muss reden.. leider will keiner das haus und das grosse anwesen verkaufen. jeder will es schlussendlich besitzen. traurig halt, dass keiner loslassen und darauf verzichten will. 

keiner will verkaufen, weil noch tiere im anwesen sind und das sind nicht wenige. 

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8. Oktober um 17:02
In Antwort auf melanie445

ja eben, das war meine frage. soll ich ihm da zeit lassen, oder direkt einfach die linie ziehen? das mit der indirekten finanzierung seiner frau verstehe ich, aber wenn ich von ihm wirklich 50/50 verlange und er sich in zukunft daran hält, dann wäre das fair von ihm.. und es wäre unfair, wenn ich die flinte direkt ins korn werfe. ich weiss eifach, dass es knapp werden wird mit den finanzen, so oder so. das mit zurück zu seiner frau, habe ich mir auch schon überlegt und ihm auch gesagt, er solle das tun. nur erträgt er sie nicht mehr und will sie von der backe haben. 

Du kannst ihm schon erst sagen, dass du gerne alles 50:50 aufteilen willst, was ja auch fair wäre. Das Problem ist, dass er das nicht bezahlen kann. Das weißt du eigentlich auch. Aber gut, du kannst es ihm sagen, ihm dann ein paar Monate lang eine Chance geben und wenn er es nicht schafft, kannst du immer noch die Wohnung kündigen.

So lange er sich nicht scheiden lässt, wird er seine Frau aber nicht von der Backe haben. Eine aufrechte Ehe bringt eben auch Pflichten mit sich, auch wenn man getrennt lebt. Unterhalt wird er so oder so zahlen müssen und wenn er das Anwesen ohnehin nicht bewohnen kann und will, weil seine Frau dort wohnt, kann er es eigentlich auch gleich verkaufen. 

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8. Oktober um 17:03
In Antwort auf melanie445

er ist verheiratet ja.. aber in einer beziehung mit mir. er lebt mit mir zusammen. der heiratsfackel interessiert mich nicht. das ist ein stück papier, das höchstens zu finanziellen konflikten führt - früher oder später. deshalb. es geht hier um das finanzielle. der emotionale balast interessiert mich bei männern schon lange nicht mehr.

So lange er verheiratet ist, hat er aber auch Pflichten seiner Frau gegenüber. Das ist auch so, wenn sie getrennt leben. Diese Pflichten enden erst, wenn die Scheidung vollzogen ist. Danach muss er ihr Unterhalt bezahlen, sich aber sonst nicht mehr um sie kümmern. 

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8. Oktober um 17:06
In Antwort auf melanie445

ja, ich muss reden.. leider will keiner das haus und das grosse anwesen verkaufen. jeder will es schlussendlich besitzen. traurig halt, dass keiner loslassen und darauf verzichten will. 

keiner will verkaufen, weil noch tiere im anwesen sind und das sind nicht wenige. 

Kann ich verstehen.

Sie müssen es ja auch im Grunde genommen nicht verkaufen, sie können sich ja scheiden lassen und es so regeln, dass weiterhin jedem die Hälfte des Anwesens gehört und jeder seine Hälfte bis ans Lebensende nutzen darf. Man kann auch als geschiedenes Paar eine Eigentümergemeinschaft bilden, das darf man sogar mit einem Fremden. 

Dafür müssen sie sich aber zumindest noch so gut verstehen, dass sie vernünftig miteinander reden können. Wenn das Anwesen groß genug ist, kann ja jeder einen Teil des Hauses bewohnen. 

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8. Oktober um 17:22
In Antwort auf eisbrecher

Kann ich verstehen.

Sie müssen es ja auch im Grunde genommen nicht verkaufen, sie können sich ja scheiden lassen und es so regeln, dass weiterhin jedem die Hälfte des Anwesens gehört und jeder seine Hälfte bis ans Lebensende nutzen darf. Man kann auch als geschiedenes Paar eine Eigentümergemeinschaft bilden, das darf man sogar mit einem Fremden. 

Dafür müssen sie sich aber zumindest noch so gut verstehen, dass sie vernünftig miteinander reden können. Wenn das Anwesen groß genug ist, kann ja jeder einen Teil des Hauses bewohnen. 

Leider will sie das nicht. sie will ihn nicht mehr sehen, weil sie es nicht erträgt, dass er sich eine andere frau geschnappt hat. was ich sogar sehr gut verstehen kann. es ging mir auch mal so (auch wenn ich nicht verheiratet war). das tut weh. aber so kann es nicht weitergehen. einer muss einfach dieses haus und die tiere loslassen können. 

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8. Oktober um 17:45
In Antwort auf melanie445

Leider will sie das nicht. sie will ihn nicht mehr sehen, weil sie es nicht erträgt, dass er sich eine andere frau geschnappt hat. was ich sogar sehr gut verstehen kann. es ging mir auch mal so (auch wenn ich nicht verheiratet war). das tut weh. aber so kann es nicht weitergehen. einer muss einfach dieses haus und die tiere loslassen können. 

Ich stimme dir zu, wenn sich die beiden nicht mehr sehen und riechen können, wäre es wirklich besser, einer von beiden würde auf das Anwesen verzichten.

Du merkst aber selbst, dass keiner dazu bereit ist, also stelle dich darauf ein, dass sich nichts ändern wird. Anscheinend lebt dein Freund lieber mit dir in Armut bzw. auf deine Kosten, als das Anwesen zu verkaufen.

Ob du das mitmachen möchtest, musst du wissen.

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8. Oktober um 20:36
In Antwort auf melanie445

Liebe Community
Seit einem Jahr bin ich offiziell mit einem verheirateten Mann zusammen, der in Trennung lebt und noch nicht weiss, ob er sich scheiden lassen will oder nicht, da bei einer Scheidung bekanntlich viel Geld flöten geht und sie ein grosses gemeinsames Anwesen haben. Keiner kann den anderen auszahlen. So, das verstehe ich schon mal gut von seiner Seite her. Leider ist es so, dass seine Frau seit 15 Jahren nicht mehr arbeitet und auf Geld angwiesen ist und in 4 Jahren pensioniert wird und in die Altersarmut rutschen wird. Ihr Anwalt hat nun  ein Budget erstellt für beide Parteien. Er kommt eigentlich schlecht davon und hat von seinem mittelmässigen Lohn nun nicht mal mehr die Hälfte zur Verfügung. Lebenskosten sind minimal eingerechnet und es sieht für die Zukunft nicht rosig aus! Leider sind wir vor 2 Monaten in eine gemeinsame Wohnung gezogen, da war ich der Meinung, dass beide etwas auf der hohen Kante haben. Jedenfalls war dies seine Botschaf an mich. Leider habe ich nie Kontoauszüge von ihm verlangt, bis vor einer Woche vor diesem Anwaltstermin und es hat mir fast die Sprache verschlagen. Er kommt kaum durch den Monat und seine Frau hat auch nichts mehr. Sprich wenn sich seine finanzielle Lage weiterhin verschlechteret, würde ich für die gemeinsame Wohnung solidarisch haften. (Die Trennung hat aus meiner Sicht null Vorteile mehr), ausser dass bei einer Scheidung deren Anwesen verkauft werden müsste und er seine Pensionskasse splitten müsste. Seit Jahren habe ich selber nicht genügend Geld, obwohl ich 100 Prozent arbeite. Von meinem letzten Freund wurde ich finanziell auch schon ausgenutzt und ich habe schlichtweg keinen Bock mehr auf die Quersubventionierung meiner Partner. Ich liebe ihn, aber es gibt bereits jetzt ein Ungleichgewicht in der Beziehung. Ich bezahle oft mehr Einkäufe, als er. FInanziere also die Haushaltkosten zu 70%. Und so wie sein Kontostand jetzt aussieht, wird er auch die Miete bald nicht mehr voll bezahlen können. Nun weiss ich nicht, ob ich die Wohnung kündigen soll ... und einfach wieder alleine leben soll. 

Lass das bleiben. Nur um nicht alleine zu sein würde ich niemanden durchfüttern. Wer in dem Alter ein überdimensioniertes Anwesen aber kein Geld auf dem Konto hat, kann anscheinend nicht mit Geld umgehen. Gemeinsam alt werden und Dinge durchstehen ist eine Sache, sich einen alten Knacker mit Geldsorgen anzulachen eine andere. In ein paar Jahren ist der vielleicht auch pflegebedürftig und dann zahlst du als Lebensgefährtin das Pflegeheim.

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9. Oktober um 3:31

Liebe Melanie,

Es fällt mir schwer, deine Situation zu verstehen. Obwohl du lebenserfahren bist, möchtest du die (emotionale ) Beziehung nicht kappen, o.k.  Aber sich verschulden?

Um das finanzielle Ungleichgewicht klar zu dokumentieren, würde ich ihn Monat für Monat einen Schuldschein über das von ihm nicht Bezahlte ausstellen lassen.

Erstens dokumentiert das deine Sicht und bringt ihn Monat für Monat zum Grübeln. Gleichzeitig hast du später Mal ein halbes Pferd  oder 12 Schafe, d.h. du kannst im Fall des Verkaufes seines Anwesens deinen Teil mit geltend machen.

So ein Zettel (in Österreich: Schuldschein ) wirkt manchmal Wunder. Entweder denkt ER ausnahmsweise nach, oder DU.


Ich wünsche dir das Beste, ehrlich und ohne Ironie

Pi



 

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9. Oktober um 8:26

Du bist zu nachsichtig mit ihm und deswegen will er auch nichts ändern und nutzt dich aus. Wenn er es ernst meint wäre Scheidung und der Verkauf das Beste. Will er aber nicht. Seine Frau will ihn nicht auf dem Anwesen? Wie stellt er es sich dann vor zu besitzen/wohnen? Ich denke er will eine Rückkehr nicht komplett verbauen und durch deine Nachsicht ist dies möglich. Trenne dich vom ihm und ziehe aus.

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9. Oktober um 9:00

Anscheinend hat er seine finanzielle Situation nicht vorher offen gelegt was Dich ja schon etwas angeht, wenn Ihr einen gemeinsamen Haushalt gründet und zusammen lebt.
Es wäre eine Sache, wenn Du im vorhinein wüsstest, er hat wenig Geld, es ist auch kein Vermögen da, Du würdest die finanzielle Hauptlast tragen, sagst aber ich mach das weil Du ihn liebst.
Jetzt ist es aber so, Du schlitterst da eher hinein, erfährst immer neue Hiobsbotschaften und kommst in finanzielle Bedrängnis. Er unterstützt seine Alltagsunfähige Ehefrau über das notwendige Maß, will sein Vermögen nicht antasten, lebt aber auf zum Teil auf Deine Kosten. Stell Dir vor, Ihr trennt Euch, dann hast Du ein finanzielles Defizit und er immer noch die Hälfte seines Anwesens. Merkst Du was?
Wenn ich zuwenig laufende Einnahmen habe, aber Immobilienvermögen, dann sollte man das liquidieren. So würde das auch laufen bevor Hartz IV fließt.
Ich halte die Aussagen wegen des Anwesens eher für Ausreden. Denn sie laufen ja zu Deinen Lasten und nicht nur auf die Verantwortung der beiden

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9. Oktober um 9:00

Anscheinend hat er seine finanzielle Situation nicht vorher offen gelegt was Dich ja schon etwas angeht, wenn Ihr einen gemeinsamen Haushalt gründet und zusammen lebt.
Es wäre eine Sache, wenn Du im vorhinein wüsstest, er hat wenig Geld, es ist auch kein Vermögen da, Du würdest die finanzielle Hauptlast tragen, sagst aber ich mach das weil Du ihn liebst.
Jetzt ist es aber so, Du schlitterst da eher hinein, erfährst immer neue Hiobsbotschaften und kommst in finanzielle Bedrängnis. Er unterstützt seine Alltagsunfähige Ehefrau über das notwendige Maß, will sein Vermögen nicht antasten, lebt aber auf zum Teil auf Deine Kosten. Stell Dir vor, Ihr trennt Euch, dann hast Du ein finanzielles Defizit und er immer noch die Hälfte seines Anwesens. Merkst Du was?
Wenn ich zuwenig laufende Einnahmen habe, aber Immobilienvermögen, dann sollte man das liquidieren. So würde das auch laufen bevor Hartz IV fließt.
Ich halte die Aussagen wegen des Anwesens eher für Ausreden. Denn sie laufen ja zu Deinen Lasten und nicht nur auf die Verantwortung der beiden

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9. Oktober um 9:05
In Antwort auf lenka1991

Hallo, 

aus deinem Post kann ich nicht herauslesen, wie ernst es dir mit der Beeziehung ist. Also ob du ihn zu 100% liebst. ich denke wenn man eine Person liebt sollte das Geld keine Sache sein und ich weiß, dass es manchlmal zuviel ist alles alleine zu bezahlen. Jedoch finde ich wenn du ihn liebst, solltet ihr es versuchen. Er wird sich sicher Mühe geben und arbeite gehen. Wenn du aber denkst, dass dies nicht der Fall ist rede mit ihm darüber und klärt es. Ich würde keine Entscheidungen von heute auf morgen treffen. Außerdem solltest du dir auch überlegen, ob du das mit der Finanzierung aushälts solange er kein Einkommen hat. Ihm geht es sicherlich nicht gut, dass er weniger beisteuern kann. Aber so est es nunmal. Rede mit ihm und schau was dabei rauskommt. Jedes Schicksal ist anders und wenn du ihn liebst, solltest du nicht sofot alles hinschmeißen. Lg 

du hattest wohl noch nie Geldsorgen? Es geht nicht darum, dass man den Partner nicht zu 100% liebt aber wenn man so krasse Geldsorgen hat, dass man zukunftsängste hat ist das nicht mehr tragbar. Also so sehe ich das

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9. Oktober um 9:06
In Antwort auf buttefly

du hattest wohl noch nie Geldsorgen? Es geht nicht darum, dass man den Partner nicht zu 100% liebt aber wenn man so krasse Geldsorgen hat, dass man zukunftsängste hat ist das nicht mehr tragbar. Also so sehe ich das

das sollte eine Antwort an jemandes Kommentar werden. Sorry bin neu hier

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9. Oktober um 9:15
In Antwort auf pi-choo

Liebe Melanie,

Es fällt mir schwer, deine Situation zu verstehen. Obwohl du lebenserfahren bist, möchtest du die (emotionale ) Beziehung nicht kappen, o.k.  Aber sich verschulden?

Um das finanzielle Ungleichgewicht klar zu dokumentieren, würde ich ihn Monat für Monat einen Schuldschein über das von ihm nicht Bezahlte ausstellen lassen.

Erstens dokumentiert das deine Sicht und bringt ihn Monat für Monat zum Grübeln. Gleichzeitig hast du später Mal ein halbes Pferd  oder 12 Schafe, d.h. du kannst im Fall des Verkaufes seines Anwesens deinen Teil mit geltend machen.

So ein Zettel (in Österreich: Schuldschein ) wirkt manchmal Wunder. Entweder denkt ER ausnahmsweise nach, oder DU.


Ich wünsche dir das Beste, ehrlich und ohne Ironie

Pi



 

Vielen Dank für deine ehrliche Meinung Pi.

Habe einfach Angst vor der Zukunft. Einerseits möchte ich eine Partnerschaft haben und auch leben und aufrecht erhalten, andererseits habe ich immer die Träume meiner Männer(Ex-Männer) gelebt und mich finanziell beinahme ruiniert. Deshalb hast du recht mit der Dokumentation der monatlichen Situation. Ich muss einfach lernen, damit klarzukommen, dass vor allem Männer einfach Status und Geld als ihre oberste Prio haben. Für mich war es einfach schwer zu begreifen, dass er zuerst das ganze Anwesen verkaufen wollte und jetzt doch an dieser Sache so hängt. Wenn die rosa Brille erst einmal wegg ist, dann kommt das Böse erwachen. Und ich habe es geahnt... leider. 

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9. Oktober um 9:17
In Antwort auf user1186605695

Lass das bleiben. Nur um nicht alleine zu sein würde ich niemanden durchfüttern. Wer in dem Alter ein überdimensioniertes Anwesen aber kein Geld auf dem Konto hat, kann anscheinend nicht mit Geld umgehen. Gemeinsam alt werden und Dinge durchstehen ist eine Sache, sich einen alten Knacker mit Geldsorgen anzulachen eine andere. In ein paar Jahren ist der vielleicht auch pflegebedürftig und dann zahlst du als Lebensgefährtin das Pflegeheim.

Ich habe auch Angst, dass er mit Geld nicht wirklich umgehen kann. Er hält jedenfalls sein Budget nicht ein... und es ist einfach knapp. Da liegt kein auswärtiges Essen mehr drin, aber das will er nicht begreifen. Leider und ich mag mich nicht mehr verschulden. 

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9. Oktober um 9:20
In Antwort auf sophos75

Anscheinend hat er seine finanzielle Situation nicht vorher offen gelegt was Dich ja schon etwas angeht, wenn Ihr einen gemeinsamen Haushalt gründet und zusammen lebt.
Es wäre eine Sache, wenn Du im vorhinein wüsstest, er hat wenig Geld, es ist auch kein Vermögen da, Du würdest die finanzielle Hauptlast tragen, sagst aber ich mach das weil Du ihn liebst.
Jetzt ist es aber so, Du schlitterst da eher hinein, erfährst immer neue Hiobsbotschaften und kommst in finanzielle Bedrängnis. Er unterstützt seine Alltagsunfähige Ehefrau über das notwendige Maß, will sein Vermögen nicht antasten, lebt aber auf zum Teil auf Deine Kosten. Stell Dir vor, Ihr trennt Euch, dann hast Du ein finanzielles Defizit und er immer noch die Hälfte seines Anwesens. Merkst Du was?
Wenn ich zuwenig laufende Einnahmen habe, aber Immobilienvermögen, dann sollte man das liquidieren. So würde das auch laufen bevor Hartz IV fließt.
Ich halte die Aussagen wegen des Anwesens eher für Ausreden. Denn sie laufen ja zu Deinen Lasten und nicht nur auf die Verantwortung der beiden

ja, leider ist das so mit der Offenlegung der Tatsachen. Ich bin in etwas reingeschlittert, das ich nicht finanzieren kann und auch nicht möchte. Es gibt viele Dinge, die mich krank machen, eine Sache ist pleite zu sein und sich mies zu fühlen, weil man die Rechnungen nicht mehr bezahlen kann. Hatte ich jahrelang mit meinem Ex durchgestanden und das möchte ich nicht mehr. 

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9. Oktober um 10:42
In Antwort auf user1186605695

Lass das bleiben. Nur um nicht alleine zu sein würde ich niemanden durchfüttern. Wer in dem Alter ein überdimensioniertes Anwesen aber kein Geld auf dem Konto hat, kann anscheinend nicht mit Geld umgehen. Gemeinsam alt werden und Dinge durchstehen ist eine Sache, sich einen alten Knacker mit Geldsorgen anzulachen eine andere. In ein paar Jahren ist der vielleicht auch pflegebedürftig und dann zahlst du als Lebensgefährtin das Pflegeheim.

Nein, das Pflegeheim muss sie nicht bezahlen, jedenfalls nicht in Deutschland. Das ist so ziemlich das Letzte, wovor sie sich fürchten muss.

Erst einmal werden Rente und Pflegegeld dafür herangezogen. Sollte sich das nicht ausgehen, wird das Vermögen verwertet bis auf ein Schonvermögen von 5000 Euro. Dazu gehört natürlich das Anwesen, das muss dann verkauft werden. Zuständig für den Unterhalt ist nämlich immer noch die Ehefrau in diesem Fall, so lange sie zu diesem Zeitpunkt noch rechtmäßig verheiratet sind.

Ist kein Vermögen vorhanden (was in diesem Fall ja nicht so ist), würden die Kinder unterhaltspflichtig werden, aber nur dann, wenn sie mindestens 100000 Euro im Jahr verdienen. Das wird nicht besonders häufig vorkommen, also bezahlt die Differenz normalerweise die Allgemeinheit.

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9. Oktober um 11:59


Du drehst dich im Kreis:
Du siehst, man muss nicht heiraten und "mit der Heiratsfackel kommen" um finanzielle Probleme zu bekommen.
Mir kommt es so vor, als ob er sich nur mit dir zusammen getan hat, um seine Frau "von der Backe" zu haben. Nun wer "A" sagt muss auch "B" sagen. Die Folgen einer Trennung sind immer unangenehm. Ich kann mich nicht "teilweise " von einem Menschen trennen, weil ich den andern Teil behalten will.

Er ist nicht Mittellos... Er ist nur nicht liquide.

Nochmal:
Wenn er ausgezogen ist und die Ex allein im gemeinsamen Haus wohnt, dann hat sie den Wohnvorteil. Dieser Vorteil wird vom Unterhaltsanspruch abgezogen.  Und für seine Haushälfte kann er von ihr  Miete verlangen, wenn sie es mitnutzt. Wenn er also nur ein mittelmässiges Einkommen ( wie viel das auch immer sein soll). hat, könnte es nach korrekten Berechnungen sein, das er KEIN oder nur wenig Unterhalt zahlen muss, weil sie den Wohnvorteil hat.

Ich kenne auch jemanden, da war die Situation sehr ähnlich:
Er zog aus und sie blieb im Haus. Das Haus war komplett bezahlt. Sie blieb und hatte den Wohnvorteil. So brauchte er auch nicht so viel Unterhalt zahlen. Und weil mit der Scheidung das "ehrenwerte Haus" nicht verkauft werden sollte und die Frau weiter in dem Haus wohnen wollte, hat man Zahlungsmodalitäten vereinbart. Die Frau hat den Eigentumsanteil des Exmannes per Raten abgezahlt. Das wurde natürlich alles notariell beurkundet.
Solange dieser Anteil nicht vollständig gezahlt war, durfte die wohnhafte Frau auch keine großen Veränderungen am Haus vornehmen, geschweige denn verkaufen. Das setzt natürlich vorraus das die Frau sich das leisten kann.
Wenn die Ex von deinem Freund sich dieses Zahlungen finanziell nicht leisten kann, lebt sie faktisch über ihre Verhältnisse.

Was würde ich an deiner Stelle machen ?
Ich würde ihn noch EINMAL damit konfrontieren, falls ich es nicht schon hundert mal gemacht habe. Sofern er seiner Ex immernoch Geld zusteckt, sehe ich keinen wirklichen Trennungswillen bei ihm. Männer die ihre Frau "von der Backe" haben wollen,füttern sie nicht, sondern sie lassen sie verhungern.
Aber ich denke, er will sie nicht "von der Backe " haben, er will nur seine Ruhe haben, mehr nicht.
Nachdem ich ihn konfrontiert habe und nur müde Reaktionen kommen, würde ich für mich allein eine hübsche kleine Wohnung suchen und den Mietvertrage kündigen...dann steht er nur noch allein auf dem Mietvertrag und du bist raus...
 

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9. Oktober um 12:22
In Antwort auf beate44


Du drehst dich im Kreis:
Du siehst, man muss nicht heiraten und "mit der Heiratsfackel kommen" um finanzielle Probleme zu bekommen.
Mir kommt es so vor, als ob er sich nur mit dir zusammen getan hat, um seine Frau "von der Backe" zu haben. Nun wer "A" sagt muss auch "B" sagen. Die Folgen einer Trennung sind immer unangenehm. Ich kann mich nicht "teilweise " von einem Menschen trennen, weil ich den andern Teil behalten will.

Er ist nicht Mittellos... Er ist nur nicht liquide.

Nochmal:
Wenn er ausgezogen ist und die Ex allein im gemeinsamen Haus wohnt, dann hat sie den Wohnvorteil. Dieser Vorteil wird vom Unterhaltsanspruch abgezogen.  Und für seine Haushälfte kann er von ihr  Miete verlangen, wenn sie es mitnutzt. Wenn er also nur ein mittelmässiges Einkommen ( wie viel das auch immer sein soll). hat, könnte es nach korrekten Berechnungen sein, das er KEIN oder nur wenig Unterhalt zahlen muss, weil sie den Wohnvorteil hat.

Ich kenne auch jemanden, da war die Situation sehr ähnlich:
Er zog aus und sie blieb im Haus. Das Haus war komplett bezahlt. Sie blieb und hatte den Wohnvorteil. So brauchte er auch nicht so viel Unterhalt zahlen. Und weil mit der Scheidung das "ehrenwerte Haus" nicht verkauft werden sollte und die Frau weiter in dem Haus wohnen wollte, hat man Zahlungsmodalitäten vereinbart. Die Frau hat den Eigentumsanteil des Exmannes per Raten abgezahlt. Das wurde natürlich alles notariell beurkundet.
Solange dieser Anteil nicht vollständig gezahlt war, durfte die wohnhafte Frau auch keine großen Veränderungen am Haus vornehmen, geschweige denn verkaufen. Das setzt natürlich vorraus das die Frau sich das leisten kann.
Wenn die Ex von deinem Freund sich dieses Zahlungen finanziell nicht leisten kann, lebt sie faktisch über ihre Verhältnisse.

Was würde ich an deiner Stelle machen ?
Ich würde ihn noch EINMAL damit konfrontieren, falls ich es nicht schon hundert mal gemacht habe. Sofern er seiner Ex immernoch Geld zusteckt, sehe ich keinen wirklichen Trennungswillen bei ihm. Männer die ihre Frau "von der Backe" haben wollen,füttern sie nicht, sondern sie lassen sie verhungern.
Aber ich denke, er will sie nicht "von der Backe " haben, er will nur seine Ruhe haben, mehr nicht.
Nachdem ich ihn konfrontiert habe und nur müde Reaktionen kommen, würde ich für mich allein eine hübsche kleine Wohnung suchen und den Mietvertrage kündigen...dann steht er nur noch allein auf dem Mietvertrag und du bist raus...
 

Einen gemeinsamen Mietvertrag kann ein Mieter alleine nicht aufkündigen. Das geht nicht. Es müssen beide kündigen und dazu muss der Mann erstmal zustimmen. 

Das Beste wäre aber tatsächlich, sie kündigen gemeinsam den Mietvertrag und jeder sucht sich eine Wohnung, die er alleine auch bezahlen kann. 

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9. Oktober um 12:44
In Antwort auf eisbrecher

Einen gemeinsamen Mietvertrag kann ein Mieter alleine nicht aufkündigen. Das geht nicht. Es müssen beide kündigen und dazu muss der Mann erstmal zustimmen. 

Das Beste wäre aber tatsächlich, sie kündigen gemeinsam den Mietvertrag und jeder sucht sich eine Wohnung, die er alleine auch bezahlen kann. 

Das kommt natürlich auf den Versuch an.

Ich habe das schon durch und bei mir hat es geklappt.Es liegt im Ermessen des Vermieters.
Es gibt drei Möglicheiten:
Entweder kündigen beiden den gemeinsamen Vertrag und beide ziehen aus.
oder
Beide kündigen den Vertrag. Und einer macht einen neuen Mietvertrag für sich allein.
oder ...und so habe ich es gemacht:
Einer kündigt für sich allein und überträgt den Anteil an den Bleibenden. Dieser bekommt dann einen neuen Mietvertrag.

 

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9. Oktober um 13:32
In Antwort auf beate44

Das kommt natürlich auf den Versuch an.

Ich habe das schon durch und bei mir hat es geklappt.Es liegt im Ermessen des Vermieters.
Es gibt drei Möglicheiten:
Entweder kündigen beiden den gemeinsamen Vertrag und beide ziehen aus.
oder
Beide kündigen den Vertrag. Und einer macht einen neuen Mietvertrag für sich allein.
oder ...und so habe ich es gemacht:
Einer kündigt für sich allein und überträgt den Anteil an den Bleibenden. Dieser bekommt dann einen neuen Mietvertrag.

 

Ja klar, wenn man sich mit dem Vermieter da einigen kann, geht das schon. Allerdings würde sich der Vermieter in diesem Fall davor hüten, dem Mann ohne Geld den Mietvertrag alleine zu geben. Was macht er denn, wenn der Mann die Miete dann nicht mehr bezahlt?

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9. Oktober um 16:03
In Antwort auf beate44


Du drehst dich im Kreis:
Du siehst, man muss nicht heiraten und "mit der Heiratsfackel kommen" um finanzielle Probleme zu bekommen.
Mir kommt es so vor, als ob er sich nur mit dir zusammen getan hat, um seine Frau "von der Backe" zu haben. Nun wer "A" sagt muss auch "B" sagen. Die Folgen einer Trennung sind immer unangenehm. Ich kann mich nicht "teilweise " von einem Menschen trennen, weil ich den andern Teil behalten will.

Er ist nicht Mittellos... Er ist nur nicht liquide.

Nochmal:
Wenn er ausgezogen ist und die Ex allein im gemeinsamen Haus wohnt, dann hat sie den Wohnvorteil. Dieser Vorteil wird vom Unterhaltsanspruch abgezogen.  Und für seine Haushälfte kann er von ihr  Miete verlangen, wenn sie es mitnutzt. Wenn er also nur ein mittelmässiges Einkommen ( wie viel das auch immer sein soll). hat, könnte es nach korrekten Berechnungen sein, das er KEIN oder nur wenig Unterhalt zahlen muss, weil sie den Wohnvorteil hat.

Ich kenne auch jemanden, da war die Situation sehr ähnlich:
Er zog aus und sie blieb im Haus. Das Haus war komplett bezahlt. Sie blieb und hatte den Wohnvorteil. So brauchte er auch nicht so viel Unterhalt zahlen. Und weil mit der Scheidung das "ehrenwerte Haus" nicht verkauft werden sollte und die Frau weiter in dem Haus wohnen wollte, hat man Zahlungsmodalitäten vereinbart. Die Frau hat den Eigentumsanteil des Exmannes per Raten abgezahlt. Das wurde natürlich alles notariell beurkundet.
Solange dieser Anteil nicht vollständig gezahlt war, durfte die wohnhafte Frau auch keine großen Veränderungen am Haus vornehmen, geschweige denn verkaufen. Das setzt natürlich vorraus das die Frau sich das leisten kann.
Wenn die Ex von deinem Freund sich dieses Zahlungen finanziell nicht leisten kann, lebt sie faktisch über ihre Verhältnisse.

Was würde ich an deiner Stelle machen ?
Ich würde ihn noch EINMAL damit konfrontieren, falls ich es nicht schon hundert mal gemacht habe. Sofern er seiner Ex immernoch Geld zusteckt, sehe ich keinen wirklichen Trennungswillen bei ihm. Männer die ihre Frau "von der Backe" haben wollen,füttern sie nicht, sondern sie lassen sie verhungern.
Aber ich denke, er will sie nicht "von der Backe " haben, er will nur seine Ruhe haben, mehr nicht.
Nachdem ich ihn konfrontiert habe und nur müde Reaktionen kommen, würde ich für mich allein eine hübsche kleine Wohnung suchen und den Mietvertrage kündigen...dann steht er nur noch allein auf dem Mietvertrag und du bist raus...
 

Das Problem ist, dass er für ihren Unterhalt aufkommen muss und ihren Lebensstandard aufrechterhalten muss, weil sie verheiratet sind. 
ansonsten sehe ich alles genau so, wie du.

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9. Oktober um 16:52
In Antwort auf eisbrecher

Ja klar, wenn man sich mit dem Vermieter da einigen kann, geht das schon. Allerdings würde sich der Vermieter in diesem Fall davor hüten, dem Mann ohne Geld den Mietvertrag alleine zu geben. Was macht er denn, wenn der Mann die Miete dann nicht mehr bezahlt?

Das ist dann nicht mehr das Problem des Jenigen der auszieht.
Sobald ein Person aus dem gemeinsamen Vertrag ausscheidet, bestehen  die Vertragsbedingungen nicht mehr. Es steht dem Mieter also frei, zu hinterfragen, wie es weitergehen soll und dem Bleibenden einen neuen Vertrag anzubieten. Normalerweise lassen sich die Mieter die Einkommensverhältnisse zeigen, bevor sie einen neuen Vertrag anbieten.

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9. Oktober um 17:22
In Antwort auf melanie445

Das Problem ist, dass er für ihren Unterhalt aufkommen muss und ihren Lebensstandard aufrechterhalten muss, weil sie verheiratet sind. 
ansonsten sehe ich alles genau so, wie du.

Sie sind verheiratet ?
Oder sind sie getrennt lebend ?

Falls sie verheiratet sind, hat er nicht mit dir zu wohnen.

Falls sie verheiratet aber getrennt lebend sind und sie im Haus geblieben ist, hat sie den Wohnvorteil----> das habe ich oben schon formuliert.
Das nennt sich dann Trennungsunterhalt. Für den Anspruch an Trennungsunterhalt kann man verheiratet sein aber getrennt leben, muss aber die Absicht formulieren zukünftig getrennt leben zu wollen.

Dein Partner muss sich anwaltlich beraten lassen ! Und zwar von seinem eigenen Anwalt !
Der Anwalt der Ex ist der gegnerische Anwalt. Dieser wird auf jeden Fall den Anspruch für seine Mandantin begünstigt berechnen.Nur weil der Anwalt der EX da jetzt einen Anspruch berechnet hat, heißt das nicht, das dieser Anspruch korrekt ist !
Der Anspruch auf den Erhalt des Lebenstandards ist für beide gleich gestellt. Das heißt in der Trennungszeit darf finanziell keiner von beiden schlechter gestellt sein, als der andere.
Wenn er also ausgezogen ist und ihr das Anwesen überlässt, hat sie eindeutig einen Vorteil, den SIE ausgleichen muss !

Ein flapsiges Rechenbeispiel:
Ein Paar lebt in ihrem Anwesen, welches ihnen gehört und bezahlt ist.
Er zieht aus.
Er verdient ein mittelmässiges Gehalt von sagen wir 2000 netto.
Sie verdient nichts.
Also haben wärend der Ehe beide zusammen 2000 netto gehabt.
Nun kommt es zur Trennung und unterhaltsmässig werden beide Einkommen zusammen gerechnet.
Dieses gemeinsame Einkommen wird dann geteilt.
Also bekäme jeder 1000 Euro.
Nun hat der Unterhaltspflichtige aber einen Eigenbehalt, das ist gesetzlich vorgeschrieben ( in Deutschland). Dieser liegt bei etwa 1200 Euro ( geschätzt, das kann ein Anwalt exakter sagen). Sollte er einer beruflichen Tätigkeit nachgehen, bekommt er einen Bonus. Dann ist der Eigenbehalt etwas höher.
Gehen wir hier von einem Eigenbehalt von 1200 Euro aus. Die kann er auf jeden Fall für sich behalten !
Dan würde die Frau also nur noch 800 Euro bekommen.
Dazu hat sie den Wohnvorteil, denn sie ist im gemeinsamen Haus geblieben. Hierbei würde man vom aktuellen Mietspiegel ausgehen.
Sagen wir, sie bewohnt allein nun 100 qm und vor Ort würde ein Mietspiegel von 7 Euro je qm gelten. Dann käme sie auf eine Kaltmiete von 700 Euro, richtig? Da sie die allein bewohnt....ahnst du es???
Also wird der Wohnvorteil auch noch abgezogen und wir kommen nun auf einen Unterhaltsanspruch von 100 Euro.

BITTE !!! Schicke ihn unbedingt zu einem Anwalt, zu einem eigenen Anwalt!

Vielleicht möchte diese Frau deswegen verheiratet bleiben---um sich ihren Luxus von ihm finanzieren zu lassen .
Und er möchte die Umstände einer Scheidung nicht durchleben.

Ansonsten wenn  er sich weiterhin beratungsresistent zeigt...dann würde ich das Ende der Beziehung einleuten.




 

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9. Oktober um 17:42
In Antwort auf beate44

Sie sind verheiratet ?
Oder sind sie getrennt lebend ?

Falls sie verheiratet sind, hat er nicht mit dir zu wohnen.

Falls sie verheiratet aber getrennt lebend sind und sie im Haus geblieben ist, hat sie den Wohnvorteil----> das habe ich oben schon formuliert.
Das nennt sich dann Trennungsunterhalt. Für den Anspruch an Trennungsunterhalt kann man verheiratet sein aber getrennt leben, muss aber die Absicht formulieren zukünftig getrennt leben zu wollen.

Dein Partner muss sich anwaltlich beraten lassen ! Und zwar von seinem eigenen Anwalt !
Der Anwalt der Ex ist der gegnerische Anwalt. Dieser wird auf jeden Fall den Anspruch für seine Mandantin begünstigt berechnen.Nur weil der Anwalt der EX da jetzt einen Anspruch berechnet hat, heißt das nicht, das dieser Anspruch korrekt ist !
Der Anspruch auf den Erhalt des Lebenstandards ist für beide gleich gestellt. Das heißt in der Trennungszeit darf finanziell keiner von beiden schlechter gestellt sein, als der andere.
Wenn er also ausgezogen ist und ihr das Anwesen überlässt, hat sie eindeutig einen Vorteil, den SIE ausgleichen muss !

Ein flapsiges Rechenbeispiel:
Ein Paar lebt in ihrem Anwesen, welches ihnen gehört und bezahlt ist.
Er zieht aus.
Er verdient ein mittelmässiges Gehalt von sagen wir 2000 netto.
Sie verdient nichts.
Also haben wärend der Ehe beide zusammen 2000 netto gehabt.
Nun kommt es zur Trennung und unterhaltsmässig werden beide Einkommen zusammen gerechnet.
Dieses gemeinsame Einkommen wird dann geteilt.
Also bekäme jeder 1000 Euro.
Nun hat der Unterhaltspflichtige aber einen Eigenbehalt, das ist gesetzlich vorgeschrieben ( in Deutschland). Dieser liegt bei etwa 1200 Euro ( geschätzt, das kann ein Anwalt exakter sagen). Sollte er einer beruflichen Tätigkeit nachgehen, bekommt er einen Bonus. Dann ist der Eigenbehalt etwas höher.
Gehen wir hier von einem Eigenbehalt von 1200 Euro aus. Die kann er auf jeden Fall für sich behalten !
Dan würde die Frau also nur noch 800 Euro bekommen.
Dazu hat sie den Wohnvorteil, denn sie ist im gemeinsamen Haus geblieben. Hierbei würde man vom aktuellen Mietspiegel ausgehen.
Sagen wir, sie bewohnt allein nun 100 qm und vor Ort würde ein Mietspiegel von 7 Euro je qm gelten. Dann käme sie auf eine Kaltmiete von 700 Euro, richtig? Da sie die allein bewohnt....ahnst du es???
Also wird der Wohnvorteil auch noch abgezogen und wir kommen nun auf einen Unterhaltsanspruch von 100 Euro.

BITTE !!! Schicke ihn unbedingt zu einem Anwalt, zu einem eigenen Anwalt!

Vielleicht möchte diese Frau deswegen verheiratet bleiben---um sich ihren Luxus von ihm finanzieren zu lassen .
Und er möchte die Umstände einer Scheidung nicht durchleben.

Ansonsten wenn  er sich weiterhin beratungsresistent zeigt...dann würde ich das Ende der Beziehung einleuten.




 

Ich wollte ihn schon tausend mal zu einem anwalt schicken. er hat den letzten termin sogar abgesagt und ist mit seiner ehefrau zu ihrem anwalt und hat sich voll über den tisch ziehen lassen! ich konnte es nicht glauben. keiner will sich scheiden lassen, weil sie den hof behalten wollen. sie wollen sich nach möglichkeit aussergerichtlich trennen mit einer trennungsvereinbarung, aber ich bin die leidtragende, weil ich das loch stopfen muss, welches in seiner kasse entsteht... deshalb wird jeder vorschlag / tipp von mir durch ihn niedergeschmettert. auch das mit dem wohnvorteil. er macht es ihr recht, damit sie nicht die scheidung einreicht und er alles verliert. 

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9. Oktober um 17:47
In Antwort auf beate44

Sie sind verheiratet ?
Oder sind sie getrennt lebend ?

Falls sie verheiratet sind, hat er nicht mit dir zu wohnen.

Falls sie verheiratet aber getrennt lebend sind und sie im Haus geblieben ist, hat sie den Wohnvorteil----> das habe ich oben schon formuliert.
Das nennt sich dann Trennungsunterhalt. Für den Anspruch an Trennungsunterhalt kann man verheiratet sein aber getrennt leben, muss aber die Absicht formulieren zukünftig getrennt leben zu wollen.

Dein Partner muss sich anwaltlich beraten lassen ! Und zwar von seinem eigenen Anwalt !
Der Anwalt der Ex ist der gegnerische Anwalt. Dieser wird auf jeden Fall den Anspruch für seine Mandantin begünstigt berechnen.Nur weil der Anwalt der EX da jetzt einen Anspruch berechnet hat, heißt das nicht, das dieser Anspruch korrekt ist !
Der Anspruch auf den Erhalt des Lebenstandards ist für beide gleich gestellt. Das heißt in der Trennungszeit darf finanziell keiner von beiden schlechter gestellt sein, als der andere.
Wenn er also ausgezogen ist und ihr das Anwesen überlässt, hat sie eindeutig einen Vorteil, den SIE ausgleichen muss !

Ein flapsiges Rechenbeispiel:
Ein Paar lebt in ihrem Anwesen, welches ihnen gehört und bezahlt ist.
Er zieht aus.
Er verdient ein mittelmässiges Gehalt von sagen wir 2000 netto.
Sie verdient nichts.
Also haben wärend der Ehe beide zusammen 2000 netto gehabt.
Nun kommt es zur Trennung und unterhaltsmässig werden beide Einkommen zusammen gerechnet.
Dieses gemeinsame Einkommen wird dann geteilt.
Also bekäme jeder 1000 Euro.
Nun hat der Unterhaltspflichtige aber einen Eigenbehalt, das ist gesetzlich vorgeschrieben ( in Deutschland). Dieser liegt bei etwa 1200 Euro ( geschätzt, das kann ein Anwalt exakter sagen). Sollte er einer beruflichen Tätigkeit nachgehen, bekommt er einen Bonus. Dann ist der Eigenbehalt etwas höher.
Gehen wir hier von einem Eigenbehalt von 1200 Euro aus. Die kann er auf jeden Fall für sich behalten !
Dan würde die Frau also nur noch 800 Euro bekommen.
Dazu hat sie den Wohnvorteil, denn sie ist im gemeinsamen Haus geblieben. Hierbei würde man vom aktuellen Mietspiegel ausgehen.
Sagen wir, sie bewohnt allein nun 100 qm und vor Ort würde ein Mietspiegel von 7 Euro je qm gelten. Dann käme sie auf eine Kaltmiete von 700 Euro, richtig? Da sie die allein bewohnt....ahnst du es???
Also wird der Wohnvorteil auch noch abgezogen und wir kommen nun auf einen Unterhaltsanspruch von 100 Euro.

BITTE !!! Schicke ihn unbedingt zu einem Anwalt, zu einem eigenen Anwalt!

Vielleicht möchte diese Frau deswegen verheiratet bleiben---um sich ihren Luxus von ihm finanzieren zu lassen .
Und er möchte die Umstände einer Scheidung nicht durchleben.

Ansonsten wenn  er sich weiterhin beratungsresistent zeigt...dann würde ich das Ende der Beziehung einleuten.




 

Vielen Dank für die Berechnung eines Beispieles. Ich werde ihm das gleich unter die Nase halten. Er wird aber wahrscheinlich bedauerlicherweise auf die Kohle verzichten wollen, da er ja mich dafrü ausnutzen kann. Es ist wirklich eine never-ending-story und ich muss rasch schauen, ob er gewillt ist doch noch einzulenken. Ansonsten sehe ich schwarz für unsere Zukunft.

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9. Oktober um 20:53
In Antwort auf melanie445

Ich wollte ihn schon tausend mal zu einem anwalt schicken. er hat den letzten termin sogar abgesagt und ist mit seiner ehefrau zu ihrem anwalt und hat sich voll über den tisch ziehen lassen! ich konnte es nicht glauben. keiner will sich scheiden lassen, weil sie den hof behalten wollen. sie wollen sich nach möglichkeit aussergerichtlich trennen mit einer trennungsvereinbarung, aber ich bin die leidtragende, weil ich das loch stopfen muss, welches in seiner kasse entsteht... deshalb wird jeder vorschlag / tipp von mir durch ihn niedergeschmettert. auch das mit dem wohnvorteil. er macht es ihr recht, damit sie nicht die scheidung einreicht und er alles verliert. 

Sind getrennte Wohnungen für euch keine Option? Dann müsste dein Freund nämlich selbst sehen, wie er über die Runden kommt, und du müsstest nicht für ihn aufkommen. Zumindest wärst du dann in dieses Dilemma nicht hineingezogen.

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9. Oktober um 21:26

Es wundert mich, dass er sich nicht scheiden lassen will.. offenbar wohnt er ja gar nicht auf dem Anwesen.. also kann es ja auch verkauft werden.. dann würde sie auch nicht in die Alterarmut rutschen.. oder eben vermietet..

Fühlt er sich ihr gegenüber irgendwie verpflichtet oder schuldig? So klingt es nämlich.. denn würde er sich scheiden lassen müsste er ihr nach der Scheidung ja nichts mehr zahlen (oder war das noch eine gewisse Zeit zahlen und dann nicht meh 🤔 ich weiß nicht mehr genau, auf jeden Fall nicht für immer). Wenn sie aber verheiratet bleiben muss er weiter zahlen... dass macht einfach gar keinen Sinn diese ganze Geschichte 🤷. Außer er hat das Gefühl er schuldet ihr was oder ist für sie verantwortlich... Sodass er sogar bereit ist dafür selber sein Leben nicht mehr finanzieren zu können.

Bei der Lage und wenn er keine Beziehung zu ihr will sollte eine Scheidung eigtl Prio für ihn haben.. und das keiner den anderen Auszahlen kann.. ja dann muss das Ganze halt verkauft werden und jeder kriegt die Hälfte? Das ist ja auch kein Riesenproblem.. es scheinen ja auch keine Kinder dadran zu hängen für die es wichtig wäre im Anwesen wohnen zu bleiben, damit sich nicht noch mehr für sie ändert...

Warum will er das Anwesen unbedingt behalten? Warum soll seine Frau da unbedingt drin wohnen bleiben (sonst könnten sie es ja auch nach der Scheidung gemeinsam behalten und vermieten und sich eben die Miete teilen und einen Teil für Reparaturen weglegen..)?? Und warum will er lieber weiter für sie zahlen, als einmal Geld auszugeben für eine Scheidung, wenn er selbst so wenig hat? Und wieso erzählt er dir sie hätten beide Ersparnisse? ... Ich hätte da eine Menge Fragen an deiner Stelle...

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9. Oktober um 21:28
In Antwort auf eisbrecher

Ach komm... du weißt doch genau, dass das nur Ausreden von ihm sind.

Er will sich nicht trennen, er will sich nicht scheiden lassen und du bist einfach nur die Affäre und sollst es auch bleiben. 

Du wärst wirklich schön blöd, wenn du dir das noch länger gefallen lassen würdest und auch noch dein ganzes Geld für den Herren ausgibst.

Tja liebe Melanie,

Ganz genau so ist das! Der Alte hat einfach keinen Bock und du bist diejenige in diesem Spiel, die Länge mal Breite verarscht wird. Soll er die Horrormärchen doch seinem Frisör erzählen!

Freundliche Grüße, Christoph

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9. Oktober um 21:41
In Antwort auf melanie445

Vielen Dank für die Berechnung eines Beispieles. Ich werde ihm das gleich unter die Nase halten. Er wird aber wahrscheinlich bedauerlicherweise auf die Kohle verzichten wollen, da er ja mich dafrü ausnutzen kann. Es ist wirklich eine never-ending-story und ich muss rasch schauen, ob er gewillt ist doch noch einzulenken. Ansonsten sehe ich schwarz für unsere Zukunft.

Liebe Melanie,

Wie kommst du auf die Idee, ihr hättet eine gemeinsame Zukunft? Trenne dich bitte sofort von dem Kerl! 

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9. Oktober um 22:04
In Antwort auf melanie445

Liebe Community
Seit einem Jahr bin ich offiziell mit einem verheirateten Mann zusammen, der in Trennung lebt und noch nicht weiss, ob er sich scheiden lassen will oder nicht, da bei einer Scheidung bekanntlich viel Geld flöten geht und sie ein grosses gemeinsames Anwesen haben. Keiner kann den anderen auszahlen. So, das verstehe ich schon mal gut von seiner Seite her. Leider ist es so, dass seine Frau seit 15 Jahren nicht mehr arbeitet und auf Geld angwiesen ist und in 4 Jahren pensioniert wird und in die Altersarmut rutschen wird. Ihr Anwalt hat nun  ein Budget erstellt für beide Parteien. Er kommt eigentlich schlecht davon und hat von seinem mittelmässigen Lohn nun nicht mal mehr die Hälfte zur Verfügung. Lebenskosten sind minimal eingerechnet und es sieht für die Zukunft nicht rosig aus! Leider sind wir vor 2 Monaten in eine gemeinsame Wohnung gezogen, da war ich der Meinung, dass beide etwas auf der hohen Kante haben. Jedenfalls war dies seine Botschaf an mich. Leider habe ich nie Kontoauszüge von ihm verlangt, bis vor einer Woche vor diesem Anwaltstermin und es hat mir fast die Sprache verschlagen. Er kommt kaum durch den Monat und seine Frau hat auch nichts mehr. Sprich wenn sich seine finanzielle Lage weiterhin verschlechteret, würde ich für die gemeinsame Wohnung solidarisch haften. (Die Trennung hat aus meiner Sicht null Vorteile mehr), ausser dass bei einer Scheidung deren Anwesen verkauft werden müsste und er seine Pensionskasse splitten müsste. Seit Jahren habe ich selber nicht genügend Geld, obwohl ich 100 Prozent arbeite. Von meinem letzten Freund wurde ich finanziell auch schon ausgenutzt und ich habe schlichtweg keinen Bock mehr auf die Quersubventionierung meiner Partner. Ich liebe ihn, aber es gibt bereits jetzt ein Ungleichgewicht in der Beziehung. Ich bezahle oft mehr Einkäufe, als er. FInanziere also die Haushaltkosten zu 70%. Und so wie sein Kontostand jetzt aussieht, wird er auch die Miete bald nicht mehr voll bezahlen können. Nun weiss ich nicht, ob ich die Wohnung kündigen soll ... und einfach wieder alleine leben soll. 

Bei Liebe spielt Geld keine Rolle
... so sehe und halte ich das... 

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9. Oktober um 22:56
In Antwort auf user368598987

Bei Liebe spielt Geld keine Rolle
... so sehe und halte ich das... 

Bei Liebe.?.
Im Englischen würde das viel exaktere Wort IF vorkommen, denn es ist doch offensichtlich, daß er die Melanie statt zu lieben einfach nur vögeln will und sie außerdem finanziell so gut er's kann abzockt.

Das Wort Liebe kommt nicht vor. Okay?

Pi

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10. Oktober um 9:32

Soweit ich weiß, entfällt der Unterhaltsanspruch nach einer Scheidung dann nicht, wenn die Ehefrau auch in absehbarer Zeit sich nicht eigenständig finanzieren kann. Z..b wegen Alter und Krankheit. In diesem Fall ist vermutlich beides gegeben.
Auch zahlt der Mann nicht 50% seines Einkommens als Unterhalt, sondern etwas weniger, nämlich 3/7. 4/7 behält er selbst oder den Selbstbehalt.
Ich kann verstehen, dass er das Anwesen nicht aufgeben möchte. Auch dass er seine Frau nicht komplett hängen lassen will. Das spricht durchaus für ihn. Trotzdem muss man sich zusammen setzen und überlegen, wo er vielleicht Einsparungen machen kann. Und der Gang zum EIGENEN Anwalt ist eigentlich schon längst überfällig.

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10. Oktober um 10:40
In Antwort auf melanie445

Liebe Community
Seit einem Jahr bin ich offiziell mit einem verheirateten Mann zusammen, der in Trennung lebt und noch nicht weiss, ob er sich scheiden lassen will oder nicht, da bei einer Scheidung bekanntlich viel Geld flöten geht und sie ein grosses gemeinsames Anwesen haben. Keiner kann den anderen auszahlen. So, das verstehe ich schon mal gut von seiner Seite her. Leider ist es so, dass seine Frau seit 15 Jahren nicht mehr arbeitet und auf Geld angwiesen ist und in 4 Jahren pensioniert wird und in die Altersarmut rutschen wird. Ihr Anwalt hat nun  ein Budget erstellt für beide Parteien. Er kommt eigentlich schlecht davon und hat von seinem mittelmässigen Lohn nun nicht mal mehr die Hälfte zur Verfügung. Lebenskosten sind minimal eingerechnet und es sieht für die Zukunft nicht rosig aus! Leider sind wir vor 2 Monaten in eine gemeinsame Wohnung gezogen, da war ich der Meinung, dass beide etwas auf der hohen Kante haben. Jedenfalls war dies seine Botschaf an mich. Leider habe ich nie Kontoauszüge von ihm verlangt, bis vor einer Woche vor diesem Anwaltstermin und es hat mir fast die Sprache verschlagen. Er kommt kaum durch den Monat und seine Frau hat auch nichts mehr. Sprich wenn sich seine finanzielle Lage weiterhin verschlechteret, würde ich für die gemeinsame Wohnung solidarisch haften. (Die Trennung hat aus meiner Sicht null Vorteile mehr), ausser dass bei einer Scheidung deren Anwesen verkauft werden müsste und er seine Pensionskasse splitten müsste. Seit Jahren habe ich selber nicht genügend Geld, obwohl ich 100 Prozent arbeite. Von meinem letzten Freund wurde ich finanziell auch schon ausgenutzt und ich habe schlichtweg keinen Bock mehr auf die Quersubventionierung meiner Partner. Ich liebe ihn, aber es gibt bereits jetzt ein Ungleichgewicht in der Beziehung. Ich bezahle oft mehr Einkäufe, als er. FInanziere also die Haushaltkosten zu 70%. Und so wie sein Kontostand jetzt aussieht, wird er auch die Miete bald nicht mehr voll bezahlen können. Nun weiss ich nicht, ob ich die Wohnung kündigen soll ... und einfach wieder alleine leben soll. 

Hallo Melanie445,
was sagt dein Herz? Fühl doch einfach mal hin! Nimm ein Bild zur Hand und lass es dann ganz kurz auf dich einwirken!

Schau genau hin! Irgendwas hat er oder? Sonst wärst Du wahrscheinlich schon längst weg oder? Vielleicht sogar mehrere liebevolle Eigenschaften und Verhaltensweisen die du magst?

Welche schönen Momente habt Ihr euch bis hierher geschaffen? Lass dich von diesen Erinnerungen (wenn es sie gibt) berühren und betrachte das Bild weiter...

Was sind deine Träume...deine Wünsche...deine Sehnsüchte...und wie und wo wäre da seine Position? Welche Rolle wäre dabei die Seine?

Merkst du...wie du mehr und mehr dahin kommst...um was...und um wen es geht? Es geht um Dich oder? 

Mir scheint...der Fokus liegt hier sehr auf Zukunftsfragen und dem Geldthema, kann des sein?
Glaubst du...dass du dort die Liebe finden kannst, oder haben hier eher Zweifel, Ängste, mangelndes Vertrauen ihre Wurzeln?

Bist du mit Ihm zusammen...weil du Ihn gern hast/ihn liebst...oder weil du versorgt sein möchtest?

Ich meine bei ersterem gehört auch dein/euer Fokus wieder entsprechend ausgerichtet! Dort liegt Anziehung! (und darum geht es!) Dort ist die Liebe zu finden...und dort wo die Liebe ist...wird alles möglich...dort werden die Lösungen und Wunder geboren... 

Wenn du aber versorgt sein möchtest...dann übernimm auch die Verantwortung für deine Versorgung! Werde zum Gestalter deiner(und vielleicht eurer) Zukunft! Jeden Tag mehr und mehr! Es ist (noch) nicht seine Aufgabe...dich zu versorgen...denn er ist noch verheiratet oder?...

Ich hoffe diese Zeilen helfen dir...einen neuen Blickwinkel zu finden...denn dann kannst du dich (neu) entscheiden. Dort wo nur ein Weg/eine Straße ist...gibts nichts zu entscheiden!

Viel zu schnell gehen Beziehungen heute wegen solcher Dinge in den Trennungsmodus...anstatt Klarheit und Identität in die Themen zu bringen.
Trennen kann du dich immer noch! Aber wo bleibt dann die Löwin in dir und die ist doch da oder? Free her...

Übrigens liegt in der Anziehung auch das Thema Scheidung/oder nicht Scheidung verankert! Aber dazu vielleicht ein anderes mal mehr...

LG Klaus
 

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10. Oktober um 13:22

Ich nochmals, der Christoph...

Also Melanie, ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass du von den beiden so richtig verarscht wirst. Sie macht einen auf Hängematte (püschoemotionales Belastungssyndrom) und er rennt ihr wie ein Hündchen nach. Natürlich müsste das Ehepaar in Trennung zuerst mal seine Immobilie verkaufen, aber so wie ich mir die Alte vorstelle, will sie entweder den dreifachen Marktwert oder noch viel wichtiger: sie arbeitet an einer Strategie, wie sie das Anwesen dem schändlichen Ehemann abluchsen kann.

Hat alles eigentlich null mit dir zu tun, aber du darfst dieses Schmierentheater auch noch alimentieren. Lauf so schnell du kannst! Flucht KANN eine Lösung sein... Und nein, lasse dir nichts erklären und nein, höre dem Kerl NICHT zu! Der kriegt seine eigene klägliche Existenz schon nicht geregelt und ist dabei, dich in ernsthafte Kalamitäten zu bringen! Also weg, weg, weg! Nicht morgen, sondern VORGESTERN!

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