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Trennen - aber wie?

19. Juni 2006 um 17:22 Letzte Antwort: 4. Juli 2006 um 18:41

Ich (=Mann) bin lange Jahre verheiratet und wir haben uns total auseinander gelebt. Ich hatte mich schon mit dieser trostlosen Situation abgefunden, da fand ich eine Geliebte. Leider ist sie wie auch ich gebunden. Wir reden oft über Trennung, aber sie möchte ihrem Mann nicht wehtun. Und ich weiß nicht, wie ich es alleine anfangen soll; mit ihr zusammen wäre es wohl einfacher. Aber ich glaube, mein Leben würde erfüllter, wenn ich mich von meiner Frau trenne, selbst wenn meine Geliebte nur meine Geliebte bleibt.

Aber mit oder ohne Geliebte: Wie trennt man sich? Wenn ich daran denke, meiner Frau ohne für sie erkennbaren Grund den Laufpass zu geben, wird mir ganz schwindelig. Ihr ins Gesicht zu sagen: Ich bin es satt, zieh aus!? Das schaffe ich nicht, das mündet nur in endlose Diskussionen. Wir wohnen in einer gemeinsamen Eigentumswohnung, da müssen dann ja Besitzverhältnisse geklärt werden - wer zieht aus, wer bleibt?

Soll ich über Nacht die Koffer packen, ihr einen Brief hinlegen und erstmal 14 Tage verschwinden? Was kommt danach? Ich muss ja weiter zur Arbeit gehen - läuft sie dann dort auf und schreit den Laden zusammen? Bin ich dann stark genug, bei meiner Entscheidung zu bleiben? Den Status qou zu erhalten ist ja kurzfristig gesehen bequemer.

Es wäre vielleicht einfacher, in einem handfesten Streit "es reicht" zu sagen und zu verschwinden. Aber auch da kommt der Tag danach.

Ich habe sowas schonmal mitgekriegt: Eine Bekannte hat wochenlang ihren Auszug vorbereitet, sich heimlich eine neue Wohnung gesucht. Hat dann mit Hilfe von Freunden das Wichtigste gepackt, ihm einen Brief hinterlassen. Sie ist erstmal zu ihrem erwachsenen Sohn. Einen Tag später schon plagte sie Mitleid und sie rief ihren Ex an. Der ließ nicht locker, bis sie sich dann trafen, er ihr das Blaue vom Himmel versprach und sie dann doch wieder zurückgegangen ist. Und nun leben sie wieder unglücklich wie zuvor - alle Versprechungen und gute Vorsätze liefen ins Leere.

Und genau davor habe ich Angst! Ich bewundere Menschen, die es ihrer selbst willen schaffen, dieses Ding durchzuziehen. Aber die Kraft habe ich nicht, sonst hätte sich meine ganze Ehe auch nicht so entwickelt, wie sie ist. Was kann ich tun, hat jemand Erfahrungen, von denen ich lernen kann?

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19. Juni 2006 um 20:21

Hallo!
Erfahrungen habe ich in der Hinsicht keine und und lernen kannst Du auch nicht von mir. Trotzdem möchte ich ein paar Zeilen dazu schreiben.

Also, sich einfach eine Wohnung zu mieten und klamm heimlich abzuhauen finde ich persönlich ziemlich bescheuert. Das ist feige und an sich nur eine vorübergehende Flucht, denn irgendwann musst Du Dich ihr und einem Gespräch sowieso stellen - schon alleine der Fairness wegen. Auch der provozierte Streit wäre nur eine vorübergehende Flucht...

Seit wann weißt Du denn für Dich, dass Du Dich trennen willst? Hast Du Deiner Frau gegenüber nie irgendwelche Andeutungen gemacht oder mal das Gespräch gesucht?

LbGr
Mistelzweig

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19. Juni 2006 um 20:44
In Antwort auf ruth_12547201

Hallo!
Erfahrungen habe ich in der Hinsicht keine und und lernen kannst Du auch nicht von mir. Trotzdem möchte ich ein paar Zeilen dazu schreiben.

Also, sich einfach eine Wohnung zu mieten und klamm heimlich abzuhauen finde ich persönlich ziemlich bescheuert. Das ist feige und an sich nur eine vorübergehende Flucht, denn irgendwann musst Du Dich ihr und einem Gespräch sowieso stellen - schon alleine der Fairness wegen. Auch der provozierte Streit wäre nur eine vorübergehende Flucht...

Seit wann weißt Du denn für Dich, dass Du Dich trennen willst? Hast Du Deiner Frau gegenüber nie irgendwelche Andeutungen gemacht oder mal das Gespräch gesucht?

LbGr
Mistelzweig

Interessanter Beitrag
Der mich auch irgendwie betrifft, werd ihn wohl verfolgen müssen

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20. Juni 2006 um 21:15
In Antwort auf an0N_1235530799z

Interessanter Beitrag
Der mich auch irgendwie betrifft, werd ihn wohl verfolgen müssen

Alles nicht so einfach
momentan sind auch wir in so einer phase, mal wieder, will ich mal sagen. wir haben das schon 4 mal durch, weil wir nicht miteinander können und auch nicht ohne. Allerdings sind wir nun endlich soweit, dass wir merken, das es einfach keinen zweck mehr hat. Er genauso wie ich. die zeit ist einfach reif. Wir sind ja nun auch die kleinigkeit von fast 20 jahren verheiratet. wir sind uns nicht böse, aber eine richtig ehe ist das auch nicht mehr. zum glück können wir es schaffen, vernünftig miteinander umzugehen. das ist ein echtes geschenk. es tut auch weh, man hat sich aneinander gewöhnt, aber wir können es schaffen uns loszulassen. darüber bin ich so froh.
ich glaube nicht, das es eine lösung ist, einfach heimlich zu planen, heimlich zu verschwinden. mach dir gedanken, ob es fair deinem partner gegenüber ist, dann solltest du auch versuchen ( ich weiß, wie schwer das ist - habe 4 Wochen gebraucht, es anzusprechen) mit ihr darüber zu sprechen. es ist kein verbrechen, sich aus einer beziehung zu verabschieden. trennungen kommen vor, überall und in allen lebenslagen. das, was dir angst macht ist eventuell die macht der gewohnheit. man weiß auch nicht, wie wird alles weitergehen.
ich zum beispiel hatte die größte angst, meinen mann nie im leben wieder zu sehen, weil er sagte, er könnte es nicht ertragen, mich in der nähe zu wissen. darüber sind wir glaube ich hinweg. und ich bin froh, dass wir es so sehen, wir beide. wir haben verstanden, dass unsere zeit gewesen ist. und das es zeit ist ein neues leben anzufangen.
ich wünsche dir viel glück und vor allendingen eine riesen portion mut...

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21. Juni 2006 um 11:28

Warum suchst du nicht das direkte Gespräch
Rede mit deiner Ehefrau. Immerhin ist es schon soweit gekommen, dass du eine Geliebte hast. Da ihr sicherlich auch mal schöne Zeiten hattet, ist es nur fair, wenn du ihr gegenüber offen und ehrlich bist.
Gut, vielleicht kommt es zu einem Drama. Aber dann ist es endlich raus und es wird dir besser gehen. Sicherlich ist auch deiner Frau bewusst geworden, dass euer Zusammenleben nicht mehr so ist wie es einmal war.
Aber einer von euch muss den ersten Schritt machen, damit ihr diese Sache endlich klären könnt.
Wie es weiter geht kann niemand vorher sagen, dafür sind die zwischenmenschlichen Beziehungen zu verschieden.
Überwinde dich einen ersten Schritt hinsichtlich einer Klärung zu machen und die Kraft wird dadurch auch wieder kommen
Liebe Grüße und viel Mut

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21. Juni 2006 um 13:39

@gluecksvogel
steh zu Deiner Geliebten, tust Du es nicht wird Sie es auch bleiben. Dann bist Du nicht reif für eine neue Partnerschaft. Deine Frau mit einer anderen Frau zu betrügen ist schon nicht der Weg, denn man gehen sollte, auch wenn man sich auseinandergelebt hat. Dann zieh einen Schlußstrich wenn Du das wirklich willst. Nur so geht es! Belüge Dich nicht selbst. Sei fair und sag Deiner Frau, das Du eine andere liebst. Egal ob diese gebunden ist oder nicht. Du kannst das ja nicht an der Gebundenheit Deiner Geliebten ausmachen. Das ist doch ein Warmhalten. Du kannst nur gehen oder bleiben. Und Deine Arbeitsstelle kannst Du immer noch von anderer Stelle anfahren. So hab ich es gemacht. Immer ehrlich bleiben!!!

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21. Juni 2006 um 14:07

Hm,
ich denke auch, Du solltest mit Deiner Frau reden. Ich weiß nicht, ob Du es weißt, aber betrogen werden tut unheimlich weh. Deiner Frau und auch dem Mann Deiner Geliebten. Wenn sie ihm nicht weh tun will, sollte sie ihn nicht betrügen. Irgendwann wird er es rausbekommen. Und dann? Ich selbst wurde betrogen und als es rauskam, habe ich auch eine Szene gemacht. Jetzt, nach langem Hin und Her und einer räumlichen Trennung hat mein Mann mir gesagt, dass er jetzt wieder verliebt ist. Das tut zwar auch weh, aber dieses ganze Theater ist uns erspart geblieben. Sage Deiner Frau: Du, heute Abend muss ich mit Dir reden. Mach meinetwegen eine Flasche Wein auf und versuche in Ruhe zu reden. Fall nicht gleich mit der Tür ins Haus, sondern frage sie vielleicht doch mal, ob sie überhaupt noch glücklich ist in Eurer Ehe. Vielleicht geht es ihr ähnlich wie Dir und eine Trennung wäre für sie die Erlösung.

Alles Gute
mondschein64

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21. Juni 2006 um 14:39

Danke
In diesem Beitrag fühle ich mich gut getroffen. Irgendwie warte ich ja tatsächlich darauf, dass sie mich rausschmeisst: Dann hätte sie ein gutes Gefühl, weil sie nicht das Opfer war, und ich ein gutes, weil ich mein Ziel erreicht habe.

Das mit der "Geliebten" habe ich hier nicht weiter ausgeführt, um die Sache besser auf den Punkt zu bringen. Sie war es wesentlich, durch die mir klar wurde, auf was ich mich gewöhnt habe zu verzichten.

a) Geld würde vieles leichter machen. Meine Frau ist wirtschaftlich abhängig von mir. Im Fall der Trennung hätten wir beide große Einbußen, und ich könnte meiner "Geliebten" auch nicht das Leben bieten, was ich gerne möchte - was ich meiner Frau geboten habe.
b) Ich würde mich sofort trennen. Ich habe jetzt schon ein schlechtes Gewissen gegenüber meinem Glücksengel, der mir die Augen geöffnet hat; jetzt, wo ich weiß welches Glück mir das Leben bieten kann, vielleicht zuwenig Lebenszeit übrig zu haben, es auch auszukosten. Ich habe schon soviel Zeit verschenkt und so wenig Zeit gelebt.
c) Mein Glück wäre perfekt.

Hilft mir das? Ich denke darüber nach. Vielen Dank für die Zeilen!!

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21. Juni 2006 um 14:54

Dieser Beitrag
könnte von mir sein. Ich werde Dir zwar keine Tipps geben können, aber ich persönlich finde es immer schon hilfreich, wenn man weiß, daß man mit seinem Problem nicht alleine da steht. Oft kann man über solche Sachen ja noch nicht mal mit Freunden reden.
Ich bin in der gleichen Zwickmühle wie Du und habe die gleichen Gedanken.
In meiner Beziehung läuft es auch seit längerem nicht mehr wirklich und es ist zu einem Nebeneinanderleben geworden. Seit mir meine Affäre über den Weg gelaufen ist, hab auch ich erst richtig gemerkt, was mir zu Hause fehlt. Aber auch ich traue mich nicht, was zu ändern und warte auch förmlich darauf, daß ER alles beendet. Auch wenn ich mir das trotzallem furchtbar vorstelle. Ich frage mich ständig, warum ich nur so feige bin und nicht mit ihm rede.
Ich wünsch uns, und allen denen es genauso geht, daß wir schnell eine Lösung oder den richtigen Weg finden. Ich finde dieses Hin- und Hergerissen sein absolut grausam. Aber einfach so auszuziehen, ohne Vorwarnung, würde ich für falsch und unfair halten. Wir sind schon unfair genug unseren Partner gegenüber.

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22. Juni 2006 um 12:55
In Antwort auf ciara_12730554

Warum suchst du nicht das direkte Gespräch
Rede mit deiner Ehefrau. Immerhin ist es schon soweit gekommen, dass du eine Geliebte hast. Da ihr sicherlich auch mal schöne Zeiten hattet, ist es nur fair, wenn du ihr gegenüber offen und ehrlich bist.
Gut, vielleicht kommt es zu einem Drama. Aber dann ist es endlich raus und es wird dir besser gehen. Sicherlich ist auch deiner Frau bewusst geworden, dass euer Zusammenleben nicht mehr so ist wie es einmal war.
Aber einer von euch muss den ersten Schritt machen, damit ihr diese Sache endlich klären könnt.
Wie es weiter geht kann niemand vorher sagen, dafür sind die zwischenmenschlichen Beziehungen zu verschieden.
Überwinde dich einen ersten Schritt hinsichtlich einer Klärung zu machen und die Kraft wird dadurch auch wieder kommen
Liebe Grüße und viel Mut

Schwierig
Ich denke, das genau bringt nichts. Wir haben schon diverse Streitgespräche hinter uns, öfter auch Punkte, wo eine Trennung zum Greifen nah war. Aber so wie im Film "Ich liebe dich nicht mehr und verlasse dich jetzt" zu sagen wäre zwar cool, aber was kommt danach? Meine Frau ist wirtschaftlich abhängig von mir und wird mich nicht kampflos ziehen lassen. Es wird ellenlange Diskussionen geben. Wenn ich dann sagen könnte: Ich habe eine Andere, dann wär es etwas einfacher. Aber nur zu sagen: Ich möchte mein Leben neu gestalten, und zwar ohne dich...?? Ich befürchte, dass ich dann bald an einen Punkt komme, wo sie mir z.B. mehr Freiheiten zugesteht und mir die Argumente für meine Haltung ausgehen. So nach dem Motto: Lass es uns nochmal probieren, es ist doch nicht alles schlecht gewesen, aber es wird uns schlecht gehen, wenn wir uns trennen.
Da ist ja z.B. besagte Wohnung. Wir zahlen daran noch ab, zwei Wohnungen können wir uns nicht leisten. Gut, die Wohnung kann ich vermieten, daran habe ich auch schon gedacht. Müsste dann aber meine Frau drängen, sich selbst eine Wohnung zu suchen. Wenn sie es nicht tut: Suche ich ihr eine Wohnung und quartiere sie dort ein?
Wenn es nur darum ginge, die Koffer zu packen und tschüss zu sagen, dann wäre ich nicht so ratlos. Habe andererseits auch keine Lust, fortan am Hungertuch zu nagen. Ich müsste sie also auch zwingen, sich eine Arbeit zu suchen. Gut, das alles wird sich irgendwann regeln, aber ich muss auch sehen, dass mich das alles nicht auffrisst und ich am Ende alles verliere.

Meiner Frau ist schon klar, dass die Ehe nicht (mehr) das ist, was wir uns mal erhofft haben, dessen bin ich mir gewiss. Aber eine Fortführung in einer Art Bruder-Schwester-Beziehung ist für sie die bequemste Lösung, da beißt man auch schonmal die Zähne zusammen, wenn nicht alles so nach Plan läuft.

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22. Juni 2006 um 14:24
In Antwort auf dirk_12703066

Schwierig
Ich denke, das genau bringt nichts. Wir haben schon diverse Streitgespräche hinter uns, öfter auch Punkte, wo eine Trennung zum Greifen nah war. Aber so wie im Film "Ich liebe dich nicht mehr und verlasse dich jetzt" zu sagen wäre zwar cool, aber was kommt danach? Meine Frau ist wirtschaftlich abhängig von mir und wird mich nicht kampflos ziehen lassen. Es wird ellenlange Diskussionen geben. Wenn ich dann sagen könnte: Ich habe eine Andere, dann wär es etwas einfacher. Aber nur zu sagen: Ich möchte mein Leben neu gestalten, und zwar ohne dich...?? Ich befürchte, dass ich dann bald an einen Punkt komme, wo sie mir z.B. mehr Freiheiten zugesteht und mir die Argumente für meine Haltung ausgehen. So nach dem Motto: Lass es uns nochmal probieren, es ist doch nicht alles schlecht gewesen, aber es wird uns schlecht gehen, wenn wir uns trennen.
Da ist ja z.B. besagte Wohnung. Wir zahlen daran noch ab, zwei Wohnungen können wir uns nicht leisten. Gut, die Wohnung kann ich vermieten, daran habe ich auch schon gedacht. Müsste dann aber meine Frau drängen, sich selbst eine Wohnung zu suchen. Wenn sie es nicht tut: Suche ich ihr eine Wohnung und quartiere sie dort ein?
Wenn es nur darum ginge, die Koffer zu packen und tschüss zu sagen, dann wäre ich nicht so ratlos. Habe andererseits auch keine Lust, fortan am Hungertuch zu nagen. Ich müsste sie also auch zwingen, sich eine Arbeit zu suchen. Gut, das alles wird sich irgendwann regeln, aber ich muss auch sehen, dass mich das alles nicht auffrisst und ich am Ende alles verliere.

Meiner Frau ist schon klar, dass die Ehe nicht (mehr) das ist, was wir uns mal erhofft haben, dessen bin ich mir gewiss. Aber eine Fortführung in einer Art Bruder-Schwester-Beziehung ist für sie die bequemste Lösung, da beißt man auch schonmal die Zähne zusammen, wenn nicht alles so nach Plan läuft.

Abhängigkeit
Ich glaube, diese Abhängigkeit ist in vielen Beziehungen das Problem. Meist ist es ein Partner, der sich um alles kümmert (finanzielle Angelegenheiten, Versicherungen,......) und wenn der es dann ist, der das ganze beenden will, kommt schnell schon mal der Verdacht auf, daß der andere es dann ohne ihn nicht schafft. Obwohl ich mir auch schon überlegt habe, ob die gezwungene Selbstständigkeit vielleicht ein positiver Nebeneffekt sein könnte.

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23. Juni 2006 um 17:02
In Antwort auf bailee_12355177

Abhängigkeit
Ich glaube, diese Abhängigkeit ist in vielen Beziehungen das Problem. Meist ist es ein Partner, der sich um alles kümmert (finanzielle Angelegenheiten, Versicherungen,......) und wenn der es dann ist, der das ganze beenden will, kommt schnell schon mal der Verdacht auf, daß der andere es dann ohne ihn nicht schafft. Obwohl ich mir auch schon überlegt habe, ob die gezwungene Selbstständigkeit vielleicht ein positiver Nebeneffekt sein könnte.

Abhängigkeit
Ich habe sogar den Verdacht, dass meine Frau genau deshalb nichts gegen ihre Abhängigkeit tut, um mich durch diese Verpflichtung an sie zu binden. Das wird unbewusst ablaufen, so berechnend ist sie nun auch wieder nicht. Aber genau der Mechanismus hat ja früher auch dazu beigetragen, dass die Ehen bis zum Lebensende eines Partners hielten und der übrig bleibende Partner danach anfing aufzuleben.

Ich würde mich durchaus anschließen, die erzwungene Selbstständigkeit positiv zu sehen. Nur sind wir beide über 50, und da fällt der erforderliche Neuanfang schon schwer. Es lassen sich bestimmt Lösungen finden, aber ein 30jähriger hätte da schon andere Perspektiven, wenn er unsanft ins Leben gestoßen würde.

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23. Juni 2006 um 17:52

Warheit bester Weg
Hallo

ich denke immer direkt und die Warheit ist der beste Weg.
Klar tut das dem anderen erstmal weh und einen quälen Mitleid.
Aber was bringt es unglücklich zu sein, keine Gemeinsamkeiten mehr zu haben?
Das mit der Eigentumswohnung wird dann schon eine längere Aufgabe.
Wer steht den in Grundbesitz?
Der da drinne steht gehört die Wohnung, stehen beide drinne muß der eine den anderen den Wert auszahlen.

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24. Juni 2006 um 14:01

Hallo
Guten Tag,

ich kann dich schon sehr gut verstehen.

Zwar habe ich keine Trennung in der Ehe hinter mir.

Aber - wenn du wirklich nicht mehr glücklich bist. Vielleicht hat deine Frau das gleiche Gefühl und sie kann ebenfalls nicht den Anfang machen.
Hast du schon einmal darüber nachgedacht? Vielleicht wäre sie ja froh, ihr trennt euch freunschaftlich?!
Ich empfehle dir sprich doch einfach mal mit ihr über deine Gefühle... frag sie was sie fühlt? Und ob ihr überhaupt noch eine gemeinsame Zukunft habt?
Das mit dem Auszug heimlich. Das finde ich feige!!!!!!!!!!!!!
Das darst du nicht tun.. Du würdest dich selbst schlecht fühlen! Und - schließlich hast du sie ja auch mal geliebt. Schon vergessen? Sie hat das nciht verdient.

Also - sei stark und such das Gespräch zu ihr.. ihr werdet einen guten Weg finden.

Alles Gute für Euch!!

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27. Juni 2006 um 21:13

Oh manno, wenn Du wüßtest...
...wie gut ich Dich verstehen kann.

Ich selber lebe seit 6,5 Jahren in einer 3-Ecks-Beziehung. Er ist gebunden mit Kind, ich auch mit Kind. Wir haben uns öfter getrennt, weil wir den Druck nicht mehr ausgehalten haben, sind aber doch immer wieder zusammen gekommen. Jetzt wollen wir zusammen wohnen.

Ich habe meinem Mann von Trennung erzählt und immer wieder beteuert, dass es keinen anderen gibt!

Wie sehr bereu ich das!!!!!

Denn dadurch habe ich immer wieder Hoffnung in ihm geweckt, dass es doch noch zu kitten ist. Ist doch auch logisch, wenn ich mich in seine Lage hineinversetze: wir sind schon so lange verheiratet, wenn es da eine Krise gibt und kein anderer im Spiel ist: was spricht dagegen, einen zweiten Anfang zu machen?

Und jetzt habe ich den Salat, in dem ich mich immer mehr in Lügen verstricke. Hinzukommt, dass ja spätestens mein Kind "petzen" wird, wenn ich anfange, mich offiziell mit meinem Geliebten zu treffen, um ihn an mein Kind zu "gewöhnen", damit wir auch zusammen leben können.

Auch wir haben ein Haus, ich arbeite in Teilzeit, zu zweit geht es so gerade - aber allein sieht es da finanziell schon viel schwieriger aus. Wo ziehe ich übergangsweise hin? Wo gibt es eine Kita, die mein Kind länger als 12.00 beherbergt? Kann ich mir eine Wohnung mit Garten leisten? Wie kann ich meinen Beruf weiter ausüben? Kommt mein Geliebter dann auch wirklich zu mir? (das ist wohl meine größte Sorge (( )...und, und, und...

Auch ich habe noch keine Lösung parat. Ich weiss aber sicher: ich muss hier raus! Es geht darum, dass ich lernen muss, Verantwortung für mein Leben zu übernehmen.!

Aus Erfahrung kann ich Dir nur sagen: Sei lieber ehrlich und beichte Deine Geliebte. Dann ergeben sich auch nicht mehr so viele Probleme im Nachhinein. Sei stark, Du schaffst es!!!

Ich glaube fest an den Satz: für irgend etwas im Leben soll es gut sein! (auch, wenn es sich leider immer erst später feststellen läßt, wofür).

Alles liebe!!!

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27. Juni 2006 um 21:55

Für eine Trennung gibt es kein Rezept
Hallo,
ich muss schmunzeln, dafür das du so unglücklich bist nennst du dich glücksvogel)))
Positiv denken ist schon sehr gut!

Spaß bei Seite, aber ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen das wirklich sehr schwer ist sich aus einer Ehe zu trennen.
Ich habe lange vorher germerkt das meine Ehe nicht mehr das ist wie ich sie mir vorgestellt habe, nur hat es jahre gedauert dann doch endlich den sprung zu wagen, genau aus dem Grund heraus wie du von deiner Bekannten erzählst!
Wenn ich gehe dann für immer und dann gibt es kein zurück mehr!!

Ich finde es erstmal gut das du für dich überlegt hast, eine Trennung mit oder ohne geliebte!!

Nur machst du dir zuviele Gedanken darüber was sein wird, wenn du den Schritt geschafft hast oder gemacht hast!

Denn es könnte ja so wie du es dir ausmalst auch nicht kommen!?!?

Wer weiss vielleicht ist deine Frau ja auch bereit zu trennen nur wenn du mit ihr nicht redest dann wirst du es nie wissen!?

Ich habe meinem Mann einige Male gesagt das diese Ehe so wie sie läuft keine Zukunft haben wird, dann werde ich lieber vorher gehen.
Nätürlich hat er mir das irgendwann nicht mehr abegenommen, weil ich es zu oft gesagt habe, und dann kam der Tag X und ich bin gegangen und habe es auch durchgezogen.
es waren lange Jahre Schmutziges Wäsche waschen, aber die liegen jetzt auch 20zig Jahre hinter mir und die Wunden sind wieder geheilt!
Warum ich dir das schreibe?
Weil ich dir damit sagen möchte das es kein Rezept und auch keine Termine für eine Trennung gibt, da muss man durch wenn man will dann schafft man das auch!

Ach was ich noch fragen wollte, wie lange seit ihr denn verheiratet!

Denn ich weiss von einem Bekannten von mir der auch am liebsten heute als morgen gehen würde, nur schafft er es auch nicht, genau aus den Gründen die du erwähnt hast!

Angst vor der ganzen Auseinandersetzung, was sagen die Leute, die Kinder und und und!

Meine Meinung ist, das es doch darum geht die wenigen Jahre die man hat, zufrieden zu leben!
Ich drücke dir die Daumen das du für dich die richtige Lösung findest!
Alles Liebe

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30. Juni 2006 um 12:18
In Antwort auf gowri_12497993

Für eine Trennung gibt es kein Rezept
Hallo,
ich muss schmunzeln, dafür das du so unglücklich bist nennst du dich glücksvogel)))
Positiv denken ist schon sehr gut!

Spaß bei Seite, aber ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen das wirklich sehr schwer ist sich aus einer Ehe zu trennen.
Ich habe lange vorher germerkt das meine Ehe nicht mehr das ist wie ich sie mir vorgestellt habe, nur hat es jahre gedauert dann doch endlich den sprung zu wagen, genau aus dem Grund heraus wie du von deiner Bekannten erzählst!
Wenn ich gehe dann für immer und dann gibt es kein zurück mehr!!

Ich finde es erstmal gut das du für dich überlegt hast, eine Trennung mit oder ohne geliebte!!

Nur machst du dir zuviele Gedanken darüber was sein wird, wenn du den Schritt geschafft hast oder gemacht hast!

Denn es könnte ja so wie du es dir ausmalst auch nicht kommen!?!?

Wer weiss vielleicht ist deine Frau ja auch bereit zu trennen nur wenn du mit ihr nicht redest dann wirst du es nie wissen!?

Ich habe meinem Mann einige Male gesagt das diese Ehe so wie sie läuft keine Zukunft haben wird, dann werde ich lieber vorher gehen.
Nätürlich hat er mir das irgendwann nicht mehr abegenommen, weil ich es zu oft gesagt habe, und dann kam der Tag X und ich bin gegangen und habe es auch durchgezogen.
es waren lange Jahre Schmutziges Wäsche waschen, aber die liegen jetzt auch 20zig Jahre hinter mir und die Wunden sind wieder geheilt!
Warum ich dir das schreibe?
Weil ich dir damit sagen möchte das es kein Rezept und auch keine Termine für eine Trennung gibt, da muss man durch wenn man will dann schafft man das auch!

Ach was ich noch fragen wollte, wie lange seit ihr denn verheiratet!

Denn ich weiss von einem Bekannten von mir der auch am liebsten heute als morgen gehen würde, nur schafft er es auch nicht, genau aus den Gründen die du erwähnt hast!

Angst vor der ganzen Auseinandersetzung, was sagen die Leute, die Kinder und und und!

Meine Meinung ist, das es doch darum geht die wenigen Jahre die man hat, zufrieden zu leben!
Ich drücke dir die Daumen das du für dich die richtige Lösung findest!
Alles Liebe

Kein Rezept
Hallo, danke für den Bericht. Also, Glücksvogel - das ist die andere Seite der Medaille. Ich bin glücklich, trotz des Ehegefängnisses eine Frau (besagte "Geliebte") gefunden zu haben, die ich liebe und die mich liebt, die mir die Augen geöffnet hat und Wünsche in Erfüllung gehen ließ, die ich befürchtete mal dereinst mit ins Grab nehmen zu müssen. Das Leben hat mir jetzt schon mehr gegeben, als ich mir erträumt habe. Und jetzt habe ich Appetit auf Mehr...

Aber es ist definitiv nicht so, dass ich mich wegen meiner Geliebten trennen möchte: Es wurde mir nur klar, dass ich all das nicht mehr akzeptieren muss, was ich jahrelang ergeben hingenommen habe und dachte, so ist das Leben halt. Das meinte ich mit "Augen öffnen".

Wir sind 28 Jahre verheiratet, haben keine Kinder - wenigsten das ist kein Problem.

Viele Grüße, und danke nochmal!

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30. Juni 2006 um 12:25

Egoismus
Ganz so ist es nicht, s.o., aber: Ja, ich will jetzt egoistisch sein. Ich habe mein ganzes Leben für meine Frau, für meine Firma, für Freunde und Bekannte gelebt und erkannt, dass das falsch war und es Zeit wird, für mich zu leben. Es ist mein Leben, und ich habe nur eine.

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30. Juni 2006 um 12:28
In Antwort auf ronit_11900909

Oh manno, wenn Du wüßtest...
...wie gut ich Dich verstehen kann.

Ich selber lebe seit 6,5 Jahren in einer 3-Ecks-Beziehung. Er ist gebunden mit Kind, ich auch mit Kind. Wir haben uns öfter getrennt, weil wir den Druck nicht mehr ausgehalten haben, sind aber doch immer wieder zusammen gekommen. Jetzt wollen wir zusammen wohnen.

Ich habe meinem Mann von Trennung erzählt und immer wieder beteuert, dass es keinen anderen gibt!

Wie sehr bereu ich das!!!!!

Denn dadurch habe ich immer wieder Hoffnung in ihm geweckt, dass es doch noch zu kitten ist. Ist doch auch logisch, wenn ich mich in seine Lage hineinversetze: wir sind schon so lange verheiratet, wenn es da eine Krise gibt und kein anderer im Spiel ist: was spricht dagegen, einen zweiten Anfang zu machen?

Und jetzt habe ich den Salat, in dem ich mich immer mehr in Lügen verstricke. Hinzukommt, dass ja spätestens mein Kind "petzen" wird, wenn ich anfange, mich offiziell mit meinem Geliebten zu treffen, um ihn an mein Kind zu "gewöhnen", damit wir auch zusammen leben können.

Auch wir haben ein Haus, ich arbeite in Teilzeit, zu zweit geht es so gerade - aber allein sieht es da finanziell schon viel schwieriger aus. Wo ziehe ich übergangsweise hin? Wo gibt es eine Kita, die mein Kind länger als 12.00 beherbergt? Kann ich mir eine Wohnung mit Garten leisten? Wie kann ich meinen Beruf weiter ausüben? Kommt mein Geliebter dann auch wirklich zu mir? (das ist wohl meine größte Sorge (( )...und, und, und...

Auch ich habe noch keine Lösung parat. Ich weiss aber sicher: ich muss hier raus! Es geht darum, dass ich lernen muss, Verantwortung für mein Leben zu übernehmen.!

Aus Erfahrung kann ich Dir nur sagen: Sei lieber ehrlich und beichte Deine Geliebte. Dann ergeben sich auch nicht mehr so viele Probleme im Nachhinein. Sei stark, Du schaffst es!!!

Ich glaube fest an den Satz: für irgend etwas im Leben soll es gut sein! (auch, wenn es sich leider immer erst später feststellen läßt, wofür).

Alles liebe!!!

Geliebte beichten
Das geht ja gerade nicht. Wenn ich meine Geliebte beichte, fliegt die Sache auf, dann weiß es auch ihr Mann, und damit greife ich in ihr Leben ein, wo sie es (noch) nicht will. Natürlich, es wäre die direkteste Lösung, sie würde mir viele Diskussionen und Erklärungen ersparen.

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4. Juli 2006 um 17:07
In Antwort auf ruth_12547201

Hallo!
Erfahrungen habe ich in der Hinsicht keine und und lernen kannst Du auch nicht von mir. Trotzdem möchte ich ein paar Zeilen dazu schreiben.

Also, sich einfach eine Wohnung zu mieten und klamm heimlich abzuhauen finde ich persönlich ziemlich bescheuert. Das ist feige und an sich nur eine vorübergehende Flucht, denn irgendwann musst Du Dich ihr und einem Gespräch sowieso stellen - schon alleine der Fairness wegen. Auch der provozierte Streit wäre nur eine vorübergehende Flucht...

Seit wann weißt Du denn für Dich, dass Du Dich trennen willst? Hast Du Deiner Frau gegenüber nie irgendwelche Andeutungen gemacht oder mal das Gespräch gesucht?

LbGr
Mistelzweig

Die Kunst zu Lieben
Lieber Gluecksvogel,
Liebst du?
Liebe ist eine Aktivität und kein passiver Affekt. Sie ist etwas, das man in sich entwickelt, nicht etwas, dem man verfällt. (Erich Fromm)
Es scheint mir, dein Glueck mit der Neuen ist auf dem Unglueck deiner Frau und Ihres Mannes aufgebaut. Du bist ihr verfallen, geniesst das Neue, vielleicht etwas, was Du frueher mal mit Deiner Frau hattest, aber das jetzt nicht mehr da ist. Dass die Beziehung zu Deiner Frau nicht mehr toll ist, daran bist Du mindestens zu 50% beteiligt. Die Neue zeigt Dir nun, dass es besser sein kann. Weg mit der Alten, denkst Du Dir, nur die Konsequenzen nerven Dich.
Mal ehrlich, dass ist Liebe? Vielleicht hast Du wirklich Glueck, dass Dir die Augen geoeffnet wurden, und Du weisst, dass es besser sein kann. Aber hast Du sonst noch was gelernt? Vielleicht, aus welchen Gruenden es mit Deiner Frau nicht mehr klappt? Wenn das Dir egal ist und Du nicht versuchst, zu verstehen, was vorher falsch gelaufen ist, wird es Dir immer wieder so gehen.
Vielleicht koennte es mit Deiner Frau auch so gut wie mit der Geliebten klappen, wenn Du die gleiche Energie in Eure Beziehung stecken wuerdest wie in deine Affaire, und Deine Frau genauso verstaendnisvoll behandeln wuerdest wie die Geliebte. Mal ehrlich, wuerdest Du bei Deiner Frau einen anderen Mann genauso akzeptieren wie Du es bei der Geliebten tust? Zeigst Du Deiner Frau auch manchmal das gleiche froehliche Gesicht wie Du es ausserhalb tust? Oder bekommt sie von Dir immer nur eine Sauertopfmiene zu sehen, und Du wunderst Dich, dass es genauso aus dem Wald herausschallt wie es hineinschallt?
Mache einfach mal einen Test. Lache und rede froehlich mit Deiner Frau, als ob sie Deine Geliebte waere. Und beobachte ihre Reaktion.

Und lerne aus Deinen Fehlern.

Gruss aus weiter Ferne

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4. Juli 2006 um 18:41
In Antwort auf dirk_12703066

Danke
In diesem Beitrag fühle ich mich gut getroffen. Irgendwie warte ich ja tatsächlich darauf, dass sie mich rausschmeisst: Dann hätte sie ein gutes Gefühl, weil sie nicht das Opfer war, und ich ein gutes, weil ich mein Ziel erreicht habe.

Das mit der "Geliebten" habe ich hier nicht weiter ausgeführt, um die Sache besser auf den Punkt zu bringen. Sie war es wesentlich, durch die mir klar wurde, auf was ich mich gewöhnt habe zu verzichten.

a) Geld würde vieles leichter machen. Meine Frau ist wirtschaftlich abhängig von mir. Im Fall der Trennung hätten wir beide große Einbußen, und ich könnte meiner "Geliebten" auch nicht das Leben bieten, was ich gerne möchte - was ich meiner Frau geboten habe.
b) Ich würde mich sofort trennen. Ich habe jetzt schon ein schlechtes Gewissen gegenüber meinem Glücksengel, der mir die Augen geöffnet hat; jetzt, wo ich weiß welches Glück mir das Leben bieten kann, vielleicht zuwenig Lebenszeit übrig zu haben, es auch auszukosten. Ich habe schon soviel Zeit verschenkt und so wenig Zeit gelebt.
c) Mein Glück wäre perfekt.

Hilft mir das? Ich denke darüber nach. Vielen Dank für die Zeilen!!

@glücksvogel
hallo glücksvogel,
ich wollte dir als "geliebte" nur sagen, dass ich dein verhalten gut finde. du machst dir wenigstens gedanken über eine trennung. mein "geliebter" ist auch über 50. ich liebe ihn sehr, obwohl ich viel jünger bin. er möchte sich aber anscheinend nicht trennen. er meint mit 50 kann er nicht nochmal von vorne beginnen. DU dagegen erkennst, dass das leben zu kurz ist, um unglücklich zu leben. ich wünschte, ich könnte mich auch glücksvogel nennen und mein lover hätte DEINEN MUT!!!

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