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Traurig in der Beziehung. . . die Gedankenwelt am Valentinstag . . .

14. Februar 2012 um 15:34

Ich bin traurig. Was mache ich falsch? Habe ich es nicht verdient geliebt zu werden? Wie soll das weitergehen? Was hält uns überhaupt zusammen? Was ist, wenn auch das letzte bißchen Gefühl erlischt?
Es ist nur eine Frage der Zeit. Und allem Anschein nach wird es nicht mehr lange dauern. Kann man diesen Vorgang verhindern? Will man es überhaupt? Es tut weh so behandelt zu werden.
Heute ist eigentlich ein Tag wie jeder andere auch, dennoch scheint es mir als Indikator für unsere Zuneigung. Das ganze Jahr über erwartet man nichts mehr. Selbst, wenn mich das Gefühl überkommt eine Freude machen zu wollen oder zu sagen , dass man liebt, wird dieses so starke Gefühl im Keim erstickt. Es modert tief in der Seele vor sich hin, bis es schließlich zu etwas Negativem wird.
Es ist auch die Angst etwas zu geben und es nicht ansatzweise zurück zu bekommen. Schlimmer noch. Es ist mit der Zeit die enorme Angst davor etwas von sich zu geben, weil man es mehr als alles Andere möchte und zurückgewiesen oder gar ignoriert zu werden.
Selbst die Angst diese Gefühle zu offenbaren, um sich womöglich leichter oder verstanden zu fühlen wird schnellstmöglich im tiefsten Winkel der Unbehaglichkeit, die man in sich spürt, vergraben, da man gelernt hat, dass das sprechen über dieses nicht auf Leibe und Verständnis stößt, sondern in einer eiskalten Böe endet, die einen innerlich zerstört, erstarren lässt und das Miteinander nicht voller Vertrauen sondern tot und plastisch zurücklässt.
Und gerade aus diesem Grund werden diese Worte, die in einem selbst wüten und schmerzen, nie von demjenigen vernommen werden, der als Einziger in der Lage wäre Harmonie und Glück über uns zu bringen. Denn er würde sie als Angriff oder als Kriegserklärung sehen und alles zwischen uns lieber zerstören als einfach mit einer Wärme und Sicherheit im Herzen die starke Hand zu reichen um gemeinsam gegen Feinde des Alltags und des Lebens zu stehen.

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27. Februar 2012 um 20:45

....
Ich fühle was du fühlst....

"sei zuversichtlich - es wird alles gut!!!"
Glaub mir

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28. Februar 2012 um 18:22

Warum...
...fühlst du dich nur so einsam?

In dir ist ein Ozean ungeheuer tiefer Gefühle, auf denen du treibst wie eine Schiffsbrüchige in einem zu kleinen Boot. Du kannst dich so wunderbar ausdrücken, deine Gedanken wie Bilder ausmalen und jede Selenregung deutlich aufklingen lassen. Ich glaube nicht, dass irgend jemand dich missverstehen könnte - dass erkennst du schon an den bisherigen Kommentaren: Alle, die hier geschrieben haben, haben dich verstanden - und das ohne dich persönlich zu kennen oder dich auch nur zu sehen. Du bist nicht einsam, auch wenn dich jetzt nur Worte aus der anonymen "Community" erreichen. Denn dahinter findest du Menschen, die dich, wie unten gesagt, am liebsten sofort in den Arm nehmen würden und dich trösten wollen. Nimm diese Nähe ruhig an, denn sie ist ernst gemeint.

Ich habe keine Ahnung, was deine Beziehung so trostlos erscheinen lässt. Ist dein Partner zu unsensibel oder lebt ihr in verschiedenen Gefühlswelten? Wenn deine Einsamkeit von ihm nicht wahrgenommen wird und du ihn trotz köperlicher Nähe emotional nicht erreichen kannst, wäre es gut, wenn du dir Zeit für dich nimmst und über dich selbst klar wirst. Was wünschst du dir und was könnte dir gut tun? Was sind deine Ziele und was möchtest du ändern? Wer könnte dir dabei helfen?

Manchmal fehlt in einer Beziehung auch die "Leichtigkeit". Auch wenn es in einer belastenden Phase ganz unangebracht erscheint kann eine schöne Sache, die man trotzdem einfach so und ohne wirkliche Lust dazu macht, die Stimmung völlig verändern, z. B. ein Kurztripp irgendwohin, ein Kino- oder Konzertbesuch oder Tanzen gehen u.ä.. Positive Erlebnisse können dir die Kraft und Lebensfreude zurück geben, die du vorher kaum noch spüren konntest.

Deine Empfindsamkeit ist ein ungheures Geschenk und eine schwere Bürde zugleich: Wer zu tiefer Liebe fähig ist, wird auch tiefe Traurigkeit erleben.

Das Leben ist lebenswert; traurige Zeiten gehen vorüber.
Und vor allem:

Du bist liebenswert!

Lass uns wissen, wie es dir geht.

Bis bald...

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