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Traummann & seine Droge

15. November 2015 um 13:54

Hallo zusammen,

ich glaube es gehört schon viel dazu um sich in einem Forum mit lauter fremden Menschen anzumelden, um über seine privaten Probleme zu kommunizieren. Ich an dieser Stelle weiß jedoch nicht mehr weiter, kann nicht mal sagen was genau ich mir hier erhoffe, eine konkrete und perfekte Antwort wird man wohl nicht finden.

Wie das so ist, vor einigen Jahren habe ich einen ganz wundervollen Menschen kennen gelernt, einen Mann voller Lebensfreude, Liebe und Kraft. Was ich auch wusste: Er war Dauerkiffer.
Es hat mich nie wirklich gestört....bis zu dem Beginn unserer Beziehung.
Von da an merkte ich, dass es nicht das war was ich wollte. Neben einem dauerbreiten Mann einzuschlafen, von ihm angefasst zu werden. Ja selbst sein Lachen & seine Fröhlichkeit konnte ich nicht mehr einordnen, spricht ER jetzt aus ihm oder die DROGEN?!

Ich habe ihm schnell klar gemacht das es so nicht mehr geht, ihm Unterstützung angeboten. Gemeinsam haben wir mehrere Beratungssitzungen gehabt, er begann eine Therapie. Es lief sehr schwankend. Mal sprühte er vor Kraft und dem Ziel davon los zu kommen, einige Wochen später verfiel er wieder in ein Loch und es begann von Neuem.

Ich stellte ihn vor die Wahl, entweder wir oder er und seine Abhängigkeit. Er ließ mich fallen...

Mittlerweile herrscht regelmäßiger, immer nur kurzer Kontakt, bei dem es ihm unglaublich schwer fällt auch nur einen Tag die Finger davon zu lassen. Aus Lügen und Verheimlichen von ihm ist nun Gleichgültigkeit geworden, es wirkt als provoziere er regelrecht damit.

Jeder der weiß, wie es ist mit so einem Menschen zusammen zu sein, eine Beziehung voller Heimlichtuerei, Lügen und dem Gefühl, nach langem nichts an zweiter Stelle zu stehen, dem Gefühl seinem Partner bei etwas im Wege zu stehen, was er in jedem Augenblick bevorzugen würde. Dieses Dinge machen einen krank.

Auf der anderen Seite ist er alles für mich, ich weiß mit diesem Mann möchte ich ewig zusammen leben. Gäbe es nicht diese Abhängigkeit.....

Einige sagen, komm damit zurecht, andere sagen lass ihn gehen.

Er, steil auf die dreißig zugehend, wohnt noch immer Zuhause, keine leidenschaftlichen Hobbys, nur diese falschen Bekanntschaften statt richtiger Freunde. Körperliche Beschwerden durch's Kiffen seit Kindheitstagen.....eindeutig ein psychisches Problem....
Vor einigen Tagen der Entschluss seiner Mutter ihn Zuhause raus zu werfen.
Besteht überhaupt noch die Möglichkeit, gemeinsam da raus zu kommen, oder braucht er neben vielen anderen Dingen vielleicht doch eine Frau an seiner Seite, die nicht durch die Vergangenheit geprägt ist und mit der er gemeinsam den Willen entwickeln kann, damit aufhören zu wollen? Er und ich haben es nämlich bis heute nicht geschafft.

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16. November 2015 um 13:57

..
Ja wahrscheinlich hast du Recht.
Ich liebe ihn so, wie er in den Momenten ohne diesen Kram ist. Und die Vorstellung darüber, wir könnten ewig genau so zusammen bleiben.
Das ist aber nicht die Realität.
Es ist traurig und unvorstellbar, vor allem auch so sinnlos.....alles nur wegen dem Kram.

Danke für deine schnelle 'Antwort'!

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18. November 2015 um 20:04

Lass ihn gehen
Harte Worte, ich weiss. Es macht dich kaputt. Es wird eine zeitlang sehr hart sein, aber du stehst es durch. Ich behaupte, dass du sogar mal einen Mann so lieben wirst, dass du froh bist, gegangen zu sein. Ich bin mir einfach recht sicher, dass du dich bei so ausgeprägter Suchtthematik und Therapieresistenz von Seite deines Partners bzw. Ex nur kaputt machen wirst. Sorry, falls ich zu hart bin.

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19. November 2015 um 9:51

Da kannst du ihm nicht helfen
und auch sonst keine Frau. Dieser Wille muss in ihm reifen, ansonsten ist es verlorene Liebesmüh und du machst dich selbst auch noch kaputt. Ist immer traurig, grad wenn man einen Menschen gern hat, aber oftmals liegt das nicht in unserer Hand und wir müssen loslassen, von dem was uns nicht gut tut, selbst wenn es der Mensch ist, den man (meint) zu lieben...

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