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Traumfrau in der Ehe - Teufelin bei der Scheidung???

14. Oktober 2006 um 13:38 Letzte Antwort: 14. Oktober 2006 um 15:25

Hallo an alle,

Würde gerne mal eure Meinungen und Erfahrungen zu einem Thema hören, was mich in letzter Zeit beschäftigt:
Mein Freund(34) und ich(28) führen seit einiger Zeit Diskussion über das Thema Ehe und Heirat. Er war bereits einmal verheiratet und es war nicht die tollste Erfahrung, weshalb er mittlerweile sehr vorsichtig geworden ist.
Er möchte zwar heiraten, aber sich in allen Ecken absichern und so geheuer ist ihm das ganze auch nicht. Ich für meinen Teil war nicht verheiratet und meine bisherigen Trennungen verliefen alle fair. Aber auf die ein oder andere Art darf ich jetzt ausbaden, was die Ex meines Freundes versaut hat, ich bekomme das Misstrauen nun zu spüren und ich hab nie was getan.
Auch in seinem Bekanntenkreis gibt es einige Scheidungsfälle und so ziemlich alle liefen gleich ab. Die Frau sagt Anfangs bei der Trennung, sie wolle unabhängig sein, sie wolle kein Geld vom Mann. Nach ein paar Monaten kommen dann plötzlich die Forderungen, Frau hat sich mittlerweile beim Anwalt informiert. Das Leben ist irgendwie härter, seit der Mann weg ist und wie Frau es sich vorgestellt hat und das will sie ändern, indem sie dann doch das Geld des Mannes in Anspruch nimmt. Dann wird zusätzlich noch Druck ausgeübt, indem man die gemeinsamen Kinder entzieht oder sonstiges.

Ist es wirklich so, dass eine super funktionierende Ehe, die dann in die Brüche geht, plötzlich so ausartet und die Frauen zu Biestern motieren? Ich war noch nicht verheiratet und habe daher die wohl eher blumige Ansicht, dass an einer Trennung immer zwei verletzte Gemüter beteiligt sind und jeder den anderen irgendwie versucht zu verletzen.
Ich denke auch, die Gesetze, wonach es den Frauen zusteht, den Lebensstandardt zu halten, die Männer allerdings bis auf soziales Minimum abgeben müssen, sind mittlerweile überholt, da es heute immer mehr berufstätige Frauen gibt. Es sollten mehr die Einzelfälle betrachtet werden. Nur sind die Gesetze nun mal so und es liegt an uns Frauen, ob man das ausnutzt, nur um dem Ex eins auszuwischen.
Ich will hier niemanden angreifen, ich hab bei Scheidung wie gesagt keine Erfahrung, habe im Bekanntenkreis auch ein positives Beispiel und eben die negativen von der Seite meines Freundes.
Würde gerne eure Erfahrungen und Meinungen zu dem Thema hören und vielleicht hat ja jemand nen Tipp für mich, wie ich den Konflikt mit meinem Freund lösen kann.

eure eu4rie

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14. Oktober 2006 um 14:19

Mal ganz ehrlich,
wieso beschäftigst Du Dich bereits vor der eigentlich Hochzeit bereits mit der Scheidung? Das impleziert doch gleich, dass Du denkst, die Ehe ist zum Scheitern verurteilt.

Mir ist dieses Institut "Ehe" auch nicht so ganz geheuer, weil meine Eltern leider auch geschieden sind, aber wenn ich mal heirate, dann nur, wenn ich mir sicher bin, dass es keine Scheidung geben wird ...

Zu einer funktionierenden Ehe gehören zwei Menschen und wenn einer davon Probleme hat, dann geht es schief, aber wenn sich die beiden doch von Anfang an gut verstehen, was sollte da schief gehen können. Ich wüßte nicht, wieso ich oder meine Frau plötzlich zum Hausdrachen mutieren sollte, wenn die innere Basis stimmt. An einer Ehe kann man arbeiten, wenn man das denn will ...

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14. Oktober 2006 um 14:19

Fairness ist nur eine menschliche erfindung
im prinzip gilt immer noch das prinzip des stärkeren, und das wird immer gelten, auch wenn es längst keine menschen mehr gibt.
wenn man in freier natur ein wesen verletzt, wird es entweder seiner art nach flüchten oder angreifen. menschen sind keine fluchttiere. ich gehe mal davon aus, dass die trennung die exfreundin unglaublich verletzt hat, denn wir alle geben ein stückchen weit einen großen teil von unser selber, wenn wir eine beziehung eingehen. nicht zuletzt gibt auch mancher seine träume auf, zugunsten der liebe.
was wissenschaftlich inzwischen erwiesen ist - es ist tatsächlich gesünder, für eine weile die furie zu sein, als sich alle negativen gefühle zu verkneifen und auf teufel komm raus fair zu sein. auf diese art heilen verletzungen besser und schneller als wenn man alles runterschluckt und sich "gesellschaftstauglich" nach den hiesigen benimm-parametern verhält. eine trennung ist immer eine unschöne sache, und wenn du nun schon etwas "weiter auf der leiter" bist, dann lohnt sich einmal zu überdenken: wer hat sich getrennt? warst du es oder waren es deine bisherigen partner? der zurückbleibende ist es fast immer, der die ohnmächtige verletzung erlebt... furienaktionen sind auch ein zeichen von hilflosigkeit, wenn man sich biestig benimmt, gibt einem das schon etwas selbstwertgefühl zurück. dann kommt es noch IMMER auf den tempereramentstyp eines menschen an. ein ruhiger und ausgeglicher mensch, der in sich ruht, wird eine trennung evtl. leichter verkraften als ein temperamentvoller nervöser typ, der aber auf dieser erde auch seine aufgabe hat. es gibt 12 verschiedene grundtypen, vom menschen mit eher narzisstischer persönlichkeit über menschen mit eher passivem wesen bis zum menschen mit borderline-persönlilchkeit. die persönlichkeiten an sich stellen keine "störung" dar, sondern sind in den genen und damit im charakter verankert. es gibt hier auch kein "gut" und "falsch" - einer steckt die dinge einfacher weg, ein anderer ist unglaublich gekränkt. solange keine kriminellen aktionen hinter dem ganzen stehen (denn man hat jederzeit das recht, sich zu trennen, weil man ja eigentlich ein freier mensch ist), ist es an jedem menschen selber, mit seinem schmerz umzugehen. schau, einer nimmt vielleicht eine trennung hin, und der partner glaubt, er hätte dem hinnehmenden menschen nichts bedeutet. ein anderer zerteilt mit einer motorsäge alles mobiliar in zwei hälften, und der andere ist geschockt (wäre ich auch ), obwohl dieses verhalten eher eine aktion ist, die den gehenden umstimmen soll. was will ich damit sagen? so ist nun einmal das leben! wenn ihr dem furiosen verhalten der exfrau einhalt gebieten wollt, so wendet euch an einen anwalt. da es naturgegeben nun einmal so ist, dass bei scheidungen in den allermeisten fällen die kinder doch bei der mutter bleiben, ist im prinzip die frau (wenn man es mal ganz böse betrachtet) die angearschte. der mann zieht meistens weiter, hat schon ein neues glück in petto und leistet wohl den barunterhalt, für die naturalien ist aber die frau verantwortlich, und das ist viel viel mehr kräftezehrend, als sich mit unterhaltszahlung "freizukaufen" (bewußt provokativ ausgedrückt). und gerade weil frauen aufgrund der tatsache, dass sie die kinder bekommen und den mutterinstinkt von mutter natur gleich mit aufgedrückt bekommen haben , nehmen sie ihre träume und lebensvorstellungen fast immer zurück. wenn dann die beziehung noch auseinander bricht (man müßte zudem den grund wissen. warst denn du der grund für die trennung?), steht man oft erst einmal vor einem scherbenhaufen. und dann kommt die wut, weil alles in sich zusammenkracht und neu sortiert werden muß. menschen sind nicht nur herdentiere, sie sind auch gewohnheitstiere und haben einen territorialanspruch.
das nur als erklärung für manches verhalten.
am besten, ihr lasst die zeit ein bisschen für euch arbeiten, denn nichts ißt man so heiß, wie man es kocht. im normalfall beruhigen sich auch furien wieder (eigene erfahrung ) wenn sich das leben neu sortiert hat. gespräche sind hierbei ganz wichtig, denn unser sprachschatz macht uns in der natur einzigartig.

shanghai

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14. Oktober 2006 um 14:23

Upsi habe gerade gesehen
dass es ja eine allgemeine frage war. als notorische querleseschlampe bitte ich um verzeihung
ansonsten finde ich dreamers ansicht sehr nett.

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14. Oktober 2006 um 14:33
In Antwort auf an0N_1256881599z

Fairness ist nur eine menschliche erfindung
im prinzip gilt immer noch das prinzip des stärkeren, und das wird immer gelten, auch wenn es längst keine menschen mehr gibt.
wenn man in freier natur ein wesen verletzt, wird es entweder seiner art nach flüchten oder angreifen. menschen sind keine fluchttiere. ich gehe mal davon aus, dass die trennung die exfreundin unglaublich verletzt hat, denn wir alle geben ein stückchen weit einen großen teil von unser selber, wenn wir eine beziehung eingehen. nicht zuletzt gibt auch mancher seine träume auf, zugunsten der liebe.
was wissenschaftlich inzwischen erwiesen ist - es ist tatsächlich gesünder, für eine weile die furie zu sein, als sich alle negativen gefühle zu verkneifen und auf teufel komm raus fair zu sein. auf diese art heilen verletzungen besser und schneller als wenn man alles runterschluckt und sich "gesellschaftstauglich" nach den hiesigen benimm-parametern verhält. eine trennung ist immer eine unschöne sache, und wenn du nun schon etwas "weiter auf der leiter" bist, dann lohnt sich einmal zu überdenken: wer hat sich getrennt? warst du es oder waren es deine bisherigen partner? der zurückbleibende ist es fast immer, der die ohnmächtige verletzung erlebt... furienaktionen sind auch ein zeichen von hilflosigkeit, wenn man sich biestig benimmt, gibt einem das schon etwas selbstwertgefühl zurück. dann kommt es noch IMMER auf den tempereramentstyp eines menschen an. ein ruhiger und ausgeglicher mensch, der in sich ruht, wird eine trennung evtl. leichter verkraften als ein temperamentvoller nervöser typ, der aber auf dieser erde auch seine aufgabe hat. es gibt 12 verschiedene grundtypen, vom menschen mit eher narzisstischer persönlichkeit über menschen mit eher passivem wesen bis zum menschen mit borderline-persönlilchkeit. die persönlichkeiten an sich stellen keine "störung" dar, sondern sind in den genen und damit im charakter verankert. es gibt hier auch kein "gut" und "falsch" - einer steckt die dinge einfacher weg, ein anderer ist unglaublich gekränkt. solange keine kriminellen aktionen hinter dem ganzen stehen (denn man hat jederzeit das recht, sich zu trennen, weil man ja eigentlich ein freier mensch ist), ist es an jedem menschen selber, mit seinem schmerz umzugehen. schau, einer nimmt vielleicht eine trennung hin, und der partner glaubt, er hätte dem hinnehmenden menschen nichts bedeutet. ein anderer zerteilt mit einer motorsäge alles mobiliar in zwei hälften, und der andere ist geschockt (wäre ich auch ), obwohl dieses verhalten eher eine aktion ist, die den gehenden umstimmen soll. was will ich damit sagen? so ist nun einmal das leben! wenn ihr dem furiosen verhalten der exfrau einhalt gebieten wollt, so wendet euch an einen anwalt. da es naturgegeben nun einmal so ist, dass bei scheidungen in den allermeisten fällen die kinder doch bei der mutter bleiben, ist im prinzip die frau (wenn man es mal ganz böse betrachtet) die angearschte. der mann zieht meistens weiter, hat schon ein neues glück in petto und leistet wohl den barunterhalt, für die naturalien ist aber die frau verantwortlich, und das ist viel viel mehr kräftezehrend, als sich mit unterhaltszahlung "freizukaufen" (bewußt provokativ ausgedrückt). und gerade weil frauen aufgrund der tatsache, dass sie die kinder bekommen und den mutterinstinkt von mutter natur gleich mit aufgedrückt bekommen haben , nehmen sie ihre träume und lebensvorstellungen fast immer zurück. wenn dann die beziehung noch auseinander bricht (man müßte zudem den grund wissen. warst denn du der grund für die trennung?), steht man oft erst einmal vor einem scherbenhaufen. und dann kommt die wut, weil alles in sich zusammenkracht und neu sortiert werden muß. menschen sind nicht nur herdentiere, sie sind auch gewohnheitstiere und haben einen territorialanspruch.
das nur als erklärung für manches verhalten.
am besten, ihr lasst die zeit ein bisschen für euch arbeiten, denn nichts ißt man so heiß, wie man es kocht. im normalfall beruhigen sich auch furien wieder (eigene erfahrung ) wenn sich das leben neu sortiert hat. gespräche sind hierbei ganz wichtig, denn unser sprachschatz macht uns in der natur einzigartig.

shanghai

Hallo shanghai. also...
... ich war nicht der Grund für die Trennung, es war eher so, dass seine Ex sich bereits umorientiert hat. Mein Freund und der neue Lebenspartner seiner Ex haben sich praktisch die Klinke in die Hand gegeben. Sie ist mittlerweile mit dem neuen verheiratet und wird demnächst wieder Mama.
Ich bin ohne Vorurteile in diese Beziehung und habe auch meist versucht, das ganze objektiv zu betrachten, mich versucht in seine Ex reinzuversetzen. Mittlerweile ist die Scheidung ja gegessen. Ich kann ihn teilweise ja auch verstehen mit seinen Ängsten. Nur wieso muß ich nun darunter leiden, indem er bei mir all das Misstrauen aufbringt, dass er bei ihr versäumt hat? Das möcht ich nur gerne verstehen.
Eine gewisse Verletztheit ist wohl bei jeder Trennung normal, egal ob man der Part ist, der Schluss macht oder der, mit dem Schluss gemacht wird. Mit meinen Ex-Partnern habe ich (zwar nur spärlich aber dennoch) noch Kontakt. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es bei einer Scheidung etwas anders zugeht, als bei einer normalen Trennung.

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14. Oktober 2006 um 14:40
In Antwort auf juvela_11911370

Mal ganz ehrlich,
wieso beschäftigst Du Dich bereits vor der eigentlich Hochzeit bereits mit der Scheidung? Das impleziert doch gleich, dass Du denkst, die Ehe ist zum Scheitern verurteilt.

Mir ist dieses Institut "Ehe" auch nicht so ganz geheuer, weil meine Eltern leider auch geschieden sind, aber wenn ich mal heirate, dann nur, wenn ich mir sicher bin, dass es keine Scheidung geben wird ...

Zu einer funktionierenden Ehe gehören zwei Menschen und wenn einer davon Probleme hat, dann geht es schief, aber wenn sich die beiden doch von Anfang an gut verstehen, was sollte da schief gehen können. Ich wüßte nicht, wieso ich oder meine Frau plötzlich zum Hausdrachen mutieren sollte, wenn die innere Basis stimmt. An einer Ehe kann man arbeiten, wenn man das denn will ...

Da hast du mich falsch verstanden, dreamer.
Ich beschäftige mich nicht mit der Scheidung, sondern es ist eine allgemeine Frage, ob alle Frauen so "fies" werden, um meinen Freund ein Stück weit zu verstehen oder vielleicht auch ein positives Beispiel entgegenhalten zu können.
Ich hab die etwas blumige Ansicht, dass ich nur einmal heirate und das hält. In meiner Familie gab es bisher auch noch keine Scheidung. Der Spruch "drum Prüfe, wer sich ewig bindet" kommt ja nicht von ungefähr, ich heirate schließlich nicht aus einer Laune, sondern weil genau DER es sein soll.
Was Ehe angeht bin ich auch so realistisch zu wissen, dass nicht immer alles super Sonnenschein sein wird, sonst würden die bei der Trauung ja nicht sagen "in guten und in schlechten Zeiten". Wie du schon sagst, an einer Ehe kann man arbeiten und man sollte nicht gleich beim ersten Anzeichen von Krach die Flinte ins Korn werfen.

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14. Oktober 2006 um 14:42
In Antwort auf nyssa_12871018

Hallo shanghai. also...
... ich war nicht der Grund für die Trennung, es war eher so, dass seine Ex sich bereits umorientiert hat. Mein Freund und der neue Lebenspartner seiner Ex haben sich praktisch die Klinke in die Hand gegeben. Sie ist mittlerweile mit dem neuen verheiratet und wird demnächst wieder Mama.
Ich bin ohne Vorurteile in diese Beziehung und habe auch meist versucht, das ganze objektiv zu betrachten, mich versucht in seine Ex reinzuversetzen. Mittlerweile ist die Scheidung ja gegessen. Ich kann ihn teilweise ja auch verstehen mit seinen Ängsten. Nur wieso muß ich nun darunter leiden, indem er bei mir all das Misstrauen aufbringt, dass er bei ihr versäumt hat? Das möcht ich nur gerne verstehen.
Eine gewisse Verletztheit ist wohl bei jeder Trennung normal, egal ob man der Part ist, der Schluss macht oder der, mit dem Schluss gemacht wird. Mit meinen Ex-Partnern habe ich (zwar nur spärlich aber dennoch) noch Kontakt. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es bei einer Scheidung etwas anders zugeht, als bei einer normalen Trennung.

Ich glaube,
es ist normal, dass der Partner nach einer anderen Beziehung, den Knax "ausbaden" darf, den der andere in der vorherigen Beziehung erlangt hat.
Machst Du Dir selbst vielleicht zu viele Gedanken darüber, dass Du ihn belastet mit den "Altlasten"? Das muss aber gar nicht so sein, wenn er Verständnis hat, denn dann kann er Dir helfen, damit klar zu kommen. Vorausgesetzt, er weiß, wo es hängt. Vielleicht weiß er ja, wie er bei Dir vorgehen muss, um Dir die Ansgt zu rauben ...

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14. Oktober 2006 um 14:51

Hallo novembertag. über das Thema...
... mit dem Haushalt und dass die Frau auf Ihre Karierechancen verzichtet habe ich auch schon nachgedacht. Ich gebe dir recht, es ist für eine Frau mit Kindern schwierig. Zum einen wird die Arbeit nicht gewürdigt sondern soll nebenbei erledigt werden (schließlich kann sie keine Sonderbehandelung erwarten, hat sie ja keiner gezwungen Kinder zu kriegen) und zum andern ist es eine schwierige Koordination mit Kindern und Job. Hab das an meiner Mutter gesehen, die auch zunächst alleinerziehend war und arbeiten ging.
Nur finde ich, man sollte das ganze differenzierter sehen. Es gibt auch Frauen (sowie Männer bestimmt auch), die das ausnutzen. Bei einem Fall, den ich kenne, hat die Frau durch den Versorgungsausgleich so viel Geld vom Mann erhalten, wie sie in ihrem erlernten Beruf hätte nie verdienen können. Von daher hatte sie keinerlei Ambitionen überhaupt nach Arbeit zu suchen. Und solche Fälle sollte man vielleicht differenzierter betrachten. Ist ein schwieriger Grad, ich weiß. In wie weit will man da Kontrollen anbringen?
Ich kenne nicht nur den Fall meines Freundes und ich habe mich bisher auch bemüht das ganze objektiv zu sehen (wenn das auch manchmal nicht ganz geht, weil es mich nunmal auch betrifft). Meine Freundin hat sich vor kurzem auch scheiden lassen, so lerne ich in dem Sinn beide Seiten kennen.
An einem gemeinsamen Nenner arbeiten wir. Grundsätzlich verstehe ich seine Bedenken und er versteht, wie ich mich fühle. Jetzt fehlt nur noch die Mitte.

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14. Oktober 2006 um 14:53
In Antwort auf nyssa_12871018

Da hast du mich falsch verstanden, dreamer.
Ich beschäftige mich nicht mit der Scheidung, sondern es ist eine allgemeine Frage, ob alle Frauen so "fies" werden, um meinen Freund ein Stück weit zu verstehen oder vielleicht auch ein positives Beispiel entgegenhalten zu können.
Ich hab die etwas blumige Ansicht, dass ich nur einmal heirate und das hält. In meiner Familie gab es bisher auch noch keine Scheidung. Der Spruch "drum Prüfe, wer sich ewig bindet" kommt ja nicht von ungefähr, ich heirate schließlich nicht aus einer Laune, sondern weil genau DER es sein soll.
Was Ehe angeht bin ich auch so realistisch zu wissen, dass nicht immer alles super Sonnenschein sein wird, sonst würden die bei der Trauung ja nicht sagen "in guten und in schlechten Zeiten". Wie du schon sagst, an einer Ehe kann man arbeiten und man sollte nicht gleich beim ersten Anzeichen von Krach die Flinte ins Korn werfen.

Ok, verstanden
Eine kommt Scheidung genau dann auf den Tisch (wenn ich es mal so sagen kann), wenn es zwischen den Partnern nicht mehr paßt. Eigentlich logisch, ABER: Wieso paßt es nicht?

Mal sehen, ob ich es richtig formulieren kann.
Irgendetwas muß während der Ehe schief gelaufen sein, denn ich denke nicht, dass eine friedliche Frau plötzlich zum hausdrachen mutiert. Wieso kann es aber doch sein, dass ein hausdrache geboren wird? Was ich glaube ist, dass sich mit der Zeit Unzufriedenheit aufgestaut hat (ich bleibe im folgenden bei der Frau, kann aber auch beim Mann passieren), die dann irgendwann zum tragen kommt. Ein Auslöser und Peng, alles platz raus, alles steht Kopf. Im Schlimmsten Fall gibt es eine "Straßenschlacht", also nur noch Streit.

Gründe dafür kann es viele geben. Sie hat sich dem Mann untergeordnet und gemacht, was er gesagt hat. Hat dabei dann ihre Bedürfnisse vergessen. Sie hat aber auch nie darüber geredet und solche Sachen halt.

Bist Du jetzt bei der neuen Partnerschaft so kritisch, weil Du wissen möchtest, ob er irgendetwas "versteckt", dass plötzlich rausplatzt und alles zu einem Scheiterhaufen wird?

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14. Oktober 2006 um 15:08
In Antwort auf juvela_11911370

Ok, verstanden
Eine kommt Scheidung genau dann auf den Tisch (wenn ich es mal so sagen kann), wenn es zwischen den Partnern nicht mehr paßt. Eigentlich logisch, ABER: Wieso paßt es nicht?

Mal sehen, ob ich es richtig formulieren kann.
Irgendetwas muß während der Ehe schief gelaufen sein, denn ich denke nicht, dass eine friedliche Frau plötzlich zum hausdrachen mutiert. Wieso kann es aber doch sein, dass ein hausdrache geboren wird? Was ich glaube ist, dass sich mit der Zeit Unzufriedenheit aufgestaut hat (ich bleibe im folgenden bei der Frau, kann aber auch beim Mann passieren), die dann irgendwann zum tragen kommt. Ein Auslöser und Peng, alles platz raus, alles steht Kopf. Im Schlimmsten Fall gibt es eine "Straßenschlacht", also nur noch Streit.

Gründe dafür kann es viele geben. Sie hat sich dem Mann untergeordnet und gemacht, was er gesagt hat. Hat dabei dann ihre Bedürfnisse vergessen. Sie hat aber auch nie darüber geredet und solche Sachen halt.

Bist Du jetzt bei der neuen Partnerschaft so kritisch, weil Du wissen möchtest, ob er irgendetwas "versteckt", dass plötzlich rausplatzt und alles zu einem Scheiterhaufen wird?

Ich hoffe doch nicht...
... dass da etwas rausplatzt. Ich habe ihm gesagt, eine Garantie, dass das mit uns gut geht, kann ich ihm leider keine geben, auch wenn ich das gerne würde.
Zum jetzigen Zeitpunkt habe ich keine Zweifel, dass ich mit ihm den Rest des Lebens verbringen und unseren Zukunftstraum leben will. Ich will Familie mit ihm, will sowohl gute als auch schlechte Zeiten mit ihm durchleben...
Im Grunde hast du mich bestätigt. Ich denke, an einer Trennung sind immer zwei Schuld, der eine mehr, der andere weniger. Und bei einer Scheidung versucht im Prinzip jeder seinen angestauten Frust am anderen auszulassen. Nur stört mich diese Pauschalisierung vom armen, gebeutelten Mann und seiner bösartigen, durchtiebenen Ex. Mit Sicherheit läuft bei Trennungen nicht immer alles fair ab. Aber es muß doch nicht immer so sein. Zudem betrachte ich das als Misstrauen seinerseits, wenn er mir so arg misstraut, obwohl er bisher nie einen Grund hatte, wie er selbst sagt. Glaube an unsere Zukunft, so scheint es mir, ist ihm manchmal zu wenig. Er will eine Garantie.

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14. Oktober 2006 um 15:25
In Antwort auf nyssa_12871018

Ich hoffe doch nicht...
... dass da etwas rausplatzt. Ich habe ihm gesagt, eine Garantie, dass das mit uns gut geht, kann ich ihm leider keine geben, auch wenn ich das gerne würde.
Zum jetzigen Zeitpunkt habe ich keine Zweifel, dass ich mit ihm den Rest des Lebens verbringen und unseren Zukunftstraum leben will. Ich will Familie mit ihm, will sowohl gute als auch schlechte Zeiten mit ihm durchleben...
Im Grunde hast du mich bestätigt. Ich denke, an einer Trennung sind immer zwei Schuld, der eine mehr, der andere weniger. Und bei einer Scheidung versucht im Prinzip jeder seinen angestauten Frust am anderen auszulassen. Nur stört mich diese Pauschalisierung vom armen, gebeutelten Mann und seiner bösartigen, durchtiebenen Ex. Mit Sicherheit läuft bei Trennungen nicht immer alles fair ab. Aber es muß doch nicht immer so sein. Zudem betrachte ich das als Misstrauen seinerseits, wenn er mir so arg misstraut, obwohl er bisher nie einen Grund hatte, wie er selbst sagt. Glaube an unsere Zukunft, so scheint es mir, ist ihm manchmal zu wenig. Er will eine Garantie.

Ok
Eine Garantie gibt es wirklich nicht, dass es hält, aber es kann die Garantie geben, dass jeder bereit ist, an der Beziehung zu arbeiten, weil jeder garantiert weiter mit dem anderen zusammen sein will
Wenn man will, dann klappt das auch. Heiratet man, macht man das ja auch nicht so mal eben und von ungefähr (zumindest nehme ich das an oder gehe ich da zu sehr von mir aus? ) Der Wunsch von Familie und Haus usw. spielt immer mit und das will gut überlegt sein ...
Weiß nicht, ob es verständlich war, was ich meine.

Und richtig, nicht immer ist der Mann der gebeutelte und die Frau der Bösewicht, das geht auch anders.

Naja, so sch* ich die Scheidung meiner Eltern auch fand, so war sie doch im großen und ganzen fair, was allerdings zum Großteil meinem Vater zu verdanken ist ...

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