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Trauma aufarbeiten

9. April 2002 um 20:22 Letzte Antwort: 9. April 2002 um 20:38

wie beginnen?

ich (42) habe vor fünf jahren meinen beruf aufgegeben, weil es der falsche war. ich habe viele talente, u.a. künstlerischer natur (in richtung schreiben), womit ich teilweise auch schon geld verdient habe.

seit kind an trage ich probleme aus der kindheit mit mir herum (fehlendes urvertrauen u.a.), die vor allem negativ in beziehungen hinein spielen. da ich gut aussehe, hat es mir an verehrern nie gemangelt, ebenso wenig an beziehungen. doch ich habe nie einen einzigen davon geliebt! oder aber ich hatte enorme stimmungsschwankungen. meistens habe ich die beziehungen deswegen immer beenden müssen, weil ich disharmonie nicht aushalte!
vor kurzem habe ich einen jüngeren mann kennen gelernt, der mich sehr mag. wir sind zusammen, aber ich bin nicht glücklich. der grund, warum ich mich letzendlich an inn wandte, ist, dass ich, mich seit zwei jahren in der midlife-crisis befindend, keine kraft mehr habe, etwas aus mir zu machen, weder beruflich noch privat. zudem entspricht er nicht meiner idealvorstellung von schönheit. ansonsten aber ist er ein total lieber, charaktervoller, vielseitiger und intelligenter mensch mit all den eigenschaften, die ich mir immer gewünscht habe! ich brauche im
grunde so einen menschen wie ihn (vor allem, was seine bodenständigkeit angeht), da ich eigentlich genau das gegenteil bin. und auch verstehen wir uns auf allen ebenen sehr gut und können gut aufeinander eingehen (und er lässt mir auch freiräume).
aber ich bin nicht glücklich. ich weiß, dass ich aus verstandesgründen mit ihm zusammen bin: er hat fast alle eigenschaften, die ich mir immer von einem mann gewünscht habe. und ich fühle mich emotional sicher bei ihm. und vor allem bin ich nicht mehr alleine.
was mich vor allem beunruhigt: ich vermisse ihn nicht, wenn er nicht da ist (es ist gut, wenn ich bei ihm bin, aber er geht mir nicht ab) und es gibt auch kein gefühl der freude, wenn wir uns sehen und ich habe auch kaum sehnsucht nach ihm. andererseits weiß ich, dass ich grundsätzlich probleme mit gefühlen, freude usw. habe.
habe schon ein paarmal in den paar monaten mit ihm schluss gemacht ...

da ich meinen erlernten (und gehassten) beruf nicht mehr ausübe, lebe ich z.zt. von jobs (mit wenig geld). die künstlerische karriere ist mir seit einiger zeit nicht mehr wichtig.

ich will eigentlich nur noch eine tätitkeit ausüben, die mir einfach spaß macht und bei der ich halbwegs gut verdiene. und auch sonst will ich glücklich sein mit einem partner. das ist mir das wichtigste im leben. kultur etc. interessiert mich nicht mehr (früher hatte ich so viele interessen, dass ich gar nicht wusste, was zuerst zu tun).

ich glaube, ich bräuchte eigentlich nur eine neue berufliche tätigkeit, die mich fordert oder anderweitig freude, die mir energie zu weiterem gibt - zu einem klaren ja oder nein in der beziehung.

wie aber kann ich zu mehr klarheit finden??

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9. April 2002 um 20:38

Du kannst Klarheit finden wenn ...
Du Dich einmal von einer oder einem Kinesiologen untersuchen lässt.

Du bist voller Blockaden die Du so ohneweiteres nicht bewerkstelligen kannst.

Das Gute an diesen Therapeuten ist, daß sie ein sehr ausführliches Gespräch mit Dir führen und ganz genau wissen wo sie drücken müssen um zu erkennen, wo Deine Blockaden sind. Die arbeiten ausschließlich mit dem Muskeltest und untersuchen Dich energetisch, also kein Blutbild und keine Urinprobe.

Meine Therapeutin hat mich in die Abgründe meiner Seele gebracht wo sie mich anschließend heilen konnte und zwar richtig.

Das negative an der Geschichte ist, daß es keine Krankenkasse bezahlt und man es aus eigener Tasche zu begleichen hat. Aber ich denke, daß es dieses Geld wert ist, denn man wird sich seiner Abgründe sehr schnell bewusst und kann ganz gezielt daran arbeiten.

Suche Dir aber einen Kinesilogen, der sich auf solche Themen wie " Stress, Angst und Beziehungsprobleme spezialisiert hat, denn Kinesiologie ist sehr vielschichtig und jeder hat da so sein Steckenpferd. Es wäre auch nicht schlecht, wenn Du jemanden finden könntest, der Medizin studiert hat und sich anschließend auf diesem Gebiet weitergebildet hat.

Wäre für Dich eine Möglichkeit, denn mir hat meine Therapeutin sehr geholfen und ich möchte diese Erkenntnisse nicht mehr missen.

Also alles Gute Ester21

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