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Toxische Beziehung

12. Januar um 13:39 Letzte Antwort: 12. Januar um 20:16

Ich stecke in einer Beziehung mit einer Frau, die depressiv ist und Symptome einer emotionalen Abhängigkeit zeigt. Wenn ich mal nicht ihren Anruf nicht annehmen konnte und anschließend zurückrufe werde ich mit Worten wie "Ich fühle mich unwichtig" oder "Du liebst mich nicht" konfrontiert. Auch das Erläutern der Situation (zB ich hatte mein Handy nicht bei mir), hebt diese Vorwürfe nicht auf.

Wir hatten das Problem vorher bereits angesprochen. Nachdem sie das Problem erkannt hatte,  ging es ca für 1.5 Monate gut. Aber der letzte Monat war wieder für uns beide sehr anstrengend. Ich merke, dass die Beziehung mich sehr belastet und für mich toxisch ist. 

Ich habe ihr mehrmals vorgeschlagen eine Therapie anzufangen und auch sie während dieser zu begleiten, aber sie wehrt sich vehement. Sie betont immer wieder, dass sie ja es geschafft hat 1,5 Monate sich zu bessern. 

Ich stecke seit 2 Jahren in dieser Beziehung. Anfangs dachte ich, es sei vielleicht nur eine Phase die vergeht, aber ich merke einfach, dass dem nicht so ist.


Zu meinem Verhalten: Ich versuche so gut es geht auf sie einzugehen. Das gelingt mit vielleicht 2-3 mal, aber wenn dann o.g. Worte fallen, kann ich nicht mehr ruhug bleiben und werde ihr gegenüber laut, was mich selbst sehr verletzt.


Habt ihr Vorschläge wie man diese Beziehung noch irgendwie retten kann? Ich bin echt sehr am verzweifeln...

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12. Januar um 14:03

Immer dasselbe.

Was würdest du nem Kumpel raten der mit einer solchen Frau zusammenist?

Du kannst Sie nicht "heilen". Du kannst Ihr Hilfe anbieten/sie supporten, wenn sie keine Hilfe (auch gerade professionelle) annimmt, dann ist ihr nicht zu helfen. Man muss sich selbst ändern wollen, niemand ausser ihr selbst kann ihr wirklich helfen.

wenn du merkst, dass es dir nicht gut geht und es eine dauer situation ist, dann ist die frage warum die bei ihr bleibst. angst davor alleine zu sein, angst vorm trennungsschmerz? glaubst das was durch die trennung kommt wirklich schlimmer ist als das jetzt gerade?

wie solls in 5 jahren aussehen? das du hier diese Frage stellst, zeigt das du unterbewusst weisst was zu tun ist, etwas aber in dir sich noch wehrt. wahrscheinlich bleibst noch ein paar monate bei ihr bevor du dich trennst und der leidensdruck hoch genug ist.
 

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12. Januar um 14:07
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Ich stecke in einer Beziehung mit einer Frau, die depressiv ist und Symptome einer emotionalen Abhängigkeit zeigt. Wenn ich mal nicht ihren Anruf nicht annehmen konnte und anschließend zurückrufe werde ich mit Worten wie "Ich fühle mich unwichtig" oder "Du liebst mich nicht" konfrontiert. Auch das Erläutern der Situation (zB ich hatte mein Handy nicht bei mir), hebt diese Vorwürfe nicht auf.

Wir hatten das Problem vorher bereits angesprochen. Nachdem sie das Problem erkannt hatte,  ging es ca für 1.5 Monate gut. Aber der letzte Monat war wieder für uns beide sehr anstrengend. Ich merke, dass die Beziehung mich sehr belastet und für mich toxisch ist. 

Ich habe ihr mehrmals vorgeschlagen eine Therapie anzufangen und auch sie während dieser zu begleiten, aber sie wehrt sich vehement. Sie betont immer wieder, dass sie ja es geschafft hat 1,5 Monate sich zu bessern. 

Ich stecke seit 2 Jahren in dieser Beziehung. Anfangs dachte ich, es sei vielleicht nur eine Phase die vergeht, aber ich merke einfach, dass dem nicht so ist.


Zu meinem Verhalten: Ich versuche so gut es geht auf sie einzugehen. Das gelingt mit vielleicht 2-3 mal, aber wenn dann o.g. Worte fallen, kann ich nicht mehr ruhug bleiben und werde ihr gegenüber laut, was mich selbst sehr verletzt.


Habt ihr Vorschläge wie man diese Beziehung noch irgendwie retten kann? Ich bin echt sehr am verzweifeln...

Nein, ich habe keine Vorschläge für dich, wie du diese Beziehung retten kannst, denn sie funktioniert einfach nicht. Das weißt du vermutlich selbst und willst es halt nicht wahrhaben.

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12. Januar um 14:12
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Immer dasselbe.

Was würdest du nem Kumpel raten der mit einer solchen Frau zusammenist?

Du kannst Sie nicht "heilen". Du kannst Ihr Hilfe anbieten/sie supporten, wenn sie keine Hilfe (auch gerade professionelle) annimmt, dann ist ihr nicht zu helfen. Man muss sich selbst ändern wollen, niemand ausser ihr selbst kann ihr wirklich helfen.

wenn du merkst, dass es dir nicht gut geht und es eine dauer situation ist, dann ist die frage warum die bei ihr bleibst. angst davor alleine zu sein, angst vorm trennungsschmerz? glaubst das was durch die trennung kommt wirklich schlimmer ist als das jetzt gerade?

wie solls in 5 jahren aussehen? das du hier diese Frage stellst, zeigt das du unterbewusst weisst was zu tun ist, etwas aber in dir sich noch wehrt. wahrscheinlich bleibst noch ein paar monate bei ihr bevor du dich trennst und der leidensdruck hoch genug ist.
 

Es ist mir durchaus bewusst, dass die Situationen so wie sie ist, nicht tragbar ist. Wie soll ich denn so etwas ein Leben lang aushalten? Das kann und werde ich mir nicht geben.

Vllt hättet ihr einen Vorschlag wie ich sie dahingehend überzeugen kann eine Therapie anzufangen?

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12. Januar um 14:54

zu einer Therapie überzeugen bringt nix. Sie muss es selbst wollen und sie braucht Ausdauer und Energie dafür

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12. Januar um 20:16

Wenn der gute alte Vorschlag nichts bringt, dann versuche es doch einmal mit einem Ultimatum: "Entweder, du machst eine Therapie oder ich bin weg! Ich gebe dir zwei Wochen, um eine Therapie anzufangen."

Wahrscheinlich wird sie die Therapie trotzdem nicht machen, aber zumindest hast du dann Klartext geredet und kannst dich trennen. Du bist ja nur mehr deshalb mit ihr zusammen, weil du dich für sie verantwortlich fühlst. 

Sie ist aber selbst für sich verantwortlich. Man kann unterstützen, aber abnehmen kann man niemandem seine Probleme und lösen kann man sie auch nicht für jemand anders. Das muss sie schon selbst tun.

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