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Tips zur Vergangenheitsbewältigung!

20. März 2006 um 22:06 Letzte Antwort: 24. März 2006 um 17:54

Schönen guten Abend!

Ich bin auf der Suche zur Lösung eines mir innenwohnenden Problems. Vielleicht betreibe ich damit in diesem Forum namens "Esoterik und Astrologie" 100% ig Themaverfehlung! Ich stelle diesen Beitrag deshalb zusätzlich in das Forum "psycholgie".
Kurz zu meiner Geschichte. Ich habe mich vor ca. 2 Jahren einer langjährigen Beziehung entbunden.
Seit dieser Zeit habe ich einiges aus dieser Beziehung verarbeiten müssen. Das ist ja auch normal nach langen Beziehungen.
Ungefähr seit eineinhalb Jahren habe ich mit dieser ehemaligen Verbindung wieder ein sehr entspanntes Verhältnis . Wir können richtig intensiv und gelöst miteinander reden und uns austauschen.
Jetzt zu meinem Problem. Dieser Mann, war im ersten Abschnitt unserer Beziehung über schätzungsweise 3 Jahre heroinabhängig. Mit relativ kurzen "cleanen" Abschnitten. Bin damals von Beratung zu Beratung gelaufen und hab alle Bücher darüber gefressen! Hat alles nix geholfen. Schlimm war dass ich mit niemanden darüber reden konnte, weil ich IHN ja sonst verraten hätte. Keiner hat was gemerkt, nicht mal seine Mutter!
Eine komische Situation hat Ihn dann entlarvt. Ein Familienmitglied hat in unserer gemeinsamen Wohnung sein "Spritzbesteck" mit Zubehör entdeckt!
Dann hatte ich auch mal die Möglichkeit über mein Problem zu sprechen.
Ich habe mehrere "Affen" versucht mit IHM durchzustehen, aber seine Sucht war größer! Und, seine Versuche einer "kalten Entziehung" waren , nachdem was ich da erlebt habe , ein ziemlicher Hammer! Auch für mich.....!
Er hat den Absprung letzendlich gepackt mit einem Ersatzdrogenprogramm. Aber ohne psychologischem Beistand. Dieses Thema lag lange irgendwo in meinem innersten brach, da ich es verstanden habe, diese Geschichte perfekt zu verdrängen.
Seit der Zeit der Trennung kommt das aber ständig hoch! Sobald ich mit Ihm oder engen Freunden darüber rede, schnürt es mir den Hals zu, ich bekomme ein unheimlich beklemmendes Gefühl und ....ich muß weinen, was so gar nicht meine Art ist....!
Was bitte kann ich denn tun um diese Zeit für mich zu verarbeiten? Hat irgenjemand Tipps, wie man solche Erlebnisse verarbeiten kann? Ich wünsche mir so sehr, die Vegangenheit hinter mir zu lassen, aber diese geschichte hält mich fest gefangen!!!
Anmerken möchte ich noch, dass ich nie Heroin ,außer in Fernsehfilmen, auch nur gesehen habe. Er hat mich da nie hineingezogen und hat mir selbst auf mein betteln hin, keine Möglichkeit gegeben, es selbst mal auszuoprobieren. Damals wollte ich einfach nur wissen, was Ihn daran so fasziniert! Wie komme ich denn nun , nach schon sieben Jahren, aus meinem Seelenleiden raus?
Der Mechanismus der Verdrängung hat ziemlich lange und auch sehr gut funktioniert! Aber jetzt? Ich merke, dass ich etwas tun muß! Nur was?
Muß ich in die "Klappse" gehen oder hat hier jemand eine andere Idee zur Lösung meines Problems?
Freue mich über Lösungsvorschläge und Gedankenanstösse


Christina




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20. März 2006 um 23:28

Klapse nicht, aber...
...du solltest Psychologische Unterstützung zuziehen. Bevor du dieses Probelem jedem Menschen erzählst und dich eh keiner versteht, da er es nicht miterlebt hat, macht es das alles noch schlimmer. Jeder hört zu, sagt was aber keiner hat einen wirklichen Rat, denke ich.

Ich will dich nciht angreifen oder so, aber ich finde es gibt da nur diese eine Lösung, da es ja sehr trumatisierend scheint und Psychologen wissen mit sowas umzugehen. So blöd es leider auch klingt.

Ich habe selbst mal Drogen konsumiert, kam aber auch durch Unterstützung meines damaligen besten Freundes davon weg, es war aber nicht schlimm weil ich noch nicht tief genug mit dem Teufelszeug verbunden war, zu meinem Glück.

Was vielleicht noch hilft, wäre Menschne in Therapiegruppen zu suchen, die das gleiche oder ähnliches erlebt haben und sich mit denen austauschen, die kommen genauso wenig von dieser Vergangenheit weg.

MFG CHRISTINA

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24. März 2006 um 17:54

Also...
... ich habe sowas ähnliches durchgemacht! Meine Tante war jahrelang heroinabhängig! Ich habe viele schreckliche sachen mitbekommen. Doch ich war damals noch ein Kind, und habe es auch verdrängt. Doch vor 2 Jahren habe ich angefangen meine tante dafür zu hassen was ich mitbekommen habe. Ich konnte nicht darüber reden. Wie wir in der Schule einmal das Thema drogen hatten bin ich heulend zusammen gebrochen. Ich wusste nicht was ich machen sollte. Ich habe mit freunden und familie geradet. Doch es brachte nichts! Ich habe es aufgeschrieben weil viele meinten das dies mir helfen würde. Aber auch dies war nicht der Fall. Dann bin ich zu einem psychologen gegangen. Er hat mir geholfen. Und das ist das einzge was ich dir auch raten würde! Es braucht zwar auch da seine Zeit aber es wird dir besser gehen!

Ich wünsche dir das beste auf deinem Weg und viel Glück!

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