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..therapie nach beziehungsende???

30. Januar 2006 um 7:14

hallo alle,
ich habe nach einem langen gespraech mit einer sehr guten freundin den tipp bekommen, mal zu einem therapeuten zu gehen...
ich weiss nicht, was ich davon halten soll.
o.k., ich bin seit ca 4 monaten von meinem typ getrennt aber denke bateurlich immer noch sehr an ihn. jetzt ueberlege ich ernsthaft.
was haltet ihr davon oder hat jemend schon erfahrung damit, vorallem: hat es was gebracht????
gruesse und danke, s.

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30. Januar 2006 um 9:56

hallo t.i.e.s.
kommt vielleicht auch darauf an, warum du professionelle unterstützung suchst. ist es *nur* der trennungsschmerz, könnten dir gespräche oder bestimmte fragestellungen weiterhelfen. mir hat zum loslassen-lernen ein kleines büchlein sehr geholfen: "liebeskummer als weg der reifung". ja, ätzender titel aber geholfen hats. nicht nur beim loslassen, sondern auch beim verstehen & akzeptieren.

ich glaube, dass eine therapie sinnvoll sein kann, wenn die trennung ein *nebenprodukt* von persönlichen defiziten war. wenn sie u.a. mit eigenen verhaltensweisen verknüpft war, über die du immer wieder stolperst. oder wenn du etwas aus deinen fehlern lernen willst, aber nicht weißt, wo du ansetzen kannst. manchmal bricht durch eine intensive beziehung (oder durch eine trennung) etwas auf, das man nicht alleine verarbeiten kann.

lg

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30. Januar 2006 um 10:19

Ich würde sagen
... jede Trennung ist schmerzhaft. Es ist normal, dass man leidet. Es wäre eher unnormal, wenn dies anders wäre. Wenn man sich in den Finger schneidet, ist es normal, dass man Schmerzen hat. Empfindet man nämlich keinen Schmerz, stimmt was nicht (Lepra).
Tja, 4 Monate kommen mir relativ "normal" vor. Man sagt, 1 Jahr Trauerzeit ist völlig o.k.. Demnach brauchst du keine Therapie. Sollte der Schmerz nach über 1 Jahr immer noch da sein, würde ich dir eine empfehlen.
Mein Tipp: Geh weg mit Freunden, erfreue dich eine Zeitlang des Singledaseins, denke über eure Fehler nach (damit du sie in deiner nächsten Beziehung nicht nochmal machst). Du wirst sehen, es wird im Laufe der Zeit immer besser werden - irgendwann ist der Schmerz ganz weg. Du darfst nur einen Fehler nicht machen: Deinen EX auf das "hohe Podest" stellen. Diesen Fehler machen viele und solche Menschen leiden dann ein Leben lang.
Sag dir einfach: Wenn es was gewesen wäre, wäre es nicht auseinander gegangen. Es hat keinen Sinn einen Menschen nachzutrauern, der nichts von einem wissen will. Es gibt bestimmt Männer, die sich freuen würden, mit dir zusammen zu sein

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30. Januar 2006 um 11:47

Hallo Du !
Ich kann mich an deine Beiträge hier noch erinnern... meine Meinung und Erfahrung:
Ich sag einmal, dass es für keinen ein Patentrezept gibt wie lange man trauert oder trauern sollte, ab wann man eine Therapie "braucht" oder selbst mit diversen Situationen fertig wird.

Ich hab immer elendig lange gebraucht, um von meinen Halbjahres-Beziehungen loszukommen.
Meine letzte Therapie begann ich noch während meiner letzten Beziehung, die vor einem Jahr zu Ende war. Therapie mach ich noch immer, es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an den Blödmann denke und ich hab seit ein paar Monaten null Kontakt zu ihm.

Also, mach was du willst. Je nachdem wie du dich fühlst und es sagt ja keiner, dass du wochen-, monate- oder jahrelang eine Therapie machen musst.

Meine Erfahrung diesbezüglich war, dass ich es sicher alleine auch schaffen hätte können, ich bin mir aber sicher, dass es viel länger gedauert hätte und das was mir jetzt noch so hinten nach hängt, bezeichne ich als Beweis, dass ich nicht so oberflächlich bin wie manch andere/r

LG
Elbe

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30. Januar 2006 um 12:31

Sei mir nicht böse.....
.... aber ich finde es in diesem Bereich im Moment etwas übertrieben.
Alle Verlassenen bezeichenen sich fast schon als "bezeihugnsgeschädigt".... Aber ist man das wirklich?
Sich trennen tut weh, keine Frage. Aber es ist etwas ganz normales - leider. Die Liebe kommt, die Liebe geht - aus welchen Gründen auch immer. Nur weil man einmal zusammen ist, heißt es nicht, dass man es bis zum Ende seiner Tage auch bleiben muss. Irgendwo sind von einem irgendwelche Fehler gemacht worden- oder von beiden mehrere. Auf jeden Fall gibt es Gründe sich zu trennen. Sich dann aber gleich als geschädigt zu bezeichnen, finde ich übertrieben.
Das man leidet und trauert, ist normal. Und man braucht auch eine gewissen Zeit darüber hinweg zu kommen. Aber deshalb gleich zum Therapeuten zu gehen? Na ja.... ich denke, dass man das als "normaler" (was das auch immer ist ) Mensch alleine versuchen und schaffen sollte. Das Lebenist halt leider kein Wunschkonzert und man muss durch gewissen Situationen halt durch. Wenn es aber weitere Gründe gibt, dann ist gegen eine Therapie natürlich nicht zu sagen.....


LG
Pluster

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30. Januar 2006 um 12:37

Bloede liebe,
bloede gefuehle, bloeder schmerz!!! ahhhhhh ich hab keinen bock mehr, der soll aufhoeren in meinen gedanken zu sein und endlich aus meinem herzen rausgehen.
aber danke fuer eure netten worte...
s.

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30. Januar 2006 um 12:38
In Antwort auf wiebke_12736617

Bloede liebe,
bloede gefuehle, bloeder schmerz!!! ahhhhhh ich hab keinen bock mehr, der soll aufhoeren in meinen gedanken zu sein und endlich aus meinem herzen rausgehen.
aber danke fuer eure netten worte...
s.

Was tust Du denn....
.... um Dich abzulenken?

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30. Januar 2006 um 12:48
In Antwort auf alanis_12681975

Was tust Du denn....
.... um Dich abzulenken?

Tss frag lieber was ich nicht tue...
ich hab ne neue wohnung, ne neue frisur, neue klamotten (und bin pleite) meistens auf achse mit meiner schwester und anderen maedels, hatte sogar einige dates ( haben aber in geflenne meinerseits geendet), bin in museen gerannt, ist theater, in den zoo (haette ich mit ihm nie machen koennen) und ueberlege gerade ob ich mich zum judo anmelden soll....
bin echt am ende mit meinem latein.
die therapie geschichte teile ich schon mit dir. ich war immer der meinung, dass das ewige gerede mehr belastet als heilt, aber mittlerweile....

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30. Januar 2006 um 16:15

Hallo,
ich finde die idee mit der therapie wirklich nicht schlecht, es ist nur leider ziemlich schwierig einen therapieplatz bei einem wirklich guten therapeuten zu bekommen, einer, der dich nicht gleich mit tabletten vollstopft. es ist wichtig, dass du für die therapie bereit bist, dass du bereit bist, deinem therapeuten alles anzuvertrauen, nur dann funktioniert es. auch ich habe eine therapie gemacht, nach der trennung von meinem freund bin ich in ein so tiefes loch gefallen, und ich wusste ich komme von alleine nicht mehr heraus, ich habe 4,5 monate geleidet wie ein hund und ich dachte mir wirds nie wieder im leben gut geht, tja, jetzt paar monate später hab ich die therapie abgeschlossen und mir gehts blendend. einfach super! ich würde dir aufjedenfall dazu raten, falls du dir selber nicht mehr zu helfen weißt.

alles liebe, c.

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