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Thank u, next

11. November 2018 um 0:39

Die Sängerin Ariana Grande hat ein neues Lied herausgebracht. Hörte es gestern früh erstmals im Radio.
Darin geht es darum, dass sie sich bei ihren Exen für die gemeinsame Zeit bedankt.
(Erst im vergangenen Monat hatten sie und ihr Verlobter sich getrennt.)

https://www.radiohamburg.de/Musik/Allgemein/2018/November/Thank-U-Next-Ariana-Grande-bedankt-sich-bei-Ex-Freunden


Ich stelle mir das gar nicht so einfach vor, schon kurz nach einer Trennung zu einem positiven Abschluss zu kommen. Zumindest vor Kurzem noch hatten sie und ihr Ex-Verlobter sich noch per Twitter gekabbelt. Oder ist es vielleicht doch nur Show ?

Wie steht Ihr dazu ? Muss man dankbar sein für die Zeit mit den Exen ? Seid Ihr es ?

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11. November 2018 um 1:01

Ja, ich bin dankbar. Ich hatte mit meinem Ex eine gute Zeit, doch es war von Anfang an zum Scheitern verurteilt... durch ihn und noch so andere Erfahrungen wusste ich dann ziemlich klar, was ich will und was nicht! Und vor allem wusste ich dann, dass ich keine Kompromisse eingehen würde, nur um wieder einen Freund/Partner zu haben! Das habe ich durchgezogen, bis ich meinen jetzigen Partner kennen lernte. Viele verstanden das nicht und sagten, ach geh mieze, du darfst nicht so anspruchsvoll sein, dann findest Du dir schnell einen. Doch genau DAS wollte ich nicht! Lieber blieb ich Single. Dann kam mein Liebster und er ist der RICHTIGE für mich und ich ging keinen Kompromiss ein, musste ich nicht  . Und ich bereue nichts davon! 

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11. November 2018 um 1:17
In Antwort auf daphne0105

Die Sängerin Ariana Grande hat ein neues Lied herausgebracht. Hörte es gestern früh erstmals im Radio.
Darin geht es darum, dass sie sich bei ihren Exen für die gemeinsame Zeit bedankt.
(Erst im vergangenen Monat hatten sie und ihr Verlobter sich getrennt.)

https://www.radiohamburg.de/Musik/Allgemein/2018/November/Thank-U-Next-Ariana-Grande-bedankt-sich-bei-Ex-Freunden


Ich stelle mir das gar nicht so einfach vor, schon kurz nach einer Trennung zu einem positiven Abschluss zu kommen. Zumindest vor Kurzem noch hatten sie und ihr Ex-Verlobter sich noch per Twitter gekabbelt. Oder ist es vielleicht doch nur Show ?

Wie steht Ihr dazu ? Muss man dankbar sein für die Zeit mit den Exen ? Seid Ihr es ?

Ich habe ja nur einen Ex. Nein, ich kann nicht sagen, dass ich fuer etwas dankbar bin. Wenn ich diese Erfahrung nicht gemacht haette, waere mein Leben auch nicht schlechter...besser wahrscheinlich auch nicht. 

Im nachhinein....ich haette gutnauf die Erfahrung verzichten koennen. 

 

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11. November 2018 um 7:21
In Antwort auf daphne0105

Die Sängerin Ariana Grande hat ein neues Lied herausgebracht. Hörte es gestern früh erstmals im Radio.
Darin geht es darum, dass sie sich bei ihren Exen für die gemeinsame Zeit bedankt.
(Erst im vergangenen Monat hatten sie und ihr Verlobter sich getrennt.)

https://www.radiohamburg.de/Musik/Allgemein/2018/November/Thank-U-Next-Ariana-Grande-bedankt-sich-bei-Ex-Freunden


Ich stelle mir das gar nicht so einfach vor, schon kurz nach einer Trennung zu einem positiven Abschluss zu kommen. Zumindest vor Kurzem noch hatten sie und ihr Ex-Verlobter sich noch per Twitter gekabbelt. Oder ist es vielleicht doch nur Show ?

Wie steht Ihr dazu ? Muss man dankbar sein für die Zeit mit den Exen ? Seid Ihr es ?

Ich hab glücklicherweise (so ich seh ich das für mich jedenfalls) nur einen Ex und die Beziehung hat auch noch nicht mal ein Jahr gedauert, bis ich sie beendet habe.
Ich hab im Endeffekt auch fast nur noch Erinnerungen an die letzte Zeit und die war für mich nicht schön. Da ist es eher gut, dass ich die Beziehung beendet habe. Auf die Beziehung/Erfahrung hätte ich gut verzichten können, aber das sag ich halt aus heutiger Sicht.
Sie hat mich vielleicht so geprägt, dass ich bei meiner nächsten Partnerwahl ein besseres Händchen hatte.
Aber dankbar bin ich für die gemeinsame Zeit nicht.


 

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11. November 2018 um 8:00
In Antwort auf daphne0105

Die Sängerin Ariana Grande hat ein neues Lied herausgebracht. Hörte es gestern früh erstmals im Radio.
Darin geht es darum, dass sie sich bei ihren Exen für die gemeinsame Zeit bedankt.
(Erst im vergangenen Monat hatten sie und ihr Verlobter sich getrennt.)

https://www.radiohamburg.de/Musik/Allgemein/2018/November/Thank-U-Next-Ariana-Grande-bedankt-sich-bei-Ex-Freunden


Ich stelle mir das gar nicht so einfach vor, schon kurz nach einer Trennung zu einem positiven Abschluss zu kommen. Zumindest vor Kurzem noch hatten sie und ihr Ex-Verlobter sich noch per Twitter gekabbelt. Oder ist es vielleicht doch nur Show ?

Wie steht Ihr dazu ? Muss man dankbar sein für die Zeit mit den Exen ? Seid Ihr es ?

ob man das muss - weiß ich nicht, kann ich nicht sagen.

Ich bin es, ja. Wären ja nicht meine Ex gewesen, wenn wir nicht überwiegend eine schöne Zeit gehabt hätten.

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11. November 2018 um 11:31

Eine interessante Frage, die Daphne stellt. - Meine Meinung zu meiner Ex-Gattin hat sich im Verlauf der Jahre geändert. Zuerst war ich der Meinung, dass die gesamte Ehe reine Lebenszeitverschwendung gewesen sei. Musste mich, nachdem sich mein Seelchen beruhigt hatte, dann doch eines besseren belehren: Meine beiden Kinder haben sich echt gut gemacht. Bin stolz auf die beiden. Und was noch hinzu kommt: Nicht zuletzt die Erfahrung meiner Ehe hat mich zu dem gemacht, was ich nunmal heutzutage bin. Meine Süße liebt mich so wie ich bin mit all meinen Erfahrungen. 
Insofern empfinde ich keine Dankbarkeit, aber ich hadere auch nicht mehr mit der Zeit meiner gescheiterten Ehe. 
Tiefe und wirklich herzliche Dankbarkeit empfinde ich gegenüber meiner ersten Freundin. (Das war vor der Ehe.) Ihr gegenüber kann ich nicht genug dankbar sein. 
Das mit der Dankbarkeit gegenüber den Ex-en ist in meinem Fall also sehr unterschiedlich.

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11. November 2018 um 11:49

hmmmm.....dankbar...generell nicht. sie waren ein stück weg in meinem leben.
mal mehr und mal weniger gute erinnerung.
dankbar bin ich  für dinge, die ich daraus mitnehmen konnte.
bei dem einen war es die liebe zur literatur, die er mir näherbrachte, bei einem
anderen die musik und gutes essen. 

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11. November 2018 um 17:49
In Antwort auf daphne0105

Die Sängerin Ariana Grande hat ein neues Lied herausgebracht. Hörte es gestern früh erstmals im Radio.
Darin geht es darum, dass sie sich bei ihren Exen für die gemeinsame Zeit bedankt.
(Erst im vergangenen Monat hatten sie und ihr Verlobter sich getrennt.)

https://www.radiohamburg.de/Musik/Allgemein/2018/November/Thank-U-Next-Ariana-Grande-bedankt-sich-bei-Ex-Freunden


Ich stelle mir das gar nicht so einfach vor, schon kurz nach einer Trennung zu einem positiven Abschluss zu kommen. Zumindest vor Kurzem noch hatten sie und ihr Ex-Verlobter sich noch per Twitter gekabbelt. Oder ist es vielleicht doch nur Show ?

Wie steht Ihr dazu ? Muss man dankbar sein für die Zeit mit den Exen ? Seid Ihr es ?

Müssen muss man gar nicht aber es ist schön wenn sich ein Gefühl der Dankbarkeit einstellt. Darin geht es vor allem um die schönen Momente in denen ein geliebter Mensch seinen festen Platz hatte. Diesen besonderen Platz kann man bewahren, auch wenn daran keine partnerschaftlichen Gefühle mehr geknüpft werden. Alles hat doch irgendwo einen Sinn..... ich höre mir das Lied mal an. 

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11. November 2018 um 19:01

 Also dankbar ganz sicher nicht. Emotional hätte ich mir viel erspart, hätte ich mir meinen ex erspart, aber manchmal ist man halt erst im Nachhinein schlauer. Ich hege keinen groll, dafür ist er mir zu unwichtig und ich jetzt zu glücklich und vielleicht wären mein Mann und ich kein paar geworden, wenn mich mein ex nicht emotional so lange besetzt hätte, aber das ist reine Spekulation und dafür zu theoretisch, um Dankbarkeit zu verspüren.

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11. November 2018 um 22:03

Ich auch nicht. Ich habe eine Freundin, die seit sie 15 war, eigentlich nie mehr Single war. Ich könnte das nicht. Sie sagt aber selbst, es wäre manchmal besser gewesen, sie wäre erst mal ein paar Monate Single gewesen. 

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12. November 2018 um 8:12

für mich sind das zwei verschiedene Punkte.

"Darüber hinweg sein" - geht bei mir glaube ich relativ schnell.
"in eine neue Beziehung stürzen" hingegen gar nicht.

Ich habe meist den Eindruck, dass es bei "Warmwechslern" und "Schnellwechslern" meist einfach nur umgekehrt ist. Darüber hinweg sind sie nicht unbedingt, es hält sie nur nicht von anderen Beziehungen ab.

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12. November 2018 um 8:13

und wenn Dir jemand eine schöne Zeit schenkt, ist das kein Grund zur Dankbarkeit?

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12. November 2018 um 8:16
In Antwort auf miezekatzerl

Ja, ich bin dankbar. Ich hatte mit meinem Ex eine gute Zeit, doch es war von Anfang an zum Scheitern verurteilt... durch ihn und noch so andere Erfahrungen wusste ich dann ziemlich klar, was ich will und was nicht! Und vor allem wusste ich dann, dass ich keine Kompromisse eingehen würde, nur um wieder einen Freund/Partner zu haben! Das habe ich durchgezogen, bis ich meinen jetzigen Partner kennen lernte. Viele verstanden das nicht und sagten, ach geh mieze, du darfst nicht so anspruchsvoll sein, dann findest Du dir schnell einen. Doch genau DAS wollte ich nicht! Lieber blieb ich Single. Dann kam mein Liebster und er ist der RICHTIGE für mich und ich ging keinen Kompromiss ein, musste ich nicht  . Und ich bereue nichts davon! 

Danke für dieses Posting, das wirklich Mut macht. Bei vielen kommt ja doch irgendwann die "Torschlusspanik", oft schon mit gerade mal Mitte 20 ! Vor allem, wenn das Umfeld Beziehungen hat, heiratet, Familie gründet...

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12. November 2018 um 8:19
In Antwort auf evaeden

Ich habe ja nur einen Ex. Nein, ich kann nicht sagen, dass ich fuer etwas dankbar bin. Wenn ich diese Erfahrung nicht gemacht haette, waere mein Leben auch nicht schlechter...besser wahrscheinlich auch nicht. 

Im nachhinein....ich haette gutnauf die Erfahrung verzichten koennen. 

 

Dann scheint diese Geschichte ja recht "neutral" gewesen zu sein ?

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12. November 2018 um 8:24

Ich höre die Sängerin gerne, aber über ihre private Situation bin ich nicht so informiert. Als ich jetzt recherchiert hatte, habe ich gelesen, dass ihr früherer Partner erst vor einigen Wochen im Alter von 26 Jahren verstarb, vermutlich an Rauschgift.

Du hast ganz Recht, derjenige, der die Trennung initiiert hat es ja oft etwas leichter. Manchmal tut aber auch einfach einer den ersten Schritt zum Wohl beider.

Das mit dem Trotzigen und dass man den Ex schlecht macht kommt sicher nicht selten vor und kann möglicherweise bei der Verarbeitung der Trennung helfen, zumindest in der ersten Zeit, wenn der Break noch sehr frisch ist.

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12. November 2018 um 8:25

Manche glauben ja, dass man mit dem Ex nicht befreundet sein könne. Man hat dann so Szenarien wie bei "Denver Clan" vor Augen. Da geht es in erster Linie darum, den Ex oder die Ex "kaputt" zu machen.

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12. November 2018 um 8:27
In Antwort auf kariertekatze

Ich hab glücklicherweise (so ich seh ich das für mich jedenfalls) nur einen Ex und die Beziehung hat auch noch nicht mal ein Jahr gedauert, bis ich sie beendet habe.
Ich hab im Endeffekt auch fast nur noch Erinnerungen an die letzte Zeit und die war für mich nicht schön. Da ist es eher gut, dass ich die Beziehung beendet habe. Auf die Beziehung/Erfahrung hätte ich gut verzichten können, aber das sag ich halt aus heutiger Sicht.
Sie hat mich vielleicht so geprägt, dass ich bei meiner nächsten Partnerwahl ein besseres Händchen hatte.
Aber dankbar bin ich für die gemeinsame Zeit nicht.


 

Könnte mir auch vorstellen, dass sie Dich ein bisschen geprägt hat und gerüstet für die Wahl des Partners danach. Diesen hast Du ja schon Jahrzehnte, nicht ? 

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12. November 2018 um 8:28
In Antwort auf avarrassterne1

ob man das muss - weiß ich nicht, kann ich nicht sagen.

Ich bin es, ja. Wären ja nicht meine Ex gewesen, wenn wir nicht überwiegend eine schöne Zeit gehabt hätten.

Das klingt eigentlich widersprüchlich...irgendwie...

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12. November 2018 um 8:29
In Antwort auf mars419

Eine interessante Frage, die Daphne stellt. - Meine Meinung zu meiner Ex-Gattin hat sich im Verlauf der Jahre geändert. Zuerst war ich der Meinung, dass die gesamte Ehe reine Lebenszeitverschwendung gewesen sei. Musste mich, nachdem sich mein Seelchen beruhigt hatte, dann doch eines besseren belehren: Meine beiden Kinder haben sich echt gut gemacht. Bin stolz auf die beiden. Und was noch hinzu kommt: Nicht zuletzt die Erfahrung meiner Ehe hat mich zu dem gemacht, was ich nunmal heutzutage bin. Meine Süße liebt mich so wie ich bin mit all meinen Erfahrungen. 
Insofern empfinde ich keine Dankbarkeit, aber ich hadere auch nicht mehr mit der Zeit meiner gescheiterten Ehe. 
Tiefe und wirklich herzliche Dankbarkeit empfinde ich gegenüber meiner ersten Freundin. (Das war vor der Ehe.) Ihr gegenüber kann ich nicht genug dankbar sein. 
Das mit der Dankbarkeit gegenüber den Ex-en ist in meinem Fall also sehr unterschiedlich.

Das kann ich genau so unterschreiben 

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12. November 2018 um 8:31
In Antwort auf daphne0105

Das klingt eigentlich widersprüchlich...irgendwie...

inwiefern? Es hat nicht auf Dauer funktioniert, aber wir hatten doch eine sehr schöne Zeit. Mit dem einen war ich beispielsweise knapp 2 Jahre zusammen - ok, die letzten 2 Monate waren nicht so toll. Aber das löscht doch die gut 1,5 Jahre davor nicht aus?!?

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12. November 2018 um 8:31
In Antwort auf diedara

hmmmm.....dankbar...generell nicht. sie waren ein stück weg in meinem leben.
mal mehr und mal weniger gute erinnerung.
dankbar bin ich  für dinge, die ich daraus mitnehmen konnte.
bei dem einen war es die liebe zur literatur, die er mir näherbrachte, bei einem
anderen die musik und gutes essen. 

Ein sehr wichtiger Aspekt. Man lernt durch den Lauf des Lebens dazu und gewinnt an Erfahrungen. Positive, als auch negative.

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12. November 2018 um 8:32

Das deckt sich ja mit einigen anderen Postings. Oft denkt man ja eher nicht darüber nach, weil es halt in die Vergangenheit gehört.

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12. November 2018 um 8:32
In Antwort auf sisteronthefly

Müssen muss man gar nicht aber es ist schön wenn sich ein Gefühl der Dankbarkeit einstellt. Darin geht es vor allem um die schönen Momente in denen ein geliebter Mensch seinen festen Platz hatte. Diesen besonderen Platz kann man bewahren, auch wenn daran keine partnerschaftlichen Gefühle mehr geknüpft werden. Alles hat doch irgendwo einen Sinn..... ich höre mir das Lied mal an. 

Ganz bestimmt ist das so. Das Leben ist eine Vielzahl von Begegnungen.

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12. November 2018 um 8:34
In Antwort auf coquette164

 Also dankbar ganz sicher nicht. Emotional hätte ich mir viel erspart, hätte ich mir meinen ex erspart, aber manchmal ist man halt erst im Nachhinein schlauer. Ich hege keinen groll, dafür ist er mir zu unwichtig und ich jetzt zu glücklich und vielleicht wären mein Mann und ich kein paar geworden, wenn mich mein ex nicht emotional so lange besetzt hätte, aber das ist reine Spekulation und dafür zu theoretisch, um Dankbarkeit zu verspüren.

Im Nachhinein ist man fast immer schlauer. Leider laufen manche aber auch immer wieder an die Wand. Ganz allgemein gesprochen.

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12. November 2018 um 8:36

Da gebe ich Dir uneingeschränkt Recht 

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12. November 2018 um 8:38

Das kann ich auch gar nicht nachvollziehen. Eine gewisse Reflektion und Verarbeitung halte ich für ganz wichtig !

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12. November 2018 um 8:39
In Antwort auf miezekatzerl

Ich auch nicht. Ich habe eine Freundin, die seit sie 15 war, eigentlich nie mehr Single war. Ich könnte das nicht. Sie sagt aber selbst, es wäre manchmal besser gewesen, sie wäre erst mal ein paar Monate Single gewesen. 

Nicht so gut, wenn man alleine nicht so klar kommt. Auch das will gelernt sein.

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12. November 2018 um 8:40
In Antwort auf avarrassterne1

für mich sind das zwei verschiedene Punkte.

"Darüber hinweg sein" - geht bei mir glaube ich relativ schnell.
"in eine neue Beziehung stürzen" hingegen gar nicht.

Ich habe meist den Eindruck, dass es bei "Warmwechslern" und "Schnellwechslern" meist einfach nur umgekehrt ist. Darüber hinweg sind sie nicht unbedingt, es hält sie nur nicht von anderen Beziehungen ab.

Das ist eher ein Sich-Ablenken, um sich nicht mit der beendeten Beziehung auseinandersetzen zu müssen, vermute ich.

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12. November 2018 um 8:44
In Antwort auf avarrassterne1

inwiefern? Es hat nicht auf Dauer funktioniert, aber wir hatten doch eine sehr schöne Zeit. Mit dem einen war ich beispielsweise knapp 2 Jahre zusammen - ok, die letzten 2 Monate waren nicht so toll. Aber das löscht doch die gut 1,5 Jahre davor nicht aus?!?

Das ist richtig. Gut, wenn man das so sehen kann. Manche Menschen nehmen das Positive nämlich gar nicht so direkt wahr. Da gibt es ja auch solche Übungen für Menschen, die alles schwarz sehen. Sie sollen am Abend drei Dinge überlegen und notieren, die an diesem Tag schön oder gut gewesen sind.

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12. November 2018 um 9:18
In Antwort auf daphne0105

Das ist richtig. Gut, wenn man das so sehen kann. Manche Menschen nehmen das Positive nämlich gar nicht so direkt wahr. Da gibt es ja auch solche Übungen für Menschen, die alles schwarz sehen. Sie sollen am Abend drei Dinge überlegen und notieren, die an diesem Tag schön oder gut gewesen sind.

ja, eine Technik, die sehr effektiv bei Wahrnehmungsverzerrungen ist.

Ich weiß, dass das vielen so geht, nachvollziehen / verstehen kann ich es nicht.
Da ist jemand, der war lange, lange der wichtigste Mensch im eigenen Leben - aber wenn die Beziehung vorbei ist, negiert man plötzlich ALLES, was da war ...? Ich geb's zu, das ist mir völlig schleierhaft.

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12. November 2018 um 9:44
In Antwort auf daphne0105

Danke für dieses Posting, das wirklich Mut macht. Bei vielen kommt ja doch irgendwann die "Torschlusspanik", oft schon mit gerade mal Mitte 20 ! Vor allem, wenn das Umfeld Beziehungen hat, heiratet, Familie gründet...

Ja und ich erlebte das in meinem Umfeld oft. Ich war mal in einer Disco, in dieser sprach mich ein junger Mann an, der als Soldat hier stationiert war. Wir unterhielten uns gut und er war erstaunt, dass ich mit 30 nicht verheiratet war. Er sagte damals, er sei total überrascht und wieso das so ist, denn die meisten hier in dieser Gegend Bayerns wären mit 25 verheiratet.

Und gerade dann diese Torschlusspanik lässt einen Beziehungen eingehen, die meiner Meinung nach zum Scheitern verurteilt sind. 
 

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12. November 2018 um 20:52

Ich sag ja: nachher ist man schlauer. Alles ausführlichere würde hier den Rahmen sprengen. Unerfahrenheit ist aber ein nicht ganz unwesentlicher punkt in der geschichte.

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12. November 2018 um 22:24

Das würde ich auch als ein sicheres Zeichen ansehen.

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12. November 2018 um 22:26
In Antwort auf miezekatzerl

Ja und ich erlebte das in meinem Umfeld oft. Ich war mal in einer Disco, in dieser sprach mich ein junger Mann an, der als Soldat hier stationiert war. Wir unterhielten uns gut und er war erstaunt, dass ich mit 30 nicht verheiratet war. Er sagte damals, er sei total überrascht und wieso das so ist, denn die meisten hier in dieser Gegend Bayerns wären mit 25 verheiratet.

Und gerade dann diese Torschlusspanik lässt einen Beziehungen eingehen, die meiner Meinung nach zum Scheitern verurteilt sind. 
 

In unserer Gegend war das früher auch so. Meist wurde schon mit 21 Jahren geheiratet, dann ein Haus gebaut, auf dem Grundstück, das einem von den Großeltern oder Eltern zur Verfügung gestellt wurde, dann mussten meist natürlich auch Kinder her...
Vieles war quasi so...vorherbestimmt.
Manche brachen irgendwann aus diesem Gefüge aus.

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