Home / Forum / Liebe & Beziehung / Telefonbelästigungen

Telefonbelästigungen

25. Oktober 2016 um 12:50

Jetzt weiß ich, wofür wir die vielen Fachkräfte aus dem nahen Osten brauchen.

In letzter Zeit kriege ich immer häufiger Anrufe von gebrochenes Deutsch sprechenden Anrufern, die meine Daten abgleichen wollen und mich einfach nur damit nerven.

Daten sind kostbares Gut, lassen sich teuer verkaufen und werden auch gerne von unserem Überwachungsstaat verwahrt.

Werdet ihr auch damit genervt?
Haben wir also einen Fachkräftemangel an Dateneinsammlern, Datenabgleichern und Spitzelern?

Mehr lesen

25. Oktober 2016 um 13:00
In Antwort auf palmenwedler

Jetzt weiß ich, wofür wir die vielen Fachkräfte aus dem nahen Osten brauchen.

In letzter Zeit kriege ich immer häufiger Anrufe von gebrochenes Deutsch sprechenden Anrufern, die meine Daten abgleichen wollen und mich einfach nur damit nerven.

Daten sind kostbares Gut, lassen sich teuer verkaufen und werden auch gerne von unserem Überwachungsstaat verwahrt.

Werdet ihr auch damit genervt?
Haben wir also einen Fachkräftemangel an Dateneinsammlern, Datenabgleichern und Spitzelern?

Naja, meist sieht man es schon an der angezeigten Nummer, dann geh ich gar nicht erst ran. Nummer bei google eingeben, ahja - wieder so ein Schw....nearuf (so nennen wir das jedenfalls). Nummer in der Fritzbox sperren -erledigt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Oktober 2016 um 13:16
In Antwort auf palmenwedler

Jetzt weiß ich, wofür wir die vielen Fachkräfte aus dem nahen Osten brauchen.

In letzter Zeit kriege ich immer häufiger Anrufe von gebrochenes Deutsch sprechenden Anrufern, die meine Daten abgleichen wollen und mich einfach nur damit nerven.

Daten sind kostbares Gut, lassen sich teuer verkaufen und werden auch gerne von unserem Überwachungsstaat verwahrt.

Werdet ihr auch damit genervt?
Haben wir also einen Fachkräftemangel an Dateneinsammlern, Datenabgleichern und Spitzelern?

nö.

Unsere Telefonnummer steht nicht im Telefonbuch, ist damit nicht öffentlich zugänglich, wir entscheiden selbst, wem wir die geben möchten und wem nicht.

Problem nicht existent.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Oktober 2016 um 13:33

dann tu mal einen Blick in das Bundesdatenschutzgesetz.
Das ist schon sehr lange nicht mehr legal!

Ich hatte in den letzten 20 Jahren einen Werbe- / "Datenabgleichs-" Anruf.
Ich habe mir das Intro ala "guten Tag, hier ist ... von..." angehört (und notiert), habe dann höflich um Auskunft gebeten, woher sie meine Telefonnummer haben - Leider wollte die Dame mir nicht antworten, sondern hat umgehend aufgelegt.
Also habe ich mir den Spaß gegönnt, das Unternehmen anzuschreiben und um Auskunft über meine gespeicherten personenbezogenen Daten nebst Information zur benötigten Einverständniserklärung meinerseits lt. BDSG gebeten. Antwort war: meine Daten sind bereits gelöscht, das war ein Fehler, kommt nicht wieder vor. Kam es auch nicht, das blieb der einzige Anruf.

Auch in meinem Bekanntenkreis und unter den Verwandten kenne ich keinen, der damit Probleme hat und einiger Maßen (!) sorgfältig mit seinen Daten umgeht.

Dich kenne ich nicht und kann das nicht beurteilen, aber dass das Verkaufen personenbezogener Daten lange nicht mehr legal ist, weiß ich sicher, Daten sind mein Job und über die gesetzlichen Regelungen auf dem Laufenden zu sein, gehört da unbedingt dazu.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Oktober 2016 um 13:36
In Antwort auf ofi21

Naja, meist sieht man es schon an der angezeigten Nummer, dann geh ich gar nicht erst ran. Nummer bei google eingeben, ahja - wieder so ein Schw....nearuf (so nennen wir das jedenfalls). Nummer in der Fritzbox sperren -erledigt.

genauso ist es bei mir...googlen und gegebenenfalls sperren...fertig...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Oktober 2016 um 13:49
In Antwort auf avarrassterne1

dann tu mal einen Blick in das Bundesdatenschutzgesetz.
Das ist schon sehr lange nicht mehr legal!

Ich hatte in den letzten 20 Jahren einen Werbe- / "Datenabgleichs-" Anruf.
Ich habe mir das Intro ala "guten Tag, hier ist ... von..." angehört (und notiert), habe dann höflich um Auskunft gebeten, woher sie meine Telefonnummer haben - Leider wollte die Dame mir nicht antworten, sondern hat umgehend aufgelegt.
Also habe ich mir den Spaß gegönnt, das Unternehmen anzuschreiben und um Auskunft über meine gespeicherten personenbezogenen Daten nebst Information zur benötigten Einverständniserklärung meinerseits lt. BDSG gebeten. Antwort war: meine Daten sind bereits gelöscht, das war ein Fehler, kommt nicht wieder vor. Kam es auch nicht, das blieb der einzige Anruf.

Auch in meinem Bekanntenkreis und unter den Verwandten kenne ich keinen, der damit Probleme hat und einiger Maßen (!) sorgfältig mit seinen Daten umgeht.

Dich kenne ich nicht und kann das nicht beurteilen, aber dass das Verkaufen personenbezogener Daten lange nicht mehr legal ist, weiß ich sicher, Daten sind mein Job und über die gesetzlichen Regelungen auf dem Laufenden zu sein, gehört da unbedingt dazu.

Nun ...
Als Unternehmer soll es vorkommen, dass man im Netz Daten veröffentlicht.
Wie sonst sollen auch potentielle Kunden erfahren, dass ich eine Dienstleistung anbiete?
Also ist das Geheimhalten aus beruflichen Gründen nicht bei jedem möglich. 

Apropos Beruf: Auch bei bewerbenden Arbeitnehmern ist es denkbar, dass seine zwangsweise preisgegebenen Daten für solche Zwecke mißbraucht werden.
Datenschutzgesetz ist das eine, sich daran halten aber das andere.
Und wenn sich unsere Staatsoberhäuptlinge schon selbst nicht mehr an Gesetze halten, wieso sollte man da noch erwarten, dass dies andere tun?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Oktober 2016 um 16:21
In Antwort auf palmenwedler

Nun ...
Als Unternehmer soll es vorkommen, dass man im Netz Daten veröffentlicht.
Wie sonst sollen auch potentielle Kunden erfahren, dass ich eine Dienstleistung anbiete?
Also ist das Geheimhalten aus beruflichen Gründen nicht bei jedem möglich. 

Apropos Beruf: Auch bei bewerbenden Arbeitnehmern ist es denkbar, dass seine zwangsweise preisgegebenen Daten für solche Zwecke mißbraucht werden.
Datenschutzgesetz ist das eine, sich daran halten aber das andere.
Und wenn sich unsere Staatsoberhäuptlinge schon selbst nicht mehr an Gesetze halten, wieso sollte man da noch erwarten, dass dies andere tun?

ja, als Unternehmer ist das klar. Dann ist es auch rechtmässig. Daten, die öffentlich zugänglich sind (und da ist das Telefonbuch inklusive), darf man verwenden.

Daten aus Bewerbungen dann, wenn das in den Datenschutzrichtlinien des Unternehmens so angegeben wurde und auch nur für den angegebenen Zweck. - beispielsweise Weitergabe an Personalverwantwortliche anderer Unternehmensbereiche oder Dienstleister. Die Daten mal eben auf den Verteiler der eigenen Werbung zu setzen ist grenzwertig, aber mit geschickten Anwälten vielleicht noch machbar, Verkaufen an irgendwen anders ist immer noch illegal.

Allerdings benötigen Werbeanrufe & Werbemails immer noch eine Zustimmung / Permission der betreffenden Person (oder ein bestehendes (!) Geschäftsverhältnis) und nicht nur eine verfügbare Telefonnummer / EMail-Adresse. Andernfalls ist das Spam und da gibt es jede Menge Organisationen / Institutionen (und Abmahn-Anwälte), die dem gerne für Dich nachgehen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Oktober 2016 um 16:47
In Antwort auf palmenwedler

Jetzt weiß ich, wofür wir die vielen Fachkräfte aus dem nahen Osten brauchen.

In letzter Zeit kriege ich immer häufiger Anrufe von gebrochenes Deutsch sprechenden Anrufern, die meine Daten abgleichen wollen und mich einfach nur damit nerven.

Daten sind kostbares Gut, lassen sich teuer verkaufen und werden auch gerne von unserem Überwachungsstaat verwahrt.

Werdet ihr auch damit genervt?
Haben wir also einen Fachkräftemangel an Dateneinsammlern, Datenabgleichern und Spitzelern?

Die rechtliche Situation sieht wie folgt aus: es dürfen dich nur Firmen telefonisch kontaktieren, wenn du denen die Erlaubnis dazu erteilt hast. Hast du das nicht, solltest du fragen, woher sie deine Nummer haben. Da sie nicht sagen können, die haben wir eingekauft, legen sie auf und melden sich nie wieder.

Meine Nachbarin hat sich für eine andere Strategie entschieden. Sie sagt dann: "Moment bitte, da muss ich erst mal meinen Betreuer fragen." Ergebnis: das Gespräch wird beendet und das Anrufaufkommen ist deutlich zurückgegangen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Oktober 2016 um 22:25
In Antwort auf avarrassterne1

ja, als Unternehmer ist das klar. Dann ist es auch rechtmässig. Daten, die öffentlich zugänglich sind (und da ist das Telefonbuch inklusive), darf man verwenden.

Daten aus Bewerbungen dann, wenn das in den Datenschutzrichtlinien des Unternehmens so angegeben wurde und auch nur für den angegebenen Zweck. - beispielsweise Weitergabe an Personalverwantwortliche anderer Unternehmensbereiche oder Dienstleister. Die Daten mal eben auf den Verteiler der eigenen Werbung zu setzen ist grenzwertig, aber mit geschickten Anwälten vielleicht noch machbar, Verkaufen an irgendwen anders ist immer noch illegal.

Allerdings benötigen Werbeanrufe & Werbemails immer noch eine Zustimmung / Permission der betreffenden Person (oder ein bestehendes (!) Geschäftsverhältnis) und nicht nur eine verfügbare Telefonnummer / EMail-Adresse. Andernfalls ist das Spam und da gibt es jede Menge Organisationen / Institutionen (und Abmahn-Anwälte), die dem gerne für Dich nachgehen.

Sogar die IHK verkauft Daten zu Werbezwecken an jede beliebige Firma, die dafür bezahlt.
Der Preis richtet sich bei denen nach PLZ-Menge.

Man stelle sich vor, ein öffentliches Institut, bei dem jeder Gewerbebetreibende zwangsregistriert wird, natürlich in erster Linie um Zwangsbeitragskasse zu machen,
ist es auch noch erlaubt, diese Adressen zu verkaufen ..... 

Das erlaubt alles unsere Deutschlandregierung-GmbH ......

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Oktober 2016 um 22:33
In Antwort auf palmenwedler

Jetzt weiß ich, wofür wir die vielen Fachkräfte aus dem nahen Osten brauchen.

In letzter Zeit kriege ich immer häufiger Anrufe von gebrochenes Deutsch sprechenden Anrufern, die meine Daten abgleichen wollen und mich einfach nur damit nerven.

Daten sind kostbares Gut, lassen sich teuer verkaufen und werden auch gerne von unserem Überwachungsstaat verwahrt.

Werdet ihr auch damit genervt?
Haben wir also einen Fachkräftemangel an Dateneinsammlern, Datenabgleichern und Spitzelern?

natürlich versuchen das viele.
Kurze Antwort von mir:
"Anfragen nur schriftlich. Da Sie meine Daten haben, dürfte das kein Problem sein." 'klick'

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Oktober 2016 um 7:45
In Antwort auf palmenwedler

Sogar die IHK verkauft Daten zu Werbezwecken an jede beliebige Firma, die dafür bezahlt.
Der Preis richtet sich bei denen nach PLZ-Menge.

Man stelle sich vor, ein öffentliches Institut, bei dem jeder Gewerbebetreibende zwangsregistriert wird, natürlich in erster Linie um Zwangsbeitragskasse zu machen,
ist es auch noch erlaubt, diese Adressen zu verkaufen ..... 

Das erlaubt alles unsere Deutschlandregierung-GmbH ......

wie diesendungmitderkatz auch schon erklärt hat: anrufen oder anschreiben (per Mail oder per Post) braucht eine ausdrückliche Erlaubnis von Dir - oder ein aktives Geschäftsverhältnis. Meint nicht ein Unternehmen bei dem Du vor 10 Jahren mal etwas bestellt hast, das darf nur so ca. 6 Monate her sein.

Vor 2 oder 3 Jahren ging das noch beispielsweise indem man ein Gewinnspiel gemacht hat und dann die Daten an alle möglichen Unternehmen vertickt hat - inzwischen muss man bei dem Gewinnspiel ausdrücklich die Firma angeben, von dem derjenige dann angeschrieben wird. Hat nicht wenige Firmen hier in D, die allein davon super gelebt haben, ganz empfindlich getroffen, diese Regelung.

Verkaufen darf man Daten unter bestimmten Voraussetzungen - bei der IHK noch dazu sind es eh öffentliche Daten, die sind auch über Gewerberegister o.ä. einsehbar und damit nicht durch das BDSG geschützt. Was gibt es da vorzustellen, alles, was öffentlich zugänglich ist an Daten hat halt keinen Anspruch auf Privatsphäre das ist logisch und nicht fürchterlich. Aber anrufen oder anschreiben darf Dich daraufhin dennoch niemand ohne die o.g. Voraussetzungen!

Lies halt im Gesetz nach, wenn Du uns nicht glauben möchtest. Oder beschwere Dich bei den jeweils zuständigen Stellen. Oder hole bei denen, die Dich anrufen die Informationen über Deine Daten ein. Oder geh zu einem Anwalt. Oder heul halt einfach weiter rum.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Oktober 2016 um 8:59
In Antwort auf diesendungmitderkatz

Die rechtliche Situation sieht wie folgt aus: es dürfen dich nur Firmen telefonisch kontaktieren, wenn du denen die Erlaubnis dazu erteilt hast. Hast du das nicht, solltest du fragen, woher sie deine Nummer haben. Da sie nicht sagen können, die haben wir eingekauft, legen sie auf und melden sich nie wieder.

Meine Nachbarin hat sich für eine andere Strategie entschieden. Sie sagt dann: "Moment bitte, da muss ich erst mal meinen Betreuer fragen." Ergebnis: das Gespräch wird beendet und das Anrufaufkommen ist deutlich zurückgegangen.

Bei mir haben die immer behauptet, ich hätte bei einem Gewinnspiel mitgemacht. Bevor ich die Frage beantwortet habe, wer ich bin, hab ich immer penetrant gefragt, von welcher Firma die überhaupt sind, da war das Gespräch dann auch immer schnell beendet

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Oktober 2016 um 9:05
In Antwort auf avarrassterne1

wie diesendungmitderkatz auch schon erklärt hat: anrufen oder anschreiben (per Mail oder per Post) braucht eine ausdrückliche Erlaubnis von Dir - oder ein aktives Geschäftsverhältnis. Meint nicht ein Unternehmen bei dem Du vor 10 Jahren mal etwas bestellt hast, das darf nur so ca. 6 Monate her sein.

Vor 2 oder 3 Jahren ging das noch beispielsweise indem man ein Gewinnspiel gemacht hat und dann die Daten an alle möglichen Unternehmen vertickt hat - inzwischen muss man bei dem Gewinnspiel ausdrücklich die Firma angeben, von dem derjenige dann angeschrieben wird. Hat nicht wenige Firmen hier in D, die allein davon super gelebt haben, ganz empfindlich getroffen, diese Regelung.

Verkaufen darf man Daten unter bestimmten Voraussetzungen - bei der IHK noch dazu sind es eh öffentliche Daten, die sind auch über Gewerberegister o.ä. einsehbar und damit nicht durch das BDSG geschützt. Was gibt es da vorzustellen, alles, was öffentlich zugänglich ist an Daten hat halt keinen Anspruch auf Privatsphäre das ist logisch und nicht fürchterlich. Aber anrufen oder anschreiben darf Dich daraufhin dennoch niemand ohne die o.g. Voraussetzungen!

Lies halt im Gesetz nach, wenn Du uns nicht glauben möchtest. Oder beschwere Dich bei den jeweils zuständigen Stellen. Oder hole bei denen, die Dich anrufen die Informationen über Deine Daten ein. Oder geh zu einem Anwalt. Oder heul halt einfach weiter rum.

Meine Güte, was für ein geeier um diese nervigen Anrufe.
Da kann das alles tausendmal in Gesetzen stehen, die machen es doch trotzdem!

Und wenn du wegen einem zum Anwalt gehst, steht der nächste schon in den Startlöchern.
Was willste denn da machen, den Rest deines Lebens beim Anwalt rumsitzen?

Nerviger Anruf - blockieren und gut ist. Wenn man dann in die Anrufliste guckt, kannste dich freuen, wenn der sich dumm und dämlich anruft und du davon nix mitkriegt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Oktober 2016 um 9:28
In Antwort auf ofi21

Meine Güte, was für ein geeier um diese nervigen Anrufe.
Da kann das alles tausendmal in Gesetzen stehen, die machen es doch trotzdem!

Und wenn du wegen einem zum Anwalt gehst, steht der nächste schon in den Startlöchern.
Was willste denn da machen, den Rest deines Lebens beim Anwalt rumsitzen?

Nerviger Anruf - blockieren und gut ist. Wenn man dann in die Anrufliste guckt, kannste dich freuen, wenn der sich dumm und dämlich anruft und du davon nix mitkriegt.

ähm... noch mal: ich bekomme gar keine dieser Anrufe...
Nein, stimmt nicht, ich hatte in den letzten 20 Jahren einen.
Ganz und gar kein Problem und auch kein "geeiere".  ^^

Aber ich bezweifle sehr, dass die das "trotzdem" machen, wenn man sie nicht einfach machen lässt (und "der nächste in den Startlöchern" wird sich das auch schön überlegen), die Folgen für die Unternehmen sind nicht mehr trivial und ab nächstem Jahr wird das noch deutlich schärfer.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Oktober 2016 um 9:36
In Antwort auf avarrassterne1

ähm... noch mal: ich bekomme gar keine dieser Anrufe...
Nein, stimmt nicht, ich hatte in den letzten 20 Jahren einen.
Ganz und gar kein Problem und auch kein "geeiere".  ^^

Aber ich bezweifle sehr, dass die das "trotzdem" machen, wenn man sie nicht einfach machen lässt (und "der nächste in den Startlöchern" wird sich das auch schön überlegen), die Folgen für die Unternehmen sind nicht mehr trivial und ab nächstem Jahr wird das noch deutlich schärfer.

Bis jetzt scheinen die Gesetze ja nicht wirklich zu greifen. Dann müssen sie wohl noch schärfer werden.
So scharf, dass das dann tatsächlich mal ein Ende hat. Aber unsere Politik eiert da auch nur rum, wie üblich.

Aber jeder kann auch selber was tun und das funktioniert dann irgendwann auch. Wenn genügend Leute nicht mehr so blöd sind und sich nicht mehr auf die Gespräche einlassen, haben die auch keinen Erfolg mehr damit. Kein Erfolg -keine Kohle!
 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Oktober 2016 um 9:37
In Antwort auf palmenwedler

Jetzt weiß ich, wofür wir die vielen Fachkräfte aus dem nahen Osten brauchen.

In letzter Zeit kriege ich immer häufiger Anrufe von gebrochenes Deutsch sprechenden Anrufern, die meine Daten abgleichen wollen und mich einfach nur damit nerven.

Daten sind kostbares Gut, lassen sich teuer verkaufen und werden auch gerne von unserem Überwachungsstaat verwahrt.

Werdet ihr auch damit genervt?
Haben wir also einen Fachkräftemangel an Dateneinsammlern, Datenabgleichern und Spitzelern?

vielleicht werden die vielen Fachkräfte aus dem Nahen Osten dafür benötigt, in der Zeit zu arbeiten, welche andere, z.B. deutsche Fachkräfte damit verplempern, in der Beziehungsrubrik eines Frauenforums sinistre Fachkräfte-Theorien zu verbreiten...?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Oktober 2016 um 10:22
In Antwort auf ofi21

Bis jetzt scheinen die Gesetze ja nicht wirklich zu greifen. Dann müssen sie wohl noch schärfer werden.
So scharf, dass das dann tatsächlich mal ein Ende hat. Aber unsere Politik eiert da auch nur rum, wie üblich.

Aber jeder kann auch selber was tun und das funktioniert dann irgendwann auch. Wenn genügend Leute nicht mehr so blöd sind und sich nicht mehr auf die Gespräche einlassen, haben die auch keinen Erfolg mehr damit. Kein Erfolg -keine Kohle!
 

sehe ich nicht so.

Wenn hier bei mir in der Firma so eine Anfrage eintrudelt, wo es um personenbezogene Daten geht und darum, dass ev. ein Verstoss gegen das BDSG vorliegt, dann hat das höchste Priorität. Dann wird das alles nachverfolgt, nachgewiesen, sofern derjenige den Wunsch äußert, geblacklistet / gelöscht, es gibt unter allen Umständen immer eine Antwort usw.
Auch bei unseren Kunden (wir sind im B2B - Bereich, unsere Kunden sind also widerum Firmen, wir verwalten in deren Auftrag jedoch auch Daten von Privatpersonen) ist das Bewußtsein für dieses Thema in den letzten beiden Jahren enorm gestiegen. Wo früher Nachweise und Nachverfolgungsmöglichkeiten von Daten in erster Linie unserer Sicherheit dienten, ist es jetzt auch unseren Kunden wichtig, da Nachweise führen zu können - und Daten, wo Nachweise nicht oder ungenügend möglich sind, zu löschen. Es geht schon lange nicht mehr um "Hauptsache ganz viele Daten haben" sondern viel mehr um Qualität und Sicherheit der Daten.
Das ist aus meiner Sicht vor allem auch eine direkte Folge der letzten Gesetzesänderungen dazu. Jedes Unternehmen hat inzwischen einen Datenschutzbeauftragten und sowohl in unserer Firma als auch bei unseren Kunden nehmen die ihre Aufgabe auch ernst.
Aber klar, wenn jemand sich in einem Forum aufregt, dass er / sie zugespammt, per Telefon terrorisiert wird oder what ever oder das einfach blockt dreht sich hier bei mir in der Firma gar kein Rad, das bekommen wir ja gar nicht mit.

Die komplette Firma bei mir (also alle, wirklich alle Abteilungen, nicht nur die Kollegen, die wie ich direkt auf den Datenbanken arbeiten!) muss sich an Richtlinen, interne Prozesse und Vorgaben halten, die teilweise nur den Zweck haben, das abzusichern und ggf. nachweisen können. Mindestens einmal im Jahr haben wir alle eine firmenweite Schulung, wo es um das BDSG geht - in diesem Jahr sicher mehr als einmal, weil die Gesetze gerade überarbeitet werden.
Warum das alles? Weil es für die Firma empfindlich weh tut, wenn das nicht eingehalten wird natürlich.

Fehlt es also an schärferen Gesetzen? Nein, ich denke, die sind "scharf" genug - im Mai nächsten Jahres (Frist für die Umsetzung der neuen EU-Regelungen) spätestens - hier werden auch noch einmal die Sanktionen und Strafen verschärft.
Woran es für mich aber noch gewaltig fehlt, ist das Bewußtsein der Menschen für den Schutz ihrer Daten und einem bewußten Umgang damit. - und das kann kein Gesetz ändern.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Oktober 2016 um 11:07
In Antwort auf avarrassterne1

sehe ich nicht so.

Wenn hier bei mir in der Firma so eine Anfrage eintrudelt, wo es um personenbezogene Daten geht und darum, dass ev. ein Verstoss gegen das BDSG vorliegt, dann hat das höchste Priorität. Dann wird das alles nachverfolgt, nachgewiesen, sofern derjenige den Wunsch äußert, geblacklistet / gelöscht, es gibt unter allen Umständen immer eine Antwort usw.
Auch bei unseren Kunden (wir sind im B2B - Bereich, unsere Kunden sind also widerum Firmen, wir verwalten in deren Auftrag jedoch auch Daten von Privatpersonen) ist das Bewußtsein für dieses Thema in den letzten beiden Jahren enorm gestiegen. Wo früher Nachweise und Nachverfolgungsmöglichkeiten von Daten in erster Linie unserer Sicherheit dienten, ist es jetzt auch unseren Kunden wichtig, da Nachweise führen zu können - und Daten, wo Nachweise nicht oder ungenügend möglich sind, zu löschen. Es geht schon lange nicht mehr um "Hauptsache ganz viele Daten haben" sondern viel mehr um Qualität und Sicherheit der Daten.
Das ist aus meiner Sicht vor allem auch eine direkte Folge der letzten Gesetzesänderungen dazu. Jedes Unternehmen hat inzwischen einen Datenschutzbeauftragten und sowohl in unserer Firma als auch bei unseren Kunden nehmen die ihre Aufgabe auch ernst.
Aber klar, wenn jemand sich in einem Forum aufregt, dass er / sie zugespammt, per Telefon terrorisiert wird oder what ever oder das einfach blockt dreht sich hier bei mir in der Firma gar kein Rad, das bekommen wir ja gar nicht mit.

Die komplette Firma bei mir (also alle, wirklich alle Abteilungen, nicht nur die Kollegen, die wie ich direkt auf den Datenbanken arbeiten!) muss sich an Richtlinen, interne Prozesse und Vorgaben halten, die teilweise nur den Zweck haben, das abzusichern und ggf. nachweisen können. Mindestens einmal im Jahr haben wir alle eine firmenweite Schulung, wo es um das BDSG geht - in diesem Jahr sicher mehr als einmal, weil die Gesetze gerade überarbeitet werden.
Warum das alles? Weil es für die Firma empfindlich weh tut, wenn das nicht eingehalten wird natürlich.

Fehlt es also an schärferen Gesetzen? Nein, ich denke, die sind "scharf" genug - im Mai nächsten Jahres (Frist für die Umsetzung der neuen EU-Regelungen) spätestens - hier werden auch noch einmal die Sanktionen und Strafen verschärft.
Woran es für mich aber noch gewaltig fehlt, ist das Bewußtsein der Menschen für den Schutz ihrer Daten und einem bewußten Umgang damit. - und das kann kein Gesetz ändern.

Ich habe keine Ahnung, in was für einer Firma du arbeitest.
Ich rede davon, wenn einem am Telefon was angedreht werden soll und nur einen Sinn und Zweck hat, an deine Kohle zu kommen.
Darum geht es.

Und wenn die Gesetze schon so scharf sind, warum passiert das dann immer noch?
Und außerdem mag die Gesetzgebung hier scharf sein, rufen die Betrüger aus oftmals aus dem Ausland an.

Die Gesetzgebung mag vielleicht sogar ausreichend sein aber die wenigsten Normalbürger,die ständig am Telefon belästigt werden, kennen all diese Gesetze.

Der Gesetzgeber sollte da auch anders handeln, als nur immer neue Vorschriften zu erlassen, die der Normalo gar nicht mitbekommt.
Es wäre sinnvoller, wenn der Gesetzgeber oder z.B. die Bundesnetzagentur Warnungen ausspricht, wo sie jeder finden kann.
Sollen die mal in den Zeitungen und Zeitschriften Warnhinweise drucken lassen, für die, die sich immer noch auf solche Abzockanrufe einlassen.

Warnungen, dass man seine Daten NICHT am Telefon weiter gibt.

Ich weiß das, du weißt das aber nicht jeder einfache Bürger, der sich treudoof am Telefon bequatschen lässt weiß das.
Wenn solche Warnungen aber noch öffentlicher gemacht werden, da wo z.B. die einfache Oma liest, da wo die lesen, die nicht wissen und auch gar nicht finden können, was die Gesetzgebung jetzt schon wieder verordnet hat.

 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Oktober 2016 um 11:10

GENAU SO!

Und wenn man die Möglichkeit z.B. mit einer Fritzbox hat Nummer sperren. Dauert vielleicht weitere 20 Sekungen, ist aber effektiv.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Oktober 2016 um 11:24
In Antwort auf ofi21

Ich habe keine Ahnung, in was für einer Firma du arbeitest.
Ich rede davon, wenn einem am Telefon was angedreht werden soll und nur einen Sinn und Zweck hat, an deine Kohle zu kommen.
Darum geht es.

Und wenn die Gesetze schon so scharf sind, warum passiert das dann immer noch?
Und außerdem mag die Gesetzgebung hier scharf sein, rufen die Betrüger aus oftmals aus dem Ausland an.

Die Gesetzgebung mag vielleicht sogar ausreichend sein aber die wenigsten Normalbürger,die ständig am Telefon belästigt werden, kennen all diese Gesetze.

Der Gesetzgeber sollte da auch anders handeln, als nur immer neue Vorschriften zu erlassen, die der Normalo gar nicht mitbekommt.
Es wäre sinnvoller, wenn der Gesetzgeber oder z.B. die Bundesnetzagentur Warnungen ausspricht, wo sie jeder finden kann.
Sollen die mal in den Zeitungen und Zeitschriften Warnhinweise drucken lassen, für die, die sich immer noch auf solche Abzockanrufe einlassen.

Warnungen, dass man seine Daten NICHT am Telefon weiter gibt.

Ich weiß das, du weißt das aber nicht jeder einfache Bürger, der sich treudoof am Telefon bequatschen lässt weiß das.
Wenn solche Warnungen aber noch öffentlicher gemacht werden, da wo z.B. die einfache Oma liest, da wo die lesen, die nicht wissen und auch gar nicht finden können, was die Gesetzgebung jetzt schon wieder verordnet hat.

 

Sollen die mal in den Zeitungen und Zeitschriften Warnhinweise drucken lassen, für die, die sich immer noch auf solche Abzockanrufe einlassen.
Warnungen, dass man seine Daten NICHT am Telefon weiter gibt.


gibt es. Zu Hauf. Mal abgesehen davon, dass ich das im Jahre 2016 unter "Allgemeinbildung" verbuchen würde (wie auch den Umgang mit dem Internet etc) gibt es dazu unzählige Artikel in Zeitungen und Zeitschriften.

Aber ja, meiner Schwiegermutter halten wir solche Vorträge auch alle paar Monate und sie wird es nie lassen. Da bin ich jetzt auch ratlos, was ich da noch machen soll. Also wir putzen da schon regelmässig auf, lassen sie an allen Ecken und Enden blacklisten, widerufen Verträge (Fernabsatzgesetz sei Dank) usw. ... und dann entdeckt sie das nächste Gewinnspiel und schreibt brav Telefonnummer und Adresse rein und ab die Post...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Oktober 2016 um 11:41
In Antwort auf avarrassterne1

Sollen die mal in den Zeitungen und Zeitschriften Warnhinweise drucken lassen, für die, die sich immer noch auf solche Abzockanrufe einlassen.
Warnungen, dass man seine Daten NICHT am Telefon weiter gibt.


gibt es. Zu Hauf. Mal abgesehen davon, dass ich das im Jahre 2016 unter "Allgemeinbildung" verbuchen würde (wie auch den Umgang mit dem Internet etc) gibt es dazu unzählige Artikel in Zeitungen und Zeitschriften.

Aber ja, meiner Schwiegermutter halten wir solche Vorträge auch alle paar Monate und sie wird es nie lassen. Da bin ich jetzt auch ratlos, was ich da noch machen soll. Also wir putzen da schon regelmässig auf, lassen sie an allen Ecken und Enden blacklisten, widerufen Verträge (Fernabsatzgesetz sei Dank) usw. ... und dann entdeckt sie das nächste Gewinnspiel und schreibt brav Telefonnummer und Adresse rein und ab die Post...

Genau, weil die Gesetzgebung bei deiner Schwiegermutter gar nicht ankommt. Wie denn auch?
Ganz ehrlich die alten Menschen glauben z.B. alles was in der Apothekenzeitschrift steht,da Warnungen durch die Bundesnetzagentur, das glauben die 10x eher, als das was die Kinder sagen.

Warnhinweise auf dem Rentenbescheid, dass ist für die alten Leutchen ein wichtiges Papier.

Aufklärung da, wo die "einfachen" Bürger auch erreicht werden, das wäre wesentlich hilfreicher.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Oktober 2016 um 11:44

Jau, der Outbound-Telefonbelästiger, das erklärt wohl auch den großen Job-Boom, den die Bundes- und Landesregierungen so schön ohne uns feiern.....

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Oktober 2016 um 21:48

Hatte heute schon wieder so einen Anruf, unter dieser Vorwahl wurde schon öfters genervt.
Schon als die ansetzen wollte hab ich eingehängt.
Gar nicht lange drauf reagieren, denn wir haben es ja in der Gewalt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Teste die neusten Trends!
experts-club