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Taschengeld für Kinder...

21. Oktober 2014 um 12:12

Ich habe eine Studie zum Kindertaschen Geld gefunden.
Selber nun nicht (mehr) betroffen.
Finde es aber interessant.
2013 wurde ermittelt:
Alles Durchschnitt Werte:
Pro Monat

6 - 13 Jährige = 27,56
Vorschulkinder=10,68..........(2012 =14,26)

Dazu rechnet man noch Geld Geschenke
Weihnachten = 80
Geburtstag = 64
Verwanden Besuche = 60
Schulnoten = 40
Hilfe im Haushalt = 23

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21. Oktober 2014 um 12:53

Ich hab es mehr als *Anstoß* zur Diskussion* gepostet, nicht als Frage
http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/kinder-als-verbraucher-studie-zu-taschengeld-und-lesen-a-848728.html

Hier noch ein Link dazu.
Enthält auch % Zahlen zum Internet Zugang /Handy /Smartphone, bei Kindern.



@wihakayd und @ungespielt
Finde Eure Einstellung und Handhabe prima.

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21. Oktober 2014 um 13:07

Ja, ich finde auch...Statistik hin oder her..
Dein Beispiel mit dem Eis,
sagt viel mehr aus, als ein Durchnittswert.

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21. Oktober 2014 um 13:26

>>>Töchter-Eltern haben es da weniger einfach.
Jaaa!
Bei uns waren es drei Mädel.
Die *Große* konnte kein Geld liegen sehen...
Die *Mittlere*, extrem sparsam
Die *Jüngste* mal so mal so.

Die Große ist jetzt 50, und kommt bis heute mit dem Geld nicht klar. (geschieden)
Die Mittlere, lebte immer sparsam, hatte immer Geld..(auch geschieden)

Wir hatten *damals* Glück, das die Jeans in Mode kamen.
Wurden irgendwie, mit getauschten Ost Geld in Westmark erworben, waren im Grunde *Schweine teuer*, aber eben haltbar.
Wenn wir Strumpfhosen hätten kaufen müssen, wir wären an den Bettelstab gekommen.
Der Quelle/Neckermann/Otto hat die Dinger aus Thalheim (DDR) im 10 ner Pack für 13.50 verkauft.
Bei uns kam EINE Strumpfhose aus Thalheim (DDR)....
14,50

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21. Oktober 2014 um 13:31

Ich finde
Großzügigkeit wichtig.
Natürlich nicht alles blindlings kaufen, weil der Nachwuchs quengelt, aber auch nicht zu streng sein.

Ich musste über Einkäufe auch diskutieren, bekam aber doch vieles von meinen Eltern gezahlt.
Das hat entscheidend dazu beigetragen, dass ich nicht Marken-fixiert bin und teilen kann.

Mein Mann hat von seinen Eltern nie was geschenkt bekommen, nie "einfach so", und er und sein Bruder sind schon der Meinung, dass man mit einem bestimmten (Marken-) Teil besser dran wäre.
Teilen können die beiden auch nur bedingt. Mein Mann war ganz erstaunt, dass ich auch mein letztes Stück Schoki hergeb und es mir egal ist, wenn er mein Duschgel benutzt.

Ich denke, es wichtig, seinem Kind auch Werte vorzuleben und die können nicht nur "Geiz ist geil" heißen.

Ich habe früher viel geschenkt/gezahlt bekommen und daher schätze ich heute umso mehr das, was ich mir leisten kann/habe.
Ich spare gerne, um dann Geld für etwas ausgeben zu können, was mir wichtig ist (ohne Kompromisse).

Überhaupt finde ich zu viel Strenge nicht gut.
Klar braucht ein Kind Grenzen, aber dass es perfekt funktioniert, das kann man doch wirklich nicht erwarten.

Gerade solche Erfahrungen wie "Ich wollte mir doch ein Eis kaufen, ups, mein 10er ist schon ausgegeben." helfen auch, sich sein Taschengeld beim nächsten Mal besser einzuteilen.

Ja, heutzutage ist wirklich alles extrem teuer geworden.
Gerade Lebensmittel.
Ich hab früher auch noch im Pfennigbereich Süßigkeiten gekauft...

Ich finde es schön, wenn man als Erwachsener etwas ohne Reue genießen kann.
Sagen kann: "Ja, ich hab mir ein Handy für 500 grkauft und ich steh dazu. Ich hab das bewusst getan, nach reiflicher Überlegung."
Viele Menschen trauen gar nicht mehr, sich etwas Besonderes zu gönnen. Die kaufen lieber viel Billigschrott, als ein Teil, das dann auch 10 Jahre hält. Viele können gar nicht mehr genießen.

Auch das muss ein Kind erst lernen. Dass Geld ausgeben nicht automatisch "Verschwendung" bedeutet.

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22. Oktober 2014 um 17:25

Meine
(Stief)Tochter ist zwölf sie muss sich ihr Geld verdienen damit sie sieht das Geld nicht von Bäumen fällt. Sie bekommt 5 in der Woche und dafür muss sie kleinere Aufgaben erfülllen wie Müll rausbringen oder auch mal Laub zusammen fegen, Zimmer aufräumen zählt jedoch nicht dazu das zählt quasi als ihr Haushalt.
Von dem Taschengeld kann sie sich kaufen was sie möchte ohne das wir reinreden.
Schulsachen,Klamotten, Rummel und ähnliches bezahlen wir das Geld ist eben für Extra Sachen gedacht wie Zeitungen, Spielzeug usw.

Ich habe als Kind nicht wirklich Taschengeld bekommen wenn ich mir was kaufen wollte wie ne Tüte Chips oder so habe ich zwischdurch mal 1 oder 2 bekommen

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23. Oktober 2014 um 13:30

Schade
Ich hätte wegen 3 keinen Aufstand gemacht.
Solange die Kinder noch nicht selbst Geld verdienen, wäre ja eh alles irgendwie "meins". Ich wär da nicht so knickrig.

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23. Oktober 2014 um 13:33

Hui
Hätte ich auch total daneben gefunden!
Wenn mich jemand auf die Weise ver*, der kann was erleben!
Ich kann genau sowas nicht verstehen. Deine Tante wollte euer Geld nicht, ist doch egal von wem letztendlich. Das ist doch total lieb & großzügig und genau so eine Großzügigkeit sollte auch ein Kind mal erfahren dürfen.

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23. Oktober 2014 um 13:34

Abhängig
Ja, das denke ich auch.

Letztendlich muss da eh jeder seinen Betrag finden - den er angemessen findet und den er überhaupt abzweigen kann.

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24. Oktober 2014 um 17:15

Doch
Doch kann ich. Du wolltest ihm beibringen, dass man nicht mehr ausgeben kann, als man hat.

Aber so eine Einstellung finde ich kleinlich, denn als Familie sollte man doch an einem Strang ziehen.
Mein Mann sagt auch nicht "Ätsch bätsch", wenn ich keine Münze für den Einkaufswagen hab.

Es ist doch auch wichtig, dass man lernt, anderen zu helfen. Das tut man nur, wenn einem selbst auch mal geholfen wurde.

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24. Oktober 2014 um 17:16

.
Die Tante wollte das Geld nicht. Also hätte es dem Sohn zugestanden.

Ich würde es nicht wollen, dass man mein Geld auf diese Weise einbehält!

Aber vielleicht hat die Tante ja auch so seltsame Erziehungsmethoden.

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24. Oktober 2014 um 17:24
In Antwort auf honeycakehorse90

Meine
(Stief)Tochter ist zwölf sie muss sich ihr Geld verdienen damit sie sieht das Geld nicht von Bäumen fällt. Sie bekommt 5 in der Woche und dafür muss sie kleinere Aufgaben erfülllen wie Müll rausbringen oder auch mal Laub zusammen fegen, Zimmer aufräumen zählt jedoch nicht dazu das zählt quasi als ihr Haushalt.
Von dem Taschengeld kann sie sich kaufen was sie möchte ohne das wir reinreden.
Schulsachen,Klamotten, Rummel und ähnliches bezahlen wir das Geld ist eben für Extra Sachen gedacht wie Zeitungen, Spielzeug usw.

Ich habe als Kind nicht wirklich Taschengeld bekommen wenn ich mir was kaufen wollte wie ne Tüte Chips oder so habe ich zwischdurch mal 1 oder 2 bekommen


Warum ist das Eurozeichen weg ?

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25. Oktober 2014 um 0:46


hahahahaha finde deine Aussage so genial. wirklich lustige Ansicht^^

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25. Oktober 2014 um 8:44

.
Nur weil das geld einen Umweg gemacht hat, heißt das doch nicht, dass sich der Empfänger ändert.

Ich habe z.B. auch als kleines kind gelernt, dass man das Wechselgeld Mama wieder zurückgibt, wenn man einen geldschein zum Einkaufen bekommen hat.
Laut der Logik der TE dürfte man in dem Fall ja auch einfach den Rest behalen.

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25. Oktober 2014 um 8:50

Logik
Laut Deiner Logik könnte ich mir dann keinen Einkaufswagen holen.
Denn es wäre ja unmöglich, mir von meinem Ehemann geld zu leihne, oh gott, wo kämen wir denn da hin.

Natürlich schießt man sich in einer Familie fehlendes geld zu!
Vor allem wenn es um so geringe Beträge geht.

Das, was Du da betreibst, ist die pure Machtdemonstration.

Wer mit solchen Eltern aufwächst, wird es später einmal sehr schwer haben, in einer Partnerschaft gemeinsam zu wirtschaften. Weil er ein Erbsenzähler ist, der gelernt hat, dass die Bedürfnisse anderer unwichtig sind.

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26. Oktober 2014 um 4:49

Du meinst es gut, aber...
auch Kinder werden eines Tages Partner/Eltern/Freunde.

Und genau deswegen finde ich es wichtig, dass man lernt, anderen zu helfen.

Meine Eltern waren stets großzügig zu mir und ich kann wunderbar mit Geld umgehen. Ich bin sehr sparsam. Gleichzeitig würde ich aber meine Familie niemals hängen lassen!

Es spricht doch überhaupt nichts dagegen, alleine wirtschaften zu können und gelegentlich seinen Familienmitgliedern helfen zu können.
Bei Deinem Sohn geht es doch gar nicht um Fixkosten wie Essen, Miete etc. Ich würde niemals so mit meinem Kind umgehen!

Ich denke, ich hätte mir den 100-Wunsch Deines Sohnes gemerkt und das Teil zum nächsten Geburtstag/Feiertag geschenkt.

Aber wegen 3 oder sowas würd ich NIE geizig sein!

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26. Oktober 2014 um 5:06

Arbeitgeber
Dem Kind zu sagen: "Nö, die 5 kriegst Du nicht.", das empfinde ich als Machtdemonstration.

Meinen Arbeitgeber kann ich mir aussuchen und damit auch meinen Stundenlohn bzw. mein Monatsgehalt.
Zahlt mir einer zu wenig, muss ich den Arbeitsvertrag nicht unterschreiben.

Ein Kind kann sich seine Eltern aber nicht aussuchen und auch nicht die Höhe seines Taschengeldes.

Zudem finde ich nicht, dass man als Privatmensch ebenso verbissen-korrekt agieren sollte wie im Berufsleben. Familienleben ist was anderes!

Ich habe übrigens genau die gegenteilige Erfahrung gemacht.
Meine Eltern waren großzügig, die von einer Freundin und auch die meines Ehemannes nicht.
Und was tun die beiden? Rebellieren immer noch dagegen, indem sie sich jetzt, als Erwachsene, jeden Sch* kaufen. Entweder weil sie das früher nicht durften (Meine Freundin wurde von ihrer Mutter im Süßigkeitenkonsum stark eingeschränkt.) oder weil sie meinen, nur Teures sei gut (mein Mann).
Sachen, wo ich oft denke: "Brauch ich nicht. Könnte ich haben, brauch ich aber nicht."

Ein Kind kann doch die ganzen Kosten und das alleine Wohnen gar nicht umreißen.
Ich wusste vor meiner 1. eigenen Wohnung auch nicht, was Miete kostet. Wieviel man an Lebensmitteln wie schnell verbraucht. Wie man kocht.
Und? Hab ich alles ganz fix gelernt; Learning by Doing.
Kenne noch mehr, denen es so ging und die heute wunderbar alleine (d.h. ohne die Eltern) leben können.

Mein Mann war mir schon so manches Mal dankbar, dass ich nicht zur Erbsenzählerin erzogen wurde.
Ich rede ihm nicht in seine Käufe rein - selbst wenn ich sie schwachsinnig finde.
Ich hab ihm erst vor Kurzem die Summe für sein Auto geschenkt - das find ich ganz NORMAL.
Und umgekehrt ist er auch großzügig zu mir.

Seiner Familie gegenüber hat die Erbsenzählerei jedoch noch kein Ende.

Er hat auch seiner Mama nie im Haushalt geholfen, genau wie sein Bruder.
Alles eine Frage der Motivation.

Weißt Du, hier fällt oft der Spruch: "Wie man in den Wald hineinruft..."
Ích finde, das trifft für den Umgang mit Geld total zu. Wenn man als Kind schon auf "geiziger Egozentriker" getrimmt wird, wird man das auch später bleiben. Es wird einem sowohl schwer fallen, anderen zu helfen, als auch Hilfe anzunehmen. Beides ist katastrophal.

Außerdem finde ich, dass man mit der Zeugung eines Kindes auch Verantwortung übernimmt.
Und diese endet sogar laut Gesetz erst, wenn das "Kind" 25 wird.
Wenn man nicht bereit ist, für ein Kind da zu sein (ja, auch finanziell!), dann sollte mans lieber gleich lassen, finde ich. Es kann doch nicht sein, dass man die Zukunft eines jungen Menschen verbaut.

Aber so eine Denkweise verstehen nur Kinder von Eltern, die einmal ebenso gedacht haben.
Wer immer nur Strenge & Geiz erlebt hat, der wird das nie verstehen!

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