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Suizidrohungen nach Trennung

29. Oktober um 12:08

Hallo, ich habe mich hier angemeldet, weil ich derzeit  ziemlich durcheinander bin und euch um eure Meinungen bitte.

Mein Mann und ich waren 20 Jahre zusammen und haben 3 gemeinsame Kinder. Ich bin 38, die Kinder sind 18, 14 und 4 Jahre  alt. Vor 2,5 Monaten habe ich mich getrennt und in Kürze steht der Umzug in meine eigene Wohnung an. Die Kinder kommen mit mir. 

Unser Ehe ist auf Lügen aufgebaut. Er ist 11 Jahre älter als ich und war damals verheiratet und hatte mit seiner Frau sogar ein Kind. Das verschwieg er mir als wir uns kennenlernten. Wir trafen uns zumeist am Wochenende, auf Partys oder bei mir. Ich wurde sehr schnell schwanger. Als ich ihm davon erzählte, war er weg. Einige Wochen später erfuhr ich, dass er verheiratet ist und ein Kind hat. Als ich im 9. Monat war, stand er betrunken vor meiner Tür. Er entschuldigte sich und versprach mir, in Zukunft für unser Kind und mich da zu sein. Er sagte, seine Frau und er seien inzwischen getrennt und sie wäre auf Wohnungssuche. Seine Ehe sei schon seit Jahren kaputt. Ich glaubte ihm. Tja, er hat sich nicht mehr gemeldet. Wir sahen  uns auf dem Jugendamt zur Klärung der Vaterschaft wieder. Da war unser Kind bereits 11 Monate alt. Er sah unser Kind und zog den Vaterschaftstest zurück. Wieder sprach er von Reue, davon dass er sich geändert hat, dass er für UNS da sein möchte. Ich hatte meine Zweifel. Als "Beweis " nahm er uns kurze Zeit später mit zu seinen Eltern und stellte uns vor. Er sagte auch,  dass es sein Kind ist. Die Eltern nahmen uns ganz offen an. Ich hatte keine Zweifel mehr. Zu ihm nach Hause konnten wir angeblich nicht, weil seine Noch-Frau erst in ein paar Wochen umziehen würde. Jung und naiv wie ich war, glaubte ich ihm. 
Seine Frau zog tatsächlich aus und es schien, als hätte er diesmal die Wahrheit gesagt. 
Später erfuhr ich, dass sie auszog, weil sie von mir und unserem Kind erfahren hat. Ich tauschte mich mit ihr aus und erfuhr, dass er monatelang zweigleisig gefahren ist. 
Ich trennte mich, er schwor mir, dass er alles ändern würde, ich glaubte ihm erneut. 

Leider kann ich nicht so weit ausholen, das würde den Rahmen sprengen, deshalb fasse ich alles sehr kurz. 

Ich war verliebt, hatte ein Kind mit ihm und glaubte daran, dass wir eine Familie sein würden. Das war mein Wunsch. 

In all den Jahren, gab es ständig Konflikte. Er war sehr herrschsüchtig und schnell wütend. Ich habe immer versucht, darauf einzugehen, damit wir keinen Streit haben, harmonisch leben können. Er behandelte unsere Tochter oft unfair, war übertrieben streng. Das habe ich nie geduldet, hab immer Stellung bezogen und mich vor mein Kind gestellt. Körperliche Gewalt gab es nie. 
Er machte Versprechungen und hielt sie nicht ein. Machte im Grunde grundsätzlich sein Ding. Dazu kam, dass er nahezu täglich Bier trank. 

Wenn mir alles zu viel wurde und ich mit Trennung gedroht habe, änderte er sich. Allerdings immer nur für eine kurze Zeit. Wir haben alles versucht. Familientherapie, Suchtberatung. Nichts half dauerhaft. 

Die Jahre vergingen. Auch ich wurde älter, veränderte mich. Ich ließ mir nicht mehr alles gefallen, ging in die Konfrontation. 

Vor ca. 5 Jahren fasste ich den Mut mich zu trennen. Ich zog mit den Kindern in eine Wohnung. Er jammerte, erkannte seine Fehler. Er änderte sich in der Zeit, nahm ab, zeigte Interesse an uns. 
Plötzlich bekam ich eine SMS von ihm, die mich stutzig machte. Ich fuhr sofort zu ihm und fand ihn bewusstlos auf der Couch, umgeben von leeren Schachteln Schmerztabletten. Er lag tagelang im Koma auf der Intensivstation. Er sah nicht gut aus. Danach war er noch 2 Wochen in einer geschlossenen Klinik. 
Es war eine schlimme Zeit. Ich machte mir Vorwürfe. Auch ein paar Außenstehende gaben mir die Schuld, weil ich ihn verlassen hatte.

Ich hielt alle dem nicht stand und ließ mich erneut auf ihn ein. Ich hoffte, dass ihm all das die Augen geöffnet hat. 

Einmal sagte er mir, er wünscht sich noch ein Kind mit mir. Ich sagte ganz klar NEIN. 
*Ich muss dazu sagen, dass wir Wochen zuvor das Thema hatten, dass eine Bekannte von uns Kondome mit einer Nadel präparierte um schwanger zu werden. Erfolgreich. *
Tja was soll ich sagen?! Kurze Zeit später hielt ich einen positiven Test in der Hand. Wir haben mit Kondom verhütet... Er war nicht geschockt, sondern freute sich. Beweise hatte ich keine, er stritt alles ab. 

Wir zogen also wieder zusammen. Für mich spielte alles keine Rolle mehr. Ich hatte das Gefühl nie daraus zu kommen. 

Er änderte sich natürlich auch diesmal nicht dauerhaft. Nach ein paar Monaten war er wieder ganz der Alte. 
Gespräche halfen nicht.

2 Tage vor dem geplanten Sommerurlaub sagte er wörtlich zu mir:" Wir fahren nicht in den Urlaub, ich will die Scheidung und du bist die größte Enttäuschung meines Lebens!" 
Da war für mich Ende. Ich trennte mich, suchte für die Kinder und mich eine Wohnung, machte Termine beim Anwalt, dem Jugendamt und der Diakonie. 
Es kam wie es kommen musste. Er fing wieder an mir mit Suizid zu drohen. Einmal musste ich einen KTW rufen. Sie nahmen ihn mit und 2 Stunden später war er wieder da. Gestern war es ganz schlimm. Ich rief die Polizei. Mit 4 Streifenwagen suchten sie 4 Stunden nach ihm. Jetzt ist er zwangseingewiesen. Aber keiner weiß wie lange. 
Wie komm ich da nur raus? Natürlich möchte ich nicht, dass er sich was antut. Er ist der Vater meiner Kinder. Wir teilten 20 Jahre. 
Wie gehe ich damit um?

Ach und noch was. Er stalkt mich auch. Steht spät abends an meinem Schlafzimmerfenster und manipuliert am Rollladen... 

Bitte helft mir.

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29. Oktober um 12:30
In Antwort auf cleo3.0

Hallo, ich habe mich hier angemeldet, weil ich derzeit  ziemlich durcheinander bin und euch um eure Meinungen bitte.

Mein Mann und ich waren 20 Jahre zusammen und haben 3 gemeinsame Kinder. Ich bin 38, die Kinder sind 18, 14 und 4 Jahre  alt. Vor 2,5 Monaten habe ich mich getrennt und in Kürze steht der Umzug in meine eigene Wohnung an. Die Kinder kommen mit mir. 

Unser Ehe ist auf Lügen aufgebaut. Er ist 11 Jahre älter als ich und war damals verheiratet und hatte mit seiner Frau sogar ein Kind. Das verschwieg er mir als wir uns kennenlernten. Wir trafen uns zumeist am Wochenende, auf Partys oder bei mir. Ich wurde sehr schnell schwanger. Als ich ihm davon erzählte, war er weg. Einige Wochen später erfuhr ich, dass er verheiratet ist und ein Kind hat. Als ich im 9. Monat war, stand er betrunken vor meiner Tür. Er entschuldigte sich und versprach mir, in Zukunft für unser Kind und mich da zu sein. Er sagte, seine Frau und er seien inzwischen getrennt und sie wäre auf Wohnungssuche. Seine Ehe sei schon seit Jahren kaputt. Ich glaubte ihm. Tja, er hat sich nicht mehr gemeldet. Wir sahen  uns auf dem Jugendamt zur Klärung der Vaterschaft wieder. Da war unser Kind bereits 11 Monate alt. Er sah unser Kind und zog den Vaterschaftstest zurück. Wieder sprach er von Reue, davon dass er sich geändert hat, dass er für UNS da sein möchte. Ich hatte meine Zweifel. Als "Beweis " nahm er uns kurze Zeit später mit zu seinen Eltern und stellte uns vor. Er sagte auch,  dass es sein Kind ist. Die Eltern nahmen uns ganz offen an. Ich hatte keine Zweifel mehr. Zu ihm nach Hause konnten wir angeblich nicht, weil seine Noch-Frau erst in ein paar Wochen umziehen würde. Jung und naiv wie ich war, glaubte ich ihm. 
Seine Frau zog tatsächlich aus und es schien, als hätte er diesmal die Wahrheit gesagt. 
Später erfuhr ich, dass sie auszog, weil sie von mir und unserem Kind erfahren hat. Ich tauschte mich mit ihr aus und erfuhr, dass er monatelang zweigleisig gefahren ist. 
Ich trennte mich, er schwor mir, dass er alles ändern würde, ich glaubte ihm erneut. 

Leider kann ich nicht so weit ausholen, das würde den Rahmen sprengen, deshalb fasse ich alles sehr kurz. 

Ich war verliebt, hatte ein Kind mit ihm und glaubte daran, dass wir eine Familie sein würden. Das war mein Wunsch. 

In all den Jahren, gab es ständig Konflikte. Er war sehr herrschsüchtig und schnell wütend. Ich habe immer versucht, darauf einzugehen, damit wir keinen Streit haben, harmonisch leben können. Er behandelte unsere Tochter oft unfair, war übertrieben streng. Das habe ich nie geduldet, hab immer Stellung bezogen und mich vor mein Kind gestellt. Körperliche Gewalt gab es nie. 
Er machte Versprechungen und hielt sie nicht ein. Machte im Grunde grundsätzlich sein Ding. Dazu kam, dass er nahezu täglich Bier trank. 

Wenn mir alles zu viel wurde und ich mit Trennung gedroht habe, änderte er sich. Allerdings immer nur für eine kurze Zeit. Wir haben alles versucht. Familientherapie, Suchtberatung. Nichts half dauerhaft. 

Die Jahre vergingen. Auch ich wurde älter, veränderte mich. Ich ließ mir nicht mehr alles gefallen, ging in die Konfrontation. 

Vor ca. 5 Jahren fasste ich den Mut mich zu trennen. Ich zog mit den Kindern in eine Wohnung. Er jammerte, erkannte seine Fehler. Er änderte sich in der Zeit, nahm ab, zeigte Interesse an uns. 
Plötzlich bekam ich eine SMS von ihm, die mich stutzig machte. Ich fuhr sofort zu ihm und fand ihn bewusstlos auf der Couch, umgeben von leeren Schachteln Schmerztabletten. Er lag tagelang im Koma auf der Intensivstation. Er sah nicht gut aus. Danach war er noch 2 Wochen in einer geschlossenen Klinik. 
Es war eine schlimme Zeit. Ich machte mir Vorwürfe. Auch ein paar Außenstehende gaben mir die Schuld, weil ich ihn verlassen hatte.

Ich hielt alle dem nicht stand und ließ mich erneut auf ihn ein. Ich hoffte, dass ihm all das die Augen geöffnet hat. 

Einmal sagte er mir, er wünscht sich noch ein Kind mit mir. Ich sagte ganz klar NEIN. 
*Ich muss dazu sagen, dass wir Wochen zuvor das Thema hatten, dass eine Bekannte von uns Kondome mit einer Nadel präparierte um schwanger zu werden. Erfolgreich. *
Tja was soll ich sagen?! Kurze Zeit später hielt ich einen positiven Test in der Hand. Wir haben mit Kondom verhütet... Er war nicht geschockt, sondern freute sich. Beweise hatte ich keine, er stritt alles ab. 

Wir zogen also wieder zusammen. Für mich spielte alles keine Rolle mehr. Ich hatte das Gefühl nie daraus zu kommen. 

Er änderte sich natürlich auch diesmal nicht dauerhaft. Nach ein paar Monaten war er wieder ganz der Alte. 
Gespräche halfen nicht.

2 Tage vor dem geplanten Sommerurlaub sagte er wörtlich zu mir:" Wir fahren nicht in den Urlaub, ich will die Scheidung und du bist die größte Enttäuschung meines Lebens!" 
Da war für mich Ende. Ich trennte mich, suchte für die Kinder und mich eine Wohnung, machte Termine beim Anwalt, dem Jugendamt und der Diakonie. 
Es kam wie es kommen musste. Er fing wieder an mir mit Suizid zu drohen. Einmal musste ich einen KTW rufen. Sie nahmen ihn mit und 2 Stunden später war er wieder da. Gestern war es ganz schlimm. Ich rief die Polizei. Mit 4 Streifenwagen suchten sie 4 Stunden nach ihm. Jetzt ist er zwangseingewiesen. Aber keiner weiß wie lange. 
Wie komm ich da nur raus? Natürlich möchte ich nicht, dass er sich was antut. Er ist der Vater meiner Kinder. Wir teilten 20 Jahre. 
Wie gehe ich damit um?

Ach und noch was. Er stalkt mich auch. Steht spät abends an meinem Schlafzimmerfenster und manipuliert am Rollladen... 

Bitte helft mir.

Tut mir Leid das du sowas miterleben musst.

Ich war selber mal stark suizid gefähredt und auch eine Freundin ist es immer wieder..

Daher: Du machst alles richtig, du informierst die Polizei und zur Not den Krankenwagen. Du bist auch nie NIE Schuld an so einer Lage, völlig egal was passiert ist. Er ist krank, er hat das Problem, und du kannst nur versuchen zu helfen.

Wenn es dich zu sehr belastet, nimm dich selbst und deine Kinder in Schutz, sag ihm, das du das nicht mehr kannst, informier die Polizei falls er gerade wieder aktiv droht und mehr kannst du dann nicht tun.

Gespräche mit der Seelsorge helfen auch, z.B. die Suizid-Hotline, die hilft auch denen, die es "nur" miterleben.

Wünsche dir und auch ihm alles Gute.

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29. Oktober um 13:17
In Antwort auf cleo3.0

Hallo, ich habe mich hier angemeldet, weil ich derzeit  ziemlich durcheinander bin und euch um eure Meinungen bitte.

Mein Mann und ich waren 20 Jahre zusammen und haben 3 gemeinsame Kinder. Ich bin 38, die Kinder sind 18, 14 und 4 Jahre  alt. Vor 2,5 Monaten habe ich mich getrennt und in Kürze steht der Umzug in meine eigene Wohnung an. Die Kinder kommen mit mir. 

Unser Ehe ist auf Lügen aufgebaut. Er ist 11 Jahre älter als ich und war damals verheiratet und hatte mit seiner Frau sogar ein Kind. Das verschwieg er mir als wir uns kennenlernten. Wir trafen uns zumeist am Wochenende, auf Partys oder bei mir. Ich wurde sehr schnell schwanger. Als ich ihm davon erzählte, war er weg. Einige Wochen später erfuhr ich, dass er verheiratet ist und ein Kind hat. Als ich im 9. Monat war, stand er betrunken vor meiner Tür. Er entschuldigte sich und versprach mir, in Zukunft für unser Kind und mich da zu sein. Er sagte, seine Frau und er seien inzwischen getrennt und sie wäre auf Wohnungssuche. Seine Ehe sei schon seit Jahren kaputt. Ich glaubte ihm. Tja, er hat sich nicht mehr gemeldet. Wir sahen  uns auf dem Jugendamt zur Klärung der Vaterschaft wieder. Da war unser Kind bereits 11 Monate alt. Er sah unser Kind und zog den Vaterschaftstest zurück. Wieder sprach er von Reue, davon dass er sich geändert hat, dass er für UNS da sein möchte. Ich hatte meine Zweifel. Als "Beweis " nahm er uns kurze Zeit später mit zu seinen Eltern und stellte uns vor. Er sagte auch,  dass es sein Kind ist. Die Eltern nahmen uns ganz offen an. Ich hatte keine Zweifel mehr. Zu ihm nach Hause konnten wir angeblich nicht, weil seine Noch-Frau erst in ein paar Wochen umziehen würde. Jung und naiv wie ich war, glaubte ich ihm. 
Seine Frau zog tatsächlich aus und es schien, als hätte er diesmal die Wahrheit gesagt. 
Später erfuhr ich, dass sie auszog, weil sie von mir und unserem Kind erfahren hat. Ich tauschte mich mit ihr aus und erfuhr, dass er monatelang zweigleisig gefahren ist. 
Ich trennte mich, er schwor mir, dass er alles ändern würde, ich glaubte ihm erneut. 

Leider kann ich nicht so weit ausholen, das würde den Rahmen sprengen, deshalb fasse ich alles sehr kurz. 

Ich war verliebt, hatte ein Kind mit ihm und glaubte daran, dass wir eine Familie sein würden. Das war mein Wunsch. 

In all den Jahren, gab es ständig Konflikte. Er war sehr herrschsüchtig und schnell wütend. Ich habe immer versucht, darauf einzugehen, damit wir keinen Streit haben, harmonisch leben können. Er behandelte unsere Tochter oft unfair, war übertrieben streng. Das habe ich nie geduldet, hab immer Stellung bezogen und mich vor mein Kind gestellt. Körperliche Gewalt gab es nie. 
Er machte Versprechungen und hielt sie nicht ein. Machte im Grunde grundsätzlich sein Ding. Dazu kam, dass er nahezu täglich Bier trank. 

Wenn mir alles zu viel wurde und ich mit Trennung gedroht habe, änderte er sich. Allerdings immer nur für eine kurze Zeit. Wir haben alles versucht. Familientherapie, Suchtberatung. Nichts half dauerhaft. 

Die Jahre vergingen. Auch ich wurde älter, veränderte mich. Ich ließ mir nicht mehr alles gefallen, ging in die Konfrontation. 

Vor ca. 5 Jahren fasste ich den Mut mich zu trennen. Ich zog mit den Kindern in eine Wohnung. Er jammerte, erkannte seine Fehler. Er änderte sich in der Zeit, nahm ab, zeigte Interesse an uns. 
Plötzlich bekam ich eine SMS von ihm, die mich stutzig machte. Ich fuhr sofort zu ihm und fand ihn bewusstlos auf der Couch, umgeben von leeren Schachteln Schmerztabletten. Er lag tagelang im Koma auf der Intensivstation. Er sah nicht gut aus. Danach war er noch 2 Wochen in einer geschlossenen Klinik. 
Es war eine schlimme Zeit. Ich machte mir Vorwürfe. Auch ein paar Außenstehende gaben mir die Schuld, weil ich ihn verlassen hatte.

Ich hielt alle dem nicht stand und ließ mich erneut auf ihn ein. Ich hoffte, dass ihm all das die Augen geöffnet hat. 

Einmal sagte er mir, er wünscht sich noch ein Kind mit mir. Ich sagte ganz klar NEIN. 
*Ich muss dazu sagen, dass wir Wochen zuvor das Thema hatten, dass eine Bekannte von uns Kondome mit einer Nadel präparierte um schwanger zu werden. Erfolgreich. *
Tja was soll ich sagen?! Kurze Zeit später hielt ich einen positiven Test in der Hand. Wir haben mit Kondom verhütet... Er war nicht geschockt, sondern freute sich. Beweise hatte ich keine, er stritt alles ab. 

Wir zogen also wieder zusammen. Für mich spielte alles keine Rolle mehr. Ich hatte das Gefühl nie daraus zu kommen. 

Er änderte sich natürlich auch diesmal nicht dauerhaft. Nach ein paar Monaten war er wieder ganz der Alte. 
Gespräche halfen nicht.

2 Tage vor dem geplanten Sommerurlaub sagte er wörtlich zu mir:" Wir fahren nicht in den Urlaub, ich will die Scheidung und du bist die größte Enttäuschung meines Lebens!" 
Da war für mich Ende. Ich trennte mich, suchte für die Kinder und mich eine Wohnung, machte Termine beim Anwalt, dem Jugendamt und der Diakonie. 
Es kam wie es kommen musste. Er fing wieder an mir mit Suizid zu drohen. Einmal musste ich einen KTW rufen. Sie nahmen ihn mit und 2 Stunden später war er wieder da. Gestern war es ganz schlimm. Ich rief die Polizei. Mit 4 Streifenwagen suchten sie 4 Stunden nach ihm. Jetzt ist er zwangseingewiesen. Aber keiner weiß wie lange. 
Wie komm ich da nur raus? Natürlich möchte ich nicht, dass er sich was antut. Er ist der Vater meiner Kinder. Wir teilten 20 Jahre. 
Wie gehe ich damit um?

Ach und noch was. Er stalkt mich auch. Steht spät abends an meinem Schlafzimmerfenster und manipuliert am Rollladen... 

Bitte helft mir.

wie oft kann man eigentlich den gleichen fehler machen?
immer und immer wieder zurückgehen und alles glauben?

wieso das 2. kind wenn es doch von anfang an alles ein lüge war und er herrschsüchtig war und die beziehung nicht lief?

eine bekannte macht löcher in eure kond.ome?
wie kommt die da ran?
was hast du zu ihr gesagt ??


was heißt wie komme ich da raus?
du hast doch gesagt dass du nun ausziehst mit den kindern!
ich nehme dann an ihr seid getrennt !?

und wenn er abends am fenster steht.... wieso rufst du nicht mal die polizei?

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29. Oktober um 15:53

Bei allem "wieso machst Du die gleichen Fehler immer und immer wieder und das auch mich mit Kindern" (da hört es allersoätestens auf!) bist Du nun mal jetzt gerade in dieser Situation. 
Meine Meinung:
1. Der Schutz Deiner Kinder geht vor. Wer weiss auf welche Ideen der Typ noch so kommt. 
2. Geh sofort zu einer psychologischen Betreuung. Notfallmäßig. Suizid Hotline ist sicherlich parallel auch richtig. 
3. Sag ihm, dass Du Dich und die Kinder schützt und Du am Ende nicht für ihn verantwortlich bist. 
4. Geh zur Polizei. 
5. Blockierte ihn Vielleicht mit einer kleinen Wartezeit bis Du Hilfe hast, bis auf Weiteres auf allen Kanälen,sofern er nicht aufhört. 

Nichts machen oder wieder den gleichen Fehler zu machen hilft definitiv niemandem. 

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29. Oktober um 16:30

Also was soll man zu sowas noch sagen? Offensichtlich bist du nicht ganz normal weil du das mitspielst und er ist ohnehin nicht mehr ganz dicht.
Ich wäre (allerdings schon beim ersten Mal) weg gewesen und zwar für immer.
Zum Suizidthema: wäre mir egal an deiner Stelle. Der Kerl ist offensichtlich ein Spinner, dann soll er sich doch wegmachen wenn er unbedingt will. Würde mich kalt lassen an deiner Stelle.

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29. Oktober um 16:43
In Antwort auf cleo3.0

Hallo, ich habe mich hier angemeldet, weil ich derzeit  ziemlich durcheinander bin und euch um eure Meinungen bitte.

Mein Mann und ich waren 20 Jahre zusammen und haben 3 gemeinsame Kinder. Ich bin 38, die Kinder sind 18, 14 und 4 Jahre  alt. Vor 2,5 Monaten habe ich mich getrennt und in Kürze steht der Umzug in meine eigene Wohnung an. Die Kinder kommen mit mir. 

Unser Ehe ist auf Lügen aufgebaut. Er ist 11 Jahre älter als ich und war damals verheiratet und hatte mit seiner Frau sogar ein Kind. Das verschwieg er mir als wir uns kennenlernten. Wir trafen uns zumeist am Wochenende, auf Partys oder bei mir. Ich wurde sehr schnell schwanger. Als ich ihm davon erzählte, war er weg. Einige Wochen später erfuhr ich, dass er verheiratet ist und ein Kind hat. Als ich im 9. Monat war, stand er betrunken vor meiner Tür. Er entschuldigte sich und versprach mir, in Zukunft für unser Kind und mich da zu sein. Er sagte, seine Frau und er seien inzwischen getrennt und sie wäre auf Wohnungssuche. Seine Ehe sei schon seit Jahren kaputt. Ich glaubte ihm. Tja, er hat sich nicht mehr gemeldet. Wir sahen  uns auf dem Jugendamt zur Klärung der Vaterschaft wieder. Da war unser Kind bereits 11 Monate alt. Er sah unser Kind und zog den Vaterschaftstest zurück. Wieder sprach er von Reue, davon dass er sich geändert hat, dass er für UNS da sein möchte. Ich hatte meine Zweifel. Als "Beweis " nahm er uns kurze Zeit später mit zu seinen Eltern und stellte uns vor. Er sagte auch,  dass es sein Kind ist. Die Eltern nahmen uns ganz offen an. Ich hatte keine Zweifel mehr. Zu ihm nach Hause konnten wir angeblich nicht, weil seine Noch-Frau erst in ein paar Wochen umziehen würde. Jung und naiv wie ich war, glaubte ich ihm. 
Seine Frau zog tatsächlich aus und es schien, als hätte er diesmal die Wahrheit gesagt. 
Später erfuhr ich, dass sie auszog, weil sie von mir und unserem Kind erfahren hat. Ich tauschte mich mit ihr aus und erfuhr, dass er monatelang zweigleisig gefahren ist. 
Ich trennte mich, er schwor mir, dass er alles ändern würde, ich glaubte ihm erneut. 

Leider kann ich nicht so weit ausholen, das würde den Rahmen sprengen, deshalb fasse ich alles sehr kurz. 

Ich war verliebt, hatte ein Kind mit ihm und glaubte daran, dass wir eine Familie sein würden. Das war mein Wunsch. 

In all den Jahren, gab es ständig Konflikte. Er war sehr herrschsüchtig und schnell wütend. Ich habe immer versucht, darauf einzugehen, damit wir keinen Streit haben, harmonisch leben können. Er behandelte unsere Tochter oft unfair, war übertrieben streng. Das habe ich nie geduldet, hab immer Stellung bezogen und mich vor mein Kind gestellt. Körperliche Gewalt gab es nie. 
Er machte Versprechungen und hielt sie nicht ein. Machte im Grunde grundsätzlich sein Ding. Dazu kam, dass er nahezu täglich Bier trank. 

Wenn mir alles zu viel wurde und ich mit Trennung gedroht habe, änderte er sich. Allerdings immer nur für eine kurze Zeit. Wir haben alles versucht. Familientherapie, Suchtberatung. Nichts half dauerhaft. 

Die Jahre vergingen. Auch ich wurde älter, veränderte mich. Ich ließ mir nicht mehr alles gefallen, ging in die Konfrontation. 

Vor ca. 5 Jahren fasste ich den Mut mich zu trennen. Ich zog mit den Kindern in eine Wohnung. Er jammerte, erkannte seine Fehler. Er änderte sich in der Zeit, nahm ab, zeigte Interesse an uns. 
Plötzlich bekam ich eine SMS von ihm, die mich stutzig machte. Ich fuhr sofort zu ihm und fand ihn bewusstlos auf der Couch, umgeben von leeren Schachteln Schmerztabletten. Er lag tagelang im Koma auf der Intensivstation. Er sah nicht gut aus. Danach war er noch 2 Wochen in einer geschlossenen Klinik. 
Es war eine schlimme Zeit. Ich machte mir Vorwürfe. Auch ein paar Außenstehende gaben mir die Schuld, weil ich ihn verlassen hatte.

Ich hielt alle dem nicht stand und ließ mich erneut auf ihn ein. Ich hoffte, dass ihm all das die Augen geöffnet hat. 

Einmal sagte er mir, er wünscht sich noch ein Kind mit mir. Ich sagte ganz klar NEIN. 
*Ich muss dazu sagen, dass wir Wochen zuvor das Thema hatten, dass eine Bekannte von uns Kondome mit einer Nadel präparierte um schwanger zu werden. Erfolgreich. *
Tja was soll ich sagen?! Kurze Zeit später hielt ich einen positiven Test in der Hand. Wir haben mit Kondom verhütet... Er war nicht geschockt, sondern freute sich. Beweise hatte ich keine, er stritt alles ab. 

Wir zogen also wieder zusammen. Für mich spielte alles keine Rolle mehr. Ich hatte das Gefühl nie daraus zu kommen. 

Er änderte sich natürlich auch diesmal nicht dauerhaft. Nach ein paar Monaten war er wieder ganz der Alte. 
Gespräche halfen nicht.

2 Tage vor dem geplanten Sommerurlaub sagte er wörtlich zu mir:" Wir fahren nicht in den Urlaub, ich will die Scheidung und du bist die größte Enttäuschung meines Lebens!" 
Da war für mich Ende. Ich trennte mich, suchte für die Kinder und mich eine Wohnung, machte Termine beim Anwalt, dem Jugendamt und der Diakonie. 
Es kam wie es kommen musste. Er fing wieder an mir mit Suizid zu drohen. Einmal musste ich einen KTW rufen. Sie nahmen ihn mit und 2 Stunden später war er wieder da. Gestern war es ganz schlimm. Ich rief die Polizei. Mit 4 Streifenwagen suchten sie 4 Stunden nach ihm. Jetzt ist er zwangseingewiesen. Aber keiner weiß wie lange. 
Wie komm ich da nur raus? Natürlich möchte ich nicht, dass er sich was antut. Er ist der Vater meiner Kinder. Wir teilten 20 Jahre. 
Wie gehe ich damit um?

Ach und noch was. Er stalkt mich auch. Steht spät abends an meinem Schlafzimmerfenster und manipuliert am Rollladen... 

Bitte helft mir.

"Bitte helft mir."

wir können dir nicht helfen! bitte wende dich an beratungsstellen in deiner nähe, an das hilfetelefon ( https://www.hilfetelefon.de/ ) oder an die polizei!

nur so viel:
"trennung" heißt, dass er für sich selbst verantwortlich ist! du hast mehr als genug zu tun mit der verantwortung für dich und die kinder! schau, dass du das gut hinbekommst. was er tut, ist außerhalb deiner einflussmöglichkeiten!
und wenn irgendwelche dummschwätzer in der verwandt- oder bekanntschaft meinen, du wärst schuld... dann sollen die sich doch um ihn kümmern!

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