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Subjektives empfinden?

11. Oktober 2014 um 9:47 Letzte Antwort: 11. Oktober 2014 um 12:35

Hallo ihr lieben,

ich bin hier neu angemeldet um mir Meinungen von außenstehenden einzuholen

kurz zu meiner Geschichte:

Ich (27) kenne seit ca. einem Jahr einen Mann (36) aus dem Internet. Unser Kontakt hielt sich immer sehr sporadisch..ab und an mal ein "hi wie geht's"

Vor ca. 3 Monaten haben wir zum ersten mal telefoniert..weitere Telefonte folgten...jeden Tag stundenlang.. (bis zu 7 Stunden grins).

Er wohnt 3,5 Stunden Autofahrt von mir entfernt.

Nach ca. einem Monat wollte er das ich ihn treffe....Ich habe zugestimmt hatte dann einem Pflegehund sodass es frühestens in 3 Wochen möglich gewesen wäre. Wir haben weiter telefoniert und "genossen uns" und das wie sich das ganze entwickelt hat weil keiner von uns beiden damit rechnete.

ca. 1 Woche vor dem besagten treffen (es war noch nichts fest ausgemacht) zog er sich zurück..meldete sich kaum usw. Ich bekam ein schlechtes Gefühl und wusste nicht was los war.

Nach Tagen rückte er raus mit der Sprache...Er will mich nicht treffen weil er die Entfernung als grosses Problem sieht...er fühlt sich nie einsam aber in den letzten Wochen öfters da er gerne gehabt hätte ich wäre da.
Er sieht keine Zukunft. Das ist sein subjektives Gefühl.

Wir hatten uns darauf geeinigt das wir uns treffen und gehen da ohne grosse Erwartungen erstmal ran..man muss dazu sagen er hatte bereits eine Fernbeziehung die wohl überhaupt nicht funktioniert hat.

Ich fuhr also vor zwei Wochen am Wochenende zu ihm. Nach anfänglicher distanz war es wunderschön...Die Vertrautheit die wir am Telefon hatten war auch persönlich da.

Er sagte genau das ist wovor er Angst hatte...Das er mich so sehr mag und ich dann wieder so weit weg bin. Wir hatten nicht mehr viel gesprochen und genossen unseren Tag bevor ich Sonntag wieder fuhr.

Ab da wieder Rückzug ab und zu mal ne kurze aber liebevolle Nachricht.

Mittwoch letzte woche habe ich gesagt ich möchte wissen was los ist.

Seine Antwort: Es passt einfach nicht und das wissen wir jetzt beide machs gut. Er war eiskalt wie ich ihn noch nie erlebte...reagierte auf nichts mehr und ignorierte mich, was mir unheimlich weh tut.

Gestern habe ich ihm kurz geschrieben das ich ihn vermisse. Prompt kam eine Antwort: Ich möchte nicht, dass es dir schlecht geht und es tut mir leid das du deshalb leidest.
Die Entfernung ist der Punkt und eben mein subjektives empfinden. Es liegt ganz und gar nicht an mir. Es ist sein Problem.

Ist Subjektives empfinden nicht bereits ein Gefühl?

Wie soll ich mich verhalten. Wie kann ich ihm denn zeigen das er doch lieber die zeit genießen soll anstatt sich ständig Gedanken zu machen?

puhh ich hoffe ich habe nicht zu viel geschrieben und freue mich auf Antworten und Ratschläge.

Viele grüße

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11. Oktober 2014 um 10:32

Naja
so einfach würd ich es mir nicht machen

erstens glaube ich ihm das es für ihn eine doofe Situation ist. zweitens kann man mit Freundin nicht einfach mal so jeden tag mit anderen Stundenlang telefonieren.

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11. Oktober 2014 um 10:43

Du musst genau hören, was er sagt.
du findest, er soll die zeit geniessen.

er jedoch hat dir klar und deutlich gesagt, dass er genau das nicht kann. und nicht will.
ihm geht es nicht gut damit, dass die entfernung euch trennt. er fühlt sich nicht gut dabei, er will nicht.

so bitter wie es ist, es bleibt dir nichts übrig, als das zu akzeptieren.

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11. Oktober 2014 um 12:10

Klar
würde das gehen....aber nicht jeden tag...zumal ich nicht glaube das er ein falsches Spiel spielt...und auch seine Wohnung sah ganz und gar nicht so aus als ob da ab und an mal eine weibliche Person rumspringt lach

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11. Oktober 2014 um 12:13

Ich versteh ihm da auch...
...ich hab mir gerade am Anfang auch sehr oft Gedanken darüber gemacht...

Aber ich bin einfach der Mensch der sowas nicht als Hindernis sieht...zumal er ja wusste das ich so weit entfernt bin...klar sein Argument das er nicht wusste wie sich das entwickelt kann ich verstehen...

vielleicht denke ich auch so weil ich in der Hinsicht völlig unbelastet bin...

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11. Oktober 2014 um 12:35

Naja,...
... dieser Mann tickt offenbar so, dass ihm erstmal die schlechten Sachen ins Auge springen und er ihnen mehr Gewicht beimisst als den Guten. Anstatt sich zu freuen, dass er da jemanden kennen gelernt hat, mit dem er sich super versteht, was ja ein Riesengeschenk ist, regt er sich über Pillepalle auf - die Entfernung. Und misst ihr mehr Gewicht bei als der Tatsache, jemanden gefunden zu haben, den er lieben könnte.

Das Schlechte zu sehen würde er - wenn er nicht anfängt, darüber zu reflektieren und nicht den Wunsch entwickelt, sich zu ändern - vermutlich auch in einer Beziehung immer so machen. Auf Dauer kann das ganz schön nervig sein, ständig nur Negatives zu hören und das Gute über Bord fallen zu sehen. Die Frage ist, ob Du das auf lange Sicht mitmachen wolltest. Ich meine, stell Dir vor, ihr wärt zusammen: Fernbeziehung, er würde sich auf die Treffen freuen, aber jedesmal rumnörgeln wegen der Entfernung. Das Ganze würde sich zu einem Riesending aufbauschen, am Ende stünde vermutlich genau deswegen die Trennung an.

Der Typ muss von alleine draufkommen, was ihm wirklich wichtig ist. Das Schöne oder das Negative.

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