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Stutdiums unterschiede

22. April 2015 um 19:02 Letzte Antwort: 27. April 2015 um 21:26

Guten Tag, an alle

Kann mir bitte mal jem. den Unterschied zwischen: -Soziologie -Soziopsychologie erklaeren? Es bezieht sich hierbei um das Allgemeine, allerdings sowohl auch um die Studiengaenge und was im Jeweiligen vorkommt.

Danke schon mal im vorraus

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22. April 2015 um 22:36

Äpfel und Birnen
Kenne Sozialpsychologie nicht als eigenständiges Studienfach (Spezialisierung erfolgt ja meist erst im Master, außer man legt sich z.B. auf Wirtschaftspsychologie schon vor dem Bachelor fest), aber es befasst sich im Wesentlichen damit, wie man als einzelner Mensch sein soziales Umfeld konstruiert, verarbeitet, etc. und welche Auswirkungen das auf die Person hat.
Meiner Erfahrung nach liegt hier der Schwerpunkt auf der Einzelperson im sozialen Kontext, weil in der Psychologie fast immer ein therapeutischer Ansatz an die Forschung gekoppelt ist.
Ein Aufgabengebiet für einen Sozialpsychologen könnte z.B. die Gestaltung der Inklusion von Behinderten in Schulen sein.

Zur Soziologie kann ich nicht so viel sagen, habe da nur ein paar Vorlesungen mal angehört.
Soziologen beschäftigen sich meiner Erfahrung nach eher mit gesamtgesellschaftlichen Zusammenhängen wie politischen Strömungen oder generellen Gesellschaftsmodellen. Hier steht die Gesamtheit, nicht die Einzelperson im Vordergrund.
Wirklich viel mehr kann ich eigentlich gar nicht dazu sagen.
Ein Aufgabengebiet für einen Soziologen wäre z.B.die Erfassung und Analyse der Entwicklung von Straßenkriminalität im Bezug auf steigende Mietpreise (Ja, das klingt da immer so holprig..)
Mir kam's letztendlich wie eine Mischung aus Philosophie und Geschichte 'rüber, aber vielleicht kann da jemand anderes mehr und Besseres zu sagen.

Viele Grüße

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25. April 2015 um 11:16

Und schon wird hier wieder empfohlen doch gefälligst "etwas sinnvolles" zu studieren. Und im gleichen Satz fällt dann MINT usw.

Es ist doch gar nicht jeder für einen MINT Studiengang geeignet. Rund 50% brechen ab. Wieso wird das immer empfohlen? Ich verstehe es nicht. Nachher habe ich eine Kollegin, die mir sagt: Alles schön und gut, aber eigentlich wollte ich ja etwas völlig anderes machen. Will jemand so einen Administrator haben? Oder eine Brückenbauingenieurin, die etwas völlig anderes wollte? Einen Arzt? Ganz ehrlich.. wenn jemand "sozial arbeiten" möchte, mit Kindern, Jugendlichen, Behinderten, Drogenabhängigen, Hilfsbedürftigen, Armen, Schwachen oder ganz allgemein mit Eltern oder Bürgern, der soll auch solche Studiengänge studieren. Und eben nicht vernunftgesteuert etwas, was ihr überhaupt gar keinen Spaß macht... weil damit kommt die dann wirklich nicht weit.

Und jetzt zum Thema "sinnvoll":

In meinem Bekanntenkreis haben diverse Leute Soziologie, Soziale Arbeit oder Sozialpädagogik studiert.

Die haben alle einen Job und kennen niemanden, der nicht irgendeinen Job in dem Bereich findet bzw. gefunden hat. Die Bezahlung ist nicht pralle, klar, das bedauern die auch immer, wenn das Thema auf den Tisch kommt. Aber letztendlich sind das gute, interessante, herausfordernde Jobs mit viel Verantwortung bei einem funktionierenden Arbeitsmarkt. Es kommt immer das Beispiel, dass Sozialarbeiter ja gerade mal so viel verdienen wie Gesellen mit ein paar Jahren Berufserfahrung in großen Industrie-Unternehmen. Ja, klar, aber dafür ist es körperlich nicht sooo heftg, "man macht sich nicht kaputt".

Also was soll das?

Und dass sie vielleicht mal in den Bereich reinschnuppern sollte, mit einem Praktikum, eventuell sogar mit einer Ausbildung, versteht sich völlig von selbst und bietet sich gerade in dem Bereich auch an.

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27. April 2015 um 21:26

violetluna2

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