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Stress in der Beziehung Stress in der Uni

22. November um 22:34

Hallo ihr Lieben

Ich entschuldige mich jetzt schon mal, falls das Ganze hier ein ziemliches Durcheinander wird, aber ich muss mir den Frust jetzt doch mal von der Seele schreiben...

Ich habe in diesem Wintersemester angefangen in der Schweiz zu studieren.
Ich hab mich schon sooo lange auf das Studium gefreut und konnte es kaum erwarten, endlich zu studieren.
Das Fach macht mir extrem viel Spass und es liegt mir auch sehr, aber ich fühle mich einfach sehr unwohl in der Uni.
Ich studiere in der Schweiz und habe nicht bedacht, dass das Studentenleben dort so viel anders sein wird als in Deutschland.
Ich habe mich sehr grfeut, neue Bekanntschaften zu schliessen und Freunde zu finden, am Wochenende auszugehen etc. 
Doch leider sind die Schweizer (so wie es scheint) nicht so offen zu sein. 
Anders als in Deutschland kannten sich die meisten Studenten schon von der Schule, sodass es schon von Anfang an sehr schwer für mich war, Anschluss zu finden. 
Ich habe zwar eine gute Bekannte kennengelernt, aber wenn sie mal nicht in die Vorlesungen geht, bin ich den ganzen Tag komplett alleine.
Es ist sehr schwer für mich, auf die anderen zuzugehen, da die ganzen Grüppchen einfach schon geschlossen sind und es so scheint, als wäre kein Platz mehr für "Neue", die jetzt noch zu den Gruppen dazustossen. 
Ich hab mir das ganze einfach anders vorgestellt und ich fühle mich unendlich einsam an der Uni.
Ich bin stark am überlegen, ob ich doch lieber nach dem Semester nach Deutschland wechseln soll, was ich aber nur sehr ungern machen würde, aus folgenden Gründen:

1) Meine Mama ist leider schon seit vielen Jahren sehr schwer krank und ich möchte sie ungern alleine lassen, solange ich noch die Möglichkeit habe,  bei ihr zu sein
2) Ich wohne direkt an der Grenze zur Schweiz und es ist eigentlich fast sicher, dass ich auch in Zukunft in der Schweiz wohnen bzw. arbeiten werde
3) ich kann zuhause wohnen bleiben und hab somit keine Lebensunterhaltskosten oder Miete zu bewältigen
4) mein Freund wohnt hier in der Nähe

Das sind alles Gründe, die mich bisher noch daran gehindert haben, nach Deutschland zu wechseln. Zumal ich auch das Studienfach ändern müsste, und ich einfach keine Idee habe, was ich stattdessen studieren könnte. Aber mein nicht vorhandenes Studentenleben, in dem ich am Wochenende immer nur alleine zuhause rumhänge, macht mich sehr traurig.
All meine Freunde sind inzwischen weggezogen, was für mich bedeutet, dass ich total einsam bin, weil ich meine Freunde sehr selten noch sehen kann aufgrund der Entfernung.

Somit komme ich auch schon zu meinem weiteren Problemen:
Dadurch, dass ich einfach psychisch gerade nicht so auf der Höhe bin (weil ich einfach ständig unzufrieden bin und mich eisam fühle - dazu kommt auch noch der Lernstress), bin ich leider sehr schnell reizbar.
Das lasse ich in letzter Zeit sehr oft an meinem Freund aus. Er macht nicht mal irgendetwas schlimmes, und ich werde schon total aggreesiv und zicke ihn an.
Ausserdem ist mein Freund bei allen total beliebt.
Das hört sich jetzt vielleicht total blöd an, ich gönne es ihm von ganzen Herzen, dass er so viele gute Freunde und Kontakte hat.
Aber es macht mich zurzeit einfach fertig, dass er jedes Wochenende abends immer etwas mit seinen Freunden unternimmt. Auch unter der Woche ist er sehr oft unterwegs.
Das ist total absurd, aber ich fühle mich immer so schlecht, wenn ich sehe dass mein Freund sich jeden Abend mit verschiedenen Leuten trifft und ich teilweise die ganze Woche niemanden habe, mit dem ich mal ausgehen kann.
Ich gönne es ihm wirklich, aber ich fühle mich dadurch nur immer noch ein Stück einsamer. Ich weiss auch, dass das alles ziemlich blöd klingt.
Aber es belastet mich einfach extrem.
Er hat heute den ganzen Tag mit mir verbracht und ist vor ca. einer Stunde gegangen, um noch seinen besten Freund zu treffen, der auch immer nur am Wochenende da ist...
und wieso auch immer macht mich das so fertig. 
Ich fühle mich wie die zweite Wahl... wenn seine Freunde da sind, dann bin ich nicht mehr wichtig. Obwohl ich genau weiss, dass ich mir das nur einrede.
Ich glaube, da spricht die Einsamkeit aus mir.
Ich hasse es so sehr, dass ich in letzter Zeit wegen jeder Kleinigkeit so ein Fass aufmache.
Ich hatte mich so auf das Studium gefreut, jetzt bin ich soweit, dass ich fast immer schlechte Laune habe und meinen armen Freund ungelogen wegen jeder Kleinigkeit anzicke.
Das kann so nicht weitergehen und es tut mir ehrlich total leid.

Aber ich weiss einfach gerade nicht, was ich machen soll.
Ihr könnt das natürlich auch nicht wissen, aber ein paar liebe Worte oder Tipps wären schon sehr hilfreich

Danke schon mal

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23. November um 8:22

Hast Du schon Mal offen mit Deinem Freund über Deine Nöte geredet? Wenn nein, tu das schnellstens.
Was ich nicht verstehe, warum geht er alleine weg, ohne Dich. Man unternimmt doch auch was als Paar?
Vielleicht solltest Du etwas direkter auf Deine Kommilitonen zugehen und nicht nur passiv abwarten? Das wird doch kein geschlossener Orden sein?

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23. November um 9:44
In Antwort auf lisabeta

Hallo ihr Lieben

Ich entschuldige mich jetzt schon mal, falls das Ganze hier ein ziemliches Durcheinander wird, aber ich muss mir den Frust jetzt doch mal von der Seele schreiben...

Ich habe in diesem Wintersemester angefangen in der Schweiz zu studieren.
Ich hab mich schon sooo lange auf das Studium gefreut und konnte es kaum erwarten, endlich zu studieren.
Das Fach macht mir extrem viel Spass und es liegt mir auch sehr, aber ich fühle mich einfach sehr unwohl in der Uni.
Ich studiere in der Schweiz und habe nicht bedacht, dass das Studentenleben dort so viel anders sein wird als in Deutschland.
Ich habe mich sehr grfeut, neue Bekanntschaften zu schliessen und Freunde zu finden, am Wochenende auszugehen etc. 
Doch leider sind die Schweizer (so wie es scheint) nicht so offen zu sein. 
Anders als in Deutschland kannten sich die meisten Studenten schon von der Schule, sodass es schon von Anfang an sehr schwer für mich war, Anschluss zu finden. 
Ich habe zwar eine gute Bekannte kennengelernt, aber wenn sie mal nicht in die Vorlesungen geht, bin ich den ganzen Tag komplett alleine.
Es ist sehr schwer für mich, auf die anderen zuzugehen, da die ganzen Grüppchen einfach schon geschlossen sind und es so scheint, als wäre kein Platz mehr für "Neue", die jetzt noch zu den Gruppen dazustossen. 
Ich hab mir das ganze einfach anders vorgestellt und ich fühle mich unendlich einsam an der Uni.
Ich bin stark am überlegen, ob ich doch lieber nach dem Semester nach Deutschland wechseln soll, was ich aber nur sehr ungern machen würde, aus folgenden Gründen:

1) Meine Mama ist leider schon seit vielen Jahren sehr schwer krank und ich möchte sie ungern alleine lassen, solange ich noch die Möglichkeit habe,  bei ihr zu sein
2) Ich wohne direkt an der Grenze zur Schweiz und es ist eigentlich fast sicher, dass ich auch in Zukunft in der Schweiz wohnen bzw. arbeiten werde
3) ich kann zuhause wohnen bleiben und hab somit keine Lebensunterhaltskosten oder Miete zu bewältigen
4) mein Freund wohnt hier in der Nähe

Das sind alles Gründe, die mich bisher noch daran gehindert haben, nach Deutschland zu wechseln. Zumal ich auch das Studienfach ändern müsste, und ich einfach keine Idee habe, was ich stattdessen studieren könnte. Aber mein nicht vorhandenes Studentenleben, in dem ich am Wochenende immer nur alleine zuhause rumhänge, macht mich sehr traurig.
All meine Freunde sind inzwischen weggezogen, was für mich bedeutet, dass ich total einsam bin, weil ich meine Freunde sehr selten noch sehen kann aufgrund der Entfernung.

Somit komme ich auch schon zu meinem weiteren Problemen:
Dadurch, dass ich einfach psychisch gerade nicht so auf der Höhe bin (weil ich einfach ständig unzufrieden bin und mich eisam fühle - dazu kommt auch noch der Lernstress), bin ich leider sehr schnell reizbar.
Das lasse ich in letzter Zeit sehr oft an meinem Freund aus. Er macht nicht mal irgendetwas schlimmes, und ich werde schon total aggreesiv und zicke ihn an.
Ausserdem ist mein Freund bei allen total beliebt.
Das hört sich jetzt vielleicht total blöd an, ich gönne es ihm von ganzen Herzen, dass er so viele gute Freunde und Kontakte hat.
Aber es macht mich zurzeit einfach fertig, dass er jedes Wochenende abends immer etwas mit seinen Freunden unternimmt. Auch unter der Woche ist er sehr oft unterwegs.
Das ist total absurd, aber ich fühle mich immer so schlecht, wenn ich sehe dass mein Freund sich jeden Abend mit verschiedenen Leuten trifft und ich teilweise die ganze Woche niemanden habe, mit dem ich mal ausgehen kann.
Ich gönne es ihm wirklich, aber ich fühle mich dadurch nur immer noch ein Stück einsamer. Ich weiss auch, dass das alles ziemlich blöd klingt.
Aber es belastet mich einfach extrem.
Er hat heute den ganzen Tag mit mir verbracht und ist vor ca. einer Stunde gegangen, um noch seinen besten Freund zu treffen, der auch immer nur am Wochenende da ist...
und wieso auch immer macht mich das so fertig. 
Ich fühle mich wie die zweite Wahl... wenn seine Freunde da sind, dann bin ich nicht mehr wichtig. Obwohl ich genau weiss, dass ich mir das nur einrede.
Ich glaube, da spricht die Einsamkeit aus mir.
Ich hasse es so sehr, dass ich in letzter Zeit wegen jeder Kleinigkeit so ein Fass aufmache.
Ich hatte mich so auf das Studium gefreut, jetzt bin ich soweit, dass ich fast immer schlechte Laune habe und meinen armen Freund ungelogen wegen jeder Kleinigkeit anzicke.
Das kann so nicht weitergehen und es tut mir ehrlich total leid.

Aber ich weiss einfach gerade nicht, was ich machen soll.
Ihr könnt das natürlich auch nicht wissen, aber ein paar liebe Worte oder Tipps wären schon sehr hilfreich

Danke schon mal

Dann wüsstest du nicht was du studieren sollst? du könntest ja in Deutschland auch arbeiten statt zu studieren.   

wieso unternimmst du nie was mit deinem Freund & seinen freunden am Wochenende?

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