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Streit wegen Glauben und Nicht-Glauben...!!!!

13. Februar 2006 um 9:16

Hallo, gerate mit meinem Mann immer wieder in Streit, weil ich sehr an Gott glaube und mein Mann ein Atheist (also ohne Glauben) ist. Er macht sich dann immer lustig über mich und nennt mich dumm, weil er nicht versteht wie man daran glauben kann. Wir haben eine fast 2 jährige tochter, die ich natürlich christlich erziehen möchte, möchte aber das sie später mal auch frei entscheiden kann, ob sie gläubig ist oder nicht. Hätte an sich auch kein Problem wenn sie nicht gläubig wäre.
Wer lebt auch in einer Partnerschaft bzw. Ehe wo ein Elternteil gläubig ist und das andere nicht....wie erzieht ihr eure Kinder in Hinsicht Religion?

Wäre nett wenn ihr mir so eure Meinungen Erfahrungen zu diesem Thema mitteilen würdet.

Lg Iceblood

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13. Februar 2006 um 9:37

Zieh...
deinem Mann mal die Ohren lang! *g*
Ich mach mich doch nicht über meine Frau/Freundin lustig geschweigedenn nenne ich sie dumm. Aus welchen gründen auch immer.
Ich bin zwar Christlich erzogen aber Gleubig bin ich nicht. Meine Mum hat mich auch immer genervt mit Kirche etc.
Konfirmatenunterricht hab ich gehasst. Glauben ist so eine sache, die von einem selbst ausgehen muss. Aber man sollte (besonders in einer Partnerschaft) immer den glauben/nicht glauben des anderen akzeptieren solange man von diesem nicht in seiner Persönlichkeit eingeschränkt wird (Deshalb hab ich für den Muslimischen glauben null übrig).

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13. Februar 2006 um 10:53

Das ist so eine sache
gerade bei diesem thema stoße ich immer wieder an meine grenzen. der eine glaubt der andere nicht, da kann man nicht drüber diskutieren. beweise mir dass es gott gibt sagt die eine seite und die andere antwortet beweise du mir erstmal das gegenteil...

so ein schwachsinn, ich kann mit glauben auch überhaupt nichts anfangen. ich wurde einigermaßen christlich erzogen, war auch auf christlichen schulen und da wurde mir der mist so richtig ausgetrieben. ich könnte nicht mit einer frau zusammensein die stark gläubig ist und das auch auslebt, für mich sind alle menschen die da oben im himmel nen allmächtigen schöpfer sehen schizophren. ich habe auch gläubige freunde, und wir akzeptieren unsere einstellung gegenseitig, aber eine beziehung würde nicht klappen.

schön und gut wenn man daraus kraft und mut schöpfen kann und sich selber so die angst vor dem leben nehmen kann.
ich brauche/kann das so nicht.

jeder soll doch tun wozu er lust hat, aber man sollte sich vorher darüber im klaren sein wen man heiratet.

mein beitrag hatte zwar keinen sinn, aber egal...

grüße vom hellblauen

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13. Februar 2006 um 12:28

Vielleicht
....könntet ihr mal ein abkommen treffen, daß er 1. über deine einstellung nicht lästert und 2. daß dazu in zukunft nicht mehr gestritten wird.
ansonsten sollte ein mensch /kind verschiedene religionen erstmal kennen lernen dürfen um sich später vielleicht für eine religion entscheiden zu können.
gruß von nemesis/dunkle-mondin.de

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13. Februar 2006 um 13:04

Hallo iceblood
mir stellt sich gerade die frage, wie sehr du deinen glauben lebst? vielleicht lebst du deinen glauben so extrem, dass dein mann sich dazu gedrängt fühlt um sich zu schlagen, um sich luft zu verschaffen?!

ich finde deine einstellung soweit völlig legitim (z.b. dass du eure tochter christlich erziehen willst, ihr aber gleichzeitig selbst überlassen willst später, welchen glaubensweg sie einschlägt). wenn du auch im alltag so "tolerant" eingestellt bist, kann ich nicht nachvollziehen, warum dein mann so reagiert.

desweiteren finde ich es unabhänging davon ein unding, dass er dich als dumm betitelt.

ich selbst bin recht streng katholisch erzogen worden. kath. schule bis zur 7. klasse. jeden sonntag kirche, vor jedem essen kurzes tischgebet, behütet aufgewachsen, verhältnismässig später kontakt zu männern, etc.
ich habe es als kind zeitweilig nicht verstanden, weil es mit viel zwang verbunden war, aber mit dem "alter" kam die erkenntnis und die freiwilligkeit an diesem glauben festzuhalten.

ich bin nach wie vor tiefverwurzelt gläubig, auch wenn ich nur noch selten in die kirche gehe und nicht mehr bete vorm essen. ebenso möchte ich dass meine kinder christlich aufwachsen, bis sie so weit sind selber entscheiden zu können welchen glaubensweg sie einschlagen wollen.

meine partner kamen, egal welche konfession sie hatten, immer sehr gut mit meinem glauben zurecht. u.a. vielleicht auch, weil ich ihn nicht ausgeprägt gelebt habe, obwohl der glaube tief verwurzelt ist. mein jetziger (und hoffentlich letzter ) partner sieht es genau so wie ich. er selbst ist auch katholik und lebt seinen glauben aktuell kaum. dennoch sind die wurzeln und werte dieser religion da, die wir auch weiter vermitteln wollen an unsere kinder.

meine familie hat in sehr schwierigen und grausamen zeiten ihren lebenswillen und ihre hoffnung in ihrem glauben gefunden. ohne ihren glauben hätten sie vielleicht nicht überlebt. nur der gedanke daran, dass es einen gott gibt und alles was passiert seinen sinn hat, hat sie weiterkämpfen lassen, bis sie rettenden boden erreicht haben.

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