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Stereotypen der Beziehungskrisen ....

18. Februar um 13:19 Letzte Antwort: 18. Februar um 17:10

Ich lese hier seit Jahren gerne mit und stelle folgende, immer wiederkehrenden Beziehungskrisen fest:

1. Nach 2 - 3 Jahren zusammen wohnen, man geht sich auf den Geist, kein Sex mehr, kein Verlangen mehr.

2.Nach ca. 8 - 10 Jahren, Haus gebaut, Kinder gezeugt, Alltag frist das emotionale auf... 

3. Nach ca. 18 - 22 Jahren, Kinder aus dem Haus, fremdverlieben des Mannes oder der Frau, weil auch kein Sex mehr möglich ist (von beiden Seiten kann es da ausgehen)

Einige von euch haben das ja schon hinter sich und lesen, nachdem sie sich hier mal "ausgekotzt" haben ab und zu mit.
Mich würde interessieren ob ihr danach nochmal richtig glücklich geworden seid. Positivstories halt...
 

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18. Februar um 13:26

1) keine Ziele vorhanden, alles ist nur noch kurzfristig. Der Grund für keinen sex ist fehlende polarität. Kein Mann findet eine Frau mit kurzen Haaren und muskeln attraktiv und keine Frau findet eine heul-männchen (nenne es den Silbereisen-effekt) attraktiv. Selbst der Wendler-Stiel ist erfolgreicher.
2) Hier geht es nicht mehr um Phantasien, sondern um die knallharte Realität, mit übertriebenen Erwartungen von verwöhnten Leuten
3) Hier gibt es einen Unterschied warum der Mann fremdgeht und warum die Frau. Der Mann geht fremd, weil er älter ist und jetzt eine große Auswahlmöglichkeit hat. Die Frau hatte jahrelang ihren Beta-Versorger und will noch mal den Alpha-Abenteuer-nicht langweilig-Rockstar. Viele Frauen verwechseln angeguckt werden mit "Ich will dich für immer"

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18. Februar um 13:48

Ja nach 1) haben wir uns zusammengerauft und alles ward wieder gut. Wir haben es erfolgreich, mit ein paar Jahren Verspätung, zu 2) geschafft. Das schaffen aber auch wieder, da bin ich zuversichtlich. Die Weichen sind richtig gestellt und beide schauen positiv in die Zukunft. Meine Prognose für 2030: Wir schaffen auch noch 3)

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18. Februar um 14:16
In Antwort auf marro69

Ich lese hier seit Jahren gerne mit und stelle folgende, immer wiederkehrenden Beziehungskrisen fest:

1. Nach 2 - 3 Jahren zusammen wohnen, man geht sich auf den Geist, kein Sex mehr, kein Verlangen mehr.

2.Nach ca. 8 - 10 Jahren, Haus gebaut, Kinder gezeugt, Alltag frist das emotionale auf... 

3. Nach ca. 18 - 22 Jahren, Kinder aus dem Haus, fremdverlieben des Mannes oder der Frau, weil auch kein Sex mehr möglich ist (von beiden Seiten kann es da ausgehen)

Einige von euch haben das ja schon hinter sich und lesen, nachdem sie sich hier mal "ausgekotzt" haben ab und zu mit.
Mich würde interessieren ob ihr danach nochmal richtig glücklich geworden seid. Positivstories halt...
 

Tja, marro69,

Vielleicht hast du davon gelesen, aber ich kann die genannten Beispiele nicht bestätigen. Meine Frau habe ich hier bei Gofem vor bald 10 Jahren kennen gelernt, wir sind seit einigen Jahren verheiratet, sollte einer von uns mal Gelüste auf ein Outside-Hasi, ein sogenanntes Einhorn oder schlicht auf nen anderen Kerl haben, wird ihn der jeweils andere Part dabei nach Kräften unterstützen, aber trotz einiger Jahre ist uns noch nicht langweilig geworden. Wir sind also total langweilig und treu und hängen einfach miteinander ab. Ein entsetzliches Leben, mach das bloß nicht!

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18. Februar um 14:26
In Antwort auf marro69

Ich lese hier seit Jahren gerne mit und stelle folgende, immer wiederkehrenden Beziehungskrisen fest:

1. Nach 2 - 3 Jahren zusammen wohnen, man geht sich auf den Geist, kein Sex mehr, kein Verlangen mehr.

2.Nach ca. 8 - 10 Jahren, Haus gebaut, Kinder gezeugt, Alltag frist das emotionale auf... 

3. Nach ca. 18 - 22 Jahren, Kinder aus dem Haus, fremdverlieben des Mannes oder der Frau, weil auch kein Sex mehr möglich ist (von beiden Seiten kann es da ausgehen)

Einige von euch haben das ja schon hinter sich und lesen, nachdem sie sich hier mal "ausgekotzt" haben ab und zu mit.
Mich würde interessieren ob ihr danach nochmal richtig glücklich geworden seid. Positivstories halt...
 

auch wenn unsere Beziehungskrisen nicht in die Sterotypen passen: ja, nach jeder Krise wurden wir auch wieder glücklich - und sind es noch

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18. Februar um 14:33

Also wir sind seit fast 12 Jahren zusammen und kann weder 1 noch 2 bestätigen. Ja, wir haben ab und an unsere Differenzen, ist ja nur menschlich, nach den Kindern hatten wir auch eine längere Durststrecke, auch klar, letztes Jahr hatten wir ebenfalls eine Krise und kurzzeitig getrennt, aber bisher konnten wir alles meistern, von "keinen Bock aufeinander" ist nichts zu spüren. Und das, obwohl uns seinerzeit null Chancen gegeben wurden, weil zu unterschiedlich, wegen dem Altersunterschied, gegensätzlichen Interessen etc, evtl ist gerade das auch unser Erfolgsrezept. Aber klar, kann nicht bei jedem so gut laufen. Viele laufen auch einem Bild oder einer Vorstellung hinterher, was sie evtl auch gar nicht glücklich machen kann.

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18. Februar um 17:10
In Antwort auf marro69

Ich lese hier seit Jahren gerne mit und stelle folgende, immer wiederkehrenden Beziehungskrisen fest:

1. Nach 2 - 3 Jahren zusammen wohnen, man geht sich auf den Geist, kein Sex mehr, kein Verlangen mehr.

2.Nach ca. 8 - 10 Jahren, Haus gebaut, Kinder gezeugt, Alltag frist das emotionale auf... 

3. Nach ca. 18 - 22 Jahren, Kinder aus dem Haus, fremdverlieben des Mannes oder der Frau, weil auch kein Sex mehr möglich ist (von beiden Seiten kann es da ausgehen)

Einige von euch haben das ja schon hinter sich und lesen, nachdem sie sich hier mal "ausgekotzt" haben ab und zu mit.
Mich würde interessieren ob ihr danach nochmal richtig glücklich geworden seid. Positivstories halt...
 

1. + 2. kann ich nicht bestätigen! 

 läuft deine Beziehung denn nicht mehr gut trotz Poly?

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