Anzeige

Forum / Liebe & Beziehung

Stellungnahme zum Scheidungsantrag

Letzte Nachricht: 21. April 2014 um 10:38
F
fadila_12248447
26.09.07 um 21:48

Hallo,

gestern kam der Brief vom Gericht, dass mein Mann die Scheidung eingereicht hat. Da steht drin, ich soll eine Stellungnahme zum Gericht schicken. Wie formulier ich denn das???

Danke im voraus...

Mehr lesen

D
damion_12360125
26.09.07 um 22:30

Was soll das denn?
Normalerweise bekommst du erstmal Post von seinem Anwalt, das er die Scheidung einreichen will. So war es bei mir. Ich musste jedenfalls keine Stellungnahme abgeben. Hast du denn einen Anwalt?

Gefällt mir

A
an0N_1187618499z
26.09.07 um 23:20

Sei vorsichtig!
...es heißt nicht umsonst "nichts ohne seinen anwalt sagen"
würd mal, falls du keinen anwalt hast zu einer unverbindlichen und kostenlosen beratungssitzung eines anwalts gehen...(sowas gibts in jeder stadt, musst mal googeln, bekannte fragen oder einfach am gericht oder bei anwälten nachfragen...notfalls können dir auch andere ämter weiterhelfen, bei uns in österreich zb die arbeiterkammer - bei denen hab ich mich auch bezüglich meiner scheidung beraten lassen. es gibt auch gratis online beratungen von anwälten, hab aber grad keinen link bei der "hand")

ich wäre an deiner stelle vorsichtig mit der stellungnahme, nicht,dass du was schreibst das dir dann vor gericht in den rücken fällt. würde vorerst auf keinen fall was zurückschreiben, zumal das auch sehr unüblich ist!!!!

alles liebe!!
andrea

Gefällt mir

Z
zlota_12862362
28.09.07 um 10:14

Hi tina
also mir das auch neu das man stellung beziehen muss.bei mir war es das wir die trennung vollzogen haben,die scheidung eingereicht haben,und geschieden wurden,weil keiner von uns die ehe aufrecht erhalten wollte.such dir blos einen anwalt,und lass dich gut beraten.

Gefällt mir

Anzeige
F
fadila_12248447
28.09.07 um 15:06
In Antwort auf damion_12360125

Was soll das denn?
Normalerweise bekommst du erstmal Post von seinem Anwalt, das er die Scheidung einreichen will. So war es bei mir. Ich musste jedenfalls keine Stellungnahme abgeben. Hast du denn einen Anwalt?

Danke...
für Eure Antworten.

Ich rief beim Gericht an und dort wurde mir gesagt, dass das so normal sei und die Anwältin von meinem Noch-Mann bestätigte dies. Ich selbst habe noch keinen Anwalt.

Aber ich schreibeuch mal, was im Schreiben vom Gericht steht:


Sehr geehrte Frau...,
der Antragsteller hat den anliegenden Scheidungsantrag eingereicht und die Bewilligung von Prozesskostenhilfe beantragt. Zunächst hat das Gericht auch die Erfolgsaussicht der Anträge zu überprüfen.
Sie werden gebeten, innerhalb von 2 Wochen hierzu Stellung zu nehmen. Ihre Stellungnahme wird dreifach - möglichst in Maschinenschrift - erbeten.
Geht Ihre Antwort nicht innerhalb der genannten Frist bei Gericht ein, so wird angenommen, dass Sie dem Prozesskostenhilfeantrag nicht widersprechen wollen.
Falls es zu einem Scheidungsverfahren kommt, müssen Sie sich grundsätzlich durch einen Rechtanwalt vertreten lassen; dies gilt nicht, wenn Sie der Scheidung zustimmen und in den Folgesachen selbst keine Anträge stellen wollen....

Was sagt Ihr dazu? Hab ich denn da im Schreiben was falsch verstanden?

LG Tina

Gefällt mir

D
damion_12360125
28.09.07 um 18:14
In Antwort auf fadila_12248447

Danke...
für Eure Antworten.

Ich rief beim Gericht an und dort wurde mir gesagt, dass das so normal sei und die Anwältin von meinem Noch-Mann bestätigte dies. Ich selbst habe noch keinen Anwalt.

Aber ich schreibeuch mal, was im Schreiben vom Gericht steht:


Sehr geehrte Frau...,
der Antragsteller hat den anliegenden Scheidungsantrag eingereicht und die Bewilligung von Prozesskostenhilfe beantragt. Zunächst hat das Gericht auch die Erfolgsaussicht der Anträge zu überprüfen.
Sie werden gebeten, innerhalb von 2 Wochen hierzu Stellung zu nehmen. Ihre Stellungnahme wird dreifach - möglichst in Maschinenschrift - erbeten.
Geht Ihre Antwort nicht innerhalb der genannten Frist bei Gericht ein, so wird angenommen, dass Sie dem Prozesskostenhilfeantrag nicht widersprechen wollen.
Falls es zu einem Scheidungsverfahren kommt, müssen Sie sich grundsätzlich durch einen Rechtanwalt vertreten lassen; dies gilt nicht, wenn Sie der Scheidung zustimmen und in den Folgesachen selbst keine Anträge stellen wollen....

Was sagt Ihr dazu? Hab ich denn da im Schreiben was falsch verstanden?

LG Tina

Hallo Tina,
im Grunde will das Gericht wissen, ob du etwas dagegen hast, dass dein Mann Prozesskostenbeihilfe beantragt hat. Dieses Schreiben vom Gericht habe ich damals auch bekommen. Allerdings ist es eigentlcih üblich, dass du im Vorwege vom Anwalt deines Mannes darüber in Kenntnis gesetzt wirst,dass er die Scheidung einreichen wird. So hast du jedenfalls die Möglichkeit, deine anwaltliche Vertretung zu wählen. Ich gebe dir nur den dringenden Rat: Suche die einen Anwalt! Am besten einen mit Fachrichtung Ehe- und Familienrecht! Und warte nicht zulange damit. Der Anwalt wird dir dann schon sagen, was du zu tun hast oder dir diese Sache sogar ganz abnehmen. Wenn deine finanzielle Situation nicht die Beste ist, hast auch du ein Recht auf PKB. Allerdings ist es nur ein Darlehen, dass du irgendwann mal zurückzahlen musst...

Alles Gute!

LG, Rudi

Gefällt mir

E
epona_12917628
28.09.07 um 18:47
In Antwort auf damion_12360125

Hallo Tina,
im Grunde will das Gericht wissen, ob du etwas dagegen hast, dass dein Mann Prozesskostenbeihilfe beantragt hat. Dieses Schreiben vom Gericht habe ich damals auch bekommen. Allerdings ist es eigentlcih üblich, dass du im Vorwege vom Anwalt deines Mannes darüber in Kenntnis gesetzt wirst,dass er die Scheidung einreichen wird. So hast du jedenfalls die Möglichkeit, deine anwaltliche Vertretung zu wählen. Ich gebe dir nur den dringenden Rat: Suche die einen Anwalt! Am besten einen mit Fachrichtung Ehe- und Familienrecht! Und warte nicht zulange damit. Der Anwalt wird dir dann schon sagen, was du zu tun hast oder dir diese Sache sogar ganz abnehmen. Wenn deine finanzielle Situation nicht die Beste ist, hast auch du ein Recht auf PKB. Allerdings ist es nur ein Darlehen, dass du irgendwann mal zurückzahlen musst...

Alles Gute!

LG, Rudi

Seit wann muss man
das denn zurückzahlen?
Also das ist mir neu und ich bin gerade geschieden. ich habe keine finanzielle gut Lage und habe die Prozesskostenbeihilfe in Anspruch genommen und muss nichts erstatten und mein Ex-Mann, der sehr wohl Arbeit hat (gleich 2 Jobs) braucht auch nichts zurückzahlen, da seine Gelder auch nicht ausreichend sind.

Gefällt mir

Kannst du deine Antwort nicht finden?

Anzeige
D
damion_12360125
28.09.07 um 19:20
In Antwort auf epona_12917628

Seit wann muss man
das denn zurückzahlen?
Also das ist mir neu und ich bin gerade geschieden. ich habe keine finanzielle gut Lage und habe die Prozesskostenbeihilfe in Anspruch genommen und muss nichts erstatten und mein Ex-Mann, der sehr wohl Arbeit hat (gleich 2 Jobs) braucht auch nichts zurückzahlen, da seine Gelder auch nicht ausreichend sind.

Dann...
kommt es wahrscheinlich darauf an, wieviel Geld man grundsätzlich zur Verfügung hat. Kann natürlich sein, wenn man kein eigenes Einkommen hat (als Hausfrau ohne Job zum Beispiel), dass man es dann nicht zurückzahlen muss. Bei uns war es eher ein finanzieller Engpass, da meine Ex zwar über ein Gehalt verfügt, die Kosten aber wohl nicht bezahlen konnte... Ich will da auch nix falsches erzählen, so war es aber bei uns der Fall! Am besten den Anwalt fragen!

1 -Gefällt mir

F
fadila_12248447
28.09.07 um 20:22
In Antwort auf damion_12360125

Dann...
kommt es wahrscheinlich darauf an, wieviel Geld man grundsätzlich zur Verfügung hat. Kann natürlich sein, wenn man kein eigenes Einkommen hat (als Hausfrau ohne Job zum Beispiel), dass man es dann nicht zurückzahlen muss. Bei uns war es eher ein finanzieller Engpass, da meine Ex zwar über ein Gehalt verfügt, die Kosten aber wohl nicht bezahlen konnte... Ich will da auch nix falsches erzählen, so war es aber bei uns der Fall! Am besten den Anwalt fragen!

Danke...
Suche mir einen Anwalt und werde gleich Anfang nächster Woche mal hin mich beraten lassen.

Gefällt mir

Anzeige
R
rubena_12901555
03.10.08 um 20:05
In Antwort auf fadila_12248447

Danke...
Suche mir einen Anwalt und werde gleich Anfang nächster Woche mal hin mich beraten lassen.

Und...?
hallo tina,

ich weiß ja nicht, ob es september diesen jahres war, dass du diesen beitrag geschrieben hast, aber:
wie ging es weiter??
ich habe gerade genau den gleichen brief vom amtsgericht erhalten und weiß auch nicht so recht, ob ich da etwas schreiben soll bzgl. "stellungnahme". mein ex und ich haben uns geeinigt, nur einen anwalt zu nehmen um kosten zu teilen, sind uns eigentlich in allem einig. daher läuft die ganze sache nur über seinen anwalt.
fragebögen wegen versorgungsausgleich habe ich ausgefüllt, muss ich noch eine stellung nehmen? wie hast du es gemacht? soll ich berichten, wann er mich das erste mal betrogen hat oder was ???

1 -Gefällt mir

M
miran_12167116
20.04.14 um 15:30

Einverständniserklöä
Hallo genoveva66
ich kenne mich nicht wirklich in dem Bereich aus, jedenfalls noch nicht, aber soweit ich das jetzt im Studium gelernt habe, braucht man grundsätzlich anwaltliche Vertretung. Wenn man mit der Scheidung einverstanden ist und sich auch nicht gegen Anträge in der Sache wehren möchte, ist ein Anwalt nicht zwingend erforderlich.
Auf das Schreiben von tina120578 müsste sie nur einen zweizeiler mit ihrer Einverständnis abgeben( wenn es denn so ist) innerhalb der vorgeschriebenen Frist ( 2 Wochen)
da würde beispielsweise auch folgendes genügen:
An das Amtsgericht (Stadt)
-Familiengericht-
In der Familiensache x gegen y
Aktenzeichen: XX X XX/XX
bekunde ich hiermit meine einverständniserklärung.
oder ganz einfach
Der Scheidung stimme ich zu.

1 -Gefällt mir

Anzeige
M
miran_12167116
20.04.14 um 15:31

Einverständnis
Hallo genoveva66
ich kenne mich nicht wirklich in dem Bereich aus, jedenfalls noch nicht, aber soweit ich das jetzt im Studium gelernt habe, braucht man grundsätzlich anwaltliche Vertretung. Wenn man mit der Scheidung einverstanden ist und sich auch nicht gegen Anträge in der Sache wehren möchte, ist ein Anwalt nicht zwingend erforderlich.
Auf das Schreiben von tina120578 müsste sie nur einen zweizeiler mit ihrer Einverständnis abgeben( wenn es denn so ist) innerhalb der vorgeschriebenen Frist ( 2 Wochen)
da würde beispielsweise auch folgendes genügen:
An das Amtsgericht (Stadt)
-Familiengericht-
In der Familiensache x gegen y
Aktenzeichen: XX X XX/XX
bekunde ich hiermit meine einverständniserklärung.
oder ganz einfach
Der Scheidung stimme ich zu.

Gefällt mir

O
olivia_12686208
21.04.14 um 10:38

Scheidungsantrag
Also ich habe hier ein Muster für einen Scheidungsantrag gefunden: http://scheidung-online-kanzlei.de/scheidungsantrag-muster.html . Aber ich glaube, dass du nur für die Stellungsnahme zum Scheidungsantrag dem Gericht nur schreiben musst, dass du zustimmt. Normal braucht man ja immer einen Scheidungsanwalt dafür. Aber ich glaub, für die Zustimmung zur Scheidung brauchst du keinen Anwalt.

Gefällt mir

Anzeige