Home / Forum / Liebe & Beziehung / Stellenwert der Beziehung in Eurem Leben?

Stellenwert der Beziehung in Eurem Leben?

28. April 2003 um 18:03

Ihr Lieben,

mir geht da in letzter Zeit häufiger was durch den Kopf, und ich hätte deswegen gerne mal Eure Meinungen dazu.

Wie seht Ihr das - welchen Stellenwert nimmt die Beziehung zu Eurem Partner in Eurem Leben ein? Ist die Beziehung das Allerwichtigste bei Euch und hat Prio 1?

Oder ist es eher die Augewogenheit aller Aspekte (Beruf, Liebe, Freunde, Familie, Materielles, Hobbies etc.), die Euch glücklich macht?

Ich habe nämlich festgestellt, dass die Leute, bei denen es gut läuft in der Beziehung (mal ausgenommen die frisch Verliebten ), gar nicht so viel über ihre Beziehung sprechen. Natürlich auch, weil es dort nicht viele Probleme gibt. Ich glaube auch nicht, dass ihnen die Beziehung nicht wichtig ist - aber sie ist vielleicht nicht mehr so im Vordergrund.

Oder anders gefragt - ist es richtig, wenn der Partner einem das mit Abstand allerwichtigste im Leben ist? Kann und sollte man sein Lebensglück so von einer anderen Person abhängig machen?

Nicht falsch verstehen, bitte. Der Meine ist auch die wichtigste Person in meinem Leben. Das heißt aber nicht, dass er allein dafür "zuständig" ist, dass ich glücklich bin. Mein Glück hängt auch noch von vielen anderen Faktoren ab, die ich - und nur ich selbst - beeinflussen kann.

Ich weiß nicht, ob ich mich klar genug ausdrücken konnte. Ist ein schwieriges Thema. Aber vielleicht versteht ja jemand, was ich meine?

LG, das Nette Mädel

Mehr lesen

28. April 2003 um 18:28

Hallo du Liebe,
ich weiß, was du meinst, der Partner kann nicht dafür verantwortlich sein, dass man glücklich ist, was allerdings die meisten Menschen glauben, sie glauben, habe ich den richtigen Partner, bin ich glücklich, dabei vergessen sie, selbst der richtige Partner zu sein.Erst, wenn ich alleine glücklich sein kann, kann ich es mit einem Partner und mein Partner sollte auch mit sich alleine glücklich sein können.
Nein zum Glück gehört noch viel mehr.

Schön, das du so ein schwieriges Thema angesprochen hast.

Gabriele

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. April 2003 um 18:29

Wirklich ein schwieriges Thema
Hallo,

komischerweise meinte gerade am WE eine freundin zu mir:"Bei euch hat man den Eindruck, dass die Beziehung irgendwie nebenher läuft, dass aber ziemlich gut."

Nicht falsch vertehen, für mich ist meine Beziehung schon sehr wichtig, vielleicht, das wichtigste in meinem Leben, aber dicht gefolgt von anderen Dingen, z.B. Beruf, Freunde...

Wir haben sogar beide für eine Weile unsere beruflichen Pläne über die beziehung gestellt und deshalb eine Entfernungsbeziehung geführt.
Ich hatte z.B. bestimmt Ziele in meinem Leben (Auslandssemester, Promotion), die ich nie für meinen Patner aufgegeben hätte.

Ich denke nur wenn ich auch neben dem Partner noch ein Leben habe, bin ich auch weiterhin noch interessant. Ich würde es als ungesund empfinden wenn sich mein Leben nur um den Partner drehen würde oder seins um mich.

LG

RedDevil

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. April 2003 um 18:44

Genau das, was Du schreibst,
...liebe Tempi,

ist quasi mein "Rezept" für meine lange Beziehung.

Komisch aber, dass man oft von anderen schräg angeguckt wird. Neulich meinte eine Freundin zu mir, leicht vorwurfsvoll (?): "Du lebst eigentlich, als ob Du Single wärst!" Hmpf. Ja, tu ich, d.h. ich mache oft, was ich will. Ich kann auch mal ein WoE mit meinen Freundinnen wegfahren, ohne Schatzi vorher fragen zu müssen. Er natürlich genauso (mit seinen FreundEN ).

Der Freund meiner besten Freundin hat sich jetzt nach 5 Jahren von ihr getrennt, weil sie zu sehr klammerte und er sich nur noch als "wir" fühlte. Und sie sieht es immer noch nicht ein. Klar, nicht die richtige Zeit, ihr Vorwürfe zu machen (mach ich eh nicht), aber wenn sie daraus nix lernt...??? Wie kann ich ihr helfen? (Wenn die Wunden ein bissl verheilt sind, natürlich)

LG, NM

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. April 2003 um 18:50
In Antwort auf RedDevil1

Wirklich ein schwieriges Thema
Hallo,

komischerweise meinte gerade am WE eine freundin zu mir:"Bei euch hat man den Eindruck, dass die Beziehung irgendwie nebenher läuft, dass aber ziemlich gut."

Nicht falsch vertehen, für mich ist meine Beziehung schon sehr wichtig, vielleicht, das wichtigste in meinem Leben, aber dicht gefolgt von anderen Dingen, z.B. Beruf, Freunde...

Wir haben sogar beide für eine Weile unsere beruflichen Pläne über die beziehung gestellt und deshalb eine Entfernungsbeziehung geführt.
Ich hatte z.B. bestimmt Ziele in meinem Leben (Auslandssemester, Promotion), die ich nie für meinen Patner aufgegeben hätte.

Ich denke nur wenn ich auch neben dem Partner noch ein Leben habe, bin ich auch weiterhin noch interessant. Ich würde es als ungesund empfinden wenn sich mein Leben nur um den Partner drehen würde oder seins um mich.

LG

RedDevil

Was mich mal interessieren würde, Teufelchen
...wie hast Du das Deinem Freund verklickert - dass Du ein Semester ins Ausland gehst?

Ich will nämlich auch weg.

Der Meine würde mich natürlich lassen, klar, aber er meckert schon rum. Wir werden in Kürze heiraten (was für mich ehrlich gesagt nichts ändert an der Art, die Beziehung zu leben) und er meint, er fände es nicht so toll, wenn er frisch verheiratet sei und ich dann gleich für ein Jahr weit weg...

Also, nicht dass er mir Steine in den Weg legen würde, aber er quengelt schon ein bisschen. Und mir fehlen die Argumente, die mich nicht als totales Egoistenschw... dastehen lassen.

Danke schon mal, LG, NM

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. April 2003 um 18:51
In Antwort auf tria_12152614

Hallo du Liebe,
ich weiß, was du meinst, der Partner kann nicht dafür verantwortlich sein, dass man glücklich ist, was allerdings die meisten Menschen glauben, sie glauben, habe ich den richtigen Partner, bin ich glücklich, dabei vergessen sie, selbst der richtige Partner zu sein.Erst, wenn ich alleine glücklich sein kann, kann ich es mit einem Partner und mein Partner sollte auch mit sich alleine glücklich sein können.
Nein zum Glück gehört noch viel mehr.

Schön, das du so ein schwieriges Thema angesprochen hast.

Gabriele

Du...
...sprichst mir aus der Seele. Hab' ich mich doch nicht so verquer ausgedrückt. Hab's heute nicht so mit den klaren Formulierungen...

Lieben Gruß!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. April 2003 um 19:05

Also zum einen
haben natürlich alle recht, die sich bisher hier geäußert haben, dummerweise hapert es in der Realität mit den guten Vorsätzen jedoch oft.

Ich denke, prinzipiell sieht das erstmal jeder genauso - aber wenn dann der Partner plötzlich TATSÄCHLICH mit dem Auslandssemester kommt (nehme mal das Beispiel, daß hier schon im Umlauf ist), sind die guten Vorsätze gaaaaaaaanz weit weg...

Um wirklich immer alles so umzusetzen, wie man es sich vorgenommen hat, muß man doch sehr in sich gefestigt sein - und selbst dann gibt es ab und an noch Aussetzer (zumindest bei mir).

Liebe Temptress, ich mußte bei Deinem Kleidungsbeispiel eben schrecklich lachen, weil der Herr Kern und ich nämlich auch ständig im Partnerlook rumlaufen und ich schon oft überlegt habe, ob uns die Leute wohl für ziemlich bescheuert halten.
Dabei sprechen wir uns nie ab, sondern haben schlichtweg den gleichen Geschmack.
Er packt den grauen Anzug aus - in dem selben Moment greife ich das graue Kleid aus dem Schrank!
Wir wollen zu Freunden und ziehen uns um, sehen uns an - und haben beide Jeans und einen karamell-farbenen Pullover an!

Wir kommen uns dabei selbst schon albern vor, aber noch alberner wäre es wohl, sich extra etwas anderes anzuziehen, damit man NICHT im Partnerlook rumläuft.

Liebe Grüße, harter Kern

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. April 2003 um 20:01
In Antwort auf akari_12527560

Du...
...sprichst mir aus der Seele. Hab' ich mich doch nicht so verquer ausgedrückt. Hab's heute nicht so mit den klaren Formulierungen...

Lieben Gruß!

Wenn
du dich quer ausgedrückt hast,ist doch in Ordnung,können leider viele nicht quer denken, was wiederum schade ist.Gerede das Geradeausdenken ist nicht sehr weiterbringend.

Liebe Grüße

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. April 2003 um 20:52

In meinem Leben...
...ist die Beziehuung das Wichtigste.

Ich kann das schwer erklären, aber ich fühle mich auf Dauer glücklicher, wenn er da ist. Das heißt nicht, dass ich nicht in der Lage bin, mich alleine zu beschäftigen oder wir alles zusammen machen.

Ich bin in mancher Hinsicht sicher auch ein "Klammeraffe", aber seit wir zusammen wohnen hat sich das ziemlich gelegt. Ich bin nicht mehr so erpicht darauf jede freie Minute mit ihm zu verbringen... Da wir überwiegend gemeinsame Freunde haben (haben uns in der Clique kennengelernt) gehen wir natürlich schon oft zusammen weg, aber längst nicht mehr so oft wie früher. Ich mache, was mir gefällt, er was ihm gefällt.

Allerdings muss ich auch sagen, dass ich mich wegen ihm gegen ein Auslandssemester entschieden habe. Und auch nur im äußersten Notfall einen Job annehmen würde, der eine Wochenendbeziehung erfordert. Das würde mich unglücklich machen...

Ich brauche ihn nicht ununterbrochen um mich, um glücklich zu sein, aber wenn ich ohne ihn einschlafen soll, dannn vermisse ich ihn.

Letzten Endes würde ich für meine Beziehung auf vieles andere verzichten. Er ist meine Nummer eins, und es gibt nur wenige Dinge, die ich über ihn stellen würde. Das hat ja nichts damit zu tun, dass ich alleine nicht glücklich bin. Ich würde eher sagen, er setzt meinem Glück in anderen Bereichen die Krone auf.

Hm... Ich glaube, der Ausdruck "auf vieles verzichten" ist in diesem Zusammenhang falsch. Ich wäge eher ab, und entscheide, was mir wichtiger ist. Auslandssemester- unwichtiger. Woche in Paris mit Freundinnen- wichtiger... So in der Art.

Ja. Nun habe ich viel geschrieben ohne recht auf den Punkt zu kommen. Ich glaube, generell kann man es so sagen: Meine Beziehung und ER sind prinzipiell das Wichtigste in meinem Leben. Andere Dinge, die mir auch sehr wichtig sind, setze ich in Relation dazu und entscheide nach Einzelfall.

Ich habe keine Ahnung, ob das dauerhaft gut oder schlecht ist. Ich kenne glückliche und unglückliche Paare für beide "Lebenseinstellungen". Letzten Endes hängt es, denke ich, auch immer vom Charakter und der Einstellung der jeweiligen Partner ab.

Liebe Grüße,
Nindscha

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. April 2003 um 8:03

Das allerwichitgste
ist er auf jeden jeden fall in meinem leben. genau wie meine familie. und meine besten freunde. meine arbeit ist mir wichtig, aber sie ist halt auch mittel zum überleben, von daher also nict wirklich das wichtigste in meinem leben.

eigentlich sind mir all diese dinge wichtig, aber alles ist viel schöner, einfach nur weil es IHN gibt. dabei haben wir im moment dieses "die-beziehung-nebenbei-laufen-lassen" verloren. das ging mal wunderbar, weil wir uns lieben und gute freunde sind. im moment aber ändert sich alles, ich will ihn unterstützen, bin aber an manchen punkten zu stur und zu "eifersüchtig" (er macht gerade abitur, das ist bei mir schon 5 jahre her), er will sein leben leben und mich dabei auch noch so gut er kann unterstützen, und je mehr er versucht mich zu verstehen und ich versuche ihn zu verstehen, desto empfindlicher werden wir. deshalb rasseln wir im moment des öfteren aneinander. aber dadurch, dass immer alles so nebenbei lief, sind auch dinge nicht gesagt worden, die auszusprechen sich gelohnt hätte. deshalb ist so mancher streit im moment wie ein platzregen. kurz, heftig und er wäscht sauber.

und das sind die momente wo ich wieder merke wie wichtig er mir ist. mit anderen leuten würde ich mich über viele dieser dinge gar nicht streiten, weil es mich bei ihnen einfach nciht interesseiren würde, ob sie das machen oder nicht.

mein leben ist schöner geworden mit ihm. einfach nur die tatsachen, dass es ihn gibt, dass ich ihn in den arm nehmen kann, dass er mich trösten kann. dass wir beide so unglaublich gerne unsere zeit miteinander verbringen. nicht, dass dieser kletten gedanke jetzt siegt. wir können auch ohne einander, aber wir mögen es nicht, wenn es nicht sein muss. und wenn wir zusammen weggehen (haben überwiegend den gleichen freudeskreis) dann hängen wir auch nicht wie die kletten aneinander. ganz im gegenteil. aber wir sind ZUSAMMEN da, holen uns mal einen kuss oder eine umarmung ab. und das liebe ich so. es ist als wären wir alleine da und doch zusammen unterwegs. das gibt ein unglaublich schönes gefühl.
dass ich stolz auf ihn sein kann und dass ich weiss, dass er es auch ist und immer hinter mir steht. viele dinge schaffe ich, weil ich weiss dass er bedingungslos an mich glaubt. das gibt antrieb.

aber was rede ich,d as war ja gar nicht die frage. ja, er ist das wichtigste, das nebensächlichste, das schönste, das eingeschnappteste, das sportlichste, das faulste und das was noch alles, in meinem leben.

dass wir uns darauf eingelassen haben uns zu lieben war die beste entscheidung. sie war nicht leicht und es war nciht immer leicht. aber ich bereu keinen tag. und ich freue mich sehr darauf, wenn wir im juli in urlaub fliegen und endlich mal wieder RICHTIG zeit füreinander haben.das wird mir gut tun und ihm auch und unsere liebe ganz bestimmt.

sorry, dass ich jetzt so geschwärmt habe, ich bin halt nach über einem jahr immer noch verliebt....

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. April 2003 um 8:43
In Antwort auf piper_11946753

Das allerwichitgste
ist er auf jeden jeden fall in meinem leben. genau wie meine familie. und meine besten freunde. meine arbeit ist mir wichtig, aber sie ist halt auch mittel zum überleben, von daher also nict wirklich das wichtigste in meinem leben.

eigentlich sind mir all diese dinge wichtig, aber alles ist viel schöner, einfach nur weil es IHN gibt. dabei haben wir im moment dieses "die-beziehung-nebenbei-laufen-lassen" verloren. das ging mal wunderbar, weil wir uns lieben und gute freunde sind. im moment aber ändert sich alles, ich will ihn unterstützen, bin aber an manchen punkten zu stur und zu "eifersüchtig" (er macht gerade abitur, das ist bei mir schon 5 jahre her), er will sein leben leben und mich dabei auch noch so gut er kann unterstützen, und je mehr er versucht mich zu verstehen und ich versuche ihn zu verstehen, desto empfindlicher werden wir. deshalb rasseln wir im moment des öfteren aneinander. aber dadurch, dass immer alles so nebenbei lief, sind auch dinge nicht gesagt worden, die auszusprechen sich gelohnt hätte. deshalb ist so mancher streit im moment wie ein platzregen. kurz, heftig und er wäscht sauber.

und das sind die momente wo ich wieder merke wie wichtig er mir ist. mit anderen leuten würde ich mich über viele dieser dinge gar nicht streiten, weil es mich bei ihnen einfach nciht interesseiren würde, ob sie das machen oder nicht.

mein leben ist schöner geworden mit ihm. einfach nur die tatsachen, dass es ihn gibt, dass ich ihn in den arm nehmen kann, dass er mich trösten kann. dass wir beide so unglaublich gerne unsere zeit miteinander verbringen. nicht, dass dieser kletten gedanke jetzt siegt. wir können auch ohne einander, aber wir mögen es nicht, wenn es nicht sein muss. und wenn wir zusammen weggehen (haben überwiegend den gleichen freudeskreis) dann hängen wir auch nicht wie die kletten aneinander. ganz im gegenteil. aber wir sind ZUSAMMEN da, holen uns mal einen kuss oder eine umarmung ab. und das liebe ich so. es ist als wären wir alleine da und doch zusammen unterwegs. das gibt ein unglaublich schönes gefühl.
dass ich stolz auf ihn sein kann und dass ich weiss, dass er es auch ist und immer hinter mir steht. viele dinge schaffe ich, weil ich weiss dass er bedingungslos an mich glaubt. das gibt antrieb.

aber was rede ich,d as war ja gar nicht die frage. ja, er ist das wichtigste, das nebensächlichste, das schönste, das eingeschnappteste, das sportlichste, das faulste und das was noch alles, in meinem leben.

dass wir uns darauf eingelassen haben uns zu lieben war die beste entscheidung. sie war nicht leicht und es war nciht immer leicht. aber ich bereu keinen tag. und ich freue mich sehr darauf, wenn wir im juli in urlaub fliegen und endlich mal wieder RICHTIG zeit füreinander haben.das wird mir gut tun und ihm auch und unsere liebe ganz bestimmt.

sorry, dass ich jetzt so geschwärmt habe, ich bin halt nach über einem jahr immer noch verliebt....

Ich versteh' Dich...
...liebe Quelle, und es ist doch wirklich schön, dass Du noch so verliebt bist.

Aber - und das ist jetzt echt nicht böse oder überheblich gemeint - Du zählst für mich eben auch noch zu den Menschen im Sonderstadium "verliebt". In dieser Zeit ist es klar, dass sich alles um den Partner dreht. War bei mir auch so. Ich war fast drei Jahre lang so richtig bis über beide Ohren verliebt, bis sich das ganz langsam wandelte und ein anderes Gefühl Oberhand gewann. Liebe, vielleicht.

Was ich in meinem Freundeskreis beobachte (das hat jetzt gar nix mit Dir zu tun, ist allgemein):
Die Leute finden jemanden, sind drei Monate bis zwei Jahre total verliebt, total fixiert auf den Partner, ihre ganze Welt dreht sich um den anderen. Irgendwann ist dann Schluss (war wohl doch nicht die Große Liebe) und sie sind ganz klein und fühlen sich wertlos. Ihre Freunde haben sie natürlich vernachlässigt.

Meine ex-beste Freundin zum Beispiel. Sie war fünf Jahre oder so mit ihrem Freund zusammen. In diesen fünf Jahren hatte sie ganze 2 (ZWEI!) Mal Zeit für mich, ohne dass er dabei war. Vorher waren wir unzertrennlich - obwohl ich immer schon meinen Freund hatte. Tja, das hat unsere Freundschaft natürlich gekillt. Und jetzt ist es vielleicht zu spät. Klar bin ich für sie da, aber ein bisschen ein komisches Gefühl ist schon dabei...

Ich für meinen Teil würde von meinem Freund nie hören wollen, er könne nicht ohne mich leben. Das würde mich irgendwie unter Druck setzen.

Generell wollte ich mit diesem Thread ja eigentlich nur aussagen, dass ich es bedenklich finde, dass viele Leute ihr Lebensglück davon abhängig machen, dass sie einen bzw. den "perfekten" Partner haben...

LG NM

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. April 2003 um 8:56

Hi an Euch,
dieses Thema würde ich gerne auch mal von Männern beantwortet haben...meldet sich jemand freiwillig..?

Früher war ich auch nur auf meine Partner fixiert, hatte garkeine Vorstellung von einem eigenen Leben, außer halt meinem Job, aber der diente lediglich zum geldverdienen, die freizeit, die Wohnung, alles wurde immer vom Partner gesteuert, ich hatte keinen eigenen geschmack, nix, aber ich habe es auch nicht vermißt, ehrlich, ich dachte, das muß so sein.

Erst als mich jemand ganz schrecklich unglücklich machte, indem er böse war, betrog, belog und mich hart anfasste, dämmerte es ganz langsam, daß ich ja ein eigenständiger mensch bin, so langsam kamen die Bedürfnisse und vor allem Vorstellungen einer idealen beziehung auf, die aber nicht ausschlaggebend für mein sonstiges leben sein sollte, aber ein wichtiger teil davon.

ich blieb lange alleine und wurde gefordert, mein leben alleine zusammenzustellen, nach meinen Wünschen etc., das war spannend, natürlich nicht immer lustig..
Heute lebe ich in einer glücklichen Partnerschaft, aber erst die zeit alleine hat mir gezeigt, daß ich auch ohnen partner glücklich leben kann, meine Hobbys habe, Interessen, alleine reisen kann, einen tollen Job suchen und vorankommen, es ist also eine gute basis da, auf der man aufbauen kann.
Wir sind beide, nach fast 7 jahren nun, fester zusammengeschweißt, vorher lief vieles auch, ohnen den anderen zu fragen, es wurde einfach mitgeteilt, und es war okay, was immer es war, sei alleine Urlaub oder weggehen, da gab es niemals Diskussion oder Eifersucht/Mißtrauen, das ist für mich das wichtigste. Wer wirklich vertraut, kann auch locker lassen und bekommt es oftmals viel mehr gedankt, als wenn man dem partner ständig zu verstehen gibt, man will alles von ihm wissen. Will ich jedenfalls nicht, nicht jeder kleine geheime gedanke muß mitgeteilt werden, solange er nicht die beziehung oder die lebenswünsche btrifft, die die beziehung verändern könnten.

Ich habe das gefühl, dadurch, das ich locker lasse, bekomme ich nun im Laufe der Jahre viel mehr von ihm zurück, er zeigt mir, daß er es zu schätzen weiß, daß er weiß, er kann machen was er mag, es ist absolut in Ordnung. Außer Seitensprünge versteht sich...

Wenn wir uns heute trennen würden, dann wäre das sicherlich schlimm und ich wäre sehr traurig, aber es wäre niemals das Ende meines Lebens, es wäre nach einer langen zeit der trauer wieder mein Leben, etwas neues fängt an, anders als vorher, es liegt bei mir, das mit zu beeinflussen. Er ist mir sehr wichtig, aber nicht das wichtigste, das bin erst mal ich, erst wenn das stimmt, kann ich einen Partner suchen, der zu mir paßt und wir ergänzen uns. Ich fordere nichts von ihm, ich gebe und bekomme etwas zurück, viel Schönes. Aber wenn das nicht mehr da ist, werde ich trotzdem glücklich sein, wenn auch erst nach einer gewissen Zeit der Trauer.

So, habe fertich..
LG
Natasha

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. April 2003 um 8:58

Danke
Da bin ich ja beruhigt, dass ich nicht allein mit meiner Meinung bin! Klar, perfekt ist meine Beziehung auch nicht (siehe Quengeln meines Freundes, weil ich 1 Jahr ins Ausland will), aber andererseits, wenn er nur sagen würde, "Klar, viel Spaß, bis in einem Jahr dann", das wäre sogar mir nicht ganz recht...

Seltsam nur, dass man manchmal regelrecht angefeindet wird, wenn man so eine lockere Beziehung führt! Ist das der Neid oder einfach das (entschuldbare) Unverständnis der Verliebten? Was meinst Du, Tempi? Also, es stört mich nicht so sehr, aber es nervt. Vor allem, weil sich meine Beziehungsform seit vielen Jahren bewährt und die, die am schlauesten daherreden, meist keine Beziehung über die 3-Jahres-Marke hinausgebracht haben. Hmpf.

LG, das Nette Mädel

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. April 2003 um 9:54

Das wichtigste im leben
ist nicht die beziehung sondern wenn man einen schatz hat das man glücklich ist mit dem. man kann dann sogar eine arbeitslosigkeit meistern und auch viele andere probleme. vielleicht ist auch eine gute freundin oder ein freund das wichtigste oder auch nur geld. jeder sieht die prio1 woanderst

also für mich
1. meine freundin und die beziehung mit ihr
2. mein job (mein schatz sollte mich nicht vor die wahl stellen ansonsten würde es sogar prio1)
3. meine freunde
4. ohne geld kann man lieben aber schlecht leben

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. April 2003 um 10:09
In Antwort auf akari_12527560

Was mich mal interessieren würde, Teufelchen
...wie hast Du das Deinem Freund verklickert - dass Du ein Semester ins Ausland gehst?

Ich will nämlich auch weg.

Der Meine würde mich natürlich lassen, klar, aber er meckert schon rum. Wir werden in Kürze heiraten (was für mich ehrlich gesagt nichts ändert an der Art, die Beziehung zu leben) und er meint, er fände es nicht so toll, wenn er frisch verheiratet sei und ich dann gleich für ein Jahr weit weg...

Also, nicht dass er mir Steine in den Weg legen würde, aber er quengelt schon ein bisschen. Und mir fehlen die Argumente, die mich nicht als totales Egoistenschw... dastehen lassen.

Danke schon mal, LG, NM

Also jetzt musss ich mal scharf nachdenken
Hallo,

meine Auslandsaufenthalte sind schon eine Weile her. Meine 2Semester England waren 98/99. Da war ich mit Herrn Engel gerade 1,5J. zusammen. Er wusste von Anfang an, daß ich diese Pläne habe, hat auch genau mitgekriegt wie ich alles organisiert habe.

Er war selber ein Jahr ein einer amerikanischen Highschool und konnte mich auch irgendwie verstehen. Er meinte er ist zwar nicht begeistert, aber er will mir nicht meinen Traum kaputt machen.

Ich wollte ihn damals dazu bewegen auch über Erasmus nach England zu gehen, allerdings hätte er nicht an dieselbe uni gekonnt. So hätten wir uns wenigsttens jedes 2.WE sehen können. Aber er wollte nicht. Es mein Traum nicht seiner.
Der Abschied ist mir dann schon schwer gefallen, aber ich habs nie bereut.

Natürlich stand ich vor einigen als Egoistin da, aber das war mir ziemlich wurscht. Merkwürdigerweise wurde es bei einem guten Freund der zur selben Zeit ohne seine Freundin nach Amerika ging viel merh toleriert als umgegehrt.

Irgendwie wird von Fraune wohl immer noch erwartet, dass sie ihre beziheung in den Vordergrund stellen und alles andere hintenan. Wenn Männer dagegen ihren Beruf in den vordergrund stellen gilt das als normal.

Ich musste allerdings dasselbe Verständnis, was er mir entgegenbrachte später selber aufbringe.
Als ich aus England wieder da war ginr er für seine Diplomarbeit nach München (ich wohne in Braunschweig) und nahm danach einen Job in Aschaffenburg an.

Vor 2,5J wurde mir eine Diplomarbeit in Brasilien angeboten, mit bezahltem Flug und einer monatlichen Bezahlung, wovon eine Studentin nur träumen kann. Also ging ich nochmal für 6Monate nach Brasilien, wovon 1Monat allerdings Urlaub mit Herrn Engel war.
Auch diesmal war er nicht begeistert, musste aber zugeben, dass er an meiner Stelle diese Chance auch wargenommen hätte. Da wir sowieso eine Wochenendbeziehung führten, war es auch nicht ganz so wild.

Ich habe von ihm nie einen einzigen Egoismusvorwurf gehört und er von mir auch nicht. Irgendwie haben diese Dinge unsere Beziehung sogar gefestig. Ich habe festgestellt das der halbe Erdball zwischen uns sein kann und wir uns trotzdem sehr nahe sein können.

So das war die lange Geschichte von Frau Teufel, Herrn Engel und dem Ausland.

LG

RedDevil

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. April 2003 um 10:21
In Antwort auf akari_12527560

Ich versteh' Dich...
...liebe Quelle, und es ist doch wirklich schön, dass Du noch so verliebt bist.

Aber - und das ist jetzt echt nicht böse oder überheblich gemeint - Du zählst für mich eben auch noch zu den Menschen im Sonderstadium "verliebt". In dieser Zeit ist es klar, dass sich alles um den Partner dreht. War bei mir auch so. Ich war fast drei Jahre lang so richtig bis über beide Ohren verliebt, bis sich das ganz langsam wandelte und ein anderes Gefühl Oberhand gewann. Liebe, vielleicht.

Was ich in meinem Freundeskreis beobachte (das hat jetzt gar nix mit Dir zu tun, ist allgemein):
Die Leute finden jemanden, sind drei Monate bis zwei Jahre total verliebt, total fixiert auf den Partner, ihre ganze Welt dreht sich um den anderen. Irgendwann ist dann Schluss (war wohl doch nicht die Große Liebe) und sie sind ganz klein und fühlen sich wertlos. Ihre Freunde haben sie natürlich vernachlässigt.

Meine ex-beste Freundin zum Beispiel. Sie war fünf Jahre oder so mit ihrem Freund zusammen. In diesen fünf Jahren hatte sie ganze 2 (ZWEI!) Mal Zeit für mich, ohne dass er dabei war. Vorher waren wir unzertrennlich - obwohl ich immer schon meinen Freund hatte. Tja, das hat unsere Freundschaft natürlich gekillt. Und jetzt ist es vielleicht zu spät. Klar bin ich für sie da, aber ein bisschen ein komisches Gefühl ist schon dabei...

Ich für meinen Teil würde von meinem Freund nie hören wollen, er könne nicht ohne mich leben. Das würde mich irgendwie unter Druck setzen.

Generell wollte ich mit diesem Thread ja eigentlich nur aussagen, dass ich es bedenklich finde, dass viele Leute ihr Lebensglück davon abhängig machen, dass sie einen bzw. den "perfekten" Partner haben...

LG NM

Hmmmmmmmmmmmmmmm
keine angst, ich glaube ich habe dich nicht falsch verstanden und mit überheblich hat das auch nichts zu tun.
aber ich würde da gerne noch was zu sagen. es ist nicht so, dass ich etwas andere vernachlässige.ich treffe meine beste freundin immer noch so oft wie vorher, wenn nicht sogar noch öfter. sie hat einen festen platz und denn darf auch keiner besetzen, ausser es ist mal was besonderes. diese zeiten sind mir auch heilig. dann habe ich da auch noch meinen sport, wo ich nebenbei auch noch ein paar leute kenne, und der ist mir auch wichtig. und die turniere und was auch imemr. genauso hat mein freund anderenorts die "festen" termine für freunde und sport oder was auch immer. und die sind ihm und auch mir wichtig, ich will ja auch sehen, dass er glücklich ist, weill er "alles" hat.

aber meine welt dreht sich trotzdem um ihn. ich gehe fast nie schlafen ohne ihm gute nacht zu sagen. sei es per telefon, sms oder in seinen armen. wir schlafen in der woche fast jede nacht nebeneinander ein, egal wo der andere vorher war. ich wohne ja alleine, da passiert es oft, dass er noch neben mich gekuschelt kommt. aber er hatte dann trotzdem einen abend ohne mich und war nicht auf mich fixiert.

und ich habe nicht weniger oder mehr freunde also vor seiner zeit. ich habe sicherlich andere freunde, aber das ist der lauf der zeit, es gibt nur wenige freunde, die einen lange begleiten.

sicher, wir könnten ein bisschen weniger zeit miteinander verbringen, aber das wollen wir gar nicht. ab oktober wird er eh 3 monat höchstens noch am wochenende da sein, da wird das dann eh weniger. aber jetzt haben wir die zeit und wollen das auch nutzen. ich dachte immer, ich wollte das nur, aber er will das mindestens genauso. natürlich mit der bedingugn, dass auch jeder noch sein eigenes ding machen kann.

wenn wir uns vermissen, dann smsen wir kurz oder sprechen kurz miteinander, und gut ist.

und dass er ohne mich nicht leben KANN, dass hat er auch noch nie gesagt, dass würde er auch nie sagen. aber uns beiden geht es so, dass wir ohne den anderen nicht mehr leben WOLLEN.

Liebe empfinde ich schon eine ganze weile für ihn. er ist der mensch den ich gesucht habe. der mich liebt, mich (er)trägt, mich aufbaut, mich in meine schranken weist, kurz gesagt, der mich auch liebt. wir wollten uns schon lange bevor es möglich war, irgendwie ist es ein bisshen bestimmung gewesen (obwohl ich an sowas nicht glaube) dass wir uns doch getraut haben.

und mein lebensglück ist nicht davon abhängig, ob ich den "perfekten" partner gefunden habe. aber davon, dass, wenn ich ihn gefunden habe, wir glücklich miteinander sind, es meiner familie und meinen freunden gut geht und so weiter.

ich habe nunmal eine "guten" partnern gefunden und daher ist mein lebensglück im moment untrennbar mit ihm verbunden.

hoffe das ist jetzt richtig angekommen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. April 2003 um 10:26
In Antwort auf piper_11946753

Hmmmmmmmmmmmmmmm
keine angst, ich glaube ich habe dich nicht falsch verstanden und mit überheblich hat das auch nichts zu tun.
aber ich würde da gerne noch was zu sagen. es ist nicht so, dass ich etwas andere vernachlässige.ich treffe meine beste freundin immer noch so oft wie vorher, wenn nicht sogar noch öfter. sie hat einen festen platz und denn darf auch keiner besetzen, ausser es ist mal was besonderes. diese zeiten sind mir auch heilig. dann habe ich da auch noch meinen sport, wo ich nebenbei auch noch ein paar leute kenne, und der ist mir auch wichtig. und die turniere und was auch imemr. genauso hat mein freund anderenorts die "festen" termine für freunde und sport oder was auch immer. und die sind ihm und auch mir wichtig, ich will ja auch sehen, dass er glücklich ist, weill er "alles" hat.

aber meine welt dreht sich trotzdem um ihn. ich gehe fast nie schlafen ohne ihm gute nacht zu sagen. sei es per telefon, sms oder in seinen armen. wir schlafen in der woche fast jede nacht nebeneinander ein, egal wo der andere vorher war. ich wohne ja alleine, da passiert es oft, dass er noch neben mich gekuschelt kommt. aber er hatte dann trotzdem einen abend ohne mich und war nicht auf mich fixiert.

und ich habe nicht weniger oder mehr freunde also vor seiner zeit. ich habe sicherlich andere freunde, aber das ist der lauf der zeit, es gibt nur wenige freunde, die einen lange begleiten.

sicher, wir könnten ein bisschen weniger zeit miteinander verbringen, aber das wollen wir gar nicht. ab oktober wird er eh 3 monat höchstens noch am wochenende da sein, da wird das dann eh weniger. aber jetzt haben wir die zeit und wollen das auch nutzen. ich dachte immer, ich wollte das nur, aber er will das mindestens genauso. natürlich mit der bedingugn, dass auch jeder noch sein eigenes ding machen kann.

wenn wir uns vermissen, dann smsen wir kurz oder sprechen kurz miteinander, und gut ist.

und dass er ohne mich nicht leben KANN, dass hat er auch noch nie gesagt, dass würde er auch nie sagen. aber uns beiden geht es so, dass wir ohne den anderen nicht mehr leben WOLLEN.

Liebe empfinde ich schon eine ganze weile für ihn. er ist der mensch den ich gesucht habe. der mich liebt, mich (er)trägt, mich aufbaut, mich in meine schranken weist, kurz gesagt, der mich auch liebt. wir wollten uns schon lange bevor es möglich war, irgendwie ist es ein bisshen bestimmung gewesen (obwohl ich an sowas nicht glaube) dass wir uns doch getraut haben.

und mein lebensglück ist nicht davon abhängig, ob ich den "perfekten" partner gefunden habe. aber davon, dass, wenn ich ihn gefunden habe, wir glücklich miteinander sind, es meiner familie und meinen freunden gut geht und so weiter.

ich habe nunmal eine "guten" partnern gefunden und daher ist mein lebensglück im moment untrennbar mit ihm verbunden.

hoffe das ist jetzt richtig angekommen.

Oooooh...
...halt, stopp, Missverständnis.

Ab dem zweiten Absatz ("Was ich in meinem Freundeskreis...") war das nicht mehr die Antwort auf Dein Statement, sondern total allgemein. Ich dachte, ich hätte es dazugeschrieben...

Ich war nur zu faul, noch ein Posting zu eröffnen...

Sorry.

LG, NM

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. April 2003 um 10:31

Halle Nettes Mädel
Ich muß jetzt auch mal was dazu sagen, nachdem ich mir die ganzen Beiträge durchgelesen habe.

Ich denke, man kann nicht kategorisch in Klebe- und lockere Beziehung unterscheiden. Ich denke, dass ich mit meinem Schatz weder das Eine noch das Andere auslebe. Klar gibts extreme Kleber, die immer diesselbe Meinung haben, meistens wird Einer vom Anderen unterdrückt und nimmt automatisch die Angewohnheiten/Meinungen des Dominanteren an usw... nee das ist Mist und scheitert. Manchmal vielleicht auch nicht, wenn beide solche Menschen sind.

Zu locker sollte eine Beziehung meiner Meinung nach aber auch nicht sein. Ich kapier nicht, wie man seine Freunde an erste und die Liebe/Beziehung an zweite Stelle tun kann. Liebe ist doch eigentlich das Größte was es gibt oder? Wenn ich mich entscheide, für einen Job woanders hinzuziehen, nehm ich da meine beste Freundin mit? Nee - meinen Schatz

Also ganz klar an erster Stelle steht bei mir die Beziehung und ich geb auch offen und ehrlich zu, dass ich ihn wahnsinnig brauche. Das hat aber nix damit zu tun, dass wir keine eigenständigen Menschen mit eigenen Meinungen, eigenem Leben sind. Ich liebe ihn halt und das bedeutet für mich nun mal Sehnsucht, Vertrauen, alles Erzählen, zusammen den ultimativen Spaß haben... das hat nichts mit Einengen oder Kleben zu tun. Ich denke, dass das einfach ganz normal ist.

Oft wurde ich früher gewarnt, ich sollte mir alle Kassenzettel von gemeinsam angeschafften Möbelstücken aufheben, damit man später wieder besser teilen kann - dafür hab ich ein mitleidiges Lächeln für hart in der Liebe Enttäuschte übrig. Was soll das? Warum muß meine Beziehung scheitern? Irgendwo muß ich mich drauf einlassen und an irgendeiner Stelle muß ich auch Verantwortung für diese Liebe übernehmen - sei es durch Heirat oder eben kein striktes Geld-Trennen! Und wenn ich mich auf diese Liebe einlasse, dann mache ich mich auf irgendeine Art abhängig von ihm - denn wenn wir uns wirklich irgendwann trennen sollten und diese Liebe kaputt geht, wird der Schmerz riesengroß sein. Eine Liebe kann halt genauso weh tun wie sie gut tut

Naja, im Endeffekt denke ich, dass ein Paar immer für sich die perfekte Lösung finden sollte - man sollte auch so tolerant sein, dass man bei anderen Klebebeziehungen als auch sehr lockere Beziehungen akzeptiert - denn wer weiß schon, was die perfekte Beziehungsform ist? Solange man glücklich ist... jeder muß halt seine eigenen Erfahrungen machen. Ich würde nie was tun, was meinen Partner verletzt oder weh tut.

@nettes Mädel: wenn er mit Deinem Auslandssemester klarkommt, dann tue es! Sowas übersteht eine gute Beziehung, wenn es auch nicht ganz leicht ist.

Also viel Glück und Lg
Gute Laune

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. April 2003 um 10:42
In Antwort auf akari_12527560

Oooooh...
...halt, stopp, Missverständnis.

Ab dem zweiten Absatz ("Was ich in meinem Freundeskreis...") war das nicht mehr die Antwort auf Dein Statement, sondern total allgemein. Ich dachte, ich hätte es dazugeschrieben...

Ich war nur zu faul, noch ein Posting zu eröffnen...

Sorry.

LG, NM

Nun gut
dann habe ich halt noch einen schwank aus meinem leben erzählt

war ja auch nicht böse gemeint. ausserdem weiss ich jetzt mal wieder, was wir wirklich aneineander haben.....der süsse spatz......

schönen tag noch!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. April 2003 um 10:47

Vielleicht
weil sie es mögen???

für mich wäre das nix (mein ex-freund hat sich in unserer gemeinsamen zeit mal eine jacke gekauft die fast so aussah wie meine kurz vorher gekaufte jacke, das fand ich so 2 tage nett so von wegen "guckt mal. WIR kommen" aber sofort danach so schrecklich,dass die sündhaft teure jacke wieder in den schrank gewandert ist. )

aber wenn andere das toll finden?? ich kenne auch so ehepaare, da denke ich mir, wie kann man so "Total eins" werden?? aber dann sehe ich, dass die 20, 30 Jahre verheiratet und glücklich dabei sind und dann denke ich mir, warum nicht??? MICH zwingt ja keiner dazu.

also schmunzel ich einfach weiter in ruhe über die pärchenzwillinge

hoffe ich durfte anworten obwohl gar nicht gefragt

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. April 2003 um 10:53
In Antwort auf delyth_12169366

Halle Nettes Mädel
Ich muß jetzt auch mal was dazu sagen, nachdem ich mir die ganzen Beiträge durchgelesen habe.

Ich denke, man kann nicht kategorisch in Klebe- und lockere Beziehung unterscheiden. Ich denke, dass ich mit meinem Schatz weder das Eine noch das Andere auslebe. Klar gibts extreme Kleber, die immer diesselbe Meinung haben, meistens wird Einer vom Anderen unterdrückt und nimmt automatisch die Angewohnheiten/Meinungen des Dominanteren an usw... nee das ist Mist und scheitert. Manchmal vielleicht auch nicht, wenn beide solche Menschen sind.

Zu locker sollte eine Beziehung meiner Meinung nach aber auch nicht sein. Ich kapier nicht, wie man seine Freunde an erste und die Liebe/Beziehung an zweite Stelle tun kann. Liebe ist doch eigentlich das Größte was es gibt oder? Wenn ich mich entscheide, für einen Job woanders hinzuziehen, nehm ich da meine beste Freundin mit? Nee - meinen Schatz

Also ganz klar an erster Stelle steht bei mir die Beziehung und ich geb auch offen und ehrlich zu, dass ich ihn wahnsinnig brauche. Das hat aber nix damit zu tun, dass wir keine eigenständigen Menschen mit eigenen Meinungen, eigenem Leben sind. Ich liebe ihn halt und das bedeutet für mich nun mal Sehnsucht, Vertrauen, alles Erzählen, zusammen den ultimativen Spaß haben... das hat nichts mit Einengen oder Kleben zu tun. Ich denke, dass das einfach ganz normal ist.

Oft wurde ich früher gewarnt, ich sollte mir alle Kassenzettel von gemeinsam angeschafften Möbelstücken aufheben, damit man später wieder besser teilen kann - dafür hab ich ein mitleidiges Lächeln für hart in der Liebe Enttäuschte übrig. Was soll das? Warum muß meine Beziehung scheitern? Irgendwo muß ich mich drauf einlassen und an irgendeiner Stelle muß ich auch Verantwortung für diese Liebe übernehmen - sei es durch Heirat oder eben kein striktes Geld-Trennen! Und wenn ich mich auf diese Liebe einlasse, dann mache ich mich auf irgendeine Art abhängig von ihm - denn wenn wir uns wirklich irgendwann trennen sollten und diese Liebe kaputt geht, wird der Schmerz riesengroß sein. Eine Liebe kann halt genauso weh tun wie sie gut tut

Naja, im Endeffekt denke ich, dass ein Paar immer für sich die perfekte Lösung finden sollte - man sollte auch so tolerant sein, dass man bei anderen Klebebeziehungen als auch sehr lockere Beziehungen akzeptiert - denn wer weiß schon, was die perfekte Beziehungsform ist? Solange man glücklich ist... jeder muß halt seine eigenen Erfahrungen machen. Ich würde nie was tun, was meinen Partner verletzt oder weh tut.

@nettes Mädel: wenn er mit Deinem Auslandssemester klarkommt, dann tue es! Sowas übersteht eine gute Beziehung, wenn es auch nicht ganz leicht ist.

Also viel Glück und Lg
Gute Laune

Liebe Gute Laune!
Klingt schön, was Du erzählst.

Allerdings bin ich froh, dass ich kein Single bin, denn wäre ich einer, würde ich beim Durchlesen vermutlich die Megakrise kriegen...

Du schreibst:
"Ich kapier nicht, wie man seine Freunde an erste und die Liebe/Beziehung an zweite Stelle tun kann. Liebe ist doch eigentlich das Größte was es gibt oder?"

Was ist jetzt, wenn jemand keine Beziehung hat? Eine sehr gute Freundin von mir zum Beispiel - sie ist Ende zwanzig und seit Ewigkeiten Single. Ich weiß nicht genau warum, sie sieht ganz gut aus und ich schätze sie sehr. Sie hat keinen "Haken" oder so. Aber sie findet halt einfach niemanden. Trotzdem genießt sie ihr Leben und ist glücklich, auch ohne Partner. Wenn sie das jetzt sehen würde wie die meisten hier, würde sie ja in tiefste Depressionen verfallen. Oder?

Ja, das mit dem Ausland werde ich sowieso tun. Da es aber nicht um ein Auslandssemester geht (Studium ist lang vorbei, zum Glück ), sondern um einen Job im Ausland, ist das nicht so einfach. Naja, mal sehen.

Liebe Grüße

NM

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. April 2003 um 11:30

Liebe Temptress!
Im Prinzip habe ich die gleiche Einstellung zu diesem Thema wie du und das nette Mädel . Was mich aber trotzdem oft beschäftigt ist, wo ist die Grenze, oder besser gesagt, wo findet man die gesunde Mitte, damit man nicht Gefahr läuft sich zu entfremden?! Wenn man einfach das Gefühl hat der andere entfernt sich von einem immer mehr und man kann nichts dagegen tun. Mich würde es interssieren!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. April 2003 um 11:57
In Antwort auf gena_12107388

Liebe Temptress!
Im Prinzip habe ich die gleiche Einstellung zu diesem Thema wie du und das nette Mädel . Was mich aber trotzdem oft beschäftigt ist, wo ist die Grenze, oder besser gesagt, wo findet man die gesunde Mitte, damit man nicht Gefahr läuft sich zu entfremden?! Wenn man einfach das Gefühl hat der andere entfernt sich von einem immer mehr und man kann nichts dagegen tun. Mich würde es interssieren!

Hallo Duschka!
Das ist eine gute Frage. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich das einpendelt - vorausgesetzt, beide wollen ungefähr die gleiche Art "lockere" Beziehung.

Es gibt eben ein "ich" und ein "du", aber natürlich auch ein "wir". Ich habe persönlich festgestellt, dass dieses "wir" umso stärker ist, je mehr man auch dem "ich" und dem "du" Raum lässt. Hm, schwer zu erklären. Also, wenn man das "wir" auch bewusst lebt, ist es stärker, als wenn es selbstverständlich ist. Verständlich ausgedrückt?

Ich persönlich glaube, dass die Gefahr, zu sehr aufeinander zu pappen und dadurch das Interesse am anderen zu verlieren, größer ist als die Gefahr des Auseinanderlebens und Entfremdens. Bei uns wechseln sich Phasen von "jeder macht, was er will" ab mit sehr intensiven Zweisamkeitsphasen. Natürlich haben wir nicht immer gleichzeitig das Bedürfnis nach Nähe bzw. Distanz, aber wenn man sich so lange kennt, klappt das ganz gut. Und lieber höre ich mal ein "Wann hast du mal wieder Zeit für MICH?" als ein "Du schon wieder..." Mal überspitzt ausgedrückt. Und umgekehrt. Lieber bin ich mal knatschig, weil er sein Wochenende ohne mich geplant hat und ich ihn kaum zu Gesicht bekomme, als dass er mir auf die Nerven geht...

Ist aber absolut Geschmackssache.

Was mich eigentlich zu diesem Thread bewogen hat, ist die Tatsache, dass ich eben oft verwundert bis befremdet beäugt werde mit meiner / unserer Art der Beziehung. Das verstehe ich nicht. Jedem das Seine, oder? Zumal es klappt!

Ich habe meine ex-beste Freundin auch nicht kritisiert wegen ihrer extremen Klammerei. Und ich werde auch jetzt, wo es bei ihr vorbei ist, nicht sagen, "hab's doch gewusst". Sie hätte eh nicht auf mich gehört und sicherlich gibt es auch noch andere Gründe, warum diese Beziehung schief gegangen ist... Aber gerade SIE war eine von denen, die mir sagten: "Du lebst fast wie ein Single, findest du das in Ordnung?"

Naja. Sorry, Themaverfehlung.

LG, NM

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. April 2003 um 11:59
In Antwort auf akari_12527560

Liebe Gute Laune!
Klingt schön, was Du erzählst.

Allerdings bin ich froh, dass ich kein Single bin, denn wäre ich einer, würde ich beim Durchlesen vermutlich die Megakrise kriegen...

Du schreibst:
"Ich kapier nicht, wie man seine Freunde an erste und die Liebe/Beziehung an zweite Stelle tun kann. Liebe ist doch eigentlich das Größte was es gibt oder?"

Was ist jetzt, wenn jemand keine Beziehung hat? Eine sehr gute Freundin von mir zum Beispiel - sie ist Ende zwanzig und seit Ewigkeiten Single. Ich weiß nicht genau warum, sie sieht ganz gut aus und ich schätze sie sehr. Sie hat keinen "Haken" oder so. Aber sie findet halt einfach niemanden. Trotzdem genießt sie ihr Leben und ist glücklich, auch ohne Partner. Wenn sie das jetzt sehen würde wie die meisten hier, würde sie ja in tiefste Depressionen verfallen. Oder?

Ja, das mit dem Ausland werde ich sowieso tun. Da es aber nicht um ein Auslandssemester geht (Studium ist lang vorbei, zum Glück ), sondern um einen Job im Ausland, ist das nicht so einfach. Naja, mal sehen.

Liebe Grüße

NM

Eine kleine Krise ...
.... hat obiges in mir (29, seit 3 Jahren Single, Karriere gemacht im Job) in der Tat bei mir ausgelöst.
Ich kann es nämlich nicht nachvollziehen, einfach, weil ich dieses Vertrauen nie erlebt habe. Deshalb habe ich mich auch immer für den Job und im Zweifel gegen die Beziehung entschieden. Es ist halt einfacher für mich, mich im Job weiterzuentwickeln, anstatt diese ewigen Männerfrust zu erleben!!
Ich sag ja nicht, dass das immer gut war! So langsam komme ich nämlich an den Punkt, das Gefühl zu haben, das ein oder andere Mal falsche Prios gesetzt zu haben.
Auf der anderen Seite - wer weiß wofür es gut war und worauf es mich vorbereitet! Wahrscheinlich war ich einfach noch nie bereit für denjenigen welchen ..... (obwohl es "ihn" schon gab und ach - für den habe ich echt einiges verändert!!!).
Will sagen: Manchmal entziehen sich die Dinge auch unserem Einfluss und die Prios ändern sich mit der Zeit / Gelegeneheit.
Wenn der richtige nicht da ist, ist es an der Zeit, Karriere zu machen. Wenn man ihn hat, sollte man zusehen, ihn zu behalten. Oder?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. April 2003 um 13:10
In Antwort auf akari_12527560

Hallo Duschka!
Das ist eine gute Frage. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich das einpendelt - vorausgesetzt, beide wollen ungefähr die gleiche Art "lockere" Beziehung.

Es gibt eben ein "ich" und ein "du", aber natürlich auch ein "wir". Ich habe persönlich festgestellt, dass dieses "wir" umso stärker ist, je mehr man auch dem "ich" und dem "du" Raum lässt. Hm, schwer zu erklären. Also, wenn man das "wir" auch bewusst lebt, ist es stärker, als wenn es selbstverständlich ist. Verständlich ausgedrückt?

Ich persönlich glaube, dass die Gefahr, zu sehr aufeinander zu pappen und dadurch das Interesse am anderen zu verlieren, größer ist als die Gefahr des Auseinanderlebens und Entfremdens. Bei uns wechseln sich Phasen von "jeder macht, was er will" ab mit sehr intensiven Zweisamkeitsphasen. Natürlich haben wir nicht immer gleichzeitig das Bedürfnis nach Nähe bzw. Distanz, aber wenn man sich so lange kennt, klappt das ganz gut. Und lieber höre ich mal ein "Wann hast du mal wieder Zeit für MICH?" als ein "Du schon wieder..." Mal überspitzt ausgedrückt. Und umgekehrt. Lieber bin ich mal knatschig, weil er sein Wochenende ohne mich geplant hat und ich ihn kaum zu Gesicht bekomme, als dass er mir auf die Nerven geht...

Ist aber absolut Geschmackssache.

Was mich eigentlich zu diesem Thread bewogen hat, ist die Tatsache, dass ich eben oft verwundert bis befremdet beäugt werde mit meiner / unserer Art der Beziehung. Das verstehe ich nicht. Jedem das Seine, oder? Zumal es klappt!

Ich habe meine ex-beste Freundin auch nicht kritisiert wegen ihrer extremen Klammerei. Und ich werde auch jetzt, wo es bei ihr vorbei ist, nicht sagen, "hab's doch gewusst". Sie hätte eh nicht auf mich gehört und sicherlich gibt es auch noch andere Gründe, warum diese Beziehung schief gegangen ist... Aber gerade SIE war eine von denen, die mir sagten: "Du lebst fast wie ein Single, findest du das in Ordnung?"

Naja. Sorry, Themaverfehlung.

LG, NM

Ich
kann das auf jeden Fall verstehen, was du meinst. Aber du hast etwas entscheidendes gesagt: BEIDE müssen es wollen und beide müssen mit dieser Art von Beziehung glücklich sein. Da liegt glaube ich der Hund begraben. Es ist aber leider sehr selten anzutreffen, denn meistens ist es doch so, dass der eine mehr Nähe will und der andere mehr Freiheit möchte und sich diese auch nimmt, womit dann aber der andere sehr unglücklich ist (auch wenn er versucht, keine Vorwürfe zu machen) und indirekt den anderen dafür verantwortlich macht. Außerdem denke ich, dass es dazu ein Stück Lebenserfahrung bedarf und Reife, zu erkennen, dass man eine Einheit sein kann, wenn jeder sein Ich pflegt und das Du eingesteht. Bei mir ist es leider zu spät, denn ich hatte genau das gleiche Problem, dass ich mein Glücklichsein von meinem Partner abhängig gemacht habe. Er aber sich in eine ganz andere Richtung entwickelt hat und ein bißchen egoistischer war (positiv gemeint). Kann man das lernen, kann man lernen das richtige Maß zu finden und dabei glücklich zu seine??? Es ist schön zu hören, dass es bei euch klappt.

Was mich auch so oft aufgeregt hat, war die Frage: warum zieht ihr eigentlich nicht zusammen? ihr seid doch schon so lange zusammen? Ich mußte mich jedes Mal rechtfertigen, weil ich wahrscheinlich mir unbewußt genau das gewünscht habe, wußte aber dass es bei meinem Freund im Moment nie in Frage kommt, auch nach so einer langen Zeit. Irgendwann habe ich mich damit abgefunden, und habe mich sogar auf MEINE erste Wohnung total gefreut, mein Reich nur für mich. Und ich habe verstanden, wie wichtig es ist sein eigenes Reich zu haben. Man muss nicht zusammen wohnen, es gibt Paar, die das nicht können oder sich bewußt dagegen entscheiden, und das ist doch gut so. Deswegen ist doch so eine Beziehung auch nicht schlechter oder besser, einfach anders!! Weißt du was ich meine. Aber ich habe das leider zu spät erkannt, denn er war schon nicht mehr "mein"

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. April 2003 um 13:14
In Antwort auf akari_12527560

Liebe Gute Laune!
Klingt schön, was Du erzählst.

Allerdings bin ich froh, dass ich kein Single bin, denn wäre ich einer, würde ich beim Durchlesen vermutlich die Megakrise kriegen...

Du schreibst:
"Ich kapier nicht, wie man seine Freunde an erste und die Liebe/Beziehung an zweite Stelle tun kann. Liebe ist doch eigentlich das Größte was es gibt oder?"

Was ist jetzt, wenn jemand keine Beziehung hat? Eine sehr gute Freundin von mir zum Beispiel - sie ist Ende zwanzig und seit Ewigkeiten Single. Ich weiß nicht genau warum, sie sieht ganz gut aus und ich schätze sie sehr. Sie hat keinen "Haken" oder so. Aber sie findet halt einfach niemanden. Trotzdem genießt sie ihr Leben und ist glücklich, auch ohne Partner. Wenn sie das jetzt sehen würde wie die meisten hier, würde sie ja in tiefste Depressionen verfallen. Oder?

Ja, das mit dem Ausland werde ich sowieso tun. Da es aber nicht um ein Auslandssemester geht (Studium ist lang vorbei, zum Glück ), sondern um einen Job im Ausland, ist das nicht so einfach. Naja, mal sehen.

Liebe Grüße

NM

Single-Leben kann auch schön sein!
Ich hab hier nicht zwischen Single-Leben und Partnerschaft unterschieden, sondern von verschiedenen Arten von Beziehungen geschrieben. Also ich will keineswegs andeuten, dass Singles nicht glücklich sein können. Ich meinte, dass - wenn eine Partnerschaft da ist - diese an erster Stelle stehen sollte. Wenn keine da ist, sollte man auf gute Freunde bauen (können). Ich hab auch Single-Freunde, für die manchmal ich, mal er und mal wir beide da sind. Doch denke ich, dass jeder Mensch nach Zweisamkeit strebt, in welcher Form auch immer er diese dann auslebt. Ohne Partner stellt sich halt nicht die Frage, ob man klammern sollte oder lieber locker in eine Beziehung reingeht... ohne Partnerschaft hat man einfach mehr Zeit für sich selbst und manchmal ist es auch ganz gut, mal ne Weile alleine zu sein und sich an Stelle 1 zu setzen....

Job im Ausland? Aber nur für 1 Jahr? Ist es denn weit-entferntes Ausland oder erreichbar für Deinen Freund/Mann, wenn er mal Sehnsucht hat? Aber wie gesagt, wenn Du den Wunsch hast, dann klappt das auch, wenn Ihr ne starke Beziehung habt. Das Schlimmste ist wirklich, wenn man sich für jemand anderen aufgibt... also nochmals Glück

Gute Laune

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. April 2003 um 13:20
In Antwort auf biddy_12156480

Eine kleine Krise ...
.... hat obiges in mir (29, seit 3 Jahren Single, Karriere gemacht im Job) in der Tat bei mir ausgelöst.
Ich kann es nämlich nicht nachvollziehen, einfach, weil ich dieses Vertrauen nie erlebt habe. Deshalb habe ich mich auch immer für den Job und im Zweifel gegen die Beziehung entschieden. Es ist halt einfacher für mich, mich im Job weiterzuentwickeln, anstatt diese ewigen Männerfrust zu erleben!!
Ich sag ja nicht, dass das immer gut war! So langsam komme ich nämlich an den Punkt, das Gefühl zu haben, das ein oder andere Mal falsche Prios gesetzt zu haben.
Auf der anderen Seite - wer weiß wofür es gut war und worauf es mich vorbereitet! Wahrscheinlich war ich einfach noch nie bereit für denjenigen welchen ..... (obwohl es "ihn" schon gab und ach - für den habe ich echt einiges verändert!!!).
Will sagen: Manchmal entziehen sich die Dinge auch unserem Einfluss und die Prios ändern sich mit der Zeit / Gelegeneheit.
Wenn der richtige nicht da ist, ist es an der Zeit, Karriere zu machen. Wenn man ihn hat, sollte man zusehen, ihn zu behalten. Oder?

Lieber Engel!
Ich bin untröstlich, Dich in Krisen gestürzt zu haben...

Aber wie schon Nettem Mädel erklärt, wars nicht negativ auf das Single-Dasein bezogen. Ich kann Deinen Beitrag voll nachvollziehen, obwohl ich schon ziemlich lange vergeben bin. Aber ich seh es an Freunden und ich stells mir auch schwer vor, wenn man einmal enttäuscht worden ist, wieder Vertrauen zu fassen und Risiken einzugehen. Denn mit dem (durchaus notwendigen) Vertrauen in einer Partnerschaft geht man ein Risiko ein... das Risiko, auf Dinge wegen ihm verzichtet zu haben, das Risiko, irgendwann verlassen zu werden, das Risiko, nicht genauso wieder geliebt zu werden, das Risiko, Dinge wegen der Beziehung zu verändern, die nicht rückgängig zu machen sind usw. Das größte Risiko ist wahrscheinlich, dass man bitter enttäuscht werden kann und irgendwann einfach Angst vor Beziehungen und den Folgen kriegt.

Aber ich finds gut, dass Du von "dem Richtigen" schreibst, den gibt es nämlich auch sicher für Dich! Man kann nicht wie verrückt suchen... man muß es nehmen wie es ist. Aber tu Dir den Gefallen, dass Du ihn, wenn er einmal in Deinem Leben aufgetaucht ist, an die richtige Stelle setzt - Prio 1! Jeder hat doch gern jemanden an seiner Seite, egal wie stark er alleine auch sein mag. Zu zweit ist alles leichter.. ich wünsch Dir viel Glück und dass Du bald den Richtigen findest.

LG Gute laune

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

30. April 2003 um 10:28

Hu hu
Ich denke das ist eine schwierige Frage,die ich selber nicht beantworten kann,da ich gerade selber genau vor der Frage stehe.Ist mir mein Freund wichtiger als die umgebung wo ich mich wohl fühle,meine freundinn und meine mum,oder ist er mir wichtiger.
Als Freundinninen schwört man sich immer zwischen uns wird sich nie ein Mann drängen können.Was natürlich nicht immer funktuniert hat.Ich denke es gibt viele Faktoren die da eine große Rolle spielen.
Gruß Wackel

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook

Das könnte dir auch gefallen