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Starke Verlustängste

27. April 2018 um 10:57 Letzte Antwort: 4. Mai 2018 um 20:39

Hallo! 

Ich habe ein Problem, was mich sehr belastet und meine Lebensqualität extrem einschränkt. Meine erste Beziehung hat 3 Jahre gehalten, bis mir mein Freund ,der zu dem Zeitpunkt in einer anderen Stadt studiert hat eröffnet hat ,dass er eine andere Frau kennengelernt hat und uns jetzt beide "liebt". Er wollte die Beziehung zu keinem von uns beiden beenden , jedoch habe ich das dann getan. Ich war in dieser Beziehung zu keinem Zeitpunkt eifersüchtig, dieses Gefühl war mir komplett fremd. Der Trennungsgrund hat mich jedoch so stark verletzt,dass mein Selbstvertrauen dadurch gelitten hat und ich in meiner jetzigen Beziehung starke Angst habe ,dass mein Freund mich auch für eine andere verlässt. Ich bin extrem eifersüchtig und habe starke Verlustängste. Ich zeige ihm das nicht offensichtlich und mache auch nie eine Szene, denn ich will ihn nicht einschränken oder ihm etwas verbieten, das Recht habe ich nicht, ich leide eher still und leise darunter. Mein Freund weiß aber schon das ich diese Ängste generell habe. Er reagiert verständnisvoll und sagt mir das ich das Verhalten meines Exfreundes nicht auf ihn projizieren soll und er mich liebt und mir nicht Fremdgehen würde. Daran liegt es auch nicht, ich weiß das er mir nicht fremgehen würde. Meine Angst rührt eher daher, dass ich befürchte er könnte sich in eine andere Frau verlieben, obwohl ich das selbst als ziemlich unwahrscheinlich empfinde, weil wir zusammen wohnen und nie länger als 2 Tage getrennt sind, in so einem kurzen Zeitraum kann man sich ja in niemand anderen verlieben, aber diese Angst bleibt trotzdem.Ich habe in vielen  Beziehungen aus dem Bekanntenkreis erlebt , dass sich der Mann nach weniger als 1 Woche Hals über Kopf von der Partnerin getrennt hat. Ich glaube man kann sich innerhalb von wenigen Stunden in eine Person verknallen oder für sie schwärmen. Dieses Gefühl ist jedoch banal und nicht ernstzunehmen, man verknallt sich ja dann nur in das äußerliche, mit verliebtsein hat das nichts zu tun. Ich denke nur es gibt viele Menschen, die diese Schwärmerei zu ernst nehmen und dann eine Entscheidung überstürzen. Verliebtsein entsteht für mich erst nach einigen Wochen, wenn man sich näher kennengelernt hat .Das bedeutet für mich, das man seinen Partner ab diesem Moment schon hintergangen hat, wenn man davon spricht sich in eine andere Person verliebt zu haben, denn dann muss ich viel Zeit mit der Person verbracht haben. Mir macht es nur Angst, das mein Freund sich in eine andere Frau verknallt und dieses Gefühl dann mit etwas ernstem verwechselt und er dann daraufhin eine  Entscheidung überstürzt . Habt ihr irgendwelche Tipps für mich, wie ich meine Ängste in den Griff bekomme? Habe schon an eine Therapie gedacht, weil ich es nicht mehr aushalte. Ich danke euch schonmal für eure Ratschläge! 

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27. April 2018 um 11:29

ich will dich nicht zusätzlich verunsichern aber bloß weil man zusammen wohnt und nie länger als zwei tage getrennt voneinander ist, bedeutet dies nicht, dass man sich nicht in jemand anderen verlieben kann.

er kann sich beim parken verlieben, an der kasse verlieben, wenn er mit dem hund raus geht. man kann sich überall und immer verlieben, in jeden. 

du musst einfach an deinem selbstwert arbeiten.

und ja ... beziehungen sind endlich. es ist leider so. ehen halten meisst länger aber beziehungen enden irgendwann. meistens sehr bitter. es ist eine völlig normale und alltägliche sache, dass sich jemand in einen anderen verliebt und sich dann trennt. 

es kann dir also jederzeit wieder passieren. auch du kannst dich in jemand anderen verlieben und deinen freund verlassen. 
 

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27. April 2018 um 11:31

Dass Ehen meist länger halten ist ja mal wieder eine super Aussage

@TE: Stell dir doch mal eine andere Frage: KANNST du (oder irgendwer) es überhaupt verhindern, dass sich dein Freund in eine andere verliebt? Egal wie oft und viel ihr euch seht und wie toll es ist - es ist einfach nicht möglich...
Mir hilft das immer ganz gut.

Ansonsten finde ich es überhaupt keine Schande, sich wegen sowas Hilfe zu suchen - immerhin soll es dir doch gut gehen

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27. April 2018 um 11:33
In Antwort auf melonchen1

Dass Ehen meist länger halten ist ja mal wieder eine super Aussage

@TE: Stell dir doch mal eine andere Frage: KANNST du (oder irgendwer) es überhaupt verhindern, dass sich dein Freund in eine andere verliebt? Egal wie oft und viel ihr euch seht und wie toll es ist - es ist einfach nicht möglich...
Mir hilft das immer ganz gut.

Ansonsten finde ich es überhaupt keine Schande, sich wegen sowas Hilfe zu suchen - immerhin soll es dir doch gut gehen

ist doch so. 

oft gibt es kinder in der ehe oder gemeinsames eigentum, gemeinsame firma. da trennen sich viele viel langsamer, weil sie ihre existenz nicht gefährden möchten.

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27. April 2018 um 11:48
In Antwort auf fresh0089

ich will dich nicht zusätzlich verunsichern aber bloß weil man zusammen wohnt und nie länger als zwei tage getrennt voneinander ist, bedeutet dies nicht, dass man sich nicht in jemand anderen verlieben kann.

er kann sich beim parken verlieben, an der kasse verlieben, wenn er mit dem hund raus geht. man kann sich überall und immer verlieben, in jeden. 

du musst einfach an deinem selbstwert arbeiten.

und ja ... beziehungen sind endlich. es ist leider so. ehen halten meisst länger aber beziehungen enden irgendwann. meistens sehr bitter. es ist eine völlig normale und alltägliche sache, dass sich jemand in einen anderen verliebt und sich dann trennt. 

es kann dir also jederzeit wieder passieren. auch du kannst dich in jemand anderen verlieben und deinen freund verlassen. 
 

Ich kann mir nicht vorstellen, das man sich nach ein paar Sekunden in jemand verlieben kann, wie soll das gehen ? Man kennt denjenigen doch überhaupt nicht. Man findet höchstens äußere Reize Interessant, aber ernsthafte Gefühle ohne sich zu kennen halte ich für unwahrscheinlich. Ich könnte mir nie vorstellen,mich einfach so neu zu verlieben, wenn die Beziehung intakt ist , vielleicht liegt es auch daran das ich mich sehr selten und erst nach vielen Monaten wirklich verliebe. Wenn man sich an jeder Ecke neu verliebt, dann ist die Liebe vielleicht nicht so stark. 

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27. April 2018 um 11:58

verliebt oder interesse geweckt. es ist egal wie du es nennst. 

wenn er jemand anderen sieht, die ihn fasziniert, dann ist es so. mann/frau kann es nicht verhindern.

du musst eifnach an deinem selbstwert arbeiten. das ist alles. 

garantie gibt es nie. nie.

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27. April 2018 um 12:03
In Antwort auf melina1995

Ich kann mir nicht vorstellen, das man sich nach ein paar Sekunden in jemand verlieben kann, wie soll das gehen ? Man kennt denjenigen doch überhaupt nicht. Man findet höchstens äußere Reize Interessant, aber ernsthafte Gefühle ohne sich zu kennen halte ich für unwahrscheinlich. Ich könnte mir nie vorstellen,mich einfach so neu zu verlieben, wenn die Beziehung intakt ist , vielleicht liegt es auch daran das ich mich sehr selten und erst nach vielen Monaten wirklich verliebe. Wenn man sich an jeder Ecke neu verliebt, dann ist die Liebe vielleicht nicht so stark. 

Melina, wie auch immer du es nennen magst, aber natürlich besteht die Möglichkeit, dass dein Partner - oder auch du! - mal auf einen Menschen trefft, der faszinierend ist. Dem man, z.B. weil es ein Kollege/eine Kollegin ist, auch längere Zeit erlebt und für den sich auch mal intensivere Gefühle entwickeln.

Ich will damit nicht sagen, dass es deinem Partner zwangsläufig passiert. Ich will sagen, dass sich das jeder Kontrolle entzieht und somit auch nicht über ein Regelwerk ("maximal zwei Tage lang nicht sehen" zu verhindern ist.

Es kann auch passieren, dass sich ein Partner ent-liebt.

Will heißen: Leider ist es möglich und außerhalb jeder Kontrolle, dass auch eine starke und liebevolle Beziehung irgendwann beendet wird. Weil sich die Gefühle verändert haben, weil man sich auseinander entwickelt hat, whatever. Das muss nicht zwangsläufig so passieren, im Gegensatz zu fresh glaube ich nicht, dass jede Beziehung ein automatisches Verfallsdatum hat, es gibt auch welche, die wirklich ein Leben lang halten (und nein, es sind dann nicht automatisch die, bei denen die Partner nur aus pragmatischen Gründen beieinander bleiben). Aber es kann passieren. Mit dieser zugegebenermaßen nicht gerade schönen Realität musst du leben und dich damit auseinander setzen. Liebe ist freiwillig und kann nicht eingefordert werden.

Was ich für dich für sinnvoll halten würde: Setze dich mit deinen Ängsten auseinander. Natürlich ist es sehr verletzend, für eine andere verlassen zu werden. Es ist auch verletzend, aus anderen Gründen verlassen zu werden. Bedrohlich wird es jedoch nur dann, wenn einzig und allein die Beziehung die Basis ist, auf der du meinst, existieren zu können. Stärke dein Selbstwertgefühl (du bist es wert, geliebt zu werden) und dein Selbstvertrauen (du schaffst es ggf. auch allein, weil du stark bist und weißt, was du willst). Damit kannst du nicht nur aushalten, falls es tatsächlich mal zur Trennung kommt. Damit kannst du auch eine destruktive Beziehung verlassen, weil du dann nicht mehr auf den Beziehungsstatus allein angewiesen bist.

Das wäre eine sehr sinnvolle Investition in deine Zukunft. Denn du kannst einfach nie wissen, was dir passieren wird.

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27. April 2018 um 12:10

Ich weiß wie du meinst, aber selbst wenn mich jemand fasziniert und ich mich deshalb trenne dann würde das ja bedeuten,das ich für diesen Menschen, den ich kaum kenne mehr Gefühle habe, als für den Menschen mit dem ich seit Jahren mein Leben teile. Das halte ich für nicht möglich

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27. April 2018 um 12:10

Ich weiß wie du meinst, aber selbst wenn mich jemand fasziniert und ich mich deshalb trenne dann würde das ja bedeuten,das ich für diesen Menschen, den ich kaum kenne mehr Gefühle habe, als für den Menschen mit dem ich seit Jahren mein Leben teile. Das halte ich für nicht möglich

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27. April 2018 um 14:19

Sehe ich genauso

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27. April 2018 um 14:22

Na klar kann eine Beziehung aus vielen anderen Gründen scheitern, aber wegen eines anderen Menschen verlassen zu werden ist für mich mit Abstand die schmerzvollste Art. 

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27. April 2018 um 14:34

Ich war in der Beziehung vorher wirklich nicht eifersüchtig, aber er war auch mein erster Freund ich ich war das erste Mal verliebt,ich kannte also noch keinen Liebeskummer oder Trennungsschmerz. Die Verlustangst die ich jetzt dadurch entwickelt habe, ist denke ich unter anderem dadurch entstanden, das die Trennung so  schmerzhaft für mich war. Vielleicht wirklich weil ich mir zu sicher war ,denn ich war zu der Zeit sehr selbstbewusst und hätte mit einer Trennung nicht gerechnet. Meine jetzige Beziehung ist allerdings viel intensiver und mit meiner ersten Beziehung bei weitem nicht zu vergleichen. Ich habe mir eingestanden, dass ich emotional extrem abhängig von meinem Freund bin und definitiv an mir arbeiten werde , eventuell mit Therapeutein. 

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27. April 2018 um 15:04
In Antwort auf vogalonga14

Melina, wie auch immer du es nennen magst, aber natürlich besteht die Möglichkeit, dass dein Partner - oder auch du! - mal auf einen Menschen trefft, der faszinierend ist. Dem man, z.B. weil es ein Kollege/eine Kollegin ist, auch längere Zeit erlebt und für den sich auch mal intensivere Gefühle entwickeln.

Ich will damit nicht sagen, dass es deinem Partner zwangsläufig passiert. Ich will sagen, dass sich das jeder Kontrolle entzieht und somit auch nicht über ein Regelwerk ("maximal zwei Tage lang nicht sehen" zu verhindern ist.

Es kann auch passieren, dass sich ein Partner ent-liebt.

Will heißen: Leider ist es möglich und außerhalb jeder Kontrolle, dass auch eine starke und liebevolle Beziehung irgendwann beendet wird. Weil sich die Gefühle verändert haben, weil man sich auseinander entwickelt hat, whatever. Das muss nicht zwangsläufig so passieren, im Gegensatz zu fresh glaube ich nicht, dass jede Beziehung ein automatisches Verfallsdatum hat, es gibt auch welche, die wirklich ein Leben lang halten (und nein, es sind dann nicht automatisch die, bei denen die Partner nur aus pragmatischen Gründen beieinander bleiben). Aber es kann passieren. Mit dieser zugegebenermaßen nicht gerade schönen Realität musst du leben und dich damit auseinander setzen. Liebe ist freiwillig und kann nicht eingefordert werden.

Was ich für dich für sinnvoll halten würde: Setze dich mit deinen Ängsten auseinander. Natürlich ist es sehr verletzend, für eine andere verlassen zu werden. Es ist auch verletzend, aus anderen Gründen verlassen zu werden. Bedrohlich wird es jedoch nur dann, wenn einzig und allein die Beziehung die Basis ist, auf der du meinst, existieren zu können. Stärke dein Selbstwertgefühl (du bist es wert, geliebt zu werden) und dein Selbstvertrauen (du schaffst es ggf. auch allein, weil du stark bist und weißt, was du willst). Damit kannst du nicht nur aushalten, falls es tatsächlich mal zur Trennung kommt. Damit kannst du auch eine destruktive Beziehung verlassen, weil du dann nicht mehr auf den Beziehungsstatus allein angewiesen bist.

Das wäre eine sehr sinnvolle Investition in deine Zukunft. Denn du kannst einfach nie wissen, was dir passieren wird.

Liebe Vogalonga 14,

Ich stimme dir in allen Punkten zu. Was mir speziell Sorgen bereitet ist überstürzt für einen anderen Menschen verlassen zu werden. Ich denke nämlich, dass man seine Gefühle bei einer harmlosen Schwärmerei oder Faszination noch ein Stück weit beeinflussen kann. Das sind keine tiefen Gefühle und wenn mir meine Beziehung am Herzen liegt dann unterbinde ich den Kontakt zu dem Menschen,der gerade zu viel Raum in meiner Beziehung einzunehmen droht. Trennt sich jemand überstürzt, würde es mir deshalb schwerfallen diese Entscheidung zu akzeptieren, weil ich der Meinung bin, das eine Schwärmerei wieder vergeht und es sich nicht lohnt dafür den Partner zu verlassen. Handelt es sich um einen Arbeitskollegen, dann kann es natürlich sein das man intensivere Gefühle entwickeln gegen diese Gefühle kann man sich mit der Zeit vielleicht nicht mehr wehren, was nicht bedeutet das es dann zur Trennung kommen muss. Auch dann könnte man sich noch für die Liebe anstatt das verliebtsein entscheiden.Gegen entlieben ist man natürlich machtlos. Diese Trennung wäre wohl aber für beide Seiten schmerzhaft auch nicht zu ändern. Dies würde mir lechterfallen zu akzeptieren.

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27. April 2018 um 15:06

Ich finde die Vorstellung,das mein Partner eine andere liebt und mit ihr schläft schlimmer.

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27. April 2018 um 15:13
In Antwort auf vogalonga14

Melina, wie auch immer du es nennen magst, aber natürlich besteht die Möglichkeit, dass dein Partner - oder auch du! - mal auf einen Menschen trefft, der faszinierend ist. Dem man, z.B. weil es ein Kollege/eine Kollegin ist, auch längere Zeit erlebt und für den sich auch mal intensivere Gefühle entwickeln.

Ich will damit nicht sagen, dass es deinem Partner zwangsläufig passiert. Ich will sagen, dass sich das jeder Kontrolle entzieht und somit auch nicht über ein Regelwerk ("maximal zwei Tage lang nicht sehen" zu verhindern ist.

Es kann auch passieren, dass sich ein Partner ent-liebt.

Will heißen: Leider ist es möglich und außerhalb jeder Kontrolle, dass auch eine starke und liebevolle Beziehung irgendwann beendet wird. Weil sich die Gefühle verändert haben, weil man sich auseinander entwickelt hat, whatever. Das muss nicht zwangsläufig so passieren, im Gegensatz zu fresh glaube ich nicht, dass jede Beziehung ein automatisches Verfallsdatum hat, es gibt auch welche, die wirklich ein Leben lang halten (und nein, es sind dann nicht automatisch die, bei denen die Partner nur aus pragmatischen Gründen beieinander bleiben). Aber es kann passieren. Mit dieser zugegebenermaßen nicht gerade schönen Realität musst du leben und dich damit auseinander setzen. Liebe ist freiwillig und kann nicht eingefordert werden.

Was ich für dich für sinnvoll halten würde: Setze dich mit deinen Ängsten auseinander. Natürlich ist es sehr verletzend, für eine andere verlassen zu werden. Es ist auch verletzend, aus anderen Gründen verlassen zu werden. Bedrohlich wird es jedoch nur dann, wenn einzig und allein die Beziehung die Basis ist, auf der du meinst, existieren zu können. Stärke dein Selbstwertgefühl (du bist es wert, geliebt zu werden) und dein Selbstvertrauen (du schaffst es ggf. auch allein, weil du stark bist und weißt, was du willst). Damit kannst du nicht nur aushalten, falls es tatsächlich mal zur Trennung kommt. Damit kannst du auch eine destruktive Beziehung verlassen, weil du dann nicht mehr auf den Beziehungsstatus allein angewiesen bist.

Das wäre eine sehr sinnvolle Investition in deine Zukunft. Denn du kannst einfach nie wissen, was dir passieren wird.

Mir ist bewusst das ich an meinem Selbstvertrauen arbeiten muss und mir bewusst werden, das eine Trennung schmerzhaft aber nicht das Ende bedeuten würde. Mein Ziel ist auch das aus einem ich kann nicht ohne dich leben ein ich will nicht ohne dich leben wird. Was hinzukommt ist das wir nächstes Jahr auf Weltreise gehen für ca. 2 Jahre. Ich habe also ohne ihn keine Zukunftsperspektive und muss an einem eigenen Lebensentwurf arbeiten.

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27. April 2018 um 16:57

Warum sollte man offen fürs kennenlernen und verlieben sein, wenn man in einer festen Beziehung ist ? Ich vertrete immer noch die Ansicht, das es nicht möglich ist sich in einen komplett fremden Menschen zu verlieben. Viele Leute verwechseln Schwärmereien mit verliebtsein, die unbedeutend sind und nur auf dem äußerlichen beruhen. Diese Gefühle verfliegen von alleine wenn man sie nicht nährt. Und das sollte man nicht tun, wenn man schon in festen Händen ist. 

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27. April 2018 um 17:29

Warum sollte man offen fürs kennenlernen und verlieben sein, wenn man in einer festen Beziehung ist? Ich vertrete immer noch die Ansicht, das es nicht möglich ist, sich in einen komplett fremden Menschen zu verlieben. Viele Leute verwechseln Schwärmereien mit verliebtsein, die unbedeutend sind und nur auf dem äußerlichen beruhen. Diese Gefühle verfliegen von alleine,wenn man sie nicht nährt. Und das sollte man nicht tun, wenn man schon in festen Händen ist.

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27. April 2018 um 17:32

Richtig ,es geht eben darum das ICH felsenfest davon überzeugt bin. Das lässt sich aber nicht auf meinen Partner schließen.

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27. April 2018 um 19:16

Ich glaube, du sitzt einem irrtum auf, wenn du meinst, dass so viele Männer sich plötzlich verlieben und dann überstürzt ihre frauen verlassen. Wenn man eine ernsthafte beziehung führt, glaube ich nicht, dass jemand plötzlich wie aus dem nichts geht. Da gibt es schon vorher Probleme, differenzen, gleichgültigkeit und erste anzeichen. Aber die bemerkst du als Außenstehende nicht und deshalb wirkt es für dich plötzlich. 

 

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28. April 2018 um 9:48
In Antwort auf melina1995

Na klar kann eine Beziehung aus vielen anderen Gründen scheitern, aber wegen eines anderen Menschen verlassen zu werden ist für mich mit Abstand die schmerzvollste Art. 

Melina, ich hänge ein wenig daran fest, dass es für dich quasi die meisten zu vermeidende Variante ist, wegen einer anderen verlassen zu werden. Ich habe schon beides erlebt: verlassen zu werden, weil seine Gefühle erkaltet waren und verlassen werden, weil eine andere im Spiel war. Bei letzterem war es durchaus so, dass schon vorher der Wurm in der Beziehung drin war - wir hatten eigentlich viel zu wenig gemeinsam an Werten, Vorstellungen von Zielen im Leben, die Art, den Alltag zu meistern. Trotzdem fand ich in der Tat den offiziellen Trennungsgrund sehr schmerzhaft: eine Andere... Denn vordergründig habe ich das übersetzt mit "ich bin nicht gut genug" (statt - was ich erst später reflektiert habe - "wir passen nicht zusammen". Das heißt, neben dem Liebeskummer kam noch hinzu, sich minderwertig zu fühlen, nach Fehlern bei sich zu suchen. Nach einer Trennung zu schauen, was man selbst dazu beigetragen hat, ist ja zunächst nicht verkehrt und hilft bei zukünftigen Beziehungen. Aber das Grundgefühl "Ich bin nicht gut genug" ist Gift!

Kann es sein, dass dir deine letzte Trennung genau dieses Gefühl eingebracht hat (vielleicht auch verstärkt durch alte Erfahrungen aus der Kindheit)? Dann gilt es, genau da hinzuschauen, möglicherweise auch mithilfe einer Therapie. 

In meinem Freundes- und Familienkreis habe ich es übrigens durchaus erlebt, dass auch langjährige Beziehungen und Ehe kaputt gingen, durchaus auch, weil einE DritteR mit ins Spiel kam. Die Dauer einer Beziehung, selbst wenn die Partner (mal) gut zueinander pass(t)en, ist keine Garantie dafür, dass sie nie scheitert. Manchmal entwickeln sich Partner auseinander, pflegen die Beziehung im Alltag nicht oder im Laufe der Zeit werden die Dinge, die man zunächst nur als kleine Ärgernosse angesehen hat, eben doch riesengroße Gräben. Hinzu kommt, dass Menschen nicht immer gleichmäßig psychisch stabil sind. Wer sich aus welchen Gründen auch immer gerade in einer Krise befindet, ist vielleicht auch offener für den Gedanken, dass es sich ohne dem Partner oder mit einem neuen Partner besser leben lässt. Oder eine Krise lässt einem neue Prioritäten setzen, die der Partner nicht teilt. Oder oder oder...

Ich finde übrigens euren Plan, zwei Jahre zu reisen, total großartig. Das ist eine tolle Möglichkeit, sich selbst und einander noch besser kennen zu lernen - und kann genau deswegen natürlich auch zu einer Krise führen. Oder einem total zusammen schweißen.
Mach dich übrigens frei von dem Gedanken, dass ihr dafür symbiotisch voneinander abhängig sein. Natürlich kannst du so etwas auch allein! es gibt diverse Blogs von langzeitreisenden Solo-Frauen!
(Ich wähle übrigens folgende Variante: ich spare bereits jetzt Arbeitszeit und Geld für eine dreimonatige Reise durch einige Länder Süd- und Mittelamerikas in drei Jahren - ohne meinem Mann, weil der in seinem Job nicht so lange weg kann und sich für diese Reiseziele nicht interessiert. Ich reise also 10 Wochen allein, bevor wir uns in den USA treffen und noch zwei Wochen gemeinsam reisen. Geht auch, und ich freue mich durchaus darauf, absolut selbstbestimmt genau das zu tun und zu lassen, worauf ich auf dieser Reise Lust habe. Mit Ausnahme von Männern. )

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3. Mai 2018 um 12:56

Ich halte es nicht für komplett ausgeschlossen, mal für jemand anderen zu schwärmen (eine Schwärmerei ist für mich aber kein tiefes Gefühl), aber deshalb dann meine langjährige Beziehung zu beenden das meine ich. Wenn man irgendwann extrem unglücklich ist dann kann das natürlich anders sein. 

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3. Mai 2018 um 13:02
In Antwort auf vogalonga14

Melina, ich hänge ein wenig daran fest, dass es für dich quasi die meisten zu vermeidende Variante ist, wegen einer anderen verlassen zu werden. Ich habe schon beides erlebt: verlassen zu werden, weil seine Gefühle erkaltet waren und verlassen werden, weil eine andere im Spiel war. Bei letzterem war es durchaus so, dass schon vorher der Wurm in der Beziehung drin war - wir hatten eigentlich viel zu wenig gemeinsam an Werten, Vorstellungen von Zielen im Leben, die Art, den Alltag zu meistern. Trotzdem fand ich in der Tat den offiziellen Trennungsgrund sehr schmerzhaft: eine Andere... Denn vordergründig habe ich das übersetzt mit "ich bin nicht gut genug" (statt - was ich erst später reflektiert habe - "wir passen nicht zusammen". Das heißt, neben dem Liebeskummer kam noch hinzu, sich minderwertig zu fühlen, nach Fehlern bei sich zu suchen. Nach einer Trennung zu schauen, was man selbst dazu beigetragen hat, ist ja zunächst nicht verkehrt und hilft bei zukünftigen Beziehungen. Aber das Grundgefühl "Ich bin nicht gut genug" ist Gift!

Kann es sein, dass dir deine letzte Trennung genau dieses Gefühl eingebracht hat (vielleicht auch verstärkt durch alte Erfahrungen aus der Kindheit)? Dann gilt es, genau da hinzuschauen, möglicherweise auch mithilfe einer Therapie. 

In meinem Freundes- und Familienkreis habe ich es übrigens durchaus erlebt, dass auch langjährige Beziehungen und Ehe kaputt gingen, durchaus auch, weil einE DritteR mit ins Spiel kam. Die Dauer einer Beziehung, selbst wenn die Partner (mal) gut zueinander pass(t)en, ist keine Garantie dafür, dass sie nie scheitert. Manchmal entwickeln sich Partner auseinander, pflegen die Beziehung im Alltag nicht oder im Laufe der Zeit werden die Dinge, die man zunächst nur als kleine Ärgernosse angesehen hat, eben doch riesengroße Gräben. Hinzu kommt, dass Menschen nicht immer gleichmäßig psychisch stabil sind. Wer sich aus welchen Gründen auch immer gerade in einer Krise befindet, ist vielleicht auch offener für den Gedanken, dass es sich ohne dem Partner oder mit einem neuen Partner besser leben lässt. Oder eine Krise lässt einem neue Prioritäten setzen, die der Partner nicht teilt. Oder oder oder...

Ich finde übrigens euren Plan, zwei Jahre zu reisen, total großartig. Das ist eine tolle Möglichkeit, sich selbst und einander noch besser kennen zu lernen - und kann genau deswegen natürlich auch zu einer Krise führen. Oder einem total zusammen schweißen.
Mach dich übrigens frei von dem Gedanken, dass ihr dafür symbiotisch voneinander abhängig sein. Natürlich kannst du so etwas auch allein! es gibt diverse Blogs von langzeitreisenden Solo-Frauen!
(Ich wähle übrigens folgende Variante: ich spare bereits jetzt Arbeitszeit und Geld für eine dreimonatige Reise durch einige Länder Süd- und Mittelamerikas in drei Jahren - ohne meinem Mann, weil der in seinem Job nicht so lange weg kann und sich für diese Reiseziele nicht interessiert. Ich reise also 10 Wochen allein, bevor wir uns in den USA treffen und noch zwei Wochen gemeinsam reisen. Geht auch, und ich freue mich durchaus darauf, absolut selbstbestimmt genau das zu tun und zu lassen, worauf ich auf dieser Reise Lust habe. Mit Ausnahme von Männern. )

Ich denke auch das eine Beziehung anfälliger für "Nebenbuhler" ist, wenn man nicht glücklich ist, aber dann müsste ich mir ja immer Gedanken machen ,das der Partner mit der nächsten durchbrennt, wenn es gerade Mal nicht so rund läuft,was eine normale Entwicklung in einer Beziehung ist denke ich. Aber du meintest ja ihr habt nicht wirklich zueinander gepasst, ich denke auch es gibt vorher viele Anzeichen, das die Beziehung überhaupt nicht mehr läuft oder man nicht zueinander passt. Aber meine Ängste sind nunmal da, wodurch auch immer sie letztlich ausgelöst wurden. Ich muss mich damit auseinandersetzen und gegebenfalls eine Therapie machen ,um meine Beziehung mit diesem wundervollen Menschen uneingeschränkt genießen zu können.

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3. Mai 2018 um 13:07
In Antwort auf vogalonga14

Melina, ich hänge ein wenig daran fest, dass es für dich quasi die meisten zu vermeidende Variante ist, wegen einer anderen verlassen zu werden. Ich habe schon beides erlebt: verlassen zu werden, weil seine Gefühle erkaltet waren und verlassen werden, weil eine andere im Spiel war. Bei letzterem war es durchaus so, dass schon vorher der Wurm in der Beziehung drin war - wir hatten eigentlich viel zu wenig gemeinsam an Werten, Vorstellungen von Zielen im Leben, die Art, den Alltag zu meistern. Trotzdem fand ich in der Tat den offiziellen Trennungsgrund sehr schmerzhaft: eine Andere... Denn vordergründig habe ich das übersetzt mit "ich bin nicht gut genug" (statt - was ich erst später reflektiert habe - "wir passen nicht zusammen". Das heißt, neben dem Liebeskummer kam noch hinzu, sich minderwertig zu fühlen, nach Fehlern bei sich zu suchen. Nach einer Trennung zu schauen, was man selbst dazu beigetragen hat, ist ja zunächst nicht verkehrt und hilft bei zukünftigen Beziehungen. Aber das Grundgefühl "Ich bin nicht gut genug" ist Gift!

Kann es sein, dass dir deine letzte Trennung genau dieses Gefühl eingebracht hat (vielleicht auch verstärkt durch alte Erfahrungen aus der Kindheit)? Dann gilt es, genau da hinzuschauen, möglicherweise auch mithilfe einer Therapie. 

In meinem Freundes- und Familienkreis habe ich es übrigens durchaus erlebt, dass auch langjährige Beziehungen und Ehe kaputt gingen, durchaus auch, weil einE DritteR mit ins Spiel kam. Die Dauer einer Beziehung, selbst wenn die Partner (mal) gut zueinander pass(t)en, ist keine Garantie dafür, dass sie nie scheitert. Manchmal entwickeln sich Partner auseinander, pflegen die Beziehung im Alltag nicht oder im Laufe der Zeit werden die Dinge, die man zunächst nur als kleine Ärgernosse angesehen hat, eben doch riesengroße Gräben. Hinzu kommt, dass Menschen nicht immer gleichmäßig psychisch stabil sind. Wer sich aus welchen Gründen auch immer gerade in einer Krise befindet, ist vielleicht auch offener für den Gedanken, dass es sich ohne dem Partner oder mit einem neuen Partner besser leben lässt. Oder eine Krise lässt einem neue Prioritäten setzen, die der Partner nicht teilt. Oder oder oder...

Ich finde übrigens euren Plan, zwei Jahre zu reisen, total großartig. Das ist eine tolle Möglichkeit, sich selbst und einander noch besser kennen zu lernen - und kann genau deswegen natürlich auch zu einer Krise führen. Oder einem total zusammen schweißen.
Mach dich übrigens frei von dem Gedanken, dass ihr dafür symbiotisch voneinander abhängig sein. Natürlich kannst du so etwas auch allein! es gibt diverse Blogs von langzeitreisenden Solo-Frauen!
(Ich wähle übrigens folgende Variante: ich spare bereits jetzt Arbeitszeit und Geld für eine dreimonatige Reise durch einige Länder Süd- und Mittelamerikas in drei Jahren - ohne meinem Mann, weil der in seinem Job nicht so lange weg kann und sich für diese Reiseziele nicht interessiert. Ich reise also 10 Wochen allein, bevor wir uns in den USA treffen und noch zwei Wochen gemeinsam reisen. Geht auch, und ich freue mich durchaus darauf, absolut selbstbestimmt genau das zu tun und zu lassen, worauf ich auf dieser Reise Lust habe. Mit Ausnahme von Männern. )

Die Entscheidung 3 Monate ohne deinen Mann zu reisen, finde ich übrigens bewundernswert. Ich denke du machst genau das richtige. Ich wünsche mir ich kann irgendwann auch so uneingeschränkt nur das machen worauf ich gerade Lust habe. So eine lange Zeit ohne meinen Freund wäre zurzeit undenkbar für mich. Am Anfang unserer Beziehung war ich  auch Mal 3 Wochen alleine unterwegs. Die Abhängigkeit hat sich mit der Zeit erst entwickelt.

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3. Mai 2018 um 13:35

Nein ich habe keine Angst, das er sich VERLIEBEN könnte ,sondern das er sich Verknallen könnte und das Gefühl dann mit dem anderen vertauscht. Für mich liegt zwischen den beiden nämlich ein weiter Unterschied.

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3. Mai 2018 um 13:39

Deine Ansichten mögen ja zu stimmen und ich bin genauso deiner Meinung, das man sein Leben genießen soll, aber hör einfach auf mit Verlustängsten ist kein guter Ratschlag. Du könntest jemandem mit Depressionen sagen er soll aufhören traurig zu sein oder einem Alkoholiker es soll auf der Stelle auf hören zu trinken. So einfach ist das nunmal nicht, wenn es das wäre dann würde ich sofort damit aufhören, denn es ist kein schönes Gefühl. Ich werde mich nicht verabschieden von der ewigen Liebe. Ich denke das kann klappen, auch wenn es selten ist.

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3. Mai 2018 um 14:58

Was hat das mit Narzissmus zu tun? Also willst du damit sagen, es darf niemandem wehtun wenn derjenige den man liebt mit jemand anderem schläft?

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3. Mai 2018 um 15:25

Ich bin keine Atheistin, Seelen sind unsterblich. Wenn unsere Seele im Leben Verletzungen leidet, die sie nicht verarbeitet dann werden wir in ein vorhergesehenes neues Leben geboren mit dieser Seele, um die Seelenwunden zu heilen. Wenn ich es geschafft habe die Seele zu heilen und den Sinn des Lebens verstehe ,dann werde ich den Weg jenseits von Raum und Zeit wählen. Denn das was danach kommt liegt außerhalb von unserer Vorstellungskraft. DMT macht's möglich...bis ich es schaffe so viele Einsichten zu bekommen dauert es allerdings noch. Ich weiß was du meinst und es gibt keinen vernünftigen Grund sich um solche Dinge sorgen zu machen. Man kann die Dinge nicht beeinflussen, aber sich so verhalten, das Menschen freiwillig deine Nähe suchen. Die Verlustangst bringt mir rein gar nichts außer mir um irgendwelche Dinge jeden Tag Gedanken zu machen, die niemals eintreten oder vielleicht erst in 5 oder 10 Jahren ich weiß es nicht. Diese Erkenntnis habe ich, aber das dann umzusetzen ist extrem schwierig.

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3. Mai 2018 um 15:49

Ich bin ganz deiner Meinung

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3. Mai 2018 um 15:49

Ähm, das ist ja sehr löblich dass du so gute Vorsätze hast. Aber KEIN MENSCH auf dieser Welt kann 100% sicher sein, dass ihm irgendwas bestimmtes NIE passiert. Auch DU kannst nicht sicher sein, dass du dich nie in jemand anderen verliebst - vor allem weil Emotionen nicht vollständig vom Verstand gesteuert werde können.

Ja, das Handeln ist wieder ein eigenes Thema - aber ich frag mich schon, wenn ich mich zb. unglaublich stark in jemanden verliebe, ob es dann wirklich klug ist, das gewaltsam zu unterdrücken, bloß weil ich mir vorgenommen hab, dass das nicht passieren darf?

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3. Mai 2018 um 15:51

"man"....

Liebe venus, genau wie jeder andere hier der von "man" schreibt, hat deine Aussage maximal für dich Gültigkeit.
Zum Glück sind wir Menschen überaus verschieden und es steht niemandem zu, solch verallgemeinernden Urteile zu fällen.

Wenn der Wunsch nach Monogamie in deinen Augen Narzissmus ist, wirst du sicher dementsprechend leben. Aber jetzt allen anderen Menschen das selbe zu unterstellen, ist wirklich sehr engstirnig.

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3. Mai 2018 um 15:57
In Antwort auf melonchen1

Ähm, das ist ja sehr löblich dass du so gute Vorsätze hast. Aber KEIN MENSCH auf dieser Welt kann 100% sicher sein, dass ihm irgendwas bestimmtes NIE passiert. Auch DU kannst nicht sicher sein, dass du dich nie in jemand anderen verliebst - vor allem weil Emotionen nicht vollständig vom Verstand gesteuert werde können.

Ja, das Handeln ist wieder ein eigenes Thema - aber ich frag mich schon, wenn ich mich zb. unglaublich stark in jemanden verliebe, ob es dann wirklich klug ist, das gewaltsam zu unterdrücken, bloß weil ich mir vorgenommen hab, dass das nicht passieren darf?

Du hast auf der einen Seite schon recht, ich frage mich nur wie es dazu kommt, das man sich extrem stark verliebt? Das passiert nicht plötzlich, man merkt ja ,das man beginnt sich für jemand anderen zu interessieren. Wenn ich meine Beziehung nicht gefährden will dann halte ich also Abstand von der Person. Wenn ich mich schon extrem stark verliebt hab, hab ich denjenigen ohne wissen meines Partners sehr nahe kennengelernt und zugelassen das aus einer Schwärmerei eine starke Verliebtheit wird. Wenn die Beziehung vorher nicht gut gelaufen ist kann das denke ich passieren.

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3. Mai 2018 um 16:08
In Antwort auf melina1995

Du hast auf der einen Seite schon recht, ich frage mich nur wie es dazu kommt, das man sich extrem stark verliebt? Das passiert nicht plötzlich, man merkt ja ,das man beginnt sich für jemand anderen zu interessieren. Wenn ich meine Beziehung nicht gefährden will dann halte ich also Abstand von der Person. Wenn ich mich schon extrem stark verliebt hab, hab ich denjenigen ohne wissen meines Partners sehr nahe kennengelernt und zugelassen das aus einer Schwärmerei eine starke Verliebtheit wird. Wenn die Beziehung vorher nicht gut gelaufen ist kann das denke ich passieren.

Zwei Dinge dazu:
JEDE Beziehung wird mal Phasen haben, wo es schlechter läuft. Das ist weder schlimm, noch ein Grund um fremd zu gehen oder sich fremd zu verlieben. Aber es ist die Realität.

Zweitens: Bedeutet das, dass es für dich ein No-Go ist, eine Person des anderen Geschlechts "näher" (was immer das bedeutet) kennen zu lernen wenn man in einer Beziehung ist?
Ganz ehrlich, auch das lässt sich nicht vermeiden. Ich sitze zb. täglich 8 Stunden mit 6 Männern in einem Büro. Wir gehen Kaffee trinken usw. Das reicht völlig aus um sich zu verlieben - wenn es denn sein sollte.
Klar, ich könnte in so einem Fall bei ersten Anzeichen sofort den Job wechseln um Abstand zu halten.... naja. Realistischerweise kann es aber durchaus passieren, dass ich sowas anfangs gar nicht so ernst nehme und bevor ich es bemerke, hab ich mich heftig verliebt.
Das heißt natürlich immer noch nicht, dass ich dann meinen Partner betrüge, verlasse oder sonstwas. Aber PASSIEREN kann sowas halt einfach immer!

Und ich glaub nicht dass man verlangen kann, dass der Partner Abstand zu allen Personen des anderen Geschlechts halten muss. Job, Hobby, Freundschaften...

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3. Mai 2018 um 17:58

Nein kann man in einer glücklichen Beziehung nicht. Ich hab inzwischen mit meinem Freund geredet und er hat mir gesagt, das er sich nichts abwegeriges vorstellen kann als sich einfach in eine andere zu verlieben. Er hatte viele Frauen vor mir und für keine einzige irgendwelche Gefühle außer für mich und seine Exfreundin. Er hat auch viele Frauen um sich rum und  hat sich noch nie um eine in seinem Leben geschert. Das Gespräch hat mich beruhigt und die Diskussion ist für mich beendet. Wenn ihr euch alle 5 Minuten wie pubertäre Teenager verknallt dann ist das eure Sache

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4. Mai 2018 um 9:13
In Antwort auf melina1995

Nein kann man in einer glücklichen Beziehung nicht. Ich hab inzwischen mit meinem Freund geredet und er hat mir gesagt, das er sich nichts abwegeriges vorstellen kann als sich einfach in eine andere zu verlieben. Er hatte viele Frauen vor mir und für keine einzige irgendwelche Gefühle außer für mich und seine Exfreundin. Er hat auch viele Frauen um sich rum und  hat sich noch nie um eine in seinem Leben geschert. Das Gespräch hat mich beruhigt und die Diskussion ist für mich beendet. Wenn ihr euch alle 5 Minuten wie pubertäre Teenager verknallt dann ist das eure Sache

Meine güte
Wenn es dir mit diesem Irrglauben besser geht, okay.

Tatsache ist, dass das alles gute VORSÄTZE sind und nicht mehr!!!
Weder du noch dein Freund können sicher sein, dass euch das nicht passiert. Und vielleicht solltest du dir mal drüber klar werden, dass das auch nicht schlimm ist an sich. Schlimm ist, wenn man leichtfertig mit einer Beziehung umgeht, betrügt, lügt usw.

Wäre außerdem wirklich ziemlich schlimm wenn man Gefühle wie Verliebt sein rein mit dem Kopf steuern könnte....
Und zwischen "verlieben kann einem immer passieren" und "alle 5 Minuten wie pubertäre Teenager verlieben" liegen Welten. Aber in kleinkarierte Vorstellungen passt das halt nicht

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4. Mai 2018 um 9:16

Na dann war das halt bisher so bei dir. Schön und super.
Aber vielleicht wirst du auch noch lernen, dass im Leben nicht immer alles so läuft wie mans erzwingen wil egal wie willensstark, konsequent und liebend man ist.

Und des weiteren hat ein emotionales verlieben ja wohl noch lange nix mit praktizierter Treue zu tun oder?
Und von mir selbst hab ich übrigens auch nicht geschrieben - ich bin treu Aber ich wß auch dass ich ein Mensch bin, mein Partner auch - wir sind keine Heiligen. DIese Sichtweise bewahrt mich vor überzogenen Erwartungen und entspannt ungemein.

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4. Mai 2018 um 16:52
In Antwort auf melina1995

Hallo! 

Ich habe ein Problem, was mich sehr belastet und meine Lebensqualität extrem einschränkt. Meine erste Beziehung hat 3 Jahre gehalten, bis mir mein Freund ,der zu dem Zeitpunkt in einer anderen Stadt studiert hat eröffnet hat ,dass er eine andere Frau kennengelernt hat und uns jetzt beide "liebt". Er wollte die Beziehung zu keinem von uns beiden beenden , jedoch habe ich das dann getan. Ich war in dieser Beziehung zu keinem Zeitpunkt eifersüchtig, dieses Gefühl war mir komplett fremd. Der Trennungsgrund hat mich jedoch so stark verletzt,dass mein Selbstvertrauen dadurch gelitten hat und ich in meiner jetzigen Beziehung starke Angst habe ,dass mein Freund mich auch für eine andere verlässt. Ich bin extrem eifersüchtig und habe starke Verlustängste. Ich zeige ihm das nicht offensichtlich und mache auch nie eine Szene, denn ich will ihn nicht einschränken oder ihm etwas verbieten, das Recht habe ich nicht, ich leide eher still und leise darunter. Mein Freund weiß aber schon das ich diese Ängste generell habe. Er reagiert verständnisvoll und sagt mir das ich das Verhalten meines Exfreundes nicht auf ihn projizieren soll und er mich liebt und mir nicht Fremdgehen würde. Daran liegt es auch nicht, ich weiß das er mir nicht fremgehen würde. Meine Angst rührt eher daher, dass ich befürchte er könnte sich in eine andere Frau verlieben, obwohl ich das selbst als ziemlich unwahrscheinlich empfinde, weil wir zusammen wohnen und nie länger als 2 Tage getrennt sind, in so einem kurzen Zeitraum kann man sich ja in niemand anderen verlieben, aber diese Angst bleibt trotzdem.Ich habe in vielen  Beziehungen aus dem Bekanntenkreis erlebt , dass sich der Mann nach weniger als 1 Woche Hals über Kopf von der Partnerin getrennt hat. Ich glaube man kann sich innerhalb von wenigen Stunden in eine Person verknallen oder für sie schwärmen. Dieses Gefühl ist jedoch banal und nicht ernstzunehmen, man verknallt sich ja dann nur in das äußerliche, mit verliebtsein hat das nichts zu tun. Ich denke nur es gibt viele Menschen, die diese Schwärmerei zu ernst nehmen und dann eine Entscheidung überstürzen. Verliebtsein entsteht für mich erst nach einigen Wochen, wenn man sich näher kennengelernt hat .Das bedeutet für mich, das man seinen Partner ab diesem Moment schon hintergangen hat, wenn man davon spricht sich in eine andere Person verliebt zu haben, denn dann muss ich viel Zeit mit der Person verbracht haben. Mir macht es nur Angst, das mein Freund sich in eine andere Frau verknallt und dieses Gefühl dann mit etwas ernstem verwechselt und er dann daraufhin eine  Entscheidung überstürzt . Habt ihr irgendwelche Tipps für mich, wie ich meine Ängste in den Griff bekomme? Habe schon an eine Therapie gedacht, weil ich es nicht mehr aushalte. Ich danke euch schonmal für eure Ratschläge! 

Hallo Melina,

lass dir bitte nicht von manchen Leuten hier nur noch mehr Angst machen - nicht jede Beziehung geht schief, nicht jeder geht fremd oder was weiß ich. Eine Garantie hast du wirklich nie, du kannst nur darauf achten dass deine Beziehung funktioniert - und auch wenn nicht, heißt es nicht gleich dass dein Freund mit einer anderen in die Kiste steigt. Vl arbeite wirklich an deinem Selbstwertgefühl, vl mit einem Therapeuten.. Ich selbst kenne diese Verlustängste leider auch, versuche mich aber abzulenken, gehe meinen Hobbies nach und halte Abstand von Menschen die mir icht gut tun - das rate ich dir ebenfalls. Bin auch fest davon überzeugt, wenn du dich selbst mehr liebst, ist die Gefahr an einen Falschen zu geraten oder dass dein Freund nach einer Anderen sucht wesentlich geringer - also behalte lieber deine Beziehung du dir selbst im Auge als dir unnötige Sorgen zu machen! 

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4. Mai 2018 um 18:32
In Antwort auf fresh0089

ich will dich nicht zusätzlich verunsichern aber bloß weil man zusammen wohnt und nie länger als zwei tage getrennt voneinander ist, bedeutet dies nicht, dass man sich nicht in jemand anderen verlieben kann.

er kann sich beim parken verlieben, an der kasse verlieben, wenn er mit dem hund raus geht. man kann sich überall und immer verlieben, in jeden. 

du musst einfach an deinem selbstwert arbeiten.

und ja ... beziehungen sind endlich. es ist leider so. ehen halten meisst länger aber beziehungen enden irgendwann. meistens sehr bitter. es ist eine völlig normale und alltägliche sache, dass sich jemand in einen anderen verliebt und sich dann trennt. 

es kann dir also jederzeit wieder passieren. auch du kannst dich in jemand anderen verlieben und deinen freund verlassen. 
 

wenn man verliebt ist, ist da kein Platz für eine andere Liebe. Wenn man ausschau hälst, womöglich was noch besseres zu finden, dann kann's überall passieren. 

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4. Mai 2018 um 20:39
In Antwort auf melina1995

Hallo! 

Ich habe ein Problem, was mich sehr belastet und meine Lebensqualität extrem einschränkt. Meine erste Beziehung hat 3 Jahre gehalten, bis mir mein Freund ,der zu dem Zeitpunkt in einer anderen Stadt studiert hat eröffnet hat ,dass er eine andere Frau kennengelernt hat und uns jetzt beide "liebt". Er wollte die Beziehung zu keinem von uns beiden beenden , jedoch habe ich das dann getan. Ich war in dieser Beziehung zu keinem Zeitpunkt eifersüchtig, dieses Gefühl war mir komplett fremd. Der Trennungsgrund hat mich jedoch so stark verletzt,dass mein Selbstvertrauen dadurch gelitten hat und ich in meiner jetzigen Beziehung starke Angst habe ,dass mein Freund mich auch für eine andere verlässt. Ich bin extrem eifersüchtig und habe starke Verlustängste. Ich zeige ihm das nicht offensichtlich und mache auch nie eine Szene, denn ich will ihn nicht einschränken oder ihm etwas verbieten, das Recht habe ich nicht, ich leide eher still und leise darunter. Mein Freund weiß aber schon das ich diese Ängste generell habe. Er reagiert verständnisvoll und sagt mir das ich das Verhalten meines Exfreundes nicht auf ihn projizieren soll und er mich liebt und mir nicht Fremdgehen würde. Daran liegt es auch nicht, ich weiß das er mir nicht fremgehen würde. Meine Angst rührt eher daher, dass ich befürchte er könnte sich in eine andere Frau verlieben, obwohl ich das selbst als ziemlich unwahrscheinlich empfinde, weil wir zusammen wohnen und nie länger als 2 Tage getrennt sind, in so einem kurzen Zeitraum kann man sich ja in niemand anderen verlieben, aber diese Angst bleibt trotzdem.Ich habe in vielen  Beziehungen aus dem Bekanntenkreis erlebt , dass sich der Mann nach weniger als 1 Woche Hals über Kopf von der Partnerin getrennt hat. Ich glaube man kann sich innerhalb von wenigen Stunden in eine Person verknallen oder für sie schwärmen. Dieses Gefühl ist jedoch banal und nicht ernstzunehmen, man verknallt sich ja dann nur in das äußerliche, mit verliebtsein hat das nichts zu tun. Ich denke nur es gibt viele Menschen, die diese Schwärmerei zu ernst nehmen und dann eine Entscheidung überstürzen. Verliebtsein entsteht für mich erst nach einigen Wochen, wenn man sich näher kennengelernt hat .Das bedeutet für mich, das man seinen Partner ab diesem Moment schon hintergangen hat, wenn man davon spricht sich in eine andere Person verliebt zu haben, denn dann muss ich viel Zeit mit der Person verbracht haben. Mir macht es nur Angst, das mein Freund sich in eine andere Frau verknallt und dieses Gefühl dann mit etwas ernstem verwechselt und er dann daraufhin eine  Entscheidung überstürzt . Habt ihr irgendwelche Tipps für mich, wie ich meine Ängste in den Griff bekomme? Habe schon an eine Therapie gedacht, weil ich es nicht mehr aushalte. Ich danke euch schonmal für eure Ratschläge! 

Warum machst du dir so welche sorgen das brauchst du nicht 
Wir Frauen können auch alleine sein 
Gegen der liebe kann man nichts machen aber glaubst du in ernst das ein Mann wie dein ex freund sich in einer Woche in einer verlieben kann? Da muss schon was vorher gewesen evt hatte er dich auch schon betrogen möchte dich damit nicht verletzen oder so aber bei Männer und sofort verlieben unmöglich die meisten wollen doch nur Spaß usw . Bitte bitte habe kein angst von alleine sein das schafft man auch wir Frauen sind stark lg

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