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Starke Gefühle und kein Ende in Sicht?

7. Februar 2008 um 17:59 Letzte Antwort: 8. Februar 2008 um 17:20

Ok, ich hab ein ziemlich großes Problem, was mich schon seit über einem Jahr beschäftigt. Natürlich geht es auch hier mal wieder um einen Mann...aber mal ganz von vorne:
Vor ca. 1 1/2 Jahren habe ich ihn kennengelernt. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden, uns in regelmäßigen Abständen getroffen (hatten zu der Zeit beide beruflich viel zu tun, deshalb blieb es bei 2-3 Treffen im Monat). Allerdings haben wir uns immer stundenlang unterhalten - über nichts bestimmtes - einfach über Gott und die Welt. Wir lernten uns immer besser kennen. Er half mir, wenn es mir schlecht ging. Ich half ihm, wenn er jemanden brauchte. Ich wusste von Anfang an, dass er eine Freundin hat, allerdings war das für mich nicht wichtig, da ich ja gar nicht geplant hatte, mich in diesen Mann zu verlieben. Es war am Anfang eigentlich eine gewöhnliche Freundschaft...dann haben wir uns häufiger SMS geschrieben, geflirtet, etc...
Im Frühjahr letzten Jahres bin ich aus beruflichen Gründen nach Belgien umgezogen und war Weihnachten zum ersten Mal wieder in meiner alten Heimat.
Vor meinem Umzug war ich noch der Meinung, dass alles kein Problem sei. Ich würde eine Menge neuer Leute kennenlernen, einen neuen und spannenden Job haben, in einer völlig neuen Umgebung leben...und nicht mehr an ihn denken. Aber natürlich kam alles anders als ich erwartet hatte. Ich merkte, dass ich ihn von Tag zu Tag mehr vermisste. Ich war nicht mehr in der Lage, auf andere Männer offen zuzugehen. Ich lebte jeden Tag, erledigte die Dinge, die getan werden musste, lernte neue Leute kennen, suchte mir ein neues Hobby (was mir auch sehr viel Spaß macht) und eigentlich bin ich an dem Punkt angekommen, wo ich sagen würde, mein Leben ist genau so, wie ich es mir früher immer gewünscht hab...Wäre da nicht der Mann, der mir nicht aus dem Kopf geht. Der vergeben ist. Der fast 2000 km weit weg ist. Den ich nur noch sehe, wenn ich 1-2 mal im Jahr nach Hause komme und wir uns auf einen Spaziergang treffen.
Während ich Weihnachten in meiner alten Heimat war, war alles noch schlimmer. Egal ob ich einkaufen fuhr, spazieren ging, mich mit alten Freunden in einem Café traf - alles erinnerte mich an ihn und unsere Treffen. Wenn ich jemanden kennenlerne, der mir sympathisch ist, kann ich mich einfach nicht auf ihn einlassen. Auch wenn alles gut passt und ich mich bemühe - es geht einfach nicht. Morgens wache ich neben jemandem auf und was ist? Ich freue mich nicht, neben demjenigen aufzuwachen, sondern denke an IHN...
Meine Männergeschichten häufen sich in den vergangen Wochen, ich verändere mich immer mehr in eine Richtung, die mir Angst macht.

Nun fahre ich in zwei Wochen wieder zu meinen Eltern in meine alte Heimat, da mein Vater Geburtstag hat und ich überlege, mich mit ihm zu treffen und mit ihm darüber zu reden. Zu erzählen, wie es mir geht, dass ich nicht mehr weiter weiß...aber würde das etwas ändern?
Ich habe schon vor ein paar Wochen mit dem Gedanken gespielt, ihm davon zu erzählen, aber ich dachte mir, dass ich das schon selbst in den Griff bekommen würde und er mir da ja nun auch nicht helfen kann.
Allerdings fühle ich mich im Moment hilflos, mit meiner Freundin darüber zu reden, hat nicht geholfen.
Meint ihr, ich sollte mich noch ein letztes mal mit ihm treffen und ihm davon erzählen? Oder sollte ich es lassen? Kann er mir in der Situation überhaupt helfen, wenn er wollte?

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8. Februar 2008 um 17:20

Ihr hattet
aber nichts miteinander, wenn ich das recht richtig verstanden habe, oder?

Irgendwie kann ich Dich schon verstehen, denn die Gefühle fahren nun mal eben Achterbahn, und Gefühle in die richtige Richtung zu lenken ist sehr schwer bis unmöglich. Dafür benötigt man die richtige Einstellung.

Versuche einfach mal zu ergründen, was das für ein Gefühl ist welches Du für ihn hast. Liebe? Glaube ich eher weniger. Er hat irgendetwas in Dir ausgelöst, was Dich nicht von ihm loslassen lässt. Aber es ist doch auch richtig, wenn Eure Treffen nie in die Beziehungsrichtung gegangen sind, oder? Flirten tut jeder mal, Flirten ist auch relativ. Oder hat er Dir irgendwelche Hoffnungen gemacht?

An Deiner Stelle würde ich das tun, was für Dich das Beste ist. Wenn Du meinst, dass es Dir besser geht wenn Du mit ihm darüber redest, dann tu das auch. Aber ich denke nicht, dass es bei ihm etwas bewegen wird, denn anscheinend war es für ihn ja nur ein "kleiner" Flirt mit Dir, und nicht Ernsteres.

Es ist schlimm, wenn Dich dieser Mann so in Deinem Leben einschränkt. Und das solltest Du in Deinem eigenen Interesse nicht zulassen. Versuche wirklich das Beste für Dich zu tun. Rede mit ihm wenn es Dir dadurch besser geht, und dann wirst Du schon mehr wissen. Sollte er auch mehr von Dir wollen, dann hättest Du das nächste Problem, aber erst einmal eins nach dem anderen...

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