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Starke Abneigung gegenüber Alkohol bei Freund?

26. Juni um 9:43

Hallo meine Lieben!

Ich hab da mal eine Frage. Und zwar leben mein Freund und ich seit letzter Woche Samstag eine Fernbeziehung (sind seit fast 8 Monaten zusammen).
Wir haben beide eigentlich eine ziemlich starke, ablehnende Haltung zu Alkohol und Drogen. Nun sagte er mir, dass er sich nächsten Monat auf dem Geburtstag eines Freundes mal etwas beschwipsen möchte, da er Alkohol noch nie probiert hat vorher (er ist gerade was über 18) und mir auch versprochen hat aufzupassen, nicht zu viel zu trinken etc. Und ich kenne seine Freunde ja auch von der Kirche, also keine Partytröten.

Auf jeden Fall haben wir gestern telefoniert (Video) und er sagte er trinkt sich nen Apfelsaft. Als ich aber nen Glasflaschenhals gesehen hab dachte ich mir "huch, trinkt der sich ein Bierchen?" Und siehe da: er trinkt mal eben so etwas WHISKY. Ganz nebenbei.
Ja hallo? Ich meine es ist seine Entscheidung, aber mich da so anzulügen? Natürlich mache ich mir da jetzt noch größere Sorgen um ihn, ob er vielleicht doch an unsicheren Orten verweilt und es mir einfach nicht erzählt hat.

Versteht mich nicht falsch, ich habe bestimmt nichts gegen ein Bierchen oder vielleicht auch zwei. Aber sich so ganz nebenbei mal nen Whisky zu kippen - was trinkt er dann, wenn er wirklich "trinkt"?
Ich fühl mich gerade ein klein bisschen veräppelt und mache mir sorgen - was sagt ihr dazu?

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26. Juni um 12:53

Also, Apfelsaft und whiskey voneinander farblich über einen Videoanruf zu unterscheiden kann nichtmal ein Apfelbauer oder Whiskeybrenner. Und nur weil eine Flasche auf dem Tisch steht, ist das auch kein Beweis.

Ob er dich angelogen hat oder nicht, kann nur er dir wirklich sagen.
Ich finde, du machst da - und nimm mir das nicht übel - ein viel zu großes Drama! 
Dass man mal als 18+ jähriger ein wenig seine Grenzen testen will, Alkohol trinkt ist wirklich nichts schlimmes. Auch nicht, wenn man es mal übertreibt. Das heißt noch lange nicht, dass er ein Alkoholiker ist. Und in dem Alter ist es zwar nicht unmöglich aber sehr unwahrscheinlich. 

Ihr habt doch sicher auch mal mehr Zeit miteinander verbracht, hat er da getrunken? Dir Anlass gegeben dich zu Sorgen oder dass er dich angelogen hat? 

Eure Einstellung zum Alkohol ist auch eure Sache, man braucht aber auch nicht verteufeln wenn man mal zwei Bier und einen Whiskey auf einer Feier trinkt. Er meinte ja, er will sich mal ausprobieren da er es noch nie gemacht hat. 

Und nur von einem Abend und etwas Alkohol ausgehen, dass er sich nun in schlechten kreisen aufhält.... 🙄Wohl eher nicht. ☺️

Zudem schaffen es wirklich nicht viele Leute, vor allem junge, unerfahrene, Whiskey einfsch Hops runter zu kippen ohne eine miene zu verziehen. 

Also bitte die Kirche im Dorf lassen! 

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26. Juni um 10:14

Wie bemerkt man eigentlich, ob jemand Alkoholiker ist, wenn man in der Kennelernphase ist oder mit ihm nicht zusammenlebt oder den Alltag verbringt? Gibt es Anzeichen auf die man achten könnte/sollte? (ich hoffe, das ist in Ordnung, wenn ich das zwischenfrage)

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26. Juni um 11:04
In Antwort auf griesbrei

Hallo meine Lieben!

Ich hab da mal eine Frage. Und zwar leben mein Freund und ich seit letzter Woche Samstag eine Fernbeziehung (sind seit fast 8 Monaten zusammen). 
Wir haben beide eigentlich eine ziemlich starke, ablehnende Haltung zu Alkohol und Drogen. Nun sagte er mir, dass er sich nächsten Monat auf dem Geburtstag eines Freundes mal etwas beschwipsen möchte, da er Alkohol noch nie probiert hat vorher (er ist gerade was über 18) und mir auch versprochen hat aufzupassen, nicht zu viel zu trinken etc. Und ich kenne seine Freunde ja auch von der Kirche, also keine Partytröten.

Auf jeden Fall haben wir gestern telefoniert (Video) und er sagte er trinkt sich nen Apfelsaft. Als ich aber nen Glasflaschenhals gesehen hab dachte ich mir "huch, trinkt der sich ein Bierchen?" Und siehe da: er trinkt mal eben so etwas WHISKY. Ganz nebenbei.
Ja hallo? Ich meine es ist seine Entscheidung, aber mich da so anzulügen? Natürlich mache ich mir da jetzt noch größere Sorgen um ihn, ob er vielleicht doch an unsicheren Orten verweilt und es mir einfach nicht erzählt hat.

Versteht mich nicht falsch, ich habe bestimmt nichts gegen ein Bierchen oder vielleicht auch zwei. Aber sich so ganz nebenbei mal nen Whisky zu kippen - was trinkt er dann, wenn er wirklich "trinkt"?
Ich fühl mich gerade ein klein bisschen veräppelt und mache mir sorgen - was sagt ihr dazu?

whisky? als "einstiegsdroge"???

sorry, aber kein mensch trinkt mal nur so zum spaß hochprozentiges, wenn er angeblich noch nie alkohol probiert hat... entweder erzählst du uns hier märchen, oder dein freund hat dich von anfang an angelogen, was seinen umgang und seine einstellung zu alkohol betrifft!


 

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26. Juni um 11:09
In Antwort auf sonnenwind4

Wie bemerkt man eigentlich, ob jemand Alkoholiker ist, wenn man in der Kennelernphase ist oder mit ihm nicht zusammenlebt oder den Alltag verbringt? Gibt es Anzeichen auf die man achten könnte/sollte? (ich hoffe, das ist in Ordnung, wenn ich das zwischenfrage)

was ist für dich ein "alkoholiker"?

menschen, die regelmäßig größere mengen alkohol trinken, erkennt man meist am geruch... trinken kann man heimlich, aber eine fahne lässt sich nicht verstecken, wenn man diesen menschen nahekommt!

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26. Juni um 11:09

Danke für die schnellen Antworten!

@haesli4 Ich habe ihn drauf angesprochen und er sagte, sein Vater habe ihm den empfohlen..? Ich muss ehrlich sein zum Zeitpunkt des Telefonates wusste ich zwar dass es nen höheren Gehalt als Bier hat, aber nicht, dass es hochprozentiges ist (kenn mich da nicht so aus, hab nie getrunken)

@sonnenwind4 Als ich noch dort gelebt habe wo er wohnt hatten wir beide ja doch noch komplett die gleiche Überzeugung und haben ausnahmslos nie etwas getrunken.

@batweazel Deswegen ja ... also ich komm mir da was angeflunkert vor, auch wenn er hoch und heilig geschworen hat, dass er die Flasche von seinem Paps zum "probieren" bekommen hat. Ich mein er hat sich glaubwürdig angehört und auch ne Ecke gehustet aber trotzdem? 

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26. Juni um 11:25
In Antwort auf griesbrei

Danke für die schnellen Antworten!

@haesli4 Ich habe ihn drauf angesprochen und er sagte, sein Vater habe ihm den empfohlen..? Ich muss ehrlich sein zum Zeitpunkt des Telefonates wusste ich zwar dass es nen höheren Gehalt als Bier hat, aber nicht, dass es hochprozentiges ist (kenn mich da nicht so aus, hab nie getrunken)

@sonnenwind4 Als ich noch dort gelebt habe wo er wohnt hatten wir beide ja doch noch komplett die gleiche Überzeugung und haben ausnahmslos nie etwas getrunken.

@batweazel Deswegen ja ... also ich komm mir da was angeflunkert vor, auch wenn er hoch und heilig geschworen hat, dass er die Flasche von seinem Paps zum "probieren" bekommen hat. Ich mein er hat sich glaubwürdig angehört und auch ne Ecke gehustet aber trotzdem? 

wo wohnt er denn? und wie steht sein vater zu alkohol?
und welcher whisky war es denn, den er seinem sohn geschenkt hat?

kurze erklärung zum thema whisky:
von den meisten menschen (zumindest in europa) wird whisky als genußmittel gesehen und genutzt. das zeug ist ziemlich teuer, und wird im normalfall nur sehr langsam und in kleinsten mengen getrunken. schon desshalb, weil sich dann auch der geschmack viel besser entfaltet. whisky ist kein schnaps, den man sich ex und hopp reinkippt, nur um schnellstmöglich besoffen zu werden!!!
wenn ich mal mit freunden einen whiskyabend mache, bei dem jeder so zwei, drei flaschen edlen stoff mitbringt, und jeder von jeder sorte probiert (mit einem glas wasser dazwischen, damit man den geschmack des einen nicht durch den anderen verfälscht) sollten wir vielleicht nicht mehr mit dem auto heimfahren, aber wirklich  besoffen ist danach keiner!!!

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26. Juni um 12:43
In Antwort auf griesbrei

Hallo meine Lieben!

Ich hab da mal eine Frage. Und zwar leben mein Freund und ich seit letzter Woche Samstag eine Fernbeziehung (sind seit fast 8 Monaten zusammen). 
Wir haben beide eigentlich eine ziemlich starke, ablehnende Haltung zu Alkohol und Drogen. Nun sagte er mir, dass er sich nächsten Monat auf dem Geburtstag eines Freundes mal etwas beschwipsen möchte, da er Alkohol noch nie probiert hat vorher (er ist gerade was über 18) und mir auch versprochen hat aufzupassen, nicht zu viel zu trinken etc. Und ich kenne seine Freunde ja auch von der Kirche, also keine Partytröten.

Auf jeden Fall haben wir gestern telefoniert (Video) und er sagte er trinkt sich nen Apfelsaft. Als ich aber nen Glasflaschenhals gesehen hab dachte ich mir "huch, trinkt der sich ein Bierchen?" Und siehe da: er trinkt mal eben so etwas WHISKY. Ganz nebenbei.
Ja hallo? Ich meine es ist seine Entscheidung, aber mich da so anzulügen? Natürlich mache ich mir da jetzt noch größere Sorgen um ihn, ob er vielleicht doch an unsicheren Orten verweilt und es mir einfach nicht erzählt hat.

Versteht mich nicht falsch, ich habe bestimmt nichts gegen ein Bierchen oder vielleicht auch zwei. Aber sich so ganz nebenbei mal nen Whisky zu kippen - was trinkt er dann, wenn er wirklich "trinkt"?
Ich fühl mich gerade ein klein bisschen veräppelt und mache mir sorgen - was sagt ihr dazu?

du wunderst dich auch noch dass er es dir verheimlichen will wenn du schon drama machst wenn er sagt er will bei einer Geburstagsparty mal was trinken?

 

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26. Juni um 12:45

ok jetzt das proble alkohol...

und die anderen 10 probleme aus deinem letzten Beitrag (auf den du nie wieder geantwortet hast) haben sich in luft aufgelöst?

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26. Juni um 12:53

Also, Apfelsaft und whiskey voneinander farblich über einen Videoanruf zu unterscheiden kann nichtmal ein Apfelbauer oder Whiskeybrenner. Und nur weil eine Flasche auf dem Tisch steht, ist das auch kein Beweis.

Ob er dich angelogen hat oder nicht, kann nur er dir wirklich sagen.
Ich finde, du machst da - und nimm mir das nicht übel - ein viel zu großes Drama! 
Dass man mal als 18+ jähriger ein wenig seine Grenzen testen will, Alkohol trinkt ist wirklich nichts schlimmes. Auch nicht, wenn man es mal übertreibt. Das heißt noch lange nicht, dass er ein Alkoholiker ist. Und in dem Alter ist es zwar nicht unmöglich aber sehr unwahrscheinlich. 

Ihr habt doch sicher auch mal mehr Zeit miteinander verbracht, hat er da getrunken? Dir Anlass gegeben dich zu Sorgen oder dass er dich angelogen hat? 

Eure Einstellung zum Alkohol ist auch eure Sache, man braucht aber auch nicht verteufeln wenn man mal zwei Bier und einen Whiskey auf einer Feier trinkt. Er meinte ja, er will sich mal ausprobieren da er es noch nie gemacht hat. 

Und nur von einem Abend und etwas Alkohol ausgehen, dass er sich nun in schlechten kreisen aufhält.... 🙄Wohl eher nicht. ☺️

Zudem schaffen es wirklich nicht viele Leute, vor allem junge, unerfahrene, Whiskey einfsch Hops runter zu kippen ohne eine miene zu verziehen. 

Also bitte die Kirche im Dorf lassen! 

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26. Juni um 13:17
In Antwort auf batweazel

was ist für dich ein "alkoholiker"?

menschen, die regelmäßig größere mengen alkohol trinken, erkennt man meist am geruch... trinken kann man heimlich, aber eine fahne lässt sich nicht verstecken, wenn man diesen menschen nahekommt!

.....Ich habe keine Ahnung, deshalb frage ich. Ist das so offensichtlich und einfach es über den Geruch zu bemerken?

Wenn man ausgeht ist kaum jemand alkoholfrei unterwegs und wenn man sich auf ein Kennenlernen einläßt, geht das scheinbar bei den meisten auch nicht ohne Alkohol. Ich frage mich, wie will man das vorher bemerken, wenn man mit denjenigen nicht mindestens 5-7 Tage 24 Stunden zusammen verbracht hat?

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26. Juni um 13:25
In Antwort auf griesbrei

Hallo meine Lieben!

Ich hab da mal eine Frage. Und zwar leben mein Freund und ich seit letzter Woche Samstag eine Fernbeziehung (sind seit fast 8 Monaten zusammen). 
Wir haben beide eigentlich eine ziemlich starke, ablehnende Haltung zu Alkohol und Drogen. Nun sagte er mir, dass er sich nächsten Monat auf dem Geburtstag eines Freundes mal etwas beschwipsen möchte, da er Alkohol noch nie probiert hat vorher (er ist gerade was über 18) und mir auch versprochen hat aufzupassen, nicht zu viel zu trinken etc. Und ich kenne seine Freunde ja auch von der Kirche, also keine Partytröten.

Auf jeden Fall haben wir gestern telefoniert (Video) und er sagte er trinkt sich nen Apfelsaft. Als ich aber nen Glasflaschenhals gesehen hab dachte ich mir "huch, trinkt der sich ein Bierchen?" Und siehe da: er trinkt mal eben so etwas WHISKY. Ganz nebenbei.
Ja hallo? Ich meine es ist seine Entscheidung, aber mich da so anzulügen? Natürlich mache ich mir da jetzt noch größere Sorgen um ihn, ob er vielleicht doch an unsicheren Orten verweilt und es mir einfach nicht erzählt hat.

Versteht mich nicht falsch, ich habe bestimmt nichts gegen ein Bierchen oder vielleicht auch zwei. Aber sich so ganz nebenbei mal nen Whisky zu kippen - was trinkt er dann, wenn er wirklich "trinkt"?
Ich fühl mich gerade ein klein bisschen veräppelt und mache mir sorgen - was sagt ihr dazu?

Wir haben beide eigentlich eine ziemlich starke, ablehnende Haltung zu Alkohol und Drogen.

Warum?
Ernstgemeinte Frage!

Das klingt mir zu sehr, als würde die "ablehnende Haltung" auf wilden Gerüchten statt auf Erfahrungen oder auch Wissen beruhen - und ja, so etwas kippelt schnell. Aber in Deinem Falle sehe ich da - zumindest nach dem was ich lese- keine Warnsignale für Probleme.

Wiskey ist zwar Alkohol hat aber bedingt mit "Biertrinken" zu tun. Genauso wie es die gleichen Unterschiede bei Pfeiffe / Zigarre und Zigaretten-Rauchern gibt. Auch wenn es weder eine gesunde Menge Alkohol noch eine gesunde Menge Tabakrauch gibt - das gleiche gilt auch für Schokolade. Sollte man nicht vergessen. Die Welt geht nicht unter, wenn man sich gelegentlich kleine Mengen Genussmittel genehmigt. Welcher Art auch immer.

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26. Juni um 13:46
In Antwort auf griesbrei

Hallo meine Lieben!

Ich hab da mal eine Frage. Und zwar leben mein Freund und ich seit letzter Woche Samstag eine Fernbeziehung (sind seit fast 8 Monaten zusammen). 
Wir haben beide eigentlich eine ziemlich starke, ablehnende Haltung zu Alkohol und Drogen. Nun sagte er mir, dass er sich nächsten Monat auf dem Geburtstag eines Freundes mal etwas beschwipsen möchte, da er Alkohol noch nie probiert hat vorher (er ist gerade was über 18) und mir auch versprochen hat aufzupassen, nicht zu viel zu trinken etc. Und ich kenne seine Freunde ja auch von der Kirche, also keine Partytröten.

Auf jeden Fall haben wir gestern telefoniert (Video) und er sagte er trinkt sich nen Apfelsaft. Als ich aber nen Glasflaschenhals gesehen hab dachte ich mir "huch, trinkt der sich ein Bierchen?" Und siehe da: er trinkt mal eben so etwas WHISKY. Ganz nebenbei.
Ja hallo? Ich meine es ist seine Entscheidung, aber mich da so anzulügen? Natürlich mache ich mir da jetzt noch größere Sorgen um ihn, ob er vielleicht doch an unsicheren Orten verweilt und es mir einfach nicht erzählt hat.

Versteht mich nicht falsch, ich habe bestimmt nichts gegen ein Bierchen oder vielleicht auch zwei. Aber sich so ganz nebenbei mal nen Whisky zu kippen - was trinkt er dann, wenn er wirklich "trinkt"?
Ich fühl mich gerade ein klein bisschen veräppelt und mache mir sorgen - was sagt ihr dazu?

Du kennst seine Freunde 'von der Kirche'. Und was sind 'Partytröten'. Klingt ziemlich abwertend. Gehört ihr einer Sekte an?

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26. Juni um 13:52

Ach ja... dein Titel ist übrigens schon ziemlich irreführend. Er trinkt ja nicht in deiner Gesellschaft sondern sehr weit von dir entfernt. Kann er doch halten wie er will, weil du davon komplett unberührt bleibst. Du wirkst sehr muttihaft mit starkem Hang zur Kontrolle...

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26. Juni um 14:30
In Antwort auf sonnenwind4

Wie bemerkt man eigentlich, ob jemand Alkoholiker ist, wenn man in der Kennelernphase ist oder mit ihm nicht zusammenlebt oder den Alltag verbringt? Gibt es Anzeichen auf die man achten könnte/sollte? (ich hoffe, das ist in Ordnung, wenn ich das zwischenfrage)

für Dich genügt es schon, den Verdacht zu haben, denn solange der Alkoholiker nicht selbst zugibt einer zu sein, ist er kein Alkoholiker - so schwer verständlich das auch sein mag.

Wenn Du aber für Dich selbst fürchtest, mit einem Alkoholiker (Trinker) zu tun zu haben, dann solltest Du für Dich etwas tun, indem Du Dich über Al-Anon informierst - kannst Du leicht im Web finden.

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26. Juni um 16:29
In Antwort auf gabriela1440

für Dich genügt es schon, den Verdacht zu haben, denn solange der Alkoholiker nicht selbst zugibt einer zu sein, ist er kein Alkoholiker - so schwer verständlich das auch sein mag.

Wenn Du aber für Dich selbst fürchtest, mit einem Alkoholiker (Trinker) zu tun zu haben, dann solltest Du für Dich etwas tun, indem Du Dich über Al-Anon informierst - kannst Du leicht im Web finden.

Hm, Danke.... wer trinkt nicht gerne auch mal etwas mehr als üblich, vielleicht Wenige? .. Ich vermute aber dass Alkoholiker nicht immer auch betrunken aussehen? Keine Ahnung. 

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26. Juni um 16:43
In Antwort auf sonnenwind4

Hm, Danke.... wer trinkt nicht gerne auch mal etwas mehr als üblich, vielleicht Wenige? .. Ich vermute aber dass Alkoholiker nicht immer auch betrunken aussehen? Keine Ahnung. 

nein, Alkoholiker sind nicht nur Menschen, die ständig betrunken sind.

Es gibt offizielle Beschreibungen der verschiedenen Typen von Alkohlikern und Kriterien, was sie zum Alkoholiker statt zum normalen Menschen macht, kannst Du nachlesen.

 

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26. Juni um 17:01
In Antwort auf avarrassterne1

nein, Alkoholiker sind nicht nur Menschen, die ständig betrunken sind.

Es gibt offizielle Beschreibungen der verschiedenen Typen von Alkohlikern und Kriterien, was sie zum Alkoholiker statt zum normalen Menschen macht, kannst Du nachlesen.

 

Etwas OT hier... Das macht wohl auch Sinn. Ich habe zu wenig und zu oberflächlich recherchiert. Manchmal finde ich die praktischen Erfahrungen sinnvoller, da ich bei manchen Diagnosen und der umfangreichen Theorie dazu, fast jeden unter Generalverdacht setzen würde/mag .  (Aktuell sehe 3 Freundinnen /+Bekannte 3-4 Mal im Monat, ich sehe sie bloss noch am Trinken - meine Wahrnehmung) 

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26. Juni um 17:27
In Antwort auf sonnenwind4

Hm, Danke.... wer trinkt nicht gerne auch mal etwas mehr als üblich, vielleicht Wenige? .. Ich vermute aber dass Alkoholiker nicht immer auch betrunken aussehen? Keine Ahnung. 

wenn man mal ausgeht und etwas mehr trinkt ist das vollkommen normal und nicht krank

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26. Juni um 18:38
In Antwort auf sxren_18247537

wenn man mal ausgeht und etwas mehr trinkt ist das vollkommen normal und nicht krank

Das stimmt. Doch manche kenne ich gar nicht ohne Alkoholkonsum, andere habe ich seit Jahren nicht ohne erlebt...

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26. Juni um 22:13
In Antwort auf sonnenwind4

Hm, Danke.... wer trinkt nicht gerne auch mal etwas mehr als üblich, vielleicht Wenige? .. Ich vermute aber dass Alkoholiker nicht immer auch betrunken aussehen? Keine Ahnung. 

Viele Alkoholiker würdest Du nicht einmal erkennen. Warum?

Weil jene, die Du schon vom Bahnhof oder auf der Straße kennst vom Sehen, das sind die, wo die Krankheit Alkoholismus, bereits weit fortgeschritten ist. Alkoholismus muss man sich vorstellen wie, wenn jemand sich nach und nach ''vergiftet''. Bei AA sagen wir auch, dass der Alkohol für uns ein ''Nervengift'' ist - nur, dass mit der Intensität des Trinkens eben auch der Körper und die Organe eines Tages leiden.

Was die Nerven angeht, so gibt es nicht wenige Alkoholiker, die irgendwann nicht nur ihre Nerven verlieren und ausrasten im Suff, sondern, im Korsakoff verblöden (ich weiß jetzt nicht, ob ich das richtig geschrieben habe, sorry).

Mir hat man auch jahrelang nichts angemerkt, das war ja gerade das Gefährliche - ich fühlte mich nicht krank und als Alkoholiker sah ich mich schon gar nicht, da ich davon die gleiche Vorstellung hatte wie Du.

Nun gibt es aber auch starke Trinker, die KEINE Alkoholiker sind. Ein Alkoholiker merkt daran, dass er einer ist, weil es mit ihm in jeder Hinsicht, immer mehr bergab geht.

Das kann mancher aber ziemlich lange vor allen Anderen gut verbergen!

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26. Juni um 22:31
In Antwort auf gabriela1440

Viele Alkoholiker würdest Du nicht einmal erkennen. Warum?

Weil jene, die Du schon vom Bahnhof oder auf der Straße kennst vom Sehen, das sind die, wo die Krankheit Alkoholismus, bereits weit fortgeschritten ist. Alkoholismus muss man sich vorstellen wie, wenn jemand sich nach und nach ''vergiftet''. Bei AA sagen wir auch, dass der Alkohol für uns ein ''Nervengift'' ist - nur, dass mit der Intensität des Trinkens eben auch der Körper und die Organe eines Tages leiden.

Was die Nerven angeht, so gibt es nicht wenige Alkoholiker, die irgendwann nicht nur ihre Nerven verlieren und ausrasten im Suff, sondern, im Korsakoff verblöden (ich weiß jetzt nicht, ob ich das richtig geschrieben habe, sorry).

Mir hat man auch jahrelang nichts angemerkt, das war ja gerade das Gefährliche - ich fühlte mich nicht krank und als Alkoholiker sah ich mich schon gar nicht, da ich davon die gleiche Vorstellung hatte wie Du.

Nun gibt es aber auch starke Trinker, die KEINE Alkoholiker sind. Ein Alkoholiker merkt daran, dass er einer ist, weil es mit ihm in jeder Hinsicht, immer mehr bergab geht.

Das kann mancher aber ziemlich lange vor allen Anderen gut verbergen!

Und ziemlich lange vor sich selbst verbergen, was der gefährlichere Teil ist meiner Meinung nach.

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27. Juni um 10:44

die restlichen sind alle "anonyme alkoholiker"!

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27. Juni um 10:48
In Antwort auf sonnenwind4

Das stimmt. Doch manche kenne ich gar nicht ohne Alkoholkonsum, andere habe ich seit Jahren nicht ohne erlebt...

gabriela mag mir vielleicht nicht zustimmen, aber es macht schon einen unterschied, ob man ein glas wein am tag trinkt... oder eine ganze flasche!
 

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27. Juni um 13:16
In Antwort auf batweazel

gabriela mag mir vielleicht nicht zustimmen, aber es macht schon einen unterschied, ob man ein glas wein am tag trinkt... oder eine ganze flasche!
 

sehe ich genauso!

auch wenn man wochenends mal weggeht und angeheitert ist fällt das nicht unter krank oder sucht!

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27. Juni um 13:23
In Antwort auf sxren_18247537

sehe ich genauso!

auch wenn man wochenends mal weggeht und angeheitert ist fällt das nicht unter krank oder sucht!

genauso wenig, wie es unter krank oder Sucht fällt, wenn man wochenends mal weg geht und sich dabei einen (oder 2) Joints oder eine XTC o.ä. genehmigt, jo.

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27. Juni um 17:14
In Antwort auf avarrassterne1

genauso wenig, wie es unter krank oder Sucht fällt, wenn man wochenends mal weg geht und sich dabei einen (oder 2) Joints oder eine XTC o.ä. genehmigt, jo.

ist für mich was anderes! 

aber wenns für dich unter normal fällt... 

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27. Juni um 17:59
In Antwort auf sxren_18247537

ist für mich was anderes! 

aber wenns für dich unter normal fällt... 

Ist mir schon aufgefallen  
Aber ich finde echt keinen Unterschied.

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27. Juni um 23:50

Du willst also behaupten, einfach losziehen zu dürfen und einem, der Dir verdächtig vorkommt, zu sagen, er sei ein Alkoholiker?

Gib mir EIN Beispiel, wo schon einmal einer offen zugegeben hat, dass er ein Alkoholiker sei .. und dies auch ganz ehrlich so meinte!

Das fällt ja sogar jenen schwer zuzugeben, die es bereits als Diagnose vom Arzt bestätigt bekommen haben, alkoholkrank zu sein. Und nur der Arzt kann das überhaupt diagnostizieren, anhand vieler medizinischer Merkmale.

Erkundige Dich einfach mal bei den Anonymen Alkoholikern, bevor Du mich mal wieder sinnbefreit angehst hier.

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27. Juni um 23:54
In Antwort auf batweazel

gabriela mag mir vielleicht nicht zustimmen, aber es macht schon einen unterschied, ob man ein glas wein am tag trinkt... oder eine ganze flasche!
 

genau. Und deshalb schrieb ich ja auch davon, dass nicht jeder, der viel trinkt, auch ein Alkoholiker sein muss.

Kinners, lest doch bitte mal durch und denkt nach, bevor ihr schreibt.

Ach ja ... umgekehrt geht auch ..

nicht jeder der ab und zu mal nur EIN Glas vor Deinen Augen trinkt (das tat ich übrigens sehr oft vor anderen) ist deshalb automatisch KEIN Alkoholiker, nur weil er es mal für kurze Zeit geschafft hat, sich zu beherrschen.

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28. Juni um 0:15

da man ja bis heute noch nicht genau sagen kann, woher diese Krankheit kommt und ob sie erblich sein kann, dürfen wir weiterhin ''würfeln'', woher das kommt, dass der eine den Alkohol verträgt, während der andere selbst wenig Alkohol eben nicht verträgt, sondern abhängig wird. Es ist Sucht und vielleicht sogar auch noch zusätzlich ''Gift für die Nerven'' oder gar eine psychische Krankheit ?

Ein Alkoholiker muss nicht zwangläufig auch noch dauerbesoffen durch die Gegend torkeln. Es gibt sogar welche, die torkeln niemals und stehen ständig ''unter Strom'', nur das merkt halt keiner. Irgendwann hat aber ziemlich jeder Alkoholiker die ersten Merkmale, die er dann nicht mehr verbergen oder leugnen kann. Mit etwas Glück kann er das Blatt vielleicht noch wenden - wenn er in Behandlung geht und absolut abstinent bleibt. Viel öfter kommt es aber vor, dass ein Delier ihnen den Wahnsinn bringt und so mancher ist dann in den Tod gestürzt, falls er nicht schon vorher an seiner Krankheit zugrunde ging.

Wir sterben nicht einfach so, wie wir es von Menschen wissen, die wir kennen, die an einer bestimmten Krankheit litten. Wir wussten dann Bescheid, worum es ging - erst wenn der Arzt besorgt auf die Leberwerte guckt und den aufgeblähten Bauch begutachtet, lässt sich erahnen, worum es geht. Aber wir sterben nicht alle an den gleichen Symphtomen. Was wir aber alle behaupten können, ist, wir haben gelebt...irgendwie .. und wer Glück hat kann sich noch erinnern, an eine kurze, nüchterne Zeit, wenn es Korsakoff noch schafft ... ach.. es ist das reinste Abenteuer, weil man weiß, dass man nichts weiß  - das macht der Alkohol mit dem Alkoholiker, dem der Suff einst soviel Selbstbewusstsein und Mut und Trost versprach.

Verräter der !

Keine Angst, das passiert alles nur jenen, die nicht rechtzeitig die Bremse ziehen und das Elend beenden. Hilfe gibt es inzwischen schon fast überall, man muss sie nur wollen und bitten.

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28. Juni um 7:14

Aber WER von uns beiden IST denn nun der Alkoholiker?

Wenn Du es nicht bist - für mich ist das völlig ok.

Aber, da ICH es BIN und schon vor mehr als 29 Jahren zugegeben habe, einschl. Engiftung und anschl. Therapie, danach unzählige AA-Meetings - bis heute trocken geblieben bin, wirst Du mir das doch nicht in Abrede stellen wollen, dass ICH genau weiß, wovon ich schreibe ?!?

Wäre ich nur rechthaberisch, wie Du, dann hätte ich längst nicht mehr geantwortet.
Komm mal bitte wieder runter und lasse einfach stehen, was ich schreibe, kümmere Dich gar nicht mehr darum

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28. Juni um 7:35

trauriger Weise gibt es, neben den ''großen Alkoholikern'', immer mehr relativ ''kleine'', die noch gar nicht ahnen können, worauf sie da zusteuern. Bei mir hatte es auch ganz ''harmlos'' angefangen.

Natürlich spielt die Größe keine Rolle und kaum das Alter. Was jedoch eine Rolle spielt, das weiß man heute, dass Ungeborene im Mutterleib einer Trinkerin schwere Schäden nehmen.

Anstatt zu streiten, könnte man ja ruhig einmal im Internet Seiten über Alkoholismus aufrufen. Man spricht inzwischen auch über eine ''Familienkrankheit'' da die ganze Familie leidet unter Alkoholismus der Eltern oder eines Elternteils. Ich weiß, dass die Al Anon  sich sehr stark für Angehörige und deren Kinder stark machen - gemeinsam - ja - auch die benötigen Hilfe, da sie alleine dem Trinker hilflos ausgeliefert wären - und nicht alle schaffen es, sich einfach zu trennen. Ich kenne inzwischen viele Eheleute, die der Alkohol schon beinahe auseinander gebracht hatte. Und heute geht jeder in seine SHG. So konnten sie es schaffen, aber nicht über Nacht, das ist ein langer Weg. Mein Weg war auch kein ''Spaziergang''. Und es hat sich für mich mehr als nur gelohnt. Dafür bin ich dankbar.

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28. Juni um 8:04
In Antwort auf gabriela1440

genau. Und deshalb schrieb ich ja auch davon, dass nicht jeder, der viel trinkt, auch ein Alkoholiker sein muss.

Kinners, lest doch bitte mal durch und denkt nach, bevor ihr schreibt.

Ach ja ... umgekehrt geht auch ..

nicht jeder der ab und zu mal nur EIN Glas vor Deinen Augen trinkt (das tat ich übrigens sehr oft vor anderen) ist deshalb automatisch KEIN Alkoholiker, nur weil er es mal für kurze Zeit geschafft hat, sich zu beherrschen.

ich kenne es bei zwei Alkoholikern sogar so, dass die in der Öffentlichkeit gar keinen Alkohol getrunken haben.

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28. Juni um 10:28
In Antwort auf avarrassterne1

Ist mir schon aufgefallen  
Aber ich finde echt keinen Unterschied.

naja beim fortgehen unter freunden mal 2-3 gläschen wein zum genuss trinken ist für mich persönlich halt was anderes als mich zuzudröhnen

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28. Juni um 10:46
In Antwort auf sxren_18247537

naja beim fortgehen unter freunden mal 2-3 gläschen wein zum genuss trinken ist für mich persönlich halt was anderes als mich zuzudröhnen

man ist von einer E ganz sicher auch nicht zugedröhnt, von einem Joint auch ned, da wird man auch nur gickerich ^^

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28. Juni um 12:42

...ähm, geht es hier jetzt um das Thema Alkohol, oder um den Beitrag von Griesbrei?

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28. Juni um 12:52
In Antwort auf gregor258

...ähm, geht es hier jetzt um das Thema Alkohol, oder um den Beitrag von Griesbrei?

wenn sich ein TE nicht mehr meldet, entwickelt sich eine Diskussion weiter.

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29. Juni um 11:38
In Antwort auf gregor258

...ähm, geht es hier jetzt um das Thema Alkohol, oder um den Beitrag von Griesbrei?

..in diesem Fall käme es wohl aufs Selbe raus.

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29. Juni um 11:45

..da dürfen wir uns mal BEIDE an die Nase fassen.

Und den Widerspruch, den gibt es tatsächlich. Wäre es nämlich so einfach, den Alkohol stehen zu lassen und nicht mehr zu trinken, dann gäbe es wahrscheinlich auch kein Alkoholproblem.

Jeder Alkoholiker kann dankbar sein, dass er nicht mehr ins Irrenhaus abgeschoben wird und dass seine Alkoholunverträglichkeit / abhängiges Trinken,  inzwischen als Krankheit anerkannt wird.

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29. Juni um 13:53

Als mein Bruder, der durchaus auch ganz gerne mal mehr als ''ein Tröpfchen'' Alkohol zu sich nimmt, mich damals in der Therapie besuchte, war der gar nicht amüsiert, wenn ich ihm strahlend erklärte, dass ich ''froh'' bin, zu wissen, dass ich Alkoholikerin bin. Auch nicht darüber, dass ich das so offen und laut aussprechen konnte.

Ja, da hat er Pech gehabt - ich tat das mehr für mich als für ihn - denn IHM war das nur peinlich - mir nicht mehr, da ich nun nicht mehr trinken musste. Geheilt wird meine Krankheit nicht werden - aber immerhin, so lange ich nicht trinke, lebe ich gesund, was meine Alkoholabhängigkeit angeht. Darüberhinaus halfen mir meine SHG, mein Leben neu zu gestalten, indem ich alte, gesellige Bekanntschaften wechselte und mich möglichst nicht mehr in Kneipen aufhalte. Es ist kein Problem für mich, auch mal an Feiern teilzunehmen, vorausgesetzt, ich kann mich jederzeit wieder entfernen, wenn es mir eng werden sollte.
Davon mal abgesehen, seit ich nicht mehr trinke, erkenne ich auch große Unterschiede zu Feiern, wo im Mittelpunkt der Alkohol steht und anderen, wo der Mensch das übernimmt.
Ich war echt überrascht, wie schön Menschen feiern können, wo es gar keinen Alkohol gibt.

Und ich fand es schon damals eher traurig, mich jeden Silvester erst ''in Stimmung trinken'' zu müssen ... wenn dann auch noch die Mucke Käse war, hat das allerdings auch nicht geholfen. (Mal abgesehen von Streitereien und Keilereien, die möglichst noch vor zwölf erledigt waren, was für einige Schluckspechte das alte Jahr verkürzte und das Neue eben verzögerte).

Heute warte ich ungeduldig dass es endlich 00:00 Uhr ist zum ''Happy New Year'', damit endlich wieder Normalität einsetzt

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29. Juni um 16:30
In Antwort auf gabriela1440

Als mein Bruder, der durchaus auch ganz gerne mal mehr als ''ein Tröpfchen'' Alkohol zu sich nimmt, mich damals in der Therapie besuchte, war der gar nicht amüsiert, wenn ich ihm strahlend erklärte, dass ich ''froh'' bin, zu wissen, dass ich Alkoholikerin bin. Auch nicht darüber, dass ich das so offen und laut aussprechen konnte.

Ja, da hat er Pech gehabt - ich tat das mehr für mich als für ihn - denn IHM war das nur peinlich - mir nicht mehr, da ich nun nicht mehr trinken musste. Geheilt wird meine Krankheit nicht werden - aber immerhin, so lange ich nicht trinke, lebe ich gesund, was meine Alkoholabhängigkeit angeht. Darüberhinaus halfen mir meine SHG, mein Leben neu zu gestalten, indem ich alte, gesellige Bekanntschaften wechselte und mich möglichst nicht mehr in Kneipen aufhalte. Es ist kein Problem für mich, auch mal an Feiern teilzunehmen, vorausgesetzt, ich kann mich jederzeit wieder entfernen, wenn es mir eng werden sollte.
Davon mal abgesehen, seit ich nicht mehr trinke, erkenne ich auch große Unterschiede zu Feiern, wo im Mittelpunkt der Alkohol steht und anderen, wo der Mensch das übernimmt.
Ich war echt überrascht, wie schön Menschen feiern können, wo es gar keinen Alkohol gibt.

Und ich fand es schon damals eher traurig, mich jeden Silvester erst ''in Stimmung trinken'' zu müssen ... wenn dann auch noch die Mucke Käse war, hat das allerdings auch nicht geholfen. (Mal abgesehen von Streitereien und Keilereien, die möglichst noch vor zwölf erledigt waren, was für einige Schluckspechte das alte Jahr verkürzte und das Neue eben verzögerte).

Heute warte ich ungeduldig dass es endlich 00:00 Uhr ist zum ''Happy New Year'', damit endlich wieder Normalität einsetzt

klar kann man auch ohne Alkohol feiern... aber wenn man eben mal ein paar Gläschen dabei trinkt ist man nicht gleich Alkoholiker

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30. Juni um 23:34
In Antwort auf sxren_18247537

klar kann man auch ohne Alkohol feiern... aber wenn man eben mal ein paar Gläschen dabei trinkt ist man nicht gleich Alkoholiker

sagt ja auch keiner  (ich auch nicht) ...


solange keiner von MIR verlangt, dass ICH ihn trinke

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