Home / Forum / Liebe & Beziehung / Ständig kritisiert er mich wegen meiner finanziellen Möglichkeiten. Liebt er mich überhaupt?

Ständig kritisiert er mich wegen meiner finanziellen Möglichkeiten. Liebt er mich überhaupt?

26. November 2017 um 20:07 Letzte Antwort: 29. November 2017 um 6:50

Hallo, liebe Community,

ich bin sehr unglücklich darüber, wie sich die anfängliche Liebe zwischen meinem Freund und mir entwickelt hat.

Kennengelernt haben wir uns im September 2016 auf dem Geburtstag meiner Kollegin.
Ich (44) fühlte mich wahnsinnig geschmeichelt, von einem Mann wie ihn umgarnt zu werden. Er ist zwar schon 61, punktete bei mir aber sofort mit seiner offenherzigen und humorvollen Art und seinem Charme. Auch fand ich ihn sehr attraktiv mit seiner sportlichen Figur und seinem graumelierten Haar.

Wir wurden also ein Paar und am Anfang war alles wunderschön. Er verwöhnte mich, lud mich oft zum Essen ein, schenkte mir Blumen und Parfüm, war zärtlich. Auch führten wir oft tiefgründige Gespräche, was ich bei meinen Ex-Freunden immer vermisst habe. Da störte es mich wenig, dass ich sehr bald gewisse Macho-Allüren an ihm entdeckte. Er erwartete z.B., dass ich immer Frühstück machte, wenn ich bei ihm übernachtete, mal sauber machte, wenn seine Putzfrau etwas übersehen hatte. Für ihn war es schon immer wichtig, im Haushalt keinen Finger krumm zu machen, denn das ist für ihn Frauensache. Er hatte immer eine Putzfrau, da er sein ganzes Leben nach dem Auszug aus dem Elternhaus allein gelebt hat. Er hatte ca. 30 Jahre eine Lebensgefährtin, die aber vor ein paar Jahren verstorben ist und mit der er eine Wochenendbeziehung geführt hat.

Seit einigen Monaten kracht es aber nun öfter mal zwischen uns.
Mein Freund wirft mir ständig meine finanziellen Verhältnisse vor und dass ich nichts aus meinem Leben gemacht habe. Er sagt mir in solchen Situationen, dass ich nicht dumm, aber lahmarschig bin. Wenn ich meinen Hintern hochbekommen hätte, hätte ich es beruflich zu mehr bringen können.
Ich habe einen Bürojob und verdiene wirklich nicht viel (ca. 1200 Euro netto). Doch ich war zwischendurch auch mal eine Zeit lang arbeitslos und war froh, wieder einen Arbeitsplatz gefunden zu haben. Für mich und meine Bedürfnisse hat das Geld immer gereicht. Auch in anderen Jobs habe ich nicht mehr verdient. Ich habe eine schön eingerichtete Dachgeschosswohnung mit Blick ins Grüne vom Balkon aus. Ich habe einen Kleinwagen und genug Kleidung, wenn auch keine besonders teure. Ich habe fast jedes Jahr 2 Wochen Urlaub im Jahr gegönnt, vor allem in Südeuropa.

Doch mein Freund hat andere Ansprüche und spricht daher sehr geringschätzig über mein Leben. Dass ich mir nicht viel leisten kann und viel ehrgeiziger hätte sein müssen.
Er ist selbständig und leitet ein kleines Unternehmen mit 7 Mitarbeitern. Er wohnt im eigenen Haus mit einer Größe von über 200 qm. Außerdem besitzt er ein Ferienhaus in der Toskana, das er von seiner Lebensgefährtin geerbt hat. Außerdem fährt er einen Mercedes, alt, aber in einem top Zustand.
Zuerst habe ich ihn dafür sehr bewundert, was er sich geschaffen hat, denn er stammt aus einer einfachen Familie und hatte von seinern Eltern keine Unterstützung.
Er redet oft von einer jungen Mitarbeiterin, die es seiner Meinung nach mal weit bringen wird. Mit dem Vorwurf an mich, dass sie aus einer Arbeiterfamilie stamme, im Gegensatz zu mir. Sie sei viel cleverer als ich und wüsste das Leben anzupacken - auch im Gegensatz zu mir. Das hat mich natürlich sehr verletzt!

In letzter Zeit kam es auch öfter zum Streit, wenn ich bei ihm übernachtete. Er warf mir vor, überhaupt nicht auf seine Kosten zu achten. Ich würde zu lange duschen, einfach mal in einem Zimmer das Licht anlassen oder die Heizung zu hoch aufdrehen.
Ich sprach ihn schließlich darauf an, was das soll, da er nun wirklich nicht arm sei.
Ja, und dann kam vor einer Woche die Wahrheit raus, wie es wirklich um ihn steht. Seine Firma steht kurz vor der Insolvenz. Er hat teilweise Mühe, überhaupt seine Mitarbeiter bezahlen zu können. Die private Krankenversicherung hat ihn vor kurzem rausgeschmissen, man hatte vom Ordnungsamt gedroht, sein Autokennzeichen abzumontieren, da er die Autoversicherung nicht bezahlt hatte, täglich trudeln Mahn-und Vollstreckungsbescheide ein.
Das schlimmste ist: er hat schon lange die Raten fürs Haus nicht mehr bezahlt. Das Haus sollte schon im letzten Jahr zwangsversteigert werden, was er gerade noch abwenden konnte. Es steht jetzt unter Zwangsverwaltung.
Zur Zeit hat mein Freund auch wohl keinen Plan, wie er jemals wieder die Raten plus Zinsen zur Tilgung der Hypothek aufbringen soll! Er steht inzwischen mit rund 300.000 Euro in der Kreide bei einer Bank, die im Grundbuch eingetragen ist!
Einen Tag später, nachdem er mir dieses Desaster offenbart hat, setzte er noch eins drauf. Er hat noch Schulden bei einer anderen Bank. In welcher Höhe wollte er mir nicht sagen. Da laufen zur Zeit Verhandlungen wegen eines Vergleichs.
Ebenso droht sein bester Freund ihm, die Freundschaft zu kündigen, weil er bis heute das verliehene Geld nicht zurückbekommen hat. Auch da weiß ich nicht, um wieviel es sich handelt.

Kurz gesagt: er steckt bis zum Hals im Schlamassel!
Ich fragte ihn, wie er da jemals wieder rauskommen will und warum er nicht längst das Haus in der Toskana verkauft hat. Er schrie mich daraufhin an, dass ich sicher die Letzte wäre, die das verstehen könnte. Aber seine verstorbene Partnerin wäre seine große Liebe gewesen und das Haus stecke für ihn voller wunderschöner Erinnerungen. Wie glücklich sie da zusammen gewesen sind.
Wieder mal gab es mir einen Stich ins Herz.

Er gibt mir jetzt zu verstehen, dass ich im Grunde eine Versagerin bin. Ich sei jemand, von dem er nichts zu erwarten habe und die es nie zu etwas bringen würde.
Gestern kam es zum großen Eklat und ich sagte, dass es mit seinem beruflichen Erfolg doch auch nicht weit hergewesen sein könnte, wenn er sich so hoch verschuldet habe. Er war so wütend, wie ich ihn noch nie gesehen habe. Ich hätte ja von nichts eine Ahnung, so weltfremd wie ich sei! Er und seine Partnerin hätten jede Menge Geld gescheffelt, für das sie auch hart gearbeitet haben. Genauso gern haben sie es aber auch ausgegeben für teure Autos, Fernreisen, etc. Da könnte ich nicht mitreden. Auch hätte er viel Geld in die besten Behandlungen bei renommierten Ärzten investiert, als sie an Krebs erkrankt war. Ich wüsste doch gar nicht, was Liebe ist!

Wir haben übrigens auch keinen gemeinsamen Bekanntenkreis.
Mein Freund geht freitags abends meistens zum Stammtisch. Dort treffen sich Männer und Frauen. Er hat mich nie mitgenommen, weil er meinte, ich passe da nicht hin. Es kämen auch fast nur Leute in seinem Alter.
Ich selbst habe nur 2 Freundinnen, mit denen ich mich alleine treffe, weil mein Freund mit den beiden nichts anfangen kann. Er hat sie an meinem Geburtstag kennengelernt.

Ich habe heute fast den ganzen Tag nur geweint. Er hat sich auch nicht bei mir gemeldet.
Ist das jetzt das Ende?
Ich liebe meinen Freund doch und würde ihm so gern helfen, aber ich habe die Möglichkeiten nicht! So gern würde ich ihm auch beweisen, dass auch ich nicht nutzlos bin und für ihn da sein möchte in der ganzen Misere.
Nur: lohnt es sich überhaupt, darüber nachzudenken? Hat er überhaupt Gefühle für mich?

Bitte entschuldigt den langen Text, aber ich musste mich mal ausheulen.

Mehr lesen

26. November 2017 um 21:08


Was du geschrieben hast, wie er dich runtergeputzt hat für deine ehrliche, autenthische Art zu leben und zu arbeiten, würde ich schlicht und einfach sagen: Nein, es lohnt sicht nicht darüber nachzudenken und sicher nicht zu weinen! Ich bin sonst nicht so, eher verzeihend und harmonisierend! Aber nein, so nicht!
dir alles Liebe

11 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
26. November 2017 um 21:08


Was du geschrieben hast, wie er dich runtergeputzt hat für deine ehrliche, autenthische Art zu leben und zu arbeiten, würde ich schlicht und einfach sagen: Nein, es lohnt sicht nicht darüber nachzudenken und sicher nicht zu weinen! Ich bin sonst nicht so, eher verzeihend und harmonisierend! Aber nein, so nicht!
dir alles Liebe

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
26. November 2017 um 22:16
In Antwort auf serlina78

Hallo, liebe Community,

ich bin sehr unglücklich darüber, wie sich die anfängliche Liebe zwischen meinem Freund und mir entwickelt hat.

Kennengelernt haben wir uns im September 2016 auf dem Geburtstag meiner Kollegin.
Ich (44) fühlte mich wahnsinnig geschmeichelt, von einem Mann wie ihn umgarnt zu werden. Er ist zwar schon 61, punktete bei mir aber sofort mit seiner offenherzigen und humorvollen Art und seinem Charme. Auch fand ich ihn sehr attraktiv mit seiner sportlichen Figur und seinem graumelierten Haar.

Wir wurden also ein Paar und am Anfang war alles wunderschön. Er verwöhnte mich, lud mich oft zum Essen ein, schenkte mir Blumen und Parfüm, war zärtlich. Auch führten wir oft tiefgründige Gespräche, was ich bei meinen Ex-Freunden immer vermisst habe. Da störte es mich wenig, dass ich sehr bald gewisse Macho-Allüren an ihm entdeckte. Er erwartete z.B., dass ich immer Frühstück machte, wenn ich bei ihm übernachtete, mal sauber machte, wenn seine Putzfrau etwas übersehen hatte. Für ihn war es schon immer wichtig, im Haushalt keinen Finger krumm zu machen, denn das ist für ihn Frauensache. Er hatte immer eine Putzfrau, da er sein ganzes Leben nach dem Auszug aus dem Elternhaus allein gelebt hat. Er hatte ca. 30 Jahre eine Lebensgefährtin, die aber vor ein paar Jahren verstorben ist und mit der er eine Wochenendbeziehung geführt hat.

Seit einigen Monaten kracht es aber nun öfter mal zwischen uns.
Mein Freund wirft mir ständig meine finanziellen Verhältnisse vor und dass ich nichts aus meinem Leben gemacht habe. Er sagt mir in solchen Situationen, dass ich nicht dumm, aber lahmarschig bin. Wenn ich meinen Hintern hochbekommen hätte, hätte ich es beruflich zu mehr bringen können.
Ich habe einen Bürojob und verdiene wirklich nicht viel (ca. 1200 Euro netto). Doch ich war zwischendurch auch mal eine Zeit lang arbeitslos und war froh, wieder einen Arbeitsplatz gefunden zu haben. Für mich und meine Bedürfnisse hat das Geld immer gereicht. Auch in anderen Jobs habe ich nicht mehr verdient. Ich habe eine schön eingerichtete Dachgeschosswohnung mit Blick ins Grüne vom Balkon aus. Ich habe einen Kleinwagen und genug Kleidung, wenn auch keine besonders teure. Ich habe fast jedes Jahr 2 Wochen Urlaub im Jahr gegönnt, vor allem in Südeuropa.

Doch mein Freund hat andere Ansprüche und spricht daher sehr geringschätzig über mein Leben. Dass ich mir nicht viel leisten kann und viel ehrgeiziger hätte sein müssen.
Er ist selbständig und leitet ein kleines Unternehmen mit 7 Mitarbeitern. Er wohnt im eigenen Haus mit einer Größe von über 200 qm. Außerdem besitzt er ein Ferienhaus in der Toskana, das er von seiner Lebensgefährtin geerbt hat. Außerdem fährt er einen Mercedes, alt, aber in einem top Zustand.
Zuerst habe ich ihn dafür sehr bewundert, was er sich geschaffen hat, denn er stammt aus einer einfachen Familie und hatte von seinern Eltern keine Unterstützung.
Er redet oft von einer jungen Mitarbeiterin, die es seiner Meinung nach mal weit bringen wird. Mit dem Vorwurf an mich, dass sie aus einer Arbeiterfamilie stamme, im Gegensatz zu mir. Sie sei viel cleverer als ich und wüsste das Leben anzupacken - auch im Gegensatz zu mir. Das hat mich natürlich sehr verletzt!

In letzter Zeit kam es auch öfter zum Streit, wenn ich bei ihm übernachtete. Er warf mir vor, überhaupt nicht auf seine Kosten zu achten. Ich würde zu lange duschen, einfach mal in einem Zimmer das Licht anlassen oder die Heizung zu hoch aufdrehen.
Ich sprach ihn schließlich darauf an, was das soll, da er nun wirklich nicht arm sei.
Ja, und dann kam vor einer Woche die Wahrheit raus, wie es wirklich um ihn steht. Seine Firma steht kurz vor der Insolvenz. Er hat teilweise Mühe, überhaupt seine Mitarbeiter bezahlen zu können. Die private Krankenversicherung hat ihn vor kurzem rausgeschmissen, man hatte vom Ordnungsamt gedroht, sein Autokennzeichen abzumontieren, da er die Autoversicherung nicht bezahlt hatte, täglich trudeln Mahn-und Vollstreckungsbescheide ein.
Das schlimmste ist: er hat schon lange die Raten fürs Haus nicht mehr bezahlt. Das Haus sollte schon im letzten Jahr zwangsversteigert werden, was er gerade noch abwenden konnte. Es steht jetzt unter Zwangsverwaltung.
Zur Zeit hat mein Freund auch wohl keinen Plan, wie er jemals wieder die Raten plus Zinsen zur Tilgung der Hypothek aufbringen soll! Er steht inzwischen mit rund 300.000 Euro in der Kreide bei einer Bank, die im Grundbuch eingetragen ist!
Einen Tag später, nachdem er mir dieses Desaster offenbart hat, setzte er noch eins drauf. Er hat noch Schulden bei einer anderen Bank. In welcher Höhe wollte er mir nicht sagen. Da laufen zur Zeit Verhandlungen wegen eines Vergleichs.
Ebenso droht sein bester Freund ihm, die Freundschaft zu kündigen, weil er bis heute das verliehene Geld nicht zurückbekommen hat. Auch da weiß ich nicht, um wieviel es sich handelt.

Kurz gesagt: er steckt bis zum Hals im Schlamassel!
Ich fragte ihn, wie er da jemals wieder rauskommen will und warum er nicht längst das Haus in der Toskana verkauft hat. Er schrie mich daraufhin an, dass ich sicher die Letzte wäre, die das verstehen könnte. Aber seine verstorbene Partnerin wäre seine große Liebe gewesen und das Haus stecke für ihn voller wunderschöner Erinnerungen. Wie glücklich sie da zusammen gewesen sind.
Wieder mal gab es mir einen Stich ins Herz.

Er gibt mir jetzt zu verstehen, dass ich im Grunde eine Versagerin bin. Ich sei jemand, von dem er nichts zu erwarten habe und die es nie zu etwas bringen würde.
Gestern kam es zum großen Eklat und ich sagte, dass es mit seinem beruflichen Erfolg doch auch nicht weit hergewesen sein könnte, wenn er sich so hoch verschuldet habe. Er war so wütend, wie ich ihn noch nie gesehen habe. Ich hätte ja von nichts eine Ahnung, so weltfremd wie ich sei! Er und seine Partnerin hätten jede Menge Geld gescheffelt, für das sie auch hart gearbeitet haben. Genauso gern haben sie es aber auch ausgegeben für teure Autos, Fernreisen, etc. Da könnte ich nicht mitreden. Auch hätte er viel Geld in die besten Behandlungen bei renommierten Ärzten investiert, als sie an Krebs erkrankt war. Ich wüsste doch gar nicht, was Liebe ist!

Wir haben übrigens auch keinen gemeinsamen Bekanntenkreis.
Mein Freund geht freitags abends meistens zum Stammtisch. Dort treffen sich Männer und Frauen. Er hat mich nie mitgenommen, weil er meinte, ich passe da nicht hin. Es kämen auch fast nur Leute in seinem Alter.
Ich selbst habe nur 2 Freundinnen, mit denen ich mich alleine treffe, weil mein Freund mit den beiden nichts anfangen kann. Er hat sie an meinem Geburtstag kennengelernt.

Ich habe heute fast den ganzen Tag nur geweint. Er hat sich auch nicht bei mir gemeldet.
Ist das jetzt das Ende?
Ich liebe meinen Freund doch und würde ihm so gern helfen, aber ich habe die Möglichkeiten nicht! So gern würde ich ihm auch beweisen, dass auch ich nicht nutzlos bin und für ihn da sein möchte in der ganzen Misere.
Nur: lohnt es sich überhaupt, darüber nachzudenken? Hat er überhaupt Gefühle für mich?

Bitte entschuldigt den langen Text, aber ich musste mich mal ausheulen.

"Ich liebe meinen Freund doch und würde ihm so gern helfen, aber ich habe die Möglichkeiten nicht! So gern würde ich ihm auch beweisen, dass auch ich nicht nutzlos bin und für ihn da sein möchte in der ganzen Misere."

es wird zeit, dass du deine  der verliebtheit geschuldeten scheuklappen abnimmst und dir eingestehst, dass dein freund ein schäbiger mensch ist.
er benutzt dich, um sich besser zu fühlen, er versucht dich klein zu machen, damit er sich selber erhöhen kann. das allerschlimmste daran ist, dass du so verblendet bist, dass du ihm diese "nutzlosigkeit" deiner person auch noch glaubst.
du führst ein gutes leben, trotz deines nicht üppigen verdienstes, während er sein leben in den sand gestzt hat. du bist sein ventil für seinen frust.

so weh es auch momentan tun mag, versetz diesem kerl einen tritt.
 

38 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. November 2017 um 8:38
In Antwort auf serlina78

Hallo, liebe Community,

ich bin sehr unglücklich darüber, wie sich die anfängliche Liebe zwischen meinem Freund und mir entwickelt hat.

Kennengelernt haben wir uns im September 2016 auf dem Geburtstag meiner Kollegin.
Ich (44) fühlte mich wahnsinnig geschmeichelt, von einem Mann wie ihn umgarnt zu werden. Er ist zwar schon 61, punktete bei mir aber sofort mit seiner offenherzigen und humorvollen Art und seinem Charme. Auch fand ich ihn sehr attraktiv mit seiner sportlichen Figur und seinem graumelierten Haar.

Wir wurden also ein Paar und am Anfang war alles wunderschön. Er verwöhnte mich, lud mich oft zum Essen ein, schenkte mir Blumen und Parfüm, war zärtlich. Auch führten wir oft tiefgründige Gespräche, was ich bei meinen Ex-Freunden immer vermisst habe. Da störte es mich wenig, dass ich sehr bald gewisse Macho-Allüren an ihm entdeckte. Er erwartete z.B., dass ich immer Frühstück machte, wenn ich bei ihm übernachtete, mal sauber machte, wenn seine Putzfrau etwas übersehen hatte. Für ihn war es schon immer wichtig, im Haushalt keinen Finger krumm zu machen, denn das ist für ihn Frauensache. Er hatte immer eine Putzfrau, da er sein ganzes Leben nach dem Auszug aus dem Elternhaus allein gelebt hat. Er hatte ca. 30 Jahre eine Lebensgefährtin, die aber vor ein paar Jahren verstorben ist und mit der er eine Wochenendbeziehung geführt hat.

Seit einigen Monaten kracht es aber nun öfter mal zwischen uns.
Mein Freund wirft mir ständig meine finanziellen Verhältnisse vor und dass ich nichts aus meinem Leben gemacht habe. Er sagt mir in solchen Situationen, dass ich nicht dumm, aber lahmarschig bin. Wenn ich meinen Hintern hochbekommen hätte, hätte ich es beruflich zu mehr bringen können.
Ich habe einen Bürojob und verdiene wirklich nicht viel (ca. 1200 Euro netto). Doch ich war zwischendurch auch mal eine Zeit lang arbeitslos und war froh, wieder einen Arbeitsplatz gefunden zu haben. Für mich und meine Bedürfnisse hat das Geld immer gereicht. Auch in anderen Jobs habe ich nicht mehr verdient. Ich habe eine schön eingerichtete Dachgeschosswohnung mit Blick ins Grüne vom Balkon aus. Ich habe einen Kleinwagen und genug Kleidung, wenn auch keine besonders teure. Ich habe fast jedes Jahr 2 Wochen Urlaub im Jahr gegönnt, vor allem in Südeuropa.

Doch mein Freund hat andere Ansprüche und spricht daher sehr geringschätzig über mein Leben. Dass ich mir nicht viel leisten kann und viel ehrgeiziger hätte sein müssen.
Er ist selbständig und leitet ein kleines Unternehmen mit 7 Mitarbeitern. Er wohnt im eigenen Haus mit einer Größe von über 200 qm. Außerdem besitzt er ein Ferienhaus in der Toskana, das er von seiner Lebensgefährtin geerbt hat. Außerdem fährt er einen Mercedes, alt, aber in einem top Zustand.
Zuerst habe ich ihn dafür sehr bewundert, was er sich geschaffen hat, denn er stammt aus einer einfachen Familie und hatte von seinern Eltern keine Unterstützung.
Er redet oft von einer jungen Mitarbeiterin, die es seiner Meinung nach mal weit bringen wird. Mit dem Vorwurf an mich, dass sie aus einer Arbeiterfamilie stamme, im Gegensatz zu mir. Sie sei viel cleverer als ich und wüsste das Leben anzupacken - auch im Gegensatz zu mir. Das hat mich natürlich sehr verletzt!

In letzter Zeit kam es auch öfter zum Streit, wenn ich bei ihm übernachtete. Er warf mir vor, überhaupt nicht auf seine Kosten zu achten. Ich würde zu lange duschen, einfach mal in einem Zimmer das Licht anlassen oder die Heizung zu hoch aufdrehen.
Ich sprach ihn schließlich darauf an, was das soll, da er nun wirklich nicht arm sei.
Ja, und dann kam vor einer Woche die Wahrheit raus, wie es wirklich um ihn steht. Seine Firma steht kurz vor der Insolvenz. Er hat teilweise Mühe, überhaupt seine Mitarbeiter bezahlen zu können. Die private Krankenversicherung hat ihn vor kurzem rausgeschmissen, man hatte vom Ordnungsamt gedroht, sein Autokennzeichen abzumontieren, da er die Autoversicherung nicht bezahlt hatte, täglich trudeln Mahn-und Vollstreckungsbescheide ein.
Das schlimmste ist: er hat schon lange die Raten fürs Haus nicht mehr bezahlt. Das Haus sollte schon im letzten Jahr zwangsversteigert werden, was er gerade noch abwenden konnte. Es steht jetzt unter Zwangsverwaltung.
Zur Zeit hat mein Freund auch wohl keinen Plan, wie er jemals wieder die Raten plus Zinsen zur Tilgung der Hypothek aufbringen soll! Er steht inzwischen mit rund 300.000 Euro in der Kreide bei einer Bank, die im Grundbuch eingetragen ist!
Einen Tag später, nachdem er mir dieses Desaster offenbart hat, setzte er noch eins drauf. Er hat noch Schulden bei einer anderen Bank. In welcher Höhe wollte er mir nicht sagen. Da laufen zur Zeit Verhandlungen wegen eines Vergleichs.
Ebenso droht sein bester Freund ihm, die Freundschaft zu kündigen, weil er bis heute das verliehene Geld nicht zurückbekommen hat. Auch da weiß ich nicht, um wieviel es sich handelt.

Kurz gesagt: er steckt bis zum Hals im Schlamassel!
Ich fragte ihn, wie er da jemals wieder rauskommen will und warum er nicht längst das Haus in der Toskana verkauft hat. Er schrie mich daraufhin an, dass ich sicher die Letzte wäre, die das verstehen könnte. Aber seine verstorbene Partnerin wäre seine große Liebe gewesen und das Haus stecke für ihn voller wunderschöner Erinnerungen. Wie glücklich sie da zusammen gewesen sind.
Wieder mal gab es mir einen Stich ins Herz.

Er gibt mir jetzt zu verstehen, dass ich im Grunde eine Versagerin bin. Ich sei jemand, von dem er nichts zu erwarten habe und die es nie zu etwas bringen würde.
Gestern kam es zum großen Eklat und ich sagte, dass es mit seinem beruflichen Erfolg doch auch nicht weit hergewesen sein könnte, wenn er sich so hoch verschuldet habe. Er war so wütend, wie ich ihn noch nie gesehen habe. Ich hätte ja von nichts eine Ahnung, so weltfremd wie ich sei! Er und seine Partnerin hätten jede Menge Geld gescheffelt, für das sie auch hart gearbeitet haben. Genauso gern haben sie es aber auch ausgegeben für teure Autos, Fernreisen, etc. Da könnte ich nicht mitreden. Auch hätte er viel Geld in die besten Behandlungen bei renommierten Ärzten investiert, als sie an Krebs erkrankt war. Ich wüsste doch gar nicht, was Liebe ist!

Wir haben übrigens auch keinen gemeinsamen Bekanntenkreis.
Mein Freund geht freitags abends meistens zum Stammtisch. Dort treffen sich Männer und Frauen. Er hat mich nie mitgenommen, weil er meinte, ich passe da nicht hin. Es kämen auch fast nur Leute in seinem Alter.
Ich selbst habe nur 2 Freundinnen, mit denen ich mich alleine treffe, weil mein Freund mit den beiden nichts anfangen kann. Er hat sie an meinem Geburtstag kennengelernt.

Ich habe heute fast den ganzen Tag nur geweint. Er hat sich auch nicht bei mir gemeldet.
Ist das jetzt das Ende?
Ich liebe meinen Freund doch und würde ihm so gern helfen, aber ich habe die Möglichkeiten nicht! So gern würde ich ihm auch beweisen, dass auch ich nicht nutzlos bin und für ihn da sein möchte in der ganzen Misere.
Nur: lohnt es sich überhaupt, darüber nachzudenken? Hat er überhaupt Gefühle für mich?

Bitte entschuldigt den langen Text, aber ich musste mich mal ausheulen.

Sei mir nicht böse, aber du musst kein Mitleid mit so jemandem haben.

Sicher ist es schlimm, seine Liebe an diese schreckliche Krankheit zu verlieren. Genauso schlimm, derartige Schulden zu haben. Aber das sind keine Gründe, dich fertig zu machen! Ich meine, was soll das?

ER fährt seine Firma in den Sand, häuft 300.000 (!) Euro Schulden an, zahlt seine Rechnungen nicht mehr, verheimlicht/verdrängt das alles. Das soll Erfolg sein? Mal ganz davon abgesehen, dass man sich nun auch nicht allzu viel einbilden braucht auf eine Mini-Firma mit 7 Mitarbeitern, ein Haus (haben viele), eine Putzfrau (haben auch viele) und einen alten Mercedes. Und das Ferienhaus ist geerbt (hust). Tolle Leistung. Auf dich wirkt das vielleicht mega, weil du selbst wirklich sehr wenig hast. Aber er ist nicht der Top-Unternehmer, für den er sich wohl hält. Eher ein ganz, ganz kleiner Fisch, der frustriert über sein Versagen ist.

Andere derart unterzubuttern ist ein typisches Merkmal von Menschen, die mit sich selbst unzufrieden sind. Er weiß schon lange, dass er alles ruiniert hat, deswegen verhält er sich dir gegenüber so. Für einen so hoch verschuldeten Mann ist es natürlich ein schweres Vergehen, auch noch beim Warmwasser und dem Strom zu viel aufzudrehen. Der muss jeden Cent 10x umdrehen ab jetzt.

Aber wie gesagt, wie er mit dir umspringt, ist das Letzte. Hätte, hätte, hätte. Ja, du hättest vielleicht was anders machen können. Mehr lernen, was anderes lernen, anderer Beruf, ehrgeiziger sein, bla bla bla. Die Frage ist: Wolltest du das? Du bist zufrieden, warum solltest du etwas ändern? Wenn du unglücklich gewesen wärst, hättest du längst etwas ändern können. Es geht ihn gar nichts an.

Außerdem: Hätte, hätte, hätte er mal das kleine Unternehmen RICHTIG geleitet, dann hätte er den Schlamassel jetzt nicht. In Wirklichkeit ist ER der Versager und das Würstchen, er hat es verbockt und wird seine Schulden auch im übernächsten Leben noch nicht abbezahlt haben, so tief steckt er da drin. Du hattest zwar nie Überfluss, hast aber alles, was du willst und brauchst, und keine Schulden. Ganz ehrlich, wer ist da der Depp? DU nicht.

Auch, dass er dich in anderen Bereichen so fertig macht (du passt nicht dazu, du kannst nicht mitreden, du kommst an die Ex nicht ran etc.), ist unter aller Kanone.

Dazu kommt noch, dass er wohl ganz generell und schon immer ein Macho war, wenn der in seiner Bude noch nie selbst was zustande gebracht hat, weil Mami, Putzfrau, Partnerin. Weil es ja "Frauenarbeit" ist.

Der Typ lässt seinen ganzen Frust zu 100% an dir aus, und du nimmst das auch noch total an. Ich würde dir raten, einen Schlussstrich unter diese Beziehung zu ziehen. Von dem kannst du nichts erwarten. Ich kann verstehen, wenn dir das schwer fällt. Er hat dich anfangst charmant behandelt, ihr hattet eine nette Zeit, aber was mehr? Leider gar nichts.

28 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. November 2017 um 12:32
In Antwort auf serlina78

Hallo, liebe Community,

ich bin sehr unglücklich darüber, wie sich die anfängliche Liebe zwischen meinem Freund und mir entwickelt hat.

Kennengelernt haben wir uns im September 2016 auf dem Geburtstag meiner Kollegin.
Ich (44) fühlte mich wahnsinnig geschmeichelt, von einem Mann wie ihn umgarnt zu werden. Er ist zwar schon 61, punktete bei mir aber sofort mit seiner offenherzigen und humorvollen Art und seinem Charme. Auch fand ich ihn sehr attraktiv mit seiner sportlichen Figur und seinem graumelierten Haar.

Wir wurden also ein Paar und am Anfang war alles wunderschön. Er verwöhnte mich, lud mich oft zum Essen ein, schenkte mir Blumen und Parfüm, war zärtlich. Auch führten wir oft tiefgründige Gespräche, was ich bei meinen Ex-Freunden immer vermisst habe. Da störte es mich wenig, dass ich sehr bald gewisse Macho-Allüren an ihm entdeckte. Er erwartete z.B., dass ich immer Frühstück machte, wenn ich bei ihm übernachtete, mal sauber machte, wenn seine Putzfrau etwas übersehen hatte. Für ihn war es schon immer wichtig, im Haushalt keinen Finger krumm zu machen, denn das ist für ihn Frauensache. Er hatte immer eine Putzfrau, da er sein ganzes Leben nach dem Auszug aus dem Elternhaus allein gelebt hat. Er hatte ca. 30 Jahre eine Lebensgefährtin, die aber vor ein paar Jahren verstorben ist und mit der er eine Wochenendbeziehung geführt hat.

Seit einigen Monaten kracht es aber nun öfter mal zwischen uns.
Mein Freund wirft mir ständig meine finanziellen Verhältnisse vor und dass ich nichts aus meinem Leben gemacht habe. Er sagt mir in solchen Situationen, dass ich nicht dumm, aber lahmarschig bin. Wenn ich meinen Hintern hochbekommen hätte, hätte ich es beruflich zu mehr bringen können.
Ich habe einen Bürojob und verdiene wirklich nicht viel (ca. 1200 Euro netto). Doch ich war zwischendurch auch mal eine Zeit lang arbeitslos und war froh, wieder einen Arbeitsplatz gefunden zu haben. Für mich und meine Bedürfnisse hat das Geld immer gereicht. Auch in anderen Jobs habe ich nicht mehr verdient. Ich habe eine schön eingerichtete Dachgeschosswohnung mit Blick ins Grüne vom Balkon aus. Ich habe einen Kleinwagen und genug Kleidung, wenn auch keine besonders teure. Ich habe fast jedes Jahr 2 Wochen Urlaub im Jahr gegönnt, vor allem in Südeuropa.

Doch mein Freund hat andere Ansprüche und spricht daher sehr geringschätzig über mein Leben. Dass ich mir nicht viel leisten kann und viel ehrgeiziger hätte sein müssen.
Er ist selbständig und leitet ein kleines Unternehmen mit 7 Mitarbeitern. Er wohnt im eigenen Haus mit einer Größe von über 200 qm. Außerdem besitzt er ein Ferienhaus in der Toskana, das er von seiner Lebensgefährtin geerbt hat. Außerdem fährt er einen Mercedes, alt, aber in einem top Zustand.
Zuerst habe ich ihn dafür sehr bewundert, was er sich geschaffen hat, denn er stammt aus einer einfachen Familie und hatte von seinern Eltern keine Unterstützung.
Er redet oft von einer jungen Mitarbeiterin, die es seiner Meinung nach mal weit bringen wird. Mit dem Vorwurf an mich, dass sie aus einer Arbeiterfamilie stamme, im Gegensatz zu mir. Sie sei viel cleverer als ich und wüsste das Leben anzupacken - auch im Gegensatz zu mir. Das hat mich natürlich sehr verletzt!

In letzter Zeit kam es auch öfter zum Streit, wenn ich bei ihm übernachtete. Er warf mir vor, überhaupt nicht auf seine Kosten zu achten. Ich würde zu lange duschen, einfach mal in einem Zimmer das Licht anlassen oder die Heizung zu hoch aufdrehen.
Ich sprach ihn schließlich darauf an, was das soll, da er nun wirklich nicht arm sei.
Ja, und dann kam vor einer Woche die Wahrheit raus, wie es wirklich um ihn steht. Seine Firma steht kurz vor der Insolvenz. Er hat teilweise Mühe, überhaupt seine Mitarbeiter bezahlen zu können. Die private Krankenversicherung hat ihn vor kurzem rausgeschmissen, man hatte vom Ordnungsamt gedroht, sein Autokennzeichen abzumontieren, da er die Autoversicherung nicht bezahlt hatte, täglich trudeln Mahn-und Vollstreckungsbescheide ein.
Das schlimmste ist: er hat schon lange die Raten fürs Haus nicht mehr bezahlt. Das Haus sollte schon im letzten Jahr zwangsversteigert werden, was er gerade noch abwenden konnte. Es steht jetzt unter Zwangsverwaltung.
Zur Zeit hat mein Freund auch wohl keinen Plan, wie er jemals wieder die Raten plus Zinsen zur Tilgung der Hypothek aufbringen soll! Er steht inzwischen mit rund 300.000 Euro in der Kreide bei einer Bank, die im Grundbuch eingetragen ist!
Einen Tag später, nachdem er mir dieses Desaster offenbart hat, setzte er noch eins drauf. Er hat noch Schulden bei einer anderen Bank. In welcher Höhe wollte er mir nicht sagen. Da laufen zur Zeit Verhandlungen wegen eines Vergleichs.
Ebenso droht sein bester Freund ihm, die Freundschaft zu kündigen, weil er bis heute das verliehene Geld nicht zurückbekommen hat. Auch da weiß ich nicht, um wieviel es sich handelt.

Kurz gesagt: er steckt bis zum Hals im Schlamassel!
Ich fragte ihn, wie er da jemals wieder rauskommen will und warum er nicht längst das Haus in der Toskana verkauft hat. Er schrie mich daraufhin an, dass ich sicher die Letzte wäre, die das verstehen könnte. Aber seine verstorbene Partnerin wäre seine große Liebe gewesen und das Haus stecke für ihn voller wunderschöner Erinnerungen. Wie glücklich sie da zusammen gewesen sind.
Wieder mal gab es mir einen Stich ins Herz.

Er gibt mir jetzt zu verstehen, dass ich im Grunde eine Versagerin bin. Ich sei jemand, von dem er nichts zu erwarten habe und die es nie zu etwas bringen würde.
Gestern kam es zum großen Eklat und ich sagte, dass es mit seinem beruflichen Erfolg doch auch nicht weit hergewesen sein könnte, wenn er sich so hoch verschuldet habe. Er war so wütend, wie ich ihn noch nie gesehen habe. Ich hätte ja von nichts eine Ahnung, so weltfremd wie ich sei! Er und seine Partnerin hätten jede Menge Geld gescheffelt, für das sie auch hart gearbeitet haben. Genauso gern haben sie es aber auch ausgegeben für teure Autos, Fernreisen, etc. Da könnte ich nicht mitreden. Auch hätte er viel Geld in die besten Behandlungen bei renommierten Ärzten investiert, als sie an Krebs erkrankt war. Ich wüsste doch gar nicht, was Liebe ist!

Wir haben übrigens auch keinen gemeinsamen Bekanntenkreis.
Mein Freund geht freitags abends meistens zum Stammtisch. Dort treffen sich Männer und Frauen. Er hat mich nie mitgenommen, weil er meinte, ich passe da nicht hin. Es kämen auch fast nur Leute in seinem Alter.
Ich selbst habe nur 2 Freundinnen, mit denen ich mich alleine treffe, weil mein Freund mit den beiden nichts anfangen kann. Er hat sie an meinem Geburtstag kennengelernt.

Ich habe heute fast den ganzen Tag nur geweint. Er hat sich auch nicht bei mir gemeldet.
Ist das jetzt das Ende?
Ich liebe meinen Freund doch und würde ihm so gern helfen, aber ich habe die Möglichkeiten nicht! So gern würde ich ihm auch beweisen, dass auch ich nicht nutzlos bin und für ihn da sein möchte in der ganzen Misere.
Nur: lohnt es sich überhaupt, darüber nachzudenken? Hat er überhaupt Gefühle für mich?

Bitte entschuldigt den langen Text, aber ich musste mich mal ausheulen.

Der Olle ist ein Narzist von höchster Ausprägung, dazu hochnäsig, total verschuldet und er macht dich nieder.
Und momentan bist du ganz am Boden.
Was erwartest du von einem solchen Ekel noch?
Mach schleunigst Schluß, falls die Geschichte wahr ist.

7 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. November 2017 um 13:07

Auch auf die Gefahr hin, dass ich hier jetzt gesteinigt werde: 
Dass er kurz vor dem Konkurs steht, muss nicht bedeuten, dass er ein miserabler Geschäftsmann ist. Ich kenne mich jetzt nicht so wahnsinnig gut aus in der Geschäftswelt, aber wenn er z.B. säumige Kunden hat (und das gibt es leider sehr sehr oft) oder dass es in der Produktion schlecht lief und man viel Ausschuss hatte oder Angestellte krank wurden und er deshalb Verdienstausfall hatte (eventuell dadurch Strafe zahlen musste??), dann kommen da schnell mal 300.000 Euro zusammen, die man der Bank schuldig ist. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass das im Geschäftswesen viel Geld ist. Aber wenn er 7 Angestellte hat, dann zahlt er z.B. pro Monat vielleicht allein 20.000 Euro nur Gehälter und Lohnnebenkosten. Dann vielleicht noch einige Tausend Euro Miete. Dann noch Versicherungen usw. D.h. es kann gut sein, dass er pro Monat 30.000 Euro Fixkosten nur für die Firma hat. Und wenn es dann mal nicht gut läuft, dann kommen da schnell mal 300.000 Euro zusammen. Bzw. man kann seine Kredite nicht mehr bedienen. Und 300.000 Euro Kredit für einen Betrieb ist jetzt auch nicht wahnsinnig viel (je nachdem natürlich, was man arbeitet). Man muss ja auch rechnen, Fixkosten+Kreditratet+Zinsen= vielleicht 40.000 Euro. Jeden verdammten Monat. Nicht leicht, wenn man vielleicht wie oben beschrieben, weniger Einnahmen hat, als gedacht oder als einem zustehen. 

Trotzdem rechtfertigt es natürlich nicht, andere Leute runter zu machen oder zu beleidigen. Aber ehrlich gesagt, liegen seine Nerven derzeit wahrscheinlich mehr als blank. Da kann ich mir vorstellen, dass jemand "wie verwandelt" scheint und austickt, obwohl er so vielleicht normalerweise nicht ist. 
Natürlich musst du, liebe TE, dir das nicht alles gefallen lassen. Auf keinen Fall. Aber vielleicht musst du die Sache auch nicht so persönlich nehmen, wie sie auf den ersten Blick scheint. Ob du mit ihm zusammen bleiben willst oder nicht, finde ich, ist unter diesen Umständen mehr als schwer zu beurteilen. Ich weiß ja nicht, ob du ihn schon kanntest, als seine Geschäfte noch gut liefen. Und wie er da war. Und ob du überhaupt auf eine angenehmere Zukunft mit ihm hoffen kannst oder ob er generell so drauf ist, wie du ihn beschrieben hast. 

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. November 2017 um 14:51
In Antwort auf dievalerie85

Sei mir nicht böse, aber du musst kein Mitleid mit so jemandem haben.

Sicher ist es schlimm, seine Liebe an diese schreckliche Krankheit zu verlieren. Genauso schlimm, derartige Schulden zu haben. Aber das sind keine Gründe, dich fertig zu machen! Ich meine, was soll das?

ER fährt seine Firma in den Sand, häuft 300.000 (!) Euro Schulden an, zahlt seine Rechnungen nicht mehr, verheimlicht/verdrängt das alles. Das soll Erfolg sein? Mal ganz davon abgesehen, dass man sich nun auch nicht allzu viel einbilden braucht auf eine Mini-Firma mit 7 Mitarbeitern, ein Haus (haben viele), eine Putzfrau (haben auch viele) und einen alten Mercedes. Und das Ferienhaus ist geerbt (hust). Tolle Leistung. Auf dich wirkt das vielleicht mega, weil du selbst wirklich sehr wenig hast. Aber er ist nicht der Top-Unternehmer, für den er sich wohl hält. Eher ein ganz, ganz kleiner Fisch, der frustriert über sein Versagen ist.

Andere derart unterzubuttern ist ein typisches Merkmal von Menschen, die mit sich selbst unzufrieden sind. Er weiß schon lange, dass er alles ruiniert hat, deswegen verhält er sich dir gegenüber so. Für einen so hoch verschuldeten Mann ist es natürlich ein schweres Vergehen, auch noch beim Warmwasser und dem Strom zu viel aufzudrehen. Der muss jeden Cent 10x umdrehen ab jetzt.

Aber wie gesagt, wie er mit dir umspringt, ist das Letzte. Hätte, hätte, hätte. Ja, du hättest vielleicht was anders machen können. Mehr lernen, was anderes lernen, anderer Beruf, ehrgeiziger sein, bla bla bla. Die Frage ist: Wolltest du das? Du bist zufrieden, warum solltest du etwas ändern? Wenn du unglücklich gewesen wärst, hättest du längst etwas ändern können. Es geht ihn gar nichts an.

Außerdem: Hätte, hätte, hätte er mal das kleine Unternehmen RICHTIG geleitet, dann hätte er den Schlamassel jetzt nicht. In Wirklichkeit ist ER der Versager und das Würstchen, er hat es verbockt und wird seine Schulden auch im übernächsten Leben noch nicht abbezahlt haben, so tief steckt er da drin. Du hattest zwar nie Überfluss, hast aber alles, was du willst und brauchst, und keine Schulden. Ganz ehrlich, wer ist da der Depp? DU nicht.

Auch, dass er dich in anderen Bereichen so fertig macht (du passt nicht dazu, du kannst nicht mitreden, du kommst an die Ex nicht ran etc.), ist unter aller Kanone.

Dazu kommt noch, dass er wohl ganz generell und schon immer ein Macho war, wenn der in seiner Bude noch nie selbst was zustande gebracht hat, weil Mami, Putzfrau, Partnerin. Weil es ja "Frauenarbeit" ist.

Der Typ lässt seinen ganzen Frust zu 100% an dir aus, und du nimmst das auch noch total an. Ich würde dir raten, einen Schlussstrich unter diese Beziehung zu ziehen. Von dem kannst du nichts erwarten. Ich kann verstehen, wenn dir das schwer fällt. Er hat dich anfangst charmant behandelt, ihr hattet eine nette Zeit, aber was mehr? Leider gar nichts.

valerie,spar dir doch deine Kommentare. Du bist ne Nudde und von sowas "Ratschläge" zu bekommen........mach was du am besten kannst. Bück dich und halt still.

3 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. November 2017 um 15:08
In Antwort auf serlina78

Hallo, liebe Community,

ich bin sehr unglücklich darüber, wie sich die anfängliche Liebe zwischen meinem Freund und mir entwickelt hat.

Kennengelernt haben wir uns im September 2016 auf dem Geburtstag meiner Kollegin.
Ich (44) fühlte mich wahnsinnig geschmeichelt, von einem Mann wie ihn umgarnt zu werden. Er ist zwar schon 61, punktete bei mir aber sofort mit seiner offenherzigen und humorvollen Art und seinem Charme. Auch fand ich ihn sehr attraktiv mit seiner sportlichen Figur und seinem graumelierten Haar.

Wir wurden also ein Paar und am Anfang war alles wunderschön. Er verwöhnte mich, lud mich oft zum Essen ein, schenkte mir Blumen und Parfüm, war zärtlich. Auch führten wir oft tiefgründige Gespräche, was ich bei meinen Ex-Freunden immer vermisst habe. Da störte es mich wenig, dass ich sehr bald gewisse Macho-Allüren an ihm entdeckte. Er erwartete z.B., dass ich immer Frühstück machte, wenn ich bei ihm übernachtete, mal sauber machte, wenn seine Putzfrau etwas übersehen hatte. Für ihn war es schon immer wichtig, im Haushalt keinen Finger krumm zu machen, denn das ist für ihn Frauensache. Er hatte immer eine Putzfrau, da er sein ganzes Leben nach dem Auszug aus dem Elternhaus allein gelebt hat. Er hatte ca. 30 Jahre eine Lebensgefährtin, die aber vor ein paar Jahren verstorben ist und mit der er eine Wochenendbeziehung geführt hat.

Seit einigen Monaten kracht es aber nun öfter mal zwischen uns.
Mein Freund wirft mir ständig meine finanziellen Verhältnisse vor und dass ich nichts aus meinem Leben gemacht habe. Er sagt mir in solchen Situationen, dass ich nicht dumm, aber lahmarschig bin. Wenn ich meinen Hintern hochbekommen hätte, hätte ich es beruflich zu mehr bringen können.
Ich habe einen Bürojob und verdiene wirklich nicht viel (ca. 1200 Euro netto). Doch ich war zwischendurch auch mal eine Zeit lang arbeitslos und war froh, wieder einen Arbeitsplatz gefunden zu haben. Für mich und meine Bedürfnisse hat das Geld immer gereicht. Auch in anderen Jobs habe ich nicht mehr verdient. Ich habe eine schön eingerichtete Dachgeschosswohnung mit Blick ins Grüne vom Balkon aus. Ich habe einen Kleinwagen und genug Kleidung, wenn auch keine besonders teure. Ich habe fast jedes Jahr 2 Wochen Urlaub im Jahr gegönnt, vor allem in Südeuropa.

Doch mein Freund hat andere Ansprüche und spricht daher sehr geringschätzig über mein Leben. Dass ich mir nicht viel leisten kann und viel ehrgeiziger hätte sein müssen.
Er ist selbständig und leitet ein kleines Unternehmen mit 7 Mitarbeitern. Er wohnt im eigenen Haus mit einer Größe von über 200 qm. Außerdem besitzt er ein Ferienhaus in der Toskana, das er von seiner Lebensgefährtin geerbt hat. Außerdem fährt er einen Mercedes, alt, aber in einem top Zustand.
Zuerst habe ich ihn dafür sehr bewundert, was er sich geschaffen hat, denn er stammt aus einer einfachen Familie und hatte von seinern Eltern keine Unterstützung.
Er redet oft von einer jungen Mitarbeiterin, die es seiner Meinung nach mal weit bringen wird. Mit dem Vorwurf an mich, dass sie aus einer Arbeiterfamilie stamme, im Gegensatz zu mir. Sie sei viel cleverer als ich und wüsste das Leben anzupacken - auch im Gegensatz zu mir. Das hat mich natürlich sehr verletzt!

In letzter Zeit kam es auch öfter zum Streit, wenn ich bei ihm übernachtete. Er warf mir vor, überhaupt nicht auf seine Kosten zu achten. Ich würde zu lange duschen, einfach mal in einem Zimmer das Licht anlassen oder die Heizung zu hoch aufdrehen.
Ich sprach ihn schließlich darauf an, was das soll, da er nun wirklich nicht arm sei.
Ja, und dann kam vor einer Woche die Wahrheit raus, wie es wirklich um ihn steht. Seine Firma steht kurz vor der Insolvenz. Er hat teilweise Mühe, überhaupt seine Mitarbeiter bezahlen zu können. Die private Krankenversicherung hat ihn vor kurzem rausgeschmissen, man hatte vom Ordnungsamt gedroht, sein Autokennzeichen abzumontieren, da er die Autoversicherung nicht bezahlt hatte, täglich trudeln Mahn-und Vollstreckungsbescheide ein.
Das schlimmste ist: er hat schon lange die Raten fürs Haus nicht mehr bezahlt. Das Haus sollte schon im letzten Jahr zwangsversteigert werden, was er gerade noch abwenden konnte. Es steht jetzt unter Zwangsverwaltung.
Zur Zeit hat mein Freund auch wohl keinen Plan, wie er jemals wieder die Raten plus Zinsen zur Tilgung der Hypothek aufbringen soll! Er steht inzwischen mit rund 300.000 Euro in der Kreide bei einer Bank, die im Grundbuch eingetragen ist!
Einen Tag später, nachdem er mir dieses Desaster offenbart hat, setzte er noch eins drauf. Er hat noch Schulden bei einer anderen Bank. In welcher Höhe wollte er mir nicht sagen. Da laufen zur Zeit Verhandlungen wegen eines Vergleichs.
Ebenso droht sein bester Freund ihm, die Freundschaft zu kündigen, weil er bis heute das verliehene Geld nicht zurückbekommen hat. Auch da weiß ich nicht, um wieviel es sich handelt.

Kurz gesagt: er steckt bis zum Hals im Schlamassel!
Ich fragte ihn, wie er da jemals wieder rauskommen will und warum er nicht längst das Haus in der Toskana verkauft hat. Er schrie mich daraufhin an, dass ich sicher die Letzte wäre, die das verstehen könnte. Aber seine verstorbene Partnerin wäre seine große Liebe gewesen und das Haus stecke für ihn voller wunderschöner Erinnerungen. Wie glücklich sie da zusammen gewesen sind.
Wieder mal gab es mir einen Stich ins Herz.

Er gibt mir jetzt zu verstehen, dass ich im Grunde eine Versagerin bin. Ich sei jemand, von dem er nichts zu erwarten habe und die es nie zu etwas bringen würde.
Gestern kam es zum großen Eklat und ich sagte, dass es mit seinem beruflichen Erfolg doch auch nicht weit hergewesen sein könnte, wenn er sich so hoch verschuldet habe. Er war so wütend, wie ich ihn noch nie gesehen habe. Ich hätte ja von nichts eine Ahnung, so weltfremd wie ich sei! Er und seine Partnerin hätten jede Menge Geld gescheffelt, für das sie auch hart gearbeitet haben. Genauso gern haben sie es aber auch ausgegeben für teure Autos, Fernreisen, etc. Da könnte ich nicht mitreden. Auch hätte er viel Geld in die besten Behandlungen bei renommierten Ärzten investiert, als sie an Krebs erkrankt war. Ich wüsste doch gar nicht, was Liebe ist!

Wir haben übrigens auch keinen gemeinsamen Bekanntenkreis.
Mein Freund geht freitags abends meistens zum Stammtisch. Dort treffen sich Männer und Frauen. Er hat mich nie mitgenommen, weil er meinte, ich passe da nicht hin. Es kämen auch fast nur Leute in seinem Alter.
Ich selbst habe nur 2 Freundinnen, mit denen ich mich alleine treffe, weil mein Freund mit den beiden nichts anfangen kann. Er hat sie an meinem Geburtstag kennengelernt.

Ich habe heute fast den ganzen Tag nur geweint. Er hat sich auch nicht bei mir gemeldet.
Ist das jetzt das Ende?
Ich liebe meinen Freund doch und würde ihm so gern helfen, aber ich habe die Möglichkeiten nicht! So gern würde ich ihm auch beweisen, dass auch ich nicht nutzlos bin und für ihn da sein möchte in der ganzen Misere.
Nur: lohnt es sich überhaupt, darüber nachzudenken? Hat er überhaupt Gefühle für mich?

Bitte entschuldigt den langen Text, aber ich musste mich mal ausheulen.

Mein männliches Gefühl sagt mir, dass dein Freund psychisch an die Wand gefahren ist. Ich gehe sogar so weit, dass ich sage: Wenn der das mal überlebt.

Solange du von ihm als 'mein Freund' sprichst, möchte ich das so akzeptieren. 
Ich würde an deiner Stelle jetzt nicht direkt schluss machen, sondern ein Mittelweg:
Lass ihn in Ruhe, besuche ihn nicht mehr. Wenn er dich sehen will, kann er anrufen und fragen ob er zu dir  kommen darf.
Mit Haus in der Toskana haben meine Schwester+Mann auch schon miese Erfahrungen gemacht. Es ist heiss, die Mauern zerfallen, wenn man nicht ständig was dran macht. Würde ich auch sofort zum Verkauf vorschlagen.

2 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. November 2017 um 15:15
In Antwort auf gerhard56

Mein männliches Gefühl sagt mir, dass dein Freund psychisch an die Wand gefahren ist. Ich gehe sogar so weit, dass ich sage: Wenn der das mal überlebt.

Solange du von ihm als 'mein Freund' sprichst, möchte ich das so akzeptieren. 
Ich würde an deiner Stelle jetzt nicht direkt schluss machen, sondern ein Mittelweg:
Lass ihn in Ruhe, besuche ihn nicht mehr. Wenn er dich sehen will, kann er anrufen und fragen ob er zu dir  kommen darf.
Mit Haus in der Toskana haben meine Schwester+Mann auch schon miese Erfahrungen gemacht. Es ist heiss, die Mauern zerfallen, wenn man nicht ständig was dran macht. Würde ich auch sofort zum Verkauf vorschlagen.

"Wenn der das mal überlebt."
Das hatte ich auch im Kopf. Er wäre nicht der Erste, der solch eine Lösung wählt. Ich hatte es nicht genannt, damit die TE nicht sich selbst noch unter Druck setzt, nach dem Motto "Das kann ich jetzt nicht auch noch bringen, ihn zu verlassen". 

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. November 2017 um 17:44

Danke, find ich auch.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
28. November 2017 um 14:24

Mir persönlich geht das am A. vorbei, insbesondere da die Person sich nicht mal unter einem Username traut, sondern nur "anonym". Der ur Waschlappen.

4 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
28. November 2017 um 16:09

Beine in die Hand und renn!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
28. November 2017 um 17:28

Quatsch nich Oma, für dich und Mandel interessiert sich sowieso keiner. Guck auf dein Datum, dann weißt warum. Und die Schlampe aus Ösiland, is genau das, ne hinterfotzige Nudde. Die wär gut dafür, den Jungs im Asylheim nen bissl den Druck zu nehmen, man muss ihr aber noch ne Tüte über n Kopf ziehen,die Visage is nich Tageslicht tauglich. Ihr seid Abschaum und ich benenne das. gewöhnt euch dran!!!

4 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
28. November 2017 um 19:38

Tja, wenn man "anders" ist oder andere Grenzen zieht als die Masse, ist man bei denen automatisch schlecht. Gott sei Dank hängt unsere Zufriedenheit nicht von der Bewertung anderer ab.

Ich muss sagen, ich bin seit Beginn meiner Affäre wieder sehr viel glücklicher und, oh Wunder, meine Beziehung läuft total gut in letzter Zeit. Mein Freund und ich haben in letzter Zeit auch viel öfter und super Sex, hatten vorgestern auch ein wirklich gutes Gespräch über das Thema. Wenn das dauerhaft so bleibt, wird die Affäre auch ein Ablaufdatum haben. Aber das wird jetzt mal ein paar Monate beobachtet. Währenddessen genieße ich es und freue mich, dass alles wieder in geordnete Bahnen läuft.

Und solange amüsiere ich mich über gelangweilte Idioten, die hier ihnen fremde User in jeden Thread verfolgen und beschimpfen. Wirklich bekloppt.

4 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
28. November 2017 um 20:28
In Antwort auf dievalerie85

Tja, wenn man "anders" ist oder andere Grenzen zieht als die Masse, ist man bei denen automatisch schlecht. Gott sei Dank hängt unsere Zufriedenheit nicht von der Bewertung anderer ab.

Ich muss sagen, ich bin seit Beginn meiner Affäre wieder sehr viel glücklicher und, oh Wunder, meine Beziehung läuft total gut in letzter Zeit. Mein Freund und ich haben in letzter Zeit auch viel öfter und super Sex, hatten vorgestern auch ein wirklich gutes Gespräch über das Thema. Wenn das dauerhaft so bleibt, wird die Affäre auch ein Ablaufdatum haben. Aber das wird jetzt mal ein paar Monate beobachtet. Währenddessen genieße ich es und freue mich, dass alles wieder in geordnete Bahnen läuft.

Und solange amüsiere ich mich über gelangweilte Idioten, die hier ihnen fremde User in jeden Thread verfolgen und beschimpfen. Wirklich bekloppt.

sagte die Nudde.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
28. November 2017 um 21:24

hast du da Rassismus rausgelesen? Da war aber Mitgefühl drin. Ja doch haha. du und Sex, du und Freunde, du und Familie ich sag besser nix mehr, sonst fängst noch an zu heulen.

3 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
29. November 2017 um 6:50
In Antwort auf

sagte die Nudde.

Anonym Du bist krank im Kopf

4 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook

Das könnte dir auch gefallen

vom Redaktionsteam
vom Redaktionsteam