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Sozialer Unterschied in der beziehung - ist er unüberwindbar?

19. Juni 2008 um 12:07

Hallo,

ich bin neu hier und frau möge mir verzeihen, wenn ich nicht gesucht habe, ob es das thema schon gibt... ich hoffe, ihr werdet mir trotzdem helfen


ich bin 32 jahre alt und habe seit ein paar monaten einen neuen freund. ich war vorher 5 jahre single mit wechselnden affairen, aber da wurde nie was draus - spannende typen, ausgeflippt, egozentrisch...beziehungsunfähig.
ich habe dann gedacht " wechsle doch mal dein männermuster" und habe mich bewußt mal auf einen andere typ mann eingelassen, der sonst nicht gerade meinen schlüsselreiz anspricht.

er ist ein unglaublich lieber, warmherziger mann, der mir viel streicheleinheiten gibt und sich sehr süß um mich kümmert. auch sexuell passt es wunderbar. optisch ist er nicht das, was mich normalerweise anspricht, aber das ist mir noch nicht mal sonderlich wichtig.

das hauptproblem ist, nach knapp 5 monaten, das mir unser "sozialer background" immer stärker auffällt.
anfangs dachte ich, das macht nichts aus, aber das stimmt nicht.

ich bin studiert, er arbeitet auf dem bau. anstelle sich weiterzuentwickeln hängt er als lkw fahrer bei seinem vater in der spedition fest und hat auch darüber hinaus eher wenige intellektuelle interessen.
er ist nicht dumm, aber weder in seiner familie noch in seinen ex-beziehungen hat irgendwer mal seine bildung und neugier gefördert, dabei ist er mit vielen akademikern befreundet.
die geben sich aber scheinbar damit zufrieden, das er lustig ist und sie unterhält, aber das reicht mir in einer beziehung nicht.

das thema ist in den letzten wochen immer öfter streitpunkt und ich fange an, mich darauf zu fixieren. ich weiß mittereile gar nicht, mehr, worüber wir reden sollen - wenn ich nicht anfange, bleiben wir bei geplänkel. auch seine sprache ist eher "reduziert". er verlegt sich aufs sprücheklopfen, wenn er nicht weiter weiß - aber das treibt mich auf die palme.

ich weiß nicht was ich tun soll - anderseits hatte ich noch nie einem mann begegnet, der so fürsorglich und liebevoll ist, aber auf geistiger ebene vertrockne ich. er weiß das, aber kann anscheinend nichts dagegen tun.
ich sehe potential in ihm, aber es gelingt mir nicht, ihn in die gänge zu bringen. soll ich das überhaupt? meine anfängliche euphorie ist einer verkrampftheit gewichen und mitterweile habe ich angst vor dem wochenende, weil ich weiß, ich sitze wieder da und krieg die krise, wenn er den mund aufmacht.
anderseits würde mir seine wärme fehlen....

wäre es besser mich zu trennen?

habt ihr ähnliche erfahrungen gemacht und wie seit ihr verfahren?

bin verzweifelt und hoffe auf zahlreiche antworten.

leibe grüße,

go insane

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19. Juni 2008 um 12:19

Also..
Hallo erstmal..

also ich verstehe nicht ganz, warum dein Freund denn verantwortlich für dein gesamtes Wohlergehen ist. Ich meine, ich kann schon verstehen was du meinst mit den fehlenden, intellektuellen Gesprächen. Aber die kannst du doch auch woanders holen, bei Freunden oder einem guten Buch? Geh in die Politik?

Den perfekten Mann wirst du nie finden, und ich fände es schade, wenn eine Beziehung nur deshalb in die Brüche geht, weil der Partner nicht 100&ig alle meine Bedürfnisse stillen kann.

Nimm deinen Partner doch einfach so wie er ist - und die Gespräche holst du dir woanders.

LG

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19. Juni 2008 um 12:19

Falsch verstanden
es geht in keiner weise um bildung in dem punkt, ob man deswegen etwas besseres ist - das ist absurd.

sondern ob der unterscheid, der zwangsäufig daraus entsteht, einen zu großen graben entstehen läßt.
ich habe genug freunde, die nicht studiert haben, aber sie sind vielseitig interessiert und

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19. Juni 2008 um 12:24

Seh ich nicht so
Sie stellt sich nicht über ihren Partner und tut so, als wäre sie etwas besseres (weil studiert), sondern sie umschreibt eigentlich nur höflich, dass es ihrem Gegenüber (unabhängig von Beruf, Bildung) am nötigen Intellekt fehlt, um mit ihr ernsthafte Gespräche führen zu können.

Und das ist ein Problem in einer Beziehung wie jedes andere auch. Wenn er schlecht im Bett wäre und sie beklagt es, dann würde sie sich deswegen auch nicht über ihn stellen sondern es lediglich ansprechen

Tja Lösung: Wenn das Problem wirklich so gravierend ist, dass du jede Woche aus der Haut fahrst und nicht mehr so weiter kannst, würde ich ihm das auch so sagen. Wenn er sich nicht ändern will (obwohl er vielleicht auch "normal" tun könnte), dann musst du eben die Konsequenzen ziehen. Natürlich darfst du aber nicht voraussetzen, dass er sich ändert, ich würde es an seiner Stelle auch nicht einsehen und die Beziehung beenden. Aber versuchen kann mans ja..du weißt ja Faustregel: Man kann nur sich selbst ändern!

gl

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19. Juni 2008 um 12:48

Getroffene Hunde...
...bellen!

Mehr fällt mir nicht ein zu dir, julschen2106. Außer doch, da ist noch was: Diese "Ach, ich hätt ja auch, aber ich wollt ja nicht"-Einstellung ist - gepaart mit dem "Wie konntest du nur wollen, du bist wohl was besseres"-Vorwurf - echt nervig und ätzend!



Aber mal zu deinem Problem, goinsane. Ich kann dich sehr gut verstehen und finde es auch schwierig, dich nicht mit deinem Partner unterhalten zu können - sei es wegen des Intellekts oder der Interessen oder was auch immer.

Er scheint ja kein Interesse daran zu haben, etwas an eurer ggw. Gesprächskultur ändern zu wollen - vielleicht kann er es aber auch nicht.

Dir bleibt dann wohl nichts anderes übrig als das zu akzeptieren und dir entsprechende Gesprächspartner woanders zu suchen.

Ich glaube, herausgelesen zu haben, dass es eben nicht nur das Gespräch mit ihm, sondern auch seine Art ist, die dich stört. So beschreibst du, dass er Potenzial hat, dieses aber nicht nutzt. Du meinst wohl, er könne mehr aus sich machen. Verstand ich das richtig?

Nun, es gibt Leute, die sind vollkommen zufrieden wenn sie weniger reflektieren und oftmals zu weniger durchdachten Ergebnissen kommen. Es ist ja auch vielfach simpler und angenehmer, nicht alles im voraus zu reflektieren.


Find doch heraus, ob er evtl. Hemmungen hat, sich mit dir "richtig" zu unterhalten. Die Bildungs- und Schichtunterschiede können auch ihm (negativ) aufgefallen sein. Frag ihn, wie es ihm damit ergeht.

Grüße!


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19. Juni 2008 um 12:53

Hallo Goisane,
ja, du kannst dich auf viele verschiedene Arten fragen, ob "er" dein Leben bereichert.Auch intellektuell.

Aber kann es nicht sein, dass 5 Monate für eine ernsthafte Antwort zu kurz sind? (Ich geh mal davon aus, dass die studierte Dame im Job ausgelastet ist und nicht wie ein Teenie jede freie Minute mit ihrem Macker abhängt). Und wenn du, wie du schreibst, seit einiger Zeit "auf das Thema fixiert" bist, kann es um einen sein, dass sich deine Psyche erst mal nach der Phase der glücklosen Affairen ein wenig wehrt, wie ein Immunsystem: "will ich mich jetzt wirklich-wirklich-wirklich ganz drauf einlassen, oder ist jetzt die Zeit zum Überlegen?"

Mal abgesehen davon dürfte dein Freund trotz andrem Bildungshintergrund genug Lebenserfahrung haben, um genau dies zumindest zu vermuten: Sie ist sich noch nicht ganz sicher. Weil ich vielleicht zu dumm bin. Hey, ich bin ne außerordentlich schlagfertige Frau, aber in einer solchen Situation wäre ich sehrsehr klein! (und stell dir das mal mit nem männlichen Ego vor )
Derart gebremst, ist es schwer, in die Gänge zu kommen - und gebracht zu werden. Vor allem wenn man sonst ein sehr liebevoller Mann ist, ist es doch nur vernünftig, auch auf seinen Anteil von Selbstbestimmung zu achten. Wenn er jetzt plötzlich mit neuen Interessen daherkommt und einen fetten Wälzer oder was auch immer kauft, müsst ihr euch doch beide fühlen, als wär er ein Schuljunge, der seine HA erledigt.

Mein Vorschlag: Gebt euch Zeit. Vielleicht habt ihr bald Urlaub. Fahrt wohin, wos Dinge gibt, die dich begeistern, du wirst sehen, ob er die Dinge zu schätzen weiß, die du liebst, und sich vielleicht auch ein bisschen lieber damit umgibt. Merkst du, dass er blockiert, weil er jede intellektuelle Herausforderung vorneweg ablehnt - dann bist du klüger. Denk aber nicht, dass sich studierte Männer auch immer mal auf was einlassen, was nicht ihr Metier ist. Es gibt genug Platzhirsche in jeder Schicht.

Alles Liebe und Gute von Rosenalbe

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19. Juni 2008 um 13:04

Mein Problem ist...
...dein Bedürfnis, dich für ein nicht abgelegtes Abi & Studium zu rechtfertigen.
Es interessiert mich nicht, ob du Abitur hast oder welche Erlebnisse sonst dein Leben bestimmt haben. Ergo muss ich mir auch nicht deine Rechtfertigung antun, die mir das Gefühl gibt, ich sei "schlecht", weil ich eben all das habe, was du nicht wolltest.



Selbstverständlich ist ein Bauarbeiter per se nicht dümmer geschweigedenn schlechter als ein Akademiker. Genauso wenig haben Akademiker per se zu wenig soziale Kompetenz.

Es gibt solche und solche und ihr Freund ist eben ein solcher.

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19. Juni 2008 um 13:10
In Antwort auf ona_12711817

Falsch verstanden
es geht in keiner weise um bildung in dem punkt, ob man deswegen etwas besseres ist - das ist absurd.

sondern ob der unterscheid, der zwangsäufig daraus entsteht, einen zu großen graben entstehen läßt.
ich habe genug freunde, die nicht studiert haben, aber sie sind vielseitig interessiert und

Eine Frau
sucht instintik einen MINDESTENS ebenbürtigen Partner.

Bekannterweise haben es gebildete Frauen schwerer, einen solchen zu finden, da der Heiratsmarkt für Akademikerinnen klein ist - je höher die Frau dekoriert ist, umso kleiner wird der Markt -- habilitierte Frauen finden z.B. nur sehr selten einen adäquaten Partner, denn diese Heren Doktores habilitates --- sind meist schon seit 10 Jahren mit Frauen aus Ausbildungsberufen liiert

Doch es geht nicht nur um den sozialen Schein, sondern auch um die Grundlage dessen - ein INTELLIGENZGEFälle, so brutal es auch klingen mag, ist für eine Beziehung auf Dauer unverkraftbar. Mit der zeit wird die Frau es hassen, wenn sie sich mehrmals erklären muss, bis der Mann etwas versteht -- sie wird wütend sein, dass er manche Problemstellungen nicht begreift, oder sie nicht angemessen unterstützen kann, weil er vielleicht Teilaspekte übersieht -- sie wird sich allein gelassen fühlen und die Beziehung verlassen....innere Emigration oder Ausbruch...das ist leider meistens die Bilanz.

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19. Juni 2008 um 13:11

Fussball und Stars
*lach*

Sie hat wirklich nicht gemeint, dass sie etwas besseres ist, und sie will ja auch keinen, der HAARGENAU die gleichen Interessen hat wie sie..

ABER sie findet, dass ihre Gespraeche zu wuenschen uebrig lassen und sie sich mit ihm nicht so richtig austauschen kann...

Und wenn du (Threadstellerin) wirklich das Gefuehl hast, dass das nicht besser wird, und du es wirklich wirklich brauchst... dann lass es sein! Ich kann dich da sehr gut verstehen.

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19. Juni 2008 um 13:15

Danke erstmal
für eure zahlreichen antworten.

ich möchte unbedingt betonen, das mir das völlig egal ist, ob einer studiert ist oder nicht - ich habe das nur erwähnt, um mein anliegen besser hervorzuheben.

mein exfreund ist koch und hat kein abi - war völlig wurscht, wir hatten uns genug zu sagen, da haperte es eher an was anderem.

ich will auch gar nicht, das er völlig für mein wohlergehen verantwortlich ist - ich bin sehr selbstständig und kann bestens für mich sorgen.

es klingt vielleicht bescheuert, aber ich bin ja kein teenie mehr, sondern 32 - und ich habe angst, die zeit mit dem falschen mann zu verbringen, anstatt dafür zu sorgen, das es mit mir vorangeht, am liebsten mit einem mann, der eine ähnliche geundeinstellung hat wie ich und sorry, das ich es wieder sage - geistig auf einem "niveau" ist, so das er mich auch dadurch begeistern kann.

schaut ihr nicht gerne ab und an zu eurem mann auf? ich schon. und mir die gespräche woanders holen möchte ich gar nicht, das würde ihn zu meinem kuschelbärchen degradieren, und das will ich nicht.

ich bin immer sehr streng mit mir selber, und das bin ich auch mit meinem partner - aber nur, weil ich ihn absolut für voll nehme!

die frage ist gut, ob es zu früh ist, sich die fragen zu stellen, die ich mir stelle.

aber ist es anderseits auch nicht ein schlechtes zeichen, wenn man nach so kurzer zeit den eindruck hat, es geht nicht weiter?

ich habe wie angedeutet lange keine beziehung gehabt und bin in dem punkt unsicher, ob ich nicht zu viel erwarte...... deshalb frag ich ja ))

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19. Juni 2008 um 13:18

Ohje
Hi go insane,
oh das ist total schade. Da hast Du jemand der total lieb ist und dann passt es intellektuell nicht. Ich befürchte dass Du da nichts anderes machen kannst als Dich zu trennen. Wenn es Dich ja jetzt schon aufregt dann kannst Du nix machen. Denn das schlimme ist einen Bildungsstand kann man ja nicht "erlernen". Er ist so geprägt, so aufgewachsen und das ist eben seine Bildung.
Selbst wenn Du Dir jemand anders suchst als Ausgleich mit dem Du intellektuell Dich austauschen kannst, würde Deine Beziehung ja trotzdem immer frustrierend sein. Sehr schade ist das. Tut mir leid für Dich.

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19. Juni 2008 um 13:19

Pfff...
...ob du es glaubst oder nicht (was mir übrigens egal ist), ich habe dich schon verstanden. Mir ging es in meinen Anmerkungen aber nicht um das, was du ihretwegen schriebst, sondern um das, was du deinetwegen schriebst.


Die Tatsache, dass er Bauarbeiter ist, schließt natürlich nicht aus, dass er studieren kann. Aber das scheint ihr (goinsane) nicht zu reichen.


Sie ärgert es, dass er das Leben, was so kurz und schön sein kann, nicht ausschöpft. Das empfindet sie wohl als Respektlosigkeit dem Leben gegenüber. Gut, das ist gemutmaßt, aber zumindest kann ich mir das so vorstellen.


Und natürlich kann studieren, wer will und arbeiten, wer will. Es kommt halt drauf an, was man daraus macht. Und augenscheinlich ist das, was er daraus macht, ihr zu wenig!

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19. Juni 2008 um 13:21

Ich habe richtig gelesen,
fand's nur irgendwie suess... wo man grad von Akademikern redet, bringst du als Gespraechsbeispiel Fussball und Stars...

war nicht boes oder so gemeint

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19. Juni 2008 um 13:22

Du hast nichts verstanden
ich glaube, du fühlst dich irgendwie persönlich betroffen... aber für deine wut auf akademiker kann ich nichts.

du hast wirklich nicht verstanden, worum es mir geht und ich finde es schade, wenn hier hasstiraden ausgetauscht werden. ich würde mich in deinen anschuldigungen etwas mäßigen.... danke.

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19. Juni 2008 um 13:24
In Antwort auf sonnenblume293

Eine Frau
sucht instintik einen MINDESTENS ebenbürtigen Partner.

Bekannterweise haben es gebildete Frauen schwerer, einen solchen zu finden, da der Heiratsmarkt für Akademikerinnen klein ist - je höher die Frau dekoriert ist, umso kleiner wird der Markt -- habilitierte Frauen finden z.B. nur sehr selten einen adäquaten Partner, denn diese Heren Doktores habilitates --- sind meist schon seit 10 Jahren mit Frauen aus Ausbildungsberufen liiert

Doch es geht nicht nur um den sozialen Schein, sondern auch um die Grundlage dessen - ein INTELLIGENZGEFälle, so brutal es auch klingen mag, ist für eine Beziehung auf Dauer unverkraftbar. Mit der zeit wird die Frau es hassen, wenn sie sich mehrmals erklären muss, bis der Mann etwas versteht -- sie wird wütend sein, dass er manche Problemstellungen nicht begreift, oder sie nicht angemessen unterstützen kann, weil er vielleicht Teilaspekte übersieht -- sie wird sich allein gelassen fühlen und die Beziehung verlassen....innere Emigration oder Ausbruch...das ist leider meistens die Bilanz.

DANKE!
genau das wollte ich sagen... ich bin froh, das ich verstanden werde.

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19. Juni 2008 um 13:24

Nimm ihn wie er ist...
du haste jemanden der toll ist, das is doch super.
versuch ihn nicht zu verändern. stell dir vor, er würde jetzt anfangen dir zu sagen, du würdest dich zu "umständlich" ausdrücken. stell dir vor, er würde dich bitten dich fortzubilden indem du beo brötje einen kurs für heizungsregelungen machst.....

ich kann dich schon sehr gut verstehen, ich verstehe dass du auch mal "geistreiche" gespräche haben möctest und nicht über jeden bauarbeiterwitz lachen kanannt.
ich war auch mal mit so jemandem zsammen. um dir mal ein beispiel zu nennen: wir im restaurant, an der wand hängen schwaz/weiß bilder von prominenten.
er schaut auf ein bild und sagt (laut) "ey, der typ auf dem bild, der weisshaarige, der die zunge rausstrekht..denn kennich doch... von welchem film nur ?"
oder auch gut: wir wollen essen gehen, ich " wie wäre es mit fisch?" er: " nee, ich mag keinen fisch, wie wäre es mit sushi?, wollte ich schon immer mal probieren"

wenn wir mit freunden unterwegs waren, ist es besonders aufgefallen, aber ich hatte genug selbstbewusstsein zu ihm zu stehen und ich bin sehr froh darüber.

wenn du denkst der unterschied ist so groß, dann solltest du dich mal fragen, ob du wirklich so denkst- oder ob du etwas angst vor der gesellschaft hast.
lg. ties

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19. Juni 2008 um 13:26
In Antwort auf blair_12755881

Pfff...
...ob du es glaubst oder nicht (was mir übrigens egal ist), ich habe dich schon verstanden. Mir ging es in meinen Anmerkungen aber nicht um das, was du ihretwegen schriebst, sondern um das, was du deinetwegen schriebst.


Die Tatsache, dass er Bauarbeiter ist, schließt natürlich nicht aus, dass er studieren kann. Aber das scheint ihr (goinsane) nicht zu reichen.


Sie ärgert es, dass er das Leben, was so kurz und schön sein kann, nicht ausschöpft. Das empfindet sie wohl als Respektlosigkeit dem Leben gegenüber. Gut, das ist gemutmaßt, aber zumindest kann ich mir das so vorstellen.


Und natürlich kann studieren, wer will und arbeiten, wer will. Es kommt halt drauf an, was man daraus macht. Und augenscheinlich ist das, was er daraus macht, ihr zu wenig!

Richtig
das ist es.... er schöpft es nicht aus, und das macht mir traurig... und frustriert.

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19. Juni 2008 um 13:32
In Antwort auf wiebke_12736617

Nimm ihn wie er ist...
du haste jemanden der toll ist, das is doch super.
versuch ihn nicht zu verändern. stell dir vor, er würde jetzt anfangen dir zu sagen, du würdest dich zu "umständlich" ausdrücken. stell dir vor, er würde dich bitten dich fortzubilden indem du beo brötje einen kurs für heizungsregelungen machst.....

ich kann dich schon sehr gut verstehen, ich verstehe dass du auch mal "geistreiche" gespräche haben möctest und nicht über jeden bauarbeiterwitz lachen kanannt.
ich war auch mal mit so jemandem zsammen. um dir mal ein beispiel zu nennen: wir im restaurant, an der wand hängen schwaz/weiß bilder von prominenten.
er schaut auf ein bild und sagt (laut) "ey, der typ auf dem bild, der weisshaarige, der die zunge rausstrekht..denn kennich doch... von welchem film nur ?"
oder auch gut: wir wollen essen gehen, ich " wie wäre es mit fisch?" er: " nee, ich mag keinen fisch, wie wäre es mit sushi?, wollte ich schon immer mal probieren"

wenn wir mit freunden unterwegs waren, ist es besonders aufgefallen, aber ich hatte genug selbstbewusstsein zu ihm zu stehen und ich bin sehr froh darüber.

wenn du denkst der unterschied ist so groß, dann solltest du dich mal fragen, ob du wirklich so denkst- oder ob du etwas angst vor der gesellschaft hast.
lg. ties

Ties
@ties: ich finde das erschreckend wie ungebildet das ist und auch dumm. Ohje, das ist doch furchtbar. einerseits ist es ja schön wenn du zu ihm stehen kannst aber ich könnte das nicht. da ist doch überhaupt kein normaler austausch möglich, geschweige denn über tiefgründige dinge zu sprechen. und das mit deinen beispielen ist ja jetzt noch "oberflächlich" betrachtet. ich würde mich auch mit so jemandem in grund und boden schämen.

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19. Juni 2008 um 13:45

@Julschen
Ich gebe Dir Recht!
Ich hätte auch Abi machen können ( ok, ich war nicht ehrgeizig genug ), aber ich hatte damals auch keine Vorstellung, ich werde Arzt oder so.
Jetzt habe ich diesen Sommer mein 10jähriges Berufsjubiläum in einem Job der mir Spaß macht - ein Klassenkamerad von mir studiert immer noch!!! Das finde ich soo peinlich
( bei ihm ) während andere was schaffen, studiert der seit 10 Jahren. Außerdem ist es auch nicht so toll, heutzutage zu studieren - wieviele Ärzte usw. gibt es denn? Wer garantiert mir, dass ich gleich einen Job bekomme wenn ich mit 26 oder 30 fertig bin mit studieren? Das kann dann auch alles für die Katz sein!

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19. Juni 2008 um 13:55

Cool
Ist besser als kino *popcorn hohl* ne aber ernsthaft habte auch schon 2 bez in denen ich mich dem partner überlegen fühlte geistig. Fand ich net so gut. Ist aber nicht daran gescheitert sondern an anderen dingen.

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19. Juni 2008 um 13:56

Akademikermist..
ist auch ganz normaler Kram, nur vielleicht ein wenig profunder und mit mehr Hintergrundwissen und mehr Perspektive *g*

Jetzt stell dir mal vor, sie faengt mit ihm an, ueber irgendein Thema zu reden.. sagt dies und das, Pro und Contra, aus Sicht der Voegel und von ihm kommt ein Hm. Tja. Gut.

Das ist es was sie meint. Sie sind gespraechsfuehrungstechnisch nicht auf demselben Stand!! Ich denke nicht, dass sie ueber Aktien reden will. Oder ueber den Boersenstand. Oder aehnliche abstruse Dinge, die wirklich nur Professionelle interessieren.



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19. Juni 2008 um 14:01
In Antwort auf ona_12711817

Danke erstmal
für eure zahlreichen antworten.

ich möchte unbedingt betonen, das mir das völlig egal ist, ob einer studiert ist oder nicht - ich habe das nur erwähnt, um mein anliegen besser hervorzuheben.

mein exfreund ist koch und hat kein abi - war völlig wurscht, wir hatten uns genug zu sagen, da haperte es eher an was anderem.

ich will auch gar nicht, das er völlig für mein wohlergehen verantwortlich ist - ich bin sehr selbstständig und kann bestens für mich sorgen.

es klingt vielleicht bescheuert, aber ich bin ja kein teenie mehr, sondern 32 - und ich habe angst, die zeit mit dem falschen mann zu verbringen, anstatt dafür zu sorgen, das es mit mir vorangeht, am liebsten mit einem mann, der eine ähnliche geundeinstellung hat wie ich und sorry, das ich es wieder sage - geistig auf einem "niveau" ist, so das er mich auch dadurch begeistern kann.

schaut ihr nicht gerne ab und an zu eurem mann auf? ich schon. und mir die gespräche woanders holen möchte ich gar nicht, das würde ihn zu meinem kuschelbärchen degradieren, und das will ich nicht.

ich bin immer sehr streng mit mir selber, und das bin ich auch mit meinem partner - aber nur, weil ich ihn absolut für voll nehme!

die frage ist gut, ob es zu früh ist, sich die fragen zu stellen, die ich mir stelle.

aber ist es anderseits auch nicht ein schlechtes zeichen, wenn man nach so kurzer zeit den eindruck hat, es geht nicht weiter?

ich habe wie angedeutet lange keine beziehung gehabt und bin in dem punkt unsicher, ob ich nicht zu viel erwarte...... deshalb frag ich ja ))

Hmm...
.. okay, dass man zu seinem Partner "aufschauen" kann, finde ich persönlich schon auch wichtig.

Also so wie es rüberkommt, happert es ja offenbar nicht nur am Intellekt. Ich meine, wenn ein Mann nicht die Bildung hat die man sich wünscht, hat er meist etwas anderes was das kompensieren könnte. ZB eine grossen Lebenserfahrung, ein Flair mit Menschen gut umgehen zu können etc.. irgendetwas, was dich begeistert.

Warum bist du denn mit ihm zusammen? Was für Qualitäten hat er denn, ausser mit dir lieb zu sein? Ich meine, irgendetwas hat euch doch zusammen gebracht - und wenn das mehr Gewicht hat als das Intellekt würde ich mir darüber keine Gedanken machen ..

Wenn es aber so ist, dass du GAR nicht mit ihm reden kannst und du dich für ihn schämst, sobald ihr unter Leute seid, finde ich das schon eher bedenklich. Das hat aber alles nicht NUR mit dem Intellekt zu tun. Das ist immer relativ, und wie gesagt, die meisten Menschen haben irgendeine Intelligenz - muss nicht immer gleich "erlernt" oder eben mit Bildung zu tun haben.

Gruss

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19. Juni 2008 um 14:04
In Antwort auf afra_12865334

Cool
Ist besser als kino *popcorn hohl* ne aber ernsthaft habte auch schon 2 bez in denen ich mich dem partner überlegen fühlte geistig. Fand ich net so gut. Ist aber nicht daran gescheitert sondern an anderen dingen.

Kino ist gut
Ich mach mit!


Die Debatte um Akademikermist & co. hat ja für die Beitragsbeginnerin keinen hohen Wert - außer natürlich einen unterhaltenden.

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19. Juni 2008 um 14:13
In Antwort auf halona_12051106

Ties
@ties: ich finde das erschreckend wie ungebildet das ist und auch dumm. Ohje, das ist doch furchtbar. einerseits ist es ja schön wenn du zu ihm stehen kannst aber ich könnte das nicht. da ist doch überhaupt kein normaler austausch möglich, geschweige denn über tiefgründige dinge zu sprechen. und das mit deinen beispielen ist ja jetzt noch "oberflächlich" betrachtet. ich würde mich auch mit so jemandem in grund und boden schämen.

Das hat mir
damals nichts ausgemacht. ich habe viele interessen und bin sowieso sehr sehr vielseitig, daher tausche ich mit beinem bfreudeskreis diese verschiedenen facetten aus.
weisst du was ich meine ?
wenn ich z.b. tiefgründige gespräche führen will treffe ich mich mit anderen leuten, wenn ich nur lachen will wiederum mit anderen usw. daher hat mi die dummheit meines damaligen freundes nichts ausgemacht. ich habe auch viel von ihm lernen können

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19. Juni 2008 um 17:48
In Antwort auf ona_12711817

DANKE!
genau das wollte ich sagen... ich bin froh, das ich verstanden werde.

Ja, aber ich denke auch,
dass Du so nicht glücklich wirst...aus der jetzigen Frustration (die nach SO KURZER ZEIT doch schon immens scheint) wird irgendwann Hass, dann folgen Versöhnungen, dann wieder Wut und Enttäuschung...

Ich kann nur aus meiner perspektive sprechen: meine GLÜCKLICHSTE --- wenngleich nicht längste --- Beziehung war die mit einem Partner, der noch ein Grad mehr hatte. Bei ihm fühlte ich mich geborgen. Geborgenheit und somit Vertrauen ist nämlich (wie Sex) grossenteils Kopfsache. Bei manch einem schlichter strukturierten Partner WAR ICH MIR SICHER, dass er mich liebt, aber ich fühlte mich innerlich allein gelassen -- weil der gute Mann mich intellektuell nicht erreicht hat.

Nimm Deine Zweifel bitte ernst --- die Sache wird nicht besser...

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19. Juni 2008 um 17:49

Ronny,
Intelligenz misst man z.B. an Abstraktionsvermögen.

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19. Juni 2008 um 18:24

...
Also, das ist ja ein schrecklicher Selbstdarstellungsthread geworden.
Goinsane nützt es nichts, wenn einige hier ständig beteuern, sie hätten auch Abitur machen können...
Selbstverständlich sind Akademiker keine besseren Menschen als Arbeiter.

Aber: Goinsane findet in ihrem Partner keinen adäquaten Gesprächspartner. Wer das noch nicht selbst erlebt hat, kann da wohl nicht mitreden.

Ich hatte mal einen Freund, der ebenfalls studierte und mit dem ich mich trotzdem nicht unterhalten konnte, weil er mir geistig unterlegen war. Wenn man das Gefühl hat, ständig über den Kopf des Partners zu reden, KANN die Beziehung keinen Bestand haben- ganz egal, ob er Kisten stapelt oder an der Börse spekuliert.

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20. Juni 2008 um 6:57

Japp kenn ich
der letzte ,als mein letzter ex der mih verlassen hat...stand irgendwo im forum,war auch student.ich stehe im harten leben..gehe arbeiten,hab kind,muss um mein leben kämpfen..bei mir gibts kein zuckerschlecker,keine studententreffs,keine bootspartys die daurch organisiert wurde..und kurz vor der trennung,hab ich das auch gedacht..aber nciht ausgesprochen...hätte ich das,hätte ich es beendet.und nicht er...ich finde studenten und die arbeitende gesellschaft haben nicht immer verständnis für einander.und ein ganz anderes leben...ich denke das es nicht immer gut geht...aber wenn beide sich drauf einigen,kann es gt gehen..meine erfahrungen sind anders...ich denke(ohne dich jetzt angreifen zuwollen oder sonst wen)aber ein student ist für mich ein ungezwungenes shulkind das manchmal nciht wirklich verständnis für den arbeitenden teil hat.wie gesagt,nicht böse gemeint...nur meine erfahrungen sind bitter.und vielleicht kann es auch gut gehen....aber ich werd mich nie mehr auf einen studenten einlassen.denn es sind zwei welten...so wie arm und reich.

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20. Juni 2008 um 8:00
In Antwort auf cheri_12856826

Japp kenn ich
der letzte ,als mein letzter ex der mih verlassen hat...stand irgendwo im forum,war auch student.ich stehe im harten leben..gehe arbeiten,hab kind,muss um mein leben kämpfen..bei mir gibts kein zuckerschlecker,keine studententreffs,keine bootspartys die daurch organisiert wurde..und kurz vor der trennung,hab ich das auch gedacht..aber nciht ausgesprochen...hätte ich das,hätte ich es beendet.und nicht er...ich finde studenten und die arbeitende gesellschaft haben nicht immer verständnis für einander.und ein ganz anderes leben...ich denke das es nicht immer gut geht...aber wenn beide sich drauf einigen,kann es gt gehen..meine erfahrungen sind anders...ich denke(ohne dich jetzt angreifen zuwollen oder sonst wen)aber ein student ist für mich ein ungezwungenes shulkind das manchmal nciht wirklich verständnis für den arbeitenden teil hat.wie gesagt,nicht böse gemeint...nur meine erfahrungen sind bitter.und vielleicht kann es auch gut gehen....aber ich werd mich nie mehr auf einen studenten einlassen.denn es sind zwei welten...so wie arm und reich.

Wir sind doch nicht mehr in den 60/70ern!
Deiner Beschreibung nach sind Studierende Althippies, die neben ein paar Seminaren eben viele "Selbsterfahrungstripps" machen.

Oh man, wir sind im 21. Jahrhundert und ich möchte nicht bezweifeln, dass es hier und da mal einen solchen Kandidaten gibt, der so ist, wie du es beschreibst, aber der Großteil der Studierenden hat eben kein Leben wie die Made im Speck.

Verkürzte Studienzeiten, voller Stundenplan, völlig überzogene Anzahl von benoteten Scheinen, Studiengebühren und hohe Mietkosten in den so genannten "Studentenstädten" sind nur einige der Aufwände, mit denen die Studierenden derzeit konfrontiert sind. (Und es gilt auch hier: Natürlich nicht jeder und nicht überall!)


Gruß, von einer, die sich über solche Klischees furchtbar ärgert!

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20. Juni 2008 um 8:07
In Antwort auf blair_12755881

Wir sind doch nicht mehr in den 60/70ern!
Deiner Beschreibung nach sind Studierende Althippies, die neben ein paar Seminaren eben viele "Selbsterfahrungstripps" machen.

Oh man, wir sind im 21. Jahrhundert und ich möchte nicht bezweifeln, dass es hier und da mal einen solchen Kandidaten gibt, der so ist, wie du es beschreibst, aber der Großteil der Studierenden hat eben kein Leben wie die Made im Speck.

Verkürzte Studienzeiten, voller Stundenplan, völlig überzogene Anzahl von benoteten Scheinen, Studiengebühren und hohe Mietkosten in den so genannten "Studentenstädten" sind nur einige der Aufwände, mit denen die Studierenden derzeit konfrontiert sind. (Und es gilt auch hier: Natürlich nicht jeder und nicht überall!)


Gruß, von einer, die sich über solche Klischees furchtbar ärgert!

Dann bin ich an den falschen geraten?
für ihn gabs nur noch die uni..rund um die uhr..ach und in den 70 igern haben die auch gekifft und nette wohngemeinschaften gepflegt....wovon ich aber jetzt nix sah

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20. Juni 2008 um 8:10
In Antwort auf blair_12755881

Wir sind doch nicht mehr in den 60/70ern!
Deiner Beschreibung nach sind Studierende Althippies, die neben ein paar Seminaren eben viele "Selbsterfahrungstripps" machen.

Oh man, wir sind im 21. Jahrhundert und ich möchte nicht bezweifeln, dass es hier und da mal einen solchen Kandidaten gibt, der so ist, wie du es beschreibst, aber der Großteil der Studierenden hat eben kein Leben wie die Made im Speck.

Verkürzte Studienzeiten, voller Stundenplan, völlig überzogene Anzahl von benoteten Scheinen, Studiengebühren und hohe Mietkosten in den so genannten "Studentenstädten" sind nur einige der Aufwände, mit denen die Studierenden derzeit konfrontiert sind. (Und es gilt auch hier: Natürlich nicht jeder und nicht überall!)


Gruß, von einer, die sich über solche Klischees furchtbar ärgert!

Nachtrag
es sind nunmal zwei völlig verschiedene welten die sich nicht vereinen lassen..habs selbst gemerkt...sry meine meinung..akzeptier die oder lass es...von 70iger studien klischees war nicht die rede.haba nicht irgendwas aufgeschnappt was ich zuverbreiten suche...habs es nur eben gemerkt.aleine bei den gesprächen mit diesen menschen

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20. Juni 2008 um 9:04

Gut wie auch immer
er typ und ich hatten andere welten..wenn er keinen bock auf vorlesung hatte ist er nicht gegangen,hat ausgeschlafen und sich die papiere nachträglich abgeholt.
aber mal ehrlich...würden denn ein reicher mann und eine arme frau zb zusammen passen?da find ich den spruch gut..gleich und gleich gesellt sich gerne.denn wenn er über die neue yacht redet,erzählt sie von finanziellen probs...
wen er mir von seiner vereinigung(weiss nicht mehr wie das heisst)erzählte...wo konnte ich da mit reden?ich war immer die arbeitende...ich denke das sind probs.denn wenn keine gemeinsamen gespräche geführt werden können,ist es zum scheitern verurteilt

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20. Juni 2008 um 11:09

AN Arroganz fehlt es dir nicht!!!
Wenn du so intellektuell bist wie arrogant, dann hast du vielleicht auch recht mit deinen Argumenten.
Aber so wie du über deinen Freund herziehst, würde ich an SEINER!! Stelle ganz schnell das Weite suchen.
Dann hast du wirklich bei ihm nix mehr zu suchen.
Finde es einfach unverständlich und auch unverschämt wie du über einen Menschen, den du angeblich liebst,schreibst.

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20. Juni 2008 um 12:49
In Antwort auf blair_12755881

Kino ist gut
Ich mach mit!


Die Debatte um Akademikermist & co. hat ja für die Beitragsbeginnerin keinen hohen Wert - außer natürlich einen unterhaltenden.

Hier leidet wohl eindeutig wer an Komplexen, oder?
Die Diskussion um "Akademikermist" etc. ist doch völlig sinnlos! Es geht doch dabei so manchem nur darum, sich selbst zu bestätigen (im Akademikerdeutsch heißt das übrigens "konsistentes Verhalten"), dass der eigene (tatsächlich evtl. komplett versaute)Berufsweg die richtige Wahl war - aus welchen Gründen auch immer. Im Übrigen könnt Ihr Euch jeden Angriff sparen, mein Freund ist ebenfalls kein Akademiker und ich habe KEINERLEI Probleme damit! Ich akzeptiere Ihn mit seinem Lebensweg und wir lernen beide voneinander-nur eben auf anderen Gebieten. Also, helft dem Mädel bei Ihrem Problem oder sucht selber Hilfe in einem anderen Forum!

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21. Juni 2008 um 11:43

Also
ich denke mal dass man das hier nicht so Pauschal sagen kann!
Ich weiß wie schwer es ist da ich das selbe Problem hatte. Habe mich getrannt.
Das Leben ist zu kurz um neben ihm auf dem Sofa zu versauern. Bin auch immer nur vor der glotze gesessen und hab mich beim Fussball berieseln lassen. Ich denke das wenn ein Partner nicht fähig ist sich weiter zu entwicklen dann ist dies für die "bessere" Hälfte sehr bitter und es führt zum Bruch!

Dankst du nicht dass auch er Glücklicher sein wird mit einer Frau die seine Interessen teilt und die mit ihm auf einer Wellenlänge schwimmt? Genauso umgekehrt!

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21. Juni 2008 um 12:07

...
Ja die Erfahrung habe ich auch gemacht. Damals auf der Uni wollte ich auch nur Akademikerinnen heiraten, bis mal ich feststellte, dass Bildunsgniveau und Attraktivität irgendwie nicht korrelieren .
Ich will hier nicht verallgemeinern, aber zumindest die Akademikerinnen die ich bisher kennengelernt , sind entweder körperlich völlig unattraktiv -von Sex gar barucht man da gar nicht reden- oder sie haben auf der Gefühlsebene völlig ein Knacks weg. Ich habe bisher keine Frauen kennengelernt die so lächerlich kopflastig sind wie Akademikerinnen.
Zum Glück habe ich meinen Männerkreis für das Intellektuelle.

Akademikerin als Partnerin? Nein.
Akademikerin als Freundin? Gerne, aber nur "platonisch" .

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21. Juni 2008 um 12:17

Die mit dem...
"lockeren Leben" sind eher die, welche von Hause aus gut situiert sind. Doch haben selbst die kein lockeres Leben, denn da wird von zu Hause aus auf eine stringente Arbeitsweise geschaut.

Und von den paar Bafög-Empfängern die es noch gibt, kann bei ca. 600/Monat nicht von "reiche Leute" geredet werden.

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21. Juni 2008 um 13:35

Das Problem liegt offenbar woanders...
...ich glaube, der hysterische Aufschrei so mancher Antwortgeber ob des "sozialen Unterschieds" verschiebt den eigentlichen Krisenpunkt. Goinsane problematisiert weniger die beruflichen (und damit kontextuellen) Unterschiede zwischen sich und ihrem Freund, da diese nur Illustrationen zum eigentlichen Problem sind. Und das heisst schlicht und ergreifend ---- er ist ihr nicht gewachsen.

Und das ist bitter für JEDE Frau, egal ob Grillwurst-Verkäuferin oder Juniorprofessorin für theoretische Physik. Jede Frau will instinktiv einen Partner, der ihr mindestens ebenbürtig ist. Da widerspreche ich auch Frau Apfel: Trennung von Bett und ---- Geist ist für mich nicht lebbar.

Diesen Einen, der alles vereint, nicht zu finden - oder sich in jemandem diesbezüglich zu täuschen und das dann schlagartig zu bemerken - ist sehr traurig.

Ich verstehe Goinsane total. Ein ähnliches Gefälle habe ich auch schon häufiger erlebt, und zwar durchaus auch mit Akademikern, denn die geistige Spannungslinie zwischen zwei Menschen ist primär eine Frage der geistigen Selbständigkeit und nicht der akademischen Bildung als solcher (welche heute ohnehin inflationär ist, bei den steigenden Absolventenzahlen in jedem Bereich). Der durchschnittliche Facharzt oder Dipl-Irgendwas hat auch oft einen Horizont, der sich zwischen die Latten eines Gartenzauns pressen lässt. Ergebnis auch da: frau langweilt sich.

Goinsane ist nur zu raten, ihre Warnsignale ernst zu nehmen und sich zu trennen. Was nicht passt ---zumal nach so kurzer Zeit, kann man einfach nicht passend machen, und frau ist ja auch kein Entwicklungshelfer. Es gibt sie, die geistig ebenbürtigen sexy schönen Männer --- wenige, aber ES GIBT SIE!

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21. Juni 2008 um 13:36
In Antwort auf sagranizej

...
Ja die Erfahrung habe ich auch gemacht. Damals auf der Uni wollte ich auch nur Akademikerinnen heiraten, bis mal ich feststellte, dass Bildunsgniveau und Attraktivität irgendwie nicht korrelieren .
Ich will hier nicht verallgemeinern, aber zumindest die Akademikerinnen die ich bisher kennengelernt , sind entweder körperlich völlig unattraktiv -von Sex gar barucht man da gar nicht reden- oder sie haben auf der Gefühlsebene völlig ein Knacks weg. Ich habe bisher keine Frauen kennengelernt die so lächerlich kopflastig sind wie Akademikerinnen.
Zum Glück habe ich meinen Männerkreis für das Intellektuelle.

Akademikerin als Partnerin? Nein.
Akademikerin als Freundin? Gerne, aber nur "platonisch" .

Was für Akademikerinnen kennst Du denn?
Ich kenne einige, die sich ihr Studium z.T. mit Modeljobs verdient haben.

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21. Juni 2008 um 13:53

Meine Meinung:
Hallo Insane,

er ist der Mann an Deiner Seite. Und wenn er alles erfüllt was ein Mann so erfüllen sollte (Geborgenheit, Sicherheit, Treue, Nähe, Männlichkeit etc.) dann sollte Dir der Rest egal sein.
Den Rest kannst Du Dir nämlich woanders holen. Intellektuelle tiefgründige Gespräche kannst Du mit Freunden führen und Dich über Job und Karriere austauschen kannst Du mit Kollegen.

Ein Partner kann einem nicht alles geben. Heutzutage wird von seinem Partner erwartet dass er alles sein soll. Das geht aber nicht.

Das mit dem Arroganz Vorwurf unten finde ich daneben. Ich bin selbst Akademikern. Ich habe nicht auf soziale Unterschiede geachtet und kam mit einem Mann zusammen der karrieremäßig nicht viel vorweisen konnte. Ich habe auch mehr verdient. Tja, das Ende vom Lied. Es war egal ob es mir etwas ausmacht, denn er selbt hatte das Problem damit. Er fühlte sich unzulänglich und wurde durch meine Erfolge an seine eigenen Defizite erinnert, so dass er das an mir hintenrum ausließ.
Am Ende hatte ich die Erfahrung dass ich nie wieder mit einem Mann so weit unter meines Statusses zusammen kommen wil. Denn selbst wenn ich kein Problem damit habe, hat am Ende der Mann eines damit ...

LG

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21. Juni 2008 um 13:56
In Antwort auf morgenstern100

Meine Meinung:
Hallo Insane,

er ist der Mann an Deiner Seite. Und wenn er alles erfüllt was ein Mann so erfüllen sollte (Geborgenheit, Sicherheit, Treue, Nähe, Männlichkeit etc.) dann sollte Dir der Rest egal sein.
Den Rest kannst Du Dir nämlich woanders holen. Intellektuelle tiefgründige Gespräche kannst Du mit Freunden führen und Dich über Job und Karriere austauschen kannst Du mit Kollegen.

Ein Partner kann einem nicht alles geben. Heutzutage wird von seinem Partner erwartet dass er alles sein soll. Das geht aber nicht.

Das mit dem Arroganz Vorwurf unten finde ich daneben. Ich bin selbst Akademikern. Ich habe nicht auf soziale Unterschiede geachtet und kam mit einem Mann zusammen der karrieremäßig nicht viel vorweisen konnte. Ich habe auch mehr verdient. Tja, das Ende vom Lied. Es war egal ob es mir etwas ausmacht, denn er selbt hatte das Problem damit. Er fühlte sich unzulänglich und wurde durch meine Erfolge an seine eigenen Defizite erinnert, so dass er das an mir hintenrum ausließ.
Am Ende hatte ich die Erfahrung dass ich nie wieder mit einem Mann so weit unter meines Statusses zusammen kommen wil. Denn selbst wenn ich kein Problem damit habe, hat am Ende der Mann eines damit ...

LG

DAS ist leider wahr...
...denn nicht nur Frauen sehnen sich --- immer noch, instintiv --- nach einem mindestens ebenbürtigen Mann, auch Männer ihrerseits wollen gern diese Rolle einnehmen und fühlen sich in ihrem Ego gekränkt, wenn sie verspüren, dass das nicht der Fall sein kann.

Männer mit Minderwertigkeitsgefühlen werden oft hinterhältig aggressiv.

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21. Juni 2008 um 13:59
In Antwort auf sonnenblume293

Das Problem liegt offenbar woanders...
...ich glaube, der hysterische Aufschrei so mancher Antwortgeber ob des "sozialen Unterschieds" verschiebt den eigentlichen Krisenpunkt. Goinsane problematisiert weniger die beruflichen (und damit kontextuellen) Unterschiede zwischen sich und ihrem Freund, da diese nur Illustrationen zum eigentlichen Problem sind. Und das heisst schlicht und ergreifend ---- er ist ihr nicht gewachsen.

Und das ist bitter für JEDE Frau, egal ob Grillwurst-Verkäuferin oder Juniorprofessorin für theoretische Physik. Jede Frau will instinktiv einen Partner, der ihr mindestens ebenbürtig ist. Da widerspreche ich auch Frau Apfel: Trennung von Bett und ---- Geist ist für mich nicht lebbar.

Diesen Einen, der alles vereint, nicht zu finden - oder sich in jemandem diesbezüglich zu täuschen und das dann schlagartig zu bemerken - ist sehr traurig.

Ich verstehe Goinsane total. Ein ähnliches Gefälle habe ich auch schon häufiger erlebt, und zwar durchaus auch mit Akademikern, denn die geistige Spannungslinie zwischen zwei Menschen ist primär eine Frage der geistigen Selbständigkeit und nicht der akademischen Bildung als solcher (welche heute ohnehin inflationär ist, bei den steigenden Absolventenzahlen in jedem Bereich). Der durchschnittliche Facharzt oder Dipl-Irgendwas hat auch oft einen Horizont, der sich zwischen die Latten eines Gartenzauns pressen lässt. Ergebnis auch da: frau langweilt sich.

Goinsane ist nur zu raten, ihre Warnsignale ernst zu nehmen und sich zu trennen. Was nicht passt ---zumal nach so kurzer Zeit, kann man einfach nicht passend machen, und frau ist ja auch kein Entwicklungshelfer. Es gibt sie, die geistig ebenbürtigen sexy schönen Männer --- wenige, aber ES GIBT SIE!

@sonnenblume293: Das hast Du sehr schön geschrieben
Das mit den Akademikern an sich stimmt genau - ich nannte solche Leute immer "Fachidioten". Hauptsache einen Uni-Abschluss, aber sonst nix in der Birne.

Daher war ich auch immer offen für Menschen die viélleicht nix auf dem Papier vorweisen konnten, dafür aber geistig den meisten Akademikern überlegen waren.

Du hast Recht damit dass es darum geht dass die Frau das Gefühl haben will dass der Mann ihr in einer Gewissen weise noch war erzählen kann, ihr überlegen ist etc. Aber wie ich oben schon geschrieben habe. Es kann auch vorkommen dass der Mann, auch wenn er geistig überlegen ist, selbst ein Problem bekommen kann, wenn er das Gefühl hat, dass die Frau ihm karrieremäßig überlegen ist ...

LG

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21. Juni 2008 um 14:01
In Antwort auf sonnenblume293

DAS ist leider wahr...
...denn nicht nur Frauen sehnen sich --- immer noch, instintiv --- nach einem mindestens ebenbürtigen Mann, auch Männer ihrerseits wollen gern diese Rolle einnehmen und fühlen sich in ihrem Ego gekränkt, wenn sie verspüren, dass das nicht der Fall sein kann.

Männer mit Minderwertigkeitsgefühlen werden oft hinterhältig aggressiv.

Ist ja lustig
Ich habe Dir gerade auch auf Deinen Beitrag weiter unten geantwortet ...

LG

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21. Juni 2008 um 14:02

...
<< Menschen wie er finanzieren mit ihren Steuern die Universitäten und Professorengehälter, die erforderlich sind, damit Menschen wie Du überhaupt studieren können. Vielleicht sollte der eine oder andere Akademiker sich das mal wieder vor Augen führen, bevor er darüber zu fabulieren beginnt, wie man jene Menschen in die Gänge bringen könnte, die ihm seinen Status überhaupt erst (mit)ermöglicht haben. >>

Und wer sorgt für dafür, dass es diese steuerlastigen Arbeitsplätze überhaupt erst gibt?
Ich gebe dir zwar recht, dass manche Akademiker/innen manchmal die Bodenhaftung verlieren.
Aber noch schlimmer finde ich so eine sinnfreie Kritik gegenüber der Bildungselite. Das ist Neid.

@Goinsane

Wenn du mit seinem geringen Wissen nicht zurecht kommst, trenne dich. Es gibt halt Menschen für die Bücher immer nur mehrere Seiten beschriebenes Papier bleiben werden. Wenn du in einer Beziehung auch die geistige Stimulation brauchst, ist einer aus den bildungsfernen Schichten der Falsche.
Ich kann dich da gut verstehen.

Ich selber bin da zwar genau anders rum bei der Partnerwahl, Aussehen und Naivität kommt für mich vor Intelligenz, aber das muss jeder für sich entscheiden.

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21. Juni 2008 um 14:12

Sich nicht zu Tode entwickeln
Ich bin auch der Meinung dass man sich nicht zu Tode entwickeln sollte.
Wenn er seinen Job macht - und ich bewundere Leute vom Bau sehr da die was handfestes zustande bringen - sein Geld selbst verdient, etwas kann und dann auch noch als Mann eine Frau glücklich machen kann etc. dann ist das doch schon sehr viel und bewundernswert.

Akademischer Abschluss = Entwicklung?!
Sehe ich nicht so. Ich selbst hatte immer den Anspruch (so haben mich meine Eltern erzogen) mich sowohl geistig als auch akademisch weiter zu entwickeln. Irgendwann, so ab Ende zwanzig hatte ich keine Lust mehr dazu, weil es auch eine Last war. Ich sah mich irgendwann um und stellte fest dass es doch wirklich Menschen gibt die für ihre geistige Weiterentwicklung rein gar nichts tun - im Gegenteil - die einfach nur dumme Sprüche klopfen.
Dann stellte ich kurz darauf fest, dass die nicht mal unglücklich dabei waren - im Gegenteil.

Im Ergebnis war ich kurz nach dieser Feststellung neidisch auf dumme Menschen. Ich dachte dass die es einfacher haben im Leben, weil die sich nicht über jeden Mist Gedanken machen, sondern einfach drauf losleben und spaß haben können. Also sehnte ich mich nach oberflächlichkeit und umgab mich mit oberflächlichen Menschen - was ich sehr genoss ... außerdem gab ich die (sehr belastende) political corectness auf (was für eine Befreiung das war) ...

Nach und nach habe ich allerdings wieder die Mitte gefunden.

Ich will aber damit nur sagen, dass man alles nicht so schwarz weiß sehen darf.

Weder sind alle Akademiker tiefgründig und schlau (sonnenblume293 lässt grüßen), noch ist soviel tiefgründigkeit von Vorteil - und ein wenig oberflächlichkeit schadet nicht ...

LG

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21. Juni 2008 um 14:15
In Antwort auf sagranizej

...
<< Menschen wie er finanzieren mit ihren Steuern die Universitäten und Professorengehälter, die erforderlich sind, damit Menschen wie Du überhaupt studieren können. Vielleicht sollte der eine oder andere Akademiker sich das mal wieder vor Augen führen, bevor er darüber zu fabulieren beginnt, wie man jene Menschen in die Gänge bringen könnte, die ihm seinen Status überhaupt erst (mit)ermöglicht haben. >>

Und wer sorgt für dafür, dass es diese steuerlastigen Arbeitsplätze überhaupt erst gibt?
Ich gebe dir zwar recht, dass manche Akademiker/innen manchmal die Bodenhaftung verlieren.
Aber noch schlimmer finde ich so eine sinnfreie Kritik gegenüber der Bildungselite. Das ist Neid.

@Goinsane

Wenn du mit seinem geringen Wissen nicht zurecht kommst, trenne dich. Es gibt halt Menschen für die Bücher immer nur mehrere Seiten beschriebenes Papier bleiben werden. Wenn du in einer Beziehung auch die geistige Stimulation brauchst, ist einer aus den bildungsfernen Schichten der Falsche.
Ich kann dich da gut verstehen.

Ich selber bin da zwar genau anders rum bei der Partnerwahl, Aussehen und Naivität kommt für mich vor Intelligenz, aber das muss jeder für sich entscheiden.

Die sache
aus der Sicht der Steuerzahler ist ein Argument, dass ich (während Studium und danach) auch schon oft gehört hab.

Ich nehms mir zu Herzen. Versuch zumindest, auch daran zu denken.

Und wenn es für manche Leute schwieriger ist als für die "Fachidioten", ihre Sicht der Dinge in einem anspruchsvollen Gespräch zu verbalisieren, muss man ja nicht gleich mit Öhrchen zu aus der Sache raus wollen. Ich bin nach wie vor (s. Beitrag unten) der Meinung, dass 5 Monate keine gute Basis für eine Bewährungsprobe sind - ein wenig mehr sollte sich die Schreiberin schon geben, v.a., wenn sie, wie sie schreibt, GRAD AUF DAS PROBLEM FIXIERT IST.

Was mir aber im Moment ein wenig aufstößt und mich traurig macht, ist, dass man sich hierher wendet, um neue Sichtweisen und Problemlösestrategien kennen zu lernen. So zumindest gehts mir als Neuling. Nach ein paar Tagen stell ich aber fest: die häufigste Antwort in allen "artverwandten" Threads lautet: Beende das Problem. Beende die Beziehung. Und suche nach dem Traumprinzen, der alles hat. (Und dann ende hier......... )

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21. Juni 2008 um 14:18
In Antwort auf morgenstern100

@sonnenblume293: Das hast Du sehr schön geschrieben
Das mit den Akademikern an sich stimmt genau - ich nannte solche Leute immer "Fachidioten". Hauptsache einen Uni-Abschluss, aber sonst nix in der Birne.

Daher war ich auch immer offen für Menschen die viélleicht nix auf dem Papier vorweisen konnten, dafür aber geistig den meisten Akademikern überlegen waren.

Du hast Recht damit dass es darum geht dass die Frau das Gefühl haben will dass der Mann ihr in einer Gewissen weise noch war erzählen kann, ihr überlegen ist etc. Aber wie ich oben schon geschrieben habe. Es kann auch vorkommen dass der Mann, auch wenn er geistig überlegen ist, selbst ein Problem bekommen kann, wenn er das Gefühl hat, dass die Frau ihm karrieremäßig überlegen ist ...

LG

@morgenstern
Ganz ähnliche Erfahrungen habe ich auch gemacht --- spannend, wie sich "die Bilder gleichen"

Auch ich fühlte mich recht früh gelangweilt von den "Fachidioten" und versuchte, meinen Bejkanntenkreis ausserhalb der Uni auszudehnen. Dabei war ich immer sehr offen und unvoreingenommen. Fakt ist aber: frau wird DISKRIMINIERT von Männern, denen gegenüber sie selbst offen ist, die aber ihrerseits glauben, nicht dasselbe vorweisen zu können.

Es sind halt immer Ingroup-Outgroup-Prozesse: das blaue Rad unter den Roten diskriminiert die Roten nicht, wird aber ihrerseits diskriminiert --- fürs Anderssein.

Seit ich das verstanden habe, achte ich wieder darauf, dass mein Bekanntenkreis homogener ist.

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21. Juni 2008 um 14:39
In Antwort auf morgenstern100

Sich nicht zu Tode entwickeln
Ich bin auch der Meinung dass man sich nicht zu Tode entwickeln sollte.
Wenn er seinen Job macht - und ich bewundere Leute vom Bau sehr da die was handfestes zustande bringen - sein Geld selbst verdient, etwas kann und dann auch noch als Mann eine Frau glücklich machen kann etc. dann ist das doch schon sehr viel und bewundernswert.

Akademischer Abschluss = Entwicklung?!
Sehe ich nicht so. Ich selbst hatte immer den Anspruch (so haben mich meine Eltern erzogen) mich sowohl geistig als auch akademisch weiter zu entwickeln. Irgendwann, so ab Ende zwanzig hatte ich keine Lust mehr dazu, weil es auch eine Last war. Ich sah mich irgendwann um und stellte fest dass es doch wirklich Menschen gibt die für ihre geistige Weiterentwicklung rein gar nichts tun - im Gegenteil - die einfach nur dumme Sprüche klopfen.
Dann stellte ich kurz darauf fest, dass die nicht mal unglücklich dabei waren - im Gegenteil.

Im Ergebnis war ich kurz nach dieser Feststellung neidisch auf dumme Menschen. Ich dachte dass die es einfacher haben im Leben, weil die sich nicht über jeden Mist Gedanken machen, sondern einfach drauf losleben und spaß haben können. Also sehnte ich mich nach oberflächlichkeit und umgab mich mit oberflächlichen Menschen - was ich sehr genoss ... außerdem gab ich die (sehr belastende) political corectness auf (was für eine Befreiung das war) ...

Nach und nach habe ich allerdings wieder die Mitte gefunden.

Ich will aber damit nur sagen, dass man alles nicht so schwarz weiß sehen darf.

Weder sind alle Akademiker tiefgründig und schlau (sonnenblume293 lässt grüßen), noch ist soviel tiefgründigkeit von Vorteil - und ein wenig oberflächlichkeit schadet nicht ...

LG

Jaja, die Erzieherunnenperspektive aufs menschliche Leben nervt mit der Zeit...
Meiner Erfahrung nach liegt unsere geistige Entwicklung ohnehin NIEMALS brach --- egal, ob wir uns noch ein xtes Forschungsprojekt aufhalsen oder stattdessen lieber einen Segeltörn machen. Denn wenn man aufgeweckt und selbständig denkend ist, kann man überall en passant neue Erkenntnisse gewinnen.

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21. Juni 2008 um 15:02
In Antwort auf sonnenblume293

Jaja, die Erzieherunnenperspektive aufs menschliche Leben nervt mit der Zeit...
Meiner Erfahrung nach liegt unsere geistige Entwicklung ohnehin NIEMALS brach --- egal, ob wir uns noch ein xtes Forschungsprojekt aufhalsen oder stattdessen lieber einen Segeltörn machen. Denn wenn man aufgeweckt und selbständig denkend ist, kann man überall en passant neue Erkenntnisse gewinnen.

Und das Leben selbst ist meist sogar ...
... noch lehrreicher als jede Vorlesung oder jedes Lehrbuch es sein können - natürlich nur wenn man denn auch bereit ist auch daraus zu lernen, ohne immer wieder dieselben Fehler zu machen ...

Viele die sich in ihre Lernstube zurückziehen oder ihre nach dem Studium ihre ganze Zeit der Karriere widmen, nehmen gar nicht am richtigen Leben teil und entwickeln sich nur in eine Richtung, während ihre Menschwerdung brach liegt.
Außerdem wird bei vielen Akademikern das Studium ohnehin von den Eltern gesponsert, so dass sie auch nicht mal lernen im Leben um etwas zu kämpfen um es zu erreichen ...
Die werden dann nach dem Studium für ein Jahr noch ins Ausland geschickt damit sie ihren Horizont erweitern, erfahrener und selbständiger werden und so natürlich auch für den Arbeitsmarkt attraktiver werden.
Aber ich finde dass das auch nichts weiter bringt, wenn der Horizont einfach nicht offen ist. Da kann einer sein Leben lang nicht aus seinem Ort rausgekommen sein und dennoch geistig weiter sein als der der um die Welt gekommen ist.
Ich sage immer dass es Leute gibt die man 1 Jahr in den Dschungel schicken kann - und am Ende kommen sie wieder zurück und haben nix weiter zu sagen als: Aja, ich war halt ein Jahr im Dschungel ...
Ich kenn solche Exemplare: Der eine war 4 Jahre in Afrika, die andere 1 Jahr in Israel in einem Kibbuz, eine andere schon auf etlichen dt. Botschaften dieser Welt. Die haben aber auch nicht mehr zu berichten als Hilde aus Oppendorf ... (nix gegen Hilde )

LG


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21. Juni 2008 um 17:19

@esterya
Ich zitiere: "Es ist ja wohl jedem selbst überlassen, was er in einer Beziehung als am Wichtigsten erachtet."

Hat hier jemand was anderes behauptet?!

Das hier ist ein Forum in dem Leute Threads eröffnen um andere dazu anzuregen ihre Gedanken zu einem Thema kund zu tun das sie bewegt.

Wenn Du genügend intellekt hättest, dann hättest Du auch erkannt dass meine Ausführungen ein Gedankenaustausch mit dem Thread-Verfasser darstellen und keine von mir aufgestellten Vorschriften ...

Dein Ton gefällt mir gar nicht meine Dame ... reiß Dich mal zusammen ... hier geht es nicht nur um Dich ... in erster Linie geht es darum dass hier jemand ein Problem hat und andere Meinungen hören will ...

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** weiss nicht weiter **
Von: wilke_12876453
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23. Juni 2008 um 15:11
Wir machen deinen Tag bunter!
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