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Soziale Herkunft und deren Einflüsse in einer Beziehung - Kinderwunsch

4. April um 10:56

Hallo zusammen,

habe gerade leider Keinen, mit dem ich direkt über das Thema reden kann, daher hoffe ich auf ein paar neue Sichtweisen aus der Community.

Ich bin mit meiner Freundin jetzt ein knappes Jahr zusammen und sind vor ein paar Monaten auch schon zusammen gezogen. Beide knapp Ü30 und an sich läuft es bis auf kleine Reibereien echt gut. (Sie ist ein wenig unordentlicher als ich, aber da habe ich mich dran gewöhnt und mache dadurch mehr im Haushalt um es auf meinen "Ordnungs - Level" zu bringen) 
Wir haben auch schon über Kinder gesprochen und wollen beide eine Famile. Sie am liebsten Morgen, da sie wohl ihre Uhr hört, ich brauche noch Zeit (was sie auch versteht und keinen "Druck" aufbaut)
Was mir aber seit einieger Zeit nicht aus dem Kopf geht ist unsere soziale Herkunft bzw. eher alles, was damit zusammenhängt. 

Ihre Familie ist größtenteils ungelernt. Sie hat sich jedoch hochgearbeitet und ihr Abi nachgeholt. Hierfür meinen allergrößten respekt! 
Wenn wir bei ihrer familie sind ist zu 90% der TV an, man sitzt daneben und beschwert sich über das Leben und wie ungerecht doch alles ist. Sonstige Gespräche handeln nur vom Essen. Das ist jetzt ein wenig übertrieben, aber es geht schon die Richtung. Das (Tisch-)Benehmen ist auch nicht immer so ideal.

Alle aus meiner Familie sind Akademiker, nen Doktor haben wir dabei,... Wenn wir zusmamen sind ist der TV aus , reden über Reisen, Fortbildungen und diskutieren über Politik und co. Das wichtigste ist: Bei Problemen wird nicht gemeckert, sondern nach einer Lösung gesucht!!
Meine Freundin bringt sich super ein und ist auch absolut nicht dumm! Ich sehe ihr richtig gerne zu, wie sie dann immer Zukunftspläne schmiedet, sich weiterbildet und diskutiert. Total toll! Nur wenn wir dann wieder zu hause sind, "verfällt sie in alte Muster" (keine ahnung, wie ich das genau beschreiben soll). Das liegt vielleicht daran, dass wir sehr viel näher bei ihrer Familie wohnen, als bei meiner. 

Aktuell frage ich mich, wie sowas mal in Zukunft aussehen soll, wenn beide Familien mal aufeinander treffen? Und wie soll das dann mal mit Kindern funktionieren? ich will definitiv nicht, dass mein Kind (vorallem im jungen Alter) vor den TV gesetzt wird und eine negative Grundeinstellung mit auf den Weg bekommt. Auch wenn sich das jetzt sehr schlimm anhört weiß ich momentan wirklich nicht, ob ich denen mein Kind mal anvertrauen möchte...

Sind das alles nur meine Gedanken und ich reagiere über? Da müsste man eigentlich mal drüber reden, aber ich habe keinen blassen Dunst, wie man sowas ansprechen könnte...

Vielen Dank schon mal für Rat!

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4. April um 11:12
In Antwort auf maxpower

Hallo zusammen,

habe gerade leider Keinen, mit dem ich direkt über das Thema reden kann, daher hoffe ich auf ein paar neue Sichtweisen aus der Community.

Ich bin mit meiner Freundin jetzt ein knappes Jahr zusammen und sind vor ein paar Monaten auch schon zusammen gezogen. Beide knapp Ü30 und an sich läuft es bis auf kleine Reibereien echt gut. (Sie ist ein wenig unordentlicher als ich, aber da habe ich mich dran gewöhnt und mache dadurch mehr im Haushalt um es auf meinen "Ordnungs - Level" zu bringen) 
Wir haben auch schon über Kinder gesprochen und wollen beide eine Famile. Sie am liebsten Morgen, da sie wohl ihre Uhr hört, ich brauche noch Zeit (was sie auch versteht und keinen "Druck" aufbaut)
Was mir aber seit einieger Zeit nicht aus dem Kopf geht ist unsere soziale Herkunft bzw. eher alles, was damit zusammenhängt. 

Ihre Familie ist größtenteils ungelernt. Sie hat sich jedoch hochgearbeitet und ihr Abi nachgeholt. Hierfür meinen allergrößten respekt! 
Wenn wir bei ihrer familie sind ist zu 90% der TV an, man sitzt daneben und beschwert sich über das Leben und wie ungerecht doch alles ist. Sonstige Gespräche handeln nur vom Essen. Das ist jetzt ein wenig übertrieben, aber es geht schon die Richtung. Das (Tisch-)Benehmen ist auch nicht immer so ideal.

Alle aus meiner Familie sind Akademiker, nen Doktor haben wir dabei,... Wenn wir zusmamen sind ist der TV aus , reden über Reisen, Fortbildungen und diskutieren über Politik und co. Das wichtigste ist: Bei Problemen wird nicht gemeckert, sondern nach einer Lösung gesucht!!
Meine Freundin bringt sich super ein und ist auch absolut nicht dumm! Ich sehe ihr richtig gerne zu, wie sie dann immer Zukunftspläne schmiedet, sich weiterbildet und diskutiert. Total toll! Nur wenn wir dann wieder zu hause sind, "verfällt sie in alte Muster" (keine ahnung, wie ich das genau beschreiben soll). Das liegt vielleicht daran, dass wir sehr viel näher bei ihrer Familie wohnen, als bei meiner. 

Aktuell frage ich mich, wie sowas mal in Zukunft aussehen soll, wenn beide Familien mal aufeinander treffen? Und wie soll das dann mal mit Kindern funktionieren? ich will definitiv nicht, dass mein Kind (vorallem im jungen Alter) vor den TV gesetzt wird und eine negative Grundeinstellung mit auf den Weg bekommt. Auch wenn sich das jetzt sehr schlimm anhört weiß ich momentan wirklich nicht, ob ich denen mein Kind mal anvertrauen möchte...

Sind das alles nur meine Gedanken und ich reagiere über? Da müsste man eigentlich mal drüber reden, aber ich habe keinen blassen Dunst, wie man sowas ansprechen könnte...

Vielen Dank schon mal für Rat!

ich finde es absolut richtig, dass du dir jetzt shcon gedanken darüber machst. deine freundin hat sich weiterentwickelt und das ist absolut anerkennungswert. 

wenn dir ihre familie so unrecht ist, dann sage ihr das aber bitte sehr respektvoll. sie hat auch was aus sich gemacht, warum sollen eure kinder so werden wie ihre familie? du hast als vater auch einen einfluss. 

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4. April um 11:37

Das ist ein Argument - ein gutes sogar! 

Wie soll man sowas denn verpacken? "Schatz, wenn wir mal Kinder haben möchte ich aber nicht, dass die von deiner Famile erzogen werden" - "Warum denn?" - "Ich finde die sind ein schlechter Einfluss" ... Das wäre echt nicht gut...

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4. April um 12:00
In Antwort auf maxpower

Das ist ein Argument - ein gutes sogar! 

Wie soll man sowas denn verpacken? "Schatz, wenn wir mal Kinder haben möchte ich aber nicht, dass die von deiner Famile erzogen werden" - "Warum denn?" - "Ich finde die sind ein schlechter Einfluss" ... Das wäre echt nicht gut...

Denkst du auch mal oder überlässt du das anderen? 

erziehen tun die Eltern. Das sind Mutter und Vater. Geprägt werden Kinder aber durch ihr Umfeld. Wenn direkten nicht wollen, dass ihr Kind in ein schlechtes Umfeld kommen, dann umgeht man dieses Umfeld. Wenn du Angst hast davor, dann zeuge gar keine Kinder mit ihr. Das wäre das beste - in meinen Augen. Du machst jetzt schon Probleme.

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4. April um 12:38

Danke für die "netten" Worte. Natürlich denke ich! Aufgrund der Tatsache, daß ich darüber noch mit niemandem geredet und nur gedacht habe, habe ich wahrscheinlich dieses einfach Argument übersehen.. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen halt nicht...

Ja, irgendwo einen Neustart oder altes Umfeld zu wagen war auch schon eine Idee von mir, vielleicht müsste man das konkretisieren... 

Aber wo mache ich Probleme? Ich analysiere Fakten und schaue wie man mit deren Konsequenzen / folgen umgehen kann... 

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4. April um 16:28

Ziemlich oberflächlich. Mach dir darüber keine Gedanken, dein Kind wird wenn von beiden Teilen in etwa das Gleiche mitbekommen. Aber ihr prägt hauptsächlich das Kind und fertig. Ihr seid schließlich die Eltern. Aber wenn du dir darüber solche Gedanken machst, dann sollte dein Kind nicht in den Kindergarten gehen oder in die Schule. Was denkst du wie super erzogen mein kleiner Neffe ist, aber welches Benehmen oder welche Ausdrücke er von den anderen Kindern mitbekommen hat. Da war der beiläufig Satz: "Das Ding ist wirklich eine blöde Schl**pe!", noch harmlos. Ihr müsst ein gutes Vorbild sein, also achtet darauf wie ihr euch als Paar vor dem Kind aufführt, alles andere lässt sich eh kaum vermeiden.

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4. April um 16:32
In Antwort auf maxpower

Das ist ein Argument - ein gutes sogar! 

Wie soll man sowas denn verpacken? "Schatz, wenn wir mal Kinder haben möchte ich aber nicht, dass die von deiner Famile erzogen werden" - "Warum denn?" - "Ich finde die sind ein schlechter Einfluss" ... Das wäre echt nicht gut...

... möchte ich, dass die von uns erzogen werden und nicht von unseren Eltern... ? ^^

Das klingt sonst irgendwie als wolltest Du das statt dessen an Deine Eltern abgeben.

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4. April um 16:41

P.S.: Deine Klischee-Sammlung liest sich scheußlich...

Mein Mann und ich sind beide "Akademiker" und "Doktor in der Familie" habe ich mehrfach - und ganz ehrlich: meine Kindheit hätte um Welten besser laufen können als sie war.
Ach ja, der Fernseher läuft bei uns auch oft den ganzen Tag, Hintergrundgeräusche sind unter Umständen tatsächlich konzentrationsfördernd, weil sie enorm dabei helfen können, anderes auszublenden.

Abgesehen davon gehört alles davon zum Leben dazu, vielleicht hat Dein Kind dann später mal weniger Arroganz in Sachen "soziale Herkunft", wenn es die Welten beider Großeltern kennen lernt. Pardon.

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4. April um 16:49
In Antwort auf maxpower

Hallo zusammen,

habe gerade leider Keinen, mit dem ich direkt über das Thema reden kann, daher hoffe ich auf ein paar neue Sichtweisen aus der Community.

Ich bin mit meiner Freundin jetzt ein knappes Jahr zusammen und sind vor ein paar Monaten auch schon zusammen gezogen. Beide knapp Ü30 und an sich läuft es bis auf kleine Reibereien echt gut. (Sie ist ein wenig unordentlicher als ich, aber da habe ich mich dran gewöhnt und mache dadurch mehr im Haushalt um es auf meinen "Ordnungs - Level" zu bringen) 
Wir haben auch schon über Kinder gesprochen und wollen beide eine Famile. Sie am liebsten Morgen, da sie wohl ihre Uhr hört, ich brauche noch Zeit (was sie auch versteht und keinen "Druck" aufbaut)
Was mir aber seit einieger Zeit nicht aus dem Kopf geht ist unsere soziale Herkunft bzw. eher alles, was damit zusammenhängt. 

Ihre Familie ist größtenteils ungelernt. Sie hat sich jedoch hochgearbeitet und ihr Abi nachgeholt. Hierfür meinen allergrößten respekt! 
Wenn wir bei ihrer familie sind ist zu 90% der TV an, man sitzt daneben und beschwert sich über das Leben und wie ungerecht doch alles ist. Sonstige Gespräche handeln nur vom Essen. Das ist jetzt ein wenig übertrieben, aber es geht schon die Richtung. Das (Tisch-)Benehmen ist auch nicht immer so ideal.

Alle aus meiner Familie sind Akademiker, nen Doktor haben wir dabei,... Wenn wir zusmamen sind ist der TV aus , reden über Reisen, Fortbildungen und diskutieren über Politik und co. Das wichtigste ist: Bei Problemen wird nicht gemeckert, sondern nach einer Lösung gesucht!!
Meine Freundin bringt sich super ein und ist auch absolut nicht dumm! Ich sehe ihr richtig gerne zu, wie sie dann immer Zukunftspläne schmiedet, sich weiterbildet und diskutiert. Total toll! Nur wenn wir dann wieder zu hause sind, "verfällt sie in alte Muster" (keine ahnung, wie ich das genau beschreiben soll). Das liegt vielleicht daran, dass wir sehr viel näher bei ihrer Familie wohnen, als bei meiner. 

Aktuell frage ich mich, wie sowas mal in Zukunft aussehen soll, wenn beide Familien mal aufeinander treffen? Und wie soll das dann mal mit Kindern funktionieren? ich will definitiv nicht, dass mein Kind (vorallem im jungen Alter) vor den TV gesetzt wird und eine negative Grundeinstellung mit auf den Weg bekommt. Auch wenn sich das jetzt sehr schlimm anhört weiß ich momentan wirklich nicht, ob ich denen mein Kind mal anvertrauen möchte...

Sind das alles nur meine Gedanken und ich reagiere über? Da müsste man eigentlich mal drüber reden, aber ich habe keinen blassen Dunst, wie man sowas ansprechen könnte...

Vielen Dank schon mal für Rat!

"Sie verfällt in alte Muster".

Kannst du das konkretisieren? Wie verhält sie sich, wenn ihr weder bei deiner noch bei ihrer Familie seid? 

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4. April um 16:54

Egal ob arzt oder harzer,tv läuft doch nicht bei besuch?
und die dauer tv berieslung halte ich,nicht arzt,aus einer arbeiterfamilie nicht aus

Bei meiner tai schwägerin lief der tv auch immer
katastrophe

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4. April um 19:17

vielen Dank für die vielen Meinungen!

@Ingrid: Die Gespräche sollten wir noch weiter vertiefen, ich glaube das wird mir viel weiter helfen.. Dann kann man auch nocheinmal den Punkt des Dauer TV konsums / "babysitter" klar darlegen.

Ich finde es schrecklich, was für einen Einfluss unerzogene Kinder im Kindergarten auf das eigene Kind haben! Die "kopf in den sand steck taktik" finde ich auch nicht gut... wenn es in diesem Land anerkannt wäre, würde ich meine Kinder lieder selber erziehen bzw. von Leuteun und in einem Umfeld, welchem ich vertraue.
Und natürlich erziehen nicht die Großeltern das Kind, sonderm man selber!! Aber: Es ist auch immer eine Frage wie lange man selber und die Mutter nach der Geburt pause macht, Tagesmutter,... Und da wären Großeltern als Rentner, die das Kind über Tag hüten sehr nützlich. Und das wäre aktuell aus km technischen Gründen nur bei ihren Eltern möglich, was ich aber eigentlich nicht will...

valieee:
alte muster im Sinne, dass sie dem Alltagstrott hinterhergeht und nur noch sehr wenig ambitionen zeigt etwas im Leben zu verändern bzw. stetig zu lernen. Tiefergehende Gespräche werden aufs Wochenende verschoben und dann abgeleht (lieber entspannen). Stagnation im Alten und Bekannten würde ich da sagen. 
Versteh mich jetzt aber bitte nicht falsch! Nach ner langen Woche will ich oft auch nichts anderes als nen Glas Wein und nen ruhigen Abend und keine Diskussionen, aber ich habe halt trotzdem immer noch mein großes Ziel im Augen was ich bei ihr teilweise vermisse...

Abschließend möchte ich sagen, dass ich definitiv nicht arrogant bin! Ich möchte einzig und allein das beste für meine späteren Kinder! und ja, ich weiß auch: Nobody is perfect...

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4. April um 20:38
In Antwort auf maxpower

vielen Dank für die vielen Meinungen!

@Ingrid: Die Gespräche sollten wir noch weiter vertiefen, ich glaube das wird mir viel weiter helfen.. Dann kann man auch nocheinmal den Punkt des Dauer TV konsums / "babysitter" klar darlegen.

Ich finde es schrecklich, was für einen Einfluss unerzogene Kinder im Kindergarten auf das eigene Kind haben! Die "kopf in den sand steck taktik" finde ich auch nicht gut... wenn es in diesem Land anerkannt wäre, würde ich meine Kinder lieder selber erziehen bzw. von Leuteun und in einem Umfeld, welchem ich vertraue.
Und natürlich erziehen nicht die Großeltern das Kind, sonderm man selber!! Aber: Es ist auch immer eine Frage wie lange man selber und die Mutter nach der Geburt pause macht, Tagesmutter,... Und da wären Großeltern als Rentner, die das Kind über Tag hüten sehr nützlich. Und das wäre aktuell aus km technischen Gründen nur bei ihren Eltern möglich, was ich aber eigentlich nicht will...

valieee:
alte muster im Sinne, dass sie dem Alltagstrott hinterhergeht und nur noch sehr wenig ambitionen zeigt etwas im Leben zu verändern bzw. stetig zu lernen. Tiefergehende Gespräche werden aufs Wochenende verschoben und dann abgeleht (lieber entspannen). Stagnation im Alten und Bekannten würde ich da sagen. 
Versteh mich jetzt aber bitte nicht falsch! Nach ner langen Woche will ich oft auch nichts anderes als nen Glas Wein und nen ruhigen Abend und keine Diskussionen, aber ich habe halt trotzdem immer noch mein großes Ziel im Augen was ich bei ihr teilweise vermisse...

Abschließend möchte ich sagen, dass ich definitiv nicht arrogant bin! Ich möchte einzig und allein das beste für meine späteren Kinder! und ja, ich weiß auch: Nobody is perfect...

Welche Veränderungen wünschst du dir denn bei ihr? Das scheint ja für dich eng an die (berufliche) Ausbildung geknüpft zu sein. Erwartest du Fortbildungen? Einen Hochschulabschluss? Eine Promotion? Einen beruflichen Werdegang, der sich mit deinem oder dem deiner Familie messen kann?

Und was hast du im Gegenzug zu bieten? Bist du jemand, der sich fortwährend verändert und "stetig lernt"? Regelmäßig tiefgründige Gespräche über gesellschaftsrelevante Themen führt (und überhaupt führen kann)? Was ist dieses "große Ziel", welches du vor Augen hast (und auch verfolgst)? 

In welcher Weise siehst du sie unter deinem Niveau? Ich frage, weil du nicht wirklich den Eindruck hinterlässt, als hätte in deiner Familie Kierkegaard zum Sonntagsbrunch auf dem Wochenendplan gestanden.
Aber offensichtlich bist du ja der Meinung, dass sie dir nicht das Wasser reichen kann und ihre Familie unkultiviert ist. Selbst so kleine Kommentare wie "Sie ist unordentlicher als ich, aber ich kompensiere das, damit die Wohnung auf meinem Ordnungs-Level ist" lesen sich für mich eher wie Spitzen bzw. Hinweise auf ihre "soziale Herkunft". 

Wovor hast du Angst? Herrschen bei ihrer Familie Frauentausch-Zustände mit überquellenden Aschenbechern und vollgek*ckten Katzenklos, die die Gesundheit und das Wohl eines Kindes gefährden würden? Wahrscheinlich nicht, sonst hättest du es erwähnt. 

Hand aufs Herz: Schämst du dich für deine Freundin? Für ihre Familie? Hast du Angst, dass deine Eltern die Nase rümpfen werden, sobald man sich kennenlernt? Geht es dir um deine Außenwirkung?


Ich finde, du stellst falsche und gefährliche Zusammenhänge her. Du sagst, ihre Familie habe eine negative Einstellung und würde lieber klagen als zu machen. Aber eine positive Lebensanschauung hängt ja nicht vom Bildungsgrad bzw. der sozialen Schicht ab. Alexander Gauland ist auch Jurist und sitzt im Bundestag. Trotzdem heult er sich durch jede Talkshow und jammert rum. 
Auf nörgelnde, gefrustete Schwiegereltern hätte ich auch keine Lust. Aber: 

Viel wichtiger ist doch die Frage, ob DEINE FREUNDIN die Lebenseinstellung ihrer Eltern teilt. Ist SIE positiv? Empathisch? Sozial? Frei von schädigenden Vorurteilen? 

Und wenn du das Beste für deine Kinder möchtest: Warum überlässt du die Betreuung nicht einfach einer Tagesmutter? 

----
Ich glaube, du musst für dich einfach herausfinden, was dir wirklich wichtig ist. Und dann aber auch handeln. Wenn für dich eine gebildete Frau aus gutem Hause Priorität hat, dann ist es eben so. Aber dann solltest du auch offen dazu stehen und vor allem deine Freundin ziehen lassen. 

P.S.: Kinder abzuschotten, weil man glaubt, da draußen würde die asoziale Welt nur darauf warten, sie zu verderben, wirkt sich negativ auf die Gesundheit und Entwicklung eben dieser Kinder aus. 
 

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4. April um 20:44
In Antwort auf maxpower

vielen Dank für die vielen Meinungen!

@Ingrid: Die Gespräche sollten wir noch weiter vertiefen, ich glaube das wird mir viel weiter helfen.. Dann kann man auch nocheinmal den Punkt des Dauer TV konsums / "babysitter" klar darlegen.

Ich finde es schrecklich, was für einen Einfluss unerzogene Kinder im Kindergarten auf das eigene Kind haben! Die "kopf in den sand steck taktik" finde ich auch nicht gut... wenn es in diesem Land anerkannt wäre, würde ich meine Kinder lieder selber erziehen bzw. von Leuteun und in einem Umfeld, welchem ich vertraue.
Und natürlich erziehen nicht die Großeltern das Kind, sonderm man selber!! Aber: Es ist auch immer eine Frage wie lange man selber und die Mutter nach der Geburt pause macht, Tagesmutter,... Und da wären Großeltern als Rentner, die das Kind über Tag hüten sehr nützlich. Und das wäre aktuell aus km technischen Gründen nur bei ihren Eltern möglich, was ich aber eigentlich nicht will...

valieee:
alte muster im Sinne, dass sie dem Alltagstrott hinterhergeht und nur noch sehr wenig ambitionen zeigt etwas im Leben zu verändern bzw. stetig zu lernen. Tiefergehende Gespräche werden aufs Wochenende verschoben und dann abgeleht (lieber entspannen). Stagnation im Alten und Bekannten würde ich da sagen. 
Versteh mich jetzt aber bitte nicht falsch! Nach ner langen Woche will ich oft auch nichts anderes als nen Glas Wein und nen ruhigen Abend und keine Diskussionen, aber ich habe halt trotzdem immer noch mein großes Ziel im Augen was ich bei ihr teilweise vermisse...

Abschließend möchte ich sagen, dass ich definitiv nicht arrogant bin! Ich möchte einzig und allein das beste für meine späteren Kinder! und ja, ich weiß auch: Nobody is perfect...

Dir ist aber schon klar, dass du deine Kinder nicht in einen kokon packen und von jeglichem einfluss, der dir nicht gefällt, fern halten kannst?! 

Und wie wärs, wenn ihr eure Kinderbetreuung nicht hauptsächlich auf den großeltern aufbaut, sondern selbst dafür sorgt, dass ihr für euer Kind da seid?

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4. April um 20:58

Mich nervt diese dauerberieslung
radio hören ist auch horror für mich.nervt mich nach paar minuten.miesepetrig bin ich nicht.aber wenn ich tv.sehen will guck ich bewussr.nur das blabla im hintergrund stört beim unterhalten meiner meinung nach

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4. April um 21:26
In Antwort auf maxpower

Hallo zusammen,

habe gerade leider Keinen, mit dem ich direkt über das Thema reden kann, daher hoffe ich auf ein paar neue Sichtweisen aus der Community.

Ich bin mit meiner Freundin jetzt ein knappes Jahr zusammen und sind vor ein paar Monaten auch schon zusammen gezogen. Beide knapp Ü30 und an sich läuft es bis auf kleine Reibereien echt gut. (Sie ist ein wenig unordentlicher als ich, aber da habe ich mich dran gewöhnt und mache dadurch mehr im Haushalt um es auf meinen "Ordnungs - Level" zu bringen) 
Wir haben auch schon über Kinder gesprochen und wollen beide eine Famile. Sie am liebsten Morgen, da sie wohl ihre Uhr hört, ich brauche noch Zeit (was sie auch versteht und keinen "Druck" aufbaut)
Was mir aber seit einieger Zeit nicht aus dem Kopf geht ist unsere soziale Herkunft bzw. eher alles, was damit zusammenhängt. 

Ihre Familie ist größtenteils ungelernt. Sie hat sich jedoch hochgearbeitet und ihr Abi nachgeholt. Hierfür meinen allergrößten respekt! 
Wenn wir bei ihrer familie sind ist zu 90% der TV an, man sitzt daneben und beschwert sich über das Leben und wie ungerecht doch alles ist. Sonstige Gespräche handeln nur vom Essen. Das ist jetzt ein wenig übertrieben, aber es geht schon die Richtung. Das (Tisch-)Benehmen ist auch nicht immer so ideal.

Alle aus meiner Familie sind Akademiker, nen Doktor haben wir dabei,... Wenn wir zusmamen sind ist der TV aus , reden über Reisen, Fortbildungen und diskutieren über Politik und co. Das wichtigste ist: Bei Problemen wird nicht gemeckert, sondern nach einer Lösung gesucht!!
Meine Freundin bringt sich super ein und ist auch absolut nicht dumm! Ich sehe ihr richtig gerne zu, wie sie dann immer Zukunftspläne schmiedet, sich weiterbildet und diskutiert. Total toll! Nur wenn wir dann wieder zu hause sind, "verfällt sie in alte Muster" (keine ahnung, wie ich das genau beschreiben soll). Das liegt vielleicht daran, dass wir sehr viel näher bei ihrer Familie wohnen, als bei meiner. 

Aktuell frage ich mich, wie sowas mal in Zukunft aussehen soll, wenn beide Familien mal aufeinander treffen? Und wie soll das dann mal mit Kindern funktionieren? ich will definitiv nicht, dass mein Kind (vorallem im jungen Alter) vor den TV gesetzt wird und eine negative Grundeinstellung mit auf den Weg bekommt. Auch wenn sich das jetzt sehr schlimm anhört weiß ich momentan wirklich nicht, ob ich denen mein Kind mal anvertrauen möchte...

Sind das alles nur meine Gedanken und ich reagiere über? Da müsste man eigentlich mal drüber reden, aber ich habe keinen blassen Dunst, wie man sowas ansprechen könnte...

Vielen Dank schon mal für Rat!

Wir sind zwei Akademiker und stell dir vor, auch bei uns läuft die Glotze und es wird nicht hochtrabend und dünkelhaft geredet.
Wenn du so über die Familie deiner Freundin redest sehe ich schwarz für euch. 
Übrigens, dass deine Freundin sich mit dreißig konkrete Gedanken über Kinder macht und nicht nur theoretisiert ist etwas das biologisch vernünftig ist und wo sie dir als Akademiker anscheinend weit voraus ist.

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4. April um 21:34

Hallo,

also für mich hört sich das so an, als schämst du dich für ihre Familie.

Würdest du lieber sagen: Hallo, dass ist meine Freundin, ihre Mutter ist Arzt und ihr Vater ist Anwalt???
Ich sag dir mal was, meine Schwiegermutter lebt in vierter Ehe, während meine Eltern seit fast 40 Jahren zusammen sind, erfolgreich in der Berufswelt sind bzw jetzt in Rente sind. Meine Schwiegermutter mit Mann NR 4 verheiratet, bezieht nur einen Minijob und ja wenn ich mal drüber nachdenke, wenn wir dort sind läuft auch der TV, aber die Gespräche sind genauso vielseitig und warmherzig, wie bei meinen Eltern. Man kann auch mal über banale Themen reden, es muss nicht immer nur über Bildung diskutiert werden. 

Und ganz ehrlich: Dein Satz nach der Elternzeit wären sie als Großeltern nützlich hört sich nicht gerade schön an.
Ich gehe davon aus, dass deine Freundin nach wie vor keinen blassen Schimmer von deinen Gedanken hat oder hier deinen Thread?!

Und über "unerzogene" Kinder im Kindergarten zu reden, höre ich besonders gerne von denen, dienoch keiner Kinder haben.

Rede schnellstmöglich mit deiner Freundin!

 

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4. April um 21:34
In Antwort auf maxpower

vielen Dank für die vielen Meinungen!

@Ingrid: Die Gespräche sollten wir noch weiter vertiefen, ich glaube das wird mir viel weiter helfen.. Dann kann man auch nocheinmal den Punkt des Dauer TV konsums / "babysitter" klar darlegen.

Ich finde es schrecklich, was für einen Einfluss unerzogene Kinder im Kindergarten auf das eigene Kind haben! Die "kopf in den sand steck taktik" finde ich auch nicht gut... wenn es in diesem Land anerkannt wäre, würde ich meine Kinder lieder selber erziehen bzw. von Leuteun und in einem Umfeld, welchem ich vertraue.
Und natürlich erziehen nicht die Großeltern das Kind, sonderm man selber!! Aber: Es ist auch immer eine Frage wie lange man selber und die Mutter nach der Geburt pause macht, Tagesmutter,... Und da wären Großeltern als Rentner, die das Kind über Tag hüten sehr nützlich. Und das wäre aktuell aus km technischen Gründen nur bei ihren Eltern möglich, was ich aber eigentlich nicht will...

valieee:
alte muster im Sinne, dass sie dem Alltagstrott hinterhergeht und nur noch sehr wenig ambitionen zeigt etwas im Leben zu verändern bzw. stetig zu lernen. Tiefergehende Gespräche werden aufs Wochenende verschoben und dann abgeleht (lieber entspannen). Stagnation im Alten und Bekannten würde ich da sagen. 
Versteh mich jetzt aber bitte nicht falsch! Nach ner langen Woche will ich oft auch nichts anderes als nen Glas Wein und nen ruhigen Abend und keine Diskussionen, aber ich habe halt trotzdem immer noch mein großes Ziel im Augen was ich bei ihr teilweise vermisse...

Abschließend möchte ich sagen, dass ich definitiv nicht arrogant bin! Ich möchte einzig und allein das beste für meine späteren Kinder! und ja, ich weiß auch: Nobody is perfect...

Und ob du arrogant rüberkommst!Absolut unangenehm, lieblos und kalt. Du wirkst als ob du Menschen gebrauchst wie es dir passt. Die Schwiegereltern werden auf Nützlichkeit hin gecheckt, auf deine Partnerin scheinst du herabzuschauen und für dein Kind planst du anscheinend schon eine Professur. 
Lerne erst mal zu lieben bevor du an Familie denkst. 

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4. April um 21:50

Deine Freundin hat doch ein ganz klares Ziel vor Augen: eigene Kinder haben. Ein schönes Ziel finde ich, verbunden mit viel Verantwortung und Leistung. Respekt.

Zum Rest kann ich nur sagen, Kinder profitieren am meisten von möglichst vielen unterschiedlichen Eindrücken, positiv wie negativ, von Beginn an. Nur so lernen sie Vielfalt kennen, unterschiedliche Lebensentwürfe, Meinungen, sich ein Urteil zu bilden, ihr Leben zu gestalten. Es wäre nicht so gut für sie, sie von scheinbar negativen Einflüssen fern zu halten, auch dergleichen sollten sie kennen und damit umgehen lernen. Keine Angst, Kinder sind nicht aus Zucker. Und wenn du dein Kind diesen Menschen nicht anvertrauen willst, dann tu es nicht. Zwingt dich ja keiner, aber schau mal, deine Freundin ist auch bei denen aufgewachsen und hat was aus sich gemacht. Ob dein Kind ein guter Mensch wird, hängt von so vielen Faktoren ab, auf die du teilweise nur sehr bedingt Einfluss hast. So gerne du das auch kontrollieren würdest, da musst du gelassener werden, fürchte ich. Aber auch diese Verantwortung hast du, wenn du ein Kind hast.

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4. April um 21:53
In Antwort auf maxpower

Hallo zusammen,

habe gerade leider Keinen, mit dem ich direkt über das Thema reden kann, daher hoffe ich auf ein paar neue Sichtweisen aus der Community.

Ich bin mit meiner Freundin jetzt ein knappes Jahr zusammen und sind vor ein paar Monaten auch schon zusammen gezogen. Beide knapp Ü30 und an sich läuft es bis auf kleine Reibereien echt gut. (Sie ist ein wenig unordentlicher als ich, aber da habe ich mich dran gewöhnt und mache dadurch mehr im Haushalt um es auf meinen "Ordnungs - Level" zu bringen) 
Wir haben auch schon über Kinder gesprochen und wollen beide eine Famile. Sie am liebsten Morgen, da sie wohl ihre Uhr hört, ich brauche noch Zeit (was sie auch versteht und keinen "Druck" aufbaut)
Was mir aber seit einieger Zeit nicht aus dem Kopf geht ist unsere soziale Herkunft bzw. eher alles, was damit zusammenhängt. 

Ihre Familie ist größtenteils ungelernt. Sie hat sich jedoch hochgearbeitet und ihr Abi nachgeholt. Hierfür meinen allergrößten respekt! 
Wenn wir bei ihrer familie sind ist zu 90% der TV an, man sitzt daneben und beschwert sich über das Leben und wie ungerecht doch alles ist. Sonstige Gespräche handeln nur vom Essen. Das ist jetzt ein wenig übertrieben, aber es geht schon die Richtung. Das (Tisch-)Benehmen ist auch nicht immer so ideal.

Alle aus meiner Familie sind Akademiker, nen Doktor haben wir dabei,... Wenn wir zusmamen sind ist der TV aus , reden über Reisen, Fortbildungen und diskutieren über Politik und co. Das wichtigste ist: Bei Problemen wird nicht gemeckert, sondern nach einer Lösung gesucht!!
Meine Freundin bringt sich super ein und ist auch absolut nicht dumm! Ich sehe ihr richtig gerne zu, wie sie dann immer Zukunftspläne schmiedet, sich weiterbildet und diskutiert. Total toll! Nur wenn wir dann wieder zu hause sind, "verfällt sie in alte Muster" (keine ahnung, wie ich das genau beschreiben soll). Das liegt vielleicht daran, dass wir sehr viel näher bei ihrer Familie wohnen, als bei meiner. 

Aktuell frage ich mich, wie sowas mal in Zukunft aussehen soll, wenn beide Familien mal aufeinander treffen? Und wie soll das dann mal mit Kindern funktionieren? ich will definitiv nicht, dass mein Kind (vorallem im jungen Alter) vor den TV gesetzt wird und eine negative Grundeinstellung mit auf den Weg bekommt. Auch wenn sich das jetzt sehr schlimm anhört weiß ich momentan wirklich nicht, ob ich denen mein Kind mal anvertrauen möchte...

Sind das alles nur meine Gedanken und ich reagiere über? Da müsste man eigentlich mal drüber reden, aber ich habe keinen blassen Dunst, wie man sowas ansprechen könnte...

Vielen Dank schon mal für Rat!

wieso denkst Du, dass Du Dein Kind ''der Familie anvertrauen'' sollst ?

Wenn Ihr eine Familie gründet, lebt Ihr in Eurem gemeinsamen Haushalt und seid selbst ''Familie'' - ganz unabhängig, wer da welche Familie und welchen Stauts darin hat.

Desweiteren wirst Du erfahren, dass IHR BEIDE während Eures Zusammenlebens voneinander LERNEN werdet - und eben das gemeinsam Erlernte werdet IHR Euren Kindern weitergeben, denn bei EUCH gucken sie es sich ab. Darum kommt es vor allem darauf an, wie ''sozial'' Ihr, als Eltern, Euch verhaltet.

Mehr möchte ich dazu erst einmal nicht erläutern.  Danke 

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5. April um 7:55
In Antwort auf prismalicht

Mich nervt diese dauerberieslung
radio hören ist auch horror für mich.nervt mich nach paar minuten.miesepetrig bin ich nicht.aber wenn ich tv.sehen will guck ich bewussr.nur das blabla im hintergrund stört beim unterhalten meiner meinung nach

Kannst Du ja auch halten, wie Du magst, wenn Du Dich damit nicht gleich zum Standesrichter über alle anderen erhebst

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5. April um 8:40
In Antwort auf herbstblume6

Und ob du arrogant rüberkommst!Absolut unangenehm, lieblos und kalt. Du wirkst als ob du Menschen gebrauchst wie es dir passt. Die Schwiegereltern werden auf Nützlichkeit hin gecheckt, auf deine Partnerin scheinst du herabzuschauen und für dein Kind planst du anscheinend schon eine Professur. 
Lerne erst mal zu lieben bevor du an Familie denkst. 

ja, ehrlich, sollte ich mal mitbekommen, dass die spätere Freundin (oder der Freund) meines Sohnes meint, wir wären als Schwiegerelten "nützlich", käme sie / er nicht wieder dazu, am laufenden TV in unserer Wohnung herumzumäkeln, die würde sie / er nämlich nicht mehr von innen sehen ^^

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5. April um 9:31
In Antwort auf avarrassterne1

Kannst Du ja auch halten, wie Du magst, wenn Du Dich damit nicht gleich zum Standesrichter über alle anderen erhebst

In meiner wohnung sag ich was geht.auswärts wenn es mich wirklich stört.frag ich ob man den tv leiser oder gar ausmachen kann.
hat bis dato keinen gestört.und wenn einer lieber tv guckt während ich zu besuch bin,gut,dann muss ich da nicht mehr hin.

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5. April um 10:35

Man sagt ja immer;wenn du dich für eine frau interessierst,so sieh dir die mutter an.
 

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5. April um 10:37
In Antwort auf prismalicht

Man sagt ja immer;wenn du dich für eine frau interessierst,so sieh dir die mutter an.
 

bin ich froh, dass mein Mann das nicht gemacht hat

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5. April um 12:02
In Antwort auf avarrassterne1

bin ich froh, dass mein Mann das nicht gemacht hat

Huch...so schlimm deine mama? 

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5. April um 13:04
In Antwort auf prismalicht

Huch...so schlimm deine mama? 

ich sag es mal so... wir haben alle paar Monate für paar Minuten Telefonat "Kontakt" und das ist auch alles. Mein Mann darf das Haus meiner Eltern schon immer und bis heute nicht betreten, so gut kommt er mit ihnen klar

Also wenn er nach meiner Mutter gegangen wäre... nun, ahm...

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5. April um 16:30
In Antwort auf maxpower

Hallo zusammen,

habe gerade leider Keinen, mit dem ich direkt über das Thema reden kann, daher hoffe ich auf ein paar neue Sichtweisen aus der Community.

Ich bin mit meiner Freundin jetzt ein knappes Jahr zusammen und sind vor ein paar Monaten auch schon zusammen gezogen. Beide knapp Ü30 und an sich läuft es bis auf kleine Reibereien echt gut. (Sie ist ein wenig unordentlicher als ich, aber da habe ich mich dran gewöhnt und mache dadurch mehr im Haushalt um es auf meinen "Ordnungs - Level" zu bringen) 
Wir haben auch schon über Kinder gesprochen und wollen beide eine Famile. Sie am liebsten Morgen, da sie wohl ihre Uhr hört, ich brauche noch Zeit (was sie auch versteht und keinen "Druck" aufbaut)
Was mir aber seit einieger Zeit nicht aus dem Kopf geht ist unsere soziale Herkunft bzw. eher alles, was damit zusammenhängt. 

Ihre Familie ist größtenteils ungelernt. Sie hat sich jedoch hochgearbeitet und ihr Abi nachgeholt. Hierfür meinen allergrößten respekt! 
Wenn wir bei ihrer familie sind ist zu 90% der TV an, man sitzt daneben und beschwert sich über das Leben und wie ungerecht doch alles ist. Sonstige Gespräche handeln nur vom Essen. Das ist jetzt ein wenig übertrieben, aber es geht schon die Richtung. Das (Tisch-)Benehmen ist auch nicht immer so ideal.

Alle aus meiner Familie sind Akademiker, nen Doktor haben wir dabei,... Wenn wir zusmamen sind ist der TV aus , reden über Reisen, Fortbildungen und diskutieren über Politik und co. Das wichtigste ist: Bei Problemen wird nicht gemeckert, sondern nach einer Lösung gesucht!!
Meine Freundin bringt sich super ein und ist auch absolut nicht dumm! Ich sehe ihr richtig gerne zu, wie sie dann immer Zukunftspläne schmiedet, sich weiterbildet und diskutiert. Total toll! Nur wenn wir dann wieder zu hause sind, "verfällt sie in alte Muster" (keine ahnung, wie ich das genau beschreiben soll). Das liegt vielleicht daran, dass wir sehr viel näher bei ihrer Familie wohnen, als bei meiner. 

Aktuell frage ich mich, wie sowas mal in Zukunft aussehen soll, wenn beide Familien mal aufeinander treffen? Und wie soll das dann mal mit Kindern funktionieren? ich will definitiv nicht, dass mein Kind (vorallem im jungen Alter) vor den TV gesetzt wird und eine negative Grundeinstellung mit auf den Weg bekommt. Auch wenn sich das jetzt sehr schlimm anhört weiß ich momentan wirklich nicht, ob ich denen mein Kind mal anvertrauen möchte...

Sind das alles nur meine Gedanken und ich reagiere über? Da müsste man eigentlich mal drüber reden, aber ich habe keinen blassen Dunst, wie man sowas ansprechen könnte...

Vielen Dank schon mal für Rat!

Aus deinen Worten lesen sich sehr viele Standesdünkel. Einiges an deiner Freundin nimmst du billigend, aber nicht liebend in Kauf. Deine Worte lesen sich auch ein bisschen wie fehlendes Vertrauen. Wenn du nämlich wüsstest, wohin sich deine Freundin entwickelt hat, dann würdest du dir auch sicher sein, dass es für sie kein Zurück gibt, sondern nur ein Vorwärts. Dieses Vertrauen in deine Freundin hast du aber offenbar nicht.

In meiner Verwandtschaft, nicht Familie, gibt es alle sozialen Schichten vom Universitätsprofessor bis zum Hilfsarbeiter. Es gibt alle politischen Überzeugungen von sehr rechts bis sehr links. Das Schöne an meiner Verwandtschaft ist aber genau diese Verschiedenartigkeit und dass wir uns trotzdem alle verstehen, dass der Gedanke, eine Familie zu sein, wichtiger ist, als Rang, Namen oder Bildung und dass das auch wirklich funktioniert, weil es alle wollen.

Bildung und Liebenswürdigkeit oder gar Intelligenz hängen nicht zusammen. Es gibt auch sehr einfache, nicht so gebildete nachdenkliche oder sehr intelligente Menschen. Vielleicht hast du dir noch nicht die Mühe gemacht, mit der Familie deiner Freundin zu sprechen, ihnen wirklich zuzuhören. Ich kenne auch Familien, in denen alle Arbeiter sind, auf engem Raum zusammenleben, man trifft sich im Wohnzimmer, in dem immer der Fernseher läuft. Alltagssorgen und Nöte werden geteilt. Das Milieu, finde ich, wird nicht nur durch solche Parameter definiert, sondern auch dadurch, wie die Menschen miteinander umgehen, was für Gedanken sie haben, durch ihre Herzensbildung und auch durch ihren Lebenswandel. Ich habe auch immer wieder in ärmeren Ländern dieser Welt gelebt und tue es gerade wieder. Bildung ist manchmal auch ein Privileg, Zugang zu dieser keine Selbstverständlichkeit. Hast du dir die Familie deiner Freundin schon einmal genauer angesehen, ihnen zugehört? Oder hast du sie aufgrund ihrer sozialen Stellung sofort abgestempelt? Ehrliche Frage.

Ein wenig Bescheidenheit, Demut und Offenheit würden dir nicht schlecht zu Gesichte stehen.

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6. April um 2:08
In Antwort auf maxpower

Hallo zusammen,

habe gerade leider Keinen, mit dem ich direkt über das Thema reden kann, daher hoffe ich auf ein paar neue Sichtweisen aus der Community.

Ich bin mit meiner Freundin jetzt ein knappes Jahr zusammen und sind vor ein paar Monaten auch schon zusammen gezogen. Beide knapp Ü30 und an sich läuft es bis auf kleine Reibereien echt gut. (Sie ist ein wenig unordentlicher als ich, aber da habe ich mich dran gewöhnt und mache dadurch mehr im Haushalt um es auf meinen "Ordnungs - Level" zu bringen) 
Wir haben auch schon über Kinder gesprochen und wollen beide eine Famile. Sie am liebsten Morgen, da sie wohl ihre Uhr hört, ich brauche noch Zeit (was sie auch versteht und keinen "Druck" aufbaut)
Was mir aber seit einieger Zeit nicht aus dem Kopf geht ist unsere soziale Herkunft bzw. eher alles, was damit zusammenhängt. 

Ihre Familie ist größtenteils ungelernt. Sie hat sich jedoch hochgearbeitet und ihr Abi nachgeholt. Hierfür meinen allergrößten respekt! 
Wenn wir bei ihrer familie sind ist zu 90% der TV an, man sitzt daneben und beschwert sich über das Leben und wie ungerecht doch alles ist. Sonstige Gespräche handeln nur vom Essen. Das ist jetzt ein wenig übertrieben, aber es geht schon die Richtung. Das (Tisch-)Benehmen ist auch nicht immer so ideal.

Alle aus meiner Familie sind Akademiker, nen Doktor haben wir dabei,... Wenn wir zusmamen sind ist der TV aus , reden über Reisen, Fortbildungen und diskutieren über Politik und co. Das wichtigste ist: Bei Problemen wird nicht gemeckert, sondern nach einer Lösung gesucht!!
Meine Freundin bringt sich super ein und ist auch absolut nicht dumm! Ich sehe ihr richtig gerne zu, wie sie dann immer Zukunftspläne schmiedet, sich weiterbildet und diskutiert. Total toll! Nur wenn wir dann wieder zu hause sind, "verfällt sie in alte Muster" (keine ahnung, wie ich das genau beschreiben soll). Das liegt vielleicht daran, dass wir sehr viel näher bei ihrer Familie wohnen, als bei meiner. 

Aktuell frage ich mich, wie sowas mal in Zukunft aussehen soll, wenn beide Familien mal aufeinander treffen? Und wie soll das dann mal mit Kindern funktionieren? ich will definitiv nicht, dass mein Kind (vorallem im jungen Alter) vor den TV gesetzt wird und eine negative Grundeinstellung mit auf den Weg bekommt. Auch wenn sich das jetzt sehr schlimm anhört weiß ich momentan wirklich nicht, ob ich denen mein Kind mal anvertrauen möchte...

Sind das alles nur meine Gedanken und ich reagiere über? Da müsste man eigentlich mal drüber reden, aber ich habe keinen blassen Dunst, wie man sowas ansprechen könnte...

Vielen Dank schon mal für Rat!

<<Meine Freundin bringt sich super ein und ist auch absolut nicht dumm! 

Eine absolut nicht dumme Freundin ist doch was Tolles!


<<Aktuell frage ich mich, wie sowas mal in Zukunft aussehen soll, wenn beide Familien mal aufeinander treffen? 

Ich denke doch, dass die Akademiker und der Doktor mit ein paar "Ungelernten" nicht gleich überfordert sein werden? 

<<Auch wenn sich das jetzt sehr schlimm anhört weiß ich momentan wirklich nicht, ob ich denen mein Kind mal anvertrauen möchte...

Möchtest Du Deinem Kind, bzw. nicht vorhandenem Kind den Kontakt zu seinen Großeltern verbieten, weil sie ungelernt sind? Als Akademiker müßtest Du es doch locker schaffen, Deinen Kindern eine positive Grundeinstellung zu vermitteln, was auch immer diese Grundeinstellung sein mag.

<<Sind das alles nur meine Gedanken und ich reagiere über? 

Nö. Du gehörst zu den Menschen, die zwar über höhere Bildung verfügen, aber nicht mal mittelmäßige Vorstellungskraft geschweige denn Grundbenehmen besitzen.







 

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6. April um 2:09
In Antwort auf maxpower

Das ist ein Argument - ein gutes sogar! 

Wie soll man sowas denn verpacken? "Schatz, wenn wir mal Kinder haben möchte ich aber nicht, dass die von deiner Famile erzogen werden" - "Warum denn?" - "Ich finde die sind ein schlechter Einfluss" ... Das wäre echt nicht gut...

Ja und dann noch: "Schau nur, was aus Dir geworden ist, mein Schatz!". Nur zu. 

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6. April um 2:25
In Antwort auf maxpower

vielen Dank für die vielen Meinungen!

@Ingrid: Die Gespräche sollten wir noch weiter vertiefen, ich glaube das wird mir viel weiter helfen.. Dann kann man auch nocheinmal den Punkt des Dauer TV konsums / "babysitter" klar darlegen.

Ich finde es schrecklich, was für einen Einfluss unerzogene Kinder im Kindergarten auf das eigene Kind haben! Die "kopf in den sand steck taktik" finde ich auch nicht gut... wenn es in diesem Land anerkannt wäre, würde ich meine Kinder lieder selber erziehen bzw. von Leuteun und in einem Umfeld, welchem ich vertraue.
Und natürlich erziehen nicht die Großeltern das Kind, sonderm man selber!! Aber: Es ist auch immer eine Frage wie lange man selber und die Mutter nach der Geburt pause macht, Tagesmutter,... Und da wären Großeltern als Rentner, die das Kind über Tag hüten sehr nützlich. Und das wäre aktuell aus km technischen Gründen nur bei ihren Eltern möglich, was ich aber eigentlich nicht will...

valieee:
alte muster im Sinne, dass sie dem Alltagstrott hinterhergeht und nur noch sehr wenig ambitionen zeigt etwas im Leben zu verändern bzw. stetig zu lernen. Tiefergehende Gespräche werden aufs Wochenende verschoben und dann abgeleht (lieber entspannen). Stagnation im Alten und Bekannten würde ich da sagen. 
Versteh mich jetzt aber bitte nicht falsch! Nach ner langen Woche will ich oft auch nichts anderes als nen Glas Wein und nen ruhigen Abend und keine Diskussionen, aber ich habe halt trotzdem immer noch mein großes Ziel im Augen was ich bei ihr teilweise vermisse...

Abschließend möchte ich sagen, dass ich definitiv nicht arrogant bin! Ich möchte einzig und allein das beste für meine späteren Kinder! und ja, ich weiß auch: Nobody is perfect...

<<Ich finde es schrecklich, was für einen Einfluss unerzogene Kinder im Kindergarten auf das eigene Kind haben! 

Welchen Einfluß haben denn unerzogene Kinder auf das eigene Kind? Erzähl mal was als Unbeteilligter!

<<wenn es in diesem Land anerkannt wäre, würde ich meine Kinder lieder selber erziehen bzw. von Leuteun und in einem Umfeld, welchem ich vertraue.

Was scherst Du Dich um die Anerkennung in diesem Land? Alternativ kannst Du in ein Land umziehen, in dem es anerkannt ist, eigene Kinder selbst zu erziehen. Dann ist die Familie der Freundin weit weg und Du kannst Dich vollumfänglich um die richtige Erziehung Deiner Sprösslinge kümmern. 

<<Und natürlich erziehen nicht die Großeltern das Kind, sonderm man selber!! Aber: Es ist auch immer eine Frage wie lange man selber und die Mutter nach der Geburt pause macht, Tagesmutter,... 

Du, ich finde das jetzt nicht okay, dass Du jetzt schon planst Deine Kinder abzuschieben. Wußtest Du nicht, dass gerade in den ersten Lebensjahren der Einfluß der Mutter prägnant für die Entwicklung des Kindes ist. Willst Du nun das Beste für Deine Kinder oder nicht?

<<alte muster im Sinne, dass sie dem Alltagstrott hinterhergeht und nur noch sehr wenig ambitionen zeigt etwas im Leben zu verändern bzw. stetig zu lernen. Tiefergehende Gespräche werden aufs Wochenende verschoben und dann abgeleht (lieber entspannen). 

Ich kann die Frau voll verstehen. Abends hätte ich auch keinen Bock auf tiefgehende Gespräche. Schon gar nicht mit einem Typen, der so anstrengend ist wie Du. Habt ihr auch mal Spaß miteinander? Das wäre das entscheidende Kriterium.

<<Versteh mich jetzt aber bitte nicht falsch! Nach ner langen Woche will ich oft auch nichts anderes als nen Glas Wein und nen ruhigen Abend und keine Diskussionen, aber ich habe halt trotzdem immer noch mein großes Ziel im Augen was ich bei ihr teilweise vermisse...

Kann es sein, dass Du die Gespräche aufs Wochenende verschiebst. Wußtest Du nicht, dass regelmäßiger Alkoholkonsum gesundheitsschädlich sein kann?

<<aber ich habe halt trotzdem immer noch mein großes Ziel im Augen was ich bei ihr teilweise vermisse...

Deine Kinder angemessen zu erziehen oder welches Ziel meinst Du?

 <<und ja, ich weiß auch: Nobody is perfect...

Doch. Du bist perfekt. 



 

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6. April um 2:38
In Antwort auf herbstblume6

Und ob du arrogant rüberkommst!Absolut unangenehm, lieblos und kalt. Du wirkst als ob du Menschen gebrauchst wie es dir passt. Die Schwiegereltern werden auf Nützlichkeit hin gecheckt, auf deine Partnerin scheinst du herabzuschauen und für dein Kind planst du anscheinend schon eine Professur. 
Lerne erst mal zu lieben bevor du an Familie denkst. 



Er kann auch nichts für das Umfeld, in das er hineingeboren wurde. 

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6. April um 2:42
In Antwort auf avarrassterne1

P.S.: Deine Klischee-Sammlung liest sich scheußlich...

Mein Mann und ich sind beide "Akademiker" und "Doktor in der Familie" habe ich mehrfach - und ganz ehrlich: meine Kindheit hätte um Welten besser laufen können als sie war.
Ach ja, der Fernseher läuft bei uns auch oft den ganzen Tag, Hintergrundgeräusche sind unter Umständen tatsächlich konzentrationsfördernd, weil sie enorm dabei helfen können, anderes auszublenden.

Abgesehen davon gehört alles davon zum Leben dazu, vielleicht hat Dein Kind dann später mal weniger Arroganz in Sachen "soziale Herkunft", wenn es die Welten beider Großeltern kennen lernt. Pardon.

Er ist nicht arrogant, er ist ein Perfektionist. 

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6. April um 2:44
In Antwort auf jara

Deine Freundin hat doch ein ganz klares Ziel vor Augen: eigene Kinder haben. Ein schönes Ziel finde ich, verbunden mit viel Verantwortung und Leistung. Respekt.

Zum Rest kann ich nur sagen, Kinder profitieren am meisten von möglichst vielen unterschiedlichen Eindrücken, positiv wie negativ, von Beginn an. Nur so lernen sie Vielfalt kennen, unterschiedliche Lebensentwürfe, Meinungen, sich ein Urteil zu bilden, ihr Leben zu gestalten. Es wäre nicht so gut für sie, sie von scheinbar negativen Einflüssen fern zu halten, auch dergleichen sollten sie kennen und damit umgehen lernen. Keine Angst, Kinder sind nicht aus Zucker. Und wenn du dein Kind diesen Menschen nicht anvertrauen willst, dann tu es nicht. Zwingt dich ja keiner, aber schau mal, deine Freundin ist auch bei denen aufgewachsen und hat was aus sich gemacht. Ob dein Kind ein guter Mensch wird, hängt von so vielen Faktoren ab, auf die du teilweise nur sehr bedingt Einfluss hast. So gerne du das auch kontrollieren würdest, da musst du gelassener werden, fürchte ich. Aber auch diese Verantwortung hast du, wenn du ein Kind hast.

Das hast Du sehr schön formuliert!

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6. April um 2:50

<<Der TE wäre jedenfalls als Partner für mich ein Alptraum, von wirklicher Liebe zu seiner Freundin und Freude am Zusammensein mit ihr ist nichts spürbar. Am liebsten würde er sie anscheinend nach seinen Vorstellungen formen, genauso wie später seine Kinder, die dann auch nicht Kind und lebendig sein dürfen, sondern zu Tode gefördert werden. Tun mir jetzt schon leid, sollte es sie mal geben.

Wie kann jemand, der dauernd bestrebt ist, alles perfekt und tadellos auszuführen und davon möglicherweise sein Selbstwertgefühl abgängig macht, Freunde am Zusammensein haben? Ausgeschlossen. Der Te hat einen Anspruch an sich selbst und sein Umfeld, das seine menschlichen Fähigkeiten übersteigt. Wie jeder Perfektionist. Damit macht er vorrangig sich selbst unglücklich, denn Perfektion gibt es nicht im Leben. Und ja, als Partner ist er möglicherweise ein echter Albtraum.

 

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6. April um 2:55
In Antwort auf prismalicht

Man sagt ja immer;wenn du dich für eine frau interessierst,so sieh dir die mutter an.
 

Man sagt auch: Frag die Mutter, ob das Kind wie der Vater ist.

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6. April um 7:24
In Antwort auf alyson_11905641



Er kann auch nichts für das Umfeld, in das er hineingeboren wurde. 

Das ändert aber nichts an seiner jetzigen Attitüde die extrem unangenehm rüberkommt und die nur er ablegen kann. Er mag da familiär einen schlechten Start mitbekommen haben aber es liegt an ihm ob er das auch beibehalten will. So wird es mit seinen Kindern auch sein.

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6. April um 7:25
In Antwort auf alyson_11905641

Er ist nicht arrogant, er ist ein Perfektionist. 

Das kann man auch anders sehen 🤔

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7. April um 2:54
In Antwort auf herbstblume6

Das ändert aber nichts an seiner jetzigen Attitüde die extrem unangenehm rüberkommt und die nur er ablegen kann. Er mag da familiär einen schlechten Start mitbekommen haben aber es liegt an ihm ob er das auch beibehalten will. So wird es mit seinen Kindern auch sein.

So wird es mit seinen Kindern auch sein.

Hm....die spannende Frage, die sich mir gerade aufdrängt...sollte man ihm seine Kinder anvertrauen?

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7. April um 2:54
In Antwort auf herbstblume6

Das kann man auch anders sehen 🤔

Aber gerne

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