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Sorgerecht - Männer werden diskriminiert - Urteil des EU Gerichtshofes

3. Dezember 2009 um 16:17

Deutsche Gesetze diskriminieren ledige Männer beim Sorgerecht - das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Nun muss die Bundesregierung handeln, Interessenverbände fordern eine schnelle Lösung. Doch Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger gibt sich zurückhaltend. Damit zeigt sie, dass sie durchaus entweder sexistisch voreingenommen oder aber restriktiv konservativ agiert. --- So viel als Kurzfassung ---

jaja



Und der volle Spiegelartikel:
------------------------------ -----------------
Europäischer Menschenrechtsgerichtshof Sorgerechtsurteil setzt Deutschland unter Zugzwang
Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger: Urteil über einen Einzelfall
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ddp

>>Deutsche Gesetze diskriminieren ledige Männer bei Sorgerecht - das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Nun muss die Bundesregierung handeln, Interessenverbände fordern eine schnelle Lösung. Doch Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger gibt sich zurückhaltend.<<

Straßburg - Die Bevorzugung von unverheirateten Müttern gegenüber den Vätern in Deutschland sei diskriminierend, befand der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte - und setzte die Bundesregierung mit seinem Urteil unter starken Zugzwang.

Die Richter hatten einem 45-jährigen Kläger aus Köln Recht gegeben, der seit acht Jahren vergeblich um das Sorgerecht für seine 14-jährige Tochter kämpft. Nach Einschätzung des Kläger-Anwalts muss der Gesetzgeber nun unverzüglich handeln und eine Neuregelung schaffen.

Das Bundesjustizministerium gibt sich jedoch zurückhaltend. Man werde zwar jetzt "die Debatte über gesetzgeberische Änderungen sorgfältig und mit Hochdruck führen", sagte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Die FDP-Politikerin verwies jedoch sofort darauf, dass der Straßburger Gerichtshof nicht die abstrakte Gesetzeslage, sondern einen Einzelfall beurteilt habe.

Die Zeit seit der 1998 beschlossenen Kindschaftsrechtsreform sei nicht stehengeblieben, so Leutheusser-Schnarrenberger. Bei der damaligen Reform sei der Gesetzgeber davon ausgegangen, dass es dem Kind mehr schadet als nützt, wenn die gemeinsame Sorge gegen den Willen der Mutter erzwungen wird. Rollenverteilungen, Familien- und Lebensformen befänden sich aber im Wandel. Das Bundesjustizministerium habe deshalb eine wissenschaftliche Untersuchung in Auftrag gegeben, um zu prüfen, ob die damaligen Beweggründe auch heute noch Bestand haben.

Nach der derzeit gültigen deutschen Rechtslage steht unverheirateten Eltern das gemeinsame Sorgerecht nur zu, wenn sie einander nach der Geburt des Kindes heiraten oder eine gemeinsame "Sorgeerklärung" abgeben. Andernfalls hat allein die Mutter das Sorgerecht. Das sei ein Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot, heißt es in dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte.

>>Richter bemängeln Ungleichbehandlung<<

Der klagende Vater war 2003 zunächst vor dem Kölner Oberlandesgericht und schließlich auch vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert. Darin sehen die Straßburger Richter eine Ungleichbehandlung des Klägers gegenüber der Mutter und geschiedenen Vätern. Die Klage des unverheirateten Vaters hätte nicht einfach mit der Begründung abgewiesen werden dürfen, dass eine Entscheidung gegen den Willen der Mutter in jedem Fall schlecht für das Kind wäre.

Die Richter räumten zwar ein, dass Sorgerechtsstreitigkeiten Kinder verunsichern könnten; doch dies sei bei geschiedenen Eltern nicht anders - und in diesen Fällen seien die Gerichte sehr wohl verpflichtet, die Streitigkeiten zu lösen. Es gebe keinen ausreichenden Grund, warum dies nicht auch im vorliegenden Fall gelte.

Die bayerische Justizministerin Beate Merk kommentierte das Urteil zurückhaltend. Zwar müsse das Sorgerecht der Väter gestärkt werden, aber "ohne dass dies auf Kosten der Kinder geht", sagte die stellvertretende CSU-Vorsitzende. Das Kindeswohl müsse uneingeschränkt an erster Stelle stehen. Der Kontakt zwischen Vater und Kind sei schon durch das Umgangsrecht gewährleistet, so Merk. "Ich halte daher nichts von einer generellen Regelung, wonach ledige Väter grundsätzlich ein gemeinsames Sorgerecht erhalten sollen", sagte Merk.

>>"Wir erwarten, dass Deutschland das Urteil möglichst schnell umsetzt"<<

Der Vorsitzende des Interessenverbandes Unterhalt und Familie, Josef Linsler, begrüßte die Entscheidung dagegen. Nun müsse der deutsche Gesetzgeber die Konsequenzen ziehen und das Sorgerecht reformieren, sagte Linsler. "Wir erwarten, dass Deutschland das Urteil des Menschrechtsgerichtshofs möglichst schnell umsetzt."

Auch der Deutsche Familiengerichtstag freute sich über die Entscheidung. Unverheiratete Väter seien bislang relativ rechtlos gewesen. "Eine Änderung war hier schon lange mit Nachdruck gefordert worden", sagte die stellvertretende Vorsitzende Isabell Götz.

Eine Gesetzesänderung ist jedoch nicht die letzte Option der Bundesregierung. Sie hat zudem noch die Möglichkeit, den Fall innerhalb der nächsten drei Monate vor die große Kammer des Gerichtshofes in Straßburg zu bringen. Gegen deren Entscheidung wäre dann keine Berufung mehr möglich. Das jetzige Urteil wurde in der kleinen Kammer gefällt.

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3. Dezember 2009 um 17:28

Das gleiche natürlich auch jedem Mann, oder ?
Mindestens genausogut sollte sich das natürlich jeder Mann überlegen. Denn ihm droht in Deutschland eine deutliche Benachteiligung, wie gerade vom Europäischen Gerichtshof kritisiert.
- Zahlen muß er immer
- Zuverlässig durchsetzbare Rechte, Kontakt zu seinem Kind zu haben, hat er kaum

jaja

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3. Dezember 2009 um 17:46

Nein
Wenn Du Dich im realen Leben umguckst, dann siehst Du dass fast ausschließlich Frauen, ihre Kinder zur Machtausübung mißbrauchen - sehr zum Schaden dieser Kinder.

Männer üben auch Macht aus, auch unfair, genau wie Frauen. Aber ihre Mittel sind andere, denn niemand nutzt etwas als Waffe, wobei er durch die Umstände in der Anwendung sehr benachteiligt ist.
Männer nutzen Geld, physische Gewalt ...
Frauen benutzen ihre Kinder, emotionale Macht.

jaja

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4. Dezember 2009 um 0:12

Unvoreingenommener Blick
Ich finde es schön, dass Du das ganze ohne Ideologie und Voreingenommenheit siehst. Ich denke, genau das braucht es: Eine Betrachtung ohne Voreinstellung, dass Männer oder Frauen per Geschlecht besser oder schlechter geeignet seien oder per se andere Vorrechte haben.

jaja

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4. Dezember 2009 um 14:33

Wäre manchmal wirklich angebracht, die scheuklappen abzunehmen...
und nicht nur das sexualverhalten des mannes anführen, um eine frau besser darstehen zu lassen......so schlimm, wie wir immer voegeführt werden, sind wir nicht.......und es gibt einige kinder, die beim vater besser aufgehoben sind als bei der mutter.....

....danke, liebe mirimiri19, dass Du uns verteidigt hast und in uns nicht nur die sexbessenen unholde siehst, wie es bei blumenfee der fall zu sein scheint.........

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7. Dezember 2009 um 3:36

Uh, bei dir ist der Scart-Anschluss nicht S-Video-belegt...
... alles nur schwarz-weiß!

Selbst wenn das deine persönlich Erfahrung sein sollte - Männer sind immer böse und gemein, Frauen sind immer tolle Engel - dann taugt das wohl kaum als "unwiderlegliche Vermutung" für die Gesetzgebung . Da dürfte nämlich selbst die große Mehrheit deiner Geschlechtsgenossinnen anderer Meinung sein....

Der momentane Gesetzeszustand wird von so gut wie niemandem als "richtig" bezeichnet, der sich mit der Materie auskennt. Es heißt maximal "ups, naja, da ist uns wohl was ausgerutscht - aber jetzt ist es nun mal so. Und es ist auch praktischer, so ist immer gleich klar wer vor Gericht Recht bekommt und es gibt keinen langen Prozess."

Ob das ein tolles Argument ist - wir geben immer einer Seite recht, dann muss der Richter weniger nachdenken - das muss jeder selbst entscheiden *g*.

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7. Dezember 2009 um 3:41
In Antwort auf akeno_12890379

Das gleiche natürlich auch jedem Mann, oder ?
Mindestens genausogut sollte sich das natürlich jeder Mann überlegen. Denn ihm droht in Deutschland eine deutliche Benachteiligung, wie gerade vom Europäischen Gerichtshof kritisiert.
- Zahlen muß er immer
- Zuverlässig durchsetzbare Rechte, Kontakt zu seinem Kind zu haben, hat er kaum

jaja

...und das hat auch *deutliche* Auswirkungen auf die Heiratswilligkeit
... unter den jungen Männern (bzw. finanziell starken Frauen, die immer stärker dasselbe Problem zu haben beginnen).

In meinem Bekanntenkreis sind jedenfalls viele schon sehr zynisch geworden. Die anderen, die Heirat/Kinder/Beziehung zuerst sehr "romantisch" gesehen haben und den potentiellen GAU - die nächsten 20 Jahre das ganze Gehalt wegzahlen, sogar unter Hartz 4 pfändbar, aber die eigenen Kinder nicht mal mehr sehen können - wegschieben a la "das kann jedem anderen passieren, aber doch nicht mir" - die werden mit jeder Diskussion im Freundeskreis, mit jeder Geschichte im Bekanntenkreis nachdenklicher.

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7. Dezember 2009 um 9:54
In Antwort auf werner_12170726

...und das hat auch *deutliche* Auswirkungen auf die Heiratswilligkeit
... unter den jungen Männern (bzw. finanziell starken Frauen, die immer stärker dasselbe Problem zu haben beginnen).

In meinem Bekanntenkreis sind jedenfalls viele schon sehr zynisch geworden. Die anderen, die Heirat/Kinder/Beziehung zuerst sehr "romantisch" gesehen haben und den potentiellen GAU - die nächsten 20 Jahre das ganze Gehalt wegzahlen, sogar unter Hartz 4 pfändbar, aber die eigenen Kinder nicht mal mehr sehen können - wegschieben a la "das kann jedem anderen passieren, aber doch nicht mir" - die werden mit jeder Diskussion im Freundeskreis, mit jeder Geschichte im Bekanntenkreis nachdenklicher.

Pauschalierungen in jede Richtung ?
Sowohl die Verfechter, als auch die Gegner hier pauschalieren mir ein wenig zu viel, bzw. sehen hier nicht die Kehrseite der Medaille.
Ich denke, egal wie das Gesetz gedreht oder gebeugt wird, es wird nie 100 % alle Probleme damit beheben. Die Kinder sind letztlich immer die Leidtragenden. Ich möchte dazu 2 Beispiele geben, die sich in meinem Umkreis bereits abspielen:

Beispiel 1:
Eine Mutter möchte nicht, dass ihre Kinder unbeaufsichtigt beim geschiedenen Vater sind, denn er ist durch seinen Drogen- und Alkoholkonsum meist nicht fähig, auf seine 2 Jungs wirklich aufzupassen. Es gab da auch schon einige Vorfälle (die Jungs haben geraucht und auch schon Alkohol getrunken im Alter von 4 und 6 Jahren). Da er allerdings Unterhalt bezahlt und die beiden mal verheiratet waren, konnte sie bisher keine wirkliche Einschränkung erzielen und hat keine ruhige Minute, wenn die Jungs 14-tägig das We. bei ihren Vater verbringen.

Beispiel 2:
Mann zahlt für uneheliche Tochter und kann sein Kind 2 - 3 mal im Jahr sehen, weil die Mutter mit der Tochter 800 Km entfernt lebt und er auch nicht die Mittel hat, sie häufiger zu besuchen. Hinzu kommt, dass die Mutter einen neuen Lebensgefährten hat und die Tochter oft abgeschoben wird, um nicht im Wege zu sein. Eingriffmöglichkeit für ihn: 0

Sowohl Fall 1, als auch Fall 2 kann meiner Ansicht auch mit der Gesetzesänderung für die Kinder nicht brauchbar gebessert oder gelöst werden. Somit haben meiner Ansicht nach sowohl Blumenfee, als auch alle Fürsprecher Recht und Unrecht zugleich.

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7. Dezember 2009 um 12:42
In Antwort auf riikka_12952477

Pauschalierungen in jede Richtung ?
Sowohl die Verfechter, als auch die Gegner hier pauschalieren mir ein wenig zu viel, bzw. sehen hier nicht die Kehrseite der Medaille.
Ich denke, egal wie das Gesetz gedreht oder gebeugt wird, es wird nie 100 % alle Probleme damit beheben. Die Kinder sind letztlich immer die Leidtragenden. Ich möchte dazu 2 Beispiele geben, die sich in meinem Umkreis bereits abspielen:

Beispiel 1:
Eine Mutter möchte nicht, dass ihre Kinder unbeaufsichtigt beim geschiedenen Vater sind, denn er ist durch seinen Drogen- und Alkoholkonsum meist nicht fähig, auf seine 2 Jungs wirklich aufzupassen. Es gab da auch schon einige Vorfälle (die Jungs haben geraucht und auch schon Alkohol getrunken im Alter von 4 und 6 Jahren). Da er allerdings Unterhalt bezahlt und die beiden mal verheiratet waren, konnte sie bisher keine wirkliche Einschränkung erzielen und hat keine ruhige Minute, wenn die Jungs 14-tägig das We. bei ihren Vater verbringen.

Beispiel 2:
Mann zahlt für uneheliche Tochter und kann sein Kind 2 - 3 mal im Jahr sehen, weil die Mutter mit der Tochter 800 Km entfernt lebt und er auch nicht die Mittel hat, sie häufiger zu besuchen. Hinzu kommt, dass die Mutter einen neuen Lebensgefährten hat und die Tochter oft abgeschoben wird, um nicht im Wege zu sein. Eingriffmöglichkeit für ihn: 0

Sowohl Fall 1, als auch Fall 2 kann meiner Ansicht auch mit der Gesetzesänderung für die Kinder nicht brauchbar gebessert oder gelöst werden. Somit haben meiner Ansicht nach sowohl Blumenfee, als auch alle Fürsprecher Recht und Unrecht zugleich.

Sorgerecht in den Niederlanden
Soweit ich gehört habe, ist es vom Ergebnis her so, dass in den Niederlanden ein sehr viel größerer Anteil der Kinder ganz oder zeitweise beim Vater leb; angeblich nahezu halbe-halbe. Ich weiß allerdings nicht, wie das dort gesetzlich geregelt ist.

Vielleicht kennt sich ja jemand mit der Sorgerechtregelung in den Niederlanden aus und kann davon berichten ?

jaja

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7. Dezember 2009 um 12:49

Notfall
Das ....... >>""Momentan bin ich aber auch ganz froh das ich noch das alleinige Sorgerecht für meinen kleinen habe und uns (also meinem Partner und mir) wurde auch abgeraten vom gemeinsamen Sorgerecht. Da er kaum Zuhause ist und ich im Notfall alleine schnelle entscheidungen treffen kann/muss""<< ......... sind Verhältnisse, wie sie in allen Famlien vorkommen können, ob mit oder ohne Trauschein.
Und soviel ich weiß, kann/muß ein Elternteil durchaus allein entscheiden in Notfällen.

jaja

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7. Dezember 2009 um 13:05

Gleichberechtigung
Es wurde allerhöchste Zeit, dass sich da etwas ändert!!!

Mein Glück war, dass ich verheiratet war und mein 8jähriger Sohn selber entscheiden
durfte, wo er aufwachsen möchte!
Meine Ex-Frau und ich haben das gemeinsame Sorgerecht und ich habe das
Aufenthaltsbestimmungsrecht! D.h. mein Sohn wächst bei mir auf und besucht
seine Mutter alle 14 Tage.

Warum sollen Väter immer benachteiligt werden????
Wo steht denn geschrieben, dass es grundsätzlich besser ist, wenn die Kinder
bei der Mutter aufwachsen????
Immerhin wachsen inzwischen immerhin 30% der ehelich geborenen Kinder
beim Vater auf!!!! Und ich gehöre eben zu diesen Vätern und habe es nicht
bereut..... im Gegenteil.

Es wurde wirklich allerhöchste Zeit, dass die Bundesregierung gezwungen wird,
hier für eine Gleichbehandlung der Väter zu sorgen!!!
Wir haben Familienrichterinnen, Justizministerinnen, Familienministerinnen usw.
die Folgen sind klar

Mein Sohn und ich haben jedenfalls gejubelt, als wir von dem Urteil hörten

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7. Dezember 2009 um 13:06

In besonderen Fällen
in besonderen Fällen, wie einer Vergewaltigung, ist meiner Meinung nach das Umgangsrecht nicht zuzumuten.
Aber vielleicht kennt sich ja jemand hier damit aus. Wir haben doch ein paar Juristen hier ..

jaja

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7. Dezember 2009 um 13:10
In Antwort auf can_12657413

Gleichberechtigung
Es wurde allerhöchste Zeit, dass sich da etwas ändert!!!

Mein Glück war, dass ich verheiratet war und mein 8jähriger Sohn selber entscheiden
durfte, wo er aufwachsen möchte!
Meine Ex-Frau und ich haben das gemeinsame Sorgerecht und ich habe das
Aufenthaltsbestimmungsrecht! D.h. mein Sohn wächst bei mir auf und besucht
seine Mutter alle 14 Tage.

Warum sollen Väter immer benachteiligt werden????
Wo steht denn geschrieben, dass es grundsätzlich besser ist, wenn die Kinder
bei der Mutter aufwachsen????
Immerhin wachsen inzwischen immerhin 30% der ehelich geborenen Kinder
beim Vater auf!!!! Und ich gehöre eben zu diesen Vätern und habe es nicht
bereut..... im Gegenteil.

Es wurde wirklich allerhöchste Zeit, dass die Bundesregierung gezwungen wird,
hier für eine Gleichbehandlung der Väter zu sorgen!!!
Wir haben Familienrichterinnen, Justizministerinnen, Familienministerinnen usw.
die Folgen sind klar

Mein Sohn und ich haben jedenfalls gejubelt, als wir von dem Urteil hörten

30%
"Immerhin wachsen inzwischen immerhin 30% der ehelich geborenen Kinder beim Vater auf!!!!"
Woher hast Du diese erstaunlich hohe Zahl ?
Was bedeuten diese 30 % ? Sind da die Kinder, die IN Partnerschaften aufwachsen mit 50% eingeschlossen ?

jaja

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7. Dezember 2009 um 13:19

Aber aber
Ein Vergewaltiger bekommt doch kein Sorgerecht!!!
Der gehört ins Gefängnis!!!!

Da musst du dir wirklich keine Sorgen machen.

Bei ehelich geborenen Kindern gilt zuerst das gemeinsame Sorgerecht, weil das
Kind beide Eltern braucht, auch wenn diese geschieden sind!
Aber ein Elternteil kann das Sorgerecht verlieren............ denn das Wohl des Kindes
steht an erster Stelle!

Das ist nicht immer Einfach.............. Meine Ex und ich lieben uns nun mal nicht mehr
und der "Rosenkrieg" hats auch nicht einfaher gemacht.............. trotzdem reissen
wir uns zusammen, wenns um den gemeisamen Sohn geht!!!
Wir gingen sogar gemeinsam zum Schulabschlussball............ . und trafen dort noch
so ein paar geschiedene Pärchen, die sich ebenfalls zusammengerissen haben

Da muss man eben durch, denn wir haben den Junior ja auch gemeinsam "produziert"
und er wächst seit seinem achten Lebensjahr bei mir auf............... und sieht seine
Mutter alle 2 Wochen.

Aber wie gesagt, kein Gericht wird dich je zwingen, mit einem Vergewaltiger das
Sorgerecht zu teilen............... dieses Recht hat er durch die Vergewaltigung verwirkt!!!!

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7. Dezember 2009 um 13:25
In Antwort auf akeno_12890379

30%
"Immerhin wachsen inzwischen immerhin 30% der ehelich geborenen Kinder beim Vater auf!!!!"
Woher hast Du diese erstaunlich hohe Zahl ?
Was bedeuten diese 30 % ? Sind da die Kinder, die IN Partnerschaften aufwachsen mit 50% eingeschlossen ?

jaja

Nein!
Diese Zahl mag dir hoch erscheinen!
Aber es stimmt tatsächlich, dass 30 % der ehelich geborenen Kinder....
NACH DER SCHEIDUNG..... in Deutschland beim Vater aufwachsen!!!

Ich kenn da inzwischen einige!

Oft ist es leider so, dass erst das Jugendamt einschreiten muss, bis das Familiengericht
seinen Fehler korrigiert!!!
Bei mir bzw. bei mir und meinem Sohn war das zum Glück nicht der Fall!!!!

Die Zahl hab ich bei einer Diskussion im Radio gehört, wo Fachleute (Familienrichter,
Sozialpädagogen usw.) das Thema diskutierten.

Mich hat es ja auch gewundert, dass ich gar nicht so "einzigartig" bin

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7. Dezember 2009 um 13:43

Das ist so ein Quatsch, was du da schreibst!
Was für eine Unsinnsentscheidung soll das denn sein????
Sind Frauen denn grundsätzlich das "bessere Geschlecht"????
Oder glaubst du, dass nur Frauen ihre Kinder lieben????

Es gibt so miese Mütter, dass einem schlecht werden kann!!!

Ein Bekannter von mir erhielt einen Anruf seiner beiden Töchter:
"Papa, wir haben so Hunger und der Kühlschrank ist leer.
Die Mama ist bei ihrem Freund und kommt erst morgen oder
übermorgen wieder Heim."
Was soll er denn da machen????? Tolle Mama ... nicht wahr????

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7. Dezember 2009 um 13:46
In Antwort auf akeno_12890379

Notfall
Das ....... >>""Momentan bin ich aber auch ganz froh das ich noch das alleinige Sorgerecht für meinen kleinen habe und uns (also meinem Partner und mir) wurde auch abgeraten vom gemeinsamen Sorgerecht. Da er kaum Zuhause ist und ich im Notfall alleine schnelle entscheidungen treffen kann/muss""<< ......... sind Verhältnisse, wie sie in allen Famlien vorkommen können, ob mit oder ohne Trauschein.
Und soviel ich weiß, kann/muß ein Elternteil durchaus allein entscheiden in Notfällen.

jaja

Nachtrag zu Entscheidungen durch ein oder beide Elternteile
in allen alltäglichen Entscheidungen (häufig vorkommend u. keine schwer abänderbaren Auswirkungen nach sich ziehend = 1687 I Satz 3 BGB) kann ein Sorgeberechtiger die Sorge allein ausüben. Nur in wenigen Bereichen benötigt er die Zustimmung des anderen Elternteils.
Die Angelegenheiten von erheblicher Bedeutung sind z.B.
- ein Schulwechsel
- welche Lehre ergriffen wird
- eine Operation, soweit sie nicht wegen Dringlichkeit unaufschiebbar ist
- wo das Kind wohnt.

jaja

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7. Dezember 2009 um 13:56

Hast du dir da wirklich Sorgen gemacht?
Da hättest du dir wirklich keine Sorgen machen müssen!
Ein Vergewaltiger wird niemals irgendein Recht auf sein Kind erhalten................ wär
ja völlig verrückt und dir niemals zuzumuten!!!

Auch bei ehelichen Scheidungen wird zwar zuerst das gemeinsame Sorgerecht
gelten.................. aber ein Elternteil kann dieses Recht durchaus verlieren, wenn
er gegen das Wohl des Kindes handelt............. z.B. das Kind zum "Rosenkrieg"
missbraucht und als "Waffe" einsetzt. Oder das Kind vernachlässigt.

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7. Dezember 2009 um 14:07
In Antwort auf can_12657413

Nein!
Diese Zahl mag dir hoch erscheinen!
Aber es stimmt tatsächlich, dass 30 % der ehelich geborenen Kinder....
NACH DER SCHEIDUNG..... in Deutschland beim Vater aufwachsen!!!

Ich kenn da inzwischen einige!

Oft ist es leider so, dass erst das Jugendamt einschreiten muss, bis das Familiengericht
seinen Fehler korrigiert!!!
Bei mir bzw. bei mir und meinem Sohn war das zum Glück nicht der Fall!!!!

Die Zahl hab ich bei einer Diskussion im Radio gehört, wo Fachleute (Familienrichter,
Sozialpädagogen usw.) das Thema diskutierten.

Mich hat es ja auch gewundert, dass ich gar nicht so "einzigartig" bin

Auszug aus einer Forsa-Untersuchung: Deutlich andere Zahlen
Auszug aus einer Studie

Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend befragte das Forschungsinstitut forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen von Juli 2001 bis Juni 2002 insgesamt 2.000 Unterhaltsberechtigte und 1.303 Unterhaltspflichtige, die Kinder im Alter von 0 bis 17 Jahren haben:

In 20% der Fälle entscheidet das Gericht über das Sorgerecht nach Scheidungen.
4% der Kinder leben nach Scheidungen bei den Vätern. In nahezu allen dieser Fälle kam diese Entscheidung erst nach einer Gerichtsverhandlung zustande.

In den neuen Bundesländern haben 73 Prozent) der Unterhaltsberechtigten das alleinige Sorgerecht inne, in den alten Bundesländern nur 55 Prozent. Seit der Änderung des Kindschaftsrechts von 1998 geht der Trend zum gemeinsamen Sorgerecht.

29-50% der Unterhaltspflichtigen (fast immer Männer) haben keinen Kontakt zu den Kindern. Bei gemeinsamem Sorgerecht ist nahezu immer ein regelmäßiger Kontakt da. Bei alleinigem Sorgerecht haben 40-50% der Väter keinen Kontakt zu ihren Kindern. Entscheidende Einflußfaktoren zuungunsten des Kontaktes sind neue Partnerschaften der Ex-Partnerin sowie deren Wegzug um über 200km.

jaja

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7. Dezember 2009 um 14:25

Grundsätzlich
ist es zu begrüßen und wurde auch endlich Zeit, dass Väter, die nicht mit der Mutter des Kindes verheiratet sind, genau wie verheiratete Väter, automatisch das Sorgerecht bzw. gemeinsames Sorgerecht haben.

Sicherlich gibt es einige wenige Ausnahmen, wie hier genannt z.B. ein Kind aus einer Vergewaltigung.
Ich finde ein Mann der sowas macht hat jedliches Recht durch seine Tat an dem Kind verwirkt und es wäre ein Unding, müßte die Mutter, wenn sie sich entscheidet, das Kind zu bekommen, in Grundsatzfragen an den biologischen Vater herantreten.

Sollten sich unverheiratete Väter Dinge zu Schulden kommen lassen oder gar nicht mehr auffindbar sein, müßte ein Gericht die Entscheidung des alleinigen Sorgerechtes der Mutter entscheiden, genau wie bei verheiraten Vätern auch.

Es ist auch Blödsinn, wie hier einige Male argumentiert wurde, das die Mutter, wenn das Kind bei ihr lebt die Zustgimmung des Vaters benötigen, wenn eine dringende OP ansteht.

Die Mutter kann, sofern sie überhaupt so schnell anwesend ist, immer dann állein entscheiden, wenn das Leben des Kindes in Gefahr ist.
Ein Arzt würde in einem absoluten Notfall sogar ohne Zustimmung operieren, wenn überhaupt keine Unterschrift vorliegt.

Und bei anderen Entgscheidungen ist es auch das Recht des Vaters, mitzuentscheiden, wenn es um wichtige Dinge, die sein Kind betreffen mit zu entscheiden.

Sollte sich erweisen, das nicht zum Wohle des Kindes entschieden wird, müßte das dann halt vor Gericht entschieden werden.

Ich finde auch, jeder Vater, egal ob nun verheiratet (gewesen) oder nicht, sollte die
gleichen Rechte, wie die Mutter des Kindes haben.

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7. Dezember 2009 um 14:27
In Antwort auf akeno_12890379

Auszug aus einer Forsa-Untersuchung: Deutlich andere Zahlen
Auszug aus einer Studie

Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend befragte das Forschungsinstitut forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen von Juli 2001 bis Juni 2002 insgesamt 2.000 Unterhaltsberechtigte und 1.303 Unterhaltspflichtige, die Kinder im Alter von 0 bis 17 Jahren haben:

In 20% der Fälle entscheidet das Gericht über das Sorgerecht nach Scheidungen.
4% der Kinder leben nach Scheidungen bei den Vätern. In nahezu allen dieser Fälle kam diese Entscheidung erst nach einer Gerichtsverhandlung zustande.

In den neuen Bundesländern haben 73 Prozent) der Unterhaltsberechtigten das alleinige Sorgerecht inne, in den alten Bundesländern nur 55 Prozent. Seit der Änderung des Kindschaftsrechts von 1998 geht der Trend zum gemeinsamen Sorgerecht.

29-50% der Unterhaltspflichtigen (fast immer Männer) haben keinen Kontakt zu den Kindern. Bei gemeinsamem Sorgerecht ist nahezu immer ein regelmäßiger Kontakt da. Bei alleinigem Sorgerecht haben 40-50% der Väter keinen Kontakt zu ihren Kindern. Entscheidende Einflußfaktoren zuungunsten des Kontaktes sind neue Partnerschaften der Ex-Partnerin sowie deren Wegzug um über 200km.

jaja

Boah das sind ja ganz andere Zahlen!
Vielleicht gings bei der Diskussion im Radio auch um aktuelle Rechtsprechungen
und nicht um "ältere Fälle".
Dass grundsätzlich zuerst das gemeinsame Sorgerecht gilt, ist ja auch noch
nicht so lange üblich.............. früher bekam die Frau fast immer das alleinige
Sorgerecht.............. und es hat sehr sehr lange gedauert, bis sich die bescheuerten
Richter und Ministerien da etwas bewegt haben.

Auch heute werden ja nur etwas ältere Kinder gefragt................ die kleinen Kinder
kommen fast immer zur Mutter, weil diese oft nicht arbeitet und sich so "scheinbar"
besser um die Kinder bzw. das Kind kümmern kann.

Erst wenn der Vater das Kind erziehen möchte, kommt es zum Sorgerechtsprozess
............ raus kommt dann das gemeinsame Sorgerecht.......... und der Vater erhält
evtl. das Aufenthaltsbestimmungsrecht!!!
Der Vater muss natürlich zusehen, wie er Beruf und Kind unter einen Hut bringt .....
das geht bei einem Selbständigen halt besser, als bei einem Arbeiter oder Angestellten.

Die Mutter kann das Sorgerecht auch ganz verlieren, wenn sie sich als "Rabenmutter"
erweist. Dann muss der Vater allerdings auch eine gute "Alternative" sein.

Nur 4% der Kindern leben bei den Vätern????? Kann ich kaum glauben......... aber
nach der früheren Rechtssprechung nach............. sehr wohl wahrscheinlich!!!

Fazit: Wird Zeit, dass wir Männer mal was für unsere Gleichberechtigung tun!!!

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7. Dezember 2009 um 14:45
In Antwort auf ofi21

Grundsätzlich
ist es zu begrüßen und wurde auch endlich Zeit, dass Väter, die nicht mit der Mutter des Kindes verheiratet sind, genau wie verheiratete Väter, automatisch das Sorgerecht bzw. gemeinsames Sorgerecht haben.

Sicherlich gibt es einige wenige Ausnahmen, wie hier genannt z.B. ein Kind aus einer Vergewaltigung.
Ich finde ein Mann der sowas macht hat jedliches Recht durch seine Tat an dem Kind verwirkt und es wäre ein Unding, müßte die Mutter, wenn sie sich entscheidet, das Kind zu bekommen, in Grundsatzfragen an den biologischen Vater herantreten.

Sollten sich unverheiratete Väter Dinge zu Schulden kommen lassen oder gar nicht mehr auffindbar sein, müßte ein Gericht die Entscheidung des alleinigen Sorgerechtes der Mutter entscheiden, genau wie bei verheiraten Vätern auch.

Es ist auch Blödsinn, wie hier einige Male argumentiert wurde, das die Mutter, wenn das Kind bei ihr lebt die Zustgimmung des Vaters benötigen, wenn eine dringende OP ansteht.

Die Mutter kann, sofern sie überhaupt so schnell anwesend ist, immer dann állein entscheiden, wenn das Leben des Kindes in Gefahr ist.
Ein Arzt würde in einem absoluten Notfall sogar ohne Zustimmung operieren, wenn überhaupt keine Unterschrift vorliegt.

Und bei anderen Entgscheidungen ist es auch das Recht des Vaters, mitzuentscheiden, wenn es um wichtige Dinge, die sein Kind betreffen mit zu entscheiden.

Sollte sich erweisen, das nicht zum Wohle des Kindes entschieden wird, müßte das dann halt vor Gericht entschieden werden.

Ich finde auch, jeder Vater, egal ob nun verheiratet (gewesen) oder nicht, sollte die
gleichen Rechte, wie die Mutter des Kindes haben.

Ja, da stimme ich Dir zu
Bei dem Satz "Ich finde auch, jeder Vater, egal ob nun verheiratet(gewesen) oder nicht, sollte die gleichen Rechte, wie die Mutter des Kindes haben." stimme ich Dir voll zu.

Erstaunlich finde ich u.a. an der früheren Rechtsprechung, dass der Vater zwar automatisch die WOHL Unterhaltsverpflichtung bekommt, aber ebenso automatisch NICHT einen Anteil am Sorgerecht. Also Pflicht ja, Recht nein für die Väter ... da regt sich schon seit Jahren eine über neuzig Jahre alte Großtante von mir auf , aber unsere deutschen Richter und Gesetzgeber sind NOCH konservativer.


Zu den Entscheidungen zitiere ich mal von weiter unten ....

Nachtrag zu Entscheidungen durch ein oder beide Elternteile

in allen alltäglichen Entscheidungen (häufig vorkommend u. keine schwer abänderbaren Auswirkungen nach sich ziehend = 1687 I Satz 3 BGB) kann ein Sorgeberechtiger die Sorge allein ausüben. Nur in wenigen Bereichen benötigt er die Zustimmung des anderen Elternteils.
Die Angelegenheiten von erheblicher Bedeutung sind z.B.
- ein Schulwechsel
- welche Lehre ergriffen wird
- eine Operation, soweit sie nicht wegen Dringlichkeit unaufschiebbar ist
- wo das Kind wohnt.

jaja

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7. Dezember 2009 um 14:56
In Antwort auf akeno_12890379

Ja, da stimme ich Dir zu
Bei dem Satz "Ich finde auch, jeder Vater, egal ob nun verheiratet(gewesen) oder nicht, sollte die gleichen Rechte, wie die Mutter des Kindes haben." stimme ich Dir voll zu.

Erstaunlich finde ich u.a. an der früheren Rechtsprechung, dass der Vater zwar automatisch die WOHL Unterhaltsverpflichtung bekommt, aber ebenso automatisch NICHT einen Anteil am Sorgerecht. Also Pflicht ja, Recht nein für die Väter ... da regt sich schon seit Jahren eine über neuzig Jahre alte Großtante von mir auf , aber unsere deutschen Richter und Gesetzgeber sind NOCH konservativer.


Zu den Entscheidungen zitiere ich mal von weiter unten ....

Nachtrag zu Entscheidungen durch ein oder beide Elternteile

in allen alltäglichen Entscheidungen (häufig vorkommend u. keine schwer abänderbaren Auswirkungen nach sich ziehend = 1687 I Satz 3 BGB) kann ein Sorgeberechtiger die Sorge allein ausüben. Nur in wenigen Bereichen benötigt er die Zustimmung des anderen Elternteils.
Die Angelegenheiten von erheblicher Bedeutung sind z.B.
- ein Schulwechsel
- welche Lehre ergriffen wird
- eine Operation, soweit sie nicht wegen Dringlichkeit unaufschiebbar ist
- wo das Kind wohnt.

jaja

Hmm
Das heißt wenn die Mutter ein Jobangebot weiter weg bekommt, welches mit einem Umzug verbunden ist (also für das Kind Schulwechsel und Wohnortwechsel), kann der Vater das ganze kippen???

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7. Dezember 2009 um 15:08
In Antwort auf lmadan_12174031

Hmm
Das heißt wenn die Mutter ein Jobangebot weiter weg bekommt, welches mit einem Umzug verbunden ist (also für das Kind Schulwechsel und Wohnortwechsel), kann der Vater das ganze kippen???

Tja....
da muss man eben durch! Ein Kind braucht beide Elternteile und beide haben
eine Verantwortung dem Kind gegenüber!!!

Wenn die Mutter weiter weg umzieht, dann entzieht sie ihrem Kind den Vater
...... das ist der Mutter zwar wurscht bzw. scheissegal................ dem Kind
aber möglicherweise nicht!!!

Denn auch wenn es viele Mütter unbegreiflich finden, es kommt schon mal
"gelegentlich" vor, dass ein Kind auch den Papa liebt und diesen auch braucht.

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7. Dezember 2009 um 15:18
In Antwort auf can_12657413

Tja....
da muss man eben durch! Ein Kind braucht beide Elternteile und beide haben
eine Verantwortung dem Kind gegenüber!!!

Wenn die Mutter weiter weg umzieht, dann entzieht sie ihrem Kind den Vater
...... das ist der Mutter zwar wurscht bzw. scheissegal................ dem Kind
aber möglicherweise nicht!!!

Denn auch wenn es viele Mütter unbegreiflich finden, es kommt schon mal
"gelegentlich" vor, dass ein Kind auch den Papa liebt und diesen auch braucht.

Krass
Ichs studiere was "exotischs" einen Job bekomme ich nicht überall.

Kinderkriegen ist wohl ein Risiko...

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7. Dezember 2009 um 15:19
In Antwort auf lmadan_12174031

Hmm
Das heißt wenn die Mutter ein Jobangebot weiter weg bekommt, welches mit einem Umzug verbunden ist (also für das Kind Schulwechsel und Wohnortwechsel), kann der Vater das ganze kippen???

Das Kindswohl
Das Kindswohl steht bei der Rechtsprechung im Mittelpunkt. Und eigentlich sollte man meinen, dass es das auch bei den Eltern tun sollte.
Wenn sich die beiden Sorgeberechtigten aber nun gar nicht einigen können, muß das ggf. vor Gericht geklärt werden ... wie in jedem Fall egal ob verheiratet oder geschieden.

... und nebenbei, warum meinst Du das ein Wohnortwechsel der Mutter automatisch und zwingend mit einem Wohnortwechsel des Kindes verbunden sein müßte ? .... Wenn das Kind in diesem Fall beim nichtumziehenden Vater leben würde, ist das für die Stabilität des Umfeldes möglicherweise sehr zum Wohl des Kindes.

jaja

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7. Dezember 2009 um 15:22
In Antwort auf lmadan_12174031

Krass
Ichs studiere was "exotischs" einen Job bekomme ich nicht überall.

Kinderkriegen ist wohl ein Risiko...

Kinderkriegen
Kinderkriegen sollte man nur, wenn man ggf. auch die Einschränkungen, die dem Kindswohl dienen, anzunehmen bereit ist.
Wenn man ein Kind hat, ist man nicht mehr der vogelfreie, weitgehend von jeglicher Verantwortung unbelastete Single-Student der Jugendzeit.

jaja

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7. Dezember 2009 um 15:32
In Antwort auf akeno_12890379

Kinderkriegen
Kinderkriegen sollte man nur, wenn man ggf. auch die Einschränkungen, die dem Kindswohl dienen, anzunehmen bereit ist.
Wenn man ein Kind hat, ist man nicht mehr der vogelfreie, weitgehend von jeglicher Verantwortung unbelastete Single-Student der Jugendzeit.

jaja


Das hast du schön gesagt, Gott segne dich.

Doch das ist realitätsfern, wenn man sich die Anzahl der Unfallschwangerschaften anschaut. "Kinderkriegen sollte man nur, wenn man ..." echt witzig.

Nun wird eine Welle an Rosenkriegen kommen, die durch das gemeinsame Sorgerecht möglich sind und das alles auf den Schulern der Kinder. Na super

Ich bin nicht gegen das gemeinsame Sorgerecht, doch sollte es nicht so weit reichen, dass der Expartner über das Kind den andren schikanieren kann.

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7. Dezember 2009 um 15:44
In Antwort auf lmadan_12174031


Das hast du schön gesagt, Gott segne dich.

Doch das ist realitätsfern, wenn man sich die Anzahl der Unfallschwangerschaften anschaut. "Kinderkriegen sollte man nur, wenn man ..." echt witzig.

Nun wird eine Welle an Rosenkriegen kommen, die durch das gemeinsame Sorgerecht möglich sind und das alles auf den Schulern der Kinder. Na super

Ich bin nicht gegen das gemeinsame Sorgerecht, doch sollte es nicht so weit reichen, dass der Expartner über das Kind den andren schikanieren kann.

Realitätsnah
"dass der Expartner über das Kind den andren schikanieren kann."
DAS tun hundertausende Frauen in Deutschland mit den Männern HEUTE.

Und ansonsten mal die Gegenfrage:
Wie wärest Du zufrieden, wenn das Sorgerecht automatisch bei den Vätern wäre ? Damit wäre ja genauso Deiner Argumentation Rechnung getragen. Aber könntest Du das so akzeptieren ? Und wenn Du ja sagen würdest, ... würden das Millionen Frauen auch mit tragen ?

jaja

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7. Dezember 2009 um 15:45


naj ich bin alleinerziehende mutter der vater meines sohnes hat keinerlei interesse an eig unserem sohn und zahlt auch keinen cent
ich meine ich würde immer zustimmen dass der vater des kindes mitbestimmungsrecht hat jedoch ist es leider nunmal tatsache dass sich die meisten männer komplett aus ihrer verantwortung ziehen!!!
wenn der mann verantwortung für sein kind übernimmt und es sehen will und auch zahlt ( ich meine alle eltern wissen dass es nicht gerade günstig ist ein kind großzuziehen)kann man ruhig auch dem anderen elternteil ein teil der entscheidung abgeben.jedoch muss immer im sinne des kindes gehandelt werden und nicht wie so oft um dem anderen elternteil eins auszuwischen

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7. Dezember 2009 um 15:46

Schade dass
Kindern ihre Rechte genommen werden von manchen lieben Eltern. Besser man guckt mit wem man sein Leben wirklich verbringen möchte.

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7. Dezember 2009 um 15:53
In Antwort auf china_12830654

Schade dass
Kindern ihre Rechte genommen werden von manchen lieben Eltern. Besser man guckt mit wem man sein Leben wirklich verbringen möchte.


tja dass es oft anders kommt als man sich wünscht und plant weiß doch jeder
ich meine solange die kinder nicht drunter leiden!

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7. Dezember 2009 um 15:54
In Antwort auf lmadan_12174031


Das hast du schön gesagt, Gott segne dich.

Doch das ist realitätsfern, wenn man sich die Anzahl der Unfallschwangerschaften anschaut. "Kinderkriegen sollte man nur, wenn man ..." echt witzig.

Nun wird eine Welle an Rosenkriegen kommen, die durch das gemeinsame Sorgerecht möglich sind und das alles auf den Schulern der Kinder. Na super

Ich bin nicht gegen das gemeinsame Sorgerecht, doch sollte es nicht so weit reichen, dass der Expartner über das Kind den andren schikanieren kann.

Das Problem....
... ist ja, dass Exfrauen ihre Kinder nur zu gern für den Rosenkrieg benützen!

Aber das mit dem Umfeld sollten Mann und Frau sich wirklich gut überlegen.
Ein Kind braucht vor allem Geborgenheit und Sicherheit........... das kann
auch mit einem geregelten Umgangsrecht funktionieren.

Zur Geborgenheit gehören aber auch das Haus, der Kindergarten, die Schule,
Oma und Opa, die Freunde....................... .... zieht die Mutter um, dann verliert
das Kind ALLES!!!!

Es kommt in eine völlig unbekannte Umgebung, in einen Kinderhort und ist
vor allem fremd und unsicher..................... wird sehr leicht zum Aussenseiter.

Leider machen sich da viele Frauen und wohl auch Männer darüber viel zu wenig
Gedanken. Es war nicht immer einfach, ein alleinerziehender Vater zu sein.......
Frauen erwarten ja, dass man die Kinder liebt, die sie mit in die Beziehung
bringen................ wenn der Mann aber ein Kind hat, schaut das schon anders aus

Auch mit Beziehungen muss man dann vorsichtig sein................. man kann ja
dann nicht jedes Wochenende oder alle paar Monate eine andere Frau zu Hause
anschleppen

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7. Dezember 2009 um 15:56
In Antwort auf akeno_12890379

Realitätsnah
"dass der Expartner über das Kind den andren schikanieren kann."
DAS tun hundertausende Frauen in Deutschland mit den Männern HEUTE.

Und ansonsten mal die Gegenfrage:
Wie wärest Du zufrieden, wenn das Sorgerecht automatisch bei den Vätern wäre ? Damit wäre ja genauso Deiner Argumentation Rechnung getragen. Aber könntest Du das so akzeptieren ? Und wenn Du ja sagen würdest, ... würden das Millionen Frauen auch mit tragen ?

jaja


Deine Frage ist überflüssig, ich hab doch geschrieben, dass ich für das gemeinsame Sorgerecht bin.

Es ist doch egal ob nur Väter oder nur Mütter das Sorgerecht bekommen würden, ungerecht ist es so oder so.

Die Deutschen sind sowieso fast schon fanatisch was das heilige Mütterchendasein betrifft. Ein wunder dass so ein Urteil überhaupt durchkam.

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7. Dezember 2009 um 15:59
In Antwort auf lmadan_12174031


Deine Frage ist überflüssig, ich hab doch geschrieben, dass ich für das gemeinsame Sorgerecht bin.

Es ist doch egal ob nur Väter oder nur Mütter das Sorgerecht bekommen würden, ungerecht ist es so oder so.

Die Deutschen sind sowieso fast schon fanatisch was das heilige Mütterchendasein betrifft. Ein wunder dass so ein Urteil überhaupt durchkam.

Wie wäre es denn nach Deiner Meinung richtig ?
Nun Du hast geschrieben:
>>"Ich bin nicht gegen das gemeinsame Sorgerecht, doch sollte es nicht so weit reichen, dass der Expartner über das Kind den andren schikanieren kann."<<
Wie stellst Du Dir denn dieses gemeinsame Sorgerecht vor ?

Dass die Väter gleichberechtigt werden könnten, scheint Dir ja nicht recht zu sein. Wie wäre es denn nach Deiner Meinung richtig ?

jaja

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7. Dezember 2009 um 16:06
In Antwort auf midge_12863787


naj ich bin alleinerziehende mutter der vater meines sohnes hat keinerlei interesse an eig unserem sohn und zahlt auch keinen cent
ich meine ich würde immer zustimmen dass der vater des kindes mitbestimmungsrecht hat jedoch ist es leider nunmal tatsache dass sich die meisten männer komplett aus ihrer verantwortung ziehen!!!
wenn der mann verantwortung für sein kind übernimmt und es sehen will und auch zahlt ( ich meine alle eltern wissen dass es nicht gerade günstig ist ein kind großzuziehen)kann man ruhig auch dem anderen elternteil ein teil der entscheidung abgeben.jedoch muss immer im sinne des kindes gehandelt werden und nicht wie so oft um dem anderen elternteil eins auszuwischen

Die meisten Väter
Widerspruch zu:
"ist es leider nunmal tatsache dass sich die meisten männer komplett aus ihrer verantwortung ziehen!!!"
Ich habe in einem Post ja eine Studie erwähnt, nach der fast alle Väter bei gemeinsamem Sorgerecht nicht nur zahlen, sondern Umgang mit dem Kind haben. Von den Fällen, in denen die Mutter das alleinige Sorgerecht durchgesetzt hat, sind überwiegend Wegzug über 200km und eine neue Beziehung der Frau die Gründe, die zum Kontaktverlust geführt haben.

Insofern scheint es mir wenig belegt, dass "sich die meisten männer komplett aus ihrer verantwortung ziehen!!!"

jaja

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7. Dezember 2009 um 16:09
In Antwort auf akeno_12890379

Wie wäre es denn nach Deiner Meinung richtig ?
Nun Du hast geschrieben:
>>"Ich bin nicht gegen das gemeinsame Sorgerecht, doch sollte es nicht so weit reichen, dass der Expartner über das Kind den andren schikanieren kann."<<
Wie stellst Du Dir denn dieses gemeinsame Sorgerecht vor ?

Dass die Väter gleichberechtigt werden könnten, scheint Dir ja nicht recht zu sein. Wie wäre es denn nach Deiner Meinung richtig ?

jaja

Ich habe weiter oben Mängel ausgesprochen....
Vielleicht findest du es selber, ich wiederhole mich nicht so gern weiß du

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7. Dezember 2009 um 16:20
In Antwort auf midge_12863787


naj ich bin alleinerziehende mutter der vater meines sohnes hat keinerlei interesse an eig unserem sohn und zahlt auch keinen cent
ich meine ich würde immer zustimmen dass der vater des kindes mitbestimmungsrecht hat jedoch ist es leider nunmal tatsache dass sich die meisten männer komplett aus ihrer verantwortung ziehen!!!
wenn der mann verantwortung für sein kind übernimmt und es sehen will und auch zahlt ( ich meine alle eltern wissen dass es nicht gerade günstig ist ein kind großzuziehen)kann man ruhig auch dem anderen elternteil ein teil der entscheidung abgeben.jedoch muss immer im sinne des kindes gehandelt werden und nicht wie so oft um dem anderen elternteil eins auszuwischen

Hast du schon mal gehört, dass eine Frau Unterhalt für ihr Kind zahlt????
Eigentlich müsste ..... geht man nach der Rechtslage.... auch eine Frau
Kindsunterhalt zahlen!!! Aber die Frauen entziehen sich dieser Verantwortung
noch viel häufiger als Männer............. und zwar auch bei gemeinsamen
Sorgerecht

Weil das von vornherein klar war und meine Ex auch auf gar keinen Fall
auch nur einen Cent zahlen wollte, hab ich gleich darauf verzichtet........
ich wollte Stress vermeiden, der nur meinem Sohn geschadet hätte!

Es ist absolut an der Zeit, dass die Männer Gleichberechtigung finden

Wie gehts denn zu auf Familiengerichten???? Da wär da die Richterin, die
schlaue Dame vom Jugendamt, die Exfrau und dann noch zwei Rechtsanwältinnen....
....... und dann sitzt da so ein einsamer Mann und glaubt er bekäme sein Recht

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7. Dezember 2009 um 16:21
In Antwort auf lmadan_12174031

Ich habe weiter oben Mängel ausgesprochen....
Vielleicht findest du es selber, ich wiederhole mich nicht so gern weiß du

Mängel ansprechen ist kein Lösungsvorschlag.
Mängel ansprechen ist kein Lösungsvorschlag.

Ansonsten wiederhole ich mich hier durchaus gelegentlich, um es anderen einfacher zu machen. Wenn Dir das zu blöd ist ... auch gut.

jaja

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7. Dezember 2009 um 16:22
In Antwort auf akeno_12890379

Die meisten Väter
Widerspruch zu:
"ist es leider nunmal tatsache dass sich die meisten männer komplett aus ihrer verantwortung ziehen!!!"
Ich habe in einem Post ja eine Studie erwähnt, nach der fast alle Väter bei gemeinsamem Sorgerecht nicht nur zahlen, sondern Umgang mit dem Kind haben. Von den Fällen, in denen die Mutter das alleinige Sorgerecht durchgesetzt hat, sind überwiegend Wegzug über 200km und eine neue Beziehung der Frau die Gründe, die zum Kontaktverlust geführt haben.

Insofern scheint es mir wenig belegt, dass "sich die meisten männer komplett aus ihrer verantwortung ziehen!!!"

jaja


dann würde es mich interessieren was mit dir ist du bist vermutlich ein mann und kinderlos...
statistiken hin oder her ich schreibe von meinen erfahrungen und die von denen ich mitbekommen habe
ich bin mama und mich betrifft das ja
alle alleinerziehende mütter in meinem umkreis haben (ich nenne sie mal erzeuger ihres kindes) die weder zahlen noch großes interesse an ihren kindern habe abgesehen von sie gegenüber der fam oder freunden zu prässentieren

wenn mein ex plötzlich ankommen würde von wegen er will das sorgerecht wäre ich mehr als empört!!!(so wird es bei einigen kommen)
ein "vater" der nichts zahlt das umgangrecht sogar verliert ...ja es fängt an dass diese armen männern die ja die leidtrageneden sind unnterstütz werden und das kind schlussendlich unter den erzeugern leidet da er sich eig garnicht dafür interesseirt....
wie gesagt die männer die wirkliches interesse an ihrem kind/ern haben und sich wirklich bemühen würde ich es wirklich gönnen und wäre auch dafür das sorgerecht zu geben da es auch einige überforderte mütter gibt...

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7. Dezember 2009 um 16:25
In Antwort auf can_12657413

Hast du schon mal gehört, dass eine Frau Unterhalt für ihr Kind zahlt????
Eigentlich müsste ..... geht man nach der Rechtslage.... auch eine Frau
Kindsunterhalt zahlen!!! Aber die Frauen entziehen sich dieser Verantwortung
noch viel häufiger als Männer............. und zwar auch bei gemeinsamen
Sorgerecht

Weil das von vornherein klar war und meine Ex auch auf gar keinen Fall
auch nur einen Cent zahlen wollte, hab ich gleich darauf verzichtet........
ich wollte Stress vermeiden, der nur meinem Sohn geschadet hätte!

Es ist absolut an der Zeit, dass die Männer Gleichberechtigung finden

Wie gehts denn zu auf Familiengerichten???? Da wär da die Richterin, die
schlaue Dame vom Jugendamt, die Exfrau und dann noch zwei Rechtsanwältinnen....
....... und dann sitzt da so ein einsamer Mann und glaubt er bekäme sein Recht

Ok
in diesem fall hast du sicher recht und wenn du der erziehene part bist sollte natürlich deine ex zu ihrer verantwortung stehen!!!
eh unverständlich als mama die ein kind geboren hat das kind abzugeben und nichmal zahlen heftig....

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7. Dezember 2009 um 16:35
In Antwort auf midge_12863787


dann würde es mich interessieren was mit dir ist du bist vermutlich ein mann und kinderlos...
statistiken hin oder her ich schreibe von meinen erfahrungen und die von denen ich mitbekommen habe
ich bin mama und mich betrifft das ja
alle alleinerziehende mütter in meinem umkreis haben (ich nenne sie mal erzeuger ihres kindes) die weder zahlen noch großes interesse an ihren kindern habe abgesehen von sie gegenüber der fam oder freunden zu prässentieren

wenn mein ex plötzlich ankommen würde von wegen er will das sorgerecht wäre ich mehr als empört!!!(so wird es bei einigen kommen)
ein "vater" der nichts zahlt das umgangrecht sogar verliert ...ja es fängt an dass diese armen männern die ja die leidtrageneden sind unnterstütz werden und das kind schlussendlich unter den erzeugern leidet da er sich eig garnicht dafür interesseirt....
wie gesagt die männer die wirkliches interesse an ihrem kind/ern haben und sich wirklich bemühen würde ich es wirklich gönnen und wäre auch dafür das sorgerecht zu geben da es auch einige überforderte mütter gibt...

Ja unsere Umfelder sind wohl unterschiedlich
Ja unsere Umfelder sind wohl unterschiedlich, das kann leicht sein.
Im meinem Umfeld ist überwiegend, dasss das Sorgerecht mehr oder weniger harmonisch gemeinsam ausgeübt wird.
Es gibt ein paar wenige Fälle, in denen die Mutter dem Vater das Kind entzieht.
Ein extremer Fall für Letzteres: Die beiden wohnten gemeinsam in den USA. Nach der Trennung ist sie mit dem gemeinsamen Kind zurück nach Deutschland gezogen - obwohl der Mann gern sein Kind dort behalten hätte. Nun hat er ein gerichtlich bestätigtes Umgangsrecht. Um das ausüben zu können, fliegt er nach Absprache eines Termins häufig nach Deutschland. Die Regel ist, dass die Frau dann meist an dem abgesprochenenen Wochenende incl. Kind spurlos verschwunden ist. Ist sie anwesend, behauptet sie, das Kind würde sich weigern ihn zu sehen und er solle wieder zurückfliegen. Sind gemeinsame Urlaube abgesprochen, ist angeblich das Kind in genau der Zeit krank gewesen ...
Gespräche verweigert sie. Beschwerden beim Jugendamt haben ihm recht gegeben, jedoch auch die Aussage, dass man da nicht mehr tun könne. Gerichtliche Anordnungen werden von ihr ignoriert.

nun ja ... Unterhalt zahlen tut er trotzdem regelmäßig.

jaja

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7. Dezember 2009 um 16:37


ja das sehe ich ihn den meisten fällen auch so!!!
wen meinst du??wenn du mich meinst ich bin deutsche...
aber darauf kommt es ja auch nicht an!!!

die männer sollen doch mal zeigen dass sie die eier haben und dazu stehen was sie tun sex haben aber nicht mit den konzequenzen leben....und wir frauen?!wir dürfen unser komplettes leben umkrämpeln und dann wenn sie aus dem gröbsten raus sind und gut erzogen sind das echt schwerstarbeit ist kommen dann die männer an....

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7. Dezember 2009 um 16:41
In Antwort auf midge_12863787

Ok
in diesem fall hast du sicher recht und wenn du der erziehene part bist sollte natürlich deine ex zu ihrer verantwortung stehen!!!
eh unverständlich als mama die ein kind geboren hat das kind abzugeben und nichmal zahlen heftig....

So ist es!
Zuerst wollte sie ihn tatsächlich nicht. Da lockte der Liebhaber doch zu sehr
und unser Junior konnte den Kerl nicht ausstehen.

Als der Liebhaber dann nach 3 Monaten doch nicht soooo toll war, kamen
die Krokodilstränen ..... "hab Fehler gemacht"..... nett

Dann wollte sie ihn doch für sich, weil ich dann Unterhaltspflichtig geworden
wäre und zwar auch für sie. Aber nicht mal die Richterin konnte meinen Sohn
noch umstimmen................ er wollte bei mir bleiben............ und dann hat die
Richterin mit zerknirschter Miene zugestimmt, dass Junior bei mir aufwächst

Wenn mein Sohn aber jünger als 8 Jahre gewesen wäre, dann wär er wohl gar
nicht erst gefragt worden.
Nun wird er bald 18 macht das Abi und will studieren............ passt

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7. Dezember 2009 um 16:41
In Antwort auf akeno_12890379

Ja unsere Umfelder sind wohl unterschiedlich
Ja unsere Umfelder sind wohl unterschiedlich, das kann leicht sein.
Im meinem Umfeld ist überwiegend, dasss das Sorgerecht mehr oder weniger harmonisch gemeinsam ausgeübt wird.
Es gibt ein paar wenige Fälle, in denen die Mutter dem Vater das Kind entzieht.
Ein extremer Fall für Letzteres: Die beiden wohnten gemeinsam in den USA. Nach der Trennung ist sie mit dem gemeinsamen Kind zurück nach Deutschland gezogen - obwohl der Mann gern sein Kind dort behalten hätte. Nun hat er ein gerichtlich bestätigtes Umgangsrecht. Um das ausüben zu können, fliegt er nach Absprache eines Termins häufig nach Deutschland. Die Regel ist, dass die Frau dann meist an dem abgesprochenenen Wochenende incl. Kind spurlos verschwunden ist. Ist sie anwesend, behauptet sie, das Kind würde sich weigern ihn zu sehen und er solle wieder zurückfliegen. Sind gemeinsame Urlaube abgesprochen, ist angeblich das Kind in genau der Zeit krank gewesen ...
Gespräche verweigert sie. Beschwerden beim Jugendamt haben ihm recht gegeben, jedoch auch die Aussage, dass man da nicht mehr tun könne. Gerichtliche Anordnungen werden von ihr ignoriert.

nun ja ... Unterhalt zahlen tut er trotzdem regelmäßig.

jaja


tja das ist etwas anderes gut ist nicht korrekt von ihr!!!
man weiß aber nichts zu den vorgeschichten aus welchem grund sie es macht
mit sicherheit ist sie wieder hier her gezogen da sie hier ihre freunde und fam die sie unterstützen hat....verständlich
wenn sie es aus rehnem egoismus macht ist das genauso unverantwortungsvoll von ihr!!!wie gesagt vll hat sie auch gründe dazu

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7. Dezember 2009 um 16:44
In Antwort auf can_12657413

So ist es!
Zuerst wollte sie ihn tatsächlich nicht. Da lockte der Liebhaber doch zu sehr
und unser Junior konnte den Kerl nicht ausstehen.

Als der Liebhaber dann nach 3 Monaten doch nicht soooo toll war, kamen
die Krokodilstränen ..... "hab Fehler gemacht"..... nett

Dann wollte sie ihn doch für sich, weil ich dann Unterhaltspflichtig geworden
wäre und zwar auch für sie. Aber nicht mal die Richterin konnte meinen Sohn
noch umstimmen................ er wollte bei mir bleiben............ und dann hat die
Richterin mit zerknirschter Miene zugestimmt, dass Junior bei mir aufwächst

Wenn mein Sohn aber jünger als 8 Jahre gewesen wäre, dann wär er wohl gar
nicht erst gefragt worden.
Nun wird er bald 18 macht das Abi und will studieren............ passt


was für ne storry wirklich unverständlich dass eine mutter so drauf sein kann!!!

aber scheinbar war das sie beste entscheidung!!!

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7. Dezember 2009 um 16:45
In Antwort auf akeno_12890379

Ja unsere Umfelder sind wohl unterschiedlich
Ja unsere Umfelder sind wohl unterschiedlich, das kann leicht sein.
Im meinem Umfeld ist überwiegend, dasss das Sorgerecht mehr oder weniger harmonisch gemeinsam ausgeübt wird.
Es gibt ein paar wenige Fälle, in denen die Mutter dem Vater das Kind entzieht.
Ein extremer Fall für Letzteres: Die beiden wohnten gemeinsam in den USA. Nach der Trennung ist sie mit dem gemeinsamen Kind zurück nach Deutschland gezogen - obwohl der Mann gern sein Kind dort behalten hätte. Nun hat er ein gerichtlich bestätigtes Umgangsrecht. Um das ausüben zu können, fliegt er nach Absprache eines Termins häufig nach Deutschland. Die Regel ist, dass die Frau dann meist an dem abgesprochenenen Wochenende incl. Kind spurlos verschwunden ist. Ist sie anwesend, behauptet sie, das Kind würde sich weigern ihn zu sehen und er solle wieder zurückfliegen. Sind gemeinsame Urlaube abgesprochen, ist angeblich das Kind in genau der Zeit krank gewesen ...
Gespräche verweigert sie. Beschwerden beim Jugendamt haben ihm recht gegeben, jedoch auch die Aussage, dass man da nicht mehr tun könne. Gerichtliche Anordnungen werden von ihr ignoriert.

nun ja ... Unterhalt zahlen tut er trotzdem regelmäßig.

jaja

Jaja...
die bösen bösen Männer!!!

Es scheint wirklich das Umfeld entscheidend zu sein!

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7. Dezember 2009 um 16:48
In Antwort auf midge_12863787


tja das ist etwas anderes gut ist nicht korrekt von ihr!!!
man weiß aber nichts zu den vorgeschichten aus welchem grund sie es macht
mit sicherheit ist sie wieder hier her gezogen da sie hier ihre freunde und fam die sie unterstützen hat....verständlich
wenn sie es aus rehnem egoismus macht ist das genauso unverantwortungsvoll von ihr!!!wie gesagt vll hat sie auch gründe dazu

Gründe
Gründe kann ich Dir auch nicht sagen.

Freunde hat sie hier auch keine. Sie lebt sehr isoliert mit ihrer Tochter in Deutschland, sie arbeitet nicht, obwohl das Kind schon länger zur Schule geht und sie sonst keine Aufgaben hat. Sie lebt vom Unterhalt von ihm.

jaja

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7. Dezember 2009 um 16:51
In Antwort auf can_12657413

Jaja...
die bösen bösen Männer!!!

Es scheint wirklich das Umfeld entscheidend zu sein!


hmm naja ich habe viel kontakt als alleinstehende gesucht und die meisten berichten das selbe
das hat nichts mit böse böse männer zu tun!!!
ich habe auch einen alleinerziehneden vater kennen gelernt bei dem die frau mit dem besten kumpel durchgebrannt ist und sie keinen kontakt zum kind wollte....
aber unter vll 20 war es ein fall und alle anderen sind eben dass die männer verantwortungslos sind ich meine nur von denen es in die brüche ginf ich kenne mehr fam bei dem alles super ist und eine fam wie es sein soll
ich habe in der zz auch einen neuen partner der für den kleinen da ist und die vaterrolle üernimmt....es sind nicht alle männer scheiße aber eben viele

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7. Dezember 2009 um 16:53
In Antwort auf midge_12863787


ja das sehe ich ihn den meisten fällen auch so!!!
wen meinst du??wenn du mich meinst ich bin deutsche...
aber darauf kommt es ja auch nicht an!!!

die männer sollen doch mal zeigen dass sie die eier haben und dazu stehen was sie tun sex haben aber nicht mit den konzequenzen leben....und wir frauen?!wir dürfen unser komplettes leben umkrämpeln und dann wenn sie aus dem gröbsten raus sind und gut erzogen sind das echt schwerstarbeit ist kommen dann die männer an....

Unrecht gibts bei beiden Parteien
Wenn es schief geht, gibt es schon geschlechtstypische Verhaltensweisen:

Frauen entziehen die Kinder
Männer entziehen das Geld

jaja

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