Forum / Liebe & Beziehung

Sollte ich Beziehung endgültig beenden?

Letzte Nachricht: 24. Juli um 10:55
21.07.21 um 4:41

Hallo frage normalerweise nicht im Internet nach aber dieses mal weiß ich einfach nicht mehr weiter.
Ich und mein Freund sind jetzt fast 3 Jahre zusammen. 
Wir haben uns am Anfang super verstanden aber dann bin ich im laufe unserer Beziehung ungeplant schwanger geworden. ( bitte keine Kommentare dann hättet ihr besser verhüten sollen, kann ich momentan nicht brauchen 😔 hatte schon auf einer anderen Website solche Kommentare)

Er hat zu mir gesagt es sei meine Entscheidung und egal wie ich mich entscheide er sei für mich da. Nach ein paar Wochen hat er auch zu mir gesagt, er würde es sogar sehr gern bekommen. 

In der Schwangerschaft waren wir auch noch sehr glücklich. Aber dann kurz vor der Geburt letzten Jahres hatte er sich von mir kurzfristig getrennt. Ich denke mir mal er hatte wirklich Angst was auf ihn zukommt. Hatte sich aber bei mir entschuldigt und hat auch alles eingesehen das falsch war.

Seitdem war unsere Beziehung etwas angeschlagen... Hatten ganz viele Beziehungspausen und haben uns kaum gesehen. Bei der Geburt war statt mein Partner meine Mutter mit bei ( das war aber auch mein Wunsch). 
Auch nach der Geburt war unser Verhältnis nicht so gut. Ich war sehr gestresst und habe oft geweint. Hatte keine schöne Geburt gehabt und der Kleine musste auch noch zur Intensiv. 

Dann hatte sich aufeinmal alles gebessert da war der Kleine ca. 3 Monate alt. Er war wieder sehr aufmerksam und hat alles getan um sich um ihn zu kümmern.Nun ist 10 Monate und schon wieder beginnen wir uns mehr und mehr auseinander zu leben. 

Er kümmert sich kaum noch um ihn. Er will ihn nicht baden weil es ihn zu lästig ist. Er weiß nicht wie er mit ihn spielen soll und sagt das er sich alleine beschäftigen kann und sitzt dann nur noch an sein Handy.

Den einen Tag hat er auch gezockt, obwohl wir die Regel haben wir spielen nicht sobald er im Bett ist. Da hat der Kleine natürlich mit den Kabel von Kontroller gespielt. Er lässt nur den Kommentar "wenn er den kaputt macht musst du den bezahlen". Da wär ich fast ausgerastet. 

Er möchte den Kleinen auch immer zu seiner Oma, Opa, Mutter abschieben wenn es heißt du musst mal alleine auf ihn aufpassen. (bzw. Er noch nie auf ihn allein aufpasst.) Denn hätte er ja Freizeit. Und das hat er bei Familienfeiern auch gemacht, "warum soll ich neben dir an extra Tisch sitzen mit den Kleinen sitzen?! Hier gibt's es so viele Omas und Opas." 

Er sagt zum mir auch immer das er seine Freizeit nach der Arbeit braucht. Nur zur Info wir wohnen getrennt ich komm ca. alle 2 Wochen zu ihn für ein paar Tage. Bleibe auch mal für ne ganze Woche. Er hätte so viel Zeit was für sich zu machen.

Wir streiten uns auch sehr oft im lauten Ton vertragen uns aber immer wieder, auch wenn es heißt das einer am Ende weint. Entweder er oder ich.... 

Um zum Schluss zu kommen er liebt mich, den Kleinen ganz besonders und er würde am liebsten mit mir zusammen u.s.w. aber so wie es jetzt gerade ist will ja nicht mal zu ihn hin. Ich denke langsam das der Kleine ihn einfach in Weg ist und er es gar nicht merkt. 

Reden bringt schon langsam nichts mehr... wenn ich mit Thema Beziehung anfange wird er nur wütend und sagt zu mir ich mach dir das Leben zur Hölle wenn uns beide trenst.( also Papa und Sohn). 






 

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22.07.21 um 23:21

Hallo Missy

Du nennst es zur Oma, Opa, Mutter "abschieben" und das tönt negativ. In vielen Ländern ist das aber üblich. Wenn z.B. Vater und Mutter zur Arbeit müssen, dann passen die Grosseltern auf. Wieso willst Du das nicht, sind sie schlechte Menschen, schlecht für Dein Kind?

Wenn es heisst, er muss auf ihn aufpassen, dann bist doch Du damit gemeint: Du bestimmst, dass er aufpassen muss, verstehe ich das richtig?
Bitte nicht falsch verstehen, es ist nicht meine Absicht darüber zu urteilen. Möglich, dass Dir das zusteht. Passt Du immer auf ihn auf, dann erwartest Du vielleicht, dass er das auch mal macht.
Passt Dein Freund aber mal auf, dann musst Du ihm für jene Zeit aber auch die ganze Verantwortung geben. Die Verantwortung über Deinen Sohn.
Und wenn Du denkst, genau das ist das Problem, dass er keine Verantwortung übernimmt... dann bin ich nicht sicher, ob Du versteht was das in der Konsequenz bedeutet. Denn Verantworten bedeutet zu entscheiden. Du kannst nicht entscheiden und von ihm erwarten, dass er die Konsequenzen Deiner Entscheidungen verantwortet.

Ihr habt die Regel: Ihr "spielen nicht sobald er im Bett ist" (ist vielleicht "spielen erst wenn das Kind im Bett ist" gemeint?). Aber bist Du sicher, dass Ihr diese Regel gemacht habt? Oder hast Du diese Regel gemacht?
Nun kannst Du eine solche Regel machen. Das ist nicht das Problem. Du kannst so etwas entscheiden und (ggf. wieder umentscheiden oder aber) in allen Konsequenzen gegenüber Deinem Freund durchsetzen und Deine Entscheidung verantworten.
Aber siehst Du, genau da beginnt es falsch zu laufen. Ich sehe ihn in der Pflicht zu sagen, dass er diese Regel nicht will. Ich sehe Dich in der Pflicht, Deine Entscheidung zu verantworten, indem Du ihm Anerkennung gibst. Anerkennung, dass Du seine Hilfe brauchst.
Er hat doch begonnen zu spielen, es ist offensichtlich, dass er anders entschieden hat. Alles weitere ist nur Eskalation. Um dieses mickrige Kleingeld eines Kontrollers geht es schon gar nicht. Aber klar wärst Du fast ausgerastet...

Übrigens wollte ich nicht Dich einseitig hinterfragen oder gar kritisieren. Aber willst Du Deine Situation verbessern, dann kannst Du nur bei Dir ansetzen.

Dieser Vorschlag ist etwas unpopulär. Aber es ist eine Möglichkeit, dass Du diese genannte Verantwortung über Deinen Sohn im Wesentlichen bei Dir belässt. Bedenke das, wenn sich das Abgeben falsch anfühlt. Denn zusammen mit der Verantwortung, bleibt auch die Entscheidung bei Dir.
Liegt damit die ganze Arbeit bei Dir, dann stellst Du Forderungen, an Deinen Freund. So dass es Dir und Deinem Sohn an überhaupt nichts fehlt. Mach ihn im Gegenzug etwa für Eure Finanzen verantwortlich und lass ihn darüber entscheiden.
Ich gebe zu und bekenne mich Schuldig in allen Anklagepunkte: das geht in Richtung traditionelles Familienbild. Speziell mit Kleinkindern funktioniert es oft sehr gut. Macht das, wenn es eine Lösung ist oder sucht sonst weiter. Nur für Euch und das Kind muss es funktionieren.

Ich kann gut mitfühlen, wie belastend der Schmerz mit Streit und Weinen ist. Aber Deine Fähigkeit diesem Schmerz zu entrinnen, wurzelt so tief in Dir. Diese Fähigkeit lässt sich fast nicht in Worte fassen. Aber vertraue einfach auf Deine unerschöpfliche Quelle der Liebe. Oder wie oben erwähnt, Deine unerschöpfliche Quelle Deinem Freund Anerkennung zu schenken.
Denk an Dich und an die Frau, die Du sein willst. An die gute Mutter und vielleicht Ehefrau, welche Du sein kannst. Setze Dir das als Ziel. Vielleicht auch diese Beziehung, das gibt Deinem Leben Bedeutung. Auf diese Weise Dein Potenzial zu entfalten, das wünsche ich Dir.

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24.07.21 um 5:28
In Antwort auf

Hallo Missy

Du nennst es zur Oma, Opa, Mutter "abschieben" und das tönt negativ. In vielen Ländern ist das aber üblich. Wenn z.B. Vater und Mutter zur Arbeit müssen, dann passen die Grosseltern auf. Wieso willst Du das nicht, sind sie schlechte Menschen, schlecht für Dein Kind?

Wenn es heisst, er muss auf ihn aufpassen, dann bist doch Du damit gemeint: Du bestimmst, dass er aufpassen muss, verstehe ich das richtig?
Bitte nicht falsch verstehen, es ist nicht meine Absicht darüber zu urteilen. Möglich, dass Dir das zusteht. Passt Du immer auf ihn auf, dann erwartest Du vielleicht, dass er das auch mal macht.
Passt Dein Freund aber mal auf, dann musst Du ihm für jene Zeit aber auch die ganze Verantwortung geben. Die Verantwortung über Deinen Sohn.
Und wenn Du denkst, genau das ist das Problem, dass er keine Verantwortung übernimmt... dann bin ich nicht sicher, ob Du versteht was das in der Konsequenz bedeutet. Denn Verantworten bedeutet zu entscheiden. Du kannst nicht entscheiden und von ihm erwarten, dass er die Konsequenzen Deiner Entscheidungen verantwortet.

Ihr habt die Regel: Ihr "spielen nicht sobald er im Bett ist" (ist vielleicht "spielen erst wenn das Kind im Bett ist" gemeint?). Aber bist Du sicher, dass Ihr diese Regel gemacht habt? Oder hast Du diese Regel gemacht?
Nun kannst Du eine solche Regel machen. Das ist nicht das Problem. Du kannst so etwas entscheiden und (ggf. wieder umentscheiden oder aber) in allen Konsequenzen gegenüber Deinem Freund durchsetzen und Deine Entscheidung verantworten.
Aber siehst Du, genau da beginnt es falsch zu laufen. Ich sehe ihn in der Pflicht zu sagen, dass er diese Regel nicht will. Ich sehe Dich in der Pflicht, Deine Entscheidung zu verantworten, indem Du ihm Anerkennung gibst. Anerkennung, dass Du seine Hilfe brauchst.
Er hat doch begonnen zu spielen, es ist offensichtlich, dass er anders entschieden hat. Alles weitere ist nur Eskalation. Um dieses mickrige Kleingeld eines Kontrollers geht es schon gar nicht. Aber klar wärst Du fast ausgerastet...

Übrigens wollte ich nicht Dich einseitig hinterfragen oder gar kritisieren. Aber willst Du Deine Situation verbessern, dann kannst Du nur bei Dir ansetzen.

Dieser Vorschlag ist etwas unpopulär. Aber es ist eine Möglichkeit, dass Du diese genannte Verantwortung über Deinen Sohn im Wesentlichen bei Dir belässt. Bedenke das, wenn sich das Abgeben falsch anfühlt. Denn zusammen mit der Verantwortung, bleibt auch die Entscheidung bei Dir.
Liegt damit die ganze Arbeit bei Dir, dann stellst Du Forderungen, an Deinen Freund. So dass es Dir und Deinem Sohn an überhaupt nichts fehlt. Mach ihn im Gegenzug etwa für Eure Finanzen verantwortlich und lass ihn darüber entscheiden.
Ich gebe zu und bekenne mich Schuldig in allen Anklagepunkte: das geht in Richtung traditionelles Familienbild. Speziell mit Kleinkindern funktioniert es oft sehr gut. Macht das, wenn es eine Lösung ist oder sucht sonst weiter. Nur für Euch und das Kind muss es funktionieren.

Ich kann gut mitfühlen, wie belastend der Schmerz mit Streit und Weinen ist. Aber Deine Fähigkeit diesem Schmerz zu entrinnen, wurzelt so tief in Dir. Diese Fähigkeit lässt sich fast nicht in Worte fassen. Aber vertraue einfach auf Deine unerschöpfliche Quelle der Liebe. Oder wie oben erwähnt, Deine unerschöpfliche Quelle Deinem Freund Anerkennung zu schenken.
Denk an Dich und an die Frau, die Du sein willst. An die gute Mutter und vielleicht Ehefrau, welche Du sein kannst. Setze Dir das als Ziel. Vielleicht auch diese Beziehung, das gibt Deinem Leben Bedeutung. Auf diese Weise Dein Potenzial zu entfalten, das wünsche ich Dir.

Ich glaube, du hast nicht so ganz verstanden, was das Problem bzw. die Probleme von der Fragestellerin ist.
Du redest völlig am Thema vorbei und unterstellst ihr sinnloses Zeug.
Es wäre tatsächlich hilfreicher gewesen, wenn du nichts gesagt hättest.
Mit deiner Meinung ist ihr definitiv nicht geholfen.
Beim nächsten Mal einfach auf die Kernthese achten und sich nichts ausdenken.

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24.07.21 um 9:51
In Antwort auf

Ich glaube, du hast nicht so ganz verstanden, was das Problem bzw. die Probleme von der Fragestellerin ist.
Du redest völlig am Thema vorbei und unterstellst ihr sinnloses Zeug.
Es wäre tatsächlich hilfreicher gewesen, wenn du nichts gesagt hättest.
Mit deiner Meinung ist ihr definitiv nicht geholfen.
Beim nächsten Mal einfach auf die Kernthese achten und sich nichts ausdenken.

Deine Worte beschreiben für mich Deinen eigenen Beitrag.

Mit Deiner Meinung ist mir nicht geholfen, das kann ich Dir sagen. Möchtest Du inhaltlich darauf eingehen, dann lese ich gerne, was Du zu sagen weisst.

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24.07.21 um 10:55
In Antwort auf

Ich glaube, du hast nicht so ganz verstanden, was das Problem bzw. die Probleme von der Fragestellerin ist.
Du redest völlig am Thema vorbei und unterstellst ihr sinnloses Zeug.
Es wäre tatsächlich hilfreicher gewesen, wenn du nichts gesagt hättest.
Mit deiner Meinung ist ihr definitiv nicht geholfen.
Beim nächsten Mal einfach auf die Kernthese achten und sich nichts ausdenken.

So wie du auf die Kernthese geachtet, was sinnvolles beigetragen und damit der TE weitergeholfen hast?

95jess hat wichtige Dinge geschrieben. Dass die Anspruch haben das gesamte Problem abzudecken steht nirgends.

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