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Soll ich mir noch Hoffnung machen?

19. August 2016 um 19:25

Hey ihr Lieben,

Letzten Herbst haben ein Kommilitone und ich uns im Freundeskreis kennengelernt und gut verstanden. Wir haben zwei Nächte komplett durchgequatsch und hatten uns immer was zu sagen. Dann kamen wir Ende Januar zusammen und hatten eine süße Beziehung, die sich langsam entwickelte, wodurch es noch lange Spannung und Knistern gab. Sex hatten wir nach 2 Monaten erst, aber ich fand das Ganze wundervoll. Er war mega liebevoll und einfach perfekt, sodass ich mir auch immer sagte ''mach dir das nicht kaputt''.

Naja, ich wollte dass er mehr auf mich zukommt und habe die kleinen Zärtlichkeiten, die man so unterwegs oder bei Freunden oder so austauscht zurückgehalten, ich glaube ihr versteht was ich meine. Er hat sich dadurch auch zurück gezogen, aber nach 4,5 Monaten dachte ich das legt sich wieder. Hat es auch, aber es hat kommunikativ sehr gekriselt. Weil ich quasi immer kälter wurde (hab es aber nicht wirklich gemerkt, es waren wohl wieder die sich häufenden Kleinigkeiten) trennte er sich am 11.7. von mir. Seine Gründe hätten sich aber geklärt, wenn wir einmal vernünftig miteinander geredet hätten, über die Beziehung und was uns stört.

Ein Beispiel: Ich hab mich immer zurückgehalten, was das ihn besuchen und anschreiben und zur Begrüßung küssen stc angeht, weil ich dachte, ich bin sonst zu aufdringlich und anhänglich. Genau das kritisierte er, dass er seine Freundin öfters sehen möchte etc. Wörtlich meinte er sogar, dass ich nicht die Freundin bin, die er für sich möchte, dass wir zu verschieden sind (das hat mich sehr getroffen, denn ich finde wir haben viel gemeinsam, aber wegen Studium noch nie wirklich was zusammen unternommen, das wollten wir diesen Sommer eigentlich richtig ausleben) und dass er eine Freundin mit demselben Humor haben möchte. Was ich auch nicht verstehe, schließlich teilen wir denselbigen, lachen über dieselben Dinge... nunja.

Wir haben nicht einmal wirklich ernst miteinander geredet, immer nur so getan als wäre alles gut. Jetzt zur Frage. Wir studieren noch länger zusammen und haben denselben engen Freundeskreis, der im nächsten Semester sogar von 5 auf 3 jetzt schrumpft. Es tut mir immr noch weh, ihn zu sehen. Ich halte die Kontaktsperre ein, lasse mir in seiner Gegenwart nichts anmerken, bin nach außen einfach die fröhliche, nette Person als die mich die Leute eben kennen. Er meinte, vor Ende des nächsten Semesters wird zwischen uns nichts laufen - als ob ich mich jetzt warm halten lasse! Aber er ist in meinen Augen einfach in nahezu jeder Hinsicht perfekt für mich. Sollte ich noch Hoffnung haben, dass er auf mich zukommt?

Er ist keiner, der einfach so seine Gefühle zeigt. Zudem ist er sehr intelligent, hat mir auch immer geholfen im Studium, er weiß sicher, wie ich mich fühle und warum ich mich jetzt verhalte, wie ich mich verhalte. Morgen ist ein Geburtstag einer Kommilitonin, auf dem er hoffentlich nicht sein wird. Wie soll ich mich ihm gegenüber verhalten? Wir wohnen praktisch nebeneinander, werden uns ab Semesterbeginn täglich sehen.... ich werde das innerlich vielleicht nicht lange durchstehen, ich will mich auch nicht in die Freundschaftsschiene schieben lassen, da ich Gefühle für ihn habe. Er wird aber wohl von selber nicht zurück kommen oder reden, so schätze ich ihn nicht ein. Er ist der beste Freund, den ich mir vorstellen kann. Bei Diskussionen ruhig, toller Sex, Kuscheln mega, immer lieb etc. die rosarote Brille hab ich wohl immer noch auf ich habe mich schon an einer negativ-Liste versucht, es kommt seit über einem Monat aber nichts zustande....

Es ist nur eine seichte Sache hier, ich werde in meinem Leben noch sooo viel Schlimmeres erleben. Aber was nicht sein muss, muss nicht sein, oder? Habe 3-4 Wochen vor der Trennung seine Eltern kennengelernt. Richtig nett, wir hatten eine ziemlich ähnliche Erziehung, deswegen finde ich ihn noch zusätzlich anziehend.

Fällt jemandem dazu ein Gedanke ein? Eine Erfahrung? Wie sollte ich mich verhalten?

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19. August 2016 um 20:06

Öh
ja. geheimnisvoll. hust. so ähnlich. Und ja, ich hab mich damals immer wieder über mich selbst geärgert aber habs auch immer wieder gemacht, war irgendwann fast gewohnheit. ich hab ihn jetzt nicht ignoriert oder so, aber manchmal zB gewartet bis er mich was gefragt hat. Aber sowas häuft sich eben. Und jetzt weiss ich, dass das nicht aufdringlich gewesen wäre sondern er sich drüber gefreut hätte...

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20. August 2016 um 13:14

Danke
für deine Antwort, aber wenn du nichts zu meinem Problem und meine Fragen beizutragen hast, kannst du dir das sparen. Schönen Tag dir

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