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Soll ich ihm sagen das ich ihn liebe?

19. Januar 2012 um 15:32

Hi,

meine Situation ist: Ich (22) habe mich vor drei Jahren in einen Mann (26) verliebt. Ich kenne ihn schon laenger, aber ich weiss erst seit 3 Jahren das ich ihn liebe und er ist auch meine grosse Liebe. Zurzeit lebt er in London und ich in Berlin. Wir haben uns auch schon oefter getroffen und haben die Zeit zusammen immer sehr genossen . Nach jedem Treffen jedoch kam ein tiefpunkt. Er hat immer Bedenken und Enttaeuschungen fuer mich ans Tageslicht gebracht. Aber diese waren auch nicht von langer Dauer. Nach jeder Enttaeuschung hat er mir immer wieder neue Hoffnung gegeben die mit vielen Komplimenten Geschenken und besuchen kam. Er kam mit wunderschoenen Zukunftsplaenen und unausgesprochen wurde klar das wir uns lieben. Nach einem Besuch in London hat er mir eine Nachricht geschickt die sagte das er versucht abstand zu nehemen und Zeit fuer sich braucht. Ich war ueberrascht, traurig und konnte es nicht verstehn Ich habe versucht ihm Raum zu lassen und ihn nicht zu draengen. Nach einer Weile kam eine weitere Nachricht die sagte das ich ihn vergessen kann. Ich konnte und wollte das nicht akzeptieren aber er hat anscheinend mit allem abgeschlossen. Er hat sich nach einer ganzen Weile wieder bei mir gemeldet und hat gefragt ob wir wieder zusammen im "reinen" sind. Ich war aufgebracht und hab ihn ziemlich unsanft wissen lassen das er mich mit seinem Verhalten sehr verletzt hat und das ich mir eingeredet habe das ich ihn vergessen habe. Doch jetzt spuere ich das ich nur noch ihn will. Ich kann nicht, essen nicht schlafen und auch nicht richtig denken. Ich habe einen Brief fuer ihn geschreiben der so ziemlich alles ausdrueckt was ich fuehle. Nur weiss ich jetzt nicht ob ich ihn abschicken soll oder nich. was soll ich tun?

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20. Januar 2012 um 8:33

Mit gesetzten Segeln und wehenden Fahnen untergehen
Ich bevorzuge in so einem Fall den Untergang mit gesetzten Segeln, wehenden Fahnen und donnernden Kanonen.

Erstmal nüchtern betrachtet: Der Mann tut dir nicht gut. Du bist unglücklich, denn er gibt dir nicht was du brauchst. Er lässt dich hängen, er ist nicht in der Lage Probleme und Gefühle zu besprechen, sondern sitzt sie aus. Er verletzt dich, er hat vermutlich Hoffnungen auf eine andere in London gehabt, die sich aber zerstreut haben. Er liebt dich bei weitem nicht so wie du ihn. Er ist nicht der Prinz den du in ihm siehst. Kurz gesagt, so weh das tut, aber es ergibt keinen Sinn. Du wirst mit ihm nicht glücklich.

Also, ich würde es einmal noch so richtig krachen lassen. Den Brief sehr offen Formulieren, deine Liebesgefühle, deine Verletzungen, wie tief es dich trifft. Und absenden. Und danach nichts mehr tun. Nicht mehr anrufen, nicht mehr melden, nicht mehr antworten. Denn es ist kein Liebesbrief den du in den Händen hälst, sondern ein Abschiedsbrief. Denn nur der Abschied öffnet für dich eine Perspektive um dauerhaft glücklich zu werden.

Danach beginnt der Teil, der mir persönlich schwer fällt, das Loslassen. Ich bin nicht gut darin. Es fällt mir deutlich leichter seitdem ich verstanden habe, daß das Problem des nicht loslassen könnens in mir liegt. Genauer gesagt, in Verlustängsten aus meiner Vergangenheit.

Vielleicht stellst du dir die gleiche Frage. Warum, obwohl so klar ist daß es nicht gut ist für dich, quälst du dich, dich selbst, so lange damit?

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