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Soll ich aus Mitleid mit einer Person zusammenbleiben?

22. Dezember 2019 um 16:23 Letzte Antwort: 23. Dezember 2019 um 9:40

Hallo, 
seit 3 Monaten kämpfe ich mit meinen Gedanken und Gefühlen und jetzt habe ich mich entschlossen, hier um Hilfe zu bitten.
Ich bin seit über 3 Jahren mit meinem Freund zusammen. Vor 3 Monaten habe ich gemerkt, dass die Beziehung nicht mehr so ist wie es mal war. Wir sehen uns so selten, vielleicht einmal die Woche und dann auch nur für 2-3 Stunden. Zudem muss ich sagen, dass wir uns so kurz sehen, weil wir beide Studenten sind und er auch oft sagt, dass er lernen muss und nicht länger kann. Ich habe gemerkt, dass wir keine Gesprächsthemen mehr haben, dass ich allein nicht mehr das Bedürfnis habe ihm was zu erzählen, dass wir uns wegen Kleinigkeiten ständig streiten und dass wir uns gegenseitig gar nicht mehr so richtig vermissen, obwohl wir uns ja so selten sehen. Und ich merkte erst jetzt, dass es schon länger so geht, nämlich seitdem wir angefangen haben zu studieren, aber ich habe mir nie Gedanken gemacht sondern habe mich an alles gewöhnt, er ist mein erster Freund und es war schon immer ein Traum von mir, dass mein erster Freund mein zukünftiger Mann fürs Leben sein wird, darum habe ich diese negativen Gedanken ständig verdrängt.
Ich habe mit ihm darüber geredet und ihm gesagt, dass die Beziehung nicht mehr so läuft wie es mal war. Er war sehr optimistisch und hat gesagt, dass es wieder so werden kann wie früher. Ich merke auch, wie er sich versucht zu ändern aber irgendein Gefühl in mir sagt mir, dass es nicht das richtige ist. Wenn ich mit ihm bin habe ich ständig dieses Gefühl in mir, nicht 100% mich wohl zu fühlen und sicher bei dem allem zu sein... Es macht mir so viele Gedanken und ich weiß nicht was ich tun soll, denn die Beziehung macht mich so wie sie ist einfach nur noch kaputt. Dabei denke ich schon lange darüber nach Schluss zu machen, jedoch gibt es eine Sache die ich zusätzlich erwähnen muss.... 
Vor kurzem ist etwas schreckliches bei ihm passiert, was die ganze Situation nur noch komplizierter macht. Zunächst muss ich erwähnen, dass er schon seitdem er 12 Jahre alt ist, keinen Vater mehr hat. Er ist damals an Krebs verstorben. Vor 1 1/2 Monaten, bekam er die Nachricht, dass seine Mutter im Hospiz ist aufgrund Krebs. Seine Mutter starb abschließend 2 Wochen später. Nun ist er ganz alleine... 
Es macht so fertig zu sehen was für ein schweres Leben er führt. Er muss momentan die ganze Beerdigung organisieren und ich kann ihn doch nicht in so einer Situation alleine lassen und mich von ihm trennen? Andererseits sollte man auch nicht aus Mitleid mit einer Person zusammen bleiben, ich habe garkeine Ahnung mehr was ich tun soll.... 
Er ist nur zu Hause, lernt, und unternimmt auch nichts mit Leuten (jedoch hat er auch davor nichts mit Leuten unternommen, er ist an sich eine Person die nicht viel freundschaftlichen Kontakt zu Menschen aufbaut und lieber alleine ist, er sagt auch oft dass er nur gerne mit mir seine freie Zeit verbringt). Ich habe Angst, dass er depressiv wird wenn ich mich nun von ihm trenne.. Ich habe allgemein Angst mich zu trennen von ihm weil ich ja merke dass er selber was an der Beziehung verbessern und verändern möchte, aber es ist immer ein Gefühl von mir, was ich nicht abschalten kann, was mir sagt dass ich damit aufhören soll aber ich weiß nicht ob ich auf mein Gefühl hören soll... 
Was würdet ihr mir raten bei so einer Situation? 
 

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22. Dezember 2019 um 17:30

1x die Woche für 2 Stunden?  welche Beziehung?

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22. Dezember 2019 um 18:44
In Antwort auf 2gast22.

Hallo, 
seit 3 Monaten kämpfe ich mit meinen Gedanken und Gefühlen und jetzt habe ich mich entschlossen, hier um Hilfe zu bitten.
Ich bin seit über 3 Jahren mit meinem Freund zusammen. Vor 3 Monaten habe ich gemerkt, dass die Beziehung nicht mehr so ist wie es mal war. Wir sehen uns so selten, vielleicht einmal die Woche und dann auch nur für 2-3 Stunden. Zudem muss ich sagen, dass wir uns so kurz sehen, weil wir beide Studenten sind und er auch oft sagt, dass er lernen muss und nicht länger kann. Ich habe gemerkt, dass wir keine Gesprächsthemen mehr haben, dass ich allein nicht mehr das Bedürfnis habe ihm was zu erzählen, dass wir uns wegen Kleinigkeiten ständig streiten und dass wir uns gegenseitig gar nicht mehr so richtig vermissen, obwohl wir uns ja so selten sehen. Und ich merkte erst jetzt, dass es schon länger so geht, nämlich seitdem wir angefangen haben zu studieren, aber ich habe mir nie Gedanken gemacht sondern habe mich an alles gewöhnt, er ist mein erster Freund und es war schon immer ein Traum von mir, dass mein erster Freund mein zukünftiger Mann fürs Leben sein wird, darum habe ich diese negativen Gedanken ständig verdrängt.
Ich habe mit ihm darüber geredet und ihm gesagt, dass die Beziehung nicht mehr so läuft wie es mal war. Er war sehr optimistisch und hat gesagt, dass es wieder so werden kann wie früher. Ich merke auch, wie er sich versucht zu ändern aber irgendein Gefühl in mir sagt mir, dass es nicht das richtige ist. Wenn ich mit ihm bin habe ich ständig dieses Gefühl in mir, nicht 100% mich wohl zu fühlen und sicher bei dem allem zu sein... Es macht mir so viele Gedanken und ich weiß nicht was ich tun soll, denn die Beziehung macht mich so wie sie ist einfach nur noch kaputt. Dabei denke ich schon lange darüber nach Schluss zu machen, jedoch gibt es eine Sache die ich zusätzlich erwähnen muss.... 
Vor kurzem ist etwas schreckliches bei ihm passiert, was die ganze Situation nur noch komplizierter macht. Zunächst muss ich erwähnen, dass er schon seitdem er 12 Jahre alt ist, keinen Vater mehr hat. Er ist damals an Krebs verstorben. Vor 1 1/2 Monaten, bekam er die Nachricht, dass seine Mutter im Hospiz ist aufgrund Krebs. Seine Mutter starb abschließend 2 Wochen später. Nun ist er ganz alleine... 
Es macht so fertig zu sehen was für ein schweres Leben er führt. Er muss momentan die ganze Beerdigung organisieren und ich kann ihn doch nicht in so einer Situation alleine lassen und mich von ihm trennen? Andererseits sollte man auch nicht aus Mitleid mit einer Person zusammen bleiben, ich habe garkeine Ahnung mehr was ich tun soll.... 
Er ist nur zu Hause, lernt, und unternimmt auch nichts mit Leuten (jedoch hat er auch davor nichts mit Leuten unternommen, er ist an sich eine Person die nicht viel freundschaftlichen Kontakt zu Menschen aufbaut und lieber alleine ist, er sagt auch oft dass er nur gerne mit mir seine freie Zeit verbringt). Ich habe Angst, dass er depressiv wird wenn ich mich nun von ihm trenne.. Ich habe allgemein Angst mich zu trennen von ihm weil ich ja merke dass er selber was an der Beziehung verbessern und verändern möchte, aber es ist immer ein Gefühl von mir, was ich nicht abschalten kann, was mir sagt dass ich damit aufhören soll aber ich weiß nicht ob ich auf mein Gefühl hören soll... 
Was würdet ihr mir raten bei so einer Situation? 
 

Ich denke, ER hat sich schon länger von Dir getrennt ....2-3 Std/ Woche ist KEINE Beziehung im eigentlichen Sinne ...

Du kannst Ihn als Freundin unterstützen , wenn er denn Hilfe annehmen möchte , jedoch wenn Dein Bauchgefühl sagt, dass es vorbei ist , dann höre darauf ....

 

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22. Dezember 2019 um 20:37
In Antwort auf 10diva

Ich denke, ER hat sich schon länger von Dir getrennt ....2-3 Std/ Woche ist KEINE Beziehung im eigentlichen Sinne ...

Du kannst Ihn als Freundin unterstützen , wenn er denn Hilfe annehmen möchte , jedoch wenn Dein Bauchgefühl sagt, dass es vorbei ist , dann höre darauf ....

 

Ich habe ihn immer versucht zu verstehen, dass er sich so selten sehen will/kann. Ich habe früher als ihn angefangen zu studieren und da fing es langsam an, dass wir uns seltener als sonst gesehen haben... Aber so wenig war es eigentlich nie.
Darf ich fragen, wie viele Zeit es mindestens zusammen geben sollte, um es Beziehung nennen zu können? Also so ungefährer Maßstab... 
Vielen Dank für deinen Rat! Ich hoffe sehr, dass mir mein Bauchgefühl das richtige sagt. 

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22. Dezember 2019 um 20:56

Die Frage von dir nach gemeinsamer Zeit finde ich süß Es gibt keinen Maßstab dafür. Carina und 10diva wollten nur verdeutlichen, dass eure Beziehung sowieso so gut wie nicht existent ist.

Welche Gründe nennt er denn, warum er sich nicht so oft mit dir treffen kann? Meiner Meinung nach steht es im Gegensatz zu deiner Annahme dass er dich ja in dieser schweren Zeit braucht und ohne dich depressiv werden würde. Anscheinend kommt er schon den Großteil der Woche auch ohne dich gut zurecht..

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22. Dezember 2019 um 20:59
In Antwort auf 2gast22.

Hallo, 
seit 3 Monaten kämpfe ich mit meinen Gedanken und Gefühlen und jetzt habe ich mich entschlossen, hier um Hilfe zu bitten.
Ich bin seit über 3 Jahren mit meinem Freund zusammen. Vor 3 Monaten habe ich gemerkt, dass die Beziehung nicht mehr so ist wie es mal war. Wir sehen uns so selten, vielleicht einmal die Woche und dann auch nur für 2-3 Stunden. Zudem muss ich sagen, dass wir uns so kurz sehen, weil wir beide Studenten sind und er auch oft sagt, dass er lernen muss und nicht länger kann. Ich habe gemerkt, dass wir keine Gesprächsthemen mehr haben, dass ich allein nicht mehr das Bedürfnis habe ihm was zu erzählen, dass wir uns wegen Kleinigkeiten ständig streiten und dass wir uns gegenseitig gar nicht mehr so richtig vermissen, obwohl wir uns ja so selten sehen. Und ich merkte erst jetzt, dass es schon länger so geht, nämlich seitdem wir angefangen haben zu studieren, aber ich habe mir nie Gedanken gemacht sondern habe mich an alles gewöhnt, er ist mein erster Freund und es war schon immer ein Traum von mir, dass mein erster Freund mein zukünftiger Mann fürs Leben sein wird, darum habe ich diese negativen Gedanken ständig verdrängt.
Ich habe mit ihm darüber geredet und ihm gesagt, dass die Beziehung nicht mehr so läuft wie es mal war. Er war sehr optimistisch und hat gesagt, dass es wieder so werden kann wie früher. Ich merke auch, wie er sich versucht zu ändern aber irgendein Gefühl in mir sagt mir, dass es nicht das richtige ist. Wenn ich mit ihm bin habe ich ständig dieses Gefühl in mir, nicht 100% mich wohl zu fühlen und sicher bei dem allem zu sein... Es macht mir so viele Gedanken und ich weiß nicht was ich tun soll, denn die Beziehung macht mich so wie sie ist einfach nur noch kaputt. Dabei denke ich schon lange darüber nach Schluss zu machen, jedoch gibt es eine Sache die ich zusätzlich erwähnen muss.... 
Vor kurzem ist etwas schreckliches bei ihm passiert, was die ganze Situation nur noch komplizierter macht. Zunächst muss ich erwähnen, dass er schon seitdem er 12 Jahre alt ist, keinen Vater mehr hat. Er ist damals an Krebs verstorben. Vor 1 1/2 Monaten, bekam er die Nachricht, dass seine Mutter im Hospiz ist aufgrund Krebs. Seine Mutter starb abschließend 2 Wochen später. Nun ist er ganz alleine... 
Es macht so fertig zu sehen was für ein schweres Leben er führt. Er muss momentan die ganze Beerdigung organisieren und ich kann ihn doch nicht in so einer Situation alleine lassen und mich von ihm trennen? Andererseits sollte man auch nicht aus Mitleid mit einer Person zusammen bleiben, ich habe garkeine Ahnung mehr was ich tun soll.... 
Er ist nur zu Hause, lernt, und unternimmt auch nichts mit Leuten (jedoch hat er auch davor nichts mit Leuten unternommen, er ist an sich eine Person die nicht viel freundschaftlichen Kontakt zu Menschen aufbaut und lieber alleine ist, er sagt auch oft dass er nur gerne mit mir seine freie Zeit verbringt). Ich habe Angst, dass er depressiv wird wenn ich mich nun von ihm trenne.. Ich habe allgemein Angst mich zu trennen von ihm weil ich ja merke dass er selber was an der Beziehung verbessern und verändern möchte, aber es ist immer ein Gefühl von mir, was ich nicht abschalten kann, was mir sagt dass ich damit aufhören soll aber ich weiß nicht ob ich auf mein Gefühl hören soll... 
Was würdet ihr mir raten bei so einer Situation? 
 

Die erste Beziehung ist nie die letzte.
Fakt XD
 

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22. Dezember 2019 um 21:10
In Antwort auf rickytawi

Die Frage von dir nach gemeinsamer Zeit finde ich süß Es gibt keinen Maßstab dafür. Carina und 10diva wollten nur verdeutlichen, dass eure Beziehung sowieso so gut wie nicht existent ist.

Welche Gründe nennt er denn, warum er sich nicht so oft mit dir treffen kann? Meiner Meinung nach steht es im Gegensatz zu deiner Annahme dass er dich ja in dieser schweren Zeit braucht und ohne dich depressiv werden würde. Anscheinend kommt er schon den Großteil der Woche auch ohne dich gut zurecht..

Er konzentriert sich sehr auf die Uni momentan und hat dadurch viel um die Ohren, was ich natürlich auch verstehen kann. Er geht auch nebenbei arbeiten und macht Sport..

Hm das kann sein. Ich merke zwar selbst wie er an die Vergangenheit von uns denkt und vor kurzem selbst noch gesagt hat, dass wir uns früher öfter gesehen haben und dass er das vermisst, jedoch wird es trotzdem nicht so wie früher.
Aber ja irgendwie ist es mittlerweile so geworden dass wir uns gegenseitig gar nicht mehr so unbedingt brauchen, man vermisst sich gegenseitig auch gar nicht mehr so richtig weil man sich einfach langsam auseinanderlebt wenn man sich kaum noch sieht.. Klar manche Treffen können schön sein für diese paar Stunden aber das wars dann auch schon

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22. Dezember 2019 um 21:28
In Antwort auf 2gast22.

Er konzentriert sich sehr auf die Uni momentan und hat dadurch viel um die Ohren, was ich natürlich auch verstehen kann. Er geht auch nebenbei arbeiten und macht Sport..

Hm das kann sein. Ich merke zwar selbst wie er an die Vergangenheit von uns denkt und vor kurzem selbst noch gesagt hat, dass wir uns früher öfter gesehen haben und dass er das vermisst, jedoch wird es trotzdem nicht so wie früher.
Aber ja irgendwie ist es mittlerweile so geworden dass wir uns gegenseitig gar nicht mehr so unbedingt brauchen, man vermisst sich gegenseitig auch gar nicht mehr so richtig weil man sich einfach langsam auseinanderlebt wenn man sich kaum noch sieht.. Klar manche Treffen können schön sein für diese paar Stunden aber das wars dann auch schon

Also kannst Du Ihn ruhigen Gewissens LOSLASSEN....

Ihr hattet eine schöne gemeinsame Zeit ,die ist vorbei...und Jeder geht nun seinen eigenen Weg..

Alles Gute dafür.....

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22. Dezember 2019 um 22:01
In Antwort auf 2gast22.

Hallo, 
seit 3 Monaten kämpfe ich mit meinen Gedanken und Gefühlen und jetzt habe ich mich entschlossen, hier um Hilfe zu bitten.
Ich bin seit über 3 Jahren mit meinem Freund zusammen. Vor 3 Monaten habe ich gemerkt, dass die Beziehung nicht mehr so ist wie es mal war. Wir sehen uns so selten, vielleicht einmal die Woche und dann auch nur für 2-3 Stunden. Zudem muss ich sagen, dass wir uns so kurz sehen, weil wir beide Studenten sind und er auch oft sagt, dass er lernen muss und nicht länger kann. Ich habe gemerkt, dass wir keine Gesprächsthemen mehr haben, dass ich allein nicht mehr das Bedürfnis habe ihm was zu erzählen, dass wir uns wegen Kleinigkeiten ständig streiten und dass wir uns gegenseitig gar nicht mehr so richtig vermissen, obwohl wir uns ja so selten sehen. Und ich merkte erst jetzt, dass es schon länger so geht, nämlich seitdem wir angefangen haben zu studieren, aber ich habe mir nie Gedanken gemacht sondern habe mich an alles gewöhnt, er ist mein erster Freund und es war schon immer ein Traum von mir, dass mein erster Freund mein zukünftiger Mann fürs Leben sein wird, darum habe ich diese negativen Gedanken ständig verdrängt.
Ich habe mit ihm darüber geredet und ihm gesagt, dass die Beziehung nicht mehr so läuft wie es mal war. Er war sehr optimistisch und hat gesagt, dass es wieder so werden kann wie früher. Ich merke auch, wie er sich versucht zu ändern aber irgendein Gefühl in mir sagt mir, dass es nicht das richtige ist. Wenn ich mit ihm bin habe ich ständig dieses Gefühl in mir, nicht 100% mich wohl zu fühlen und sicher bei dem allem zu sein... Es macht mir so viele Gedanken und ich weiß nicht was ich tun soll, denn die Beziehung macht mich so wie sie ist einfach nur noch kaputt. Dabei denke ich schon lange darüber nach Schluss zu machen, jedoch gibt es eine Sache die ich zusätzlich erwähnen muss.... 
Vor kurzem ist etwas schreckliches bei ihm passiert, was die ganze Situation nur noch komplizierter macht. Zunächst muss ich erwähnen, dass er schon seitdem er 12 Jahre alt ist, keinen Vater mehr hat. Er ist damals an Krebs verstorben. Vor 1 1/2 Monaten, bekam er die Nachricht, dass seine Mutter im Hospiz ist aufgrund Krebs. Seine Mutter starb abschließend 2 Wochen später. Nun ist er ganz alleine... 
Es macht so fertig zu sehen was für ein schweres Leben er führt. Er muss momentan die ganze Beerdigung organisieren und ich kann ihn doch nicht in so einer Situation alleine lassen und mich von ihm trennen? Andererseits sollte man auch nicht aus Mitleid mit einer Person zusammen bleiben, ich habe garkeine Ahnung mehr was ich tun soll.... 
Er ist nur zu Hause, lernt, und unternimmt auch nichts mit Leuten (jedoch hat er auch davor nichts mit Leuten unternommen, er ist an sich eine Person die nicht viel freundschaftlichen Kontakt zu Menschen aufbaut und lieber alleine ist, er sagt auch oft dass er nur gerne mit mir seine freie Zeit verbringt). Ich habe Angst, dass er depressiv wird wenn ich mich nun von ihm trenne.. Ich habe allgemein Angst mich zu trennen von ihm weil ich ja merke dass er selber was an der Beziehung verbessern und verändern möchte, aber es ist immer ein Gefühl von mir, was ich nicht abschalten kann, was mir sagt dass ich damit aufhören soll aber ich weiß nicht ob ich auf mein Gefühl hören soll... 
Was würdet ihr mir raten bei so einer Situation? 
 

Es ist ja nun nichts was du jetzt gleich tun musst. Du kannst ja noch ein Stück warten und dich dann offiziell trennen. Inoffiziell seit ihr ja schon kein "Paar" mehr wenn ich das so lese.

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22. Dezember 2019 um 22:27
In Antwort auf 2gast22.

Hallo, 
seit 3 Monaten kämpfe ich mit meinen Gedanken und Gefühlen und jetzt habe ich mich entschlossen, hier um Hilfe zu bitten.
Ich bin seit über 3 Jahren mit meinem Freund zusammen. Vor 3 Monaten habe ich gemerkt, dass die Beziehung nicht mehr so ist wie es mal war. Wir sehen uns so selten, vielleicht einmal die Woche und dann auch nur für 2-3 Stunden. Zudem muss ich sagen, dass wir uns so kurz sehen, weil wir beide Studenten sind und er auch oft sagt, dass er lernen muss und nicht länger kann. Ich habe gemerkt, dass wir keine Gesprächsthemen mehr haben, dass ich allein nicht mehr das Bedürfnis habe ihm was zu erzählen, dass wir uns wegen Kleinigkeiten ständig streiten und dass wir uns gegenseitig gar nicht mehr so richtig vermissen, obwohl wir uns ja so selten sehen. Und ich merkte erst jetzt, dass es schon länger so geht, nämlich seitdem wir angefangen haben zu studieren, aber ich habe mir nie Gedanken gemacht sondern habe mich an alles gewöhnt, er ist mein erster Freund und es war schon immer ein Traum von mir, dass mein erster Freund mein zukünftiger Mann fürs Leben sein wird, darum habe ich diese negativen Gedanken ständig verdrängt.
Ich habe mit ihm darüber geredet und ihm gesagt, dass die Beziehung nicht mehr so läuft wie es mal war. Er war sehr optimistisch und hat gesagt, dass es wieder so werden kann wie früher. Ich merke auch, wie er sich versucht zu ändern aber irgendein Gefühl in mir sagt mir, dass es nicht das richtige ist. Wenn ich mit ihm bin habe ich ständig dieses Gefühl in mir, nicht 100% mich wohl zu fühlen und sicher bei dem allem zu sein... Es macht mir so viele Gedanken und ich weiß nicht was ich tun soll, denn die Beziehung macht mich so wie sie ist einfach nur noch kaputt. Dabei denke ich schon lange darüber nach Schluss zu machen, jedoch gibt es eine Sache die ich zusätzlich erwähnen muss.... 
Vor kurzem ist etwas schreckliches bei ihm passiert, was die ganze Situation nur noch komplizierter macht. Zunächst muss ich erwähnen, dass er schon seitdem er 12 Jahre alt ist, keinen Vater mehr hat. Er ist damals an Krebs verstorben. Vor 1 1/2 Monaten, bekam er die Nachricht, dass seine Mutter im Hospiz ist aufgrund Krebs. Seine Mutter starb abschließend 2 Wochen später. Nun ist er ganz alleine... 
Es macht so fertig zu sehen was für ein schweres Leben er führt. Er muss momentan die ganze Beerdigung organisieren und ich kann ihn doch nicht in so einer Situation alleine lassen und mich von ihm trennen? Andererseits sollte man auch nicht aus Mitleid mit einer Person zusammen bleiben, ich habe garkeine Ahnung mehr was ich tun soll.... 
Er ist nur zu Hause, lernt, und unternimmt auch nichts mit Leuten (jedoch hat er auch davor nichts mit Leuten unternommen, er ist an sich eine Person die nicht viel freundschaftlichen Kontakt zu Menschen aufbaut und lieber alleine ist, er sagt auch oft dass er nur gerne mit mir seine freie Zeit verbringt). Ich habe Angst, dass er depressiv wird wenn ich mich nun von ihm trenne.. Ich habe allgemein Angst mich zu trennen von ihm weil ich ja merke dass er selber was an der Beziehung verbessern und verändern möchte, aber es ist immer ein Gefühl von mir, was ich nicht abschalten kann, was mir sagt dass ich damit aufhören soll aber ich weiß nicht ob ich auf mein Gefühl hören soll... 
Was würdet ihr mir raten bei so einer Situation? 
 

Deine Stimmungslage und Beschreibung der Beziehung lässt auch mich sagen, dass es wohl besser ist, wenn ihr getrennte Wege geht. Aus Mitleid bei jemandem zu bleiben war noch nie eine gute Idee. Die Leidensgeschichte würde sich nur unnötig verlängern. Und was jetzt noch freundschaftlich gut zu regeln ist, könnte später in Verachtung und Hass umschlagen.
Seine familiäre Situation ist aber tatsächlich kritisch. Und jetzt auch noch eine Trennung an Weihnachten? Wenn er dir später einmal als guter Freund noch wichtig sein sollte, und wenn ihr einander jetzt nicht einfach nur auf die Nerven geht und du flüchten musst, würde ich den Schnitt erst im Januar vollziehen.
Und mit dem nötigen Respekt, den ihr euch beide über die letzten drei Jahre sicher verdient habt.
Eigentlich ist eure Geschichte verdammt normal und doch sehr traurig. Dir viel Glück und frohen Mut!   

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23. Dezember 2019 um 0:50

Ich würde dann auch sagen,wäre noch ein paar Wochen ab bis das mit seiner Mutter sich gelegt hat und Weihnachten vorbei ist. Du kannst ja trotzdem als gute Freundin für ihn da sein, wenn er dich braucht. Irgendwann kannst du es auch aussprechen,was sowieso zwischen euch schon da ist, dass die Beziehung eben nicht mehr da ist.

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23. Dezember 2019 um 9:39
In Antwort auf steinundwasser

Deine Stimmungslage und Beschreibung der Beziehung lässt auch mich sagen, dass es wohl besser ist, wenn ihr getrennte Wege geht. Aus Mitleid bei jemandem zu bleiben war noch nie eine gute Idee. Die Leidensgeschichte würde sich nur unnötig verlängern. Und was jetzt noch freundschaftlich gut zu regeln ist, könnte später in Verachtung und Hass umschlagen.
Seine familiäre Situation ist aber tatsächlich kritisch. Und jetzt auch noch eine Trennung an Weihnachten? Wenn er dir später einmal als guter Freund noch wichtig sein sollte, und wenn ihr einander jetzt nicht einfach nur auf die Nerven geht und du flüchten musst, würde ich den Schnitt erst im Januar vollziehen.
Und mit dem nötigen Respekt, den ihr euch beide über die letzten drei Jahre sicher verdient habt.
Eigentlich ist eure Geschichte verdammt normal und doch sehr traurig. Dir viel Glück und frohen Mut!   

Vielen Dank für deine Antwort. Deinen Rat werde ich versuchen umzusetzen. Ich habe mir auch schon überlegt gehabt, erst nach Silvester mit ihm dann darüber zu reden und ihn dann anschließend zu fragen, ob er es mit Freundschaft versuchen möchte. 

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23. Dezember 2019 um 9:40
In Antwort auf 2gast22.

Ich habe ihn immer versucht zu verstehen, dass er sich so selten sehen will/kann. Ich habe früher als ihn angefangen zu studieren und da fing es langsam an, dass wir uns seltener als sonst gesehen haben... Aber so wenig war es eigentlich nie.
Darf ich fragen, wie viele Zeit es mindestens zusammen geben sollte, um es Beziehung nennen zu können? Also so ungefährer Maßstab... 
Vielen Dank für deinen Rat! Ich hoffe sehr, dass mir mein Bauchgefühl das richtige sagt. 

es gibt keine bestimmte Zeit!  Es geht darum dass man den Partner sehen will .... und anscheinend will er das nicht

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