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Sohn von Ex-Freund zerstörte Beziehung

23. Dezember 2018 um 13:51

Hallo Ihr Lieben,
suche hilfreiche Ratschläge und Tipps mit Menschen die die gleichen oder ähnliche Erfahrung gemacht haben.
Ich versuche kurz zu erklären: Mein Ex-Freund und ich lernten uns im Juni d.J. über eine Internetplattform kennen. Beide 50 J., beruflich tätig, ich 2 Söhne (19 und 15) aus geschiedener Ehe, er 1 Sohn (13) aus geschiedener Ehe. Leider im Vorfeld viele, jeweils eigene schlechte Erfahrungen erlebt. Entfernung der jeweiligen Wohnorte 40 km. Alles soweit sonst gut, da von beiden Seiten das Gleiche von einer Beziehung gewünscht wurde, beide wünschten wir uns den Partner "bis zum Schluss".
Der Sohn des Ex-Freundes, 13, war von Anfang an sehr anstrengend, respektlos und frech, wurde vom Vater von Anfang an bedingungslos beschützt, d.h. er kann tun und lassen was er will, es darf sich niemand wagen, etwas gegen den Sohn zu sagen. Zum Sohn 13: Er lebt seit April d.J. in einer Erziehungseinrichtung für Schwererziehbare, hat wohl eine emotionale Entwicklungsstörung mit ADHS. Ist seit dem Kleinkindalter schon sehr schwierig. Wollte nicht alleine im Kindergarten bleiben, ist aus der Schule weggelaufen, wurde daraufhin in eine Förderschule versetzt, dort auch rausgeflogen, wegen des ständigen Weglaufens und sich nichts sagen lassen wollens. Selbst in der Erziehungseinrichtung läuft er ständig weg, begeht Ladendiebstahl usw., raucht öffentlich und das mit 13. In der Kinderpsychiatrie das Gleiche, dort wurde er vorzeitig entlassen, da "nichts zu machen sei". Die Schwere und das Ausmaß des Sohnes wurde nicht zu 100 % von Anfang an auf den Tisch gelegt. Ständig gab es Streiterein wegen dem Sohn. Im November eskalierte die Situation dann letztlich, da ich dem Sohn verbot zu rauchen und er mich daraufhin mit schlimmen Schimpfwörtern betitelte und mir "Stinkefinger" zeigte. Da diese Verhalten wiedermal vom Ex-Freund unter den Tisch gekehrt wurde, bin ich nach einer Woche (leider in schriftlicher Form) völlig ausgerastet und habe ihm meine Meinung klipp und klar per Whatsapp geschrieben. Zu einem Gespräch kam es leider nie, da der Ex-Freund die Schreiberei dann endlos weiterführte und ich mich da hab reinziehen lassen, weil alles sehr verletzend usw. ablief. Dann beendete er die Beziehung und sagte, er könne das seinem Sohn nicht antun, da ich gesagt hatte, mit einer Entschuldigung sei das Ganze nicht getan und er glaube, ich wollte mit dem Sohn nichts mehr zu tun haben, er wolle aber solange für seinen Sohn da sein, bis dieser ihn nicht mehr brauche. Danach wurde weiter massiv gestritten, wieder nur schriftlich, was aber alleinig von ihm ausging und er nicht zu einem persönlichen, klärenden Gespräch bereit war, wahrscheinlich aus Feigheit !? Zu erwähnen sei, der Ex-Freund nimmt Antidepressiva (Citalopram), was seine Persönlichkeit, vor allem auf der Gefühlsebene, Empathie, sehr verändert und er irgendwie nicht mehr richtig in der Lage ist, Gefühle zu deuten oder zu fühlen etc. und dadurch sehr konflikbereit, streitsüchtig, vor allem gegen Abend ist. Wie gesagt alles schwierig, ABER, ich mag ihn trotzdem, da das Zusammensein und leben mit ihm, ohne den Sohn (er war die meiste Zeit nicht dabei), sehr harmonisch und liebevoll verlief !
Ich verstehe nicht, warum er den Jungen so unbegrenzt beschützt und er alles machen kann, nie zur Rechenschaft gezogen wird. Auch interveniert der Ex-Freund, auch grundsätzlich nur in schriftlicher Form, massiv gegen diese Erziehungseinrichtung, die von ihm komplett abgelehnt wird. Die Mutter hatte die Einrichtung ausgesucht. Seit 14 Tagen ist jetzt Ruhe. Zwischendurch meldete er sich mal per Whatsapp, was ich aber aus Furcht vor neuem Streit abgewürgt habe und ihm ein Telefonat angeboten hatte. Seitdem kam nichts mehr...
Wer von Euch hat sowas oder ähnliches auch erlebt und wie seit ihr mit so etwas umgegangen ?

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23. Dezember 2018 um 14:04

Tja da hat wohl ein Kind ziemlich viel Erziehung verpasst, dank der misere der Eltern, und den Stempel ADHS aufgedrückt bekommen... bzw ist das auch eine Krankheit die anerzogen werden kann.

Willst du das ewig mitmachen? Er wird sich nicht ändern. Und der Sohn auch nicht, wenn er nicht von einer Person die er respektiert, manieren lernt oder eben diese beigebracht werden.

Wenn jemand therapie braucht, dann die Eltern die alles durchgehen lassen.

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23. Dezember 2018 um 14:16

Das Problem ist nicht der Sohn. Dieser ist das Ergebnis seiner Eltern und damit darfst du auf dem Mann schauen. Hier liegt der Hund begraben. Das warum wieso weshalb kann dir herzlich egal sein. Zu denken gibt mir, dass du dich nicht selber schützt, sondern den Mann von seinem Sohn loslöst in deiner Sichtweise und ihn idealisierst. Du erkennst hier den Zusammenhang Vater-Sohn mutwilig nicht. Warum blendest du das so sehr aus und warum siehst du nicht, wie gefährlich und schädlich tatsächlich das Verhalten beider für dich ist? Als erwachsene Frau wäre man da sofort auf der Eingangsmatte wieder umgekehrt...du nicht. Warum? Helfersyndrom? Anyway: Per Whatts app klärt man nichts, in keinem Alter...

Wenn du mental gesund bleiben möchtest, nimmst du großen Abstand zu beiden und schaust bitte mal, warum du so blind dem Mann gegenüber bist. Nicht der Sohn ist das Problem, sondern deine Blindheit der Realtiät des Mannes gegenüber. So toll kann der nicht sein, wenn du mal auf den Sohn schauen magst.

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23. Dezember 2018 um 15:39
In Antwort auf gaphilu3

Hallo Ihr Lieben,
suche hilfreiche Ratschläge und Tipps mit Menschen die die gleichen oder ähnliche Erfahrung gemacht haben.
Ich versuche kurz zu erklären: Mein Ex-Freund und ich lernten uns im Juni d.J. über eine Internetplattform kennen. Beide 50 J., beruflich tätig, ich 2 Söhne (19 und 15) aus geschiedener Ehe, er 1 Sohn (13) aus geschiedener Ehe. Leider im Vorfeld viele, jeweils eigene schlechte Erfahrungen erlebt. Entfernung der jeweiligen Wohnorte 40 km. Alles soweit sonst gut, da von beiden Seiten das Gleiche von einer Beziehung gewünscht wurde, beide wünschten wir uns den Partner "bis zum Schluss".
Der Sohn des Ex-Freundes, 13, war von Anfang an sehr anstrengend, respektlos und frech, wurde vom Vater von Anfang an bedingungslos beschützt, d.h. er kann tun und lassen was er will, es darf sich niemand wagen, etwas gegen den Sohn zu sagen. Zum Sohn 13: Er lebt seit April d.J. in einer Erziehungseinrichtung für Schwererziehbare, hat wohl eine emotionale Entwicklungsstörung mit ADHS. Ist seit dem Kleinkindalter schon sehr schwierig. Wollte nicht alleine im Kindergarten bleiben, ist aus der Schule weggelaufen, wurde daraufhin in eine Förderschule versetzt, dort auch rausgeflogen, wegen des ständigen Weglaufens und sich nichts sagen lassen wollens. Selbst in der Erziehungseinrichtung läuft er ständig weg, begeht Ladendiebstahl usw., raucht öffentlich und das mit 13. In der Kinderpsychiatrie das Gleiche, dort wurde er vorzeitig entlassen, da "nichts zu machen sei". Die Schwere und das Ausmaß des Sohnes wurde nicht zu 100 % von Anfang an auf den Tisch gelegt. Ständig gab es Streiterein wegen dem Sohn. Im November eskalierte die Situation dann letztlich, da ich dem Sohn verbot zu rauchen und er mich daraufhin mit schlimmen Schimpfwörtern betitelte und mir "Stinkefinger" zeigte. Da diese Verhalten wiedermal vom Ex-Freund unter den Tisch gekehrt wurde, bin ich nach einer Woche (leider in schriftlicher Form) völlig ausgerastet und habe ihm meine Meinung klipp und klar per Whatsapp geschrieben. Zu einem Gespräch kam es leider nie, da der Ex-Freund die Schreiberei dann endlos weiterführte und ich mich da hab reinziehen lassen, weil alles sehr verletzend usw. ablief. Dann beendete er die Beziehung und sagte, er könne das seinem Sohn nicht antun, da ich gesagt hatte, mit einer Entschuldigung sei das Ganze nicht getan und er glaube, ich wollte mit dem Sohn nichts mehr zu tun haben, er wolle aber solange für seinen Sohn da sein, bis dieser ihn nicht mehr brauche. Danach wurde weiter massiv gestritten, wieder nur schriftlich, was aber alleinig von ihm ausging und er nicht zu einem persönlichen, klärenden Gespräch bereit war, wahrscheinlich aus Feigheit !? Zu erwähnen sei, der Ex-Freund nimmt Antidepressiva (Citalopram), was seine Persönlichkeit, vor allem auf der Gefühlsebene, Empathie, sehr verändert und er irgendwie nicht mehr richtig in der Lage ist, Gefühle zu deuten oder zu fühlen etc. und dadurch sehr konflikbereit, streitsüchtig, vor allem gegen Abend ist. Wie gesagt alles schwierig, ABER, ich mag ihn trotzdem, da das Zusammensein und leben mit ihm, ohne den Sohn (er war die meiste Zeit nicht dabei), sehr harmonisch und liebevoll verlief !
Ich verstehe nicht, warum er den Jungen so unbegrenzt beschützt und er alles machen kann, nie zur Rechenschaft gezogen wird. Auch interveniert der Ex-Freund, auch grundsätzlich nur in schriftlicher Form, massiv gegen diese Erziehungseinrichtung, die von ihm komplett abgelehnt wird. Die Mutter hatte die Einrichtung ausgesucht. Seit 14 Tagen ist jetzt Ruhe. Zwischendurch meldete er sich mal per Whatsapp, was ich aber aus Furcht vor neuem Streit abgewürgt habe und ihm ein Telefonat angeboten hatte. Seitdem kam nichts mehr...
Wer von Euch hat sowas oder ähnliches auch erlebt und wie seit ihr mit so etwas umgegangen ?

Es liegt doch auf der Hand - der Vater negiert diese Einrichtung, weil sie von der Mutter ausgesucht wurde . Die beiden haben offensichtlich mit ihrem Sohn ein massives Problem - das dieser wiederum "öffentlich" zu Buche schlägt .

Der Junge ist ein Produkt der beiden und das resultiert daraus, dass sie sich nicht einig sind/waren - daher hat der Junge den Halt verloren und agiert auf aggressive Weise . Grenzen gibt es ja offensichtlich keine .

Du weißt doch selbst wie das ist - wenn die eigenen Kinder in der Pubertät sind und sich verändern und sehr schwierig werden . Nur, dieser Junge hat eben noch ein paar drauf gesetzt .

Bekannte von uns haben ihren Sohn in eine solche Einrichtung gegeben, als er mit 12 Jahren auch anfing Diebstähle zu begehen, er hat sich an keine Vorgaben gehalten, die Schule geschwänzt usw. Vorher war er total normal und ein sehr netter Junge. Die Scheidung und Streiterein der Eltern haben wohl dazu geführt, dass er den Boden unter den Füßen nicht mehr gespürt hat .
Es war ein sehr harter Weg . Doch die Einrichtung war total in Ordnung, vor allem weil sie den Eltern auch Tipps erteilt haben .

Ich bin da ganz ehrlich, ich könnte das nicht haben . Das Leben is schwer genug, wenn man selber Kinder hat, da möchte man sich so was überhaupt nicht antun . Helfen kann man dem Jungen sowieso nicht und man muss sich auch ncihts gefallen lassen - würde ich auch nicht

Der Vater hat ein schlechtes Gewissen und daraus resultiert sein Handeln, das Ganze zu negieren und keine Kritik einstecken zu können . Offensichtlich ist ihm nicht bewusst, dass es auch von ihm mit abhängig ist, ob der Junge noch mal auf den rechten Weg kommt . Mit Wegschieben, oder kommentarlos stehen lassen derartiger Situationen und das Kind noch in Schutz zu nehmen, anstatt mal eine Ansage zu machen, wird es nicht besser machen . Und zu forcieren, die Einrichtung wäre schlecht, oder ungeeignet, weil die Mutter des Jungen diese ausgesucht hat - lässt mich ein Bild erahnen .

Mir wäre das zu anstrengend und auf jemand warten, der glaubt, das regelt sich von alleine, nein Danke . 

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23. Dezember 2018 um 15:39
In Antwort auf gaphilu3

Hallo Ihr Lieben,
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Ich versuche kurz zu erklären: Mein Ex-Freund und ich lernten uns im Juni d.J. über eine Internetplattform kennen. Beide 50 J., beruflich tätig, ich 2 Söhne (19 und 15) aus geschiedener Ehe, er 1 Sohn (13) aus geschiedener Ehe. Leider im Vorfeld viele, jeweils eigene schlechte Erfahrungen erlebt. Entfernung der jeweiligen Wohnorte 40 km. Alles soweit sonst gut, da von beiden Seiten das Gleiche von einer Beziehung gewünscht wurde, beide wünschten wir uns den Partner "bis zum Schluss".
Der Sohn des Ex-Freundes, 13, war von Anfang an sehr anstrengend, respektlos und frech, wurde vom Vater von Anfang an bedingungslos beschützt, d.h. er kann tun und lassen was er will, es darf sich niemand wagen, etwas gegen den Sohn zu sagen. Zum Sohn 13: Er lebt seit April d.J. in einer Erziehungseinrichtung für Schwererziehbare, hat wohl eine emotionale Entwicklungsstörung mit ADHS. Ist seit dem Kleinkindalter schon sehr schwierig. Wollte nicht alleine im Kindergarten bleiben, ist aus der Schule weggelaufen, wurde daraufhin in eine Förderschule versetzt, dort auch rausgeflogen, wegen des ständigen Weglaufens und sich nichts sagen lassen wollens. Selbst in der Erziehungseinrichtung läuft er ständig weg, begeht Ladendiebstahl usw., raucht öffentlich und das mit 13. In der Kinderpsychiatrie das Gleiche, dort wurde er vorzeitig entlassen, da "nichts zu machen sei". Die Schwere und das Ausmaß des Sohnes wurde nicht zu 100 % von Anfang an auf den Tisch gelegt. Ständig gab es Streiterein wegen dem Sohn. Im November eskalierte die Situation dann letztlich, da ich dem Sohn verbot zu rauchen und er mich daraufhin mit schlimmen Schimpfwörtern betitelte und mir "Stinkefinger" zeigte. Da diese Verhalten wiedermal vom Ex-Freund unter den Tisch gekehrt wurde, bin ich nach einer Woche (leider in schriftlicher Form) völlig ausgerastet und habe ihm meine Meinung klipp und klar per Whatsapp geschrieben. Zu einem Gespräch kam es leider nie, da der Ex-Freund die Schreiberei dann endlos weiterführte und ich mich da hab reinziehen lassen, weil alles sehr verletzend usw. ablief. Dann beendete er die Beziehung und sagte, er könne das seinem Sohn nicht antun, da ich gesagt hatte, mit einer Entschuldigung sei das Ganze nicht getan und er glaube, ich wollte mit dem Sohn nichts mehr zu tun haben, er wolle aber solange für seinen Sohn da sein, bis dieser ihn nicht mehr brauche. Danach wurde weiter massiv gestritten, wieder nur schriftlich, was aber alleinig von ihm ausging und er nicht zu einem persönlichen, klärenden Gespräch bereit war, wahrscheinlich aus Feigheit !? Zu erwähnen sei, der Ex-Freund nimmt Antidepressiva (Citalopram), was seine Persönlichkeit, vor allem auf der Gefühlsebene, Empathie, sehr verändert und er irgendwie nicht mehr richtig in der Lage ist, Gefühle zu deuten oder zu fühlen etc. und dadurch sehr konflikbereit, streitsüchtig, vor allem gegen Abend ist. Wie gesagt alles schwierig, ABER, ich mag ihn trotzdem, da das Zusammensein und leben mit ihm, ohne den Sohn (er war die meiste Zeit nicht dabei), sehr harmonisch und liebevoll verlief !
Ich verstehe nicht, warum er den Jungen so unbegrenzt beschützt und er alles machen kann, nie zur Rechenschaft gezogen wird. Auch interveniert der Ex-Freund, auch grundsätzlich nur in schriftlicher Form, massiv gegen diese Erziehungseinrichtung, die von ihm komplett abgelehnt wird. Die Mutter hatte die Einrichtung ausgesucht. Seit 14 Tagen ist jetzt Ruhe. Zwischendurch meldete er sich mal per Whatsapp, was ich aber aus Furcht vor neuem Streit abgewürgt habe und ihm ein Telefonat angeboten hatte. Seitdem kam nichts mehr...
Wer von Euch hat sowas oder ähnliches auch erlebt und wie seit ihr mit so etwas umgegangen ?

Es liegt doch auf der Hand - der Vater negiert diese Einrichtung, weil sie von der Mutter ausgesucht wurde . Die beiden haben offensichtlich mit ihrem Sohn ein massives Problem - das dieser wiederum "öffentlich" zu Buche schlägt .

Der Junge ist ein Produkt der beiden und das resultiert daraus, dass sie sich nicht einig sind/waren - daher hat der Junge den Halt verloren und agiert auf aggressive Weise . Grenzen gibt es ja offensichtlich keine .

Du weißt doch selbst wie das ist - wenn die eigenen Kinder in der Pubertät sind und sich verändern und sehr schwierig werden . Nur, dieser Junge hat eben noch ein paar drauf gesetzt .

Bekannte von uns haben ihren Sohn in eine solche Einrichtung gegeben, als er mit 12 Jahren auch anfing Diebstähle zu begehen, er hat sich an keine Vorgaben gehalten, die Schule geschwänzt usw. Vorher war er total normal und ein sehr netter Junge. Die Scheidung und Streiterein der Eltern haben wohl dazu geführt, dass er den Boden unter den Füßen nicht mehr gespürt hat .
Es war ein sehr harter Weg . Doch die Einrichtung war total in Ordnung, vor allem weil sie den Eltern auch Tipps erteilt haben .

Ich bin da ganz ehrlich, ich könnte das nicht haben . Das Leben is schwer genug, wenn man selber Kinder hat, da möchte man sich so was überhaupt nicht antun . Helfen kann man dem Jungen sowieso nicht und man muss sich auch ncihts gefallen lassen - würde ich auch nicht

Der Vater hat ein schlechtes Gewissen und daraus resultiert sein Handeln, das Ganze zu negieren und keine Kritik einstecken zu können . Offensichtlich ist ihm nicht bewusst, dass es auch von ihm mit abhängig ist, ob der Junge noch mal auf den rechten Weg kommt . Mit Wegschieben, oder kommentarlos stehen lassen derartiger Situationen und das Kind noch in Schutz zu nehmen, anstatt mal eine Ansage zu machen, wird es nicht besser machen . Und zu forcieren, die Einrichtung wäre schlecht, oder ungeeignet, weil die Mutter des Jungen diese ausgesucht hat - lässt mich ein Bild erahnen .

Mir wäre das zu anstrengend und auf jemand warten, der glaubt, das regelt sich von alleine, nein Danke . 

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23. Dezember 2018 um 17:57

Mag alles richtig sein, wo die TE den Jungen in die Schranken gewiesen hat, damit er nicht raucht, wissen wir nicht .

Ich habe allerdings den Freunden meines Sohnes "verboten" in unserer Wohnung zu rauchen und fördere nicht, dass junge Menschen sich mit ihrer Zigarette überall wie zu Hause fühlen . Da sah ich es mehr an - sie darauf hinzuweisen, dass sie nicht rauchen dürfen, da es verboten ist und wenn sie das draußen machen geht mich das nichts an - aber in meinen 4 Wänden sehr wohl .

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23. Dezember 2018 um 18:29

Krankheiten wie von der TE beschrieben sind kein Indikator jemand alles durchgehen zu lassen . Von mir hätte er für die Beschimpfungen eine schallende Ohrfeige kassiert und das von jemand der Gewalt verabscheut . Sein Kind zu beschützen und ihm alles zu erlauben sind 2 Paar Schuhe . Alles negieren und keinen Teil der Schuld in Betracht ziehen ebenso .

Bei ADHS heißt es, dass man den Kindern keine großen Grenzen lassen darf . Das weiß ich zufällig weil meine Tochter jahrelang mit einem Jungen aus ihrer Klasse befreundet war, der diese Diagnose hatte . Die Mutter hat mir das Krankheitsbild genau erklärt und an seinem Verhalten hat man auch gemerkt, dass mit ihm etwas nicht stimmen kann . 10-fache Aufforderungen usw. Unglaublich anstrengend, jedoch noch handelbar in Anbetracht dessen was ich oben lese .

Nur, der Therapeut dieses Kindes sagte zu der Mutter sie muss unglaublich konsequent sein und bleiben !!

Als Elternteil kann ich nicht erwarten, dass mein neuer Partner ausschließlich Verständnis hat - weil mein Kind in der Psychatrie war, Delikte wie Einbrüche und Co mit stolzen 13. Jahren hinter sich gebracht hat usw. 

Die TE muss sich nicht beschimpfen lassen und ich würde den Jungen mit 13. Jahren auch darauf hinweisen, dass er nicht zu rauchen hat . Basta - weil ich ein Erwachsener bin und mir leider nicht vorstellen kann, dass dies in seiner Einrichtung toleriert wird, weil er es "schwer" hat(te) . Rauchen mit 13. Jahren ist immer noch verboten - nur zieht man die Erwachsenen zur Rate und nicht das Kind !

Ein guter Freund meines Sohnes ist zu Hause regelmäßig ausgerastet und mit dem Küchenmesser auf seine Mutter los gegangen, da gab es Polizeieinsätze bis man ihn schlussendlich in eine WG gegeben hat und später eine Wohnung usw. 
Der Junge ist bei mir NIE ausgeflippt, der kam immer an zum Reden, setzte sich an den Küchentisch und hat sogar meinen Sohn gebeten, ob es ok wäre, wenn er sich mit mir unterhaltet und als er mal Steine ans Fenster geworfen hat - weil er sauer auf meinen Sohn war, habe ich ihn zur Rede gestellt und auch gesagt, dass so was überhaupt nicht in Ordnung ist - und er hat sich entschuldigt . Das war keine Entschuldigung damit Ruhe ist - sondern man hat ihm angesehen, dass es ihm wirklich leid getan hat. 
Ich habe ihm von Anfang an die Grenzen aufgezeigt, was bei mir erlaubt ist und was nicht . Der hat auch die Diagnose ADHS und noch ein paar andere Leichen von denen ich hier aber nichts erzählen möchte .

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23. Dezember 2018 um 18:31
In Antwort auf gaphilu3

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Ich versuche kurz zu erklären: Mein Ex-Freund und ich lernten uns im Juni d.J. über eine Internetplattform kennen. Beide 50 J., beruflich tätig, ich 2 Söhne (19 und 15) aus geschiedener Ehe, er 1 Sohn (13) aus geschiedener Ehe. Leider im Vorfeld viele, jeweils eigene schlechte Erfahrungen erlebt. Entfernung der jeweiligen Wohnorte 40 km. Alles soweit sonst gut, da von beiden Seiten das Gleiche von einer Beziehung gewünscht wurde, beide wünschten wir uns den Partner "bis zum Schluss".
Der Sohn des Ex-Freundes, 13, war von Anfang an sehr anstrengend, respektlos und frech, wurde vom Vater von Anfang an bedingungslos beschützt, d.h. er kann tun und lassen was er will, es darf sich niemand wagen, etwas gegen den Sohn zu sagen. Zum Sohn 13: Er lebt seit April d.J. in einer Erziehungseinrichtung für Schwererziehbare, hat wohl eine emotionale Entwicklungsstörung mit ADHS. Ist seit dem Kleinkindalter schon sehr schwierig. Wollte nicht alleine im Kindergarten bleiben, ist aus der Schule weggelaufen, wurde daraufhin in eine Förderschule versetzt, dort auch rausgeflogen, wegen des ständigen Weglaufens und sich nichts sagen lassen wollens. Selbst in der Erziehungseinrichtung läuft er ständig weg, begeht Ladendiebstahl usw., raucht öffentlich und das mit 13. In der Kinderpsychiatrie das Gleiche, dort wurde er vorzeitig entlassen, da "nichts zu machen sei". Die Schwere und das Ausmaß des Sohnes wurde nicht zu 100 % von Anfang an auf den Tisch gelegt. Ständig gab es Streiterein wegen dem Sohn. Im November eskalierte die Situation dann letztlich, da ich dem Sohn verbot zu rauchen und er mich daraufhin mit schlimmen Schimpfwörtern betitelte und mir "Stinkefinger" zeigte. Da diese Verhalten wiedermal vom Ex-Freund unter den Tisch gekehrt wurde, bin ich nach einer Woche (leider in schriftlicher Form) völlig ausgerastet und habe ihm meine Meinung klipp und klar per Whatsapp geschrieben. Zu einem Gespräch kam es leider nie, da der Ex-Freund die Schreiberei dann endlos weiterführte und ich mich da hab reinziehen lassen, weil alles sehr verletzend usw. ablief. Dann beendete er die Beziehung und sagte, er könne das seinem Sohn nicht antun, da ich gesagt hatte, mit einer Entschuldigung sei das Ganze nicht getan und er glaube, ich wollte mit dem Sohn nichts mehr zu tun haben, er wolle aber solange für seinen Sohn da sein, bis dieser ihn nicht mehr brauche. Danach wurde weiter massiv gestritten, wieder nur schriftlich, was aber alleinig von ihm ausging und er nicht zu einem persönlichen, klärenden Gespräch bereit war, wahrscheinlich aus Feigheit !? Zu erwähnen sei, der Ex-Freund nimmt Antidepressiva (Citalopram), was seine Persönlichkeit, vor allem auf der Gefühlsebene, Empathie, sehr verändert und er irgendwie nicht mehr richtig in der Lage ist, Gefühle zu deuten oder zu fühlen etc. und dadurch sehr konflikbereit, streitsüchtig, vor allem gegen Abend ist. Wie gesagt alles schwierig, ABER, ich mag ihn trotzdem, da das Zusammensein und leben mit ihm, ohne den Sohn (er war die meiste Zeit nicht dabei), sehr harmonisch und liebevoll verlief !
Ich verstehe nicht, warum er den Jungen so unbegrenzt beschützt und er alles machen kann, nie zur Rechenschaft gezogen wird. Auch interveniert der Ex-Freund, auch grundsätzlich nur in schriftlicher Form, massiv gegen diese Erziehungseinrichtung, die von ihm komplett abgelehnt wird. Die Mutter hatte die Einrichtung ausgesucht. Seit 14 Tagen ist jetzt Ruhe. Zwischendurch meldete er sich mal per Whatsapp, was ich aber aus Furcht vor neuem Streit abgewürgt habe und ihm ein Telefonat angeboten hatte. Seitdem kam nichts mehr...
Wer von Euch hat sowas oder ähnliches auch erlebt und wie seit ihr mit so etwas umgegangen ?

Danke für die Antworten ! Ich habe sehr interessante Eindrücke dadurch erhalten.
Ein Zurück zum Ex-Freund gibt es definitiv nicht mehr. Das Verarbeiten braucht halt seine Zeit ...
Viele Grüße

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23. Dezember 2018 um 18:44

Jemand der einem Kind eine scheuert, mit welcher lachhaften Begruendung auch immer, zeigt nur die eigene Schwaeche und Hilflosigkeit und so jemanden wuerde ich weder als erwachsenen noch als kind respektieren. So jemand begibt sich auf die Taeterseite und stellt sich gleichzeitig als Opfer dar...nogo und der Gipfel an unerwachsener Aktion.

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23. Dezember 2018 um 18:45
In Antwort auf zuckerschnecke

Jemand der einem Kind eine scheuert, mit welcher lachhaften Begruendung auch immer, zeigt nur die eigene Schwaeche und Hilflosigkeit und so jemanden wuerde ich weder als erwachsenen noch als kind respektieren. So jemand begibt sich auf die Taeterseite und stellt sich gleichzeitig als Opfer dar...nogo und der Gipfel an unerwachsener Aktion.

Ja, und das was der Junge macht - wird weiterhin toleriert . Der zerstört inzwischen mit dem Schutzschild seines Vaters (das man in derartigen Situationen, wo der Vater eigentlich ein Veto einlegen hätte müssen) noch ein paar andere Menschen .

Aber man muss das ja rechtfertigen - und man sieht ihn immer als "arm" an - das mag er sein, deshalb muss sich nicht die gesamte Gesellschaft von so einem Tyrannen im wahrsten Sinne des Wortes "zur Sau" machen lassen !

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23. Dezember 2018 um 18:46
In Antwort auf beulah_12891185

Ja, und das was der Junge macht - wird weiterhin toleriert . Der zerstört inzwischen mit dem Schutzschild seines Vaters (das man in derartigen Situationen, wo der Vater eigentlich ein Veto einlegen hätte müssen) noch ein paar andere Menschen .

Aber man muss das ja rechtfertigen - und man sieht ihn immer als "arm" an - das mag er sein, deshalb muss sich nicht die gesamte Gesellschaft von so einem Tyrannen im wahrsten Sinne des Wortes "zur Sau" machen lassen !

In einem Jahr ist er straffähig . D.h. er ist 14. Jahre und wird für seine Delikte, Ausraster udgl belangt . Was macht der Vater dann ?

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23. Dezember 2018 um 19:05
In Antwort auf beulah_12891185

In einem Jahr ist er straffähig . D.h. er ist 14. Jahre und wird für seine Delikte, Ausraster udgl belangt . Was macht der Vater dann ?

Boah, kannst du mal bitte ettliche Stufen runterkommen und hier nicht so total an die Decke gehen? Was löst das denn bitte in dir aus? Immer rauf aufs Kind...der Arme..die Gesellschaft...Herrje...rettest du jeden Sonntag die Welt vor zukünftigen Übeltätern? Wahnsinn! Und wer nicht mitdraufhaut, der ist zu handzahm?! Alter Schwede, was für ein Tunnelblick! Du fixierst dich hier auf die ADHS Diagnose, dabei scheint es nur eine Randerescheinung von vielen bei dem Kind zu sein...aber gut. Es ist eindeutig, dass hier niemand Ahnung hat, alle Therapeuten usw. zusammen und solche Kinder nur bei dir durch eine harte Hand Heilung erlangen...krass, wie verbittert du klingst. Am besten vielleicht gleich präventiv einsperren? Der wird ja noch jemanden umbringen und du hast es ja gleich gewusst...mein Beileid für deine Kinder. Du bist der Alptraum an Mutter, den ich keinem Kind wünsche, aber das ist nur meine dumme Sichtweise, denn Lebenserfahrung hast ja offenkundig nur du.
Wer andere verbal hier so versucht niederzuschreien...nee du, beweist das ganze Gegenteil von erwachsen. Ohrfeige ok für Kind? Du bist lächerlich! Du tust gerade so, als ob das Kind alles in böser Absicht und mit mutwilliger Freude tut. Empathie? Null. Tut mir leid, dass du offenbar in deiner Kindheit genau das wohl nicht bekommen hast.
Und ganz ehrlich? Es ist drauf geschissen was der Vater dann alles noch macht, es ist seine Aufgabe und nicht deine oder die er TE. Als absolut übergriffig und beinahe schon präventivhysterisch emfpinde ich das Verhalten hier.

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23. Dezember 2018 um 19:08

Ein einziges Mal wurde dieses Rauchverbot von mir ausgesprochen. Und auch als "die Neue" stand mir das absolut zu, da ein 13-jähriger NICHT in der Öffentlichkeit auf der Straße frei rauchen darf. Ist vom Gesetzgeber nachweislich so vorgeschrieben. Da der Vater nichts dazu sagte und ihn einfach machen ließ, tat ich dies dann. Dafür wurde ich, vom armen, kranken Sohn mit dem bösen "F...-Wort" betitelt, mit Schlam.... beschimpft, mit erhobenen Mittelfingern, um sodann eiligst wieder, wie immer, wegzulaufen und die Schuld daran der gesamten Welt aufzubürden. Vom Vater kam nichts, er teilte dazu nur mir: "hättest nichts sagen sollen."  ... des Weiteren: "Madam" benötigt keine Zubereitung von Tee und mit dem Buch solltest du es wohl mal selber versuchen. Offensichtlich weißt Du ja bescheid. 

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23. Dezember 2018 um 19:19
In Antwort auf zuckerschnecke

Boah, kannst du mal bitte ettliche Stufen runterkommen und hier nicht so total an die Decke gehen? Was löst das denn bitte in dir aus? Immer rauf aufs Kind...der Arme..die Gesellschaft...Herrje...rettest du jeden Sonntag die Welt vor zukünftigen Übeltätern? Wahnsinn! Und wer nicht mitdraufhaut, der ist zu handzahm?! Alter Schwede, was für ein Tunnelblick! Du fixierst dich hier auf die ADHS Diagnose, dabei scheint es nur eine Randerescheinung von vielen bei dem Kind zu sein...aber gut. Es ist eindeutig, dass hier niemand Ahnung hat, alle Therapeuten usw. zusammen und solche Kinder nur bei dir durch eine harte Hand Heilung erlangen...krass, wie verbittert du klingst. Am besten vielleicht gleich präventiv einsperren? Der wird ja noch jemanden umbringen und du hast es ja gleich gewusst...mein Beileid für deine Kinder. Du bist der Alptraum an Mutter, den ich keinem Kind wünsche, aber das ist nur meine dumme Sichtweise, denn Lebenserfahrung hast ja offenkundig nur du.
Wer andere verbal hier so versucht niederzuschreien...nee du, beweist das ganze Gegenteil von erwachsen. Ohrfeige ok für Kind? Du bist lächerlich! Du tust gerade so, als ob das Kind alles in böser Absicht und mit mutwilliger Freude tut. Empathie? Null. Tut mir leid, dass du offenbar in deiner Kindheit genau das wohl nicht bekommen hast.
Und ganz ehrlich? Es ist drauf geschissen was der Vater dann alles noch macht, es ist seine Aufgabe und nicht deine oder die er TE. Als absolut übergriffig und beinahe schon präventivhysterisch emfpinde ich das Verhalten hier.

Alles gut, hier hat und wird NIEMAND geschlagen !
Also, warum bist DU so betroffen, wenn es dich nicht betrifft ?
Alles war nur eine Frage, die von verschiedenen Menschen aus deren Sichtweise beantwortet wurde.
Auch wenn es nicht gefällt, geistundsinn1 hat nunmal recht.
(Man braucht im Umgang mit Menschen kein Empathiewunder zu sein, die Frage auf "wie würde ich mich dabei fühlen" hilft bei fast allem).

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23. Dezember 2018 um 19:31

Also bitte ! Nochmal !
NIEMAND wurde oder wird hier geschlagen oder wie Du so schön schreibst "die Fresse polieren" !
Also, jetzt bitte Schluss mit diesen Äußerungen.

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23. Dezember 2018 um 19:37
In Antwort auf gaphilu3

Hallo Ihr Lieben,
suche hilfreiche Ratschläge und Tipps mit Menschen die die gleichen oder ähnliche Erfahrung gemacht haben.
Ich versuche kurz zu erklären: Mein Ex-Freund und ich lernten uns im Juni d.J. über eine Internetplattform kennen. Beide 50 J., beruflich tätig, ich 2 Söhne (19 und 15) aus geschiedener Ehe, er 1 Sohn (13) aus geschiedener Ehe. Leider im Vorfeld viele, jeweils eigene schlechte Erfahrungen erlebt. Entfernung der jeweiligen Wohnorte 40 km. Alles soweit sonst gut, da von beiden Seiten das Gleiche von einer Beziehung gewünscht wurde, beide wünschten wir uns den Partner "bis zum Schluss".
Der Sohn des Ex-Freundes, 13, war von Anfang an sehr anstrengend, respektlos und frech, wurde vom Vater von Anfang an bedingungslos beschützt, d.h. er kann tun und lassen was er will, es darf sich niemand wagen, etwas gegen den Sohn zu sagen. Zum Sohn 13: Er lebt seit April d.J. in einer Erziehungseinrichtung für Schwererziehbare, hat wohl eine emotionale Entwicklungsstörung mit ADHS. Ist seit dem Kleinkindalter schon sehr schwierig. Wollte nicht alleine im Kindergarten bleiben, ist aus der Schule weggelaufen, wurde daraufhin in eine Förderschule versetzt, dort auch rausgeflogen, wegen des ständigen Weglaufens und sich nichts sagen lassen wollens. Selbst in der Erziehungseinrichtung läuft er ständig weg, begeht Ladendiebstahl usw., raucht öffentlich und das mit 13. In der Kinderpsychiatrie das Gleiche, dort wurde er vorzeitig entlassen, da "nichts zu machen sei". Die Schwere und das Ausmaß des Sohnes wurde nicht zu 100 % von Anfang an auf den Tisch gelegt. Ständig gab es Streiterein wegen dem Sohn. Im November eskalierte die Situation dann letztlich, da ich dem Sohn verbot zu rauchen und er mich daraufhin mit schlimmen Schimpfwörtern betitelte und mir "Stinkefinger" zeigte. Da diese Verhalten wiedermal vom Ex-Freund unter den Tisch gekehrt wurde, bin ich nach einer Woche (leider in schriftlicher Form) völlig ausgerastet und habe ihm meine Meinung klipp und klar per Whatsapp geschrieben. Zu einem Gespräch kam es leider nie, da der Ex-Freund die Schreiberei dann endlos weiterführte und ich mich da hab reinziehen lassen, weil alles sehr verletzend usw. ablief. Dann beendete er die Beziehung und sagte, er könne das seinem Sohn nicht antun, da ich gesagt hatte, mit einer Entschuldigung sei das Ganze nicht getan und er glaube, ich wollte mit dem Sohn nichts mehr zu tun haben, er wolle aber solange für seinen Sohn da sein, bis dieser ihn nicht mehr brauche. Danach wurde weiter massiv gestritten, wieder nur schriftlich, was aber alleinig von ihm ausging und er nicht zu einem persönlichen, klärenden Gespräch bereit war, wahrscheinlich aus Feigheit !? Zu erwähnen sei, der Ex-Freund nimmt Antidepressiva (Citalopram), was seine Persönlichkeit, vor allem auf der Gefühlsebene, Empathie, sehr verändert und er irgendwie nicht mehr richtig in der Lage ist, Gefühle zu deuten oder zu fühlen etc. und dadurch sehr konflikbereit, streitsüchtig, vor allem gegen Abend ist. Wie gesagt alles schwierig, ABER, ich mag ihn trotzdem, da das Zusammensein und leben mit ihm, ohne den Sohn (er war die meiste Zeit nicht dabei), sehr harmonisch und liebevoll verlief !
Ich verstehe nicht, warum er den Jungen so unbegrenzt beschützt und er alles machen kann, nie zur Rechenschaft gezogen wird. Auch interveniert der Ex-Freund, auch grundsätzlich nur in schriftlicher Form, massiv gegen diese Erziehungseinrichtung, die von ihm komplett abgelehnt wird. Die Mutter hatte die Einrichtung ausgesucht. Seit 14 Tagen ist jetzt Ruhe. Zwischendurch meldete er sich mal per Whatsapp, was ich aber aus Furcht vor neuem Streit abgewürgt habe und ihm ein Telefonat angeboten hatte. Seitdem kam nichts mehr...
Wer von Euch hat sowas oder ähnliches auch erlebt und wie seit ihr mit so etwas umgegangen ?

@te, ich bin da ganz auf deiner seite.

wenn ein 13-jähriger rauchend vor mir stünde, würde ich dem auch ein paar passende takte sagen. (bin selber raucherin und gehöre nicht der fraktion an, die denkt, alle raucher gehören inhaftiert). aber bei einem 13-jährigen kind hört es sich auf.

dein "freund" ist eine memme, der sich von diesem kind tyrannisieren lässt. ein 13-jähriger, der die partnerin als f...... und als schlampe betitelt, ein vater, der dies verhalten unkommentiert toleriert....ja mei. das sind asoziale kreise, sei froh, dass du damit nichts mehr zu tun hast.
alles gute dir.

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23. Dezember 2018 um 20:24

Na, du hast ja eine Ausdrucksweise als Pädagogin - wow ich bin beeindruckt und natürlich bestätigt es meine Annahme von denen

Man hätte den Vater auch anzeigen können, weil er seinen Sohn rauchen lässt in der Öffentlichkeit .

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23. Dezember 2018 um 20:28
In Antwort auf zuckerschnecke

Boah, kannst du mal bitte ettliche Stufen runterkommen und hier nicht so total an die Decke gehen? Was löst das denn bitte in dir aus? Immer rauf aufs Kind...der Arme..die Gesellschaft...Herrje...rettest du jeden Sonntag die Welt vor zukünftigen Übeltätern? Wahnsinn! Und wer nicht mitdraufhaut, der ist zu handzahm?! Alter Schwede, was für ein Tunnelblick! Du fixierst dich hier auf die ADHS Diagnose, dabei scheint es nur eine Randerescheinung von vielen bei dem Kind zu sein...aber gut. Es ist eindeutig, dass hier niemand Ahnung hat, alle Therapeuten usw. zusammen und solche Kinder nur bei dir durch eine harte Hand Heilung erlangen...krass, wie verbittert du klingst. Am besten vielleicht gleich präventiv einsperren? Der wird ja noch jemanden umbringen und du hast es ja gleich gewusst...mein Beileid für deine Kinder. Du bist der Alptraum an Mutter, den ich keinem Kind wünsche, aber das ist nur meine dumme Sichtweise, denn Lebenserfahrung hast ja offenkundig nur du.
Wer andere verbal hier so versucht niederzuschreien...nee du, beweist das ganze Gegenteil von erwachsen. Ohrfeige ok für Kind? Du bist lächerlich! Du tust gerade so, als ob das Kind alles in böser Absicht und mit mutwilliger Freude tut. Empathie? Null. Tut mir leid, dass du offenbar in deiner Kindheit genau das wohl nicht bekommen hast.
Und ganz ehrlich? Es ist drauf geschissen was der Vater dann alles noch macht, es ist seine Aufgabe und nicht deine oder die er TE. Als absolut übergriffig und beinahe schon präventivhysterisch emfpinde ich das Verhalten hier.

Boah - wow du gehst ja ab wie eine Rakete .

Zwischendurch wenn ich Zeit habe, rette ich die Welt stimmt . Allerdings ist mir meine Empathie noch nicht verloren gegangen . Ich empfehle das Buch - warum unsere Kinder Tyrannen werden - da steht viel Wahres drinnen .

Meine Kinder würden mich nicht eintauschen wollen, auch wnen ich ihnen nicht regelmäßig über den Kopf streichle, aber rauchen hätte sich mein Sohn in meiner Gegenwart nicht erlaubt - ganz simpel weil er wusste wo seine Grenzen liegen .

Ich finde das nicht übergriffig - wenn man aufzeigt was in nicht weniger als einem Jahr sein wird . Die Karriere ist vorprogrammiert - wenn solche Memmen Vater werden und andere derartiges Verhalten noch stützen .

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