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Sohn meines Freundes (10) will zu uns ziehen !

3. März 2010 um 18:12

Sohn meines Freundes (10) will zu uns ziehen !

Hallo Ihr Lieben,

schon länger bin Ich (25) hier im Forum aktiv. Habe mit meinem Freund (30) schon einige Höhen und Tiefen erlebt. Mein Freund hat 2 Kinder aus seinen damaligen noch sehr jungen Jahren mit 20. Ich habe sehr lange gebraucht bis ich die Kinder wirklich richtig akzeptieren konnte bzw richtig lieb gehabt habe. Nun läuft es prima, sie sind jedes 2. Wochenende bei uns, auch sehr oft mal unter der Woche, auch mal hole ich sie ab. Und sie verbringen die meiste Zeit wenn sie da sind, neben mir wenn ich mal am Computer etwas arbeite oder spiele. Das sagt inzwischen auch mein Freund. Sie fragen schnell nach mir und mögen mich einfiach, das kann ich sehr gut spüren. Nun, kommen wir zum eigentlichen Punkt. Nun endlich bei dieser Akzeptanz angekommen, gibt es vermehrt Probleme mit seinem größeren Sohn (10). Mit ihm seinem Bruder und seienr MUtter, er rastet aus, sagt Schimpfwörter und benimmt sich einfach frech. Natürlich ist das auch ein sehr großes Gesprächthema wenn er mit der Mutter der zwei telefoniert. Sie sagt " ICh halte deine Kinder nicht mehr aus " , als mein Freund seinen Sohn vor kurzem gefragt hat ( aus Spass ) ob er zu uns zeihen wolle, sagte er prompt ja. Ganz im Ernst: Ich mag die Beiden inzwischen sehr, akzeptiere sie voll und Ganz, aber zu uns ziehen? ;Mein Freund hat gesagt ich solle mir keine Gedanken machen, das ist in dem Moment halt so gewesen, aber trotzdem gehts mir serh oft durch den Kopf. Ich könnte damit nicht leben. Bin ich ihm des wegen nicht fair? Ja , es ist die große Liebe meines Lebens, aber ich könnte seinen SOhn nicht bei uns aufnehmen. Niemals, nicht bei aller Liebe. Ich habe diesen Mann so kennengelernt und genauso liebe ich ihn. Ich habe ziemliche Angst das mein Freund wenns wirklich hart auf hart kommt ,sich für ihn entscheiden würde und mich in den Wind schiesst.! Wir mussten vor ca 3 MOnaten eine Fehlgeburt verkraften, und muss auch jetzt noch schlucken wenn ich seine Kinder manchmal sehe. Aber nicht in der EIfersucht sondern in der Trauer.
Ich möchte auch endlich selbst ein Leben mit meinen eigenen Kindern und nicht stattdessen seinen Sohn ( jetzt noch im Pupertätsanfangsstadium) bei uns.

Ich bitte um Ratschläge.

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4. März 2010 um 9:04

Hallo
erstmal Beileid wegen Deiner Fehlgeburt !!!
Du hast den Mann mit Kindern kennen gelernt und nun kommt die Frage auf ,wegen seinem Sohn.
Sorry,mir haben sich die Nackenhaare aufgestellt !
Du wirst sehen,wenn Du Deinem Freund zwischen Dir und seinen Sohn entscheiden lassen musst,,er sich für seinen Sohn entscheidet.
Ein richtiger Vater lässt sich kein Messer auf die Brust setzen
Warum kann der Sohn nicht zu Euch ziehen ?
Es gibt viele Kinder , die bei ihren Vätern leben !
Dann musst Du Dir einen anderen Mann suchen,der keine Kinder hat !
Sorry,ich hab Null-Verständnis !

inetsuechtig1

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9. März 2010 um 9:00

Ich verstehe dich schon
du hast einen Mann mit zwei Kindern kennen gelernt, der alle zwei Wochen seine Kinder hat. Nie war am Anfang davon die Rede, dass die Kinder komplett in eurer Beziehung eingreifen.

Du willst eine eigene Familie, völlig verständlich. Du willst eigene Kinder von diesem Mann und nicht die Kinder die er mit einer anderen Frau hat.

Deine Ängste kann ich verstehen, aber kann er auch allein seinen Sohn gross ziehen??

Das glaube ich nicht! Er hat diese Aussage nur gemacht, weil er weiss das du mit ihm zusammen lebst und du dich dann um alles kümmern wirst. Du bist weder die Köchin, noch die Putze, noch die Nachhilfe etc. für seine Kinder.


Mach ihm klar, dass ihr beide das Recht auf eine eigene Familie habt. Nichts spricht dagegen wenn seine Kinder alle zwei Wochen kommen. Zu Besuch mehr nicht.

Wenn er dich wirklich liebt, dann wird er es verstehen, dass ihr beide ein Anrecht darauf habt.

Gruss Saraa

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9. März 2010 um 10:45


Hallo!

Ich könnte euch beide verstehen, ehrlich!
Ich könnte es absolut verstehen, wenn du seinen Sohn nicht bei dir haben wolltest. Du hast dich an die Situation gewöhnt, dass er bereits Kinder hat, das fällt einigen Leuten sicherlich total leicht, anderen sehr schwer (ich z.B. könnte mich nicht auf einen Mann mit Kindern einlassen!) und dir fiel es schwer. Es ist ein großer Schritt, den du auf deinen Freund zugegangen bist. Man träumt ja irgendwo immer davon, einen Partner zu finden und eine Familie zu gründen. Das erste Ultraschallbild zu sehen, die ersten Tritte des Babys zu spüren, alles zusammen das ERSTE MAL zu erleben. Er hat das alles schon mal erlebt - nur nicht mit dir. Es ist schwierig zu akzeptieren, dass er es niemals mit den Augen sehen kann, mit denen er es bei seiner Ex gesehen hat. Dieses Privileg hatte sie.

Nun möchtest du wenigstens mit ihm deine eigene Familie gründen, was euch sicher bald gelingen wird (mein Beileid für die Fehlgeburt). Du willst euer großes Glück alleine mit ihm teilen, für dich ist es das erste Mal, das erste Mal Mama werden, das erste Mal dieses Gefühl, dass man einem Menschen das Leben geschenkt hat! Wahnsinn! So bildet ihr eure eigenen kleinen Mikrokosmos, in dem ein anderes Kind nun - sorry - stören würde. Das ist vielleicht politisch nicht korrekt, aber ich verstehe es aus DEINER Sicht voll und ganz! Ich würde das auch nicht wollen. Ich würde mein Familienleben auch nur mit meinem Mann und meinem Kind teilen wollen, die anderen Kinder dürfen gerne zu Gast sein, aber eben nur das. Es sind eben nicht deine Kinder, es sind die einer anderen Frau, die sich für sie aufopfern muss, nicht du. Du opferst dich für dein Kind auf, wirst es lieben gerne tun, weil du ihm das Leben geschenkt hast.

Aber ich verstehe auch deinen Mann. Er sieht wieder alles aus einer anderen Perspektive. Für ihn werden seine Kinder den selben Wert haben wie euer gemeinsames Kind, er wird alle drei gleich stark lieben. Sollte dein Mann wirklich wollen, dass sein Sohn zu ihm zieht, worauf er ein Recht hätte, und würdest du ihn dann vor die Wahl stellen, wird er sich sicherlich für sein Kind entscheiden. Es ist sein Kind! Niemand darf sich zwischen Elternteil und Kind stellen.

Mein Lösungsvorschlag sieht so aus: lasst es nicht so weit kommen! Lasst es nicht zu der Frage kommen, du oder das Kind. Dann werdet ihr alle leiden, das ist sicher.
Findet einen Mittelweg. Wenn die Ursache wirklich ist, dass der Sohn so schwierig ist, habt ihr schonmal daran gedacht, euch professionelle Hilfe zu suchen? Vielleicht täte ein Besuch beim Kinderpsychologen gut oder der Beitritt in einen Sportverein, wo der Kleine sich richtig auspowern kann? Die Lösung KANN es nicht sein, ihn zum Vater abzuschieben, weil er anstrengend ist. Damit ist niemandem (außer vielleicht kurzfristig der Mutter) geholfen! Und stell dir mal vor, ihr bekommt ein Baby und habt noch so einen kleinen Rabauken im Haus - na herzlichen Glückwunsch.

Setzt euch doch mit der Mutter zusammen und sucht nach RICHTIGEN Lösungen. Es muss ja einen Grund haben, warum er so anstrengend ist, kein Kind ist von Natur aus so schwierig.
Und wenn es hart auf hart kommt, überdenkt euer "Wohnsystem". Ich kenne zwei (getrennte) Familien, bei denen die Kinder jeweils eine Woche beim Vater und eine Woche bei der Mutter leben, das klappt deutlich besser als diese Wochenendgeschichten. Geht natürlich nur, wenn beide im Einzugsbereich der Schule etc. wohnen.

Also, noch ist das Kind nicht in den Brunnen gefallen, aber die Eltern müssen hier aktiv werden. Der Kleine mit seinen 10 Jahren kann mit Sicherheit nicht wissen, was das Beste für ihn ist.

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