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Sobald ich anfange zu lieben...

23. Februar 2015 um 15:33 Letzte Antwort: 24. Februar 2015 um 7:31

Ich hab ein kleines Problem meinerseits, sobald ich aus der Verliebtheitsphase draußen bin und den Mann an meiner Seite anfange zu lieben, werde ich Eifersüchtig.
Eifersüchtig war ich schon immer aber sobald mir die Person stark ans Herz gewachsen ist, überkommt mich schon beinahe eine krankhafte Angst meinen Partner zu verlieren. Ich hab die letzten Jahre wirklich einiges durch und keine Beziehung ist reibungslos gestartet oder ist ohne Probleme einfach durch gelaufen, nur dieses Mal (es klingt vielleicht merkwürdig) ist es fast schon zu "perfekt" . Es gibt zwar immer wieder kleine Reibereien aber der Grundsockel der Beziehung ist der absolute Wahnsinn.
Jetzt zu meinem "Problemchen".
Dieses Wochenende hab ich, als wir abends zusammen bei Freunden von ihm waren, von seiner langjährigen besten Freundin, mit der ich mich super verstehe, erfahren, dass er wenn er trinkt sich meist immer in Schwierigkeiten bringt. Damit war von ihr nicht gemeint das er andere Frauen kennenlernt oder ähnliches sondern eher Unfälle passieren, er sich anfängt zu prügeln, starke Stimmungsschwankungen bekommt und sehr anstrengend wird und eine ganze miese Egotour fährt und auf alles und jeden "scheißt" mal ganz salopp ausgedrückt. Ich hab das am eigenen Leib auch schon einmal erfahren dürfen, dass er tatsächlich seine Persönlichkeit wenn er betrunken ist verändert und sehr anstrengend ist und sich von wirklich nichts beeindrucken lässt, sondern das tut was ihm grade in den Kram passt.
Mir war das anfangs etwas suspekt aber nicht so, das es mich abgeschreckt hätte. Nur nach diesem Wochenende und nach den Erzählungen von seiner Freundin bin ich extrem verunsichert, dass er wenn er mal alleine unterwegs ist, irgendetwas tut was ihn in Schwierigkeiten bringt, sich verletzt oder (jetzt kommt das Eifersuchtsthema) er in seinem Brausekopf doch mit anderen Frauen Kontakt sucht.
Ich kann diese blöden Gedanken einfach nicht abstellen und hab irgendwie ein komisches Gefühl ihm den Freiraum zu geben, den jeder verdient und den er natürlich auch vom Grundsatz her bei mir haben kann. Mir schwirrt im Moment einfach nur noch der Gedanke im Kopf herum, dass sobald ich ihm den Freiraum gebe und mir keine Gedanken mache, die Retourkutsche unverzüglich vor meiner Tür steht und der Kutscher mir laut lachend zuwinkt und er sich einfach zu sehr in sicheren Tüchern wiegt, das er glaubt einfach alles machen zu können, ohne das ich davon erfahre.
Eigentlich eine total bescheuerte Gefühlskiste grade aber ich kann es einfach nicht abschalten oder mir selber sagen: Vertrau ihm, er hat dir nicht einmal den Grund dazu gegeben zu zweifeln.
Mich nerven meine Gedanken grade selber und ich hab das Gefühl ich mache mit so etwas viel kaputt, egal ob es direkt auf ihn bezogen ist oder meine eigenen Gefühle und Vorstellungen von der Beziehung. Mit ihm wirklich ernsthaft darüber reden funktioniert auch nicht, da er mir immer nur versichert, das er bei mir bleibt und kein Interesse an anderen hat und meine Gedanken einfach nur lächerlich sind. Aber wirklich eine normales Gespräch mit ihm über solche Themen zu führen funktioniert nicht wirklich, da er meist sofort abblockt.

Vielleicht habt ihr einen Rat oder eine Idee wie ich mein Kopfchaos bereingt kriege oder seid ihr vielleicht der Ansicht, dass meine Gedanken doch noch in einem vernünftigen Rahmen liegen?

Vielen Dank fürs lesen und auch schon einmal im Vorraus fürs Antworten

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23. Februar 2015 um 21:10

Wie kannst du es einfach übergehen, dass er betrunken ein anderer Mensch ist?
Das ist doch nicht normal? Ich kenne es von anderen und mir selber nur so, dass Alkohol maximal das verstärkt, was eh schon in einem "schlummert". Was du schreibst, klingt aber eher nach einer anderen Art von Wandlung?

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24. Februar 2015 um 7:31
In Antwort auf dianne_12374856

Wie kannst du es einfach übergehen, dass er betrunken ein anderer Mensch ist?
Das ist doch nicht normal? Ich kenne es von anderen und mir selber nur so, dass Alkohol maximal das verstärkt, was eh schon in einem "schlummert". Was du schreibst, klingt aber eher nach einer anderen Art von Wandlung?

Danke für deine Antwort
Naja ich übergehe es ja nicht, sondern mache mir ja genau darum Gedanken, darum wie er sich anscheinend verändern kann (was ich ja als "worst case" noch nicht mitbekommen habe) und was das Resultat aus seiner Wandlung dann ist, heißt Krankehausaufenthalte wegen Prügeleien oder Führerscheinentzug wegen Restalkohol im Blut etc. Das sind alles Geschichten die ich am Wochenende erst efahren habe und die mich wirklich stark verunsichern.
Ich kenn es schon von ehemaligen Freunden, dass Menschen durch Alkohol eine komplette Wesensänderung durchlaufen, erlebt hab ich tatsächlich schon alles.

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