Home / Forum / Liebe & Beziehung / So sehen massive Unruhen aus

So sehen massive Unruhen aus

5. Mai 2010 um 13:20

http://www.n-tv.de/mediathek/livestream/

Griechenland brennt gerade. Das geht nicht mehr lange gut. Auwei
Man kann nicht gegen die Bevölkerung regieren

Mehr lesen

5. Mai 2010 um 13:39

Ach Markus nu häng dich doch nicht schon wieder
an einzelnen Wörtern auf. HAbe lediglich den Text von n-tv übernommen, das war ebend eren Bildunterschrift.

Mir macht die aktuelle Lage aus folgendem Anlass Sorge: die Griechen sind bekannt für ihre Protestkultur, der letzte Bürgerkrieg ist noch nicht so lange her. Was wenn es wieder dazu kommt. Ist das Geld sowas wert? Menschenleben? Das isnd doch nur die ersten Ausläufer. das Land hat mit dem Spargrogramm KEINE Perspektive. Würdest du da ruhig bleiben? Es sind NICHT die kleinen Leute, die das Land so in die Sch... geritten haben. Aber es sind diejenigen, die jetzt alles ausbaden müssen. Mit der Aussicht, dass es nicht BESSER werden wird. Die Wirtschaft wird abgewürgt damit sind die Kredite noch unmöglicher zurückzuzahlen. Und wenn das Programm endet und sie alleine wieder sich Gelder auf dem Kapitalmarkt beschaffen müssen, fängt das Spiel von vorne an. Hohe Zinsen, Sparen usw. Es KANN und wird nicht gutgehen. Einzige Lösung, die genauso schmerzhaft ist aber dem Land Perspektiven eröffnet ist raus aus dem Euro.
Was das für uns bedeutet ist auch nicht ohne. Warten wir es ab. Mir tun die Griechen (nicht die Millionäre) jedenfalls sehr leid.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2010 um 13:43

EBEN
es geht nicht NUR um die Griechen. Mit ihnen fällt und stirbt der Euro. Und er stirbt gerade. Tag für Tag.

So würde übrigens die Lage in D aussehen, wenn wir vergleichbare Einsparungen vornehmen müssten (? müssten oder bald müssen?). Würde es hier ruhig bleiben?

http://www.welt.de/wirtschaft/article7474575/Wenn-die-Deutschen-sparen-mues sten-wie-Griechen.html

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2010 um 14:28

Missverständnisse
Ich sage es Dir: warte noch ca. 10-15 Jahre ab. Dann brechen die Finanzsysteme aufgrund der JAHRZEHNTE praktizierten Überschuldung ALLER EU-Staaten in sich zusammen.
--> inhaltlich sind wir da nah beieinander, zeitlich denke ich das kommt wesentlich früher: 3- 5 Jahre. Aber ok, wir werden es ja sehen.

**** das Land hat mit dem Spargrogramm KEINE Perspektive.
..ich meinte Griechenland hat mit dem Spargrogramm UND dem verbleib im Euro keine Perspektive. Sparen müssen sie, das ist klar, nur würde die Wirtschaft mit ner abgewerteten Drachme wieder wettbewerbsfähig und sie hätte eine Aussicht auf langfristige Besserung. Mit Euro, keine Chance.
Wirtschaft abwürgen bezog sich übrigens auf Griechenland: sinkende Steureinnahmen, mehr Arbeitslose, mehr Sozialleistungen (zumindest in dem bescheidenen Rahmen, den Gr hat) und weniger Konsum, was wieder sinkende Wirtschaftleistung bewirkt.
Das WIR was Wirtschaft angeht (vor allem den Binnemarkt) einen an der Klatsche haben, da stimme ich dir voll zu!!! Wir haben alles kaputtgespart aber so ist das nunmal mit den Mentalitäten. Muss man mit lebe

HOHE ZINSEN bezieht sich auf die Staatsanleihen oder wie würdest du zuletzt 13,x Prozent nennen? Wenig? Geht hier nicht um Privatkredite sondern um den Staatshaushalt. Und die Zinsen würden auch NACH dem Sparprogramm hoch sein, weil es eben nicht wirken kann. Durch die stagnierende/fallende Wirtschaft kann das Land nicht so wachsen wie es müsste, um aus der Sch... wieder raus zu kommen. Nur ohne Euro und durch Abwertung wäre das irgendwann möglich.

Bislang bezog sich raus aus dem Euro auf Gr, ich dachte wenn sie sofort den Ausstieg durchgezogen hätten, wäre der Rest der Eurozone stabil geblieben. Hätte zwar genirscht im Gebälk aber es wäre konsequent gewesen. Nach dem rumgeeier sind die Märkte aber so unruhig, dass das nicht mehr helfen wird. Also folgen Portugal und Spanien auf jeden Fall. Was zu großen Verwerfungen führen wird und somit eventuell zu einem komplett auseinanderbrechen des Euros. Also ja, ich rechne damit, dass die nationalen Währungen wiederkommen. Mit Haircut für die unbezahlbaren (da hat du vollkommen recht) Schulden. Was auch einen Haircut für die Sparguthaben bedeutet, klar. Warum flieht wohl alles um mich rum in Immos, Wald, Acker und Edelmetalle?


Bei den unteren Punkten gehe ich mit. Bis auf die ZBs, eher muss das geldschöpfen der Geschäftsbanken aufhören oder begrenzt werden, die mit jeder Kreditvergabe Ged aus dem Nichts schöpfen und deshalb ja auch alle in Schulden getrieben haben. Klar auch die die Schulden übermäßig gemacht haben, sind schuld. Keine Frage. Außerdem Schluss mit Landesbanken und Co. Kompletter Schwachsinn und völlig unfähig die ausgemusterten Politiker da.

Lieben Gruss du Revoluzzer


Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2010 um 14:30

Auch grad gelesen
verbrannt in ner Bank. Wie furchtbar

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2010 um 14:41

Rettungsmission
Die EU Länder befinden sich derzeit auf einer Rettungsmission.

Wenn Griechenland verloren ist, ist der EURO noch langen nicht verloren.

Aber dann muss viel mehr Geld in die Hand genommen werden: Geld für die Banken, die gerettet werden müssen weil sie unheilbar in den Staatsbankrot reingezogen werden.

Und nachher kommt Portugall, Spanien....
the same.

Also GELD wird auf JEDEN Fall fließen.

Der günstigste fall ist tatsächlich, wenn sich die Situation beruhigen würde und die Griechen die Maßnahmen durchsetzen.

Ansonsten .... Geldentwertung.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2010 um 14:45

Jaaa

Ich weiß gar nicht, warum du NÖ sagst?

Wir sind inhaltlich doch alle auf einer Linie. Das Ding bricht gerade zusammen und ich wette darauf, dass es keine 10 - 15 Jahre dauert. Warum es zusammenbricht hast du und andere ja erläutert (auch im anderen Fred), es MUSS zusammenbrechen, weil ein Fiatmoneysystem immer zusammenbricht. Aber es geht am Ende immer schnell und ich denke wir sehen das Ende gerade. Das ist der Anfang. Mir tun aber diese unschuldigen Menschen furchtbar leid, verbrennen ist mein persönlicher Horrortod

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2010 um 14:57

@ pacjam: Es ist eine RETTUNGS Mission
und nichts anderes.

Vergangheit ist egal, wenn gerettet werden muss. Es ist nämlich schon passiert.

Ich arbeite selbst in einer Bank. Und die Preise für einen Staatsbankrot sind im Risiko nicht eingepreist. Das ist auf das bisher gute Rating zurückzuführen.

Jetzt ist der Staatsanleihen-Papieren-Ramsch Status aber evident. Und los wird man den Drek nicht mehr. Also muss man es ... ja was wohl? Abschreiben.

Und allein Frankreich hat einige Mrd. bei den Banken gebunkert. Diese Banken müssen vermutlich zum Teil dann wiederum gerettet werden. Das kostet einfach viel zu viel Geld.
Deutschland detto.

Und dann wird dadurch eine Spirale in Gang gesetzt. Wenn Griechenland nicht mehr gerettet wird, sondern aus dem EU Raum rausgehaut, dann wird auch Spanien, Portugal ... auch nicht gerettet?? Fragezeichen ???

Also auch raus mit denen? Was ist mit England? Die sind genauso mies drauf im Budget? Auch raus?

Und was bleibt über? Nichts außer Deutschland vermutlich.
Also wäre der EURO Tod. Alle steigen wieder auf nationale Währungen um. Supergau. Inflation. Hyperinflation. Wirtschaftskrise, Massenunruhen in ganz Europa.

Glaub mir.

Griechenland MUSS gerettet werden.


Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2010 um 15:02
In Antwort auf natan_12647874

@ pacjam: Es ist eine RETTUNGS Mission
und nichts anderes.

Vergangheit ist egal, wenn gerettet werden muss. Es ist nämlich schon passiert.

Ich arbeite selbst in einer Bank. Und die Preise für einen Staatsbankrot sind im Risiko nicht eingepreist. Das ist auf das bisher gute Rating zurückzuführen.

Jetzt ist der Staatsanleihen-Papieren-Ramsch Status aber evident. Und los wird man den Drek nicht mehr. Also muss man es ... ja was wohl? Abschreiben.

Und allein Frankreich hat einige Mrd. bei den Banken gebunkert. Diese Banken müssen vermutlich zum Teil dann wiederum gerettet werden. Das kostet einfach viel zu viel Geld.
Deutschland detto.

Und dann wird dadurch eine Spirale in Gang gesetzt. Wenn Griechenland nicht mehr gerettet wird, sondern aus dem EU Raum rausgehaut, dann wird auch Spanien, Portugal ... auch nicht gerettet?? Fragezeichen ???

Also auch raus mit denen? Was ist mit England? Die sind genauso mies drauf im Budget? Auch raus?

Und was bleibt über? Nichts außer Deutschland vermutlich.
Also wäre der EURO Tod. Alle steigen wieder auf nationale Währungen um. Supergau. Inflation. Hyperinflation. Wirtschaftskrise, Massenunruhen in ganz Europa.

Glaub mir.

Griechenland MUSS gerettet werden.


Griechenland WILL aber gar nicht

gerettet werden so wie es aussieht. Zumindest nicht zu diesen absurden Bedingungen.

Warum lässt man sie nicht austreten aus dem Euro und hilft ihnen DANN? So haben sie beides, Hilfe und Perspektive und wären eher bereit Einschnitte vorzunehmen. Den Banken kann man doch das Geld direkt geben, sie bekommen es ja oder so, nur dann ohne Umweg Griechenland. Joes tolle Rettungshilfe ist doch ein zynischer Witz!!! Die verdienen sich doch dumm und dusselig daran.

Aber egal, ES IST ZU SPÄT. Letzte Woche war der letzmögliche Zeitpunkt, jetzt ist das Ding ist durch und die Panik regiert, kuck dir die Börsen doch an. Jetzt folgt nur noch GEwalt und Chaos bis alles zusammengebrochen ist und wir alle unter schmerzhaften Einschnitten wieder neu anfangen. Sxxeiß auf dasGeld aber hoffen wir, dass nicht zuviele Menschen dabei drauf gehen werden. Gruselig.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2010 um 15:13

Na Wienerle

Hast mich mal wieder ellenlang zerpflückt Asche auf mein Haupt.

Nur zwei kurze Sachen noch:
wenn ich dir schreibe, ich bezog mich auf Kredite für die Staatsschulden dann musst du mir das wohl glauben, nachdem ich es dir nochmal ausdrücklich gesagt habe. Dass du es zuerst anders verstanden hast ok aber ich hab es dir doch nun schon nochmal erklärt. Wat soll ick denn noch tun, damite mich vastehst?
Eben und das mit den hohen Zinsen ist ja dann genau das Problem. Die werden auch nach einem griechieschen zurück an den Kapitalmarkt ja nicht plötzlich niedrig sein also was bringt das ganze? Nada, null.

Und Geschäftsbanken schöpfen sehr wohl auch Geld. Hängt zwar vom Eigenkaiptal ab, nur wie hoch ist der Hebel? Gigantisch groß. Frag mal Herrn P.C. Martin was der darüber denkt. ICH bin kein Ökonom aber ich habe das schon oft gelesen. Und die FED ist in privater Hand, darf man ja auch nicht vergessen Ne Notenbank muss schon sein und zwar absolut strikt reguliert. Nach dem Reset vesteht sich, jetzt ist eh zu spät

Und jetzt geb ich auf *müde kuck*

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2010 um 15:30

Wie sie retten werden?

NA SOOO:

http://www.teleboerse.de/nachrichten/dossier/Kauft-die-EZB-Schulden-article 857160.html

Wir kaufen einfach wie die FED und Die BoE die Eurostaatsanleihen selber. Geniale Idee

Ich fall tot um, wie blöd sind die eigentlich? Ja ich weiß, sie sind nicht blöd nur hilflos. Wenn sie das machen, kann es noch mal einige Zeit gutgehen. Dafür ist die Fallhöhe um vieles größer. Deshalb wäre es viel besser: Währungsreform und haircut JETZT. Wehtun wird er so oder so.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2010 um 15:39

Ja red I chinesisch?
Die absurden Bedingungen in der Eurozone zu verbleiben und sich totzusparen und nachher trotzdem den Bach runterzugehen. Die sind doch nicht doof, die wissen doch auch, dass die Schulden nie und nimmer zurückgezahlt werden KÖNNEN. Sagst du doch selbst. Sie wissen auch, dass es kein Griechenbailout ist sondern ein Bankenbailout. Jeder weiß das.
Mal ehrlich du als Volk würdest doch auch nur zu harten Einschnitten bereit sein, wenn du wüsstest es würde was bringen oder? Und nicht, wenn du weißt, du gehts so oder so bankrott. Denn erst danach kann man wieder aufbauen. Warum also vorher noch viel mehr Schmerz in Kauf nehmen, wenn man sowieso alles verlieren wird?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2010 um 16:33

Frieden sei mit dir

Hab schon echt gedacht, ich kann mich gar nicht mehr klar ausdrücken.

Ja das mit der Bildzeitung weiß ich, manchmal schriebt er noch Artikel. Aber Zinshasser? So habe ich ihn nie verstanden. Er zeigt doch nur die logischen Konsequenzen eines solchen Systems auf, eigentlich as gleiche was du mir hier vorhin erzählt hast. Und gegen staatliche Interventionen ist er auch, weiß nicht wieso er bei dir so schlecht weg kommt? Und so wie ich ihn bisher gelesen habe, hat er kein besseres System im petto als das existierende. Er sagt halt nur, dass es immer zum Crash kommen MUSS in einem solchen System, eben wegen den Zinsen. Das sagst du doch auch?
Gut er sagte auch, dass die Fallhöhe des Systems mittlerweile so hoch ist, dass bei dem diesmal einmaligen GLOABLEN Zusammenbruch, den wir erleben, die Nationalstaaten verschwinden werden und wir uns in der Stammesgesellschaft wiederfinden werden. Aber ob das falsch ist, werden wir ja sehen. Unmöglich ist hier gar nichts mehr.

Wo sind deine genauen Kritikpunkte? Nochmal bislang habe ich ihn so verstanden, dass er nicht gegen das System an sich ist, er hat also kein besseres in der Tasche, nur das er den systemimmaneneten Fehler sieht und die logischen Konsequenzen beschreibt.

Auch ein Goldgedecktes System, dass mit Zinsen arbeitet wird doch irgenwann an diesen Punkt kommen oder? Nicht so schnell wie Fiatmoney aber irgendwann wird auch da die Verschuldung zu hoch. Weil wenn man Zinsen erhebt, ja beim zurückzahlen MEHR GELD als verliehen zurückgezahlt werden muss, welches ja nicht existiert, weshalb wieder irgendwo ein neuer Kredit aufgenommen werden muss, der beim zurückzahlen auch wieder MEHR Geld usw.... Deshalb sagt er ja Schuld = Geld, weil durch die Vergabe der Kredite MIT den Zinsen mehr Geld entsteht. Und genauso 'schöpfen' die Geschäftsbanken doch Geld oder nciht? Sie 'drucken' keine Banknoten, sie vergeben Kredite und zwar vielmehr als sie an Geld haben, einfach durch die Eingabe in den Computer. 0 und 1...und es ward Geld

Aber er beschreibt das völlig unemotional ohne das System abschaffen zu wollen, denn es gibt kein besseres bislang und er weiß auch keins. Weißt du Wienerle eins?

Danke für die Links, werd mal lesen gehen...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2010 um 16:50

Wenn du den Thread mal weiterrunterliest

findest du gute Gründe, warum das nicht funktionieren kann und wird. Die haben fertig. Es gibt keine Lösung ohne Haircut. Nicht für Griechenland und nicht für uns oder den Rest der Welt.
Ich bin einfach nur buff wie schnell die 'good old times' (ironisch bitte) in Europa wiederkommen

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2010 um 21:18

@ Markus

Falls du hier nochmal reinliest, ich würde dich gern noch fragen. Was passiert eigentlich mit Schulden, die auf Euro lauten, wenn die Eurozone auseinanderbricht, also alle Lönder ihre nationalen Währungen wieder einführen würden. Es gibt ja dann keinen Euro mehr, keine EZB, wohin zahlen die Staaten ihre auf Euro lautenden Schulden oder wird bei den Banken dann einfach umgestellt, wenn ja wie? 1:1? Oder je nach Wert der Währung? Wäre D dann nciht fein raus, wenn die DM gegenüber den anderen Währungen wieder stark aufwerten würde?

Lieben Gruss

Die Briten raten uns ja schon mal auszutreten:

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article7487228/Deutschland-sollte-die-Waehrun gsunion-verlassen.html

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Mai 2010 um 8:02

@pacjam
Schau, es ist ja nicht so, dass ich dir inhaltlich nicht zustimme, auch wenn ich ein bischen von der Wortklauberei verärgert bin.

Aber egal.

Fakt ist, und da stimmst du mir ja zu, dass die EU-Welt am Abgrund steht. Die Szenarien die eintreten könnten, sind alle mit Monsterwörtern wie Hperinflation flankiert.

Die Crashszenarien reichen von Bad Worst Case und Light Worst case bis weiteres Überleben der Eurozone.

ABER und jetzt das Aber... die Politiker haben eine Entscheidung getroffen, nämlich dass sie versuchen wollen, die Griechen und damit den Euro zu "halten". Und Geld nachschießen, ist das Einzige was geht und Sinn macht.

Wenn man in einem Boot sitzt und das Leck ist riesengroß, kann man nur untergehen oder das Leck stopfen. Und so wird eben versucht das riesengroße Leck zu stopfen. Wenn nicht, sinken wir alle.

Im Übrigen denke ich, dass Griechenland kurz vor einer neuen MIlitärdiktatur stehen dürfte, wenn die Unruhen noch länger anhalten. Und was die Militärs tun, dass wissen die Militärs allein.


Übrigens: Was du da so sportlich siehst mit dem Neuanfang...... DAS bedeutet ganz sicher, dass:

1) Leute sterben werden durch Unruhen auch in Deutschland
2) Verlust aller Sparguthaben und Pensionsvorsorgen
3) Verlust der staatlichen Integrität ?? Möglicherweise - hoffentlich nicht.
4) Reduzierung aller Vermögenswerte auf Immobilien, Wertgegenstände, Gold und möglicherweise Aktien (aber nur von Unternehmen - wo echte Assets dahinterstecken, keine Firmen mit leerem Aktiva)
5) ALLE brauchen Nahrungsmittel, wo werden die herkommen? Tauschhandel?

Soweit ... hoffe ich dass es nicht kommt. Deshalb bin ich froh, dass zumindest versucht wird, das Leck zu stopfen.


Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Mai 2010 um 9:23

Wen meinst du jetzt damit?

Die 'enwtickelten' Länder als ganzes?
Oder das 'übersättigte' griechische Volk?

Zur INFO:
Die Situation ist schon vor der Umsetzung der Sparpläne düster. 20 Prozent der Griechen sind akut von Armut bedroht. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 9,5 Prozent. Immer mehr Menschen sind auf staatliche Unterstützungsleistungen angewiesen. Und schon jetzt ist es so, dass die Regierung diese Hilfe schon seit Jahren kaum erbringen kann.

Das wird durch das Sparprogramm alles noch dramatisch verschärft.
WIR würden hier nicht anders reagieren, wenn uns solche Maßnahmen aufgezwungen würden, ohne dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Mai 2010 um 9:52

Ja alles andere ist Augenwischerei

es wird allerdings ein gloabler Schuldenschnitt sein mit den entsprechenden Auswirkungen. Zu vermeiden ist er nicht.

Zumindest was Griechenland angeht, dämmert es auch den etablierten Medien so langsam:
http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2010/05/05/kauft-die-ezb-staatsanleihen-a uf/

...

Der wichtigste Grund ist, dass das Hilfspaket den Griechen ganz offensichtlich nur eine Atempause verschaffen soll. In spätestens zwei Jahren, so heißt es, sollen sie wieder an die Kapitalmärkte zurückkehren und beginnen, sich selber zu finanzieren. Doch das ist eine Wette mit höchst ungewissem Ausgang. Denn was wird in zwei Jahren sein, selbst wenn die griechische Regierung im Sattel bleibt und alle versprochenen Maßnahmen umsetzt? Dann wird Griechenland ein Land mit einem Schuldenstand von rund 150 Prozent des BIP sein, in einer zähen Rezession stecken und nach wie vor ein beträchtliches Haushaltsdefizit aufweisen. Nicht gerade die Story, die Anleger in Scharen anlockt, oder?

Was wird also dann passieren? Entweder werden die Euro-Partner die Zähne zusammenbeißen und weitere zig Milliarden Euro nachschießen, was letztlich auf eine permanente Alimentierung à la Länderfinanzausgleich hinausläuft, oder es wird eben doch eine Umschuldung geben. Letzteres dürfte hoffentlich die weitaus wahrscheinlichere Lösung sein. Das sehen auch die Anleger so, und was sollen sie auch sonst denken, wenn die deutsche Bundesregierung begleitend zum Sparpaket die Schaffung einer europäischen Insolvenzordnung für Staaten ankündigt?


Allerdings wird das eben auch bei allen anderen Ländern dan so sein.

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Mai 2010 um 10:27

Ja das ist richtig

Portugal kann und will auf keinen Fall zahlen.
Kredite kannst du abschreiben, kuck mal hier:

http://www.ftd.de/politik/europa/:kolumne-muenchau-auf-dem-weg-i n-die-naechste-luege/50109977.html

Es droht ein neuer Skandal um die Griechenland-Beihilfen, wieder einmal als Resultat der Doppelzüngigkeit der Regierungschefs. Den Märkten wird signalisiert, dass die vereinbarten Kredite den sogenannten Junior-Status haben. Das bedeutet, dass sie im Falle einer Staatspleite Griechenlands zweitrangig bedient werden. Zuerst werden die Besitzer griechischer Staatsanleihen ausbezahlt, und wenn dann noch was übrig bleiben sollte, bekommen die europäischen Regierungen ihr Geld wieder zurück.

......

Die Milliarden sind weg, es sei denn wir geben sie gar nicht erst aus. Bislang besteht ja noch Hoffnung, dass man das Gesetz durch eine Klage stoppt. Oder der Laden uns vorher um die Ohren fliegt und Griechenland freiwillig aus dem Euro austritt, dafür müssten die Proteste allerdings weitergehen und den Druck auf die Regierung erhöhen. Abwarten, bleibt spannend.

Gruss

PS: tot sind wir so oder so, die Banken sind eh nur noch Zombies, die sich momentan vom Blut der Länder ernähren. Die können nicht raus aus der Falle (weil worin sollen sie denn all ihr nachgeworfenes Geld investieren) und die Regierungen auch nicht, weil dann die Banken entgültig tot sind. Aus die Maus.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Mai 2010 um 11:25

Hört sich ja ganz charmant an

nur überleg mal, verteilst du dann auch so genrös die existierenden Schulden? Da freuen sich aber alle, die vorher keine hatten

Was sind denn die Einlagen bei LVs und Co? Staatsanleihen und Immokredite usw. Das will ich nicht geschenkt.
Du müsstest schon alles PAPIERgeld als wertlos erklären, was dann eben sowohl Schulden als auch Guthaben vernichtet. Übrig bleiben dann nur EMs, Immos und anderer Grundbesitzt, Wertgegenstände.
Aber das würde wahrscheinlich auch nicht sehr viele Freunde finden.

Da hast du allerdings recht: Aber der komplette Finanzsektor begreift das nicht. Das Geld wächst nicht auf Feldern, wo es abgeerntet wird, es ist ein Gegenwert für Produktion und Dienstleistung.

Nur ich sage, sie KÖNNEN jetzt gar nicht mehr anders. Wo soll denn all das hineingepumpte Geld hin? Soviel Felder, Wäder und Häuser gibt es ja gar nicht, die man dafür kaufen könnte. Also geht das Geld in die windigen Anlagen, denn die Leute wollen ja auf ihre Anlagen auch Zinsen haben, die irgendwie 'erwirtschaftet' werden müssen. Es wird so bis zum bitteren Ende weitergehen. Da kommen wir nicht dran vorbei. Und danch MUSS es endlich vernünftige Regeln geben und man kann neu anfangen.

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. Mai 2010 um 14:16
In Antwort auf kilie_12351775

EBEN
es geht nicht NUR um die Griechen. Mit ihnen fällt und stirbt der Euro. Und er stirbt gerade. Tag für Tag.

So würde übrigens die Lage in D aussehen, wenn wir vergleichbare Einsparungen vornehmen müssten (? müssten oder bald müssen?). Würde es hier ruhig bleiben?

http://www.welt.de/wirtschaft/article7474575/Wenn-die-Deutschen-sparen-mues sten-wie-Griechen.html

Hi
http://www.welt.de/wirtschaft/article7474575/Wenn-die-Deutschen-sparen-mues sten-wie-Griechen.html

auf den Artikel kann man nicht mehr zugreifen ....

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. Mai 2010 um 14:18
In Antwort auf devlish666

Hi
http://www.welt.de/wirtschaft/article7474575/Wenn-die-Deutschen-sparen-mues sten-wie-Griechen.html

auf den Artikel kann man nicht mehr zugreifen ....


hat sich erledigt war ne Leerzeile zuviel.
Übrigens interessante Diskussion

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Teste die neusten Trends!
experts-club