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So scharf auf kollegen....

28. November 2007 um 20:49

bin seit 2 jahren scharf auf einen kollegen und ich gebe zu ein wenig verknallt in ihn. habe einen freund, den ich über alles liebe und der kollege ist auch schon seit jahren in festen händen. jedoch hat ihn das nicht abgehalten mit mir zu flirten und mich auf jeder betriebsfeier anzubaggern, anfangs blockte ich noch ab aber späper erlag ich seinem charme. wir knutschten schon miteinander aber dann brach er ab. er kommt eigentlich nur an, wenn er was getrunken hat. wir mailen uns oft was wäre wenn, er ist zwar nicht abgeneigt, sagt aber es könnte ein spiel mit dem feuer sein. ich weiss dass er kein kind von traurigkeit ist und dass er auf anderen feiern auch mal mädels angräbt etc.
also scheint er nicht der treuste zu sein. ich bin so heiss auf ihn, das glaubt man gar nicht. in der firma ist es eher verklemmt zwischen uns, obwohl wir uns viel mailen. können uns irgendwie nicht in die augen gucken, ist ne spannung da. bald fliegen wir mit der firma nach athen und dort wird es sich ergeben, dass wir im hotel übernachten und er ein einzelzimmer hat, ich habe ihm schon geschrieben, dass wir es uns da gemütlich machen könnten und er antwortete mir mit nem zwinkersmily etc. allerdings weiss ich nicht, ob ich soweit gehen könnte mit ihm zu schlafen, nach dem knutschen hatten ich ein super schlechtes gewissen gegenüber meinem freund und hab es ihm auch gebeichtet, er war not amused aber machte jetzt keine grosse szene. ich weiss nicht, liebe meinen freund aber meine hormone spielen seit monaten verrückt. jemand in der gleichen lage???

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1. Dezember 2007 um 10:58

Lass es zu
Hallo alina26!

Ich hab im Forum gesucht, ob jemand in der gleichen Lage wie ich ist bzw. war. Und dann finde ich deinen Beitrag.
Mir ging es ähnlich. Hatte da auch einen Arbeitskollegen, mit dem ich zahlreiche Stunden gemeinsam und alleine im Büro verbrachte. Da war von anfang an eine gewaltige Spannung um nicht zu sagen Knistern zwischen uns. Aber ich hatte/habe einen Freund (schon seit 8 Jahren) und auch er war mehr als glücklich vergeben. Trotzdem dieses Knistern. Ich wusste auch, dass er den weiblichen Geschlecht normalerweise nicht ganz abgeneigt ist, auch nicht, wenn er eine Beziehung hat. Bei seiner damaligen allerdings schon, die liebte er wirklich.
Ich stellte mir immer vor, wünschte es mir gerade zu, mit ihm eine Affaire zu haben. Postete auch und fragte um Rat - aber jeder riet mir davon ab. Aber ich hatte mich doch schon in ihn ein wenig verliebt und wollte so Ratschläge einfach nicht hören.
Es war nie was zwischen uns, außer diese Spannung, dieses Knistern und Funken. Bis wir mit der Firma Klausurtagung hatten. Eigentlich sollten wir in getrennten Zimmern schlafen - eigentlich. Aber er war es, der den Vorschlag machte, dass wir uns doch ein Zimmer teilen könnten - trotz seiner Verliebtheit zu seiner Freundin. Gut, es kam was kommen musste. Danach redeten wir auch darüber und da er doch ein schlechtes Gewissen hatte (ich nicht so sehr, weil ich mich aus anderen Gründen bereits von meinen Freund trennen wollte) beschlossen wir, dass es bei dieser einmaligen Sache bleibt.
Es hat nichts an unserem super Verhältnis geändert, wir waren die besten Freunde danach - aber jeder wusste, trotz diesem Knistern, welches immer noch zwischen uns herrschte, dass wir einfach

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4. Dezember 2007 um 13:37

Privatnachricht funktioniert nicht
Danke für deine Nachricht, leider lässt sich da nichts zurück schicken - es kommt immer eine Fehlermeldung. Deshalb schreib ichs dir jetzt da rein:

Ich kenn deine verzwickte Lage wirklich - mir kommt das alles so vor, als ob ich das geschrieben hätte, weil es bei mir genau die gleichen Gedanken und Gefühle waren.
Auf unserer Klausurwochendende verbrachten wir die Nacht zusammen, die auch sehr schön und leidenschaftlich war. Aber bei unserem Gespräch über diese Nacht, sagte er so ziemlich das gleiche - eben dass es kompliziert sei. Ich war damals mit meinem Freund zwar nicht mehr so glücklich und wollte mich trennen (nicht wegen meinen Arbietskollegen, sondern weil ich glaubte, ihn nicht mehr zu lieben). Er jedoch war sehr verliebt in seine Freundin. Und ich beschloss dies einfach zu akzeptieren, weil ich ihn nicht gänzlich verlieren wollte. Ich wäre zwar gerne mit ihm zusammen gewesen, oder hätte zumindest gerne eine Affaire mit ihm gehabt, aber es war mir mehr wert ihn als Freund zu behalten. Ich stellte kurzzeitig meine Gefühle für ihn ab, weil ich dachte, dies sei sowieso die beste Lösung, weil ich dann nicht ständig so sehnsüchtig an ihn denken muss. Aber ganz ehrlich - das gelang mir nur oberflächlich. Dennoch wahrte ich den Schein. Und das war bis vor nicht allzulanger Zeit so.

Zufällig meldete er sich dann wieder bei mir, so anfang November (Er war ja seit mitte Juni nicht mehr bei der Firma). Wir trafen uns. Aber dieses Treffen war sehr distanziert. In weiterer Folge begannen wir uns E-Mails zu schreiben, zunächst sehr oberflächlich was sich aber bald in sehr persönliche, intime Mitteilungen änderte. Seine Freundin hatte sich von ihm getrennt und er brauchte einfach einen Menschen mit dem er reden bzw. schreiben konnte. Wir einigten uns darauf, dass wir uns alles schreiben können, wirklich alles und das taten wir auch.
So erzählte ich ihm auch über E-Mail, welche Gefühle ich für ihn damals, als wir noch zusammen arbeiteten hegte. Und das komische dabei war, ich dachte damals immer, dass er eigentlich gar nichts von mir will - außer Freundschaft. Das genaue Gegenteil war der Fall. Als ich damals meine Gefühle zu ihm "abstellte", merkte er das und er schrieb, dass es ihn regelrecht einen Stich ins Herz versetzt hatte, dass er Angst hatte mich zu verlieren und auf Grund dessen, legte auch er seine Gefühle für mich auf Eis. Dabei empfanden wir das selbe, doch wir zeigten es uns nie, weil wir dachten, der andere will das nicht.

Ich weiß, es ist leichter einen Ratschlag zu erteilen, wenn man sich nicht unbedingt mehr in dieser Situation befindet und ich weiß auch nicht, ob ich damals es wirklich geschafft hätte ihm meine Gefühle zu zeigen, weil ich ja damals auch noch nicht wusste, wie er fühlt und denkt. Im Nachhinein ist man immer gescheiter. Aber so wie du beschreibst, und diese Situation kommt mir wirklich sehr vertraut vor, ist es so wie es zwischen mir und meinem Arbeitskollegen auch war. Ich glaub schon, dass er für dich was empfindet und wie schon einmal erwähnt, ich denke nicht, dass du umsonst schreibst, dass dein Arbeitskollege dein Seelenverwandter ist. Ich glaub das spürt man und du spürst es auch und ich denke, dass auch er das spürt. Weil ich bin der Meinung, dass man den Unterschied merkt, ob man einfach nur in jemanden verliebt ist oder ob da ein starkes Band ist - gerade, wenn man diese Liebe nicht so ausleben kann.
Was es bringt, wenn du ihm deine Gefühle beichtest? Er kennt sie dann! Und selbst wenn du Gefahr läufst, dass er diese nicht erwidert, so denke ich doch, dass es besser ist, dass er das weiß, weil ich glaube (und das ist jetzt sehr gewagt zu behaupten, weil ich ihn und euer Verhältnis nicht genau kenne) dass er auch so empfindet. Mir kommt nämlich diese Situaion sowas von bekannt vor.

Schreib es ihm per E-Mail. Das hat mehrere Vorteile - und ich hab es meinen Arbeitskollegen auch nur über E-Mail mitteilen können: Erstens hast du da eine gewisse Distanz und was ein großer Vorteil ist, du hast Zeit zum Überlegen, wie du es formulierst, du kannst weit ausholen und wirst nicht unterbrochen. Lass es ihn wissen und dann wirst auch du Antworten erhalten.

LG

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