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Situation in der Beziehung: Liebe oder Gewohnheit

29. Juli 2014 um 9:49

Hallo zusammen,
ich hoffe, ihr könnt mir helfen.

Ich weiß im Moment weder ein noch aus. Seit Oktober 2012 bin ich mit meinem Freund zusammen, der leider immer weniger in die Beziehung investiert. Er war sehr lange Single und ihm ist es am Anfang sehr schwer gefallen, dass er jetzt eben nicht mehr allein ist, das ging gut ein halbes Jahr. Ich habe ihm jeden Wunsch von den Augen abgelesen (mein größter Fehler) und merkte eig. gar nicht wie wenig, ich über die Zeit zurück bekommen habe. Ich redete mir immer ein, dass er sich daran gewöhnen müsste, dass alles neu sei für ihn etc. und sich alles über die Zeit regeln würde. Jetzt sind wir gute 1,5 Jahre zusammen und es hat sich eig. nichts verändert, außer, dass ich merke, wie schnell ich auf 180 bin, wenn er wieder einmal seinen Egotrip fährt. Ich weiß, dass man auf den Partner eingehen soll und das auch muss, aber wenn man das so lange gemacht hat, wie in meinem Fall, dann ist das nicht mehr so einfach zu verändern. Es sollte ein Geben und ein Nehmen sein. Wir waren dieses Jahr schon dreimal in Urlaub. Den Urlaub in Kroatien haben wir, haltet euch fest, abgebrochen, weil wir nicht mehr wussten, was wir bei schlechten Wetter mit uns anfangen sollten. Traurig genug. Von Romantik keine Spur, er ist nicht der romantische Typ. Er investiert meiner Meinung sehr wenig in die Beziehung. Anfangs war es eine Fernbeziehung, bzw. eig. mehr eine Wochenendbeziehung. Leider bin ich meistens zu ihm gefahren (250 km) ab Dezember 2013 waren dann Gespräche zum Schluss mehr Diskussion wegen Zusammenziehen. Ich habe alles aufgegeben und bin hierher in meine eigene Wohnung gezogen und mittlerweile nur noch mehr angesäuert aufgrund der getrennten Wohnlage, der ganzen Organisierei, ich habe keine Lust mehr jedes WE meine Koffer zu packen und dann am Montag wieder zu fahren. Ich bin einfach von der Allgemeinsituation total gefrustet. Natürlich habe ich ihn darauf angesprochen, aber was für ein Gefühl wird einem vermittelt, eig. gehts mir gut so wie es jetzt ist. Und mir eben nicht. Ich sitze sehr oft allein daheim u weiß nicht so recht, was ich mit meiner Zeit anfangen soll. Und ihn kümmert es gar nichts, obwohl er es weiß. Ich fühle mich im Moment nicht geborgen und bin teilweise auch angesäuert, wenn er dann sogar mal zu mir kommt. Unter der Woche unternehmen wir sehr selten etwas und wir haben auch nicht den täglichen Kontakt, meistens beschränkt sich der Kontakt nur auf den Abend und da aber auch nur eher kurz.

Eig. wollte ich mich kurz halten, aber ich hofft, ihr haltet durch...

Na ja und seit der Urlaubsgeschichte, die ich wirklich nicht verstanden habe, bin ich einfach mehr und mehr skeptisch geworden, ob es der Mann für mich ist. Damals (wir waren 2 Wochen zusammen) ist mein Vater verstorben, mehr als plötzlich, er ist nicht mit zur Beerdigung im Gegenteil, er hatte mich die 500 km selbst fahren lassen. Generell ist er nicht gerade sehr einfühlsam, was ich jetzt nicht so schlimm finde, aber es ist teilweise sogar für mich, die wirklich keinen Macho sucht schwierig. Für mich grenzt das Ganze immer so in die Richtung, dass er mir eben nicht mehr zeigt, dass er mich liebt sondern eig. nur so neben mir herlebt und wenn er etwas besseres für ihn findet, dann werde ich halt ersetzt. Ich habe leider dieses Gefühl. Und ich weiß, dass alle die das jetzt hier lesen, sagen trenne dich, denn du bist unglücklich, aber das geht leider nicht so einfach, ich weiß nicht, was noch alles passieren muss, damit ich sehe, wie er tickt bzw. was noch alles passieren muss, bis ich zu solch einen Schritt bereit bin.

Kann man so eine Person über die Zeit verändern?

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29. Juli 2014 um 10:05

Kann man so eine Person über die Zeit verändern?
Das habe ich oft genug überlegt, aber iwie nicht durchgezogen.

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29. Juli 2014 um 10:07


Ich weiß nicht genau, ja ist fast die gleiche Stadt, 20 Min Entfernung. Ist auch alles gut, aber es nervt mich schon, dass ich fahren muss, oder wenn wir gemeinsam am See sind, er in seine Wohnung geht und ich in meine. Weißt du was ich mein? Es ist halt einfach kein Alltag. Eig. nicht viel Veränderung zur Wochenendbeziehung.

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29. Juli 2014 um 10:10

Ehrlich gesagt,
Na ja was soll ich sagen, wahrscheinlich hast du recht, aber das ist auch nicht so einfach, wenn man in eine komplett neue Stadt zieht, NIEMANDEN mehr hat außer ihn, dass man dann eben nicht alles um ihn herum plant. Ich weiß, dass ich auch Fehler habe, und ich merke, dass ich unzufrieden bin, ja da geb ich dir recht und ich werde es aber noch immer mehr, wenn ich ihm das sage, dass ich eben eig. traurig bin mit der Situation jetzt u hier u von ihm kommt nichts..

Weißt du was ich mein?

Und über die Zeit wenn dann immer solch "kleine" Sachen entstehen, dann kommt halt die Frage nach der Zukunft auf...

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29. Juli 2014 um 10:17

Zwei völlig verschiedene Richtungen
Ich meine, wir sind beide Ende 20 schön langsam könnte man zumindest mal den Denkprozess anregen.

Aber wahrscheinlich hast du recht, es ist nur unglaublich hart, wenn ich mir vorstelle, was ich alles investiert und gekämpft habe und jetzt einfach so aufzugeben...

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29. Juli 2014 um 10:20

Das sehe ich auch so...
Ich verstehe vollkommen was du meinst, aber musst du wissen, dass es wirklich verdammt hart ist und wenn man dann noch auf "Desinteresse" stößt, dann wirds eig. untragbar.

Ich hab Hobbies, nur bei mir ist der Wunsch nach einer gemeinsamen Wohnung/dem normalen Leben/ etc. iwie stärker geworden.

Und wir sind beide Ende 20, da kann man zumindest mal überlegen und wenn von ihm dann nichts in die Richtung kommt, dann kommt man eben wie ich jetzt ins überlegen, auch wenn es hart ist.

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29. Juli 2014 um 10:26

Leider ist
das nicht so einfach, weißt Verstand sagt das auch, aber iwie trag ich es lieber, anstatt mal zu handeln.

Kannst du mir Tipps geben?

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29. Juli 2014 um 10:36

Sackgasse
Das merke ich ja, aber ich hab noch immer die Hoffnung, dass er sich ändert und iwie bin ich zu so einem Schritt nicht bereit.

Also dass ich alles hinwerf..

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29. Juli 2014 um 10:47

Tipps
Danke dir...

Das "iwie".

Die Gründe, die wollte ich mir auch schon öfters nennen, ich denke mir dann wieder so Sachen, wie so schlimm ist es ja doch nicht. Ich ignoriere es manchmal einfach wie es mir geht weil ich hoffe, dass es anders werden könnte. Und natürlich liebe ich ihn oder denke das zumindest.

Ich habe eher Angst vor dem Neuanfang, wieder alles neu.
Weißt du was ich mein?

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29. Juli 2014 um 11:07

Eig. war ich nicht so
aber ich glaub, dass du schon in gewisserweise recht hast.

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