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Single wider Willen...

25. November 2009 um 16:06

Hallo,

ich muss mich heute mal ausk***.
Ich bin fast 29 Jahre alt und unglücklicher Single.
Im Dezember 2008 habe ich meinen langjährigen Freund verlassen. Wir hatten einen erheblichen Altersunterschied und schon 1 Jahr vor der Trennung hatten sich meine liebevollen Gefühle für ihn verabschiedet. Zudem kam bei mir nach und nach ein Kinderwunsch auf, den ich zu Anfang der Beziehung nicht hatte. Die Gründung einer Familie war mit ihm aus mehreren Gründen nicht möglich.
Seitdem hatte ich Anläufe mit 3 anderen Männern, im Endeffekt hielt nichts länger als einige Wochen. Der eine wollte sich nicht binden, der nächste kristallisierte sich als komplettes A***loch heraus, der letzte war mit seinem Job verheiratet und hat jeden Tag, selbst am Wochenende, 12 Stunden gearbeitet.
Vor einem Monat habe ich von einem sehr süßen Mann in der Disko seine Nummer bekommen. Als ich anrief, freute er sich scheinbar, rief mich aber nie zurück. Wahrscheinlich wartete die Freundin zuhause.
Ich habe mich schon bei zwei Singlebörsen angemeldet, aber das einzige, was dabei herausgekommen ist, ist ein leerer Geldbeutel! Klar hab ich mich mit einigen Herren verabredet, aber bei jedem Treffen kommt es mir so arrangiert und surreal vor. Überzeugt hat mich keiner!
Mittlerweile bin ich wirklich traurig. Ich kann ja auch schlecht einen Herren, der mich interessiert, mitten auf der Straße ansprechen. Abends beim Ausgehen trifft man ja meistens Männer, die daran interessiert sind, einen am Ende des Abends mit zu sich nachhause zu nehmen. Aber auf soetwas hab ich keine Lust (mehr)!
Ich möchte mittelfristig Familie, die ganze spießige Kiste
Aber irgendwie läuft gerade das, was ich mir so sehr wünsche, überhaupt nicht!
Mittlerweile bin ich es auch Leid, ständig anzufangen (man trifft sich, putzt sich heraus, ist eloquent, geistreich und so überhaupt nicht schwierig) und es kommt nichts dabei herum. Oder noch schlimmer: Man heult nachts ins Kissen.
Klar kommen mehr und mehr Selbstzweifel. Natürlich bin ich kein Supermodel, aber ich bekomme schon das Feedback, ich wäre sehr attraktiv.
Ich bin recht romantisch und nähebedürftig. Was aber nicht bedeutet, dass ich keinen eigenen Freundeskreis habe und den Mann jeden Tag sehen muss. Trotzdem stören sich wohl viele Männer daran. Aber so bin ich nun mal, ich kann mich ja nicht verstellen.

Gibt es für mich denn gar keinen Deckel??

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2. Dezember 2009 um 0:44

Schwierige Frage
Denke irgendwann wirst deinen Deckel finden .
Vorwärts und eines Tages wird er da sein.

Weshalb verstellen ? Entweder Sie nehmen dich so wie du bist , sonst gebe Ihnen den Laufpass .
Oder möchtest den ganzen Tag Amen sagen .

Viel Glück


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2. Dezember 2009 um 13:03

Hey,
also mit 30 Berufseinstieg? Wo hast Du denn studiert? Ich war mit 24 fertig mit dem Studium ^^ . Also ich würde sagen, dass es, bei Kompromissbereitschaft des Partner, was die Karriereplanung angeht, IMMER möglich ist, eine Beziehung zu haben. Kein Mensch kann alles habe. Wenn die Männer, die sie kennengelernt hat, aber nicht bereit sind, Kompromisse einzugehen, dann sind sie selbst schuld. Um eines klar zu stellen, ich schlafe auch nur um die 5 Stunden, naja maximal 7 Stunden, am Tag. Das liegt aber daran, dass ich mir eben noch Zeit für soziale Kontakte nehme.

Wenn sie so ist, wie sie sich beschreibt, dann sehe ich an sich keine Probleme für sie. Wer mit Mitte 30, was ja ein akzeptables Alter für den Partner einer Endzwanzigerin wäre, gerade erst in den Beruf eingestiegen ist, der hat irgendetwas falsch gemacht. Tut mir Leid.

Also Thomthecat gib nich auf, Du findest sicher einen Deckel.

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2. Dezember 2009 um 13:23

Sei Du Selbst
Wenn Du ao attraktiv bist wie Du behauptest, dann brauchst Dich auch nicht aufbrezeln, sei Du selbst mit all Deinen Fehlern. Versteh auch nicht ganz wieso Du Dich herausputzt, eigentlich solltest Du jetzt schon wissen, was die Männer von Dir wollen. Also kannst Du Dir die ganze Mühe sparen. Vielleicht findest Du dann auch jemand, der von Dir als Person was möchte. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Deine Ansprüche nicht Deinen Erwartungen übereinstimmen. Auch der Begriff "spiessig" heisst heute nicht mehr daheim sitzen und nur Kinder versorgen. Denn wenn Du Deine geplanten Kinder ordentlich durchbringen möchtest, wird es sich nicht vermeiden, dass Du auch zur Arbeit gehen musst. Selbst die Spiessigkeit hat sich angepasst. Ausserdem ist es nicht gut heutzutage in einen Beziehung zu klammern, jeder braucht seinen Freiraum, den muss Dir Dein Partner geben und Du ihm. Sonst wirst Du nicht glücklich. Ausserdem wenn Du die ganze spiessige Kiste willst, dann solltest Du Dir auch einen Mann suchen, der das auch will. Einer der Karriere machen will, ist da nicht der richtige. Hast Du Dir schon mal überlegt im Ländlichen Dich umzuschauen?

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2. Dezember 2009 um 13:42
In Antwort auf bavarian335

Sei Du Selbst
Wenn Du ao attraktiv bist wie Du behauptest, dann brauchst Dich auch nicht aufbrezeln, sei Du selbst mit all Deinen Fehlern. Versteh auch nicht ganz wieso Du Dich herausputzt, eigentlich solltest Du jetzt schon wissen, was die Männer von Dir wollen. Also kannst Du Dir die ganze Mühe sparen. Vielleicht findest Du dann auch jemand, der von Dir als Person was möchte. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Deine Ansprüche nicht Deinen Erwartungen übereinstimmen. Auch der Begriff "spiessig" heisst heute nicht mehr daheim sitzen und nur Kinder versorgen. Denn wenn Du Deine geplanten Kinder ordentlich durchbringen möchtest, wird es sich nicht vermeiden, dass Du auch zur Arbeit gehen musst. Selbst die Spiessigkeit hat sich angepasst. Ausserdem ist es nicht gut heutzutage in einen Beziehung zu klammern, jeder braucht seinen Freiraum, den muss Dir Dein Partner geben und Du ihm. Sonst wirst Du nicht glücklich. Ausserdem wenn Du die ganze spiessige Kiste willst, dann solltest Du Dir auch einen Mann suchen, der das auch will. Einer der Karriere machen will, ist da nicht der richtige. Hast Du Dir schon mal überlegt im Ländlichen Dich umzuschauen?

Versteh ich jetzt nicht so ganz...
"Ausserdem wenn Du die ganze spiessige Kiste willst, dann solltest Du Dir auch einen Mann suchen, der das auch will. Einer der Karriere machen will, ist da nicht der richtige."

Was bitte ist spießiger als ein Typ, der mit seinem Job verheiratet ist und denkt, die Welt geht unter, wenn er statt 14 nur 10 Stunden täglich rackt?

Ich glaube ohne weiteres (und sehe es ja in meinem Berufsleben auch), dass eine Arbeit, die einen ausfüllt und in der man vorankommen will, viel Zeit in Anspruch nimmt. In der Regel - also wenn man die Arbeit gerne macht - nimmt man das ja auch in Kauf. Und ja - Führungskräfte müssen und sollten mehr leisten als normale Angestellte - schließlich werden sie auch viel besser bezahlt. Das ist nur recht und billig (oder teuer, je nach dem).

Trotzdem lässt sich meiner Meinung nach Beruf und Privatleben sehr gut verbinden - das sehe ich an mir, meinem Mann und vielen Freunden, die in ganz unterschiedlichen Bereichen tätig sind, auch Führungskräfte dabei. Da ist aber niemand, der klagt, er hätte keine Zeit für eine Beziehung oder soziale Kontakte. Wo Menschen sich an ihrem Job so aufreiben, dass keine Zeit für Privatleben bleibt, ist was faul - entweder an dem Job selber, oder am System (Vorgesetzte, die zuviel verlangen etc.), oder es liegt an dem Menschen selber, weil er sich für unentbehrlich und unersetzlich hält.

Kein Job der Welt ist es wert, sein Lebensglück dafür zu opfern, wie auch immer das aussehen mag. Wer natürlich seine Erfüllung als Workaholic findet - das ist dann was anderes. Nicht umsonst gibt es "Berufe", die die Partnerlosigkeit sogar vorschreiben (ob das sinnig oder unsinnig ist, ist wieder ein ganz anderes Thema). Aber wer klagt, er arbeite zuviel und hätte deshalb keine Zeit für ein Privatleben, macht was falsch - oder den falschen Job.

Im Übrigen gebe ich dir, bavarian335, in dem Punkt recht, dass heute niemand mehr sein Leben lang in den vier Wänden sitzen muss, um seinen Kindern eine gute Mutter oder ein guter Vater zu sein (es sei denn, man möchte das so und kann es sich leisten). Arbeit soll einen - im Idealfall - erfüllen, soll Freude machen, soll entsprechend der Leistung Geld einbringen. Der Idealfall tritt leider nur sehr selten ein - sei es, dass die Arbeit ein notwendiges Übel ist, oder aber, dass die Arbeit alles andere auffrisst. Da muss sich an dem ganzen System Arbeit-Leistung-Entlohnung gewaltig was ändern. Aber ein bisschen davon hat man auch selber in der Hand.

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2. Dezember 2009 um 14:57
In Antwort auf bavarian335

Sei Du Selbst
Wenn Du ao attraktiv bist wie Du behauptest, dann brauchst Dich auch nicht aufbrezeln, sei Du selbst mit all Deinen Fehlern. Versteh auch nicht ganz wieso Du Dich herausputzt, eigentlich solltest Du jetzt schon wissen, was die Männer von Dir wollen. Also kannst Du Dir die ganze Mühe sparen. Vielleicht findest Du dann auch jemand, der von Dir als Person was möchte. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Deine Ansprüche nicht Deinen Erwartungen übereinstimmen. Auch der Begriff "spiessig" heisst heute nicht mehr daheim sitzen und nur Kinder versorgen. Denn wenn Du Deine geplanten Kinder ordentlich durchbringen möchtest, wird es sich nicht vermeiden, dass Du auch zur Arbeit gehen musst. Selbst die Spiessigkeit hat sich angepasst. Ausserdem ist es nicht gut heutzutage in einen Beziehung zu klammern, jeder braucht seinen Freiraum, den muss Dir Dein Partner geben und Du ihm. Sonst wirst Du nicht glücklich. Ausserdem wenn Du die ganze spiessige Kiste willst, dann solltest Du Dir auch einen Mann suchen, der das auch will. Einer der Karriere machen will, ist da nicht der richtige. Hast Du Dir schon mal überlegt im Ländlichen Dich umzuschauen?

Hmm,
also ich glaube, Du hast mit vielem recht, ABER: Warum sollte es nicht zeitgemäß sein, eine enge Beziehung zu führen? Nur weil es nicht in das allgemeine Weltbild passt, heißt es nicht, dass es nicht viele Menschen gibt, die sich eine solche Beziehung wünschen. Und das ist nicht ein Phänomen a la "Bauer sucht Frau". Ich kenne einige Akademiker, die sich genau so etwas wünschen. Klar müssen beide arbeiten, da hat sich viel entwickelt, aber eine enge Beziehung ist keineswegs antiquiert. Auf welche Art sie glücklich wird, das kann niemand außer ihr beurteilen. Wie ich bereits sagte: Es ist nicht einmal nötig auf Karriere zu verzichten, man muss nur ein paar Kompromisse schließen. Klar, die große Karriere ist damit gegessen, aber wieviele von denen, die sich um eine solche bemühen, gelangen auch zum Gipfel?

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