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Single Mann ohne Kinder trifft Frau mit Kinder

12. April 2007 um 22:52 Letzte Antwort: 16. April 2007 um 10:24

Ein Alleinstehender 40- jähriger Mann trifft auf eine Frau mit drei Kindern. Beide verlieben sich ineinander. Der Wunsch des Mannes endlich eine Familie zu haben geht in Erfüllung. Alles läuft gut. Nach 4 Monaten stellt der Mann fest, das er ""überfordert"" ist und sich eigentlich mehr Zweisamkeit mit seiner Liebsten wünscht.
Charakterlich ist er eher ein labiler Mensch, der unter Druck, für sich selbst unbemerkt, innerlich zusammenbricht. Er ist unsicher und oft unzufrieden.
Dies ist mein Eindruck, denn dies ist meine Geschichte.
Es gibt einige Kleinigkeiten die darauf hinweisen das er die Beziehung zu mir nicht dauerhaft aufrecht erhalten kann.
Er bezeichnet unsere Situation als Dilemma, aus der es keinen Ausweg gibt.
Ich möchte nicht kampflos das Feld räumen. Aber was kann ich tun? Kann ich überhaupt etwas tun?

Es ist für mich sehr wohl nachvollziehbar das es für einen Alleinstehenden Menschen, der noch nie wirklich in einer festen Partnerschaft gelebt hat, sehr schwierig ist mit der Umstellung die eine Familie mit sich bringt zurechtzukommen.
Daher räume ich ihn so viel Freiraum ein wie er benötigt.
Einerseits fühlt er sich aber trotzdem auf irgendeine Art und Weise unter Druck gesetzt, anderseits vermißt er meine Nähe.
Kompromisse zu akzeptieren fällt ihm ebenfalls schwer. Er möchte am liebsten alles und das nach eigenem Gutdünken.

So treibt er bspw. gern Sport. Um dieser Tätigkeit nachzugehen kommen nur die Wochenenden in Frage. An den Wochenenden jedoch möchte er mit mir zusammen sein. Er äußerte Bedenken dahingehend, dass die Beziehung darunter leiden würde, täte er gelegentlich fern bleiben.
Meinen Vorschlag einen Tag davon zeitweise dennoch etwas für sich zu tun gibt er nur wiederwillig nach und legt mir dieses Entgegenkommen schon fast als mangelndes Interesse an seiner Person aus.

Es ist eine schwierige Situation.
Wie gehe ich damit um? Hat unsere Liebe dauerhaft gesehen eine Chance?
Wie kann ich ihm helfen?

Meine Schilderungen sind nur kurz. Es wäre sicher nötig näher ins Detaile zu gehen, aber das würde den Rahmen sprengen. Mich interessiert einfach nur, wer hat dererlei Erfahrungen gemacht und wie seid ihr sowohl im positiven, als auch im negativen damit umgegangen?


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13. April 2007 um 8:53

Leicht ist was anderes...
Liebe Triadalon!

Ja - leicht ist wirklich was anderes.
Ich bin - sage wir einmal - in einer "ähnlichen" Situation: 1 Kind (6 Jahre), "neuer" Mann (aber auch schon seit 2 Jahren).

Prinzipiell ersteinmal zu der Situation sagen kann ich: es ist mit JEDEM Mann schwierig, eine Beziehung zu führen, wenn "fremde" Kinder da sind. IMMER.

Deshalb rate ich Dir pauschal, auf Eure Stärken und auf seine "Vorteile" zu achten. Das gibt Dir in jedem Fall Halt und in gewisser Weise auch Sicherheit.

Wichtig finde ich, wie alt Deine Kinder sind, wie sie ihn sehen und "behandeln"...
Ist er bereits finanziell in Deine Familie involviert? Was hat er vor Eurer Beziehung gemacht? Geht er diesen Dingen nach wie vor nach?
Ich hätte noch tausend Fragen - erzähle Dir auch gern mehr von mir, wenn Du möchtest.
Vielleicht schreibst Du mir eine private Nachricht? Ich antworte gerne und freu mich auf einen Austausch.
Liebe Grüße!

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13. April 2007 um 11:02

Private Nachricht funktioniert nicht...
Danke auch Dir... für Deine Antwort und einen "Teil" Deiner Geschichte.
Ich kann ALLES was Du schreibst nachfühlen!

Ich erzähle Dir zunächst ein bisschen von mir - vielleicht erkennst auch Du viele Parallelen...

Ich bin mit 23 Mutter geworden, meine Hannah ist jetzt 6 und - ergo ich, jetzt (fast) 30. Hannahs Vater war eine "Diskobekanntschaft" - und eine unendlich große Liebe! Hannah war wirklich "Heaven send". Er ist ein wahnsinnig guter Vater (er nahm auch die Erziehungszeit, ich ging immer arbeiten) und für mich einer der WICHTIGSTEN Menschen in meinem Leben. Er versteht mich, wir haben eine sehr "geistige" Ader zueinander... Die Trennung von ihm erfolgte vor 3 Jahren. Ich muss aber hinzusagen: im Guten. Wir haben uns zwar einerseits prima "ergänzt", andererseits waren da aber auch gravierende Unterschiede in den Auffassungen. Wie gesagt - es war eine Trennung im Guten.

Den Kontakt haben wir NIE abreissen lassen! Dadurch, dass wir nicht gestritten hatten, und ich finanziell nie von ihm "abhängig" war, bin ich nach der Trennung auch nicht "gefallen". Mir ging`s gut damit.

Meinen jetzigen Freund habe ich vor 2 Jahren "kennengelernt". Also: wir kennen uns schon seit wir 13 sind, hatten aber nie verstärkt Kontakt - bis dahin.

Anfangs war es eine Freundschaft - wir gingen ins Kino, in den Biergarten, schauten Filme zu Hause, tranken Wein und redeten viel... Nachdem wir dann nach ein paar Wochen einmal im Bett gelandet sind, habe ich ihm GANZ DIREKT und EHRLICH gesagt, dass ich "dafür" nicht zu gebrauchen bin. Ich habe ein Kind, ich will Sicherheit in meinem Leben und ich möchte eine ERNSTE Beziehung mit Zukunft. Außerdem habe ich ihm gesagt, dass ich mir das mit ihm vorstellen kann, dass ich verliebt bin und dass ich ihm jetzt die Zeit gebe, zu entscheiden...

Er hat sich gleich am nächsten Tag gemeldet, und ebenfalls DIREKT gesagt, er möchte mit mir zusammen sein. Ich war sehr glücklich - aber auch ein bißchen "blauäugig"

Nach einem Jahr ist mein Freund bei uns zu Hause eingezogen (habe eine große Eigentumswohnung). Und da begannen unsere Probleme: Hannah war einfach eifersüchtig. Sie schlief nicht mehr durch, schrie Nachts manchmal 10 mal nach mir. Sie provozierte ihn wo es nur ging - ich: immer dazwischen!
Er "forderte" Mitsprache bei der Erziehung - die ihm meines Erachtens auch zusteht, wenn wir zusammen wohnen. Viele Argumente von ihm waren gut und sinnvoll - manchmal allerdings zu "rational" (für mich).

Das brachte viel Ärger in unsere Beziehung: wenn ich einmal wieder versucht habe, ihm klar zu machen wie mein Kind fühlt, kam von ihm: "dann heirate doch dein Kind!"

Weißt Du was? Irgendwie hat er damit ja auch Recht...

Jedenfalls: nach einem großen und BLÖDEN Streit vor 3 Wochen ist er bei uns ausgezogen. Die Beziehung führen wir jedoch weiter. Im Moment ist das ideal: ich habe meinen Freund, den ich auch wirklich brauche, und weiß, dass er es ernst meint.
Aber: mein Kind "leidet" nicht mehr... Sie mag ihn ja! Aber diese schnelle Vorgehensweise hat uns damals einfach überfordert.

Soviel einmal zu meiner derzeitigen Situation.
Jetzt aber zu den "Fakten".

1. Zeit:
Zeit für sich ist wirklich wichtig. Zeit zu zweit ebenso. Und auch die Zeit mit Kindern, als Familie.
So steif das jetzt auch klingen mag - uns hat da eine feste Regel geholfen:
- Unter der Woche ist mein Kind "mein" - da gehört natürlich der Alltag dazu, aber auch mal ein Spielplatzbesuch oder Kino... damit hab nur ICH und meine Tochter was zu tun. (So merken die Kinder auch ihren Stellenwert bei der Mama!!!)
- Freitag übernachtet Hannah bei ihrem Papa. Dort bleibt sie bis Samstagabend. Das war unsere Zeit zu ZWEIT. Ein Abend Kino, Essengehen, Sternegucken... Samstags Flohmarkt, Ausschlafen, Frühstück im Bett...
- Sonntag war dann UNSER "Familientag". Der war mir besonders wichtig, damit Hannah uns auch als FAMILIE erleben kann.

Zu Deinem Freund: ich kann das verstehen. Irgendwie hat er das Gefühl, sich "umstukturieren" wollen / zu müssen. Und das stimmt ja auch...
Daher helfen solche "Regeln" - sie geben Euch den roten Faden - davon profitiert jeder.
Wichtig finde ich auch, dass Familie ja nicht immer gleich "Selbstaufgabe" bedeutet.
Beispiel: Ihr könnt Eure Zeit als Familie nutzen, indem ihr schwimmen geht. Auch da kann jeder Zeit für sich haben. Der eine geht mal ALLEIN in die Sauna, der andere ALLEIN zum Rutschen - zum Essen trifft man sich wieder...

2. Geld:
Das ist ein mit Sicherheit wichtiger Punkt.
Bei uns war das so: wir haben die Kosten für die Wohnung geteilt, wir haben die Einkäufe durch zwei geteilt. Er war also bei uns finanziell involviert. Soweit.

Ehrlich gesagt, hätte ich mir manchmal doch mehr erhofft... Ich habe mich dadurch immer noch als "alleinerziehende" gefühlt - die ihr "eigenes" Geld verdienen muss (tu ich ja auch gerne)...
SEIN Geld hat er für Oldtimer, Platten etc. rausge"jagd" und ich habe mich oft gefragt, wie das einmal sein wird, wenn ich tatsächlich von ihm "abhängig" werde (zweites Kind...).

Zu Eurem Fall muss ich Dir sagen: es ist verständlich, dass er das so sieht! Er kennt das ja alles gar nicht. Wenn er "geschockt" ist, wieviel Geld Du brauchst ( auch das kenne ich) - dann stoß ihn doch irgendwann einmal "zufällig" darauf - wieviel Geld Du bekommst (Kindergeld, Unterhalt, etc.) ...
Das muss man ja alles in Relation sehen.
Natürlich kosten Kinder Geld - aber für uns bleibt doch auch noch was...

Ach - ja - die Beziehung zu Deinem Ex.
Ex ist Ex und bleibt Ex. Ich finds gut, dass Du da so ehrliche Worte gefunden hast.
Er soll sich ruhig einmal überlegen, wie es wäre, wenn Du und Dein Ex streiten würden, bös zueinander wären...
So wie`s ist, ist es doch der Idealzustand!
Sag ihm doch auch, dass Du Dich für IHN entschieden hast - und eben NICHT für den EX.

Mir (und uns) hilft es immer, wenn ich die VORTEILE meines Freundes betrachte.
Mir auch klar mache, was er alles für mich tut (mehr geht immer, weißt Du)...
Ich kann mir meinen "Mann" nicht basteln - aber ich kann ihm Eigenschaften, die nerven, auch positiv auslegen...


Eines noch zum Schluss: DU hast eine Beziehung - nicht Deine Kinder. DU brauchst diesen Mann - und DU liebst ihn (sonst würdest Du dir nicht diese Gedanken machen).

Fühl Dich verstanden und umarmt,
es freut sich auf Deine Antwort,
die Mia

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13. April 2007 um 19:25
In Antwort auf denice_12534589

Private Nachricht funktioniert nicht...
Danke auch Dir... für Deine Antwort und einen "Teil" Deiner Geschichte.
Ich kann ALLES was Du schreibst nachfühlen!

Ich erzähle Dir zunächst ein bisschen von mir - vielleicht erkennst auch Du viele Parallelen...

Ich bin mit 23 Mutter geworden, meine Hannah ist jetzt 6 und - ergo ich, jetzt (fast) 30. Hannahs Vater war eine "Diskobekanntschaft" - und eine unendlich große Liebe! Hannah war wirklich "Heaven send". Er ist ein wahnsinnig guter Vater (er nahm auch die Erziehungszeit, ich ging immer arbeiten) und für mich einer der WICHTIGSTEN Menschen in meinem Leben. Er versteht mich, wir haben eine sehr "geistige" Ader zueinander... Die Trennung von ihm erfolgte vor 3 Jahren. Ich muss aber hinzusagen: im Guten. Wir haben uns zwar einerseits prima "ergänzt", andererseits waren da aber auch gravierende Unterschiede in den Auffassungen. Wie gesagt - es war eine Trennung im Guten.

Den Kontakt haben wir NIE abreissen lassen! Dadurch, dass wir nicht gestritten hatten, und ich finanziell nie von ihm "abhängig" war, bin ich nach der Trennung auch nicht "gefallen". Mir ging`s gut damit.

Meinen jetzigen Freund habe ich vor 2 Jahren "kennengelernt". Also: wir kennen uns schon seit wir 13 sind, hatten aber nie verstärkt Kontakt - bis dahin.

Anfangs war es eine Freundschaft - wir gingen ins Kino, in den Biergarten, schauten Filme zu Hause, tranken Wein und redeten viel... Nachdem wir dann nach ein paar Wochen einmal im Bett gelandet sind, habe ich ihm GANZ DIREKT und EHRLICH gesagt, dass ich "dafür" nicht zu gebrauchen bin. Ich habe ein Kind, ich will Sicherheit in meinem Leben und ich möchte eine ERNSTE Beziehung mit Zukunft. Außerdem habe ich ihm gesagt, dass ich mir das mit ihm vorstellen kann, dass ich verliebt bin und dass ich ihm jetzt die Zeit gebe, zu entscheiden...

Er hat sich gleich am nächsten Tag gemeldet, und ebenfalls DIREKT gesagt, er möchte mit mir zusammen sein. Ich war sehr glücklich - aber auch ein bißchen "blauäugig"

Nach einem Jahr ist mein Freund bei uns zu Hause eingezogen (habe eine große Eigentumswohnung). Und da begannen unsere Probleme: Hannah war einfach eifersüchtig. Sie schlief nicht mehr durch, schrie Nachts manchmal 10 mal nach mir. Sie provozierte ihn wo es nur ging - ich: immer dazwischen!
Er "forderte" Mitsprache bei der Erziehung - die ihm meines Erachtens auch zusteht, wenn wir zusammen wohnen. Viele Argumente von ihm waren gut und sinnvoll - manchmal allerdings zu "rational" (für mich).

Das brachte viel Ärger in unsere Beziehung: wenn ich einmal wieder versucht habe, ihm klar zu machen wie mein Kind fühlt, kam von ihm: "dann heirate doch dein Kind!"

Weißt Du was? Irgendwie hat er damit ja auch Recht...

Jedenfalls: nach einem großen und BLÖDEN Streit vor 3 Wochen ist er bei uns ausgezogen. Die Beziehung führen wir jedoch weiter. Im Moment ist das ideal: ich habe meinen Freund, den ich auch wirklich brauche, und weiß, dass er es ernst meint.
Aber: mein Kind "leidet" nicht mehr... Sie mag ihn ja! Aber diese schnelle Vorgehensweise hat uns damals einfach überfordert.

Soviel einmal zu meiner derzeitigen Situation.
Jetzt aber zu den "Fakten".

1. Zeit:
Zeit für sich ist wirklich wichtig. Zeit zu zweit ebenso. Und auch die Zeit mit Kindern, als Familie.
So steif das jetzt auch klingen mag - uns hat da eine feste Regel geholfen:
- Unter der Woche ist mein Kind "mein" - da gehört natürlich der Alltag dazu, aber auch mal ein Spielplatzbesuch oder Kino... damit hab nur ICH und meine Tochter was zu tun. (So merken die Kinder auch ihren Stellenwert bei der Mama!!!)
- Freitag übernachtet Hannah bei ihrem Papa. Dort bleibt sie bis Samstagabend. Das war unsere Zeit zu ZWEIT. Ein Abend Kino, Essengehen, Sternegucken... Samstags Flohmarkt, Ausschlafen, Frühstück im Bett...
- Sonntag war dann UNSER "Familientag". Der war mir besonders wichtig, damit Hannah uns auch als FAMILIE erleben kann.

Zu Deinem Freund: ich kann das verstehen. Irgendwie hat er das Gefühl, sich "umstukturieren" wollen / zu müssen. Und das stimmt ja auch...
Daher helfen solche "Regeln" - sie geben Euch den roten Faden - davon profitiert jeder.
Wichtig finde ich auch, dass Familie ja nicht immer gleich "Selbstaufgabe" bedeutet.
Beispiel: Ihr könnt Eure Zeit als Familie nutzen, indem ihr schwimmen geht. Auch da kann jeder Zeit für sich haben. Der eine geht mal ALLEIN in die Sauna, der andere ALLEIN zum Rutschen - zum Essen trifft man sich wieder...

2. Geld:
Das ist ein mit Sicherheit wichtiger Punkt.
Bei uns war das so: wir haben die Kosten für die Wohnung geteilt, wir haben die Einkäufe durch zwei geteilt. Er war also bei uns finanziell involviert. Soweit.

Ehrlich gesagt, hätte ich mir manchmal doch mehr erhofft... Ich habe mich dadurch immer noch als "alleinerziehende" gefühlt - die ihr "eigenes" Geld verdienen muss (tu ich ja auch gerne)...
SEIN Geld hat er für Oldtimer, Platten etc. rausge"jagd" und ich habe mich oft gefragt, wie das einmal sein wird, wenn ich tatsächlich von ihm "abhängig" werde (zweites Kind...).

Zu Eurem Fall muss ich Dir sagen: es ist verständlich, dass er das so sieht! Er kennt das ja alles gar nicht. Wenn er "geschockt" ist, wieviel Geld Du brauchst ( auch das kenne ich) - dann stoß ihn doch irgendwann einmal "zufällig" darauf - wieviel Geld Du bekommst (Kindergeld, Unterhalt, etc.) ...
Das muss man ja alles in Relation sehen.
Natürlich kosten Kinder Geld - aber für uns bleibt doch auch noch was...

Ach - ja - die Beziehung zu Deinem Ex.
Ex ist Ex und bleibt Ex. Ich finds gut, dass Du da so ehrliche Worte gefunden hast.
Er soll sich ruhig einmal überlegen, wie es wäre, wenn Du und Dein Ex streiten würden, bös zueinander wären...
So wie`s ist, ist es doch der Idealzustand!
Sag ihm doch auch, dass Du Dich für IHN entschieden hast - und eben NICHT für den EX.

Mir (und uns) hilft es immer, wenn ich die VORTEILE meines Freundes betrachte.
Mir auch klar mache, was er alles für mich tut (mehr geht immer, weißt Du)...
Ich kann mir meinen "Mann" nicht basteln - aber ich kann ihm Eigenschaften, die nerven, auch positiv auslegen...


Eines noch zum Schluss: DU hast eine Beziehung - nicht Deine Kinder. DU brauchst diesen Mann - und DU liebst ihn (sonst würdest Du dir nicht diese Gedanken machen).

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die Mia

Hallo Mia
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13. April 2007 um 20:26

Nein,das kannst Du knicken,
wenn ein Mann mit 40 noch die Egozentrik hat,im Aufmerksamkeitsradius der Freundin an erster Stelle stehen zu müssen,was soll da noch gehen?
Nichts.

Es ist schade,dass er nicht schnallt,welche Bereicherung eine Familie ist.
Ein Mann mit 40,der noch keine Familie gegründet hatte und meist alleine lebte,ist entweder ein einsamer Hagestolz oder er WOllTE einfach nicht,aus persönlichen Motiven heraus,oder-er lebte bis vor kurzem bei Mami und ist extrem schüchtern,was Frauen angeht.Das gibts bis in die reifen Jahre,dass sich Charaktere eigentlich nicht mehr ändern,was eingefahrere Lebensmuster sowie Verhaltensweisen angeht.

Keine Ahnung,will er noch ein 4.Kind mit Dir? Nicht jeder (Patchwork)möchtegern-Daddy ist a la Karl Heinz Grasser in Österreich,wobei da sicher das finanzielle Polster andere Voraussetzungen bietet als bei Ottine Normalverbraucherin.
Grasser kommt da super klar mit Fiona s Kids,16,13,6J alt.Ist aber sicher nicht die Regel.

Komisch,keiner der erfahrenen Vorrednerinnen schreibt etwas darüber,dass DInge auch ZEIT brauchen schlichtweg,sich entwickeln zu können.
Man kann dieses aneinander-gewöhnen-aneinander reiben nur bedingt forcieren,es wird sich entwickeln mit der Zeit,die sowohl die Kinder benötigen als auch die Erwachsenen.

Ich sehe keinerlei Bereitschaft,dass dieser Dein Bubi@ tridalon überhaupt versteht,WAS er da sich angelacht hat....
Glaube nicht,dass sich das noch grundlegend ändert,wieso denn.
Er weiss doch gar nicht,was es heisst,Verantwortung für eine FAmilie tragen zu müssen.
Und es ist nicht Dein Part,ihm das zu lehren,sondern seins,das schlichtweg kapiert zu haben mit 40.
Hat er wohl nicht.

Tut mir leid für euch.
LG

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13. April 2007 um 22:39

Das sehe ich etwas anders wenn Er Sie liebt
und Sie Ihm etwas bedeutet wird Er sich bemühen aber das brauch seine Zeit.Es wird für beide nicht einfach werden!!!Ich spreche da aus eigener erfahrung,es ist ein harter Weg und kann oft sehr schmerzvoll sein,es werden sicher noch einige tränen geweint werden.

lg Mirella

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15. April 2007 um 9:20
In Antwort auf an0N_1215577799z

Das sehe ich etwas anders wenn Er Sie liebt
und Sie Ihm etwas bedeutet wird Er sich bemühen aber das brauch seine Zeit.Es wird für beide nicht einfach werden!!!Ich spreche da aus eigener erfahrung,es ist ein harter Weg und kann oft sehr schmerzvoll sein,es werden sicher noch einige tränen geweint werden.

lg Mirella

Hallo Mia
Hallo Mia, hast Du meine private Nachricht an Dich erhalten? Anderseits versuche ich es über den normalen Chat.
LG Annette

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16. April 2007 um 10:24
In Antwort auf denice_12534589

Private Nachricht funktioniert nicht...
Danke auch Dir... für Deine Antwort und einen "Teil" Deiner Geschichte.
Ich kann ALLES was Du schreibst nachfühlen!

Ich erzähle Dir zunächst ein bisschen von mir - vielleicht erkennst auch Du viele Parallelen...

Ich bin mit 23 Mutter geworden, meine Hannah ist jetzt 6 und - ergo ich, jetzt (fast) 30. Hannahs Vater war eine "Diskobekanntschaft" - und eine unendlich große Liebe! Hannah war wirklich "Heaven send". Er ist ein wahnsinnig guter Vater (er nahm auch die Erziehungszeit, ich ging immer arbeiten) und für mich einer der WICHTIGSTEN Menschen in meinem Leben. Er versteht mich, wir haben eine sehr "geistige" Ader zueinander... Die Trennung von ihm erfolgte vor 3 Jahren. Ich muss aber hinzusagen: im Guten. Wir haben uns zwar einerseits prima "ergänzt", andererseits waren da aber auch gravierende Unterschiede in den Auffassungen. Wie gesagt - es war eine Trennung im Guten.

Den Kontakt haben wir NIE abreissen lassen! Dadurch, dass wir nicht gestritten hatten, und ich finanziell nie von ihm "abhängig" war, bin ich nach der Trennung auch nicht "gefallen". Mir ging`s gut damit.

Meinen jetzigen Freund habe ich vor 2 Jahren "kennengelernt". Also: wir kennen uns schon seit wir 13 sind, hatten aber nie verstärkt Kontakt - bis dahin.

Anfangs war es eine Freundschaft - wir gingen ins Kino, in den Biergarten, schauten Filme zu Hause, tranken Wein und redeten viel... Nachdem wir dann nach ein paar Wochen einmal im Bett gelandet sind, habe ich ihm GANZ DIREKT und EHRLICH gesagt, dass ich "dafür" nicht zu gebrauchen bin. Ich habe ein Kind, ich will Sicherheit in meinem Leben und ich möchte eine ERNSTE Beziehung mit Zukunft. Außerdem habe ich ihm gesagt, dass ich mir das mit ihm vorstellen kann, dass ich verliebt bin und dass ich ihm jetzt die Zeit gebe, zu entscheiden...

Er hat sich gleich am nächsten Tag gemeldet, und ebenfalls DIREKT gesagt, er möchte mit mir zusammen sein. Ich war sehr glücklich - aber auch ein bißchen "blauäugig"

Nach einem Jahr ist mein Freund bei uns zu Hause eingezogen (habe eine große Eigentumswohnung). Und da begannen unsere Probleme: Hannah war einfach eifersüchtig. Sie schlief nicht mehr durch, schrie Nachts manchmal 10 mal nach mir. Sie provozierte ihn wo es nur ging - ich: immer dazwischen!
Er "forderte" Mitsprache bei der Erziehung - die ihm meines Erachtens auch zusteht, wenn wir zusammen wohnen. Viele Argumente von ihm waren gut und sinnvoll - manchmal allerdings zu "rational" (für mich).

Das brachte viel Ärger in unsere Beziehung: wenn ich einmal wieder versucht habe, ihm klar zu machen wie mein Kind fühlt, kam von ihm: "dann heirate doch dein Kind!"

Weißt Du was? Irgendwie hat er damit ja auch Recht...

Jedenfalls: nach einem großen und BLÖDEN Streit vor 3 Wochen ist er bei uns ausgezogen. Die Beziehung führen wir jedoch weiter. Im Moment ist das ideal: ich habe meinen Freund, den ich auch wirklich brauche, und weiß, dass er es ernst meint.
Aber: mein Kind "leidet" nicht mehr... Sie mag ihn ja! Aber diese schnelle Vorgehensweise hat uns damals einfach überfordert.

Soviel einmal zu meiner derzeitigen Situation.
Jetzt aber zu den "Fakten".

1. Zeit:
Zeit für sich ist wirklich wichtig. Zeit zu zweit ebenso. Und auch die Zeit mit Kindern, als Familie.
So steif das jetzt auch klingen mag - uns hat da eine feste Regel geholfen:
- Unter der Woche ist mein Kind "mein" - da gehört natürlich der Alltag dazu, aber auch mal ein Spielplatzbesuch oder Kino... damit hab nur ICH und meine Tochter was zu tun. (So merken die Kinder auch ihren Stellenwert bei der Mama!!!)
- Freitag übernachtet Hannah bei ihrem Papa. Dort bleibt sie bis Samstagabend. Das war unsere Zeit zu ZWEIT. Ein Abend Kino, Essengehen, Sternegucken... Samstags Flohmarkt, Ausschlafen, Frühstück im Bett...
- Sonntag war dann UNSER "Familientag". Der war mir besonders wichtig, damit Hannah uns auch als FAMILIE erleben kann.

Zu Deinem Freund: ich kann das verstehen. Irgendwie hat er das Gefühl, sich "umstukturieren" wollen / zu müssen. Und das stimmt ja auch...
Daher helfen solche "Regeln" - sie geben Euch den roten Faden - davon profitiert jeder.
Wichtig finde ich auch, dass Familie ja nicht immer gleich "Selbstaufgabe" bedeutet.
Beispiel: Ihr könnt Eure Zeit als Familie nutzen, indem ihr schwimmen geht. Auch da kann jeder Zeit für sich haben. Der eine geht mal ALLEIN in die Sauna, der andere ALLEIN zum Rutschen - zum Essen trifft man sich wieder...

2. Geld:
Das ist ein mit Sicherheit wichtiger Punkt.
Bei uns war das so: wir haben die Kosten für die Wohnung geteilt, wir haben die Einkäufe durch zwei geteilt. Er war also bei uns finanziell involviert. Soweit.

Ehrlich gesagt, hätte ich mir manchmal doch mehr erhofft... Ich habe mich dadurch immer noch als "alleinerziehende" gefühlt - die ihr "eigenes" Geld verdienen muss (tu ich ja auch gerne)...
SEIN Geld hat er für Oldtimer, Platten etc. rausge"jagd" und ich habe mich oft gefragt, wie das einmal sein wird, wenn ich tatsächlich von ihm "abhängig" werde (zweites Kind...).

Zu Eurem Fall muss ich Dir sagen: es ist verständlich, dass er das so sieht! Er kennt das ja alles gar nicht. Wenn er "geschockt" ist, wieviel Geld Du brauchst ( auch das kenne ich) - dann stoß ihn doch irgendwann einmal "zufällig" darauf - wieviel Geld Du bekommst (Kindergeld, Unterhalt, etc.) ...
Das muss man ja alles in Relation sehen.
Natürlich kosten Kinder Geld - aber für uns bleibt doch auch noch was...

Ach - ja - die Beziehung zu Deinem Ex.
Ex ist Ex und bleibt Ex. Ich finds gut, dass Du da so ehrliche Worte gefunden hast.
Er soll sich ruhig einmal überlegen, wie es wäre, wenn Du und Dein Ex streiten würden, bös zueinander wären...
So wie`s ist, ist es doch der Idealzustand!
Sag ihm doch auch, dass Du Dich für IHN entschieden hast - und eben NICHT für den EX.

Mir (und uns) hilft es immer, wenn ich die VORTEILE meines Freundes betrachte.
Mir auch klar mache, was er alles für mich tut (mehr geht immer, weißt Du)...
Ich kann mir meinen "Mann" nicht basteln - aber ich kann ihm Eigenschaften, die nerven, auch positiv auslegen...


Eines noch zum Schluss: DU hast eine Beziehung - nicht Deine Kinder. DU brauchst diesen Mann - und DU liebst ihn (sonst würdest Du dir nicht diese Gedanken machen).

Fühl Dich verstanden und umarmt,
es freut sich auf Deine Antwort,
die Mia

Hallo Mia
Guten Morgen!

Ich habe gesehen das Du die Nachricht abgerufen hast und so dachte ich mir, ich schicke Dir einfach gleich noch einmal eine hinterher

Ich habe das letzte Wochenende wieder viele neue Eindrücke gewonnen.
Du kannst Dir nicht vorstellen wie viel und gut ich mit meinem Wolf diskutiert und gesprochen habe. Momentan fühle ich mich innerlich total befreit. Ich konnte so ziemlich alles los werden was mich in der Beziehung zwischen ihn und mir bedrückte, er war es sogar der die Gespräche diesbezüglich anzettelte.
Wir sprachen über die Finanzen, seinen für mich scheinbar vorhandenen und aus meiner Sicht unangebrachten "Egoismus", über Vorstellungen die die Zukunft betreffen, über die Liebe zueinander und und und.
Das beste daran war, dass er ähnlich reagierte wie ich es gehofft hatte.
Weißt Du, mir war durchaus bewußt, dass er in der letzten Woche mit sich nicht ganz im Reinen gewesen war. Beruflich hatte er einige Tiefschläge hinzunehmen.
Er ist tatsächlich sehr labil und da läßt man seinen Frust schnell mal an nahestehende Personen aus. Das schlimmste ist daran, dass man nie weiß wie solche Menschen unter viel Druck reagieren. Laufen sie u.U. davon?
Daher war sein tollster Satz am Samstag "ich würde Dich nie aufgeben", ach Mia, das ging runter wie Öl und gab mir ein wenig verloren gegangene Sicherheit zurück.

Ich bin 35 Jahre alt und aus meiner Sicht gesehen ein recht vernünftig denkender und sehr normaler Mensch. Ich bin verständnisvoll, tolerant, zugänglich und nett... manchmal vielleicht ein wenig zu nett und verständnisvoll, aber ich verstehe vieles einfach wirklich gut!
Wenn ich allerdings dahingehend Ängste entwickle, dass sich mein Leben binnen kürzester Zeit drastisch verändern könnte (Trennung) dann fühle ich mich verunsichert und schlecht.

Für mich ist die Situation mit ihm ebenfalls etwas ganz neues. Man lernt sich gerade erst kennen und man weiß nicht recht wie der andere wirklich denkt und handelt. Ich war immer selbstständig, trotz der festen Beziehung zum Vater der Kinder und nun heißt es neue Sichtweisen zu entwickeln und umdenken zu lernen. Das ist auch für mich nicht ganz einfach. Plötzlich stehen neue Ziele im Raum, gewisse Lebenseinstellungen sind zu überdenken... man gibt viel von sich preis, macht sich verletzlich und gibt einen kleinen Teil seiner Persönlichkeit auf, um sich mit einem anderen Menschen zusammenzufügen.
Wir haben zu Beginn unserer Bekanntschaft vereinbart viel miteinander zu sprechen.
Ich halte das für wichtig und gut. Die Umsetzung ist manchmal aber recht nervenaufreibend. Das sind alles Dinge die neu sind und beiderseits gelernt werden wollen.
Vertrauen muss wachsen, vielleicht ist das der Schlüssel zu allem.

Am meisten bedrückt mich derzeit die Angst vor der Arbeit und nicht zu wissen was auf mich zukommt, geschweige denn, wie die Zukunft überhaupt aussieht. Ich strebe nach Sicherheit, habe mich mein halbes Leben hauptsächlich auf mich selbst verlassen und nun ist da Jemand, den es bei Entscheidungen und Vorhaben... zu berücksichtigen gilt. Ihm geht es da sicher nicht anders und obwohl zwischen uns alles i.O. ist fühlen wir beide uns gelegentlich verunsichert.
War das bei Dir auch so?
Was hast Du für Vorstellungen für Deine Zukunft, (mit ihm) und was habt ihr das letzte Wochenende unternommen?

Wir hatten ein tolles Wochenende!
Neben dem vielen Reden miteinander waren wir mit dem Kinder per Fahrrad unterwegs, tranken leckeren Milchkaffee auf dem Spielplatz, spielten Tischtennis, fuhren zu Pflanzen Kölle um Kräuter einzukaufen, pflanzten diese mit den Kindern und den Nachbarskinder am darauffolgenden Tag ein, fuhren Inline Skates und machten es uns für 3 Stunden mit Toni, dem Vater der Kinder im Garten bequem. Im übrigen habe ich dieses Wochenende wohl auch die alllerbeste Lasagne gekocht, die mir je gelungen ist, mensch war die lecker! Alles in allem war dies Wochenende wieder einmal ein wunderschönes und ausgefülltes Wochenende für mich/ uns.
In der nächsten Woche dann werden wir endlich angrillen. Viele Bekannte haben sich angemeldet und insgeheim hoffe ich das es nicht noch mehr werden. Mir fehlen die passenden Sitzgelegenheiten
Aber das ist für Dich sicher vollkommen uninteressant.
Also zurück zum Thema.
Mir scheint Wolf kommt wesentlich besser mit mir und der Situation zurecht, wenn er bei mir sein und mich im Arm halten kann. Deine Ratschläge habe ich im übrigen tatsächlich beherzigt und in die Tat umgesetzt.
So hielt ich es für angebracht ihm zu sagen, dass seine positiven Seiten für mich schwerer wiegen würden als das was ich als nicht so angenehm bezeichnen würde.
Ich glaube das kam echt gut an
Probleme werden vermutlich immer wieder auftauchen. Aber ich werde sehen, das ich das beste daraus machen kann.
Schauen wir mal und drück mir kräftig die Daumen

Mia, auch wenn ich Dich momentan nur mit Kleinigkeiten "belästigen" kann, ich würde mich freuen mit Dir in Kontakt bleiben zu können.
Hättest Du Lust dazu?

Ganz lieben gruß
Annette

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