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Single Frau & alleinerziehender Vater

14. Oktober 2008 um 20:54 Letzte Antwort: 14. Oktober 2008 um 22:08

Hallo,

seit 2 Jahren führe ich eine Beziehung mit einen Mann der inzwischen geschieden ist und 2 Kinder hat. Die Tochter (13) lebt bei Ihrer Mutter 2 Km entfernt, der Sohn (16) bei ihm.

Problem: Er möchte daß ich in sein Haus einziehe , den Haushalt übernehme, für seinen Sohn koche, sein Haus mit abbezahle und ihm auch mal ein paar Hemden bügle. Er setzt mich seit 2 Jahren fast
jedes Wochenende unter Druck damit ich einziehe. Heiraten will er mich nicht, ich könnte evtl in 10 Jahren kommen um die Hände aufzuhalten, das hätte er hinter sich und das passiere ihm nie wieder. ( kann ich ja sogar verstehen)

Ich bin inzwischen 50 Jahre alt, war nie verheiratet oder habe mit einem Partner eine gemeisame Wohnung bewohnt. Ich stehe fest im Leben , habe einen guten Beruf und bin es gewohnt
an den Wochenenden meine Freizeit in den Bergen zu verbringen.

Ich möchte die Beziehung nicht aufgeben, aber ich möchte mich auch nicht fremdbestimmen und an Haus und Küche ketten lassen, Verantwortung übernehmen für Kinder die nicht meine sind. Ich würde mich in seinem Haus nicht wohl fühlen, käme mir immer als "ich kann hier mitwohnen" sprich Gast
vor. Meine eigene Wohnung aufgeben um mich in Abhängigkeit zu begeben macht mir schwer zu schaffen. Eine neutrale Wohnung oder Haus, ohne Kinder, hier im Münchner Süden, das wäre mir am
liebsten.

Ich kann nicht verlangen daß er sein Haus bei Fürstenfeldbruck verkauft und daß die Kinder aus Ihrer
Umgebung gerissen werden. Ich weiß aber auch daß ein Einzug das Ende unserer Beziehung bedeutet
ich bin einfach nicht in der Lage nach so vielen Jahren Singleleben plötzlich mit einem Mann und einem 16 jährigen Sohn zusammenzuleben. Ich bin jedes Wochenende bei ihm und verstehe mich mit dem Sohn sehr gut. Es ist aber ein Unterschied ob ich nur zu Besuch bin oder fest dort wohne.

Ich würde gerne noch ein paar Jahre alles so belassen wie es ist, jeder hat seine eigene Wohnung. Wenn der Sohn auf eigenen Füßen stehen kann und aus seines Vaters Haus auszieht , können wir
zusammenziehen, auf neutralem Boden. Das aber will er nicht, jedes WoE gibt es massiven Ärger und es scheint, als hinge seine Liebe zu mir nur davon ab ob ich einziehe und Verantwortung für sein Haus & Kind übernehme. Ich prüfe die Beziehung und habe immer mehr das Gefühl daß es ihm
nur darum geht einen Ersatz für seine ExFrau zu finden.

Ist eine Trennung die einzige Lösung? Wer war schon einmal in ähnlicher Situation bzw. ist es überhaupt möglich eine Beziehung mit so unterschiedlichen Lebensansätzen zu führen?

Conny

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14. Oktober 2008 um 22:08

Ich verstehe euch beide,
aber ihr einander nicht. Wenn ihr euch versteht in euren unterschiedlichen Bedürfnissen und versteht, dass das nichts mit fehlender Liebe zu tun hat , dann geht das. Er kann sein Zuhause nicht aufgeben und den Kindern das wegnehmen. Du kannst dich auch nicht
verbiegen und mit 50 nun auf einmal Stiefmutter werden mit einem ganz anderen Leben. Warum könnt ihr es denn nicht so weiterführen wie bisher einfach in Akzeptanz, dass es
so ist , wie es ist. Wie wäre es den mal mit einem Mediatior, bevor ihr euch zerfleischt
und aufgebt.
Lieben Gruß
Melike

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