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Sind "sexuelle Handlungen" betrug?

24. Oktober 2004 um 17:06

Hallo,

ich weiß nicht wirklich, wo ich anfangen soll...

Vor einiger Zeit hat ein neuer Kollege in der Firma angefangen... Wir finden uns nett, haben viel geschäftlich telefoniert, bis wir Nummern ausgetauscht haben und dann alles ein wenig privater wurde. Ich hab nicht viel über ihn gewusst, wie alt er ist, wo er wohnt mehr aber auch nicht. Die Gespräche waren schon recht intim und privat, wir haben auch sehr viel über Sex geredet. Er hat mir gesagt, dass er gerne mal Oral verwöhnt werden will und ich hab mich halt ganz leichtfertig abgeboten... Haben uns die Woche drauf getroffen und ich hab ihm dann einen geblasen. War wirklich schön! Es stand aber von vornherein fest, dass es nur um die Sache geht, dass ich ihm das mache, er mich aber nicht anfassen darf/soll. Haben uns seit dem ca. noch 5 mal getroffen und es ging immer soweit, dass ich ihm einen geblasen hab (mach ich gerne!! Nicht falsch verstehen.).

Jetzt hab ich über andere erfahren, dass er seit 3 Jahren ne Freundin hat! Hab ihn drauf angesprochen, was das soll, er betrügt sie mit mir, das will ich nicht, will keine Beziehung kaputt machen. Er meinte darauf hin nur "das war eine sexuelle Handlung und keine sexuelle Beziehung, das ist kein Betrug". Ich versteh das nicht.

Wie steht ihr dazu? Findet ihr auch, dass wenn eine sexuelle Handlung an einem ausgeführt wird, es nicht zu betrügen zählt?

Grüße, Mabella

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25. Oktober 2004 um 9:31

Eindeutig
BETRUG! Was soll es sonst sein? Ich wäre echt begeistert wenn meine Frau sagen würde ... Schatz bin nicht Fremdgegangen habe nur ne sexuelle Handlung vollzogen... ok war halt mit nem anderen *lol* was soll daran kein Betrug sein?
Tekky

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25. Oktober 2004 um 17:05

I did not have...
any sexual relationship with Monica Lewinsky. Sie hat mir nur einen geblasen. Ja... Hm, und damit ist er auch noch durchgekommen, soweit ich noch im Kopf hab.

Hab ihn nochmal drauf angesprochen und er meinte nur "Ich hab ja nix gemacht!" Er ist sich wirklich keiner Schuld bewusst.

Ich weiß nicht, ob ich soweit gehen würde, zu sagen, dass er mich betrogen hat. Theoretisch stimmts schon, aber ich fühl mich eher für dumm verkauft als betrogen. Ich hab das ja auch nicht mit dem Hintergedanken gemacht, dass er sich dadurch in mich verliebt oder Gefühle entwickelt, sonder aus dem Grund, weil ich es einfach gerne mache und es halt auch schon lang nicht mehr gemacht hab (dass ich nicht aus der Übung komm *gg*).

Grüße, Mabella

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30. Oktober 2004 um 7:27

Das Clinton-Syndrom
Na ja, wenn er mit seiner Freundin ausgemacht hat, daß sexuelle Handlungen nicht als Betrug gelten, sondern nur sexuelle Beziehungen, dann war es halt keiner.

Wenn die allerdings nichts von alldem weiß und so einer haarspalterischen Definition auch nie zugestimmt hat, dann ist es sehr wohl ein Betrug an ihr.

Aber was kümmert Dich das überhaupt?

Dir geht es doch angeblich sowieso nicht um Gefühle, sondern nur ums Training. Bißchen viel Gefühlsduselei für einen Petting-Sparringspartner, findest Du nicht?

Danube

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