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Sind langjährige Singles für Partnerschaften geeignet?

18. November 2006 um 12:48

Die Frage klingt vielleicht ein bisschen merkwürdig, aber im Prinzip habe ich seit Jahren keine Beziehung gehabt, in der man so wirklich das Gefühl hatte, endlich "angekommen zu sein". Das war vorher anders. Da bin ich von einer längeren Beziehung in die nächste.

Freunde hatte ich, seitdem ich 16 war. Das Singleleben habe ich so richtig erst mit 24 kennengelernt. Und jetzt? Jetzt bin ich skeptisch, siebe schnell aus, kann mich immer schwerer auf wen einlassen und habe meine Ansprüche vielleicht viel zu hoch geschraubt, obwohl ich eigentlich nur jemanden haben will, der bei mir ist und mit dem ich mich wohl fühle.

Sobald sich jemand zu sehr um mich bemüht, bekomme ich die Krise. Und dabei war da durchaus schon mal jemand dabei, in den ich auch verliebt war. Aber ich habe Angst, dass es schief läuft - und bevor ich es ausprobiere, lasse ich es oft lieber gleich bleiben.

Ist es nicht so, fange ich an zu klammern. Ja, vielleicht war der Richtige einfach noch nicht dabei, aber kann das nicht sein, dass man einfach beziehungsunfähig wird, wenn man zu lange allein war?

Was meint Ihr? Wie war das bei Euch?

LG

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18. November 2006 um 13:30

Alllso ...
ich befürchte, dass das nix mit 'gehobenen Ansprüchen' zu tun hat.
Oder doch, aber nur in dem Sinne, dass man nicht mehr alles frisst, was sich bieten könnte und auch keine Lust mehr hat, die Zeit mit mutmasslich zu nichts führenden Pseudobeziehungen zu verplempern.

So man in jüngsten Jahren vielleicht froh ist, endlich oder überhaupt jemand zu haben, stellt man irgendwann ernüchtert fest, dass es mitnichten irgendjemand tut --- man sollte schon Lebenskompatibel sein.

Wenn du allerdings wirklich 'nur' zwei Möglichkeiten fürchtest, namlich die, zu 'scheitern' oder zu 'klammern', scheint es mir doch eher nicht an Beziehungsunfähigkeit, sondern an wenig Selbstvertrauen deinerseits zu liegen.


asteus

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18. November 2006 um 13:48

@traum
ich stelle fest, dass mit zunehmendem alter eher an einen punkt kommt, an dem man weiss, was man vom leben und einem partner will und gewissermassen auch erwartet.

erfahrungsgemäss erfüllen beispielsweise über 95% der bevölkerung meine bedürfnisse gar nicht.

bei mir war die richtige ein jahr lang da, dann hab ich mich getrennt und musste mich selbst erst entwickeln um dann wirklich eine beziehung führen zu können. also, erwartungen aufgeben usw.

mir fällt es ein bisschen schwer auf deine frage zu antworten. sie ist ein bisschen zu pauschal und zu weitläufig, finde ich.

so long
gruss
tom

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